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Obenohne

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Alle Beiträge von Obenohne

  1. Obenohne hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Heute in Middelburg, Niederlande gesichtet: http://up.picr.de/20944851cd.jpg http://up.picr.de/20944852kf.jpg http://up.picr.de/20944853gm.jpg http://up.picr.de/20944854do.jpg http://up.picr.de/20944855wr.jpg
  2. Obenohne hat auf Obenohne's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Weitere Wasserstandsmeldungen aus Renesse. Das ist unser Ferienhaus mit Saab: http://up.picr.de/20940064uj.jpg Noch ein Bild aus Renesse selber, wo ich heute morgen war, um die Einkäufe zu erledigen. Da habe ich schnell noch für ein Bild in der "Innenstadt" angehalten: http://up.picr.de/20940065mg.jpg Groetjes, Michael
  3. Obenohne hat auf Obenohne's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Mein Saab hat auch 'nen Haken... Passt wohl deshalb so gut hier her.
  4. Obenohne hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Einen älteren mit Zweitakter vermute ich?
  5. Obenohne hat auf Obenohne's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    http://up.picr.de/20932442tg.jpg Was gibt es denn in Veere und Vrouwenpolder zu sehen oder zu tun? In Middelburg waren wir früher schon mal, im Augenblick haben wir zu zweit mit den beiden Hunden ein 6-Personen-Ferienhaus in Renesse. In der Wintersaison ist es wirklich sehr schön, mit Hunden ans Meer zu fahren. In den Niederlanden darf man im Winterhalbjahr mit Hunden an (fast?) jeden Strand und das sogar ganz offiziell ohne Leine. Das genießen die Hunde total. Letztes Jahr waren wir in Callantsoog im Norden der Niederlande, da war es ebenso. Im ganzen Ort waren eigentlich nur Leute mit Hunden auf den Straßen zu sehen und am Strand ebenfalls. Gestern waren wir wie oben schon erwähnt in Zierikzee. Wir sind auch nicht das erste Mal in Zeeland, wir waren hier schon mehrfach. Und in fast jeder anderen Ecke der Niederlande. Nach Goes und Vlissingen wollen wir noch, ich will noch ins Roompot Schwimmparadies (nördlich von Kamperland). Mal vorsichtig antesten, ob ich überhaupt noch schwimmen kann. Ich habe es fast zwei Jahre nicht mehr gemacht, weil ich den linken Arm wegen meines Unfalls nicht richtig benutzen konnte. Gruß Michael
  6. Obenohne hat auf Obenohne's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ein bißchen offen gefahren (mit den Hunden!) und ein paar Stunden am Nordseestrand spazieren gegangen. Wer das um diese Jahreszeit tut, der hat meist einen Grund und der ist vierbeinig. Sehr viele freilaufende Hunde, was denen natürlich sehr gefällt. Mir gefiel - wie immer - die Aussicht: http://up.picr.de/20930789go.jpg http://up.picr.de/20930791ry.jpg Der Wagen ist zwar sehr dreckig, aber das wird zum Frühjahr besser, da der Lack aufbereitet werden soll. Bisher ist das Wetter gut; hoffen wir mal, daß das den Rest der Woche so bleibt. Gruß Michael
  7. Obenohne hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich erlaube mir als Neuer mal eine Meinung zu dem Thema: Dieser Thread funktioniert seit 2005 auf 527 Seiten und laut Eingangsposting gab es einen im Grunde gleichen Vorläufer. Damit ist doch bewiesen, daß dieser Thread so wie er ist ankommt und von den Foristen gemocht und genutzt wird. Ich meine deshalb, daß man alles so lassen sollte, wie es ist. Wen die neueren Modelle nicht so interessieren, kann doch die Postings dazu überlesen. Übrigens sind mir als Fahrer eines immerhin auch 20 Jahre alten 900 II natürlich auch die jüngeren Saabs als die 900 I und älter wichtig. Es dürfte vermutlich nicht nur mir so gehen, daß einen auch die Verbreitung des eigenen Modells interessiert. Nur meine 2 Cent... Gruß Michael
  8. Obenohne hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich bin in Augenblick in den Niederlanden und sehe hier viele Saabs (es scheint hier mehr zu geben als in Deustchland). Ich finde es interessant, auch neuere Modelle zu sehen. Ich habe hier mehrere Cabrios gesehen, 900 II, 9-3 I und 9-3 II, aber auch 900 II und 9-3 I, 9000er und 9-5 Limousinen, sogar einen 9-5 der allerletzten Serie - der erste, den ich jemals in Natura gesehen habe. Ich kannte den bisher nur von Fotos und muß sagen: "Klasse!" Ein wirklich schönes Auto. Übrigens habe ich hier bisher keinen Kombi gesehen. Auf dem Weg hierher überholten mich in Deutschland, Belgien und den Niederlanden etliche Saabs, auch Kombis. Aber kein einziger mit gelbem Nummernschild. Mit weiß-roten und weiß-schwarzen Blechen, also mit belgischen oder deutschen Kennzeichen, aber keinen Niederländer. Ich finde daher alle Sichtungen interessant. Einfach, weil dieser Thread einen gewissen Eindruck vermittelt, wie häufig oder selten die Saabs schon sind. Ich denke daher, nur die älteren Modelle zu melden mindert den Nutzen und zumindest mein ganz persönliches Interesse an dem Thread. Ich kann mir vorstellen, daß das auch anderen so geht. Gruß Michael
  9. Obenohne hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    http://up.picr.de/20920835wg.jpg ... gibt es nach meiner nicht repräsentativen Beobachtung von gestern und heute mehr Saabs als in Deutschland. Im Augenblick auch meinen: http://up.picr.de/20919878iw.jpg Ich habe mir die Autos nicht alle merken können, daher trage ich im Saab-Sichtungsthread nichts ein, aber eines ist mir aufgefallen: Hier in den Niederlanden scheinen die Cabrios besonders beliebt zu sein, denn zwei von drei Saabs sind Cabrios. Daß meine Frau und ich mit dem Saab in den Urlaub gefahren sind (und meinen Töchtern nebst Freunden sturmfreie Bude liefern), lag übrigens an einem Defekt am Twingo meiner Frau. Eigentlich wollten wir mit dem fahren. Die beiden Hunde auf die Rückbank und das Gepäck in den Kofferraum. Passte auch alles. Nur hat der Wagen hinten rechts angefangen üble Geräusche zu machen. Obwohl kein Spiel spürbar ist, scheint das das Radlager zu sein. Also nochmals nach Hause, Auto wechseln. Allerdings passt in den bis zum Dach beladbaren Twingo mehr als in den Kofferraum des Saabs! Ich habe mir da gar keinen Stress gemacht, den Anhänger genommen und das Gepäck schwungvoll eingeladen. Meine Frau fand es amüsant bis lächerlich, daß wir für einen einwöchigen Urlaub mit Anhänger fahren, aber so ging es halt. Da bin ich Pragmatiker. Dafür haben wir nun das Cabrio für die kleinen Touren zwischendurch. Die Bilder sind z. B. aus Zierikzee/Zeeland. Übrigens bin ich bekennender Niederlande-Fan. Jedem, der noch nie dort war kann man nur eines empfehlen: Hinfahren! http://up.picr.de/20920836iy.jpg Gruß aus Zeeland Michael
  10. Es gibt immer Ausnahmen. Aber das Image eines Saabs fiel ja nicht vom Himmel. Saabs waren nicht billig und der Durchschnittsneuwagenkäufer war sicher kein Hungerleider. Du bist dann eben eine der Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Gruß Michael P.S.: Ich klinke mich jetzt aus. Ich habe - sorry! - hier heute genug Zeit vertrödelt (macht ja auch Spaß!) und muß mich weiter um mein Tagewerk kümmern.
  11. Understatement bedeutet doch, jemand zu sein und das zu verbergen. Wie soll man das am Auto erkennen können? Außerdem ist (oder war) Saab in Deutschland ja ein Auto für die oberen Hunderttausend (für die oberen Zehntausend eher nicht, aber eben auch kein Allerweltsauto). Ich bleibe dabei, das Neuwagenkäuferimage mag noch etwas nachwirken, aber es ist überholt. Ich selbst fahre einen normalen Gebrauchtwagen und die älteren Modelle machen wieder etwas her, weil sie Klassiker sind, aber nicht weil sie Saabs sind. Aber es sind - wie verschiedene andere auf dem Markt - eben technisch und optisch interessante Autos. Bei einem Saab fällt es einem nicht allzu schwer zufrieden mit dem Auto zu sein. Was will man mehr? Ich will nicht für reich gehalten werden, denn ich bin nicht reich. Wenn aber einer denkt, daß ich Geschmack habe, dann freut mich das. Mehr aber auch nicht. Gruß Michael
  12. Ich hätte zwar große Lust, aber ich fürchte, ich habe heute Nachmittag mindestens bis zum frühen Abend zu tun. Wahrscheinlich wird es zeitlich nicht passen. Sicher ist das aber noch nicht. Mal schauen, ob ich es schaffe. Gruß Michael
  13. Obwohl das tatsächlich so war, war das nach meiner Einschätzung nicht der Grund. Dem Mann war offensichtlich nicht klar, daß es eine ähnliche Kombination an Technik und Ausrüstung auch in völlig anderen Branchen geben könnte. Er hat mir ganz offen ins Gesicht gesagt, daß er mir nicht glaubt. Ist aber im Grunde egal, denn man will ja auch selber ein gutes Gefühl bei einer neuen Stelle haben und das hatte ich nicht. Warum sollte klar sein, denke ich... Gruß Michael
  14. Genau das habe ich in einem anderen Forum zu der Frage, mit welchem Auto man beim Kunden vorfahren sollte auch geschrieben: Mit einem Klassiker fährt man klassenlos vor. Youngtimer oder jüngere Oldtimer passen immer. Gruß Michael
  15. Ah, ok. Das erklärt auch die Sache mit den Ludolfs. Gruß Michael
  16. *gggg* Bist Du sicher? Themen: 47.148 Beiträge: 989.065 Könnte etwas dauern...
  17. Auch wenn ich rätsel, was cartier60 wohl machen könnte (Rechtsanwalt mit besonderem Klientel?), ist das Image des Autos bei selbständigen Unternehmern wirklich ein Problem. Wer zu Kunden fahren muß, muß nicht selten unvereinliches verbinden: Das Auto darf nicht schäbig und ärmlich sein, weil das die Aussage haben könnte, daß der Mann in seinem Job nicht gut ist, der Wagen darf aber auch nicht zu teuer ausfallen, weil das auf zu hohe Rechnungen hinweisen könnte. Es gibt also durchaus Lebensbereiche, wo der Autokäufer sich viel Gedanken um Image und Wirkung seines fahrbaren Untersatz machen muß, auch wenn ihm das eigentlich persönlich weniger wichtig wäre. Das Problem ist immer die Erwartungshaltung des Gegenübers, auf die man wenig Einfluß hat. Wer schon so erfolgreich ist, daß es ihm egal sein kann, auch mal potentielle Kunden durch ein aus deren Sicht falschen Auftritt zu verlieren, der wird es nicht so eng sehen, aber wer um jeden Kunden kämpfen muß, der hat da wirklich ein Problem. Eben weil der eine potentielle Kunde andere Vorstellungen als der nächste hat und man vorher nicht weiß, was das Gegenüber erwartet. Dazu mal eine Erfahrung von mir aus jüngster Zeit, in der es zwar nicht um Autos, aber um Erwartungshaltungen geht: Ich hatte ein Vorstellungsgespräch und wir sprachen über Erfahrung in bestimmten Bereichen. Auch Lebensläufe und Zeugnisse stellen die nicht immer vollständig dar. Nun hatte ich alles, was in der offenen Position zu tun gewesen wäre in ähnlicher Form schon gemacht und reagierte auf jede Frage nach Erfahrungen in einem bestimmten Bereich wahrheitsgemäß mit einer positiven Antwort. Der Mann reagierte aber nicht erfreut, sondern verärgert. Er gab ganz offen zu erkennen, daß er mich für einen Schwindler und Aufschneider hielt. Völlig zu unrecht, aber es war halt so. Er hatte sich wohl fest darauf eingestellt, daß sich sein neuer Mitarbeiter mit einigen ihm unbekannten Techniken erst vertraut machen müßte, daß er nicht glauben konnte, zufällig einen wirklich gut zur Stelle passenden Bewerber vor sich zu haben. Ich habe natürlich eine Absage erhalten. Ob nun bei einer Bewerbung oder bei einem Kundenbesuch: Kennt man den Gesprächspartner noch nicht, kann man vorher nie sagen, was sich ergibt, weil man die Erwartungen des anderen einfach nicht kennt. Man ist letztlich gezwungen auf Schubladen zu setzen, weil sie den wahrscheinlichsten Fall abbilden. Deshalb ist die Wahl des Autos von Renés Freund absolut plausibel: Wer Geschäfte mit Partnern auf Augenhöhe macht, der kommt auch in Gesprächen mit dem Spiegeln am besten zu seinem Ziel. Sich ähnlich zu verhalten (und das beinhaltet eben auch Kleidung und Autos) schafft eine Verbindung und Vertrauen. Das ist in der Psychologie schon ewig bekannt und es wird nicht selten in Verkaufsseminaren u. ä. auch geschult. Spiel den Affen, mache Deinem Gegenüber alles nach und er wird Dir vertrauen. Gruß Michael
  18. http://up.picr.de/20892803uc.jpg Wobei der Marbella Zeit seines Lebens zwar technisch einfacher (weil dem Ur-Panda entsprechend), aber erheblich besser als die zeitgleich gebauten Pandas war. Die Seat-Leute konnten Qualität fertigen, durften das wegen der Kosten unter Fiat-Regie aber nicht. Als VW den Laden kaufte, wurde der Panda äußerlich verkleidet und in erheblich besserer Qualität als Marbella gebaut (die Marbellas aus der Fiat-Zeit sahen wie Pandas aus, kamen aber nie nach Deutschland). Ich habe damals meiner Mutter einen fabrikneuen Marbella angedreht, als ihr Fiesta langsam zu altersschwach wurde. Das Bild oben zeigt ihren völlig rostfreien und die letzten 10 Jahre bis auf seltene Ölwechsel ungepflegten Laternenparker im rostfreien Alter von 14 Jahren. Da hatte ich ihm eine neue HU/AU und etwas Hartwachs verpasst. Aber wie gesagt, der Wagen hatte wegen seines geringen Wertes und seiner robusten Einfachtechnik 10 Jahre keine Werkstatt gesehen. Trotzdem war an dem Auto nie etwas dran in den 14 Jahren. Außer einem Seitenschaden, weil ein Doof die Vorfahrt mißachtet hatte. Gruß Michael
  19. Ja, und sogar ich stimme da zu! Das versuche ich ja deutlich zu machen: Man kommt da nicht wirklich dran vorbei, selbst wenn man möchte und sich bemüht. Gruß Michael
  20. Bei 5- bis 10-jährigen Autos ist der Wertverlust meistens noch ganz ordentlich und es kommen oft schon teure Verschleißreparaturen, die man ja auch berücksichtigen müßte. Bei den Autos von 0 bis 5 Jahren ist der Wertverlust meist so hoch, daß man damit mehrere Oldtimer unterhalten könnte. Und das bereits bei den Kompaktwagen. Ich denke da an den Focus meines Vaters, der dank sehr guter Ausstattung nach nur 17.000 oder 18.000 km ebenso viele Euro verloren hat. Wenn man in einen 2.000 € Oldtimer jedes Jahr den Anschaffungspreis steckt, um ihn zu erhalten, dann ist das sicher billiger als den Wertverlust eines deutschen Durchschnittsautos im Alter von 0 bis 10 Jahren tragen zu müssen. Je älter, desto geringer ist der Wertverlust, aber im Schnitt stimmt das sicher. Gruß Michael
  21. Das ist doch die Krux: Wenn man sich gegen das Schubladendenken wehrt, bastelt man selber Schubladen... Deshalb ist denke ich der entscheidene Punkt der, daß jeder für sich selber entscheiden muß, ob er sich den Schuh x anziehen will oder nicht. Man muß sich aber im Klaren sein, daß man eben doch nicht nur mit einem Auto oder Motorrad, sondern auch mit einem Image unterwegs ist. Wie oft habe ich das schon erlebt und darüber gelacht (falls mir nicht das Lachen im Halse stecken blieb): Für sehr viele Motorradfahrer aller möglichen Marken ist der BMW-Fahrer das Feindbild schlechthin. Ich fahre nun aber blöder Weise auch BMW... Je nachdem, welches Moped ich nun gerade unterm Hintern habe, gehöre ich zu diesen oder jenen. Kann es einen besseren Beweis der Hirnrissigkeit mit den Schubladen geben? Trotzdem gibt es die Schubladen nicht ganz zu unrecht, denn in jeder Gruppe gibt es einen bestimmten Typus ein wenig häufiger und der prägt dann die Schublade oder das Image. Obwohl ich also bei Fahrzeugen die Schubladen respektive Images einfach nur dumm finde und eher ablehne, beachte ich sie trotzdem und meide Fahrzeuge mit einem Negativimage. Ein gebrauchter Saab, der noch kein richtiger Youngtimer ist wie mein 900 II Cabrio passt zu mir, weil der ein eher unscheinbares bis neutrales Image hat. Das gefällt mir. Gruß Michael P.S.: Und noch ein Wort zu den preiswerten Oldtimern: Ich wollte mir kürzlich einen kaufen bzw. hatte es eigentlich schon fest gemacht. Ein älterer Volvo 142. Der Kauf klappte wegen der Unzuverlässigkeit des niederländischen Händers nicht. So ein Allerweltsoldie wie der Volvo ist aber gerade kein teures Auto, im Gegenteil! Man hat keinen Wertverlust und der Unterhalt ist unterm Strich nicht allzu teuer. Ein 30 bis 40 Jahre altes Auto zu unterhalten dürfte im Schnitt billiger kommen, als eines im Alter von sagen wir mal 5 oder 10 Jahren. Oldtimer zu fahren ist damit kein teures Hobby, sondern wirklich eine Leidenschaft.
  22. Natürlich. Jedes Image ist eine Schublade. Und wie bei jeder Schublade passt die längst nicht immer, sondern nur manchmal. Aber eben oft genug, damit sich diese Schublade, also das Image bilden konnte. Fakt ist, daß es Leute gibt, die sich bewußt für ein Fahrzeug entscheiden, um von dem Image zu profitieren. Es gibt auch Leute, die sich für das transportierte Image nicht interessieren und natürlich gibt es auch Leute, die trotz eines Images ein Auto wählen. In welche Gruppe man sich einordnet, muß jeder selbst entscheiden. Gruß Michael
  23. Für mich kommt bei der Querdenker- und Image-Frage noch etwas dazu: Wie alt ist das Auto? Der Neuwagen kann ein ganz anderes Image transportieren als der normale ältere Gebrauchte. Wird der noch älter ändert sich das Image wieder. Nehmen wir mal ein Massenmodell von BMW, den 3er. Als Neuwagen seriös und eher förderlich für das Ansehen des Besitzers. Des Besitzers, denn diese Autos befinden sich ja zumeist nicht im Eigentum desselben. Der 3er ist eher Firmenwagen oder ein geleastes Fahrzeug oder beides zusammen. Trotzdem macht der Wagen etwas her. Bis er nach ein paar Jahren in Zweit- oder Drittbesitz landet - und hier meist Eigentum ist. Schon weil der Wagen nicht in einem bestimmten Zustand zurückgegeben werden muß, versuchen die Eigentümer das Auto individuell zu verschönern. Was meist tiefer, breiter und lauter bedeutet. Und nun spaltet sich das Image: Unter seinesgleichen verschafft sich der prollende Eigentümer damit durchaus Anerkennung, bei vielen anderen ist es eher umgekehrt: Sie achten den Voll-krass-Dreier-Ey-Eigentümer durch sein Auto nicht mehr, sondern weniger, ja, sie mißachten ihn sogar. Wird der 3er aber noch älter und hatte das Glück, zu den wenigen Exemplaren zu gehören, die nicht durch die gewissen Hände ging, wird er wieder zu einem attraktiven Fahrzeug, das Begehrlichkeiten weckt und das Image des Fahrer heben kann. Ein schöner Yountimer ist geboren. Die prolligen Voll-krass-Dreier-Ey sind längst ein Fall für den Schrott. Mit Glück dürfen sie als Ersatzteilträger für die Youngtimer dienen. Bei einem Saab ist es ähnlich, aber zum Glück viel weniger ausgeprägt und nicht so negativ besetzt wie beim Voll-krass-Dreier-Ey. Neu war es wirklich ein Auto, das bevorzugt von bestimmten Berufsgruppen gefahren wurde. Oft solvent und gut situiert, aber eben auch ein Hauch individueller als die Käufer etwa der deutschen gehobenen Mittel- und Oberklasse. Die Zeiten sind aber vorbei! Inzwischen sind sehr viele Saabs schlicht Gebrauchtwagen. Keine schlechten, aber eben normale Gebrauchtwagen. Einen gebrauchten Saab kann man durchaus aus Pragmatismus kaufen, denn es sind im Vergleich eher preiswerte, dabei aber robuste und zuverlässige Autos mit verhältnismäßig wenigen typischen Schwachstellen. Das hat mit dem Neuwagenimage nicht mehr viel zu tun. Die älteren 900 I und noch älteren Saabs sind hingegen bei den Young- und Oldtimern angekommen. Sie sind wieder edel, aber nicht unbedingt weil sie Saabs sind, sondern weil es schöne, seltene alte Autos sind. Seien wir ehrlich: Welcher der Eigentümer, Fahrer und Fans alter Saabs würde sich nicht auch einen P 1800 einen Amazon oder einen Buckel vor die Tür stellen, um mal bei den schwedischen Autos zu bleiben? Es geht also in erster Linie um Klassiker. Die Querdenker-Geschichte im Sinne der ursprünglichen Frage hat sich in meinen Augen also überholt. Das Image galt und passte für die Neuwagenkäufer, aber die sind sicher die Ausnahme geworden. Die meisten von uns werden nicht Erstbesitzer und Neuwagenkäufer sein. Gruß Michael
  24. Genau das habe ich mit kritiklos gemeint. Kritik ist ja nicht zwingend negativ. Es drehte sich bei meiner Formulierung um das Hinterfragen. Wenn man sich Gedanken macht und sich bewußt für etwas entscheidet, das viele oder die meisten machen, hat man sich eben nicht kritiklos den anderen angeschlossen, sondern weil einem der Weg richtig erschien. Gruß Michael
  25. Mit schwedischem Brief, aber deutschem Kennzeichen?

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