Alle Beiträge von Obenohne
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Motorradfahrer unter Euch?
Billiger ist da gar nicht abwertend, die beiden Hondas waren am Markt einfach anders positioniert. Sie hatten deshalb noch Vergaser, kein ABS und keinen Kardan. Ich bin ein Fan der Joghourtbecher und mag besonders die CBR 1000 F - obwohl ich auf einer abgeschossen wurde. Ich hatte übrigens zwei davon, das Ur-Modell und dessen Nachfolger. Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
Bei der K1 haben die Entwickler vermutlich ein für Behördenfahrzeuge entwickeltes Heck verbaut... Mit kleinen integrierten Koffern für Funkgerät & Co.! LOL Nein, tatsächlich haben die Entwickler ermittelt, welchen Stauraumbedarf die Fahrer eines solchen Sportlers für Regenkombi & Co. haben würden und haben diesen in dem sehr ausgefeilten Aerodynamik-Kit berücksichtigt. Die Aerodynamik ist schon bei den normalen Ziegelsteinen genial gut, bei der K1 ist sie noch besser. Form follows function in 80er Jahre Optik. Man betrachte z. B. das halb verkleidete Vorderrad. Die BMW K1 mag selber ein Flop gewesen sein, aber sie war ein Trendsetter, der mit den Joghourtbechern namens CBR 600 F und CBR 1000 F aus der Zeit in einen Topf gehört. Auch Honda hat mit den CBRs erstmalig ganze Fahrzeuge aerodynamisch durchgestylt. Die billigeren Hondas waren aber Massenware, während die teure BMW mit Einspritzanlage und optionalem ABS ein Exot blieb und heute daher für Sammler wirklich interessant ist. Gruß Michael
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Eine Frage/Bitte an das Team hier
Daß ich kein Schmarotzer bin, der sich nur angemeldet hat, um den Marktplatz zu missbrauchen kann man an meinen Postings sicher sehen. Da ich nun das bereits auf mich angemeldete Cabrio möglichst schön machen will, brauche ich auch Teile. Und für die Beschaffung wäre es hilfreich, den Marktplatz schon vor Ablauf der Monatsfrist komplett nutzen zu dürfen. Es erleichtert einfach mögliche Verhandlungen, wenn man sich vorher ein bißchen über die Teile und Preise informieren kann. Ich möchte weder aus Unkenntnis zu viel bezahlen, noch bei einer einfachen Schraube für 10 € nörgeln, warum die so teuer sein soll, weil ich gar nicht weiß, daß da eigentlich 20 € angemessen wären. Oder kürzer: Ich möchte weder zu viel, noch zu wenig bezahlen. Und unbeliebt machen möchte ich mich mit falschen Preisvorstellungen auch nicht. Ich bitte daher um vorgezogene volle Freischaltung für den Marktplatz aus Kulanz oder als Einzelfallentscheidung oder so... Danke. Gruß Michael
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
Ach ja, eines noch, da ich jetzt ins Bett muß (bevor ich vor Müdigkeit mit dem Kopf auf die Tastatur falle und nsdjkgfhjfgfjkhjllmkjmjkjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj... - nein, NOCH sitze ich aufrecht! *gggg*): Wenn ich etwas schreibe, bedeutet das nicht, daß ich meine, damit die ultimative Wahrheit gefunden zu haben. Ich bin doch hier, um von Eurem gesammelten Wissen zu profitieren. An anderer Stelle helfe ich dann, wenn ich kann. Also könnt Ihr mir auch gerne bessere Vorschläge machen, meine Idee als Unsinn zerreissen oder aber die pfiffige Lösung als gut loben... Ihr kennt die Dächer besser. Ich habe nur gesehen, daß das Dach an meinem Auto doch arg gebockt hat und das kenne ich von meinen bisherigen drei eigenen und etlichen von mir bewegten Cabrios bisher nicht. Ein zuverlässiges Dach brauche ich! Gruß und gut's Nächtle...
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
Nochmals zu den Bremsen: Die funktionieren, aber die haben keinen wirklichen Biss. Da braucht man anschaulich gesagt um einiges strammere Waden als in Fahrzeugen vergleichbaren Gewichts und Größe. Da ich sowieso nicht heizen, sondern eher cruisen will, komme ich mit den Bremsen aus. Ich denke mal, daß die Bremsen bei dem Modell wohl so ausgelegt sein dürften. Bei der HU waren die erreichten Werte ja gut, es ist eben die Bedienbarkeit, die ich nicht gerade vorbildlich finde. Man muß da doch ganz schön reintreten. Nun zum Dach (das sich der Vorführung mehrfach verweigerte, wie ich betonen muß): Da habe ich eine andere Idee, von der ich aber noch nicht weiß, ob sie umsetzbar ist. Das Dach hat mehr als eine Möglichkeit, zu haken oder zu klemmen und es kann sich dann ggf. durch seine Antriebe selber zerstören. Also sollte am Besten ein zweiter Mann hinten daneben stehen, der im Falle eines Falles per Hand eingreifen oder nachhelfen kann. Ich hätte auch kein Problem mit einem manuellen Dach, aber so ein Umbau ist konstruktionsbedingt nicht machbar. Meine Idee ist, einen zweiten Bedienungsschalter in die hintere Seitenverkleidung zu setzen. Je nachdem, wie der originale geschaltet ist, könnte man den hinteren parallel zum vorderen anschließen. Will man das Dach öffnen, öffnet man die Riegel vorne und das betreffende Seitenfenster oder gleich alle vier. Wie beim manuellen Dach steigt man aus und bedient nun das Dach über den hinteren Schalter. So hat man die Möglichkeit, jederzeit dafür zu sorgen, daß das Öffnen und Schließen ohne Schäden zuverlässig funktioniert. Wie gesagt, das ist erst eine Idee, aber meines Erachtens könnte die für ein Auto dieser Preisklasse richtig sein. Gruß Michael
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
Findest Du, daß ich jammere? Aber mal im Ernst: Einfach über'n grünen Klee loben ist doch nichts wert. Ich versuche sachlich Vor- und Nachteile zu beschreiben und abzuwägen. Um also ein bißchen Salz in die Wunde zu streuen: Ja, der Kauf war gut! Habe ich nie bestritten. Die Auktion klang nach Schnäppchen.Was ein Risiko ist, denn es gibt ja diesen Spruch "Gier frisst Hirn". Aber so mit den Jahren hat man ja auch so seine Erfahrungen und die 800 € plus die Mühe wären zwar kein Schnäppchen mehr gewesen, hätten aber auch noch gepasst, wenn es nur ein gerade noch fahrbereiter Teileträger mit lange gültiger HU gewesen wäre. Also habe ich nicht viel riskiert. Und einen guten Wagen sehr bilig bekommen. Matze wollte den Wagen halt zu schnell abstoßen. Mit anderer Taktik, also dem Einzelverkauf der Radsätze, zwei Stunden gründliche Handwäsche und schönere Fotos, dazu eine 10-Tages-Auktion ab 1 € mit einem Ende in den Abendstunden, damit die Käufer Feierabend bzw. frei haben hätten sicher mehr Geld gebracht. Aber eben auch Zeit und Mühe gekostet. Daß Matze sich die Mühe gespart hat, hat mir jetzt Geld gespart. Ich bin zufrieden. Gruß Michael P.S.: Der Golf war ein Fehlkauf. Der passt nicht zu mir. Hat er nie. Mein früherer Astra schon sehr viel mehr. Der übrigens auch schwarz war, ein schwarzes Dach und innen schwarzes Leder hatte. Dezent und elegant. Mag ich.
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
Wenn ich Platz, Zeit und Geld hätte gerne, aber ich habe nicht genug Platz, Zeit und Geld...
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
Das Zubehör namens AHK muß sein. Für ca. 225 € für Haken und E-Satz. Ich komme ohne Haken nicht aus, weil nur ich mit dem Cabrio und mit Anhänger fahre. Meine Frau und meine Töchter haben nur Kleinwagen und setzen sich nur in einen Wagen in der Größe und (Un-) Übersichtlichkeit eines Saabs, wenn sie das auf einem der hinteren Plätze oder dem Beifahrersitz tun. Ist so. Also mal eben nach Bedarf das Auto tauschen geht nicht. Deshalb bekommt das Cabrio einen Haken. Einen Tag Polieren usw. ist das Minimum, wenn ich in nur selber etwas aufhübsche. Ich hole mir aber erst mindestens ein Angebot von professionellen Aufbereitern. Es soll sich ja lohnen. Und lohnen heißt, daß ich das investierte Geld im folgenden Frühjahr wieder bekommen können will. Dann könnte ich im Zweifel doch auf ein anderes Cabrio umsteigen, wenn ich zu dem Schluß kommen sollte, daß das Auto doch nicht für mehrere Jahre in Frage kommt oder - und der Fall ist nicht unwahrscheinlich -, daß ich dank neuem Job die Mittel habe, wieder größere Brötchen zu backen. Dafür muß ich aber erst einmal einen neuen Job haben. Nach einer Zwangspause nach einem Unfall, noch dazu mit fast 50 warten die Arbeitgeber nicht auf einen. Da ich aber im Bereich Sicherheit arbeiten will, ist zumindest das Alter kein Nachteil, im Gegenteil, da wird Lebens- und Berufserfahrung erwartet. Ich gehe also davon aus, etwas zu finden, nur wann und zu welchen Konditionen muß sich erst noch zeigen. Im Augenblick sind viele Fragen offen. Aber offen und Cabrio passt ja irgendwie... Gruß Michael
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Mal eine ganz doofe Frage zu den Cabrios:
Das ist es doch! Sieh mal genauer hin, dann erkennst Du im Beifahrerfenster die weißen Plastiktüten der dort untergebrachten Räder. Andere Bilder habe ich davon nicht gemacht. Außerdem bin ich langsam müde. Gestern habe ich gleich auf den Schlaf verzichtet (unfreiwillig...), bin um 2.30 Uhr wieder aufgestanden, weil ich zunächst noch nach Köln fahren mußte (das ging nur dank meiner Frau, denn die Nahverkehrszüge fahren um die Zeit nicht und "unser" Bahnhof ist auch 12 km entfernt). Von 4.22 bis 9,01 Uhr ging es von Köln nach München und nach viel Quatscherei, dem Einladen usw. ging es dann mit ein paar kurzen Pausen die fast 600 km zurück (570? 580? So ungefähr). Bis zum späten Nachmittag war ich unterwegs und bin jetzt reichlich geschlaucht. Gruß Michael
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Mal eine ganz doofe Frage zu den Cabrios:
Die Radkappen habe ich doch anders verstaut. Machte sich besser: http://up.picr.de/20393887qv.jpg
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Das eBay-Cabrio ist hier - mit Mängeln...
... was angesichts von 800 € auch nicht anders zu erwarten war! Trotzdem sind solche Käufe so einer Art Riesen-Ü-Ei und hier war es ähnlich: Einiges hätte ich besser erwartet (das Dach und die linken Scheiben incl. der Schachtleisten und der Scheibeneinstellung und Abdichtung z. B.), anderes schlechter (das Fahrwerk ist nicht übermäßig ausgelutscht, der Wagen ist auch mit Tempo noch gut fahrbar), mit anderem Dingen hatte ich gar nicht gerechnet: Der Saab ist immerhin weder leicht noch klein. Angesichts der 110 kW scheinen sie die Saab-Leute an den falschen Stellen im GM-Regal zugegriffen zu haben: Ich habe den Eindruck, sie haben die Bremsen der Vectra-Modelle mit 55 oder 60 kW verbaut - mein Golf mit gerade mal 74 kW bremst um Welten besser! Licht und Schatten also - zu viel bezahlt habe ich aber sicher nicht, mein Mut hat sich in diesem Falle gelohnt. Das ist der Wagen heute auf dem Weg von Bayern nach Nordrhein-Westfalen: http://up.picr.de/20393887qv.jpg Was ich genau daran mache muß ich noch sehen, zuerst kommt die AHK, denn die ist schon bestellt und wird dringend gebraucht. Und optische Pflege für den Wagen, aber wie gesagt, da muß ich noch sehen, was ich mache und wie viel Geld ich da reinstecke. Die Substanz scheint gut zu sein, lohnen wird es also auf jeden Fall. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Zuhause - ich schreibe gerade an einem Posting dazu...
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Oh, da sind wir besser dran: Will man direkt von Fahrzeug A auf Fahrzeug B wechseln, wird es sogar billiger! Ja, im Ernst, weil die Kreisplakette ja nicht abgekratzt und neu angebracht werden muß. Das sind zwar nur 1x (Motorrad) oder 2x 1,20 € (Auto), aber wie gesagt, das geht sofort. Und die 10,20 € für das "Wunschkennzeichen" fallen natürlich immer an, wenn man eine bestimmte Nummer will. Das rechnet sich aber, denn wenn man bei einen der örtlichen Schilderherstellern neue beliebige Kennzeichen kaufen müßte, wären die ja teurer als 10,20 €. Seine alte Kombination zu behalten spart also sogar Geld. Ich habe das schon mehrfach gemacht: "Den hier abmelden und das Kennzeichen kommt an diesen hier!" Die Nummer, die jetzt am Saab gelandet ist, hatte ich schon an mehreren Motorrädern, sie war aber auch schon an einem Auto. Bei uns gehen übrigens noch mehr Dinge, die nicht in allen Kommunen möglich sind: Man kann nach Lust und Laune Kennzeichen reservieren - und das sogar kostenlos! Für ein Jahr. Die Wunschkennzeichengebühr wird erst bei Nutzung der Reservierung fällig. Da hier seit Februar eine zweite Kombination für den Kreis eingeführt wurde (tatsächlich ist das eine alte Kombination, die vor Jahrzehnten abgeschafft worden war), waren auf einen Schlag praktisch alle Kombinationen verfügbar. Ich habe mir eine Serie reserviert, die geht von U 2 bis U 8. Ich dachte erst daran, den Familienfuhrpark darauf umzukennzeichnen, aber zum U haben wir keinen Bezug. Es wäre einfach die nette kurze Kombination. Die bei dem neuen Altkreis auch an Autos erlauubt sind. Es gibt ja genug Kombinationen mit beiden Kreisen für Motorradkennzeichen mit 18 x 20 cm, deshalb sind die neuen Nummern frei verfügbar. Ich werde wohl auf die kurzen Nummern verzichten, das war eine spontane Schnapsidee, die mir ganz alkoholfrei kam... Gruß Michael
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Mal eine ganz doofe Frage zu den Cabrios:
Und so funktionierte es: 2 Räder in den Kofferraum, 4 Räder auf die Rückbank und 2 auf den Beifahrersitz. Das war einfacher als gedacht. Vielen Dank für ernste und weniger ernste, dafür umso lustigere Ratschläge! Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Eben nicht! Also muß man als Normalbürger auf sein Glück hoffen, daß zum Tage X eine schöne Kombination frei ist. Wenn man die einmal hat, kann man die dann zukünftig von einem Fahrzeug zum nächsten umziehen lassen. Ich habe mehrere Kombinationen, die schon auf mehreren meiner Fahrzeuge waren. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Könnte man sich ein schlimmeres Horrorszenario vorstellen? Die sollen das Gegenteil machen: Die Kennzeichen sollten lebenslang bei den Haltern verbleiben, meinetwegen auch, wenn sie in einen anderen Kreis umziehen. Aber am Fahrzeug? Da bemühlt man sich über Jahre, an schöne Wunschkennzeichen mit eigenen Initialen und Daten zu kommen und dann sollen die für einen wertvollen Kombinationen an irgendeinen Nachbesitzer gehen, für den diese nur irgendeine belanglose Zusammenstellung von Buchstaben und Ziffern ist?!? Wie gesagt, daß wäre in meinen Augen ein Horrorszenario. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Das ist doch meine Rede - Siegburg ist Siegburg und nicht Köln! Ich war aber die letzten Jahre nicht mehr in der Kölner Zulassungsstelle, meine Erfahrungen stammen daher noch aus der Zeit in der Herkulesstraße. Nun zu der Sache mit den bescheuerten Zulassungsbescheinigungen, den sehr hohen Gebühren usw. usf. - stimmt alles, hat aber mit meiner Aussage nichts zu tun. Ob man unfreundlich oder freundlich bedient wird hat doch auf die Zulassung an sich keinen Einfluß, oder? Bliebe das mit der HU: Ich kenne mich mit den Feinheiten nicht aus, aber das könnten kommunale Vorgaben sein. Mit HU-Fälligkeit 11/20xx kannst Du hier bis zum 30.11.20xx zulassen. Kein Problem. Aber wie gesagt, mir ging es weniger um die überall, also auch hier lästige Bürokratie, es ging mir darum, daß Behördenmitarbeiter unfreundlich oder freundlich sein können und wiederwillig und lahm oder eben auch motoviert und schnell arbeiten können. Voreingenommen bin ich auch nicht, ich habe hier auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, nur sind die eben die große Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Wie kommst Du auf aufgesetzt? Die Mädels in der örtlichen Zulassungsstelle sind wirklich nett! Egal ob jung und hübsch oder kurz vorm Ruhestand. Ich bin ja nun einer, der alleine schon durch die ständig neuen Motorräder alle Nase lang die Zulassungsstelle aufsucht und fast immer unterhalte ich mich mit den vielen Damen und wenigen Herren dort. Ein bißchen über Gott und die Welt palavern, lachen und machen... Mir macht so etwas Spaß. Und den Leuten dort offensichtlich auch. Aufgesetzt klingt nach falsch oder unecht und das bestreite ich energisch. Und schnell geht es auch. Rein in die Zulassungsstelle, Wartemarke besorgen (das geht dort auch an einem Schalter), wenige Minuten warten, dann ein paar Minuten für die Zulassung, schnell am Kassenautomaten bezahlen, die fertigen Papiere und mit Plaketten versehene Kennzeichen wieder abholen, Prüll zusammen packen und wieder raus. Um die 20 Minuten. 10 Minuten für den ganzen Behördenkram und 10 Minuten Wartezeit. Das ist normal! Wenn ich noch Kennzeichen prägen lassen muß, kommen im Normalfall nochmals um die 10 Minuten dazu, denn ich gehe immer zu einem etwas weiter entfernten Schildermacher - der ist deutlich billiger als der näher gelegene. Ich bin mit dem Service der örtlichen Zulassungsstelle jedenfalls seit Jahren sehr zufrieden. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Ich meine nicht die kölsche "Drink doch ene met"-Mentalität - gesoffen und gefeiert wird in Köln immer -, ich meine tatsächlich so etwas Banales wie die Freundlichkeit der Kassiererin an der Supermarktkasse. Meine Frau ist in Köln geboren und aufgewachsen und hat die im Grunde völlig normale Freundlichkeit der Kassiererinnen nur 30 km von Köln als echten Kulturschock erlebt. Gruß Michael
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Man muß auch mal die Behörden loben!
Ich habe viele Jahre in Köln gelebt und kenne die dortigen Behörden - viel unfreundlicher, unflexibler, unwilliger und mit längeren Wartezeiten geht es kaum. Horror! Nachdem wir in der Voreifel unser Haus gebaut haben, waren wir anfänglich bei den täglichen Einkäufen immer wieder total irritiert - man wurde mit Bitte und Danke und manchmal sogar weiteren freundlichen Worten bedient! Das kannten wir aus Köln nicht. Ich konnte mich als zugezogener Norddeutscher zwar noch dunkel erinnern, daß es Gegenden gab, wo das anders war, aber nach fast 20 Jahren Köln hatte ich vergessen, wie sich das anfühlte... Und dann passierte es: Behördengänge. Dasselbe Phänomen! Freundlichkeit!! Unglaublich und irritierend - wo ist die versteckte Kamera? Selbst nach acht Jahren bin ich immer wieder erstaunt und erfreut, wie nett, angenehm, hilfsbereit, freundlich und dabei effektiv die Damen und Herren hier arbeiten. Daß eine simple Zulassung in Köln in der Regel mehrere Stunden erfordert und nicht selten nicht einmal klappt, während man hier nur in Ausnahmefällen mehr als eine halbe Stunde in der Behörde verbringt kommt noch hinzu - heute dauerte es bei mir ca. 20 Minuten, bis ich die Zulassungsstelle mit den gesiegelten Kennzeichen wieder verlassen habe. Gut, heute mußte ich keine Kennzeichen prägen lassen, weil ich die Nummernfolge schon reserviert und die Kennzeichen bereits mitgebracht hatte, aber flott ging das trotzdem. Gibt es mal Probleme, dann hat man in Köln Pech gehabt. Alles schon erlebt. Hier hatte ich vor ein paar Monaten auch einmal Pech: Die Daten zur EVB waren von der Versicherung falsch eingetragen worden. VW hat mehrere Herstellertypschlüsselnummern und es war eine falsche angegeben. Also an einem anderen Tag nochmals kommen? Nö! Die Dame der Zulassungsstelle telefonierte mit der Versicherung, erklärte der Dame von der Versicherung den Fehler, ließ ihn korrigieren und ich bekam ganz selbstverständlich die Zulassung. Leute, zieht aufs Land! Ich kann es nur empfehlen. Jetzt freue ich mich auf das Cabrio. Zugelassen ist das Auto, abholen werde ich es in einer Marathontour am Sonntag. Mitten in der Nacht per Zug nach München, morgens ankommen und dann den Tag über die etwa 600 km nach Hause. Mal sehen, wie viele der acht zusätzlichen Räder mit mir ins Auto passen... Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
Die Zwittergülle hatte ich 2000, also vor 14 Jahren. So ungefähr. Die war aus anderthalbter Hand, da der Zweitbesitzer sie von seinem Bruder übernommen hatte. Die Räder soll sie immer gehabt haben. Laut VIN und EZ war es eine 1980er (CX5003100435). Da Honda bei manchen Modellen auch Zwitter mit alten Teilen und anderen Zusammenstellungen gebaut hat, dürfte das bei dieser auch so gewesen sein. Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
Schön? Ja. Und die hier z. B. auch (das Bild ist von 2000, da hatte diese Pumpe ca. 18.000 km auf der Uhr): http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/CX500-2000/cx500-2000-03.jpg Etliche Jahre später eine andere Pumpe von mir: http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-037.jpg Wie man als Fachmann erkennt, war die obige ein 1980er Modell, während die untere aus dem Jahre 1978 stammte. Mit zu meinen schönsten Ex-Zweirädern gehört auch diese PX 200 Lusso Elestart: http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-001.jpg Die hier mag optisch eher dezent gewesen sein, aber der von Kawasaki auf 92 kW bzw. 125 PS gedrosselte Motor war ein absolutes Sahnestück. Die 1100er GPZ habe ich sehr gemocht: http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-008.jpg Eine meiner fünf BMWs (leider ohne Blaulicht): http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-020.jpg Diese Yamaha war wirklich schön, hatte kraftvolle 95 kW, also 129 PS, dazu einen aufwendigen Fahrwerksumbau mit breitem 17"-Hinterrad. Fahrverhalten wie bei einem modernen Sportler, die FJ hatte nichts mehr von einem Tourer. Und genau deshalb habe ich sie wieder verkauft: http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-065.jpg Auch schön (und viel angenehmer fahrbar!), die CBR 1000 F (R.I.P.), mit der ich an einer roten Ampel stehend von einem Autofahrer abgeschossen wurde: http://www.majhost.com/gallery/dingartkoel/bikes/originalbild-063.jpg Ich könnte noch etliche Bilder liefern - wie gesagt, ich hatte schon über 100 Motorräder. Ich kann sie nicht einmal mehr zählen. Aber ERzählen kann ich viel darüber. ;-) Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
Nein, eine Kawasaki GT 550 mit Kardan (es gibt auch ein Kettenmodell). Die hier: http://www.majhost.com/gallery/der-zweizylinder/Mopedbilder/gt550.jpg Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
2012 hatte ich enorm viel Spaß mit meiner GT 550. Ebenfalls mit Kardan und nur 50 PS. Aber mit einem herrlichen Sound (der war zur Bauzeit halt noch erlaubt) und fieser Kupplung: Da war eine Sportkupplung mit brutal harten Federn drin. Schon wegen des Sounds, aber vor allem wegen des sehr drehfreudigen Motors machte die vor allem im oberen Drehzahldrittel enorm viel Spaß. Kupplung nur zum Anfahren, damit einem der Unterarm nicht abfiel, geschaltet wurde bei Tempo meist viel schneller ohne. Dank der harten Kupplungsfedern hatte man sofort wieder Zug. Das Biest hat sowas von Laune gemacht! Die Kawa war trotz oder wegen des Vierzylinders noch einen Ticken bissiger als die Güllepumpe (ich hatte mehrere in all den Jahren) und hat irre viel Spaß gemacht. Zum ruhigeren Touren hatte ich dann eine CBR 1000 F mit vermutlich 135 PS. Vermutlich, weil sie wohl offener war, als es in den Papieren stand. Bevor ich das klären und eintragen lassen konnte, wurde ich damit übern Haufen gefahren. Aber so ist das: Ein kleiner und gemeiner Motor kann viel mehr Biss haben als einer mit weit mehr Leistung. Da fährt man souverän, aber wenn man sich ein wenig austoben will, kann so ein kleines altes Schätzchen viel mehr Spaß machen. Ich sage immer, in die Eifel fahre ich lieber mit 13 kW als 130 PS (die hatte meine vorletzte Dicke, eine FJ 1200). Mit den 13 kW der XV 250 Virago kann man gemütlich cruisen oder auch mal flott fahren. Es macht immer Spaß und keinen Stress. Mit einem Dickschiff oder gar einem Sportler muß man sich ständig beschränken, aufpassen usw. usf. - das ist das Gegenteil vom dem, weshalb ich gerne in die Eifel fahre: Um zu entspannen! Dafür hat man - oder besser ich - doch dieses Hobby. Ab und zu kann man sich auch etwas austoben, aber meist will ich cruisen. Was sich bei mir auch im Auto zeigt. Maximal mögliches Tempo auf der Autobahn? Bleifuß? Das habe ich lange genug gemacht. Heute bin ich nicht selten viel langsamer unterwegs, 130 km/h auf der Autobahn oder 90 km/h auf der Landstraße und natürlich bei passendem Wetter stets offen. Ich mag das. Wenn ich die Sonne sehen kann, bin ich froh und zufrieden. Fliegerhaube auf, die macht es leiser und schützt meine kümmerlichen Resthaare und auch längere Fahrten sind ein Genuß. Gruß Michael
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Motorradfahrer unter Euch?
Ich habe da andere Erfahrungen und Beobachtungen gemacht: Die überwältigende Zahl an Motorradfahrern ist anders sozialisiert und hat eine entsprechend andere Fahrweise als die wenigen guten SSP-Fahrer. Wer - wie wohl die meisten - mit dem Fahrrad begann und die Zweiradkontrolle über den Lenker erledigt, der entwickelt eine Fahrweise, die noch am ehesten zu einer Enduro oder Supermoto passt. Daher ist die Mehrheit der Moptorradfahrer auf einer 50 PS Enduro oder Supermoto immer, also unabhängig von der Art und Zahl der Kurven auf der Strecke schneller als mit einem Sportler, selbst wenn der 70, 80 oder gar 100 PS hätte. Nur wenige lernen jemals, einen SSP angemessen zu steuern, also eher mit dem Gesäß als mit den Händen. Deshalb werden so viele SSP-Fahrer so gerne von den Enduristen incl. der Altherrenmodelle namens GS gnadenlos versägt. Was bei SSP-Fahrern zum Reflex führt, auf der Geraden dann erst auf- und dann zu überholen. Oft mit dem doppelten des erlaubten Tempos, aber wenn man anders die Fahrer der eigentlich langsameren Mopeds nicht einholen kann?!?! Ich gebe zu, für mich gehören viele der SSP-Fahrer eher zu den Karikaturen eines Motorradfahrers. Und wer einen Sportler (!) namens CX 500 fährt (ja, 1978 und in den Folgejahren war die CX 500 ein Sportler! So sahen die damals aus! Und mit den kräftigen 50 PS konnte und kann man viel machen - bis heute) und tatsächlich fahren kann, der verbläst auf jeder Motorradstrecke auch heute noch die Fahrer weit stärkerer Modelle. Ich kann das zwar nicht (ich bin trotz meiner über 30 Jahre und über 200.000 km nur auf Motorrädern nur ein Durchschnittsfahrer), aber ich kenne einige. Extrem viele SSPs mit zum Teil irrwitzigen Motorleistungen werden in erster Linie als Penisprothese gekauft und wenn der Fahrer schon Probleme hat, 50 PS zu beherrschen, dann wird er unterm Strich mit jedem Mehr-PS langsamer und nicht schneller. Und das gilt halt für die Mehrheit der SSP-Treiber. Kleines Anektdötchen dazu (und ich bitte zu beachten, ich bin ein durchschnittlicher Fahrer!): Auf einer Ausfahrt durch die Eifel sollte ich den Tourguide geben. Nun war ich mit 13 kW bzw. 18 PS aus einem 250er Zweizylinder im Vergleich zur Gruppe mit ca. 50 bis 110 PS an diesem Tage etwas schwach motorisiert. Also bemühte ich mich umso mehr um eine saubere Linie und eine sehr runde Fahrweise, damit ich ein für die anderen nicht zu langsames Tempo halten konnte. Übrigens ganz dicht an den erlaubten Tempi, aber es macht hat viel aus, ob man die Landstraßenkurve mit 30, mit 50 oder 70 km/h fährt. Irgendwann passierte es dann: Ich stellte fest, daß ich die anderen abgehängt hatte! Nach etwas warten und suchen fanden wir uns wieder, aber ich hatte die anderen verloren, weil sie mir nicht folgen konnten. Ich war sowas von baff. Meine Fahrweise wurde als sehr sauber und gut und keinesfalls riskant gelobt, aber trotzdem kamen die anderen nicht nach. Ich kannte die Strecken schon und wußte ungefähr, wie ich welche Kurven fahren mußte, die anderen mußten sich an mir orientieren. Und da war die Mehrleistung unterm Strich noch zu gering, um in jeder Situation folgen zu können. Lange Rede, kurzer Sinn, im Zweifel reichen Streckenkenntnisse aus, um selbst mit einem deutlich schwächeren Moped anderen Fahrern um die Ohren fahren zu können. Gruß Michael