Saab 900 Autogasumbau

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SAAB
900 I
Baujahr
1983
Turbo
FPT
Hallo,
ich möchte mir eine Autogasanlage in meinen Saab 900 Turbo 8V M 1983 einbauen lassen und bin auf der Suche nach Saabfahrern, die mir Tipps zum Einbau geben könnten. Mich würde der Anlagentyp interessieren und ggf. auch die Einbaufirma. Zudem scheint die Position des Mischers einigen hiesigen Einbauern Probleme zu bereiten. Ein Foto von der Einbauposition wäre super.
Vielleicht kannst di mir ja weiterhelfen.

Vielen Dank und saabige Grüße von Hans
 
T8 ist was LPG angeht der worst case - Du brauchst ne Venturianlage mit turboladedruckkompensiertem Verdampfer und nem Klapperatismus der die Stauscheibe des Mengenteilers der K-Jetronic nach oben zieht im Gasbetrieb. Sowas macht heute eigentlich niemand mehr. Evtl. kann Dir der User "Martin230TE beim Frickeln" im www.lpgforum.de weiterhelfen, der macht noch Venturis. Er scheint Profi zu sein, aber ich gebe hier keine Empfehlungen ab, ich habe mit Ihm bisher keinen Kontakt gehabt nur ein paar Beiträge von Ihm zu dem Thema gelesen.
 
Au wei....

Wenn ich bedenke was für empfindliches Konstrukt die LPG Installation in meinem 84er 8V damals war (kein turbo), wie häufig (ein paar Male im Monat) der dann einen Flammrückschlag hatte, der eben diesen Umschaltmechanismus für die Luftklappe vertellt hat....

Da wurde über einen Elektromotor mit einer Seilwinde ein Hebelchen betätigt, welches dann die Klappe nach oben gehoben hat. Ein Flammrückschlag hat dann so einen Druck auf diese Klappe gegeben, dass sich der Hebel verbogen hat. Das war eine Dauerbaustelle an dem Wagen.....

Dann noch als turbo?...

davon würde ich die Finger lassen....
 
Vielleicht lieber in eine dauerhaft gute Wartung investieren, dann läuft der TU8 mit 8-12 ltr.im Alltag ...und der Laderaum bleibt erhalten.
 
Neeeeee Klaus. Also so etwas ist zu LPG nun wirklich keine Alternative.


Dann lieber den guten 83er als FunCar in Rente schicken und als km-Sau einen 16V (ggf. auch den mit der '0' mehr) mit 'nen vollsequentiellen Anlage (besser noch LPI) bestücken.
 
Die Stauscheibe ersetzt man gegen eine mit integrierter Rückschlagklappe, nennt sich Telefonhörer :biggrin: und sieht auch so aus.
Meine Meinung zu dem Vorhaben: Es ist möglich aber es lohnt den Aufwand nicht, das Ergebnis ist technisch unbefriedigend. Als ich noch T8 gefahren bin hab ich vorgehabt (R) die K-jet erst duch ne LH zu ersetzen und dann ne Sequenzielle Gasanlage aufzusetzen. Der Rost war aber schneller.

PS: Liesst der Threadersteller hier überhaupt mit ?
 
Die Frage scheint ihm wichtig, da er sie in verschiedenen Foren gepostet hat.

Naja,

da kann er so oft fragen wie er will. K-Jet mit turbo und LPG.....das ist in der Tat eine Herausforderung.....und die wird nicht kleiner indem man an vielen Stellen fragt und nicht mal ein feedback gibt...
 
Hallo Leute,

vielen Dank an Kuchen, Turbo9000, Klaus und gendzora für eure Beiträge, aber ich musste noch ein wenig arbeiten. Natürlich melde ich mich, weil mir die Sache in der Tat wichtig ist. Der überwältigende Pessimismus mit technischen Details könnte natürlich abschrecken, aber irgendwann ist es immer das erste Mal... Aber je länger ich mich mit dem Thema beschäftige und diesbezüglich im Netz unterwegs bin, um so mehr habe ich den Eindruck, dass es durchaus auch erfolgreiche und problemlose Gasanlageneinbauten in klassischen 900ern gibt und ein Umrüster, selbst LPG-900er-Fahrer behauptet sogar, dass dieses Auto gar die ideale Basis für Umbauten darstellt, auch auf Grund der außergewöhnlichen Langlebigkeit der Benzinmotoren. Es scheint zwei vielversprechende Wege zu geben. Erstens eine einfache Venturi-Anlage (z.B. Landi Renzo Venturi), deren Mischer[FONT=arial,helvetica,sans-serif] vor die Drosselklappe in das Gummiverbindungsstück zum Luftfilter oder Turborohr eingesetzt wird. Gleichzeitig wird zur Sicherheit eine Backfireklappe eingesetzt, obwohl der Motor bei ruhiger Fahrweise nicht zum Zurückschlagen neigen soll. An vielen Orten wird darauf hingewiesen, dass es auch von entscheidener Bedeutung ist, wie man mit Gas fährt. Im weiteren Zusammenhang wird zusätzlich der Ventilschoner "Flash Lube" empfohlen. Als zweite erfolgreiche Möglichkeit kristallisiert sich eine teilsequentielle Anlage heraus (Prins). Hierbei umgeht man das Backfireproblem, in dem [/FONT]ein Dosierventil das Autogas in die Ansaugspritzen des Zylinders leitet.
Ich finde gerade die teilsequentielle Lösung absolut überzeugend und werde es wohl auch so machen. Ich halte euch auf dem Laufenden. Und es scheint auch wirklich so, dass offensichtlich vielmehr klassische Saabs erfolgreich mit Gasanlagen unterwegs sind, als man annimmt. Bis bald.

Mit vielen Grüßen von Pippilotta222
[FONT=arial,helvetica,sans-serif] [/FONT]
 
.....Und es scheint auch wirklich so, dass offensichtlich vielmehr klassische Saabs erfolgreich mit Gasanlagen unterwegs sind, als man annimmt. Bis bald.
...

Es geht weniger um klassische Saab....natürlich fahren davon einige auf LPG herum. So ist z.B. ein 8V Vergaßer noch einfacher auf LPG umzusüsten....

Die kombination der K-Jet (die so schon nicht unproblematisch mit LPG ist) mit Turbo ist halt der Sonderfall. Und eine sequentielle Anlage mit K-Jet.....das möchte ich sehen, wie das vernünftig funktioniert....

Also wenn Du das wirklich umrüstest, wäre ich der erste, der Interesse an einer Probefahrt hat.

Und ich habe über 1 Mio Km LPG Erfahrung....:biggrin:

P.S.: Danke für die Rückmeldung.
 
... um so mehr habe ich den Eindruck, dass es durchaus auch erfolgreiche und problemlose Gasanlageneinbauten in klassischen 900ern gibt und ein Umrüster, selbst LPG-900er-Fahrer behauptet sogar, dass dieses Auto gar die ideale Basis für Umbauten darstellt, ...
Bitte ziehe jetzt nicht alle 900er über einen Kamm.
Die alten Vergaser-Kisten können beim 900er wie bei jedem anderen Auto prima per Venturi versorgt werden.
Die 16V haben eine 'moderne' Einspritzung, welche recht problemlos z.B. eine teilsequentiele Anlage ansteuern kann (Das peak&hold-Problem von Lucas lasse ich hier mal, da lösbar, aussen vor).
Die K-Jet ist somit von den drei Varianten schon mal die problematischste. Und jetzt noch den Turbo dazu ...
Für eine alte Venturi fehlt Dir der Unterdruck und für eine 'moderne' Anlage die Ansteuerung.

Ich sehe Dein Vorhaben also schon mal aus rein technischer Sicht sehr skeptisch.
Im weiteren Zusammenhang wird zusätzlich der Ventilschoner "Flash Lube" empfohlen.
Habe ich im 9k AERO zwar auch, aber da reden wir auch von anderen Leistungsbereichen. Und auch dort dürfte der Kram eigentlich nicht notwendig gewesen sein.

Mal davon ab ein ganz ander Grund, warum ich Deinem Auto keine LPG-Anlage antun würde: In 2 Jahren würde Dein 900er 'reif' für das H-Kennzeichen. Und nachgerüstete LPG-Anlage sind meines Wissens dafür inzwischen leider ein ko-Kriterium. Also lass den Guten so, wie er ist und hole Dir als Alltagsstreckensau entweder einen 16V-900er, oder einen 9k.
 
Turbo mit Venturi geht schon (Spezieller Verdampfer) aber dazu K-Jet.....:tongue:
 
Turbo mit Venturi geht schon (Spezieller Verdampfer) aber dazu K-Jet.....:tongue:
Und ein verlorenes H.
Bin ja auch 'Gaser' und kann mir als Alltagskiste nicht mehr wirklich etwas anderes vorstellen. Aber ich denke mal, im Rennen um die unglücklichste Fahrzeugwahl für einen LPG-Umbau, liegt ein 28 Jahre alter K-Jet-Turbo recht gut im Rennen.
 
Zum H-Kennzeichen: Das muss jeder selbst wissen, es gibt genug W108 mit H und LPG die ganz bestimmt nicht in den 70ern schon umgerüstet worden sind - Spielraum scheint vorhanden und Beziehungen schaden nur dem der keine hat.
Die angesprochenen Einblassysteme von Prins, Tartarini, Landi IGS, BRC Just Heavy usw. haben 2 Nachteile:
1. Werden meineswissens nicht mehr hergestellt, Ersatzteilversorgung teuer/ungewiss
2. Das Problem Mengenteiler besteht weiterhin

Turbotauglichkeit muss man prüfen
Umschaltung Benzin/LPG sollte einigermassen funktionieren
Ventilschutzadditive sind meineserachtens nicht notwendig

User carinaka hat nen 900er i16 und nen Benz mit K-Jet mit den besagten Tartarini Einblasanlagen am Laufen, frag Sie mal wer das gemacht hat. Sie hat auch Bilder gepostet

... Und es scheint auch wirklich so, dass offensichtlich vielmehr klassische Saabs erfolgreich mit Gasanlagen unterwegs sind, als man annimmt.

Stimmt, ich dachte mal es gibt 3, aber es werden wohl so 10 sein in D
 
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