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Unwissender erbittet Rat vor Cabrio-Kauf
Guten Morgen liebe Community, bin Euch noch die Auflösung schuldig: Geworden ist es jetzt doch kein Saab, sondern ein ganz profanes Mini Cabrio der ersten Serie. Verschiedene Gründe haben den Ausschlag gegeben: Die Parkplatzsituation an der Schule spricht für kompaktere Maße, in der Einstiegsmotorisierung liegt man leistungsmäßig viel niedriger und letztlich auch, dass wir wissen, dass ihm so ein Mini sehr gut gefällt - beim 9-3 hätten wir das nur spekulieren können. Aber auch durch Eure sehr freundliche Aufnahme - vielen Dank dafür! - habe ich selbst Blut geleckt Als ich jetzt nach dem Winter meinen Spider V6 (916) aus der Garage geholt habe, stellte sich zum ersten Mal kein „Homecoming-Feeling" wie in vielen Jahren zuvor ein... eigentlich mag ich den Wagen sehr und er fährt sich auch schön. Aber durch den „fehlenden Funken" setzten so Gedanken ein: Was gibt es eigentlich für Alternativen? Und, könnte ich mit einem viersitzigen Cabrio den Einsatzzweck nicht erweitern (den Spider fahre ich nur auf dem Weg ins Büro und auf ein paar Landstraßen zu Treffen mit dem einen oder anderen Kumpel)...vor allem auf unseren regelmäßigen Urlaubsfahrten nach Italien, wo wir jetzt bald (wenn unser Großer eigene Pläne hat) nur noch zu dritt unterwegs wären? Problem ist, dass für mich ein Cabrio schon eher ein Zweisitzer ist, weil ich die Viersitzer formal oft schwierig finde. Da unser Familienkombi ein Mercedes W212 ist, der klaglos seit vielen Jahren seinen Dienst tut, fiel mir der A207 der Serie ein...nicht schlecht, aber am Ende doch deutlich zu betulich. Ein Maserati GranCabrio schaut gut aus, ist aber zu groß für die Garage, wenig sozialverträglich und ist sowohl in Einkauf als auch Unterhalt in anderen Preis-Sphären unterwegs. Und dann habe ich mal geschaut, was Saab denn da zu bieten hat, wenn es nicht um ein Einstiegsmodell für einen Fahranfänger geht... So einen handgeschalteten 2,8 wie diesen https://www.autoscout24.de/angebote/saab-9-3-9-3-cabrio-2-8-v6-turbo-aero-benzin-schwarz-f306b1e3-6196-4f66-b41a-52d98bbb12b8?sort=price&desc=0&lastSeenGuidPresent=true&cldtidx=5&position=5&search_id=9sppkhll4k&source_otp=t10&ap_tier=t10&source=listpage_search-results&order_bucket=unknown (schon wieder ein 🇮🇹) fänd ich schon reizvoll, aber dann las ich in Euerm Forum von der Steuerkettenproblematik. Und dass ein 2.0 die bessere Wahl ist und sich (gerade mit moderatem Tuning) leistungsmäßig nicht verstecken muss hinter dem diffizileren 2.8. Also, ich werde die Augen offen halten und mich weiterhin in Euerm sehr netten Forum tummeln Viele Grüße, Casey
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Unwissender erbittet Rat vor Cabrio-Kauf
Ganz herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme Die Kaufberatung habe ich gelesen, bin dann aber über „Prinzipiell ist Rost beim 9-3 ein Unbekanntes Thema. Lediglich beim Cabrio sollte man beim Kauf die Dichtung des Verdeckdeckels bei Seite biegen und einen Blick drunter werfen" etwas gestolpert, weil ich da im Forum schon andere Meinungen gelesen habe. Ihr seid - so mein Eindruck - nicht gänzlich überzeugt, dass meine Rom-Idee wirklich klug ist... Weil ich ein Auto - zumindest von den Daten her - so ähnlich (auch zu dem Preis) in Deutschland ebenso finden sollte? Habt Ihr da vielleicht einen konkreten Tipp, wo gerade ein vergleichbares Angebot zu finden ist? Da ich es ebenso wie Ihr einschätze, dass gravierende Rostschäden am schmerzlichsten wären, lockt mich so ein Italiener... Aber es stimmt, der leichtestes Weg ist so ein Import natürlich nicht. Einmal habe ich ein Auto in Italien gekauft und selbst überführt, das ging damals noch problemlos mit roten Nummernschildern eines Werkstattkumpels (war ein Maserati Quattroporte IV, gezeichnet von dem gestern leider verstorbenen, legendären Designer Marcello Gandini). Nicht ahnend, dass sich das Ausfuhrprozedere komplett verschärft hatte, kaufte ich ein paar Jahre später ein schönes Lancia Beta Coupe - um dann festzustellen, dass sich die Überführung auf eigener Achse eigentlich gar nicht mehr darstellen lässt (damals dann Rücktritt vom Kauf). Also müsste das 9-3 Cabrio aus Rom wohl über eine Spedition gebracht werden, wenn der Händler kein Ausfuhrkennzeichen organisiert (ist i.d.r. mit einer einjährigen, sehr teuren Versicherung verbunden). So ein Trip ins schöne Rom wäre für mich grundsätzlich kein Opfer, wenn ich nicht gerade schlecht Zeit dafür hätte . Und ein Blindkauf...naja, ich glaube immer an das Gute im Menschen, aber das wäre mir dann doch ein etwas zu großes Risiko. Freue mich über weitere Einschätzungen und Rat! LG, Casey P.S. Um schon mal vorbereitet zu sein: Welche Werkstatt im Großraum München empfehlt Ihr?
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Unwissender erbittet Rat vor Cabrio-Kauf
Hallo, eingangs eine kurze Vorstellung: Komme aus München und bin zeitlebens immer eher italophil unterwegs, was Autos betrifft (auch sonst ). Zumeist mit Alfas, aber auch Exoten von Lancia, Fiat oder Maserati fanden schon den Weg zu mir. Die einzige Schweden-Erfahrung bildete mal ein XC 90 V8, welcher der Familie ein paar Jahre treu und problemlos diente (der war - gebraucht gekauft - mit Bildschirmen in den Kopfstützen und DVD bestückt, was auf langen Autofahrten in den Urlaub eine große Freude für die damals noch kleinen Kinder gewesen ist). Das klassische 900 Cabrio hat mir immer schon sehr gut gefallen, jetzt geht es aber um etwas Neueres für den Sohn als erstes Auto. Ich weiß, die Reaktionen darauf fallen im Freundeskreis eher verhalten aus, was ich für ein geeignetes Fahranfänger-Auto halte (Großeltern: „Früher sind wir jeden Tag 50 KM mit dem Fahrrad zur Schule gefahren und wenn Auto, dann tut es auch ein Opel Corsa Stufenheck aus 1985 für 500,- Euro!!"), aber ich bin selbst mit 18 und einem Cabrio in meine motorisierte Zeit gestartet und habe daran ganz wunderbare Erinnerungen – etwas ähnliches möchte ich meinem Sohn auch schenken (tatsächlich für mich wichtig: Im Vordergrund steht nicht das Schenken eines Autos als Fortbewegungsmittel, sondern das Schenken des Erlebens, mit den Kumpels über den Brenner oder an einem lauen Sommerabend mit einem süßen Mädel offen an einen See zu fahren ) Konkret: Was haltet Ihr aus der Ferne von diesem Angebot: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=385555131&c=Cabrio&dam=false&fr=2002%3A&ft=PETROL&isSearchRequest=true&ml=%3A150000&ms=21800%3B%3B%3B&od=up&ref=srp&refId=e019b908-849f-e15e-cbdc-9075c3456f9b&s=Car&sb=p&searchId=e019b908-849f-e15e-cbdc-9075c3456f9b&vc=Car Ich habe mich schon etwas durch das Forum gearbeitet und gelesen, dass die 9-3 gerne massive Rostprobleme haben, was auf den ersten Blick nicht ohne weiteres erkennbar ist. Da wäre man mit einem Auto aus Italien vermutlich auf der sicheren Seite. Das Auto wird - da die Schule etwas weiter weg ist und mit ÖPNV sehr schlecht erreichbar - ganzjährig genutzt werden, sodass sich vermutlich eine gründliche Rostvorsorge empfehlen würde. Was ist von dem 2.0 mit 175 PS zu halten? Mir wäre ja eine niedrigere PS-Klasse lieber, aber so riesig ist die Auswahl ja doch nicht und zudem ist mein Sohn ein sehr besonnener und verantwortungsvoller Charakter (Leistungssportler). Bei Autos aus Italien sollte man sich nicht mehr in Sicherheit wiegen, was den KM-Stand betrifft, als bei deutschen Autos - vorsichtig formuliert. Also werde ich da mal versuchen, mehr Unterlagen/Belege zu bekommen. Worauf ist sonst bei dem Modell zu achten? Wonach sollte ich den Händler fragen, bevor ich nach Rom fliege? Als Zeichen meiner Unbedarftheit: Die Benziner von Saab haben Steuerkette und keinen Zahnriemen, richtig? Sind die Steuerketten auffällig dafür, dass sie sich mit der Zeit längen? Welches sind die größten Schwachstellen? Welche Sollbruchstelle geht am meisten ins Geld, wenn etwas kaputt geht? Und noch eine wichtige Frage: Laut Berichten aus der Zeit gelten die Autos als sehr sicher, was Chrashtests und Sicherheitsfeatures betrifft - ist das korrekt? Und gibt es diesbezüglich eigentlich Unterschiede zwischen 900 und 9-3 (ESP etc.)? Danke Euch schon mal fürs Lesen und wenn jemand Tipps für mich hat, freue ich mich sehr! LG, Casey