Alle Beiträge von lunatic-factor
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Haha! What? Der blaue 9-5? Der führt seit Jahren ein glückliches Familienleben hier in Hamburg. Ich sehe ihn hin und wieder.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Das Projekt gibt es sei längerem nicht mehr. Bzw. gibt es das schon noch, aber der Wagen landet woanders.
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Blaue Umweltplakette
Um auch nochmal meine Meinung in die Milch zu krümeln: Erstens. Es gibt kein Menschenrecht auf Autofahren in der Innenstadt (und wer es aus gesundheitlichen oder gewerblichen Gründen oder aufgrund seines Wohnsitzes nicht muss und klar bei Verstand ist, fährt auch heute schon nicht mit dem Auto in die City einer deutschen Großstadt wie Hamburg). Die Frage, ob und mit welchem Auto man in eine Innenstadt einfahren darf, ist völlig legitimer Bestandteil von gesetzlicher Regulierung. Und es ist Teil einer gesellschaftlichen Güterabwägung, in der die Freiheit des Einzelnen, mit seinem Auto überall hinzufahren, gegen die Gesundheit von Anwohnern abgewogen wird. Was immer bei dieser Abwägung herauskommt und auf demokratischem Wege in Gesetzesform gegossen wird, gilt für alle. Wenn es jemand missachtet, soll er das dafür vorgesehene Bußgeld zahlen. Wenn er es nicht zahlt, soll die Forderung vollstreckt werden, oder er soll ins Gefängnis gehen. Und wer das nicht richtig findet, dem empfehle ich einen Stützkurs zu der Frage, wie die Errungenschaft des modernen Rechtsstaats unser Zusammenleben zivilisiert hat. Zweitens. So schnell kommt keine blaue Plakette. Der Beschluss, der derzeit alle so aufregt, kommt aus dem Umweltausschuss des Bundesrats. Das bedeutet ungefähr gar nichts. Die politisch Verantwortlichen werden alles – ich meine wirklich: alles – probieren, um weitere Fahrverbote zu vermeiden. Weil sie eben nicht die Büttel der Industrie sind (Gott, diese Verschwörungstheorien nerven so.), sondern den Zorn und Protest vermeiden wollen. Ich glaube allerdings persönlich auch, dass die EU-Grenzwerte für die Luftreinhaltung ohne weitere Fahrverbote nicht eingehalten werden können. Nun kann morgen die EU auseinanderfliegen oder sonst etwas passieren. Aber nach menschlichem Ermessen wird es irgendwann zu Fahrverboten kommen. Weil Strafzahlungen es erzwingen. Drittens: Ich fände es auch prima, wenn ich das Gefühl hätte, dass gerade in solchen Fragen der Regulierung technischer Sachverstand eine große Rolle spielen würde. Habe ich nicht. Wäre das so, hätten wir wohl nicht seit Jahren die dramatische Fehlentwicklung, dass die ganze Republik Neuwagen mit Diesel-Motoren kauft und sich dabei auch noch ökologisch vorbildlich fühlt, ohne dass mal einer laut sagt: Wer heute noch Diesel kauft, ist ein Depp. Viertens: Ich glaube zwar, dass es in einigen Jahren eine blaue Plakette geben wird, die massiv ältere Autos treffen wird (die ja zum größten Teil nicht aus Vergnügen und Liebhaberei gefahren werden, sondern weil das Haushaltseinkommen nicht für einen neueren Wagen reicht). Aber gerade deshalb fände ich es fair, wenn man jetzt schon mal effizienter dafür sorgen würde, die richtigen Marktanreize für den Neuwagenmarkt zu setzen. Denn die Neuwagen von heute sind ja die alten Autos von morgen. Von mir aus kann die Mineralölsteuer gerne ein paar Cent rauf, wenn dafür die Infrastruktur für Elektromobilität ausgebaut wird. Und ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn man heute der Industrie schon klar sagt: In spätestens zehn Jahren werden Neuwagen mit Verbrennungsmotoren bei uns keine Zulassung mehr kriegen. Richtet euch drauf ein, sonst seid ihr weg vom Fenster. Ende der Durchsage.
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Blaue Umweltplakette
Wieso kann man nicht "Gefällt mir" klicken, wenn man es wirklich einmal möchte? Ein echter Lichtblick in diesem Thread. Danke dafür.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Dreieinhalb Jahre später. Gegenwärtiger Fuhrpark-Status: Der Aero ist noch immer bei mir. Außerdem der 900 Sedan, der mir im letzten Herbst zugelaufen ist. Immer wieder einmal hinterfrage ich diesen Zustand. Von Montag bis Freitag fahre ich nie Auto. Ich wohne in Hamburg und arbeite mitten im Zentrum. Niemand, der nicht muss, fährt freiwillig mit dem Auto statt der Bahn in die Hamburger Innenstadt. Also komme ich überhaupt nur am Samstag und Sonntag dazu, ein Auto zu bewegen. Für jemanden, der im Grunde nicht mal ein einziges Auto braucht, sind zwei Autos also ziemlich viel. Also den Aero verkaufen? Ich dachte mehrfach ernsthaft darüber nach, hatte ihn hier sogar inseriert. Was dafür spricht: Würde Platz schaffen und Geld bringen. Was dagegen spricht: Alles andere. Also den Sedan verkaufen? Ich mag dieses Auto. Es ist wie ein bequemer alter Ohrensessel. Und ich habe da gerade Geld reingesteckt, das ich beim Verkauf nie wieder sehen würde. Klar: Er ist lahm, laut und versoffen. Aber man kann es ihm nicht vorwerfen. Die Entscheidung fiel dann durch zwei Ereignisse, die kurz nacheinander passierten. Vor drei Wochen parkte ich den 900 aus seiner grässlich engen Parklücke in der Tiefgarage aus. Ich war in Eile, unkonzentriert. Und plötzlich hörte ich dieses fiese Geräusch von hinten. Ich war mit einem hinteren Radlauf ein Stück an einer Säule entlanggeschrammt. Ich stieg aus, um den Schaden zu begutachten, und dachte: Ach ja, Radlaufleiste im Eimer, aber halb so wild. Da soll ja eh noch irgendwann mal neu lackiert werden. Sobald ich mich wieder hinter das Steuer setzte, hatte ich den Vorfall auch schon vergessen. Am Freitagabend in der vorletzten Woche dann stellte ich den 9000 abends auf seinen Tiefgaragenplatz. Als ich am kommenden Vormittag zurückkam, hatte ich eine zehn Zentimeter lange Schramme auf der Haube. Sauber durchgezogen bis aufs Blech. Und ich dachte das, was ein ordentlicher Deutscher in dieser Situation denkt: „Warum verletzt ihr nicht lieber mich als mein Auto, ihr Arschgeigen?!“ Während ich da so stand und mich ärgerte und ärgerte und ärgerte, dachte ich irgendwann: „Warum regst du dich eigentlich über diese Schramme so ungleich viel mehr auf als über den Radlauf am 900? Hat es etwas damit zu tun, dass du das eine selbst verursacht hast und das andere nicht? Nein, das ist es nicht. Ah, der wahre Grund ist: Die Schramme ist am Aero, die Radlaufleiste nur am 900.“ Damit war klar, was ja eigentlich sowieso klar war. Am 9000 hänge ich einfach viel mehr. Er ist mittlerweile der Saab, den ich am längsten fahre. Ich kenne seine Geschichte. Er ist Teil meiner Geschichte. Ich kehrte gedanklich an den Moment zurück, als er in mein Leben rollte. Und in dem Moment kam mir die Idee: die Haube des Aero muss ja nun eh neu lackiert werden. Und schon länger füllt sich in meinem Hinterkopf ein heimlicher Wunschzettel, was man beim Aero mal alles machen könnte. Diese vordere Kunststoffleiste, die in einem anderen Farbton lackiert ist als der Rest des Autos, worüber ich mich immer ärgere. Das Lederlenkrad, das mal neu bezogen werden könnte. Der Frontspoiler, der leicht verzogen ist. Neue Michelin-Winterreifen. Ein bluetoothfähiges Radio. Innen- und Außenaufbereitung – und zwar richtig. Eine anständige neue Hohlraumversiegelung. Ein bisschen Fahrwerksoptimierung. Ein Wertgutachten. So ungefähr 20 bis 30 dieser „Muss nicht, wäre aber schön“-Positionen stehen auf dieser Liste. Warum also, so fragte ich mich, nicht einfach mal Heinz-Jürgen Borghardt schreiben und fragen, ob er sich des Aeros annimmt und den Sedan dafür verrechnet? Nachdem ich die Idee am nächsten Tag immer noch gut fand, schrieb ich ihm eine Mail. Ein paar Tage später die Antwort: Ja, damit könne er sich anfreunden. Ich solle mal beide Autos nach Paderborn schaffen. Gesagt, getan. Der 900 steht seit letztem Sonntag bei Borghardts. Und Borghardt sagt: Schönes Auto. Der Aero folgt in ein paar Tagen. Dann muss man sich noch über die Details einig werden. Aber wir werden uns immer einig. Und in wenigen Wochen hole ich den Aero dann zum zweiten Mal in Paderborn ab. In der gleichen Fahrzeugauslieferungshalle wie damals.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Zeit für Veränderung. Ich habe aus bestimmten Gründen mal meinen Post aus einem anderen Thread kopiert. Vom 22. September 2012. Dem Tag, als ich den Aero abholte. „Tja, was soll ich sagen. Das Auto hat einen groben, absolut inakzeptablen Mangel: Die rechte Scheibenwaschdüse funktioniert nicht. Trotz dieses wirklich gravierenden, im Grunde für ein erst 16 Jahre altes Auto unerträglichen Defekts bin ich allerdings geneigt, den Wagen zu behalten. Denn: Ich bin rettungslos verliebt. Der Reihe nach. cit1966, den ich hier zum wiederholten Mal offiziell zum Helden erklären möchte, hat mich mit seinem famosen 900i (sehr, sehr feines Auto!) vom Bahnhof abgeholt. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgeregt, weil ich so spannenden Gesprächen im Zugabteil gelauscht hatte. (Falls es jemanden interessiert: Die Elastan-Longshirts von Ulla Popken sitzen absolut fabelhaft.) Die Nervosität kam erst, als wir mit dem famosen 900i auf den Hof vom Saab Zentrum Paderborn bogen. Mein Auto ist nicht da! Dafür Herr Borghardt. Wer diesen Mann nicht auf den ersten Blick in sein Herz schließt, dem kann ich auch nicht helfen. Aber ich wollte ja nicht Herrn Borghardt abholen, sondern … richtig … mein Auto. Und wo stand das? Im Ausstellungsraum, bereit zur Fahrzeugübergabe. Ich wollte immer schon mal einen Saab bei einem Saab-Händler im Showroom abholen. Wir gingen also zu dem Auto, und sobald ich es nur aus der Ferne sah, schlug mir das Herz bis zum Hals: Da ist er, MEIN schwarzer 9000 Aero. Je näher ich kam, desto fassungsloser war ich: Der stand nicht nur im Showroom, der sah auch aus wie ein Neuwagen! Und das auch noch, als ich direkt vor ihm stand. Ich kann nicht beschreiben, wie mich die Glückshormone durchfluteten, als ich das erste Mal um dieses Auto herumging. Die beiläufige Erwähnung von Herrn Borghardt, dass er so viel Arbeit in den Wagen gesteckt hat, dass der Stundenlohn bei etwa 80 Cent liegen dürfte, ist mehr als glaubhaft. Eine kleine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Tüv/AU neu, Bremsscheiben und Bremsklötze hinten ersetzt, Jahresinspektion mit Ölwechsel, Innenraumfilter, Zündkerzen, Bremsflüssigkeit etc., Sämtliche Dellen entfernt, beide Stoßstangen neu lackiert, alle Roststellen entfernt, alle neuralgischen Roststellen vorsorglich behandelt, Nebelscheinwerfer ersetzt, Frontemblem ersetzt, drei Zentralverriegelungsmotoren ersetzt, Beifahrerairbag ersetzt, 4 neue Reifen montiert und gewuchtet, Winter- und Sommerfelgen aufbereitet und lackiert (es sind Threespoke, keine Fivespoke! Hurra!), Bremsscheinen vorne aus- und eingebaut, abgedreht, Wurzelholzarmaturenbrett montiert, Bordcomputer ausgetauscht, Aschenbecher und Zigarettenanzünder ausgetauscht, das gesamte Auto bis in die letzte Ritze poliert und inspiziert, neue Original-Fußmatten reingelegt, neue Halterung der Automatikantenne (original Saab, versteht sich), und noch vieles mehr, was ich in der Aufregung vergessen habe. Resultat: Vor mir stand ein 16 Jahre alter, 184.000km gelaufener NEUWAGEN!! Die Fahrzeugübergabe inklusive ausführlicher Probefahrt und Einweisung dauerte insgesamt 2 ½ Stunden. Ich wurde tatsächlich genauso behandelt, als wäre November 1996 und ich hätte soeben über 80.000 Mark für einen neuen Saab 9000 Aero auf den Tisch gelegt. Nein, mehr als das: Ich merkte, wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail in den letzten zwei Wochen in dieses Auto geflossen sind. Das ist mehr als perfekte Dienstleistung, das ist so etwas wie ein Vertrauensbeweis, dass ich auf dieses wunderbare Auto gut aufpassen werde. Selbstverständlich wird der Wagen auch weiterhin regelmäßig ins Saab Zentrum Paderborn zur Wartung gebracht. Das Auto ist Teil dieses Hauses, und es hat mich wirklich bewegt, was ich da heute erlebt habe. Ich bin begeisterter Saabfahrer, weil diese Marke eine Seele hat und ich in ihren Autos zu Hause bin. Aber ich bin auch begeisterter Saabfahrer, weil Menschen wie Heinz-Jürgen Borghardt dieser Marke eine Seele und ein Zuhause geben. Bevor er auf dem Hof stand und mir nachsah, wie ich mit dem Aero vom Hof fuhr, führte er mich noch detailliert durch die Reparaturhistorie des Autos der letzten 16 Jahre und überreichte mir zum Abschied die komplette Werkstattakte, inklusive Neuwagenbestellung vom 15. November 1996 in Höhe von 87.200 DM. (Nix Rabatt!) Die größten Reparaturen in Kürze: Kupplung neu bei 61724, Getriebe komplett überholt bei 62559, Federbeine vorn und Stoßdämpfer hinten ersetzt bei 127008, Ventildeckeldichtungen ersetzt bei 149715, Zündkassette ersetzt bei 166140, Kühler ersetzt bei 181943, Endschalldämpfer und Mittelschalldämpfer ersetzt bei 181.943, Lichtmaschine ersetzt bei 181943. Ich kann hier jetzt unmöglich alles aufzählen. Und warum bin ich nun rettungslos in dieses Auto verliebt? Wohl kaum wegen eines neuen Mittelschalldämpfers? Ich liebe den gedämpften sonoren Klang des Motors und den Blick auf die hinteren Sitze, wenn ich rückwärts ausparke. Ich liebe das dezente Klack Klack des Blinkerrelais, das große Schiebedach, das dreifache Hupen, wenn man mit der Funke den Kofferraum entriegelt, die unfassbar bequemen Ohrensessel, den durch die großen Scheiben lichtdurchfluteten Innenraum, die hinteren Leselampen, die (endlich wieder) grün beleuchteten klaren Armaturen, den typischen Saab-Geruch (ja, er riecht nach Saab!!), den heiseren Klang des Anlassers, das Spiegelbild der Silhouette, wenn man an einem anderen Auto vorbeifährt, das Meisterwerk von einem Armaturenbrett, die präzise Schaltung, die Türbeleuchtung, das Fließheck (!!!), einfach alles. Moment, fehlt da nicht was? Beschleunigung und so? Nun, ich war auf der ersten Fahrt vorsichtig. Der Aero und ich kennen uns ja noch nicht so gut. Der Durchschnittsverbrauch von 7,7 Litern PB-HH inklusive Stau zeigt: Ich war sogar sehr vorsichtig. Aber als ich dann doch mal ein freundlicher Verkehrsteilnehmer sein wollte und das Gaspedal durchtrat, um beim Überholen eines Wohnmobils nicht die linke Spur mit Tempo 120 zu blockieren, blickte ich beim Einfädeln nach rechts in den Rückspiegel und dachte: „Nanu, wieso sind die denn auf einmal alle so weit weg da hinten?!“ Es gibt ja nun viele Lobeshymnen auf die Urkräfte des 9000 Aero, die an der Vorderachse zerren. Mich fasziniert etwas anderes: Die unaufgeregte Souveränität der Leistungsentfaltung. Es ist immer Kraft da, aber er drängt sie mir nie auf. Und ansonsten beobachte ich, dass sich sofort wieder mein Saab-Fahrverhalten eingestellt hat, das ich früher beim 9-3 immer hatte. Je näher ich dem Ziel komme, desto langsamer werde ich. Weil ich noch keine Lust habe, auszusteigen. (Beim 9-5 war das anders. Da konnte ich gar nicht schnell genug da sein.) Ach, und auch das typische, fast vergessene Saab-Gefühl auf der Autobahn stellte sich wieder ein: Alle anderen Kraftfahrzeuge um einen herum sind so völlig banal und völlig egal. Jetzt fiele mir noch so viel ein. Aber vielleicht fasse ich den Tag einfach so zusammen: Objektiv war dieser schwarze 9000 Aero, MEIN schwarzer 9000 Aero eine sehr gute Kaufentscheidung. Viel wichtiger aber ist: Ich habe endlich wieder einen Saab, der mich glücklich macht. DANKE an alle, die über die ganzen Wochen mitgefiebert und mitgedacht haben. Nachtrag: Und auch wenn er aussieht wie ein Neuwagen (ich habe das gerade nochmal überprüft), ist er natürlich keiner. Und das finde ich wunderbar. Gerade dann, wenn der Zustand bundesdeutscher Fernstraßen die Karosse einmal leise seufzen lässt, merkt man, wie unglaublich solide dieses Auto ist. Ich nehme an, die meisten 9000-Fahrer wissen, was ich meine.“
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Mobile & Autoscout - 902/9-3 I schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Bei Standort München tun sich vor meinem inneren Auge immer Rostkrater auf. Wenn ein Händler niedrig auspreist (und ja, bei der Laufleistung und dokumentierter Historie und augenscheinlich gepflegtem Zustand ist das niedrig) unterstelle ich immer einen Grund. Und wenn ein Händler im Meer von Inseratssuperlativen plötzlich prosaisch "guter Zustand" schreibt, denke ich: Wenn da nicht mindestens "fantastisch, galaktisch, einmalig" steht, muss da ja was dran sein. Und vielleicht ist das alles Quatsch und das Auto ist wirklich gut. Dann würde ich es glatt nehmen.
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Mobile & Autoscout - 902/9-3 I schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Seltsam. Der liegt ja nochmal 1.000 bis 2.000 Euro unter dem ohnehin niedrigen Preisniveau für 9-3/I Cabrios. Hat einer ne Ahnung, weshalb? Wohnt da zufällig einer um die Ecke? http://suchen.mobile.de/auto-inserat/saab-9-3-2-0i-t-cabrio-se-m%C3%BCnchen/220755513.html?origin=PARK
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ich hätte damit gerechnet, dass sich die Werkstatt heute von alleine meldet und mir mitteilt, dass ich das Auto auch für 3.000 Euro haben kann. Womit sie ja immer noch das Geschäft ihres Lebens machen würden. Aber die melden sich nicht. Mist.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Mainz. Ein regnerischer Nachmittag im Januar 2016. Ich komme von einem dienstlichen Termin und will zu Freunden nach Eltville fahren. Aber auf dem Weg dahin kommt mir plötzlich Hillary in den Sinn. Mein erster Saab. Der Saab, den ich damals in einer der dümmsten Entscheidungen meines Lebens abgab, weil ich der irrigen Ansicht war, ich bräuchte einen moderneren Saab. Ich verkaufte das Auto viel zu billig an den Freund eines Freundes. Ein Jahr später rief dieser Mann mich an und sagte, er werde mit dem Auto nicht warm. Für seinen Alltag verbrauche es zu viel (womit klar bewiesen war, dass er nicht wusste, wie man einen Saab fährt. Ein Saab verbraucht nämlich nur viel Benzin, wenn man nicht weiß, wie man ihn behandeln muss). Und dann sagte er: Ich hätte mir ja ausbedungen, dass er zuerst mich anruft, wenn er den Wagen wieder verkaufen wolle. Also biete er ihn mir jetzt an. Für 800 Euro mehr, als er mir selbst vor einem Jahr dafür gegeben hatte. Ich war fassungslos über diese Unverschämtheit. Erstens hatte ich das Geld gerade nicht. Zweitens wollte ich das aus Prinzip nicht. Ja, Hillary gehörte zu mir. Aber sie zurückholen, indem ich mich übers Ohr hauen ließ? Nein. Der Mann verkaufte dann meinen penibelst gepflegten ersten Saab an eine Werkstatt, die den selten guten Zustand erkannte und den geforderten Betrag anstandslos auf den Tisch legte. Seither läuft Hillary dort als Kundenersatzfahrzeug. Als „Werkstatthure“, wie man so sagt. Ein Zustand, der mich jedes Mal quält, wenn ich daran denke. Und jetzt, auf dem Weg nach Eltville, denke ich wieder daran. Ich fahre kurzentschlossen rechts ran, suche die Adresse der Werkstatt im Internet heraus und gebe sie ins Navi ein. Zehn Minuten später rolle ich auf den Hof. Und da steht sie. Hillary. Ihr schöner weißer Lack ist von all den Jahren im Freien stumpf geworden. Die lackierten Stoßstangen sind derbe patiniert. Das Haubenemblem ist abgeblättert. In der Fahrertür ist eine Delle, und der Innenraum bräuchte mal eine Grundreinigung. Alles kosmetischer Kram. Alles machbar. Und in der Heckscheibe klebt immer noch der Aufkleber, den ich dort seinerzeit stolz dranmachte: „SAAB – Viel Vernunft und viel Vergnügen“. Ich betrete die Werkstatt und rufe dem Meister zu: „Guten Tag! Ich bin nur hier, um mein altes Auto zu besuchen!“ Fünf Minuten stehen wir zu zweit auf dem Hof vor dem Auto, und ich erkläre ihm, was er da überhaupt für ein Auto besitzt: „Sie wissen, dass das ein Solitär ist, oder? Ein zirrusweißer 9-3 SE mit der 2.3-Liter-Maschine ohne Turbo und mit Automatik. Der Motor wurde nur im ersten Halbjahr 98 in den 9-3 gebaut, weil das Werk noch Restbestände hatte. Der Erstbesitzer war Orchestermusiker bei Radio Bremen und bestellte alles – außer Metalliclackierung und Tempomat. So etwas gibt es auf der ganzen Welt nur einmal.“ Dann bitte ich ihn, mir mal den Zündschlüssel zu geben: „Sehen sie: keine Fernbedienung für die Zentralverriegelung. Obwohl die damals eigentlich schon serienmäßig war. Die haben sie in Trollhättan einfach bei einem Schwung von Autos vergessen. Dieses ist eines davon.“ Der Meister sagt: „Fahren sie ruhig mal eine Runde, wenn sie wollen.“ Ich steige in mein altes Auto, drehe den Zündschlüssel zwischen den Sitzen um, und wir fahren los. Hillary und ich. Wie wir es schon so oft getan haben. Ja, sie ist mittlerweile etwas verlebt. Aber beim Fahren ist alles so wie früher. Die Maschine verrichtet ihren Dienst mit dem charakteristischen Klang der Saab-Motoren dieser Jahre. Man kann ihn schwer beschreiben. Vielleicht eine Art kerniges, rauchiges Summen, wenn es das gibt? Die Automatik schaltet sauber. Ich bin sofort wieder zuhause. Vor allem aber: Ich werde geflutet von Erinnerungen und Gefühlen. Berlin. Hamburg. Düsseldorf. Hillary war immer dabei. Ich war in diesem Auto glücklich und traurig, habe geknutscht und geheult, gelacht und gestritten. Es gehört noch zu diesem Lebensabschnitt Mitte/Ende 20, in dem man viele Dinge zum ersten Mal erlebt. So wie eben auch den ersten Saab. Ich war so stolz auf dieses Auto. Ich weiß noch, wie oft ich einfach so die lederne Servicemappe rausholte, mit dem Finger über den Saab-Schriftzug auf der Heckklappe fuhr, um den Wagen herum ging und ihn aus jeder Perspektive betrachtete. Dieses Auto habe ich eigentlich nie abgestellt, ohne mich mindestens einmal danach umzuschauen. So schön fand ich es. Hillary und ich - wir sind einfach ganz dicke Tinte. Bis heute. Zurück auf dem Werkstatthof sage ich zu dem Meister: „Es steckt so viel von meinem Leben in diesem Auto. Ich möchte es gerne zurückkaufen.“ Der Meister sagt: „Das ist alles eine Frage des Preises. Wir müssten den Wagen ja sofort ersetzen. Aber für 4.000 Euro können sie ihn haben. Mit neuen Sommerreifen, Inspektion und Tüv.“ Ich runzle die Stirn: „Sie haben für den Wagen selbst vor vier Jahren nur 3.000 Euro bezahlt, und wollen ihn mir jetzt für 4.000 Euro verkaufen? Obwohl der Zeitwert gleich Altmetallwert ist? Das mache ich nicht.“ Er zuckt die Schultern: „Sie können es sich ja nochmal überlegen.“ Wir verabschieden uns, und ich bleibe noch eine Zeitlang alleine vor Hillary stehen. Nun bekomme ich sie also zum zweiten Mal nur dann zurück, wenn ich mich dafür übers Ohr hauen lasse. Und dieses Mal ist es die letzte Chance, sie in einem einigermaßen guten Zustand zu retten. Noch einmal denke ich an all die Erinnerungen, die in diesem Auto stecken. Ich sehe schmunzelnd die überlackierte Schramme an der Frontstoßstange, die ich selbst in der Immanuelkirchstraße im Prenzlauer Berg hineinfuhr. Seither sind viele Macken dazugekommen. Bei Hillary. Und bei mir. Dann denke ich: Es war schön. Sie war ein wichtiger Teil meiner Jugend, ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich möchte diesen Teil zurückhaben. Aber dann denke ich: Vielleicht ist es auch so, dass dies zu den Dingen gehört, die man sich für kein Geld in der Welt zurückkaufen kann. Vielleicht muss man das akzeptieren. Ich streiche der weißen Hillary zum Abschied mit der Hand über das Dach, steige in meinen schwarzen Saab 9000 und fahre los, ohne mich noch einmal nach ihr umzuschauen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Bis nach Finnland haben wir es noch nicht geschafft. Aber zumindest nach Dänemark - dem Ort seiner Erstzulassung. Und ganz ehrlich: Nirgendwo passt dieses Auto besser hin als in eine skandinavische Dünenlandschaft.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Die Reifen sind ne 1! Ich wollte schon abwinken, als der Meister sagte, er schlage Ganzjahresreifen vor: "Gibt's nicht von Michelin." Aber bevor ich das sagen konnte, sagte er: "Gibt's Neue von Michelin." Bei der Reifenmarke bin ich fast so orthodox wie bei der Automarke. Und in beiden Fällen aus gutem Grund. Das Armaturenbrett: Gab mehrere Quellen. Die Plastikverkleidung vom Lautsprecher war eine. Das schlimmste Quietschen kam aber aus der Mitte des Armaturenbretts zwischen der Ablage und der Scheibe. An der Scheibe ist so eine Halterung, auf welcher der Armaturenträger aufliegt. Und da ist normalerweise eine Isolierung (Vlies oder Kunststoff oder was auch immer) drauf. Die fehlte aber bei mir. Also lag das Brett auf dem blanken Metall auf, und es quietschte nervtötend.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Der Patient macht Fortschritte. Schon passiert: Radhäuser hinten links und rechts geschweißt, Fahrertür unten instandgesetzt, Zylinderkopfdichtung erneuert, Froststopfen Motorblock erneuert, S-Ring und O-Ring Ölpumpe erneuert, Ölwechsel, Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerkappe und Verteilerfinger erneuert, Zündung eingestellt, Lambdaregelung eingestellt. Gebrauchte Alufelgen montiert. Neue Michelin Crossclimate aufgezogen. Schalter der Innenraumbeleuchtung getauscht. Armaturenbrett entklappert. Stoßstangen und Seitenteile aufbereitet bzw. getauscht und mit neuen bzw. gebrauchten Chromleisten versehen. Und das Allerwichtigste: Kassettenlaufwerk des Blaupunkt Bristol 27 instandgesetzt! Jetzt geht es mit Boboheinz, wie er dank Namenserweiterung durch meine Werkstatt mittlerweile heißt, in den Weihnachtsurlaub. Danach kommt er wieder zurück zum Meister. Auf dem Zettel steht noch: Tür und Seitenteil auf der Beifahrerseite neu lackieren, Dachhimmel erneuern, Sitzheizung Fahrerseite reparieren, Felgendeckel lackieren, Radioantenne tauschen, Beifahrertürverkleidung entklappern. Ach, und der Automatikwählhebel rastet manchmal im Rückwärtsgang nicht richtig ein. Schließlich wird er nochmal mit Fluidfilm geflutet und poliert. Und im Februar 2016 ist er dann wieder so schön, wie er war, als Ellen R. ihn im Februar 1989 vom Händler abholte:-)
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Aus dem Roman "Harold Einzlkind". Der Autor ist anonym.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Der klingt auch nicht übel: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/saab-9000-2-0i-cs-olpe/216986449.html?origin=PARK
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Sicher gab es Ende der 80er und Anfang der 90er einen sehr markanten Trend zum Schlitzauge: Citroen XM, Subaru SVX, Chrysler LeBaron, Opel Calibra ... Unabhängig davon, ob da Giugiaro oder Bertone am Zeichentisch standen. Wurde wohl als futuristisch wahrgenommen. Hatte vielleicht auch was mit der cw-Wert-Optimierung zu tun. Der war ja zu der gleichen Zeit fast so etwas wie ein ultimatives Prädikat für Fortschrittlichkeit. Der erste Motorwagen, der mir in dieser Designlinie spontan einfällt, ist aber eigentlich der Rover SD1, und der kommt bekanntlich sogar aus den 70ern. Der 9000 CS lief dem Trend auf jeden Fall schon etwas hinterher. Ich finde die Front beim CS eigentlich ganz stimmig. Zumindest kann ich mir meinen Aero schlecht mit CS-Heck und CC-Front vorstellen. Aber die klassische Saab-Front schmeichelt meinem Liebhaber-Auge schon besonders. Der erste 9-3 und 9-5 näherten sich dem dann ja auch wieder an.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ich möchte entschieden dem Gerücht entgegentreten, dass ich in einer Art Zwang jeden Saab kaufe, der mir vor die Füße rollt! Manchmal entscheide ich mich auch unter höllischen Seelenqualen dagegen. Zum Beispiel im Falle des wundervoll erhaltenen silbernen Saab 9-3, der bei Etehad im Ausstellungsraum steht und mich so an meinen allerersten Saab Hillary erinnert. Dieser 9-3 riecht von innen genauso wie Hillary. Und er ist der erste 9-3 nach Hillary, der vergleichbar gut erhalten ist. Wenn ich in ihm sitze, keimt der ganze alte Besitzerstolz wieder auf: Mein erster eigener Saab! Das war so großartig! Ich weiß noch, wie ich immer wieder die Bordmappe mit der Betriebsanleitung und dem Serviceheft rauszog und mich freute, weil da überall Saab draufstand. Und wie ich immer wieder den Zündschlüssel aus der Jackentasche zog, weil da Saab draufstand. Und überhaupt hätte es doch etwas wahrlich Schicksalhaftes, mir wieder einen 9-3 zu kaufen - jetzt, wo Hillary erneut um die Präsidentschaft kämpft. Dennoch habe ich abgesagt. Unter höllischen Seelenqualen. Und das, nachdem ich geschätzte 20mal nach Geschäftsschluss vor dem Schaufenster stand und mir die Nase plattdrückte. Nun kommt die Antwort vom Verkäufer Herrn F.. Guter Mann. Dem kaufe ich sowieso gerne Autos ab: "Hallo Herr S., habe die letzte Woche einmal ein wenig frei gemacht und habe Ihre Mail jetzt erst gelesen. Wenn ich ganz ehrlich bin sind Sie eigentlich der richtige Mann für das Fahrzeug! Sie haben genau die richtige Wertschätzung für das gute Stück . Das mag sich jetzt ein wenig drüber anhören aber ich schreibe es so wie ich es wirklich fühle. Es kommt im Leben ja immer so wie es soll wenn Sie sich entscheiden sollten und das Fahrzeug ist noch da , dann sollte es Ihr Auto sein - wenn nicht dann ein anderes Auto für Sie bestimmt. Schönen Start in die Woche und liebe Grüße" Seelenqualen. Höllische Seelenqualen. Höllische, höllische Seelenqualen.
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Ähem. Das habe ich anders in Erinnerung. Rover 827, Citroen BX, Citroen XM, Fiat Croma, Ford Sierra, Ford Scorpio, Mazda 626, Mitsubishi Galant, Nissan Bluebird, Opel Vectra, Renault 21, Renault 25, Saab 900, Saab 9000, Toyota Carina, Volvo 440. Die 80iger waren doch die Dekade des Hatchbacks ... Ich trauere übrigens dieser Karosserieform durchaus nach, weil sie Nutzwert und Eleganz so gut verband. Zugegeben: Beim Saab 9000 mehr als beim Nissan Bluebird:-)
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Ist doch gut, dass wir nicht alle den gleichen Geschmack haben. Denn *Breaking News*: Es sind nicht genug schwarze 16s für alle da. Und überhaupt: Saab hat vor dem Einstieg von GM nur drei Modellreihen hervorgebracht: Den 92/93/95/96, den 99/90/900 und den 9000. Diese drei Modellreihen haben rein gar nichts miteinander zu tun. Sie teilen auch kein großes Inventar gemeinsamer Charakteristika. Jeder Versuch, da irgend eine Evolutionslinie zu ziehen, ist reines Marketing-Lametta. Sie kommen alle aus dem gleichen Stall. Sie sind alle nach den Maßstäben ihrer Zeit sicher und stabil gebaute Langzeitautos. Und sie haben alle gute Fahreigenschaften. That's it. Mehr Gemeinsamkeiten haben sie nicht. Das heißt: DEN klassischen Saab gibt es nicht. Es gibt nur Saabs, die besonders vielen Leuten gefallen, und Saabs, die eher wenigen Leuten gefallen. Mir persönlich kommt es immer vor allem auf die Originalität und die Stimmigkeit an - und da wir hier über alte Autos reden, auch auf ihre individuelle Geschichte. Wenn ich zwischen einem fabrikneuen schwarzen16s und einem fabrikneuen citrinbeigen 9000 CD wählen dürfte, würde ich den 16s nehmen. Müsste ich aber zwischen einem naturbelassenen, fein erhaltenen 9000 CD und einer dieser gottverdammten Pseudo-16s-Bastelbuden (wobei Bastelbude hier noch nicht mal bedeutet, dass da nicht für viel Geld gebastelt wurde) wählen, würde ich mein Gesäß auf rotem Velours betten und gemütlich auf der rechten Spur nach Hause schaukeln.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Ich würde dir völlig selbstlos deinen 900 abnehmen, damit du den 9000 kaufen kannst.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Das wird hier zu OT:-)
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Doch. Der ist das. Einer war da, dem ich den Aero gegeben hätte, weil er ein netter Typ war, etwas davon verstand und den Wagen angemessen toll fand. Aber der wollte den Preis nicht zahlen (was den Leuten ja immer erst nach der Probefahrt einfällt). Ein anderer war da und erzählte mir bei der Probefahrt, dass er den Aero nur als Winterwagen bräuchte, um seinen Audi TT zu schonen. Das ging mir gegen die Saabfahrer-Ehre. Mal abgesehen davon, dass der die Gänge immer so reinriss. Das hasse ich. Dann hatte ich keine Lust mehr und habe die Idee, Platz für Neues zu schaffen, begraben.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Ich? Nein. Bei mir passt der nicht rein. Außerdem gehört für mich zu einem 2.3i eine Automatik. Klar ist der Aero noch da. Der bleibt auch.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Für bestimmte Autos müsste es einfach Forensammelpatenschaften geben.