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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Die TAZ lobt SAAB: Denkt mal nach! Mehr Lob als mancher Fossil-Saab-Fahrer hier! Sonntaz, 17.09.2011, S. 32 Wirtschaft und Umwelt DAVID DENK Saab zum Abschied leise Servus! KONKURS Dass dieses Auto vor dem Aus steht, können und wollen seine Fans nicht verstehen. Eine letzte Fahrt KONKURS VON DAVID DENK Die schwerste Fahrt im Saab meines Opas war die erste ohne ihn. Im Bayernurlaub war er gestorben, so überraschend, wie man mit 85 sterben kann. Mit dem Zug fuhr ich runter, mit dem Saab zurück, neben mir Oma, hinten rechts Tante Gisela. Die Fahrt war lang, viel länger als sonst. Das Radio blieb aus. Geredet haben wir kaum - schon gar nicht über Opa. Verkauft wurde der Saab erst nach Omas Tod, gefahren ist sie aber nur selten. Siegfried Stephan erinnert sich gut an meinen Opa, einen seiner ersten Kunden. Er habe sich viel mit ihm ausgetauscht, sagt er. Worüber, sagt er nicht. Ich frage nicht nach. Mit mir hat Opa nie besonders viel geredet. Herr Stephan ist Saab-Händler in Vienenburg bei Goslar in Niedersachsen, wo meinem Opa ein kleines Verpackungsstanzwerk gehörte, das heute meine Tante Eva führt. Sie fährt BMW. Im Autohaus Stephan hat mein Opa alle seine Saabs gekauft, für sich und die Firma. Mit dem ersten sei er kurz nach der Eröffnung 1980 schon vorgefahren, erinnert sich Herr Stephan, der sogar halbwegs rekonstruieren kann, wie viele Autos er Opa verkauft hat. Es waren wohl acht. "Ein guter Kunde", fasst Juniorchef Philip Stephan zusammen. Mein Opa, früher - ausgerechnet - Mercedes-Fahrer, war seiner Marke treu. Genau wie die 36 Kunden von Stephan, die auf Autos warten, die derzeit nicht gebaut werden. Seit April liefen die Bänder im schwedischen Trollhättan nur drei Wochen lang. Seine Bestellung storniert hat deswegen noch niemand, wohl, weil es der Saab-Fraktion wie Verrat vorkäme. Und natürlich auch aus Verzweiflung: Was bitte soll man sonst fahren?! Ein bei Stephan gekauftes Cabrio, weiß Philip Stephan, stehe sogar schon auf dem Band. Die Disponentin hat es ihm erzählt. Die Stephans - Siegfried eher norddeutsch-mürrisch, Philip amerikanisch-beflissen - sind gut vernetzt in der exklusiven kleinen Saab-Welt. Die Ungewissheit macht das aber auch nicht erträglicher. "Wir hoffen immer noch auf eine Wendung", sagt Stephan Junior. "Wir können uns nicht vorstellen, dass Saab einfach so stirbt." Die Aasgeier waren trotzdem schon da. Ein italienischer Autobauer etwa hat den Stephans angeboten, die Hälfte der Umbaukosten zu übernehmen, wenn sie auf die Marke umsteigen. Bislang haben sie abgelehnt, da sind die Händler wie ihre Kunden ("Unser Herzblut hängt an Saab") treu bis zum Tod und darüber hinaus. Selbst im Falle einer Insolvenz wollen die Stephans weiter Saabs reparieren. Die Ersatzteilsparte floriert, weltweit sind derzeit über eine Million Fahrzeuge in Betrieb. "Wir haben Kunden, die sich locker einen Neuwagen für 50.000 Euro kaufen könnten, aber trotzdem jeden Winter ihr altes Cabrio zur Generalüberholung vorbeibringen", sagt Philip Stephan. "Saab-Fahrer sind verrückt." Ihn freuts, kommen die rund 1.000 Werkstattkunden doch sogar aus Celle, Göttingen und Aschersleben. Anders als die Saab-Belegschaft verdienen die Stephans noch an der Marke. Als ich erzähle, wie gern ich als Fahranfänger den Saab 900 Turbo meines Opas übernommen hätte, mein Onkel mir aber wegen der horrenden Reparaturkosten abriet, wird der Händler hellhörig. "Gibt es den Wagen noch?", fragt Siegfried Stephan, "das ist ein Kultauto." Ich muss ihn enttäuschen. Unsere Familie ist inzwischen saablos. Auf Saab allein können und wollen sich die Stephans nicht mehr verlassen. Seit 2005 verkaufen und reparieren sie auch Autos der General-Motors-Tochter Opel. Auch Saab gehörte mal zu GM. "Aber hätten wir nur Opel als Alternative", sagt Stephan Senior, "sähe es düster aus." Deshalb handeln die Stephans ab Herbst in einem neuen Autohaus am Ort mit dem schwedischen Rivalen Volvo. Wegen des strikten Gebietsschutzes hätten sie sich um den Vertrag schon seit fünf, sechs Jahren bemüht, versichern die Stephans. Als Abtrünnige wollen sie bitte nicht gelten. "Wir werden nicht versuchen, Saab- und Volvo-Kunden zu vermischen", versprechen sie. Es wird ihnen auch kaum gelingen. Allein über die Frage Stoffdach (Saab-Cabrio) oder Hardtop (Volvo) können Fans Stunden streiten. Wer so viel Geld für ein Auto ausgibt, kauft mehr als ein Fortbewegungsmittel. Benz oder Saab und selbst Volvo oder Saab - es ist ein Statement. Darin spiegelt sich die Persönlichkeit des Fahrers oder zumindest das Bild, das der von sich hat. Saab gilt als Lieblingsmarke distinktionsbewusster Freigeister und/oder Freiberufler. "Steht Ihnen gut", sagte in den Neunzigern im Parkhaus mal ein fremder Mann zu meiner Mutter. Ein Kompliment, an das sie sich bis heute gern erinnert. Da saß sie in dem von ihrem Vater abgekauften weißen Saab 9000 Turbo. Ein äußerlich unscheinbares Auto, dessen Komfort und Schnelligkeit sie einen Audi und vier BMWs später immer noch ins Schwärmen bringt. Das betonen auch die Stephans: Saabs protzen nicht, sie punkten mit inneren Werten. "Unsere Kunden schätzen es, dass kaum einer den genauen Preis ihres Autos einschätzen kann", sagt Siegfried Stephan, "und freuen sich jedes Mal, wenn sie einen Mitbewerber überholen." Aber immer schön dezent: "Was ganz schlecht läuft bei uns, sind Spoiler." Die Stephans sind stolz darauf, dass ein Saab angeblich im Schnitt zehn Prozent günstiger ist als das Referenzmodell der Konkurrenz. Auch von der Qualität der Produkte sind sie trotzig überzeugt - "die Autos sind so gut wie lange nicht" -, von der Güte der chinesischen Investoren dagegen gar nicht. "Nicht finanzstark genug" seien die. Vater und Sohn bauen auf eine Rettung aus der Insolvenz heraus. Obwohl ich mit Sohn Philip verabredet bin, erwartet mich am Tag darauf Siegfried Stephan zu einer Probefahrt. Der Saab 9-5, die 300 PS starke Limousine der Edellinie Aero, kostet 65.000 Euro und ist natürlich schon verkauft. Philip Stephan ist verhindert: Er führt mal wieder ein Verkaufsgespräch für ein Auto, das vielleicht nie gebaut wird. http://www.stephan-automobile.de/STEPHAN-AUTOMOBILE
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Es ist auch mal schön GM-Saab-Fahrer zu sein :-)
Nassauische Neue Presse vom 16.09.2011, Seite 1 HessenAbmahnung für Falschparker Opel lässt auf Teilen seiner Parkplätze nur noch GM-Fahrzeuge zu – Murren in der Belegschaft Eine neue Parkplatzordnung bei der Adam Opel AG regelt künftig akkurat, wer wo parken darf. Zum Teil sollen damit unberechtigte Fremdparker von firmeneigenen Stellplätzen verbannt werden. Aber auch manche Mitarbeiter dürfen künftig nicht mehr dort parken, wo sie es bislang taten: Nämlich dann, wenn sie keine Marke aus dem GM-Konzern fahren. Rüsselsheim. Geschäftsleitung und Betriebsrat bei Opel sind sich in diesem Punkt völlig einig. Sie seien überzeugt, so schreiben beide in einer Betriebsvereinbarung, dass es aufgrund der „attraktiven Modellplatte“ jedem Mitarbeiter möglich sei, ein Opel-Fahrzeug zu fahren und „damit die Verbundenheit mit der Marke Opel und Stolz auf unsere Fahrzeuge zu zeigen“. Und deshalb wurde eine Parkplatzordnung beschlossen, die in der Betriebsvereinbarung 2011/0220/R dokumentiert ist. Grundsätzlich wird darin die Nutzung aller Parkplätze am Standort geregelt und die Ausgabe von personalisierten Parkausweisen angekündigt. So stehen alle nicht-öffentlichen Parkflächen („Mitarbeiter-Parkflächen“) nur noch Mitarbeitern der Adam Opel AG und einiger Partner- und Zeitarbeitsunternehmen zur Verfügung. Andere als Parkflächen ausgewiesene Opel-Grundstücke, die als öffentlicher Verkehrsraum ausgewiesen sind, dürfen laut Vereinbarung auch weiterhin von Besucher, Lieferanten und Mitarbeitern genutzt werden. Brisanz birgt aber Absatz III., Punkt 2: Innerhalb der Mitarbeiter-Parkflächen soll es demnach Plätze geben, die ausschließlich von Mitarbeitern „mit Opel/GM-Fahrzeugen“ (genannt Opel/GM-Parkflächen) genutzt werden dürfen. Dabei handelt es sich um die attraktivsten Plätze in der Nähe des Adam-Opel-Hauses. Punkt 3 setzt dann die Daumenschrauben an. Unberechtigtes Parken auf Opel/GM-Parkflächen wird sanktioniert „mit Maßnahmen bis hin zum Entfernen der Fahrzeuge auf Kosten des Halters und arbeitsrechtlichen Maßnahmen bis hin zur Abmahnung“. Ein in der Anlage beigefügter Sanktionskatalog listet in drei Stufen die Strafen bis hin zu den arbeitsrechtlichen Maßnahmen auf. Unterzeichnet worden ist die Betriebsvereinbarung bereits am 15. August von Personaldirektor Christian Möller und dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz. Wirksam werden sollte sie zum 1. September, war den Mitarbeitern aber bis gestern noch nicht zugegangen. Lediglich in der Mitarbeiterzeitung und in einer internen Mail vom Mittwoch wurde auf eine Parkplatzneuregelung per 19. September hingewiesen: „Parken soll attraktiver werden.“ Sanktionskatalog Nicht die Rede ist in diesen beiden Texten von der Betriebsvereinbarung mitsamt Sanktionskatalog, Abschleppen und Abmahnung, was bei Nichtbefolgen droht. . . Zulässige Marken auf den „Opel/GM-Parkflächen“ sind laut einer weiteren Anlage die Fahrzeuge aus dem weltweiten General-Motors-Imperium: Opel, Vauxhall, Chevrolet, Buick, GMC, Cadillac, Holden, Wuling, Daewoo und Saab. Nicht aber – und da setzt beispielsweise der Unmut mancher Mitarbeiter an – Fahrzeuge, die während des gemeinsamen Joint Ventures „Powertrain“ von GM und Fiat in den Jahren von 2000 bis 2005 gebaut worden sind. So darf beispielsweise ein Beschäftigter seinen Fiat Stilo aus dem Jahr 2004, der den baugleichen 1,9-Liter-Dieselmotor hat wie ein Opel Astra oder Vectra, nicht mehr auf einem der exklusiven Plätze abstellen. Obwohl er sich weiter im guten Glauben wähnt, eigentlich doch ein GM-Fahrzeug erworben zu haben. Ein anderer Mitarbeiter klagt, dass er einen Wagen benötigt, der eine Anhängelast von mehr als zwei Tonnen aushält. Dies böte ihm keine Opel-Limousine, sagt er. Auch wer beispielsweise ein Auto mit Heckantrieb bevorzuge oder einen Diesel mit mehr als vier Zylindern wolle, der werde in der Modellpalette nicht fündig. Er spricht von Diskriminierung, „die nehmen Einfluss auf das Auto, das man fährt“. Dies sieht man beim Unternehmen nicht so. „Wir werden niemanden ausschließen, sehen uns aber in der angenehmen Pflicht, die zahlreichen Beschäftigten, die treu zur Marke stehen, auch bevorzugt zu behandeln“, schreibt Personaldirektor Möller. Und Betriebsratschef Franz stimmt ein, die Neuregelung sei „ein Privileg für alle, die unsere Produkte fahren“. Fünf Minuten laufen Grundsätzlich gebe es genug Parkraum für alle in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes. In rund fünf Minuten sollten die meisten Beschäftigten im jeweiligen Gebäude sein, in dem sich der Arbeitsplatz befinde, rechnet Unternehmenssprecher Ulrich Weber auf Anfrage vor. Die reinen Opel-Flächen seien zudem auch nur ein Aspekt eines großen Parkplatz-Projekts. Lediglich 1700 von insgesamt 10 000 Parkplätzen am Standort Rüsselsheim seien für GM-Marken-Fahrer reserviert. Hauptanliegen der Vereinbarung sei es, zu erreichen, dass tatsächlich Mitarbeiter auf den Stellflächen parken, so Weber. Denn viele Plätze, die nahe der S-Bahn-Haltestelle liegen, seien häufig von Nicht-Opelanern zugeparkt. Beim anderen großen Autobauer in Hessen hat man schlechte Erfahrungen mit einem ähnlichen Versuch gemacht. Vor gut zwei Jahren versuchte Volkswagen in Baunatal, nur noch Lieferanten auf das Werksgelände zu lassen, die in einer Marke des VW-Konzerns vorfuhren. An viel Ärger erinnert sich Pressesprecher Rudi Stassek, der Versuch wurde schließlich abgebrochen. Das sei zwar wünschenswert, aber nicht durchzuhalten. Ähnlich verhielte es sich mit den Mitarbeitern, sagt Stassek. Vor einigen Jahren habe man in der Werkszeitung den Aprilscherz gemacht, VW-Fahrer dürften fortan in der ersten Reihe parken, Fremdfabrikatfahrer müssten in der letzten Reihe stehen. Schon das habe für beträchtliches Aufsehen gesorgt. Auch Stassek betont, man versuche selbstverständlich die Mitarbeiter zum Erwerb eines VW zu bewegen. Aber durch Argumente und attraktive Leasingangebote, mit Zwang könne man das nicht machen. „Wenn einer einen alten Wagen von der Oma geerbt hat, der nicht von uns ist, dann müssen wir das eben durchhalten“, gibt sich Stassek gelassen. Von Christoph Barkewitz © Frankfurter Neue Presse
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Warum es sich lohnt einen echten Saab zu kaufen @hardy Das Thema hatten wir letztes Jahr: Die Suche begann so: - Ordentlicher Händler (Schwabengarage, VW-Hahn, Niederlassung-Stuttgart, Lobmüller oder Heim?) - zeitlose Karosserieform (Bei Ford bei stand jeder Inspektion ein anderes Fahrzeug oder Facelift im Showroom) - saubere Verarbeitung - rundum abgestimmte Ausstattung - schönes Design - Frontantrieb - Pollenfilter - Standheizung - 4 vollwertige Sitzplätze - Sicherheit - normaler Verbrauch - normale Versicherungsprämien - ordentliches Preis-Leistungsverhältnis (Audi, Ford, Volvo oder Saab) - Langsteckentauglich (Auf langen Stecken zu Hause :-) - aktuelle Sicherheitsaustattung wie Airbags - Lesbare Hinweise z.B Aufkleber (keine kryptischen Zeichen) - ausgereifte Technik - langlebiges Fahrzeug - funktionale Instrumente (keine App-Sammlung oder Playstation) - Automatikgetriebe Da bleibt dann ganz schnell nur noch ein Saab, Volvo oder Audi übrig. Dann gings mal zu den Händlern: Ein nackter Golf Plus war schnell schon über 30.000 EUR mit integriertem Langweilerfaktor, Nachbars B-Klasse hat verrostete Türen und nach dem Winter eine sandgestrahle Motorhaube. Beim Ford C-Max kam schon wieder ein neues Modell. Keine Inspektion bei der Schwabengarage ohne daß etwas vergessen wurde. Bei Audi gabs die nach oben offene Preisliste mit Wartezeiten. Einmal um den V60 rum und schon war der Saab 9-3 auf Platz 1. Einfach in einen Saab hineinsitzen und Du fühlst Dich rundum wohl.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
@ hardy schon 1988 gabs viele gute Autos. Wie kam ich zum Saab 900? Der Renault 16 war etwas langsam, rostete und war schon etwas antiquiert. Und dann sah ich das Mal den Saab 900 genauer an: genauso wie der Renault mit Frontantrieb, 4 Türen, Heckklappe. Und dann noch Pollenfilter serienmäßig, flott, und alles sauber verarbeitet. Die Radkappen nicht verchromt, sondern aus Edelstahl. Ein sattes Fallen der Türen, geregelter KAt... Wenn irgendwas heute genial ist, dann wird es sofort kopiert. Siehe Apple und Samsung, Ikea und Tchibonesen kopieren auch gerne und fleißig.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Wollen wir eigentlich hier nur heulen, abkotzen oder wollen wir auch Saab retten? Wenn ich die Beiträge mancher Autoren hier lese, möchte ich sie doch ein bißchen daran erinnern, daß alle Postings im Internet öffentlich sind. Viele lesen genau diesen Thread "SAAB , Opel, und wies weitergeht", weil sie über die Saab-Entwicklung informiert sein wollen. Einige schimpfen hier über die Welt, die ja so schlecht ist , über die Marktwirtschaft, Öffentliche Bauvorhaben, die Politik , Beamte, die Gesellschaft und was es sonst noch so gibt. Können sie ja, wenn es sonst im Leben keinen anderen Ort für ihre teilweise bitterbösen Kommentare gibt. Wenn sie aber saab-cars nur noch zum Abkotzen über die Aktivitäten von Victor Muller Konzernchefs im Allgemeinen und Unternehmer nutzen wollen, dann bitte ich die Benutzer doch etwas darum, auch mal daran zu denken, welches Bild in der Öffentlichkeit über Saab und "Saabfahrer" rüberkommt. Ohne Victor Muller wäre Saab heute schon mausetot. Ein risikoscheuer Mensch des Buchhaltertypus hätte das Projekt "SAAB RETTEN" niemals gewagt. GM hatte bereits alle Lieferverträge gekündigt. Peter Backström hat uns ja selber erzählt: die ersten Monate 2010 war Saab nur beschäftigt, wieder eine Produktion aufzubauen. Das Geld für ein halbes Jahr Produktionsausfall fehlt nun auch bei den Stückzahlen und in der Kasse. Die Lage ist schon sehr kritisch, vielleicht schafft es Saab noch. Nach meinem Besuch auf der IAA weiß ich aber: Saab hat eine Chance und würde uns alles sehr fehlen. Und an die Adresse der Saab-vor-1993-Fahrer möchte ich - wenn ich gerade dabei bin - schreiben: Eigentlich wäre es an der Zeit für jedes Geläster an Saab 999I, Saab 9-3, Saab 9-7 und Saab 9-5-Fahren zur Strafe einen Euro fürs Forum zu spenden. Mittlerweile tröstet die Presse schon die Saab-Fahrer: http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/saab-fahrer-muessen-nicht-verzweifeln--49571740.html
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Vielleicht dazu das Handelsblatt Nr. 178? Hersteller und Käufer verunsichert .... Handelsblatt Nr. 178 vom 14.09.2011 Seite 12 Meinung AUTOMOBILWIRTSCHAFT Umweltfreundliche Autos haben in China Vorfahrt Hersteller und Käufer verunsichert die Vorgabe aus Peking. Frank Sieren Die jüngst gescheiterte chinesische Übernahme von Saab bedeutet eine Wende in der Ausrichtung der chinesischen Autoindustrie. Die Zeiten, in denen die Chinesen gute Preise für alte westliche Technologie zahlten, sind vorbei. Volvo und Rover waren noch interessant. Doch als der chinesische Autohändler Pang Qinghua mit seinem Unternehmen Pang Da vor einigen Wochen Saab übernehmen wollte, stellte sich die Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform in Peking quer. Sie genehmigte die Investition nicht. Konzentriert euch auf das Wesentliche!, lautete die Botschaft an die Branche. Sie soll keine Zeit mehr mit der veralteten Technologie verlustreicher westlicher Firmen verschwenden. Denn inzwischen geht es im größten Automarkt der Welt vor allem darum, das Auto ökologisch neu zu erfinden. Dabei nimmt die Regierung sogar in Kauf, dass es etwas länger dauern könnte, bis die chinesischen Hersteller Ergebnisse liefern. Immer wieder wird die neue Parole nun ins Land trompetet. Ökologisch nachhaltiges Wachstum statt einfach nur Wachstum in der Autoindustrie forderte beispielsweise Jiang Kejun, der einflussreiche Direktor des Instituts für Energieforschung, Anfang dieses Monats auf einer Konferenz in der Hauptstadt. Und Xiang Dihai, ein Spitzenbeamter des Finanzministeriums, kündigte sogar neue Subventionen für Autos mit Umwelttechnologie an. Doch so einfach ist das alles nicht: Die Forschungseinrichtungen kommen noch nicht an die der westlichen Hersteller ran. Die Industrie ist fragmentiert. Und man hat sich zu lange auf die Hilfe westlicher Joint-Venture-Partner verlassen. Unter diesen Bedingungen nützt Geld allein nichts. Die Regierung fördert ja bereits Elektroautos. Doch der Verkauf läuft schleppend. Selbst beim Primus der Branche BYD. Etwa 60 Kilometer weit könnten die F3-Hybrid-Kleinwagen mit aufgeladenem Akku fahren. Umgerechnet 18 000 Euro kostet so ein Fahrzeug. Die Regierung in Peking und die Stadt Shenzhen haben rund die Hälfte des Herstellungspreises zugeschossen. Obwohl die Preise in diesem Jahr bereits um 20 Prozent gesenkt wurden, verkaufte BYD rund ein Fünftel weniger Fahrzeuge. Die Nettogewinne fielen im ersten Halbjahr um fast 90 Prozent. Der Grund: Kunden und Hersteller sind verunsichert. Die Pekinger Regierung hat zwar entschieden, dass Chinas Autobauer ökologischer werden müssen, aber über das Wie streitet man noch. Und deshalb gibt es auch noch keine Infrastruktur für die Elektroflitzer. Premierminister Wen Jiabao warnte schon im Mai vor chaotischen Entwicklungen bei den Ökofahrzeugen, wenn jeder mache, was er wolle. Dennoch kann China die mobile Ökowende noch schaffen. Wir im Westen sollten den Leidensdruck Chinas in dieser Frage nicht unterschätzen. Der Traum vom eigenen Pkw selbst für jeden dritten oder vierten Chinesen ist mit den Autos, die westliche Autokonzerne gegenwärtig bauen, nicht zu verwirklichen. Das hält Chinas Umwelt nicht aus. Die Bevölkerung träumt dennoch vom eigenen Auto. Die Regierung steht also unter Zugzwang. Und sie wird sehr viel Geld bereitstellen und wenn nötig hart durchgreifen, um die Menschen nicht zu enttäuschen. Das bedeutet für die deutschen Hersteller: Sie bleiben in China nur mit neuster Technologie wettbewerbsfähig und müssen sich gewaltig anstrengen, um den Vorsprung der Japaner aufzuholen. Die weltweit einmalige Mischung aus Marktvolumen, Erwartungsdruck, hohen Subventionen und westlichem Know-how wird zu überraschenden Ergebnissen auf dem chinesischen Automarkt führen. Der Bestsellerautor ("Der China Schock") gilt als einer der führenden China-Kenner. Sie erreichen ihn unter: http://www.sieren.net/sieren@handelsblatt.com Sieren, Frank
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Mal wieder was von der Front in Stuttgart
Schwierige Frage? Die Zeit der großen Spitzkrautblähungen hat auf den Fildern begonnen. Vielleicht schlägt das auf den Darm und das Gemüt? Frage am Rande: Was kostet der Spitzkrautkopf dieses Jahr so? 1,50 EUR? Selbstgemachtes Sauerkraut schmeckt ja am Besten; die Saison beginnt langsam.
- Saab-Stammtisch Stuttgart/Alb
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Nach allen Diskussionen und Runden: Wir wollen dass mal endlich wieder Saabs gebaut werden!
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Irgendwie passt ein guter Obstler zu Surstömming besser!
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Mal wieder was von der Front in Stuttgart
Ihr habt ganz recht! Bei jeder Strasse, bei jeder Baumaßnahme, bei jeder Baugenhemigung sollen nur noch direkte Anlieger und nicht mehr die gesamten Einwohner befragt werden. Sankt-Florian offene Volksbefragungen: Verschon mein Haus! Zünd andere an! Gekoppelt mit Lärmfaktor: Wer am Lautesten ist, hat immer recht!
- Saab-Stammtisch Stuttgart/Alb
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Wir haben noch frische Surstöming Dosen SecondHand im Angebot.
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Remember SAAB Meeting 11.09.2011
Keine Angst vor Facebook; die offizielle Saab-Club informatin läuft über Facebook. Es freut mich, immer was über gelungene Veranstaltungen zu lesen. Zum Thema Facebook: 2010 hat Peter Bäckström hat gesagt, daß sich Saab-Schweden und das Saab-Museeum nach Prüfung viele Software-Produkte für Facebook entschieden hat. Deswegen hab ich mich auch mal angemeldet. Zum Thema Datensicherheit: Das, was ihr Facebook nicht schreibt, wird auch nicht weiterverbreitet. Wenn Ihr erst ein Email-Konto Schweizer.Saabfahrer@gmx.de eröffnet, euch damit bei Facebook anmeldet und nur Vituelle Daten angebt, habt ihr vollständige Ruhe vor der Datenkrake und könnt trotzdem alles lesen. Vorname: Schweizer; Nachname Saabfahrer; Wohnort Trollhättan. Damit ist Facebook glücklich und Ihr habt Eure Ruhe. Einen Pass fordert Facebook nur, wenn Euch irgend eine Kappe Eurer Facebook Konto wegen "Urheberrechts-Verletzung" anzeigt. Das Thema haben Freunde bei unliebsamen Stuttgart-21 Bildern oder Kommentaren. Einige undemokratische Stuttgart21-Gegner wollen Befürworter "virtuell töten" und schießen mit Freude Facebook-Konten ab. Bie normaler Nutzung könnt ihr jedoch jahrelang einfach lesen, was Euch interessiert.
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Oktoberfest in Trollhättan
Frage: Wer fährt hin? 3.Oktober ist ja Feiertag. http://www.saabsunited.com/2011/08/saab_event_trollhattan.html
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Saab-Stammtisch Stuttgart/Alb
Harald bevorzugts klassisch; nur schwedisches Knäckebrot statt tunnbrödklämma. So wie nach Wikipedia: "Surströmming kann auf unterschiedliche Weise verzehrt werden. Eine Möglichkeit ist die sogenannte tunnbrödklämma, die mit Surströmming, Mandelkartoffeln, Butter, weißen oder roten rohen gehackten Zwiebeln, saurer Sahne (gräddfil) und Tomaten belegt wird." Noch zur Rechtslage: Zum Glück sind wir im Entenstall - In Deutschland verteilte zu Weihnachten 1981 eine Mieterin im Treppenhaus Surströmmingtunke. Ihr wurde fristlos gekündigt. Das Landgericht Köln bestätigte die Kündigung, nachdem in der mündlichen Verhandlung eine Dose Surströmming geöffnet wurde (LG Köln v. 12. Januar 1984 – 1 S 171/83, WuM 1984, Seite 55). - Der Transport der Surströmmingdosen ist wegen möglicher Explosionsgefahr auf Flügen von British Airways und Air France ausdrücklich verboten.
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Stammtisch Witze
Warum hätte es den Sündenfall bei Adam und Eva nie gegeben, wenn Adam und Eva aus China gestammt hätten? Richtig, die die zwei hätten den Apfel abgelehnt und die Schlange gegessen!
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Fahrzeugwechsel?
Mach auch mal Sitzprobe mit den Mädels! Meine Frau sitzt lieber in einem Saab 9-3 als einem Saab 900. Die Sitze sind gemütlicher.
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94er Saab 901 Turbo Commemorative Edition
Hallo Phil, les doch mal von Flitzfuss den wunderschönen Bericht durch; dort kannst Du viel erfahren. Er hat seinen Saab 99 in Arizona abgeholt. http://www.saab-cars.de/saab-bilder-und-berichte/25322-bin-dann-mal-kurz-arizona-saab-holen.html
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SAAB IAA Konvoy 2011 in Frankfurt am Main
Mein Entschluss steht: Ich halte mich trotzdem mal in Lauerstellung. In Deutschland war eine Insolvenz für viele Unternehmen ein sauberer Neuanfang. Ganz klar sind mir die alten Rechte von GM allerdings bei der ganze Situation derzeit nicht.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Und? Wirklich nichts Neues bei Saab? Nachdem Josef_Reich sein Depri-Weltbild abgeostet hat, saab-williger seine parkschützer-sprüchle gegen öffentlichen Nahverkehr und Bahnhöfe verkündete ; ist der Post jetzt etwa tot?
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Saab-Stammtisch Stuttgart/Alb
Surströming-Verkostung diesmal in Haralds Garten :-)) Stammtisch Saab-Club Mittlerer Neckar diesmal in Haralds Garten. Special-Event: Surströming-Verkostung Der Stammtisch Saab-Club Mittlerer Neckar am 9.9.2011 ab ca. 19:30, Weils im Juli so toll war: Wieder bei Harald im Garten und seinen "Enten". Wir haben Spudel, Bier und Wein besorgt; ein Holzkohlegrill ist vorhanden. Was zum Drauflegen solltet Ihr selber mitbringen. Bei Regen ist ja die Sitzecke überdacht. Anfahrt: A8 Ausfahrt Aichelberg -> Dann Richtung Göppingen -> nach 3 km rechts abbiegen -> nach 73087 Eckwälden Dorfstrasse 73 -> Einfach an der rechten Seite an Haus vorbei auf der Garagenzufahrt nach hinten in den Garten gehen. Es ist schön, wenn Ihr für die Planung eine kurze Nachricht an mich, Tommy oder uusikaupunki59 schickt, dass Ihr vorbeikommt. Achtung: Wer in 73087 Bad Boll ist, ist schon zu weit gefahren und sollte umdrehen. Wir verschonen das Meilenwerk!
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Radfahrer unter uns?
Nochmal zurück zur Beleuchtung: Neues Vorderrad mit Nabendynamo + LED-Leuchten. Hallo, ich habe mein Mountainbike für Abendtouren nachgerüstet. Das Geeiere des Reifendynamos hat nur noch genervt. Jetzt habe ich endlich Licht schon ab dem ersten Meter Fahrt. Meine Lösung habe ich beim Schauff Fahrrad der Frau gesehen und besteht aus: Einer fertigen Felge mit einem Nabendynamo: Suchen per google unter: Vorderrad 26 Zoll Shimano Nabendynamo Dh3n80 Silber vorne eine Leuchte: Basta Pilot Steady LED hinten ein Rücklicht. Basta LED Rücklicht Ray Steady 50 mm Alles komplett über Online-Shops/ebay unter 80 EUR. Selber montieren ist nicht so schwer. Alle Leuchten sind mit 2 Kabeln verdrahtet; es gibt nicht mehr die eckligen Masse-Probleme bei Lösungen über Minus-Pol per Schutzblech. Die Kabel mit Kabel-Bindern fixiert siehts nachher professioneller als von Herstellern aus.
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Saab kommt dieses Jahr nicht zur IAA
Die Idee einer Saab-Präsentation im Saab-Zentrum Frankfurt ist Spitze! Das Saab-Zentrum in Frankfurt kann damit allen Saab-Interessierten die aktuellen Modelle zeigen. Nicht jeder Saab-Händler hat derzeit das Geld, sich die Produktpalette in den Hof zu stellen. Es ist sowieso eines der größten Saab-Zentren in Deutschland die ich kenne. Für PressePhotographen wären die Autos damit verfügbar und es könnten Photographien gemacht werden. Auf der IAA werden doch meist eh nur PINs abgegriffen und Prospektbeutel gefüllt. Vielleicht hilft der eine oder andere Saab-Händler dem Saab-Zentrum Frankfurt am Wochenende mit Personal. Dann wirds am Ende ein größerer Erfolg wie ein Messestand mit gemieteten Argentur-Hostessen, die nicht mal wussten, wie ein Saab 900 aussieht. Im Saab-Zentrum dürfte ja auch verkauft werden :-)) Eins sehe ich derzeit im Urlaub auf Sylt: Die optische Saab-Präsenz sinkt schwer.Eine Saab 9-5 Aero Chrombrille,ein paar 9-3 Cabrios und einige 9-3I. Es ist wirklich an der Zeit, dass auch das Mietwagen und Leasing-Geschäft etwas intensiviert wird.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Saabwilliger! Was hast Du eigentlich für ein negatives Depressionsbild? Fakt war: GM hatte alle Lieferantenverträge für Saab gekündigt. Alle Verträge mussten 2010 neu geschlossen werden. Und es war nicht so, dass Lieferanten automatisch die GM-Konditionen für Saab einräumten. Da gabs einige Pfennigfuchser, die die Chance auf höhere als GM-Gedrückte Preise sahen. Ich unterstelle jedem des derzeitigen Managements, daß er ein langfristiges Interesse an Saab hat. Alles andere ist einfach blöde Fremdmarken-Propaganda. Gemotzt ist immer leicht; umsetzen ist schon viel schwerer.