Beiträge Beiträge von Hutzelwicht
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Ich kenn das mit der Hilfe der Bundeswehr aus Koblenz, wo vor der Hochwasserschutzmauer oft starke Hochwasser gab, da war di BW mit Lastwagen, Amphibien Fahrzeugen, Booten und einer Menge Soldaten immer vor Ort zum helfen, auch beim Elbe Hochwasser hat die BW mit den Hubschraubern ordentlich Hilfe geleistet und Nachschub hingeflogen.
Und die BW Leute sind natürlich auch aktuell ausgeruht und nicht seit Tagen im Einsatz
Meine Meinung dazu
Einsatzkräfte sind im Moment genug vorhanden. Es fehlt hier und da an technischem Gerät - das die Bundewehr auch nicht hat. Wenn die Bundewehr in Koblenz ( Deutsches Eck ) auf Hochwassereinsätze vorbereitet ist, dann ist das eine gute Sache. Aber es nützen keine Soldaten, die weder im Hochwasserschutz ausgebildet sind noch über technisches Gerät für den Hochwasserschutz verfügen. Die Bundeswehr wäre im Moment total fehl am Platze. Anders würde sich das sicherlich darstellen, wenn wir Deichbrüche hätten und Menschen gerettet werden müssten. Das ist hier Gott sei Dank noch nicht der Fall. Außer vollgelaufene Keller ist bisher durch den umsichtigen Einsatz der Fachkräfte nichts passiert. Am Schlimmsten hat es hier den Serengetipark getroffen bei dem eine Menge Unterkünfte ( Lodges, etc. ) unter Wasser stehen. Heute wurde der Wasserspiegel im Park durch die Hochleistungspumpen des THW um ca. 10 cm gesenkt. Das Gebiet dort ist seit mehr als 80 Jahren nicht überschwenmmt gewesen.
Beim Elbe- oder Oder-Hochwasser sind die Flüsse nicht nur über die Ufer, sondern auch über die Deiche getreten und es waren viele Deichbeschädigungen bis hinzu Deichbrüchen zu beklagen. Da sind wir hier noch ein Stück weit von entfernt. Zudem konnten die Einsatzkräfte hier sehr gut reagieren, da das Hochwasser nicht plötzlich und mit Wucht kam, sondern die Felder und Wiesen langsam vollgelaufen sind.
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Vor Ort kann die Bundeswehr auch nur wenig ausrichten, es ging vornehmlich um die Sicherung der Deiche und der Bebauung. Da nützen keine Big-Packs, sondern das muss in den Orten und und den Ortsrändern alles kleinteilig gesichert werden.
Personal vor Ort war und ist genug vorhanden. Es fehlt noch an Pumpen ( die hat die Bundeswehr allerhöchstens in den Pioniereinheiten) Und die Beobachtung aus der Luft machen mittlerweile viel präziser die vielen Drohnen, die die Feuerwehren alle haben.
Beim Oderhochwasser seinerzeit fehlte es an Personal, da war der Einsatz der Bundeswehr gerechtfertigt.
Diejenigen, die richtig was "reißen" sind insbesondere das THW. Die haben genau die Ausstattung die gebraucht wird. Seit gestern pumpen die 55 m³ pro Minute! aus dem Serengetipark ab.
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Ein weiter Weg: Bayrische Hilfe für Hodenhagen. Der Verband der Feuerwehren Kempten, Augsburg, Rosenheim und München ist im Hochwassergebiet Hodenhagen angekommen. Es wurden sieben Container zum Schutz vor Hochwasser an die örtlichen Einsatzkräfte übergeben – inklusive Einweisung.
Die Hilfe vor Ort ( wir wohnen einige km entfernt vom Hochwasser ) ist schon sehr besonders. Wir haben Verwandtschft im Hochwassergebiet. Wenn es wirklich drauf ankommt halten die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Da steht keiner mit Händen in den Hosentaschen rum und gibt schlaue Sprüche ab, sondern es wird einfach gemacht. Die Einsatzkräfte hoffen sehr, dass das Böllern zum Jahreswechsel verboten wird. Die haben im Moment wahrlich andere Dinge zu tun als betrunkene Verletzte zu versorgen oder irgendwo brennende Mülltonnen oder Briefkästen oder sonstwas zu löschen.
Ich habe mich nun doch dazu entschlossen ein paar Bilder reinzustellen auch um einfach zu zeigen was für ein Ausmaß das Hochwasser angenommen hat. Und für Montag sind weitere Starkregenfälle angekündigt. Hoffentlich halten die Deiche weiterhin, einige Abschnitte sind mittlerweile so aufgeweicht, die gleichen einem Wackelpudding. Gerade hat es wieder angefangen zu regnen, also eher zu schütten.
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Es wird Ernst:
P r e s s e i n f o r m a t i o n 
des Katastrophenschutzstabes des Heidekreises
Wichtige Informationen zur Hochwasserlage des Landkreises Heidekreis Nr. 3 28.12.2023 Am 28. Dezember 2023 um 1 Uhr wurde im Landkreis Heidekreis aufgrund des andauernden Hochwassers der Eintritt eines außergewöhnlichen Ereignisses von Landrat Jens Grote festgestellt.
Hintergrund ist die weiterhin angespannte Hochwasserlage in den Samtgemeinden Ahlden, Rethem und Schwarmstedt. Die Lage in den betroffenen Gebieten ist laut den örtlichen Einsatzleitungen derzeit beherrschbar. In den Unterläufen der Aller, Leine und Oker werden die Wasserstände hingegen weiterhin steigen, sodass sich die Hochwassergefährdung verschärft. Es besteht somit die Möglichkeit, dass ein Katastrophenfall eintritt. Der Katastrophenschutzstab des Landkreises Heidekreis ist zusammengetreten, tagt kontinuierlich und tauscht sich mit den örtlichen Stäben der Samtgemeinden aus, um bestmöglich zu unterstützen. Aufgrund der andauernden Hochwasserlage kann es unter Umständen dazu kommen, dass in den Samtgemeinden Ahlden, Rethem und Schwarmstedt Evakuierungen notwendig werden, die kurzfristig erfolgen müssen.
Bitte bereiten Sie sich daher vorsorglich auf eine längere Abwesenheit wie folgt vor:
• Legen Sie die wichtigsten Dokumente (z.B. Ausweispapiere) bereit.
• Nehmen Sie die für Sie unbedingt notwendigen Dinge (Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung) sowie angemessene Kleidung mit.
• Denken Sie auch an die Versorgung bzw. Unterbringung Ihrer Haustiere. Ein Mitbringen der Tiere ist aus hygienischen Gründen unter Umständen nicht gestattet.
• Machen Sie Futtervorräte zur Versorgung Ihres Viehs für Helfer zugänglich.
Achten Sie auf die Radiodurchsagen.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Internetseiten der Samtgemeinden Ahlden, Rethem und Schwarmstedt sowie des Landkreises. Ebenso werden über BIWAPP Meldungen verbreitet.
Weiterhin ist beim Landkreis von 10 bis 16 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet:
Tel. 0800 81 81 600)
Bitte informieren Sie insbesondere ältere und ausländische Personen in Ihrem Umfeld.
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Bearbeitet von Hutzelwicht
Guten Morgen, die Pegelstände steigen weiter! Der Landkreis Heidekreis hat mittlerweile Katastrophenvoralarm ausgelöst. Es droht ein sog. Jahrhunderthochwasser. Mittlerweile sind auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Harburg, Lüneburg und Uelzen vor Ort. Das Sandsackfüllen an den verschiedenen Füllstationen machen vorwiegend Freiwillige aus der Bevölkerung. Und das rund um die Uhr. Durch engmaschige Deichwachen konnten bisher Deichbrüche verhindert werden. Der Serengetipark Hodenhagen, der größte Serengetipark Europas, steht auch zu großen Teilen unter Wasser. Dort versucht man zumindest die Winterhäuser der Tiere trocken zu halten. Der Strom dort kann vorwiegend nur noch über Notstromaggregate sichergestellt werden. Aus Berlin sind THW-Helfer mit großen Pumpen vor Ort. In der Not zeigt sich immer wieder wie gut unser Gemeinwesen doch funktioniert, gerade auf den Dörfern. Wir selbst sind glücklicherweise nicht betroffen.
Auf weitere Fotos hier verzichte ich.
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Moinsen, die Hochwassersituation wird immer dramatischer. Heute Nacht sich 50.000 Sandsäckenach Hodfenhagen geliefert worden die noch befüllt werden müssen. Nach Walsrode sind 30.000 Sandsäcke gegangen.Nun hat man im Harz die Talsperren geöffnet und ca. 400 m³ Wasser pro Sekunde werden in die schon weit über die Ufer getretenen Flüsse abgeleitet. Die ersten Evakuierungen werden jetzt vorbereitet. Und es soll die nächsten Tage wieder regnen.
https://www.facebook.com/100002121534386/videos/pcb.1967581190281243/1284162575608920
Das Video ist vom 25.12.. Mittlerweile ist die Straße nicht mehr passierbar.
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Bearbeitet von Hutzelwicht
Langsam wird es ungemütlich, immer mehr Straßen werden gesperrt und ( nicht nur gefühlt ) sind alle Feuerwehren im Einsatz. Überall werden Sandsäcke gefüllt. Auch wenn es heute bisher nicht geregnet hat - das Wasser kommt die Flüsse ( unter anderem aus dem Harz ) herunter und lässt die Pegel steigen. Das THW ist auch im Einsatz weil der einen oder andere Deich mittlerwelte ziemlich aufgeweicht ist. Und ganz besonders kleine Rinnsale werden zu einem richtigen Problem, weil sie so viel Wasser führen, dass sie nur noch mit Sandsäcken stabilisiert werden können. Auch die hohe Fließgeschwindigkeit der über die Ufer getretenen Flüsse und Bäche ist ein großes Problem. Die Sandgrubenbeteiber fahren auch mit allem was sie spontan aktivieren können.Man kann einfach nur den Hut davor ziehen, dass es die freiweilligen Feuerwehren gibt, das THW, das auch aus Freiwilligen besteht und die das Gemeinwohl über alle privaten Dinge stellen.
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Noch
:ahhhhh:nach absoluter Schietfahrt gestern inkl. Autobahnsperrung...der Dienstag der ein Montag war
...
[mention=7079]Hutzelwicht[/mention] der Anhang passte

Moin mit
:coffee:
:coffee:
:coffee:.......auch echt blöde ist, wenn Du am Freitag merkst, dass erst Mittwoch ist.............

Moinsen.........
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Die Tasten gibt es bei Skandix als Komplettsatz, habe meine leider auch austauschen müssen.
https://www.skandix.de/de/fahrzeug-teile/karosserie/innenraum/armaturenbrett/knopf/1744/
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Tach
Ran out of Leerzeichen?

Kein Problem, hier sind noch welche:
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , …
Die sind zwar gebraucht, aber noch ganz gut in Schuß. Sind beim Aufräumen übriggeblieben und ich hab`s nicht übers Herz gebracht sie zu löschen …
Bedient Euch, ist ja bald Weihnachten.

Jörg, mein Lieber, ich sag mal so, weil, wenn man mal bedenkt, dass Satzzeichen Leben retten können, ist das quasi, wenn man das so sieht, von Dir, sofern ich das beurteilen kann, eine gute Tat.
So, wir essen jetzt Opa - sorry, wir essen jetzt, Opa.
Schönen zweiten Advent!
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Moin, nun noch eine Durchhalterunde
:coffee:
:coffee:
:coffee: für alle die noch oder bald wieder arbeiten müssen.
Heute gab es bei mir Slapstick live
...in Vorbereitung auf den nächsten Umzug holte ich meinen Karton mit Computerteilen, Kabeln u.ä. aus dem Schuppen rein, natürlich vorher alles ordentlich ausgelegt, Karton abgesaugt und ab ans Aussortieren...
Mit einigen Lüftern holte ich jedoch auch eine mega-süsse, niedliche und spring-sowie lauffreudige Maus hervor...sie blieb kurz auf dem Rand sitzen
und dann
...legte Speedy Gonzales los
...
:biggrin:
:biggrin:Nach einigen unterhaltsamen Minuten ist sie dann wieder wohlbehalten aus der Wohnung geflitzt.

Oh, quasi eine Weihnachtsmaus!
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15 Minuten vor 06:00 Uhr
in Saab Stammtisch
Lageinformation zum Hochwasser im Heidekreis 30.12.23, 20 Uhr
Die Lage ist weiterhin angespannt aber stabil, dies wurde in einer gemeinsamen Lagebesprechung zwischen den betroffenen Samtgemeinden und dem Landkreis bestätigt. In Schwarmstedt ist der Wasserpegel leicht fallend, die Deiche wurden geprüft und sehen gut aus. Eine Herausforderung ist allerdings das drückende Grundwasser, was teilweise zu vollgelaufenen Kellern führt. In der Samtgemeinde Rethem, inklusive Kirchwahlingen, sieht es ebenfalls weitestgehend stabil aus. Ein Augenmerk liegt auf der Rethemer Fähre, dort wird versucht zusammen mit dem Kommunalservice Böhmethal das drückende Grundwasser abzupumpen, damit keine weiteren Häuser volllaufen. Wo nötig, werden die Deiche stabilisiert. Aus der Samtgemeinde Ahlden kommen positive Nachrichten, beispielsweise ist der Wiedenhausener-Bach um 1.2 Meter gefallen, durch das Einsetzten der Grosspumpen des THW‘s konnte der Wasserspiegel im Serengeti-Park um rund 10cm gesenkt werden. Die Deiche sind soweit stabil, wo nötig wird nachgebessert. In allen betroffenen Bereichen werden die Deiche engmaschig kontrolliert. Es wird dringend davor gewarnt, die Strassensperrungen zu umfahren, das gefährdet nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der meist ehrenamtlichen Helfer. Aktuell sind keine Evakuierungen vorgesehen, die Verantwortlichen bereiten sich aber vorsorglich auf alle Eventualitäten vor. Sollte es dazu kommen, wird von offiziellen Stellen mittels der bekannten Wege, wie BiWapp, Sirene etc. eine Information kommen. Bitte vertrauen sie nicht auf inoffizielle Gerüchten oder Meldungen. Das selbe gilt für den Aufruf bzgl. Hilfe und Verpflegung durch zivile Helfer, auch diese würde bei Bedarf offiziell angefragt.