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Es ist doch nicht neues, dass die Erfahrungen aus der Praxis nicht immer durch die Theorie abgedeckt sind.
Nach Leibniz gibt es 2 Arten der Wahrheit (das wörtliche Zitat habe ich auf die Schnelle nicht in Deutsch gefunden):
Vernunftwahrheiten: Gegenteil ist unmöglich, ob Aussage wahr/falsch ist muss durch Logik ermittelt werden
Tatsachenwahrheiten: Gegenteil ist möglich, ob Aussage wahr/falsch ist muss durch Beobachtung (Empirie) ermittelt werden
Man beachte bitte: Die Vernunftwahrheit hier ist durch die Beobachtung von SAAB Stock Car eben nicht widerlegt, vielmehr zeigt sie nur die Unzulänglichkeit der Theorie auf, die ja immer auf bestimmten Voraussetzungen beruht (hier die Erkenntnisse zur Mechanik und zur Festigkeit und sonstigen Eigenschaften der verwendeten Materialien sowie insbesondere das "Standard-Belastungsprofil" eines Rades etc.). Ich meine hiermit das Versagen des Reib- oder sonstigen Kraftschlusses zwischen Felge und Nabe. Aus der Beobachtung hat man m.E. nicht schließen können, dass letztlich der Zentrierring dann verhindert hat, dass das Rad sich von der Felge getrennt hat - vielmehr lassen die beobachteten Beschädigungen desselben eher den Rückschluss zu, dass hier andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Ich glaube auch nicht, dass derartig extreme Belastungen berechenbar sind, auch nicht mittels Finite Elemente Methoden, wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen will.
Was ich an diesem Thread nach wie vor befremdlich finde, ist die Tatsache, dass selbst im ausgehenden Jahr des Herrn 2009 zur Argumentation noch das Geschlecht oder die vermeintlich gänzlich fehlende oder zumindest mangelhafte Bildung des Kontrahenten herangezogen werden muss (Barbie-Autos, Schuhkauf, Praktikantinnenwissen, Frauen die MB studieren...), wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen. Jämmerlich. Insbesondere in Anbetracht dessen, das hier schlicht aneinandervorbei geredet wird. Im übrigen haben sich neben Tina genügend studierte Maschinenbauer zu Worte gemeldet und ihre Darlegung bestätigt - wenn Ihr Euch immer noch zu fein seid, mit ihr zu diskutieren, dann lasst es doch einfach.
Es gibt in diesem Thread nichts, was wirklich umstritten ist (oder ich bitte darum, es noch einmal zu wiederholen). Selbst das Thema "Radialkräfte" offenbar nicht, obwohl ich diese (aus statischer Sicht) auch als Kraft in Richtung des Radius verstehen würde: In der Bewegung, insbesondere wenn da auch noch ein luftgefüllter Gummireifen im Spiel ist, kommt es sicherlich dazu, dass auch durch Bremsen oder Beschleunigen der Drehbewegung des Rades radiale Kräft auf den Kraftschluss zwischen Nabe und Felge wirken.
Nach Leibniz gibt es 2 Arten der Wahrheit (das wörtliche Zitat habe ich auf die Schnelle nicht in Deutsch gefunden):
Vernunftwahrheiten: Gegenteil ist unmöglich, ob Aussage wahr/falsch ist muss durch Logik ermittelt werden
Tatsachenwahrheiten: Gegenteil ist möglich, ob Aussage wahr/falsch ist muss durch Beobachtung (Empirie) ermittelt werden
Man beachte bitte: Die Vernunftwahrheit hier ist durch die Beobachtung von SAAB Stock Car eben nicht widerlegt, vielmehr zeigt sie nur die Unzulänglichkeit der Theorie auf, die ja immer auf bestimmten Voraussetzungen beruht (hier die Erkenntnisse zur Mechanik und zur Festigkeit und sonstigen Eigenschaften der verwendeten Materialien sowie insbesondere das "Standard-Belastungsprofil" eines Rades etc.). Ich meine hiermit das Versagen des Reib- oder sonstigen Kraftschlusses zwischen Felge und Nabe. Aus der Beobachtung hat man m.E. nicht schließen können, dass letztlich der Zentrierring dann verhindert hat, dass das Rad sich von der Felge getrennt hat - vielmehr lassen die beobachteten Beschädigungen desselben eher den Rückschluss zu, dass hier andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Ich glaube auch nicht, dass derartig extreme Belastungen berechenbar sind, auch nicht mittels Finite Elemente Methoden, wobei ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen lassen will.
Was ich an diesem Thread nach wie vor befremdlich finde, ist die Tatsache, dass selbst im ausgehenden Jahr des Herrn 2009 zur Argumentation noch das Geschlecht oder die vermeintlich gänzlich fehlende oder zumindest mangelhafte Bildung des Kontrahenten herangezogen werden muss (Barbie-Autos, Schuhkauf, Praktikantinnenwissen, Frauen die MB studieren...), wenn einem die sachlichen Argumente ausgehen. Jämmerlich. Insbesondere in Anbetracht dessen, das hier schlicht aneinandervorbei geredet wird. Im übrigen haben sich neben Tina genügend studierte Maschinenbauer zu Worte gemeldet und ihre Darlegung bestätigt - wenn Ihr Euch immer noch zu fein seid, mit ihr zu diskutieren, dann lasst es doch einfach.
Es gibt in diesem Thread nichts, was wirklich umstritten ist (oder ich bitte darum, es noch einmal zu wiederholen). Selbst das Thema "Radialkräfte" offenbar nicht, obwohl ich diese (aus statischer Sicht) auch als Kraft in Richtung des Radius verstehen würde: In der Bewegung, insbesondere wenn da auch noch ein luftgefüllter Gummireifen im Spiel ist, kommt es sicherlich dazu, dass auch durch Bremsen oder Beschleunigen der Drehbewegung des Rades radiale Kräft auf den Kraftschluss zwischen Nabe und Felge wirken.