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LCV

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Alle Beiträge von LCV

  1. Stimmt, ein Bekannter hatte einen mit über 600.000 km. Ich habe den mal für einen Möbeltransport nach Wien ausgeliehen. Der Diesel ist sehr zuverlässig. Verbrauch? Habe ich nicht so sehr darauf geachtet. Einzig die Sitzposition in Relation zur Fußstellung. Egal wie man den Sitz einstellte, der Gasfuß wurde unnatürlich abgeknickt und das war echt eine Qual.
  2. In einem Club meint man Freunde zu haben. Aber in Ausnahmesituationen stellt sich heraus, dass einige sehr merkwürdige Ansichten haben. Wer sich nicht impfen lassen will und sogar Tests ablehnt, kann dies natürlich so handhaben. Noch gibt es ja von den wahlkampfbestimmten Politikern aller Parteien keine wirklichen Forderungen. Könnte ja Stimmen kosten. Aber ich denke, dass solche Leute dann eben zu Hause bleiben müssen. An einer von mir organisierten Veranstaltung gilt 3G, egal ob mir dann einer mit dem Grundgesetz kommt. Das kann man umgekehrt auch anwenden. Wir lassen weder unsere Gesundheit noch den ordnungsgemäßen Ablauf von egoistischen Spinnern gefährden. Zum Glück sind es gemessen an der Gesamtmitgliederzahl ja nur ganz wenige.
  3. Na ja, die Macher der Querdenker-Bewegung sind Geschäftemacher, die jedes Problem zum Anlass nehmen, um ihre Ziele zu verfolgen. Siehe auch deren Auftreten bei der Flutkatastrophe. Es ist eine Beleidigung der Demonstranten, die den Mauerfall am Ende erzwungen haben, diese mit solchen Leuten zu vergleichen. Im übrigen hat auch die AfD ganz am Anfang ganz vernünftige Ansichten vertreten, ob sie dabei ehrlich war oder damit nur Stimmen fangen wollten, weiß ich nicht. Da aber viele der ersten Stunde nicht mehr dabei sind, wurde sie vielleicht auch nur unterwandert, quasi feindlich übernommen. Es gab ja schon einige Ansätze, sog. Bürgerparteien zu gründen, aber die sind alle wieder verschwunden oder wurden - wie die AfD - zu etwas ganz anderem.
  4. LCV hat auf Alexokrat's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Übrigens, perfekte Lösung des Platzproblems bietet der Fiat Multipla. Für manche ist das der hässlichste Wagen ever, aber eigentlich auch skurril und sehr praktisch. Allerdings braucht man einen verlässlichen Fiat-Händler in der Nähe, der mögliche Ersatzteilprobleme lösen kann. Gib mal bei Google ein: Fiat Multipla Innenraum (Bildersuche). Da könntest Du sogar noch ein 4. Kind planen :-)
  5. LCV hat auf Alexokrat's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Schau doch mal den Mazda 5 an. Mit Schiebetüren sehr praktisch. Da ich Erfahrung mit ehemals FCA und PSA habe, die nun zu Stellantis fusionierten, kann ich dazu nur sagen, ich würde bei dem Service kein Auto kaufen. Für Youngtimer und Oldtimer gilt das nicht, da man ohnehin nicht mehr mit dieser Organisation zu tun hätte. Ich hatte kürzlich den Mazda 5 für meine Frau probegefahren. Benziner mit 145 oder 147(?) PS, lief gut, ist zuverlässig und recht preiswert. War Bj. 2005, was auch wegen der Besteuerung nach Hubraum ein Vorteil ist. Lt. meiner Werkstatt sollte man aber grundsätzlich das Auto von unten anschauen, ob es Rost gibt. Jener hätte mit 140t km EUR 3.500,-- gekostet. Letzten Endes wurde es ein Mazda 3 Kombi, da der Zugang zur Garage sehr winkelig ist und meine Frau den schmaleren Wagen lieber hatte. Diesel wäre für mich komplett raus.
  6. Was hattest Du denn vor 30 Jahren? Fragen wir lieber, was vor 40 Jahren war. Da hätte man für eine solche Meinung eine Sommerfrische in Bautzen spendiert bekommen, falls die den Anordnungen (Befehlen) von oben widersprach. Ich denke immer noch, dass diese Erfahrungen mit dazu beitragen, auch heute noch unter einer ganz anderen Regierungsform alles in Frage zu stellen, was von oben kommt. Jedenfalls sind alle Impfverweigerer in meinem Bekanntenkreis entweder in den neuen Bundesländern ansässig oder von dort "in den Westen" ausgewandert. Das ist sicher nicht repräsentativ und soll kein Affront gegen bestimmte Teile Deutschlands sein, zumal ich die 50er Jahre selbst unter diesem Verbrecherregime erlebt habe.
  7. In Südbaden nennt man die Lese "Herbschten". Wingert sagt hier auch kein Mensch. Es heißt hier "in die Rebe gehe" .
  8. LCV hat auf Morpheus's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wirkt halt nicht besonders wertig, also wie ab Werk. Erinnert eher an Nachrüstsätze, die die Leute selbst drangepfriemelt haben. Ich wollte den nicht mal geschenkt.
  9. LCV hat auf Morpheus's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Kann sein, dass ich einen Sturm der Entrüstung auslöse, aber dieses Auto sieht mir aus wie Bastelbude. Ist das original? Die Beplankung sieht aus wie drangepappt. Die Farbe passt nicht wirklich zur Form. Und der Preis? https://www.zwischengas.com/de/inserat/Saab-900-Turbo-Aero-190-PS-1989/f2f949a5-cf12-4ddc-a346-cb553dac4b01.html?utm_medium=email&utm_campaign=Zwischengas%20Fahrzeugmarktplatz-Newsletter%20vom%2029%20Juli%202021&utm_content=Zwischengas%20Fahrzeugmarktplatz-Newsletter%20vom%2029%20Juli%202021+CID_4f872e4ca0288e66b44bf2feaed0d1cf&utm_source=ZGCM
  10. Zur Erinnerung: Es gelten die aktuellen Bestimmungen des Landes Niedersachsen, die aber u.U. verschärft werden könnten, sofern die rückkehrenden Urlauber die Zahlen wieder hochtreiben sollten. Beherbung: Vorlage eines negativen Corona-Tests (Bescheinigung), eine Impfdokumentation (abgschlossen) oder eines Genesenennachweises bei Anreise. Bitte beachten Sie das wir ausschließlich Corona Tests aus einem zugelassenen Testzentrum zulassen. Hier finden Sie den Link zu den Testzentren: https://www.landkreis-aurich.de/soziales-gesundheit/gesundheit/aktuelle-informationen-zum-thema-corona/schnelltestmoeglichkeiten-im-landkreis-aurich.html https://corona-testzentrum-ostfriesland.de/?gclid=EAIaIQobChMImo3tuLLV8AIVBQTmCh1uLwGZEAAYASAAEgK0mfD_BwE Wer also gern teilnehmen möchte, bitte diese Vorgaben akzeptieren und entsprechende Dokumente mitführen.
  11. Ich kenne einige in unserem Club, die sich grundsätzlich nicht impfen lassen wollen, aber sich sogar einem Test verweigern wollen. Da werden Geschichten erzählt, dass eine medizinische Kapazität mit Professur dringendst von Impfungen abrät, dies aber nicht laut sagen dürfe, weil der seinen Job verlieren würde. Es kursieren weitere zum Teil haarsträubende Geschichten, die natürlich nicht nachprüfbar sind. So seien drei jüngere Männer kurz nach der Impfung tot umgefallen, aber alle Ungeimpften im direkten Umfeld seien kerngesund. Nun verlangen ja Hotels, Restaurants, Fähren usw., dass man entweder durchgeimpft, genesen mit Nachweis ist oder zumindest einen gültigen negativen Test vorlegen kann. Die Zukunft wird diesen Verweigerern zeigen, dass sie sich selbst vom Leben ausschließen, dass sie an den Clubveranstaltungen nicht teilnehmen dürfen und immer mehr Nachteile in Kauf nehmen müssen. Man kann im Rentenalter besser Kontakte vermeiden und theoretisch könnte ein Eremit auch ganz ohne Corona-Maßnahmen auskommen und sich auch nicht anstecken. Aber wer kann so leben? Zum Schutz aller nehme ich niemanden mit, der nicht die verlangten Nachweise vorlegen kann. Da geht es nicht nur um den Schutz der anderen, sondern auch um die reine Organisation. Wir können bei unserem Programm kein Affentheater brauchen, nur weil sich jemand nicht an die Regeln halten will.
  12. Die haben alle irgendwo Vorfahren in Schilda ... Es würde schon helfen, wenn alle Politiker im Homeoffice arbeiten würden. Wer reist denn in diesen Zeiten immer noch wild durch die Gegend?
  13. Das ist wie mit manchen Lehrern. Fachlich 1 A, aber den Stoff verständlich herüberbringen ist die wahre Kunst.
  14. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Unser Hausmeister in der Schule hatte einen. Ist ein blödes Gefühl auf der hinteren Bank hinten hinauszuschauen. Wäre heute undenkbar. Beim Crash würden Köpfe zusammenknallen.
  15. Also lassen wir es ganz? Wenn Befürworter eines Tempolimits sagen, nur 1 einziger Verkehrstoter weniger ist bereits Grund genug, dann verstehe ich nicht, wieso hier gegen Warnsysteme lamentiert wird. Dass nichts perfekt ist, weiß ich auch. Aber trotzdem kann man sich nicht auf E-abhängige Systeme ganz allein verlassen. Sirenen können mit Notstromaggregat betrieben werden, aber wer hat als Privatperson Notstrom? Wenn der Strom ausfällt, geht kein TV, kein Internet und das Mobilnetz ist u.U. auch schon unterbrochen. Sollen die Helfer von Haus zu Haus schwimmen und rufen?
  16. Ich habe ja erwähnt, dass es schwierig ist, die Sirenenintervalle auseinanderzuhalten. Deshalb so wie das bei uns bis vor einigen Jahren war: Erst Sirene, dann Durchsage, dann wieder Sirene, Durchsage usw. Man muss ein gut funktionierendes System nicht abschaffen, nur weil es etwas Moderneres gibt. Es kann durchaus parallel eingesetzt werden, aber Mobil ist eben sehr anfällig. Wenn dann noch Nachbarn versuchen, den Opa oder die Oma nebenan zu wecken, die vielleicht Schlaftabletten nehmen, dann werden deutlich mehr Leute gewarnt.
  17. Mir geht es nicht um Kritik am bereits Geschehenen. Aber es wird überall herausgestellt, dass ja gewarnt wurde und dies wohl ins Leere ging. Es wird nicht gesagt, dass viele diese Warnungen womöglich nicht erreicht haben. Deshalb sollte man Warnsysteme, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, nicht zugunsten irgendwelcher Apps abschaffen. Es gibt gerade ältere Leute, die kein Smartphone haben, die bettlägerig sind und ziemlich hilflos, wo die Warnung aus technischen Gründen nicht ankommt usw. Deshalb wäre ich für den Ausbau (statt Abbau) der Sirenen samt Durchsagemöglichkeit. Das Notstromaggregat (mit Verbrenner) sollte auch nicht gerade dort stehen, wo es gleich überflutet wird. Die die Verbrenner abschaffen wollen, sollten aber die Finger von Notstromaggregaten lassen!
  18. Darum geht es nicht. Wer tief schläft, hört das Handy nicht. Eine Sirene aber schon eher, da lauter und länger andauernd. Aber die Mobilfunktechnik ist ja so toll. Deshalb habe ich kein Handy. Aber meine Frau. Da gibt es sehr oft Fehlfunktionen. SMS kommen z.B. nicht zeitnah, manchmal sogar erst nach 2 Tagen. Dann hat man kein Netz, eine Stunde später hat man wieder Netz. Was passiert da? Da kommt vielleicht die Warnung und es geht um Minuten, um sich in Sicherheit zu bringen. Aber diese Warnung kommt erst, wenn schon alles zu spät ist. Wir verlassen uns zu sehr auf die Technik, sind geradezu hörig geworden. Dabei können Hacker ohne besonderes Talent Systeme lahmlegen, weil die Sicherheit der Systeme u.a.S. ist. Man kann die Stromversorgung, Trinkwasser u.v.m. lahmlegen. Man braucht hierfür keine Masten mehr zu sprengen. Wenn die Stromversorgung zusammenbricht, sind auch alle elektrischen Systeme aus. Deshalb haben Krankenhäuser Notstromaggregate. Man hat ja gesehen, dass in den Katastrophengebieten nichts mehr ging. Das könnte auch schon kurz vorher passieren. Man muss deshalb stromunabhängige Notgeräte in der Hinterhand haben.
  19. Immer mehr elektronische Technik mag Riesenvorteile bieten, wenn sie funktioniert. Aber wenn der Strom ausfällt oder Hacker das System lahmlegen, gibt es ein Chaos. Deshalb sollte es für solche Notfälle immer noch Plan B geben. Man muss ja nicht gerade auf Buschtrommeln und Rauchzeichen zurückgreifen, aber da gibt es sicher Möglichkeiten.
  20. Probealarm wurde früher ja immer angekündigt und 12 Uhr mittags durchgeführt. Bis vor wenigen Jahren gab es hier auch noch Sirenenalarm. Nun wird kaum ein Normalbürger die verschiedenen Intervalle richtig deuten können. Aber in den Pausen kamen auch Ansagen. Wenn also mitten in der Nacht ein Alarm losgeht, gehe ich ans Fenster, um mehr zu erfahren und schalte das Radio ein. Allerdings ist man hier durch die Nähe zum inzwischen abgeschalteten AKW in Fessenheim etwas sensibler. Im Nachbarort gibt es eine Munitions- und Feuerwerkfabrik. Da knallte es vor Jahren auch in der Nacht. Die Sirenen gingen los und in kürzester Zeit starteten Polizei, Freiwillige Feuerwehr und Krankenwagen. Wegen möglicher Giftstoffe wurde man aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen. Vielleicht glaubte man, dass Smartphones diese Sirenen ersetzen können. Tun sie nicht! In einem Nachbarort haben die Leute schon seit Tagen kein Netz! Da funktionieren keine Smartphones und sogar das Festnetz ist unabhängig davon ausgefallen. Also weder Telefon, Mobil noch Internet. Wenn dann noch ein Stromausfall hinzukäme, wären nur noch batteriebetriebene Radios und Sirenen (hoffentlich mit Notstromaggregat) übrig, um die Bevölkerung zu warnen. In den betroffenen Gebieten wurde ja im Vorfeld gewarnt, aber das wurde nicht als tödliche Bedrohung angesehen. Zumal ja die Meteorologen selbst sagen, dass eine punktgenaue Fixierung nur last minute möglich ist. Gewitter bewegen sich nicht vorhersehbar, entstehen sehr schnell und entladen sich dann. Da würde eine Sirene noch helfen, wenn es Leute gibt, die hauptberuflich die Lage vor Ort beobachten und Alarm auslösen können. Eine Vernetzung mit diversen Stellen vom Wetterdienst, Flughäfen usw. könnte die Beobachtung und Beurteilung der akuten Lage verbessern.
  21. Ich habe bereits geschrieben, dass man in Südbaden mit Renaturalisierung, Auffangbecken und Trockendämmen schon vieles entschärft hat. Habe ich das in Frage gestellt? Die Kritik an der Politik war, dass trotz teuer bezahlter Strategiepläne weder bei Corona noch bei dieser Katastrophe wenig zu spüren war, dass man wirklich vorbereitet ist. Zuständigkeiten und Koordinierung kann man festlegen, nicht erst, wenn die Flut da ist. Auch sollte die Bundeswehr sofort mit eingesetzt werden. Die haben ja schweres Gerät. Und dass versprochene Hilfen spät bis garnicht bei Ereignissen vor wenigen Jahren ankamen, haben die aktuellen Politiker zu verantworten. Neuenburg wird im nächsten Jahr die Landesgartenschau ausrichten. Es wird deshalb am Altrhein sehr viel angelegt. Die vielen Rückhaltebecken am Altrhein werden in das Konzept integriert. Noch vor wenigen Jahren ging ein Bach schnurgerade auf den Ort zu, bog im rechten Winkel ab und außen herum. Kam zu viel Wasser "flog er aus der Kurve" und überschwemmte alles. Dohlendeckel wurden angehoben und tanzten auf einer Wasserfontäne. Jetzt entlasten diverse Wasserläufe Richtung Auwald, die nur bei Starkregen Wasser führen, das dann in Senken im Wald versickern kann. Der Klemmbach führt manchmal so wenig Wasser, dass man die Fische retten muss. Da kam vor dem Bau des Dammes eine 3 - 4 m hohe Flutwelle, schoss in ein Viertel einer Kleeblattkreuzung und die Häuser hatten bis in das 2. Stockwerk die Brühe im Haus. Der Durchfluss unter der B3 war viel zu klein dimensioniert, um das Wasser abzuführen. Warum man aber in so einem Loch bauen darf, ist mir schleierhaft. Spätestens beim ersten Hochwasser hätte man zum Schutz der Häuser handeln müssen. Abreißen wäre ja nicht mehr drin. Aber den Durchflusstunnel zu vergrößern, wäre vertretbar gewesen. Es gibt auch einen Entlastungskanal mit abgeschlossenem Schieber. Den Schlüssel hatte nicht die Feuerwehr oder das THW, sondern ein Beamter im Rathaus. Der war im Urlaub und keiner wusste, wo der Schlüssel ist !!! Der Bach verlief vorher ganz anders. Man leitete ihn über ein gemauertes Bett genau in dieses Loch. Es sitzen zu viele "Experten" in den Entscheidergremien. Man sollte die Landwirte fragen, die mit jahrzehntealter Erfahrung oft gewarnt haben, wenn z.B. eine Straße in einen Hang gebaut wird. Die bauten trotzdem und ständig sackt etwas ab und es wird wieder repariert. Genau über diese Straße kam auch wieder Schlammbrühe in die Keller. Aber, wie gesagt, der Trockendamm hat vieles entschärft. Aus der Luft betrachtet liegt zwischen den Weinbergen und dem Schwarzwald eine große Fläche und der Bach hat einen Durchgang gegraben, also wie ein Trichter. Nach längerer Trockenheit ist der Boden wenig aufnahmefähig, ein sich festsetzendes Gewitter geht auf dieser Fläche herunter und das Wasser schießt durch den vergleichsweise engen Durchbruch. Der Damm stoppt es und es entsteht erst einmal ein See. Nun kann man je nach Wetterlage das Wasser langsam abfließen lassen. Ich sehe hier vor Ort, was früher falsch gemacht wurde und inzwischen zum Glück verbessert wird. Es gibt aber viele Orte in Deutschland, wo man ähnlich vorgehen sollte. Mir geht es auch ganz allgemein um Hochwasser. Da gibt es ja auch ganz unterschiedliche Szenarien. Sturzbäche im Gebirge, Überschwemmung mit immer höherem Pegel an den Strömen in der Niederung und auch Sturmfluten vom Meer her.
  22. Bevor man hier wieder mal etwas aus meinen Ausführungen herauszulesen glaubt, vielleicht mal GENAU lesen. 1. Für viel Geld wurde untersucht, wie man Katastrophen wirksam begegnen kann. Schon bei der Pandemie war man nicht vorbereitet. Genau das Szenario war aber erforscht worden und es gab die Empfehlungen. Im Frühjahr 2020 wurde das auch thematisiert. Die Pläne gibt es, aber trotzdem ging vieles ziemlich chaotisch zu. Jeder und Keiner ist zuständig, Koordination der Ebenen Bund, Länder usw. Fehlanzeige. Irgendwann klappt es, aber es müsste sofort funktionieren. 2. Ich habe keinen Häuslebauer kritisiert, es ging auch nicht um Auflagen beim Bau des Hauses, auch nicht um Häuser, die schon ewig dort stehen. Es geht darum, dass sog. Überflutungsflächen zugebaut wurden. An der Elbe bebaute man Flächen, die regelmäßig überflutet wurden. Die kann man zwar mit Dämmen schützen, aber wenn es sehr schlimm kommt, geht das Wasser über den Damm, weicht ihn auf und er bricht. Dann versinkt ein Ortsteil im Wasser. Behörden, die sich sonst in jeden Sch... einmischen, sind dafür zuständig, in solchen Regionen jegliche Bautätigkeit zu unterbinden. 3. Das allgemeine Zubetonieren der Landschaft hat drastische Folgen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass noch in den 50er bis 60er Jahren öfter mal Bäche über die Ufer traten, die Schlammbrühe sich breitflächig durch Dörfer bewegte. Aber trotzdem nicht zerstörend. Hin und wieder ist ein Keller abgesoffen, wenn nicht rechtzeitig Sandsäcke gelegt wurden. Ansonsten Dreck wegspülen, fegen. Mit der Flurbereinigung wurden Bäche kanalisiert. Dadurch gab es zwar weniger dieser harmlosen Überschwemmungen, aber wenn es mal richtig regnete, dann kam das Wasser mit bislang ungekannter Vehemenz. In den Mittelgebirgen fehlten somit Versickerungsflächen und die vorher natürliche Verlangsamung des Wassers. Geht mal in einen Weinberg. Alle Wege asphaltiert, teils in besserem Zustand als die Straßen im Ort. Die vielen kleinen Bäche und Rinnsale bekamen gemauerte Rinnen. Das Wasser verteilt sich nicht mehr, sondern schießt mit Höchstgeschwindigkeit ins Tal. Wenn es dann großflächig stark regnet, evtl. Schneeschmelze hinzu kommt, gibt es am Zusammenfluss der Gewässer ein drastisches Hochwasser. Immerhin wird der Rhein von der Aare, vielen kleinen Nebenflüssen, Kinzig, Murg, Neckar, Main, Mosel, Ahr, Nahe usw. immer mehr aufgefüllt. Diese Flüsse kommen von den Alpen, Schwarzwald, Vogesen, der Schwäbischen Alb, Fränkischen Alb, den div. Rhein. Schiefergebirgen herunter. Alles in den Rhein. Gibt es nur in einem der genannten Gebiete Starkregen, dann passiert nichts. In der Summe gibt es eine Katastrophe. Der Grüne Plan samt Flurbereinigung war eine typisch deutsche Fehlleistung. Wer bis zum 31.12. das bewilligte Geld nicht verbraten hatte, konnte es nicht auf das nächste Jahr übertragen. Es verfiel und im nächsten Jahr wurden die Gelder nach unten korrigiert. Also wurden eben Weinberge und Feldwege asphaltiert oder mit Betonplatten (wie bei alten Autobahnen) belegt. 4. Durch die Fehler, die man in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts beging, wurde der Abfluss des Wassers beschleunigt, riss auch unnötig Mutterboden mit und "weiter unten" werden immer neue Rekordmarken erreicht (s. Köln). Der Effekt ist stärkere Erosion, aber trotz hoher Niederschläge zu trockener Boden im Weinberg und der Grundwasserspiegel sinkt. Hinzu kommt der schlechte Zustand der Wälder, die früher das Wasser wie ein Schwamm aufsogen und langsam abgaben. 5. Man muss blind sein, um nicht zu erkennen, dass Politiker sich immer bei Katastrophen ins Rampenlicht stellen, spontane Versprechungen machen und so kurz vor der Wahl ist man besonders eifrig. Auch lenkt es etwas von Corona ab. Als vor einiger Zeit im Osten die Autos in reißenden Flüssen kilometerweit davongeschwemmt, Häuser zerstört wurden, da versprachen auch die Politiker Soforthilfe. Ein TV-Team war 1 Jahr später dort. Bis dahin hatten viele Betroffene noch keinen Cent gesehen. Das meinte ich mit "sofort" ist dann ein schlechter Witz. Übrigens, da ja bei solchen Katastrophen die elektrische Versorgung oft zusammenbricht, wäre es vielleicht eine Idee, das gute alte WalkieTalkie als Notgerät wiederzuentdecken.
  23. Ich darf vielleicht daran erinnern, dass vor vielen Jahren untersucht wurde, wie man mit Naturkatastrophen (auch mit Pandemien) besser umgehen könnte. Das hat sicher viel Mühe und Geld gekostet. Aber hat das auch nur einer der Entscheidungsträger gelesen? Hat man aus früheren Katastrophen gelernt? Niemand kann vorhersehen, dass eine Flutwelle etwa doppelt so hoch ist wie alles bisher dagewesene. Aber gewisse Notfallpläne hätten schon vor langer Zeit erstellt werden müssen. Was man so hört, sind vor allem Freiwillige (Feuerwehr, THW, Privatpersonen) bemüht, schnelle Hilfe zu leisten. Aber von offizieller Seite sieht man besonders Politiker, die finanzielle Hilfe versprechen, die (bei früheren Katastrophen wie Oder-Hochwasser) irgendwie nicht ankommen oder nur sehr spät. Soforthilfe zu versprechen ist ein Witz, wenn sofort irgendwann bedeutet. Was aber immer gleich funktioniert, ist der Aufruf zu spenden. Wäre nicht gerade Wahlkampf, dann würde es mit Hilfe vom Bund, Land usw. sicher ganz schlecht aussehen. Es hilft auch nicht, dass jetzt lamentiert wird, viele Häuser ständen in Gefahrenzonen. Wir sind ja nicht in der Pampa, sondern im überreglementierten Deutschland. Wer hat denn die Baugenehmigungen erteilt und wer betoniert das Land zu? Viele Bürgermeister weisen immer mehr Wohn- und Industriegebiete aus, denn damit kommt Geld in die Kassen (vor allem Gewerbesteuer). Das sollte man alles mal hinterfragen, denn die nächste Flut kommt garantiert. Dabei ist es müßig darüber zu diskutieren, ob durch Klimawandel oder was auch immer. Wir können nur in Deutschland weder die Welt noch das Klima retten. Da müssen alle Länder mitziehen. Aber man kann zumindest vorsorgen. Hier in Südbaden werden am Altrhein zahlreiche Auffangbecken gebaut, ähnlich den Bayous in Amerika. Außerdem wurden schon zwischen dem Schwarzwald und den Ortschaften Trockendämme gebaut, damit das Wasser gebremst wird. Seither hatten wir keine Überflutung mehr. Noch vor ca. 20 Jahren sind Autos hunderte Meter davon geschwommen und Neuwagen bis unters Dach mit Schlamm gefüllt worden. Damit wurden Fehler der Flurbereinigung wieder etwas entschärft. Begradigte Bachläufe und betonierte Weinbergwege wurden zur Autobahn für das Wasser. Schneeschmelze in Alpen und Schwarzwald, dazu Regen in den Vogesen, auf der Alb usw. führte alles in den Rhein. Kein Wunder, dass man Stahlwände um 9 m braucht, um das Wasser von der Kölner Altstadt fernzuhalten. Das Wasser muss gebremst werden und großflächig versickern können. Es gehört in den Boden, der trotz allem noch zu trocken ist, nicht mit Tempo ins Meer und durch Dörfer und Städte.
  24. Wieviele fahren dann dort hin und wundern sich? FB ist für mich indiskutabel, aber nur auf FB zu setzen ist unprofessionell.
  25. Ist das nicht klar, dass es um die geht, die gern Merkels Sessel beerben würde?

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