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josef_reich

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Alle Beiträge von josef_reich

  1. josef_reich hat auf ralftorsten's Thema geantwortet in 9000
    Gugscht Du hier. Nimmst Du *diese* Felge hier, von Miele, sag isch Disch: http://www.spaceflakes.de/grafiken/modding/modprojects/waschtrommel/wa_003.jpg Hat voll phätte Loch in die Mitte, isse genug Platz für 30mm-Scheibe, Alder - isch schwör. Reifen sparst Du Disch. Isse ja nur Gummi, macht bei Gasgeben nur krasse Qualm, is uncool und sieht man phätte Felge nicht mehr. Heftige Trommel von Miele is besser, schlägt Funken in Asphalt - voll cooler Mod vor die Tür von Disco. Gibtsch auch in 45 Zoll, mussu gucken auf Schrottplatz. Radkästen lässt Du gleich da, brauch sowieso keine Mensch. Un die Ausserirdische ET kannsu auch vergessen, isse egal ob ET30 oder anders. Der is nix Auto gefahren, sondern vor Mond mit die Fahrrad.
  2. Von mir aus gerne - zumindest, falls sich entweder Knoblauch kondensierend an der Innenfläche der Kofferraumklappe niederschlägt - oder jemand glaubt, daß die Angelegenheit zum Nutzen anderer Betroffener in unserem Gemüse- und Gewürzregal hinterlegt werden sollte. Ansonsten ist Wasser - mit oder ohne Knoblauch - ein Alarmzeichen. Beim CC und CS/E kann übrigens auch ein Wassereinbruch im vorderen Innenraum zu erhöhter Kondenswasserbildung im Heck führen. Gerade bei Kurzstreckenfahrzeugen, bei denen die Feuchtigkeit im vorderen Innenraum durch die Heizung verdunstet, aber nicht vollständig durch die Zwangsentlüftung aus dem Wagen gedrückt wird, sich im Heck sammelt und im schlimmsten Falle bei Frost als Eisblumen auf der Innenseite der Heckscheibe sichtbar wird. Kontrolle - Bei einem 9k mit Feuchtigkeitsproblem, welches seine Ursache tendenziell im Vorderen Bereich der Fahrgastzelle hat, findet man Flugrost an den Verschraubungen der Sitzschienen. Wenn dann selbst schon bei nach hinten geschobenem Vordersitz ein antrazitfarbener Teppich unmittelbar an den vorderen Köpfen der Sitzlängsverstellung rötliche Ausblühungen im Flor hat, heißt dies Alarmstufe rot.
  3. Ich wage jetzt mal eine freche Fernprognose. Das Wasser am Deckel ist logischerweise aufgestiegener Kondensniederschlag. Hat somit mit der Stelle des tatsächlichen Wassereinbruches nichts zu tun. Deshalb jetzt mal meine High-Score-Liste von ungewöhnlichen Stellen, durch welche beim 9k ungewöhnlich große Wassermengen in den Kofferraum dringen können. Gelten übrigens sowohl für den CC als auch für CD und CS - Die Unterschiede im "unteren" Blechbereich sind für die Ursachenerforschung nur von geringem Einfluß. Solch simple Dinge wie Scheiben- und Leuchtendichtung, Schiebedachentwässerung sowie Antenne laß ich weg. Das ist mir zu doof, drüber zu faseln. Erstens - Minimalster Streifschaden an einem der hinteren Radhäuser, kann schon bei einem der Vorbesitzer des Wagens passiert sein. Von außen sieht man nichts, aber der Flansch zwischen Außenhaut und Radhaus-Schale ist minimalst aufgegangen. Folge nach wenigen Jahren - ein übles Rostloch, welches man auf den ersten Blick hinter der Kante des Steinschlagschutzes an der Radhauskante nicht sieht. Das Wasser läuft nur in zu vernachlässigender, geringer Menge direkt von oben hinein - denn der Reifen ist der Übeltäter und wirft mit Wucht die Brühe von unten hinter die Kante. Zweitens - Ein unentdecktes Rostloch, welches selbst bei überdurchschnittlich guten Fahrzeugen entsteht - Hinter der Stoßstange, etwa zwei Finger oberhalb der Stoßstangenaufnahme am Kofferraum-Längsträger. Von außen unsichtbar und auch von innen erst nach komplettem Entfernen der Verkleidung sichtbar. Immer genau an der gleichen Stelle, etwa münzgroß und kreisrund - Vermutlich Entfettungsproblem der Rohkarosse, als ob unmittelbar vor der Tauchgrundierung die Zange eines Greifers oder ähnliches dort hingepackt hätte und einen "Fingertapsen" hinterlassen hätte, auf dem der Lackaufbau nicht ordentlich haftet. Drittens - Die beiden unteren Ecken des Gehäusebodens, unter den Gittern beidseitig der Heckscheibe, allerdings nur beim CS/E - Von außen keine Chance, den Schaden zu erkennen. Sehr selten, aber dann um so heftiger. Chargenfehler des Lieferanten, also nur sehr wenige Fahrzeuge MJ94 in Fertigungsmonaten 09/93 bis 11/93 betroffen. Viertens - Ein klitzekleines, aber tückisches Loch unter der Heckklappendichtung. Kommt sowohl beim CD als auch beim Fließheck vor. Entsteht dort, wo die in der Dichtung einvulkanisierten Federblechspangen verfault sind, die das Klemmen der Dichtung in den stark gerundeten Bereichen ermöglichen. Fast immer sind die Ecken beidseitig der Ladekantenabdeckung betroffen. Die Federn im Dichtungsprofil faulen und quellen dabei rostend auf. Die Dichtung sitzt aber nach wie vor perfekt, nur daß der Druck des Deckelschließens jetzt durch die Rostbollen auf den Flansch durchschlägt. Alarmzeichen, besonders bei CS/E - Ausbruch des jeweils äußeren "Topfes" in dem die Schraube zur Befestigung der Ladeleiste versenkt ist. Testverfahren - Die Dichtung knirscht bröselig, wenn man sie abzieht und zwischen den Fingern drückt. Fünftens - Die Nähte der Endspitze und ihre Verlängerung zum Bogen des Längsträgers über der Hinterachse. Leicht zu checken, auffallend nach unten abstehender Falz, der bei demontierten Hinterrädern sehr gut sichtbar und zugänglich ist. Wenn die Teile durch Steinschlag beschädigt wurden, saugen sie durch Kapilarwirkung Feuchtigkeit an und geben diese an den Innenraum weiter. Führt nicht zu Pfützen, aber Kondensniederschlag. Sechstens - Die Zierabdeckung, unter der die Schweißnaht zwischen Dachhaut und C-Säule liegt. Die Plastik-Böppel brechen manchmal aus der Dichtungsmasse und ermöglichen dem eindringenden Spritzwasser die Weiterreise - Das läuft dann innen in der C-Säule nach hinten weg, entweder in den C-Säulenfuß oder über die Radhausschale hinweg und sammelt sich in der Endspitze. Zum Schluß ein heißer Tip. Die meisten von Euch sind garantiert schon zigtausendmal an einer Stelle vorbeigekommen, die guten Einblick auf den Zustand der inneren Radhäuser ermöglicht. Das sind die schwarzen, etwas schief-rechteckigen Plastik-Kappen, hinten unten in den hinteren Türeinstiegen, Richtung Hinterräder. Etwa so groß wie eine halbe Zigarettenschachtel. Vorsichtig raushebeln, dann lässt sich mit einer starken Lampe hervoragend in den Holm zwischen Türausschnitt und Radhaus leuchten. Mit einem Endoskop kommt man sogar bis runter auf den C-Säulenfuß am hinteren Eck der Längsträger unter den Türen - und nach hinten bis fast zu dem Bereich, der auch bei demontierter Kofferraumverkleidung zugänglich ist. Nehmt Feuchtigkeitsschäden ernst. Die Innenverkleidungen quellen durch zu hohe Feuchte auf, schlimmstenfalls bekommt Ihr sogar ein Schimmelproblem. So, und jetzt seid Ihr dran. Legt los.
  4. Das beschriebene Verfahren gilt für nahezu *alle* Handbremsen dieser Welt - somit ist's wurscht, ob es sich um einen 902 oder 9-3 handelt. Und wenn schon eine derartige Aktion ansteht, dann bitte auch mal "gegen den Strich" arbeiten lassen. Soll bedeuten, auf einem abgelegenen Parkplatz mehrfach im Wechsel vorwärts und im Rückwärtsgang beschleunigen und dann die Feststellbremse sanft ziehen. Hierdurch enstehen wechselweise leichte Spannungen in der Backenaufhängung, diese wird hierdurch häufig wieder freigängig. Nicht übertreiben - Die Handbremse nimmt einem bei zu heftigem Fuhrwerken die dabei entstehende, zu starke Reibungswärme ziemlich schnell übel. Seilzüge schmieren ist übrigens *niemals* eine schlechte Idee. Erwärmtes Fett wandert bekanntlich besser - es sollte bei der Aktion allerdings nicht zwingend der beste Hitech-Designer-Topf verwendet werden, sonst gibt's erfahrungsgemäß gewisse Probleme mit "Frauchen" ™
  5. josef_reich hat auf GAHMIAF's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Was DU brauchst, ist ein gut erhaltener J40/45 - falls die Kohle für einen Defender nicht reicht. Ok, ok - Kleines Späßle gemacht... Meine Ansage lautet: WENN Du schon bei Fremdmarken wildern willst, dann tu dies gefälligst bei etwas stilvollem - Beschaff Dir einen Legacy/Outback als Kombi. Notfalls gebraucht und lass ihn in einer fähigen Werkstatt technisch runderneuern. Das kommt dann in Summe auch mit Deiner Preisvorstellung hin. Ende der Ansage.
  6. josef_reich hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Du verwechselst das - ...mit den spezifisch angeborenen Geräten zum Parkett-Bohnern. Zwei oszillierende Aufsätze ab Kaliber "95G" bohnern übrigens am besten und schnellsten. Alles andere taugt nur für Fußleisten und Treppenabsätze.
  7. josef_reich hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Tjooo... - Und weil "die" das dann deshalb auch schon von Kleinauf kennen und daran gewöhnt sind, kann man diese Prozedur ohne Probleme auch später beliebig oft wiederholen. Geeignete Augenblicke sind beispielsweise unmittelbar nach Erklingen der Worte "Duuuuu, Schatz - Ich hab da vorhin in der Boutique..." - KLAPS - oder auch "Duuuuuu, Schatz - Meine Mami meinte eben am Telefon, sie will über's Wochenende mit uns..." - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS - KLAPS
  8. josef_reich hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Aber klar doch... - *ganz-leicht* Schauen wir doch mal, ob wir das extravagante Borstenwurm-Geheimnis gelüftet kriegen: "Was hat Borsten und windet sich zwangsläufig wie ein Wurm am Boden...?" - - - Ihr habt solange Bedenkzeit, wie Ihr zum Runterscrollen braucht. - - - . . . . . . . . . . . . . . . . Antwort: Die blondhaarige Putze - natürlich zusammen mit ihrer Wurzelbürste - weil sie zu blöde war, den Schrubberstiel auf das Teil zu schrauben.
  9. josef_reich hat auf rosablume's Thema geantwortet in Hallo !
    Sei froh, daß die ATU-Hampelmänner während ihres stümperhaften Auslese-Versuches keinen zusätzlichen Schaden angerichtet haben.
  10. josef_reich hat auf Patrick21's Thema geantwortet in 9000
    Einfach warten, bis alle Birnchen durchgebrannt sind - und dann den Tacho mit solch einem LED-Bimbam aus dem Ein-Euro-Markt vom Lenkrad aus anfunzeln. Einfach mit Gaffa festbinden, dann dreht es sich sogar mit - man bekommt also eine lenkwinkelabhängige Armaturenbeleuchtung. Ist zudem eindeutig die anzustrebendste anwenderfreundliche Komfort-Lösung, es gibt die gewünschte Dunkelheit - und das ganz ohne Neuverkabeln. Und zudem: Billiger geht's ja wohl wirklich nicht. Will eigentlich sagen: Ihr immer, mit Euerm "Night-Panel-Tick". Seid froh, daß die Leuchten mal alle funktionieren - und dreht lieber mal den Dimmer einen kleinen Kick runter, dann leben die Birnchen ewig. Wer dann noch beim Anlassen des Motors die Beleuchtung ausschaltet, schützt sie auch vor kurzfristiger Überspannung, bis der Regler der Lima die Ladespannung eingepegelt hat. Die Batterie puffert zwar manches, aber nicht alles.
  11. josef_reich hat auf Patrick21's Thema geantwortet in 9000
    Aber bitte das entkernte Gerümpel NICHT wegwerfen, denn es könnte ja sein, daß irgendwann noch jemand kommt, der danach fragt, ob man ein OBD-1 in ein OBD-2 umbauen kann. Das geht dann übrigens folgendermaßen: Gehäuse aufschrauben, die zwei Kabel abknipsen, den Vorwiderstand mit der LED entfernen. Danach das 5mm-Loch zuspachteln und lackieren. Genau an dieser Stelle sollte man dann den 16poligen Stecker zusammen mit den dazugehörigen Kabeln und der Elektronik des vorher ausgeschlachteten OBD-2 zur Hand haben - sonst wird das nichts, mit dem Umbau. Ich setze hinter diese Anleitung übrigens auch kein Smiley, sonst wird sie ja von den Umbau-Spezialisten hier im Forum möglicherweise nicht ernstgenommen, gelle...?!? *gröhlend-weglauf*
  12. josef_reich hat auf paul.meier's Thema geantwortet in 9000
    Ganz einfache Antwort - ES GIBT KEINE Schau Dir die Karre an, wer damit fahren "durfte" - denn es gibt sowohl Langläufer mit einer knappen halben Million Kilometern schonender Fahrweise und noch brauchbaren Ketten als auch gerade knapp sechsstellige Stadtautobahn-Vollgassprinter, deren Ketten in den letzten Zügen liegen. Gilt für alle Motoren. Ein B204E - also nur mit Grundladedruck - ist allerdings in Sachen Kettenverschleiß erfahrungsgemäß ein bisserl unauffälliger. Nicht ausschließlich deshalb, weil die Kette weniger beansprucht würde, sondern weil der Wagen einfach für die lieben Bleifußindianer und Vorstadt-Heizer relativ unattraktiv ist. Mangelnde Ölwechsel-Disziplin kann wiederum diesen Vorteil zunichte machen. Gilt natürlich verschärft für Hochdruckturbos, zudem - Gerade dies killt zusammen mit strammer Fahrweise insbesondere die frühen B234 mit gelegentlich etwas vertrauensunwürdigem Kettenmaterial, soweit dies nicht schon längst getauscht wurde. Da Du einen B204E aus dem vorletzten Modelljahr besichtigst, kannst Du zumindest davon ausgehen, daß keine "weichen" Ketten und Räder verbaut sind, wie bei manch frühen B234. Aber trotzdem, Ohren auf und Augen auf. Besser als jegliche Orakelei.
  13. Ok, aber auch nur, weil Du es bist... Ich beschaff mir 'nen krachledernen Lederrock - damit's ordentlich rockt, wenn das Leder kracht. Jetzt zufrieden...?!?
  14. Na, prima. Eigentlich bin ich Maria Arm und trage gerne Hut und Krachlederne... Wie wär's, wenn wir hier in dem Forum der Gestörten und Durchgeknallten zusätzlich noch ein Therapie-Zentrum einrichten würden...?!? *kichernd-weiterhüpf*
  15. josef_reich hat auf huckelchen's Thema geantwortet in 9000
    Meine Antwort lautet: Keine einzige Deiner Fragen wurde hier im Forum nicht schon mindestens ein dutzend mal beantwortet. Wenn Du zu faul oder bequem bist, die Forums-Suche zu benutzen, dazu die recht umfangreiche Kaufberatung zum 9k durchzulesen - oder einfach mal ein wenig auf Forums-Stöbertour zu gehen, dann hast Du auch kein wirkliches Interesse an einem ollen Saab. Sich einfach hinsetzen, die Beine breit machen, einen Fragenkatalog im Umfang einer mittleren Diplomarbeit zu verfassen - und "Jetzt bedient mich doch einfach mal..." zu denken, nun ja... - Es wird sich vermutlich trotzdem irgend ein Kellner finden, der herbeigewetzt kommt. Ich bin's aber nicht... *kichernd-weiterhüpf*
  16. Sei's drum. Wahre Größe wird halt von den Kleingeistern dieser Welt nicht als solche erkannt und geschätzt - Meistens liegt es daran, daß sie als Maßstab nur das ihnen vertraute Stöckchen mit der viel zu kleinen Skala anlegen. Zudem - Je verbeamteter der Kleingeist, umso enger die Abstände der Striche auf den Stöckchen.
  17. josef_reich hat auf Lindexx's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Was der Bauer nicht kennt, bekommt er von öko-religionsversessenen Bevormundungs-Pupsokraten entweder zwangsweise in den Hals genudelt - oder er geht hungrig heim. Spätestens dann, wenn die *ach-so-weltverbessernden* Polit-Pfeifenköpfe merken, wie schlecht die von ihnen zwangsverordnete verpantschte Plörre ankommt, wird halt der konventionelle Sprit unter fadenscheinigen Vorwänden vorsätzlich in derart astronomische Preishöhen getrieben, bis die ersten Ablehner die Kröte schlucken und die Jauche tanken - aus rein wirtschaftlichen Zwängen. Genau genommen ist dieses "Projekt" ja schon auf dem Wege, denn rein wirtschaftlich gesehen müsste die Pseudo-Öko-Plörre schon jetzt mindestens fünf bis sieben dieser murksigen Euro-Cents teurer sein, als der konventionelle Sprit - sogar dann, wenn dieser - wie schon aktuell - von den Petro-Gierhälsen um mindestens fünf Cents zu überteuert verhökert wird. Erstaunlicherweise ist es aber genau umgekehrt. Der in Beschaffung teurere Pantsch-Fusel ist billiger. Soll offenbar jetzt schon gepusht werden, von dieser Schieberbande in Plenarsälen und Vorstandsetagen. Oh Du Welt voller Wunder und Verzerrungen, in dieser ach so freien und liberalen Marktwirtschaft...
  18. josef_reich hat auf René's Thema geantwortet in 9000
    Als "Zwischendurch-Aktion" ganz bestimmt nicht verkehrt. Waschplatz mit Bühne oder Dampfreiniger mit Winkelstück vorausgesetzt geht's noch etwas radikaler. Wer etwas Geschick besitzt, hält dabei zunächst bei geschlossenen Türen eine auf sanften Druck eingestellte Lanze in den unteren Türspalt. Keine Angst, da passiert so schnell nichts - und wenn doch, ist es ein Zeichen dafür, daß mit der Dichtung irgendetwas nicht stimmt. Danach die Türen öffnen und erst einmal Zeit lassen, um alles abtropfen lassen. Damit wären wir wieder bei der Zigarettenpause... Die Mutigen schließen danach die Türen in die erste Raste, wobei weniger Druck auf die Dichtungen kommt und wiederholen die Aktion. Die Lanze dabei möglichst "flach" halten. Alternativ, bei vollständig geöffneten Türen von innen in den oberen Spalt der äußeren unteren Dichtung sprühen. Wenig Druck, gut handwarmes Wasser und sanftes Reinigungsmittel als Zugabe. Stark fettlösende Aktionen oder "Kaltreiniger" bitte ins Frühjahr vertagen, dann nach dem vollständigen Trockenen mit dünnflüssigem Material den Korrosionsschutz erneuern, dazu schlimstenfalls die Tür-Innenverkleidungen entfernen - ist dann auch eine günstige Gelegenheit, die schwergängigen Schloßgestänge und Umlenkrollen zu schmieren.
  19. Hmmm... - Also, meines Wissens ist E34 eine endokrine Drüsenstörung nach ICD-10 - aber daß dafür sogar ein eigenes Forum betreiben wird, oh Welt voller Wunder... Fahren kann man damit allerdings nicht. Somit, wenn Du mich fragst - Dann doch lieber einen 9k-CC - der ist seltener gestört, als die Drüsen. *kichernd-weghüpf*
  20. Jenau. Komperativ IMMER mit "ALS" - außer in der Gegend nördlich von Bonn. Do jiddet de Spijel op em Schrottplaadz zwor nit ümsonst, ävver noh jet jünstijer ALS WIE de halve Nüsselen vunn em Neuje.
  21. josef_reich hat auf Ron's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Nur noch mal kurz zurück zum Thema "Luftsäcke" ... Bitte unterscheidet zwischen den wirklich tragfähigen Teilen, die auch bei THW oder in der Industrie eingesetzt werden - und den aufblasbaren Einkaufstüten, die als innovative Behelfs-Wagenheber verramscht werden. Ein dauerhaft zuverlässig einsetzbarer "Luftsack" kostet ein Schweinegeld und lohnt privat in der Anschaffung eigentlich überhaupt nicht - es sei denn, man hat häufiger auch andere Lasten zu heben. Die billigen Dinger taugen dagegen durchaus als Notlösung bei lockerem Untergrund. So manch einer hat solch ein Ding mit in den Bergen dabei, um sich das Aufziehen von Schneeketten zu erleichtern. Es macht *wirklich* keinen Spaß, bei mit Schnee vollgeworfenen Radhäusern und im Papp steckenden Rädern das Montieren anzufangen, wenn man blöderweise zu weit gefahren ist, weil man glaubte, man käme "ohne" zurecht. Blöderweise kommt man in solchen Fällen immer dort zu stehen, wo der Bordwagenheber entweder einsinkt oder das Hantieren damit in eine ewige Fummelei ausartet. Auch Expeditionsfahrer verwenden die Dinger, um ein eingegrabenes Fahrzeug anzuheben, damit sich Sandbleche unterlegen lassen. Als Ersatz für einen Rangierheber in der heimischen Garage rate ich dagegen von den aufblasbaren Teilen ab.
  22. josef_reich hat auf sling's Thema geantwortet in 9000
    Wart's ab - bis auch beim Tech die Zähne durchbrechen. Also, freu Dich nicht zu früh...
  23. josef_reich hat auf sling's Thema geantwortet in 9000
    Ooooch, das ist fast genau so, wie beim Kinder bekommen, zumindest irgendwie so ähnlich... - Es gehören nämlich mindestens "Zwei" zur erfolgreichen Aktion dazu: Erstens jemand, der Dir ein Tech2 anbietet und Zweitens Deine gut gefüllte Geldbörse.
  24. josef_reich hat auf jo1990's Thema geantwortet in 9000
    Yo. Stimmt auffallend. Genau aus diesem Grunde wundere ich mich auch eigentlich, warum die Dinger immer festgefault sind. ...und dann soll es auch gelegentlich Fahrzeugkäufer geben, bei denen der Vorbesitzer von der Erfindung der Kupferpaste nichts wusste. Blöd, wenn das dann der Grund ist, sich neue Unterbodenschirme kaufen zu müssen, wo's mit etwas Klimpergeld für neue Schrauben schon erledigt wäre. @klaus Sicherlich lässt man den Schirm wenn möglich in einem Stück. Dazu muß man aber erst einmal sicher sein, daß sich alle Schrauben widerstandslos entfernen lassen, zumindest einmal - und das möglichst zerstörungsfrei, damit man dann dafür sorgen kann, daß es das nächste mal auch noch funktioniert. Blöd, denn bekanntlich ist es beim ersten mal *immer* die letzte Schraube, die sich mitdreht - selbst wenn die restlichen ohne Probleme rausgehen - und das ist dann auch meistens eine von denen, an die man von innen nicht zum Gegenhalten mit der Zange rankommt. Falls Dir dieser Text *immernoch* zu lange erscheinen sollte, kommen dann künftig als Lese-Erleichterung nur noch schnuckelige Morsezeichen. *kichernd-weiterhüpf*
  25. josef_reich hat auf jo1990's Thema geantwortet in 9000
    Bin ja schon da... Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten. Eine Klebelösung, eine durch thermoplastisches Schweißen - und immer dazu Trick-17 Behandelt wird grundsätzlich das OBERSTE Teil in Einbauposition - ist es eh dasjenige, wo vorher schon die durchgeranzte Flügelklemme eingesetzt waren. Durch's krumm- und nudeligschrauben ist das Loch häufig schon zerfranst - oder ein entnervter Mechaniker hat das Gelumpe einfach mit Gewalt rausgerissen. Thermoplastisches Schweißen scheidet leider für die meisten von Euch aus, versucht es besser gar nicht - geringfügig falsche Temperatur und eine aus versehen falsch gewählte Stange von Schweißzugabe führt zu verherenden Ergebnissen - Das Teil ist dann zwangsläufig versaut. Kenne nur eine Hand voll Plastik-Paganinis, die teure Teile, wie die Halter an Xenon-Scheinwerfergehäusen auf diese Weise dauerhaft flicken können. Also, Finger weg. Zudem sind die original Flügelklemmen auch nicht an jeder Ecke zu bekommen, selbst wenn man nach dem Schweißen wieder ordentliche Löcher dafür hätte. Die Lösung ist viel einfacher und kann auch mit Hausmitteln durchgezogen werden. Ihr braucht an Werkzeug: - Eine simple runde Raspel oder grobe Rundfeile, um die zerfransten Löcher etwas beizuformen. Dazu ein scharfes Messer, um die Kanten zu glätten. Dann eine Hitzequelle, simpler Gasbrenner vom Camping reicht und eine olle Zange, um heiße Teile anpacken zu können. Dazu grobes Schmirgelleinen und etwas zum entfetten, simpler Bremsenreiniger reicht. Das war's schon. Wer noch einen alten nicht haarenden Borstenpinsel für die Aktion opfert, ist schon mehr als perfekt ausgestattet. Eigentlich nichts exotisches, fast jeder hat davon annähernd alles im Haus. Ihr braucht an Material: - Ein paar Schrott-Teile aus vergleichbarem Material, es muß weder von Saab sein noch der dupfengleiche Werkstoff. Hauptsache leicht elastisch wie das Original und möglichst dick. Drei Millimeter sind das mindeste. Holt Euch den Plunder vom Schrottplatz, die werfen das Zeugs eh in die Tonne. Es MUSS ein Thermoplast sein, kein Duromer. Möglichst in schwarz, das ist dann eure billig erstandene "Rohware" - Einen massiv bösartigen Klebstoff, der auch Spalte füllt. Schwarze Industrie-Klebedichtpaste bietet sich an, ideal ist die zähe Plörre aus der Kartusche, die unser Schrotti zum Abdichten der Wischwasserbehälter empfohlen hat. Die klebt wie Pest und ist witterungsbeständig. Nehmt KEIN Silicon oder ähnliches, dann lieber simples Sika. Heißkleber ist auch nicht sonderlich gut, denn der wird im schmiermittelexponierten Bereich unterhalb des Motors durch Lösungsmittel unterwandert und löst sich ab, wenn er nicht schon vorher durch Motorabwärme weggeschmolzen ist. - Und jetzt das wichtigste - Das Gewinde. Nehmt Inox-Einschlagmuttern A2 "...für Holz..." - Verwendet möglichst die mit großem Kragendurchmesser und kleinen spitzen Krallen, gibt's normalerweise von M5 bis M10 beim Schraubenfuzzi Eures Vertrauens.Dazu passende Schrauben könnt Ihr gleich mitbestellen. Vorsicht, normale Baumarkt-Einschlagmuttern sind nur lümmelig dünn verzinkter Billigstahl, neuer Rost ist bei denen dann garantiert. Dann heißt es, die möglicherweise zu großen Löcher der "Schirme" mit einem passenden Stück Plastik zu überspannen, die kritischen Stellen zu verstärken, um wieder eine tragfähige Basis zu bekommen - und dabei gleichzeitig ein Gewinde zu verankern. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Schneidet Euch simple Plastikzuschnitte aus den Schrott-Teilen, formt sie notfalls mit etwas Wärme, damit sie auf der OBER-Seite (!) der künftigen Schraubstellen gut aufliegen. Ruhig etwas großzügig zuschneiden, soweit an der Stelle hinreichend Platz ist. Klebt sie noch nicht ein, aber markiert Euch möglichst genau den Mittelpunkt der künftigen Schraubstelle. Packt dann jeweils eine der Einschlagmuttern und macht sie RICHTIG heiß. Drückt sie von unten an der richtigen Stelle in den Flicken, so weit, bis selbst die kreisförmige Fläche der Mutter auf der Flickenunterseite etwas in den Flicken eingeschmolzen ist, Ihr also eine fast glatte Ebene bekommt. Die Mutter frißt sich dabei gleichzeitig mit ihrem Gewindekragen und den vier Zinken durch den Plastik und sitzt nach dem Abkühlen schon verdammt fest. Das ganze muß schnell gehen, damit sie nicht schon auf "halbem Weg" abkühlt. Ein Stück Holz mit hinreichend großem Loch als "Drückbank" ist ein perfektes Hilfwerkzeug hierfür. Ihr solltet danach zusätzlich etwas von der Klebepaste um die Kanten der durchgedrückten Zinken schmieren, diese wirkt dann nach dem Aushärten als "Verliersicherung" Jetzt die Oberseite des Schirms an der künftigen Schraubstelle und die glatte Unterseite des Flickens um den Kragen der eingeschmolzenen Mutter etwas mit Schmirgelleinen aufrauhen. Der Rest dürfte wohl klar sein - Flicken aufkleben und bis zum Aushärten mit etwas "Ballast" andrücken. Beim Einbau am Fahrzeug könnt Ihr passend zugeschnittene Beilagscheiben, ebenfalls aus dem Schrottplatz-Material verwenden, damit die Schraubenköpfe eine größere Auflagefläche haben - Oder beschafft Euch große Unterlegscheiben, ebenfalls aus A2. Prüft VOR der Aktion, ob im Einbauzustand nach oben überstehend genügend Platz für die Hülse und die Zinken der Muttern ist. Meistens ist dem so, schließlich waren ja auch die Flügelklemmen vorher an dieser Stelle. Falls es eng wird, schleift den Hals der Einpressmuttern etwas kürzer und entgratet die Kanten. ...und wer jetzt sagt, daß das alles zu viel Arbeit ist, der lässt den Krempel entweder so wie er ist - oder kauft sich für ein paar Hunderter einfach neue Unterbodenschirme. Die sind zwar nach ein paar Monaten an den Schraubstellen genau so vergammelt, wie die alten Teile - aber man spart sich den Bastel. Ganz faule Zeitgenossen, die aber auch kein Geld ausgeben wollen, nehmen statt der Flicken mit Einpressmuttern einfach dickeres Flick-Material und schneiden in die dickeren Flicken direkt ein Gewinde rein. Egal wie, aber verwendet rostfreie Schrauben - Sonst reißt irgendwann beim Lösen das zugegammelte Gewinde wieder die Reparaturstelle kaputt. Tauscht auch die Schrauben, mit denen der gesamte Unterschutz in den Trägern der Karosserie - sprich Hilfsrahmen - befestigt ist und nicht nur die Verbindungen zwischen den einzelnen Schirm-Segmenten gegen rostfreie Varianten. Und vergesst nicht die Befestigungspunkte ganz vorne am Gitter, die gammeln besonders übel. Falls allerdings der Unterboden-Trödel zwar noch nicht ganz kaputt ist, aber doch schon ziemlich hinüber sein sollte, so daß sich "liebevolle" sorgsame Arbeit eigentlch gar nicht mehr lohnt, gibt es alternativ eine Bastel-Lösung - mit rostfreien Lautsprecherklammern und VA-Blechschrauben. Diese Variante heißt "Hauptsache fest, scheissegal wie..." Dazu wählt man sich einen neuen Verschraubungspunkt in unmittelbarer Nähe der verrosteten und ausgefransten, bohrt duch alle zu verbindenden Teile durch - und klemmt dann in das obere Teil die Lautsprecherklammer. Diese sollte allerdings ebenfalls mit etwas Kleber gegen Verruschen gesichert werden, sonst fummelt man sich beim Einbau doll und dämlich.

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