Alle Beiträge von josef_reich
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Ersatz-Blechteile/Kotflügel von Saab, Zubehör oder Gebrauchtteilehändler?
Gebrauchtteile sind manchmal sogar im Nachhinein besser als Neuteile. Denn Neuteile kommen *fast* immer nur mit einer hauchdünnen Transport-Grundierung. Wenn die nicht restlos entfernt wird, gibt's gelegentlich Probleme mit dem Lackauftrag. Hab oft genug auch schon hauchdünnen Flugrost gesehen - je nachdem, wo und wie lange die gelagert wurden. Wehe, wenn davon etwas unter dem neuen Lackauftrag bleibt... Zudem ist nicht sichergestellt, ob die Teile nach der langen Zeit überhaupt noch aus den Serienwerkzeugen kommen. Auch die Formen einer Tiefziehpresse verschleißen... Das thermoaktive Cayenne ist leider recht selten. Wäre ein Glücksfall, vielleicht sogar ein Grund, eine Karre in passender Farbe mit Motorschaden zu beschaffen, die erforderlichen Teile komplett umzubauen und den Rest zu verticken. Falls nichts in passender Farbe zu finden ist, würde ich - wenn's meine Karre wäre - übrigens ausschließlich nach gebrauchten Teilen mit Uni-Lack suchen. Da gehen das Anschleifen und die Vorbereitungen für den Neulack leichter, weil kein zusätzlicher Klarlack drauf ist.
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Gemütlichkeit in der Werkstatt....
Die kann man ja wohl vorübergehend zwischen die Zylinderköpfe von dem V4 auf dem Rollbrett klemmen, oder? Die Signalfarbe erleichtert dann auch das Wiederfinden der angelutschten Pulle...
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Komisches Klackern im Innenraum. Verzweiflung.
Der Tacho des 9000ers ist im Normalfalle elektrisch angetrieben... ...und geht nur *extremst* selten kaputt... Die Ursache liegt häufig im Tachosignalgeber. Dieser sitzt am Getriebe. Wenn also von dort ein fehlerhaftes Signal kommt, beginnt das Kombiinstrument logischerweise zu spinnen. Wegen der Trägheit, also der Zeigerverschleppung, ist dieser Fehler kaum optisch wahrzunehmen. Wäre dumm, denn wenn der Getriebegeber schon dabei wäre sich in Einzelteile aufzulösen, kommt da etwas Arbeit auf Dich zu. Oder ziemlich viele zu bezahlende Werkstattstunden... Beobachte aber mal trotzdem, um einen Schaden im Zählwerk definitiv auszuschließen, bei Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit, ob sich die Anzeigewalzen gleichmäßig durchdrehen und auch die Zehner und Hunderter ordentlich weiterspringen, ohne daß die Zahlen *schief* - also nur halb sichtbar stehen bleiben. Alternativ setzt vereinzelt der Tageskilometerzähler aus, je nachdem wie er gerade steht - und produziert ein kratzendes Geräusch. Es kann einer der Mitnehmerstifte beschädigt worden sein, wenn er während der Fahrt etwas *grobmotorisch* genullt wurde. Dies gilt übrigens für alle Kilometerzähler dieser Welt, nicht nur für Saab... Drück mal während des Fahrens versuchsweise mehrfach gefühlvoll auf die Rückstellerbetätigung. Bleibt das Geräusch? Zieh auch mal *ganz* leicht an dem Betätigungsstift. Such Dir für diese Tests aber eine abgelegene, harmlose Seitenstraße. Greif dabei *NICHT* durch das Lenkrad - für den Fall, daß Du wider Erwarten stark lenken musst - sondern außen um den Lenkradkranz herum. Wenn es tatsächlich *nur* der Tacho ist - kein Problem. Die Teile bekommst Du in der Bucht nachgeworfen. Wichtig ist nur das identische Baujahr.
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Lateiner hier?
So'n Quatsch... Seit wann können Dieselmotoren sprechen ? *wegduck*
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Selbstheilung der DI Zündbox??!!!
Dem ist so... Der Schaden an den Boxen ist definitiv *nicht* selbstheilend. (schön wär's...) Gelegentliches Geruckele, dazwischen immer mal wieder eine Phase, in der die Kiste störungsfrei läuft. Fühlt sich manchmal sogar an, wie ein leichter Kolbenklemmer, die Karre würgt - und nach zweimal kurz Vollgas ist alles wieder gut. - Bis zum nächsten Mal. Die Abstände zwischen diesen Störungsphasen werden immer kürzer, eine Weile läuft die Karre dann etwas "knurrig" - schüttelt sich bei Halbgas, als wenn eine Kerze nicht ganz dabei wäre. Bei Vollast ist davon über lange Zeit fast gar nichts davon zu merken. Aber trotzdem - Dann dauert's nicht mehr lange... Auffallend ist in dieser Phase ein geringfügig erhöhter Treibstoffverbrauch und häufig ein rußig flockiges Abgasendrohr. Opa hätte da gesagt "Die Karre läuft viel zu fett..." Ganz selten ist die Box auch *ganz-plötzlich* defekt. Häufig nach einer strammen Autobahnfahrt am nächsten Morgen, wenn die Karre wieder kalt ist. Schadensbild lässt sich leicht mit dem des OT- oder KW-Sensors verwechseln. Deine einzige Chance aus meiner Sicht wäre, daß der Stecker nicht sauber drauf war - und dann nach dem Wechsel für den Test auf einmal wieder richtig gesessen hat. Erhoff Dir aber nicht zuviel...
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Es blüht - und blüht - und blüht ...
Kannst ja gerne irgendeine Mondpreis-Nano-Plörre auf faulen Lackuntergrund schmieren. Vergiß nicht eine Ado-Gardiene mit Goldrand drüberzuwerfen - damit niemand das Elend sieht... Ich investier meine Kohle lieber in Ölwechsel und regelmäßig neue Bremsen - statt in esotherische Wachse zum Wucherpreis. Vergiß dabei nicht - hier geht's keinesfalls um neuwertige Fahrzeuge. Bei diesen wären logischerweise Pflegemaßnahmen aus der Küchenkiste der falsche Ansatz... Und bevor Du hier groß weiternörgelst... Nimm Dir die grottigste Karre, die Du finden kannst - und probier mal mein Rezept. Danach sprechen wir weiter.
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Es blüht - und blüht - und blüht ...
Na, dann probier doch mal folgendes... Beschaff Dir eine Flasche Scheuermilch, und zwar Viss-Flüssig. Nix anderes. Das in der *weißen* Flasche - NICHT die gelbe Zitronen- oder Sonstwas-Sauce. Mit einem feuchten, nicht nassen Lappen das Zeugs auf der matten Fläche verteilen, dann mit sanftem Druck kreisend über die matten Stellen wischen. Am besten nicht sofort mitten auf dem Dach loslegen, lieber an einer etwas unauffälligen Stelle probieren. Reste mit klarem Wasser wegspülen, Lack trocknen lassen und mit trockenem Tuch den restlichen weißen Staubfilm abwischen. Funktioniert nur, wenn der klare Decklack noch nicht runter bis zum pigmenthaltigen Farblack zerstört ist. Bei älteren Uni-Tönen geht es übrigens immer. Der Trick ist die radikale Reinigung (Salmiak und ziemlich heftige Tenside) in Verbindung mit dem ultrafein gemahlenen Marmorstaub als Schleifmittel, um den defekten matten Lack runterzubekommen. Hat sich ein verätzter Klarlack bereits abgehoben, ist übrigens eh alles zu spät... Danach unbedingt sofort gründlichst wachsen und polieren. Der mit Viss behandelte Lack ist vollkommen ungeschützt und leicht matt, jeder noch so geringe Schmutz würde sofort unwiederuflich in die Oberflächenporen eindringen. Lacht nicht, aber selbst mit Omas gutem alten Bohnerwachs hab ich, weil gerade nichts anderes da war, durchaus ansehnliche Oberflächen hinbekommen. Zusätzlicher Vorteil - es kostet nur ein paar Groschen. Ist allerdings eine Schweinearbeit bis das Wachs eine blanke Oberfläche hinterlässt. Mit üblichem Lackwachs aus dem Zubehörhandel geht das bestimmt leichter. WARNUNG: Die Aktion ist NICHT als Politur-Ersatz gedacht, sondern nur als letzte Rettung statt Neulackieren - oder bei einer Karre, die nichts mehr wert ist und für die restverbleibende Zeit etwas aufgehübscht werden soll. Die Aktion kann auch nicht beliebig häufig wiederholt werden, wegen des erheblichen Lackabtrages durch das Marmormehl.
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Anlasserproblem
Anlasser, egal bei welcher Karre - wenn möglich - immer als Neuteile einbauen. Kosten ja nun wirklich nicht die Welt. Machen aber ewigen Terror, wenn ein Gebrauchtteil 'nen Schuß hat. Zumbeispiel das Gebergestänge des Ritzels, wie offenbar hier. Schwachpunkt vieler Anlasser ist das geflochtene, normalerweise kupferblanke Massekabel, daß aus dem Gehäuse rauskommt. In dem Geflecht sammelt sich der Gammel (Salzwasser) und zieht langsam Richtung Gehäuse. Spätestens dann, wenn die werksseitige Versiegelung beschädigt ist. Und genau an der Kante, wo Feuchtigkeit als letztes wegtrocknet, gammelt dann das Flechtkabel durch. Erst zieht das Teil unzuverlässig, weil zu geringer Massequerschnitt - dann gibt's gelegentliche Wackler - und irgendwann ist Essig mit Starten...
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Saab-Nummer für 2 versch. Kunststoffnieten
Die Teile mit dem Plastikstift lassen sich ganz leicht ausbauen. Dicken Kupferdraht, beispielsweise abisoliertes massives Kabel NYM 1,5 mm^2 Mit der Wasserpumpenzange ein Profil reinquetschen. Die dabei entstehenden Rillen sollten dabei quer zur Drahtlaufrichtung entstehen. Mit der Lötlampe heiß machen und mittig etwa einen 3/4 cm in den Zapfen drücken, der ansonsten nach hinten durchgeschoben würde. Dann mit dem Draht das Mistteil wie mit einem Korkenzieher rausziehen. Also in die Richtung, aus der er beim Montieren auch eingeschoben wurde... Notfalls mit einem Tropfen Siliconöl in den Spalt zwischen Dübel und Stift nachhelfen. Bischen Übung braucht es, geht aber ganz gut... Jedenfalls besser als Klappergeister oder Ausbohrversuche. Beim Montieren entweder mit einer passenden Zierschraube den Stift ersetzen (vorsicht, nicht zu lang, sonst könnte ein Kabelbaum getroffen werden) oder besser direkt die schon fertigen schraubbaren Teile verwenden.
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Es blüht - und blüht - und blüht ...
Das hauptsächlich *gelbe* ist allerdings wiederum Pollen. Der angeweht in dem klebrigen Zeugs hängen bleibt... Denn der "Läusegruß" ist so gut wie farblos. Und nicht nur der Pollen bleibt kleben. Sondern auch Sandkörner, Staub, etc... Ist zusammen eine herrliche Schleifpaste. Deshalb Vorsicht mit gutgemeinten Reinigungsversuchen. Es hilft nur *massiv* viel Wasser, daß zunächst die aufhaftenden Schmutzpartikel wegschwemmt und den Rest einweicht Wer dabei nicht ständig die Waschstraßen bereichern will, der wartet bis kurz nach dem nächsten starken Regenguß. Bitte *keine* scharfen Reiniger verwenden. Schon erwähntes sanftes Spülmittel reicht vollkommen. Nur erforderlich, um die Oberflächenspannung aus dem Wasser rauszunehmen. Die nachhaltigen Dauerschäden, die dann enstehen wenn die Klebe-Plörre lange erhalten blebt weil keine Zeit, keine Kohle, oder kein Bock auf Waschstraße vorhanden ist, lässt sich nur durch gründliche Lackversiegelung sehr zeitig im Jahr verhindern. Es gibt übrigens auch einige Pflanzensamen, die von alleine kleben. Ganz ohne die Hilfe der Läuse-Kompanien. Die Fruchtblätter von Bucheckern oder Ahorn beispielsweise - oder manche munteren kleinen Dinger, die in den "Tannenzapfen" stecken. (Kiefer, wenn ich mich recht entsinne, ganz besonders) Wenn die zufälligerweise "richtigrum" landen, haften die besonders gut... Leere Tannenzapfen, also die schon "offen" sind, verursachen dagegen manchmal beim Runterfallen hübsche kleine Beulen.
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Es blüht - und blüht - und blüht ...
Gaaaanz genau... Das ist dann der Augenblick, in dem Du erlebst, daß Dich gerade nicht nur die Bundesregierung und die Ölkonzerne bescheissen... Hat schon mal jemand von Euch erlebt, wieviele Läuse auf einer simplen Topfpflanze leben können? Vergleicht die Größe der Topfpflanze mit einem ausgewachsenen Baum - und rechnet mal hoch... Blütenpollen ist normalerweise recht trocken. Wie Staub. Sonst würde er ja nicht so weit fliegen, sondern schon an den Zweigen der Pflanze kleben bleiben, von der er gerade kommt. Wie sagte schon die EAV - "Lausi, oho..."
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Es blüht - und blüht - und blüht ...
Eigentlich sollte es nur diejenigen von Euch interessieren, die ansonsten *gar* keine Probleme haben... Aber es wird Euch erwischen - *garantiert* ! Ich meine diese *herrlich* anzuschauende Schicht von gelbem *ich-weiss-nicht-was* - auf dem Lack. Diejenigen, die beizeiten versiegelt oder gewachst haben, werden jetzt zwar grinsen... "Eimer Wasser drüber und der Scheiß ist wieder weg..." Aber wie ich schon sagte - es wird Euch *alle* erwischen. Warum? Weil ich nicht den normalen Blütenpollen meine, sondern etwas besonders lästiges. Schon mal bemerkt, daß das "Zeugs" was man(n) sich beim Parken unter Bäumen einfängt, manchmal ums Verrecken nicht abzuwaschen ist? Obwohl der normale Blütenstaub, der einfach nur angeweht wird, im Normalfalle einfach simpel wegzupusten ist? Hier kommt die Erklärung! Dieses ekelhaft klebrige auf dem Lack ist nämlich gar kein Blütenstaub. Sondern die Strafe dafür, daß unter einem Baum geparkt wurde. Besonders gefährlich sind Linden, Akazien, Obstgehölze, Birken... Also die Baumarten, deren Saft ein *wohlschmeckendes* Aroma für *ganz* besondere Zeitgenossen hat. Nämlich unsere Freunde, die BLATTLÄUSE. Jetzt werdet Ihr Euch fragen - "...hat der Josef einen an der Schüssel...?" Antwort: Nö. - Denn das im wörtlichsten Sinn des Wortes *ätzend* klebrige nach dem Parken im lauschigen Schatten des Baumes ist nichts anderes als LÄUSEKACKE. Und da Läuse bekanntlich an aromatischen Säften naschen, ist das - was sie danach nicht mehr brauchen und verwerten können, also einfach *fallen* lassen - nichts anderes als Zuckerwasser. Lecker Lack-Finish...! So weit, so klar - hoffe ich. Wäre ja auch nicht weiter schlimm, aber in diesem klebrigen Krempel leben einige Pilzsorten. Und diese wiederum breiten sich im Zuckerwasser aus und produzieren dabei wiederum durch ihren eigenen Stoffwechsel eine Säure. Und genau hier fängt die Sache an, etwas ungemütlich zu werden... (Es sind übrigens Verwandte der Hefepilze, die ich eigentlich lieber in flüssiger Form zu mir nehme...) Glaub Ihr nicht? Also, ich weiß es von *guten* Freunden vom Forstamt... Was ich mit der ganzen Schreiberei beabsichtige...? Ganz einfach. Euch warnen. Die modernen Decklacke sind noch viel empfindlicher gegen Säuren als Ihr glaubt. Und wenn Ihr den Schaden nach einiger Zeit seht, die Oberfläche matt, stumpf, kurz und knapp *angeätzt* ist, dann ist es zu spät. Dann hilft nur noch aufwändiges polieren, um die obere schadhafte Schicht zu entfernen. Leider geht das nicht unendlich oft, denn irgendwann ist der gesamte Decklack wegpoliert... Einfach mal hier reingeschrieben... @Admins Wenn Ihr glaubt, daß es von allgemeinem Interesse ist, und damit möglichst viele eine Chance haben, es zu finden und zu lesen... - könnt Ihr es ja in den Stammtisch verschieben...
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Es tropft, wo kann's herkommen (Bilder)
Ja, mei... Mach's halt wie schon Opa. Nimm eine Geschmacksprobe. Wenn's leicht süßlich schmeckt, ist es Kühlwasser. Keine Angst - Opa ist über 90 Jahre alt geworden... Oder für die Angsthasen: Die Suppe mit einem Küchenkrepp aufsaugen und dann kurz auf die sehr warme Herdplatte. Ist das Papier danach *fast* trocken, war's Wasser - das verdunstet. Wenn nicht, ist zumindest ein hoher Ölanteil dringewesen. Merke: Wenn Dein Motor innendrin so gammelig (sorry) aussieht wie Dein gesamter Motorraum, reicht möglicherweise auch die Farbprobe: Rostrot mit Pilzen drin = "Kühlwasser" Schwarz mit Rollsplit = Teile des Parkplatzasphaltes - oder Reste von antikem Motoröl... *wegduck* btw. Schon mal nach dem Kühlwasserstand geschaut...? Das ist das Sumpfbiotop..., äääähm - ich meinte natürlich "der Behälter" in Fahrtrichtung vorne rechts.
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Bremsscheiben
Beim Thema *Bearbeiten* von Bremsen-Bauteilen bin ich immer ein kleines bischen vorsichtig... ...einfach nur deshalb, damit Ihr keinen Mist baut... Grundsätzlich sind die Teile ja - je nach Fahr- und Bremsverhalten - mehr oder minder thermisch belastet. Soll bedeuten, die Dinger werden unter Umständen höllisch heiß. Gleichzeitig ist werkstoffbedingt ein Korrosionsschutz nahezu aussichtslos. Bei Bremsen ist einzig alleine die Zähigkeit und der Reibwert des Stahles von Relevanz. Nichtrostender Stahl taugt hierfür nicht, oder ist quasi unbezahlbar. Kommt mir *BITTE* nicht auf die Idee - vor allem, wenn Ihr nicht genau wisst, was Ihr da gerade anstellt - mit Zinkplörre, Rostschutz oder irgendwelcher angeblichen hitzefesten Farbe an den Bremsbauteilen rumzusauen. ICH SCHLAG EUCH !!! ...denn sich ablösende Farbe, wenn sie zwischen Belag und Scheibe kommt, kann unerwartet das Bremsverhalten des betroffenen Rades verändern. Leider nicht zu Eurem Vorteil... Da hilft auch ABS, ESP, Elektronik-Halligalli-Bimbambum nicht mehr. Auch thermisch/chemische Behandlungen der Bauteile wie beispielsweise das Brünieren etc. sind *NICHT* zulässig, weil dabei das Werkstoffgefüge nachhaltig beeinflusst würde. Also, der Reihe nach: Bremssättel: Anmalen macht pseudo-sportlich bunt, bringt aber nix sinnvolles. Im schlimmsten Fall zieht der aufgepinselte Rally-Look in die Gewinde der Nachstellschrauben und ins Anlenk-Gestänge der Seilzüge (Handbremse) und die Führungsstangen der Sättel und verklebt diese. Gaaaaaaaaaaanz prima... Bremsscheiben: Reibfläche muß metallisch blank sowie fett- und silikonfrei sein. Da, wo nicht gerieben wird rostet es zwangsläufig. Jede Schutzbeschichtung wird vom metallisch blanken Bereich ausgehend durch Feuchtigkeit unterwandert. Vergesst es. Bremsbeläge: Weg ist weg. Die Kanten sind nur im neuen Zustand so wohlgeformt... Was bleibt? Das was Opa schon gemacht hat. Gelegentlich die Rostbollen mit einer Drahtbürste entfernen. Nur bringt dies bei innenbelüfteten Scheiben überhaupt nichts... Lieber mal etwas früher als erforderlich die betroffenen Teile tauschen. Dient auch der Sicherheit, nicht nur dem Aussehen. Was wird gelegentlich gemacht, ohne daß ich es für sonderlich sinnvoll oder richtig halte? Räder ab und mit der Flex aund auf der Bühne bei sich drehenden Rädern die Gammelkante runterschleifen. damit lässt sich ein feiner Grat bei ansonsten noch sehr guten Scheiben durchaus entfernen. Wer aber nicht *gaaaaaaanz* genau weiß, wie es geht, dem fliegt entweder die Flex um die Ohren - oder er verursacht einen nicht mehr behebbaren Schaden an der Bremsscheibe. Das professionelle Abdrehen ist hier übrigens *nicht* gemeint, denn das lohnt sich nur aufgrund der Lohnkosten nicht. Neue Scheiben sind billiger. Anpinseln mit *irgendwelchen Mittelchen... - WEHE EUCH !!! - Hauchdünn Fertan oder ähnliches auf den Nabenbereich der Bremsscheiben schadet zwar eigentlich nicht, aber niemand kann so sauber arbeiten, daß nicht vielleicht doch etwas von der Plörre auf den blanken Bereich tropft. Bremsen, wenn sie wenig runtergeschliffen sind, können und sollten gelegentlich (teil-)zerlegt und entrostet werden. Dann neues Gleit-Alu auf die Rückseite der Beläge - das wirkt Wunder. Kurz und knapp: Wem das *saubere* Aussehen einer Bremse wirklich so wichtig ist, sollte auf die schweineteuren Zurüstteile aus dem Rennsport zurückgreifen - oder es halt lassen. Alles andere ist Frimmel, Bastel, halber Kram. Aber bitte nur zugelassene Baugruppen mit ABE/Herstellerfreigabe. Und möglichst nicht aus Kostengründen die Teile im Urlaub vom nächstbesten Teppichhändler erwerben... Alternativ: Verwendet Felgen, die - entgegen der aktuell hirnrissigen Mode - NICHT nur aus Durchgucklöchern bestehen. Eine Bremse muß BREMSEN - aber nicht unbedingt *schön* sein.
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Mobile- und Autoscout-Kuriositäten
Für mich ist demolition/abriß ein Übersetzungsfehler, der im Sinne von Totalschaden/Zerlegen/Teileträger zu verstehen sein sollte. Rollkies ohne Zementspuren beim misglückten Abriß eines Hauses? Eher unwahrscheinlich. Vermutlich hat sich da ein Kieslaster auf ein parkendes Fahrzeug draufgelegt. Der scharfe Knick an der Seitenwand deutet darauf hin... Und bekanntlich werden ja aus Kostengründen bevorzugt Führerschein-Neulinge auf die Baustoff-Bomber gesetzt. Und genau da kommt es schon leider mal vor, daß jemand etwas zu heftig unterwegs ist...
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Jetzt muß man Ölkännchen schon im Internet kaufen.
Und ich naiver Depp kannte bisher nur den Grundgedanken "Frau gegen Geld"... ...also genaugenommen - das Geschäft, bei dem man noch eine mehr oder weniger guterhaltene Schwiegermutter gratis dazu bekommt. *ganz-schnell-wegduck*
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Wenn mann einen *wirklich* guten 9000er sucht, zahlt mann logischerweise immer etwas mehr, als in den Versicherungs-Vergleichslisten steht. Weil der etwas bessere, aber teuere Wagen letzlich fast immer der günstigere ist. Grotten gibt es zu Hauf - aber 9000er mit fünfstelligem Kilometerstand sind mittlerweile richtig rar. Deshalb wär ich auch für Instandsetzen. Definitiv !!!
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Das macht leider im Preis *fast* keinen Unterschied... Anny hätte ja wohl auch einen anderen Stoßfänger. Würde mann somit auf den ersten Blick sehen. Aber egal. Wollte eigentlich lediglich sagen, daß nur Aeros *gelegentlich* in die Preisklasse vorstoßen, die Deiner wegen des selten guten Zustandes eigentlich zustehen würde...
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Vermute mal stark, es ist einer dieser im Jahr 97 sehr beliebten 2.0 Niederdruckturbos mit *beinahe* Vollausstattung... Klima, Leder, Teilwurzelholz, etc... Aber trotzdem: Leider selbst mit Liebhaberzuschlag und Minderkilometerberücksichtigung nur um die 4500.- bis maximalst 5000,- Händler-VK Alles andere, insbesondere ein Gutachten über einen höheren Wert, wäre *wirklich* der oben erwähnte Volkssport. Und auch für den Gutachter strafbar. Obwohl einige Händler gelegentlich vergleichbare Fahrzeuge für 6000-8000 Tacken anbieten... Und das schon seit Jahren - ohne Verkaufserfolg. Wogegen sie sonstigen hier bisher geschriebene und gelesene Tips lediglich als "Inanspruchnahme der eigenen Interessen bei fremdverschuldetem Vermögens- oder Sachschaden..." anzusehen sind. Nur am Rande... Ich würde nach den Fotos den Wagen nach bei etwa 4300,- - 4500,- ansetzen um damit ohne Streß bei der Versicherung durchzukommen. Nicht die Kilometer und der offensichtlich unglaubliche gute Fahrzeugzustand sind ausschlaggebend, sondern das Fahrzeugalter...
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Kenn ich definitiv. An meinem eigenen 9000er. Sind aber fest angeschraubt. Und bleiben das auch !!! Somit leider für Anbauzwecke an andere Fahrzeugen zur Zeit nicht abkömmlich, da noch täglich im Einsatz...
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
@[mention=2302]Red-Baron[/mention] 130% sind heutzutage nur noch mit anwaltlicher Gewalteinwirkung durchzusetzen... Und unterschätz nicht die Teilepreise + Stundensätze. Schon mal nur alleine eine neue Stoßfängerpelle gekauft...? Wirst Dich wundern... @[mention=220]ra-sc91[/mention] Pass beim Gutachten auf, daß ein einigermaßen sinnvoller Stundensatz in die Reparaturkosten einfließt. Saab-Werkstatt ca. 95 EUR netto Freie Werkstatt ca. 65 EUR netto Guter Lackierer ca. 120 EUR netto Tip: Durch Wahl der *geeigneten* Stundensätze kann ein Gutachter manipulieren, ob im Ergebnis auf Totalschaden oder Instandsetzungskosten abgerechnet werden soll...
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Die Geier fliegen aber heute wieder ziemlich tief - und schnell... ...trotz Beileidsbekundung
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Unfall Daimler gegen 9000 * Reparatur oder Neukauf? * 9000 CSE, EZ 97, km 78.000
Was irgendeine Versicherung *sagt* oder *denkt* oder *sülzt* oder *schwafelt* ist katzendreck-scheissegal. Entscheidend ist ausschließlich geltendes Versicherungsrecht. Du bekommst den Widerbeschaffungswert des Fahrzeuges, falls der Schaden höher als der aktuelle Listen-Händler-VK sein sollte plus maximalst 15% Zuschlag auf die Summe bei Instandsetzung geringfügig oberhalb der Grenze eines wirtschaftlichen Totalschadens. Was Du Dir von der Kohle kaufst, ist dann Deine Sache. Kannst natürlich bei Abrechung als Totalschaden den Wagen über den Restwert auslösen und dann in Eigeninitiative selbst reparieren. Nicht der gegnerischen Versicherung mitteilen, daß *möglicherweise* noch ein Zweitwagen vorhanden ist und zur Verfügung steht, sonst verweigert sie den Nutzungsausfall oder die Mietwagenkosten. Wertminderung gibt's bei einem derart *alten* Wagen definitiv nicht. ...und laß Dich nicht von irgendeinem, von der gegnerischen Versicherung beauftragten Gutachter verarschen... Zum Schaden selbst: Meist hat bei einem Anprall auf das Eck das Blech unmittelbar hinter dem Lampenhalter einen Knick. Genau hinschauen. Ist unter dem Kühlwasserbehälter, dem Einfüllstutzen für Wischwasser und den dazwischengefrimmelten Klimaleitungen schlecht von oben zu sehen. Instandsetzung mit Neuteilen ist quasi wirtschaftlich nicht finanzierbar. Brauchbare Teile einzeln zusammensuchen dauert ewig. Mach Dich auf die Suche nach einem gut erhaltenen Schlachter mit Heckschaden und/oder defektem Motor und Getriebe. Nur alleine die Rechnung für den Lackierer (...das Rotmetallic ist ein thermoaktiver Lack !) wird einen Großteil von dem Geld auffressen, welches Du von der gegnerischen Haftpflicht zu erwarten hast.
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Bremsscheiben
Yipp. Da wirkt vor allem, daß die Klötze durch die Vibration wieder etwas leichtgängiger und mit geringfügigem Spiel in ihrer Führung sitzen - und somit auch ein bischen nach außen wandern können. Ist eigentlich für die "Reinigungswirkung" unerheblich... Aber schau mal genau hin. Der blankwerdende Bereich ist nicht eben wie die restliche Scheibe, sondern leicht verrundet zum Rostrand hin auslaufend. Die blankgewordenen paar Millimeter hat sich die Kante des Belages durch noch stärkeren Materialabtrag erkauft. Unwiederruflich. Das ist *immer* so - bei jeder Scheibenbremse. Gelegentliches *zusammenbremsen* des Gammels ist nur eine vorübergehende Lösung, verhindert aber den zunehmenden Verschleiß nicht dauerhaft.
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Klacker-Geräusche, woher? ;Getriebe, Antriebswelle?
Wenn ich mich recht in Deiner Gegend auskenne, dann wäre für *vernünftige* Arbeiten eine Fahrt nach Kölle die Alternative. Oder notfalls ein Ausflug in diese merkwürdige Stadt, von der die *echten* Kölschen bestreiten, jemals davon gehört zu haben... Schon mal unsere Werkstattliste gecheckt...?