Alle Beiträge von josef_reich
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Bremsscheiben
Das "Zuwachsen" der Scheiben von *außen* her ist ein ganz normales Phänomen. Die Beläge liegen logischerweise nicht bis zum Rand der Scheibe, also bildet sich selbst bei funkelnagelneuen Scheiben ein schmaler Kranz von Flugrost. Wenn dieser dann anfängt krustig zu werden, schmirgelt er die äußere scharfe Kante des Belages etwas weg, was zur Folge hat, daß in diesem Bereich erst recht - selbst bei recht scharfem Bremsen - der Belag nicht mehr die Scheibe glattschleifen kann. Das ganze setzt sich langsam, aber zusehends zur Mitte hin fort. Je nach seitlichem Spiel der Beläge mehr oder weniger schnell, daher die unterschiedlich breiten Rostringe... Bei fortgeschrittenem Gammel beginnen die im Laufe der Zeit von den Belägen eingesammelten Rost- und Schmutzpartikel sich auch auf der bisher noch blanken Fläche in die Substanz der Scheibe einzuarbeiten. Die typischen Schallplatten-Riefen entstehen... Lange Standzeiten - insbesondere bei ständigem Wechsel von Frost und Tauwetter - unterstützen diesen Vorgang. Wahre Bremsenkiller sind aufgrund von oxydationsförderndem Salz leicht festhängende Beläge, die nach einiger Standzeit beim Losfahren losegerissen werden. Alarmzeichen ist das raddrehzahlabhängige Kratzgeräusch bei den ersten Bremsungen nach Fahrtantritt. Kleine Partikel des Belages haben sich beim Losreißen in den Riefen der Scheibe festgesetzt und bearbeiten dann wiederum den Belag. Die Riefen werden grober, die Reibfläche insgesamt kleiner (nur die "Berge" der Scheibe bremsen noch...) Fehlt noch ein bischen Fett und etwas Hitze, weil die Beläge durch nicht mehr leichtgängie Führung gewaltsam von der Scheibe weggedrückt werden müssen um den Luftspalt zu erreichen - und schon ist die Belagoberfläche auch noch glasig. Das ist dann meistens der finale Todesstoß für die Scheibe...
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Probleme [Waschwasser, Drehzahl, Geschwindigkeit]
Wenn das Wasser "...unten so rausläuft wie oben eingefüllt..." - also im Sinne von plötzliche Riesenpfütze unterm Wagen, reicht ein abgerutschter Wasserschlauch eigentlich nicht ganz aus. Bei einem Schlauch- oder Ventildefekt dauert es mindestens ein paar Minuten, bis die Suppe sich entleert hat. Sollte der Wagen nicht regelmäßig den erforderlichen Schuß Konservierungs-Spray auf den Haltebolzen bekommen haben, der in Fahrtrichtung rechts am Radlaufdurchbruch sichtbar ist und den Behälter abstützt, spricht vieles für einen korrosionsbedingen Riß im Behälter selbst. Das Plastik wird durch Rosteinwirkung des Halters manchmal förmlich gesprengt. Pressluft gegen die Förderrichtung ist eine hochgradig suboptimale Lösung. Lieber ein paar Liter Spüliwasser durchjagen, bei Kalkverkrustungen vorher eine Ladung einer nicht zu hoch dosierten Mischung aus Zitronensäurekonzentrat (Apotheke) und Wasser vorausschicken. Die gelben Flaschen mit Zitonenkonzentrat aus dem Supermarkt tun es auch. Zwei davon auf einen halben Liter Wasser reicht, die Mischung in den leeren Behälter und durch Betätigen der Pumpe durch die Düsen jagen. Etwa 10min danach mit reichlich klarem Wasser nachspülen. Die Rückschlagventile sind ein Verschleißteil. Leider relativ teuer. Und bei festgegammelten Schrauben des Unterfahrschutzes ist das Schrauben an dieser Stelle kein sonderlich erhabenes Gefühl. Suche benutzen, wurde schon mehrfach beschrieben.
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Versteht einer von euch etwas von Fahrrädern?
Uuuuuuuuuuups... Und ich dachte, die letzten 3.0 TiDs seien schon längst eingestampft... *in-die-alte-kerbe-hau* Tschüß-und-weg...
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Versteht einer von euch etwas von Fahrrädern?
Das bedeutet im Umkehrschluß, daß Du Dir dann künftig - der Sachlichkeit und Objektivität wegen - eine Kaufberatung für schwedische Autos im Fahrradforum abholst, oder...? *grööööhl* Ansonsten bist Du mit Deiner Radl-Auswahl *glaub-ich* schon auf dem richtigen Dampfer... Wenn Du nicht das *allerneuste* von der Fahrradmesse für Dein Ego brauchst, kannst Du häufig bei kleinen Fachhändlern solide Geräte für relativ kleines Geld erwerben. Ein Fahrrad ist ein FAHRZEUG - und sollte zumindest in Sicherheit und Zuverlässigkeit jedem anderen Fahrzeug gleichstehen.
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Klima Kompressor austauschen 9000 Turbo
So, wie ich den Fred bisher lese, haben wir demnächst dann wohl ein neues Thema...: "Hilfe, ich hab meine Klima überholt - und jetzt tut sie überhaupt nicht mehr..." Mann, mann, mann...
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neue Kupplung bei km 126.000?
Da soll's wohl doch mal einen in Emmerich gegeben haben... *maunz*
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hydraulischer Riemenspanner vom B234
Dir ist wohl hoffentlich klar, daß es Gummiteile gibt, die nicht auf unmittelbaren Kontakt mit Motorölen ausgelegt sind. Und daß manche Öle in ihrer Viskosität erheblichen Temperatureinflüssen unterliegen. Zudem flüchtige Bestandteile ausdiffundieren. Schon mal ranziges Motoröl gesehen? Verhält sich wie Honig. Wundere Dich also bitte nicht, wenn der Eigenbau im nächsten Winter nach einem Kaltstart so dynamisch wie ein Paar alter Handschuhe dämpft... Ich hätte für ähnlichen Bastel vermutlich das Teil komplett auf Silicon-Dämpferöl aus dem RC-Modellbau umgestellt. Gibt es in verschiedenen Viskositäten. Oder zumindest R18, wie es in Fahrwerksdämpfern verwendet wird. Als Notlösung hätte sich allerfeinstes Nähmaschinenöl angeboten. Und *grundsätzlich* rate ich an dieser Stelle zu einem Original-Neuteil - ohne jeglichen Bastel - auch wenn's kohletechnisch etwas weh tut... Unterschätze nicht die Belastung dieser Baugruppe. Bei einem Neutel kannst Du Dir sicher sein, daß es dauerhaft funktioniert und nicht irgendwann wegen Temperatur oder Materialunverträglichkeiten frühzeitig aussteigt...
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neue Kupplung bei km 126.000?
*Niemals* bei einem 9000er irgendetwas auf Verdacht reparieren ! Nur das, was definitiv erforderlich ist. Sonst zahlst Du dich dusselig... Kupplungshydraulik kann im null-komma-nix versagen - oder auch ewig halten... Also erst dann drangehen, wenn irgendetwas wirklich nicht mehr funktioniert. Dann aber das *VOLLE* Programm, damit dauerhaft Ruhe ist. Die Kohle bis dahin bunkern - und wenn es dann an der Zeit ist, gezielt einsetzen. Pegel im Ausgleichbehälter gelegentlich prüfen. Ansonsten - träge wieder hochkommendes Pedal ist immer ein verdächtig Warnzeichen. Außerdem auf Vibrationen *genau* im Wirkpunkt beim Einkuppeln achten. Wäre dann ein Schaden an der Platte oder den Federn. Der Simmerring geht übrigens immer mal wieder kaputt. Darauf achten, daß kein Unterbodenschutz oder sonstiger Dreck auf dem hartverchromten Gleitstück sitzt ! Wenn die Schaltstange sich an der Trennstelle noch lösen lässt, kein sonderliches Problem. Auf die Art und Weise hast Du jetzt hoffentlich zusätzlich wenigstens ein vernünftig eingestelltes Schaltgestänge...
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Thermoschalter 94er 9k LPT
Hat so seine Richtigkeit. Zich-dutzend Varianten vom Kabelbaum kommen den Hersteller wesentlich teurer, als ein einheitlicher Strang für alle Modellvarianten - selbst wenn dann das eine oder Kabel nicht belegt, weil nicht benötigt wird. Ein rein logistischer Vernunftansatz - zudem recht angenehm bei der Nachrüstung von Sonderausstattungen...
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Alte Gebrauchte rechtzeitig abstoßen
Nein. Die stänkern nur mit - in die gleiche Kerbe wie die anderen Rostklopfer auch - damit sie künftig *jedes* Jahr ihre überzogenen Gebühren für fünfminütiges Begaffen einer Karre abzocken dürfen... Sind ja sooooooooo gefährlich - die alten Karren...
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Frauensuche am Stammtisch - geht das bitte ?
Frühjahrs-Hormonstau...? Es gibt doch ganz simple Auswahl-Kriterien. Probiers doch einfach mal... Zerleg irgendein Schrott-Getriebe - und geh danach zum Mittagessen. Wenn das Weibchen Dich mit Deinen schwarzen Rändern unter den Fingernägeln nicht sofort rausschmeißt - dann ist sie die richtige...
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Versteht einer von euch etwas von Fahrrädern?
Ich kann bei dem beschriebenen Einsatzzweck und dem gewünschten Budget nur *dringendst* von zweifelhaften "Rennrädern" abraten. Glaube bitte nicht, daß Du für *das* Geld eine Maschine bekommst, mit der Du dauerhaft im Alltag glücklich wirst... Die *echten* Rennräder, mit denen in Rennen über übelste Kopfsteinpflaster gerumpelt wird, sind hochgradige Technologieträger. Gewichtsreduzierung durch hochfeste Werkstoffe. Ein ähnlich aussehendes Rad aus dem Consumer-Bereich macht dagegen im Alltagsbetrieb recht frühzeitig schlapp. Die sind nur wegen dem Erscheinungsbild den Originalen "schlank" nachgebaut... Laß Dir bei einem Fachhändler ein Rad nach Deinen Erfordernissen zusammenstellen, insbesondere beraten bei der Auswahl von Sattel und Lenker. Verzichte lieber auf Schnickschnack in der Billig-Version aus China und achte bei den *lebenswichtigen* Teilen auf gute Verarbeitung. Für den täglichen Arbeitsweg und gelegentliche Fun-Touren brauchst Du bestimmt kein vollgefedertes Rad, dafür aber bestimmt vernünftige Bremsen mit aufeinander abgestimmten Komponenten - und nicht etwa von irgendeinem Pseudo-Hersteller auf dem Weltmarkt wild zusammengekaufte Billigware...
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neue Kupplung bei km 126.000?
Wenn Getriebe raus, dann mittauschen. Zumindest, wenn es nachweislich noch die erste Kupplung ist. Auch Reibbeläge altern und verspröden mit der Zeit, ziehen Ölfilm oder werden glasig... Zudem bricht gelegentlich gerne mal eine der Federn in der Platte. Ausrücklager nicht vergessen.
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Kostengünstiger Wagenheber für Hebepunkte vo./hi. Mitte?
*lol* Nöööö, ganz bestimmt nicht. Die eigenen sich eher für ambitionierte Gelegenheits-Schrauber, die ein *bisserl* Platz in der Garage haben, aber weder Bühne noch Grube möglich ist. Wenn Du eine komplette Achse oder Fahrzeugseite heben willst, empfehle ich *nochmals* den CarJack - und zwar in der Transporter-Variante. Damit bekommst Du einen vollgeladenen Sprinter oder ein Wohnmobil locker soweit angehoben, daß Du Böcke an den dafür vorgesehenen Stellen unterstellen kannst - sollte also vom Hubvermögen auch für jeden anzunehmenden Schweden-Frachter ausreichen. Braucht zudem auch in engen Garagen oder Carports keinen zusätzlichen Platz für Hubgestänge - und beschädigt wegen der sehr großen Hubfläche auch den Fahrzeugunterboden nicht. Zudem funktioniert das Ding auch auch lockerem Untergrund, wie Kies oder Verbundpflaster mit Gras-Einsaat. Nur bitte Vorsicht mit dem Tank, Brems- und Treibstoffleitungen sowie Hebeversuchen unter der Ölwanne... http://www.airjack.at/deutsch.htm Wir sollten übrigens dem Hersteller mal ein vernünftiges Auto für seine Werbebilder zur Verfügung stellen. Ach ja... Falls Du eine Katze im Haus hast, versuch es doch mal mit Power-Kitekat... http://www.worth1000.com/entries/14500/14901_w.jpg
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Sprit zu 20 Cent der Ltr
Jedem das seine. Ich hab beispielsweise mal gehört, daß man aus Hygienegründen die Eiswürfel für kühle Sommergetränke immer abkochen sollte, wenn man in südlichen Ländern unterwegs ist...
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Sprit zu 20 Cent der Ltr
Keinen Geschäfts-Sinn oder was...? Zuwenig Ferengi-Blut in den Ahnen...? Wie schon beschrieben, erst mal das Blei aussieben. Nach 20 Jahren hat der Fusel vielleicht noch 60 oder 70 Octan, der Rest ist verduftet. Aber das reicht immer noch... Jedes restverbliebene Octan einzeln bei IH-Bäääh unter "Sammeln und Seltenes" einstellen. 60 Octan mal ein Euro mal 20 Liter - das macht...
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Drehen alle Motoren rechts rum? Und wieso?
*gröööööhl...* Bitte nicht vernachlässigen, daß durch das Ansaugen der Rohluft mittels Auspuff ständig ein ziemlich unpassender Lamda-Wert ans Steuergerät übermittelt wird...
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Getriebetausch
Motor bleibt drin. Muß aber in seiner Lage gehalten werden. Entweder Kran oder behelfsweise Balken über die Federbeindome.
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Kostengünstiger Wagenheber für Hebepunkte vo./hi. Mitte?
Ja, mei... Muß ich die Worte "Gebrauchter Werkstattheber" und "Bundeswehr-Depotverkauf" hier vielleicht auch noch buchstabieren...? Als Gelegenheits-Behelf kann ein AirJack oder AirLifter misbraucht werden. Da bleiben die Hebepunkte frei um Böcke drunterzustellen.
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Kostengünstiger Wagenheber für Hebepunkte vo./hi. Mitte?
Tjaaaa... Und wen es interessiert: Die Geschosse von A***-Nord, A***-Süd, L***, P***, und Co. sind baugleich, da sie vom identischen Billighersteller stammen - und sich nur in Lackfarbe und Aufkleber unterscheiden. (Oder glaubt Ihr, daß der Hersteller dieses Billiggelumpes für jede erhältliche Verkaufsmarke ein eigenes Werk eröffnen...?) Die Aufschrift "2t" bedeutet vermutlich, daß die Einzelteile nach dem Zusammenbrechen komfortabel auf ZWEI Müll-TONNEN verteilt werden können... Als Bezugsquelle und Importeur dienen übrigens Baumarktlieferanten wie die B***** M*********, ... äääääähm - wollte eigenlich sagen "Schwestern Frauesfrau" oder G***, was nicht mit ähnlich klingender Güte der Produkte zu tun hat, oder E******, ...ääääähm - wollte eigentlich sagen "Zweidunkel" oder so ähnlich... ...und selbstverständlich sind keinerlei Hinweise auf Herstellungsland oder den wahren Hersteller zu finden. Hab übrigens meine "Markenempfehlungen" selbst zensiert, damit die Abmahn-Psychopathen keine Kohle an unserem Forum verdienen. Es steckten da in Wirklichkeit wie bei den Baumarkt-Heimwerkermaschinen einige richtige "Schätzchen" dahinter: http://jacktools.en.alibaba.com/product/50231103/52248100/Hydraulic_Floor_Jack/FLOOR_JACK.html oder auch http://shuangya.en.alibaba.com/group/200106167/Car_Tools.html Schaut mal durch das restliche Produktsortiment. Ich sag nur: Kernkompetenz: Wagenheber-Technologie... *grööööööhl... Wer immer noch nicht genug hat: http://www.alibaba.com/trade/search?Type=&ssk=y&year=&month=&industry=&location=&keyword=&SearchText=car+jack&Country=&srchLocation=&srchYearMonth=&IndexArea=product_en Wer dauerhaft schraubt und einen günstigen Heber sucht, sollte sich nach einem gut erhaltenen gebrauchten Werkstatt-Heber umsehen, BW-Lagerbestände finden - oder einmal in den sauren Apfel beißen und etwa 150 Tacken für einen lebenserhaltenden Kompaktheber vom Werkstattausrüster investieren. Die handliche Radwechsel-Minimalstlösung für den Heimbedarf sieht etwas anders aus. Wenn ich ausnahmsweise mal verlinke, dann nur deshalb, weil ich das Teil selbst empfehlen kann: http://werkzeugbude24.de/wagenheber/600850ba.php Lieber 1,5 to echtes Hubvermögen als die Baumarkt- Phantasiezahlen. Diesen hatte ich mal selbst: http://www.drehen-fraesen-bohren.de/Alu-Wagenheber-Lux2.jpg Ist aber für den Gelegenheitsanwender eher etwas weniger günstig..., siehe http://cgi.ebay.de/RACIN-G-RANGIERWAGENHEBER-ALUMINIUM-BIG-RED-3-0-TO_W0QQitemZ350051192139QQihZ022QQcategoryZ82533QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem Ich habe mich dann als Nachfolger für den schnellen Einsatz zwischendurch vor geraumer Zeit für diesen entschieden: http://cgi.ebay.de/Hazet-213-2-Rangierwagenheber_W0QQitemZ120250688141QQihZ002QQcategoryZ83612QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem Und zum Abschluß, Leute...: Legt Euch NIEMALS unter eine Karre, die nur von einem Hydraulikheber zweifelhafter Herkunft gestützt wird. Stabile Dreibeinböcke oder Auffahr-Rampen sind die elegantere Lösung - und verkürzen auch Eure Liegezeit in der Intensiv-Station...
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"Ausgelutschte Torx"
Für kleine Problemschrauben hätte ich da noch eine besonders gemeine Methode: Mit dem Spotter einen Stahlstift auf den Schraubenkopf jagen und dann einen kurzen Zug mit dem Beulenzieher... Mit einem kleinen Maulschlüssel von Hilfsperson das von der Gammelschraube gehaltene Teil runterdrücken lassen, damit es nicht mit hochgerissen wird, wenn die Schraube sich beim Ziehen daran verhakt. Und den Schraubenkopf ein bisserl blank machen, daß der Stift ordentlich festbruzzelt. Geht recht gut bei in der Karosserie total festgegammelten Blechschrauben. Leider nur da anwendbar, wo genügend Platz für das Ziehrohr ist... Bei besonders ekeligen Schrauben, wenn sich also das Objekt der Begierde selbst dann noch nicht ausbauen lässt, selbst wenn der Schraubenkopf schon runtergefräst ist - also die Gewindegänge der Schraube selbst vorher erst noch entfernt werden müssen - hilft ein kleiner Schweißpunktfräser. Der produziert mit seinem Dorn eine Zentrierung im Schraubenhals, so daß für den nachfolgend anzusetzenden Bohrer eine Mittenführung vorhanden ist, selbst dann, wenn sich der Schraubenkopf schon längst in Späne aufgelöst hat.
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Warum scheppert und klappert meine (Tür-)verkleidung denn so?
Der *wackelige* Sitz wird manchmal von den Blaumützchen vom TüV beanstandet. Die glauben, der sei locker - Clowns, halt... In Wirklichkeit ist das nur leicht erhöhtes Spiel des Schlittens in der U-Schiene sowie geringfügiger Verschleiß der Konterbohrungen des Arretierbolzens. Der Bolzen selbst verschleißt übrigens nicht, das ist hochfester Stahl, aber mindestens ein CK45... Abhilfe: Sitz ausbauen, U-Schiene gefühlvoll zusammenbiegen. Geht aber nur mit einer Hydraulikzange und zwei zusätzlich seitlich mitgeklemmten massiven (!) Vierkant-Stählen. Hydraulikhub im Millimeterbereich !! Und nicht mit Opas Rohrzange versuchen, sonst gibt's üble Beulen im U-Profil. Also genaugenommen: Nix für den Eigenbastel. Notlösung für TüV-Vorführung: Die vier Schrauben lösen und dann beim Festziehen die Schienen kräftig zusammendrücken, Gewindestange mit zwei Haken oder schlanker Federspanner aus dem Regal für Federbeininstandsetzungen helfen enorm. Beim Festschrauben die Toleranzen der Bohrung im Sitzrahmen ausnutzen, das reicht meistens. Bitte aber *unbedingt* die Schrauben des Sitzes bei Bastelaktionen wieder nach Werksvorschrift anziehen und sichern. Klappern in der B-Säule ist der Fliehkraftauslöser des Gurtes. Prüfen durch ruckartiges Ziehen am Obergurt Richtung Armaturenbrett. Wird häufig auch vom TüV-Onkel durchgeführt, wenn er dienstbeflissen ist und Langeweile hat... Das Scheppern in der Tür ist häufig das Ende des Kabelbaumes im hinteren Bereich zum Sensor, gelegentlich kann auch mal ein Kabelbinder vorne flöten gehen. Lästig dagegen ist es, wenn der Scheibenfuß in seiner Schiene der Übeltäter ist. Dann dauert es nicht lange, bis die Scheibe eine gewisse Eigendynamik beim Betätigen des Fensterhebers entwickelt. Schuld ist fast immer das Betätigen des Fensterhebers bei angefrorener Scheibendichtung. Beim Abnehmen der Türverkleidungen *unbedingt* darauf achten, daß beim Wiedereinbau die oberen Blechklammern alle sauber sitzen, sonst gibt es hässliche Beulen im Schaum. Dann legt mal los. Schraubt mal wieder...
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"Ausgelutschte Torx"
Manitou - verflucht - könnt oder wollt Ihr nicht hören...? Ich sagte FRÄSEN und NICHT BOHREN Auch nicht hämmern, schleifen, fieseln, eumeln, ömmeln oder popeln... Alle Bohrer verkanten zu leicht, egal ob HSS, HSSe oder VHM. Durch ihre Spanwendel haben sie einen recht geringen Flächenquerschnitt und brechen dann. Es hat sogar schon genügend Künstler gegeben, die so fest gedrückt haben, daß sie nach dem Abbrechen des Bohrers das Bohrfutter mit Volldampf in ein Steuergerät gehämmert haben... Fräsen verursacht keine Schläge, recht wenig Hitze, keine Funken - und hakt auch nicht in Scharten oder Kanten der defekten Schraube ein. Und wenn jemand behauptet, ein brauchbarer HM-Fräser sei zu teuer... ...seid beruhigt, den kann mann immer wieder mal brauchen. Denkt nur mal an festgegammelten Schrauben der Unterbodenverkleidungen, deren Klammern sich mitdrehen... Hab auf diese Weise schon mehrere Steuergeräte gerettet - und auch noch *jeden* Unterbodenschirm ohne Bruch rausbekommen. Die Königslösung ist übrigens ein Stabschleifer mit Pressluft...
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5 Gang verschwunden!
Mal abgesehen davon, daß bei einem abgescherten Gangrad durchaus mit einer*gewissen* Anzahl von Objekten der spanabhebenden Zunft zu rechnen sein muß - und in Folge mit einer konvergent abnehmenden Anzahl der weiterhin zur Verfügung stehenden Stufungen auszugehen ist... ...sollte es eigentlich kein sonderliches Problem sein, für einen 87er-Hobel ein noch funktionierendes Getriebe zu finden. Für *hundertfuffzig* Ocken einschließlich Funktionsgarantie bis zur nächsten Ampel und ein paar Stündchen Schrauberei lässt sich so der Fahrzeugwert locker von momentan "Null" auf den Gegenwert des Tauschgetriebes heben. Sogesehen kostet also das Tauschgetriebe gar nichts, weil ja der "Wert" des Fahrzeuges steigt... *wegduck*
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3,0TID, hier sind sie alle!
Also gut, etwas zielführendes zu den 3.Nullern: Verschekt die vermurksten Heizölblöcke als Dienstwagen an die GM-Vorstandsmitglieder - und schickt den gesamten Karnevalsverein in den Ostblock. Besser so...?