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LCV

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Alle Beiträge von LCV

  1. Es ist ja wohl das Grundproblem, dass die Länderchefs die Entscheidungen bezüglich des Staatsvertrags aushandelten. Im Sinne einer objektiven Gestaltung sehe ich darin einen Interessenkonflikt. Besser wäre z.B. eine Ausarbeitung incl. Abstimmung im Bundestag. Was die rein politische Berichterstattung angeht, kann ich nicht wirklich erkennen, dass die ÖR-Nachrichten besser seien als die der Privaten. Oft werden ohnehin nur Meldungen von Presseagenturen 1 : 1 übernommen, weshalb da einiges identisch abläuft. Den Kommentar der NZZ finde ich ganz treffend. Wieso man nun die NZZ wieder abwerten möchte, verstehe ich nicht. Hätte vielleicht der WDR seine Verfehlungen selbst wertfrei kommentieren sollen? @ Flemming: Kannst Du das erklären???
  2. Die Entscheidungshoheit nimmt sich wohl der Intendant heraus. Vor einigen Tagen verkündete der Intendant des ZDF, dass man keine AfD-Mitglieder mehr zu Diskussionen einladen möchte. Nun kann man das rein ideologisch gesehen gut finden. Ich bin auch nicht scharf darauf, die Auslassungen gewisser Typen zu hören. Aber, wie passt das mit Demokratie zusammen? Immerhin haben soundso viel Prozent der Wähler diese Partei gewählt, was so lange akzeptiert werden muss, wie diese Partei nicht wegen verfassungswidriger Handlungen verboten würde. Ein solcher Beschluss ist rein sachlich nicht anders zu bewerten als die Steuerung der öffentlichen Meinung in gewissen Staaten. Dort verbreiten die Medien, was die Regierung hören will und Andersdenkende werden mundtot gemacht. Nur weil man diese Partei verabscheut, berechtigt es in einer Demokratie nicht, auf diese Weise zu handeln. Das wäre mit zweierlei Maß zu messen. Bevor hier jemand nicht richtig liest und sich echauffiert, der Hinweis, dass ich kein AfD-Anhänger bin. Es geht nur um das Prinzip der Demokratie und Meinungsfreiheit. Abgesehen davon halte ich es für absolut falsch, politische Gegner einfach zu ignorieren oder zu versuchen, Parteien zu verbieten. Man drängt sie damit nur in den Untergrund, wo sie schwerer kontrollierbar sind. Eine sachliche Auseinandersetzung könnte dagegen dem einen oder anderen Wähler - vor allem dem Denkzettel-Wähler - die Augen öffnen. In der Vergangenheit gab es schon merkwürdige Entscheidungen, über die man heutzutage nur den Kopf schütteln kann. In den 60er Jahren wurde angekündigt, dass man erstmals in einer Abendshow live zu einem Rolling Stones Konzert schalten würde. Damit lockte man Tausende von Jugendlichen vor den Fernseher, die die seichte Unterhaltung ertrugen, um irgendwann die Stones zu sehen. Als es endlich so weit war, verkündete der Intendant, dass man sich kurzfristig "wegen der Art dieser Musik" entschlossen hätte, NICHT hinüber zu schalten. Nun kann man in den 60ern noch davon ausgehen, dass der damalige Intendant aus einer Zeit stammte, wo ein anderes "Liedgut" bevorzugt wurde. Die Folge war, dass wir als Schüler damals beschlossen, die ÖR (sonst gab es ja nichts) zu boykottieren. "Unsere" Musik gab es auch nur sehr spärlich im Radio zu hören. Man musste da auf AFN oder EUROPE 1 ausweichen. Als es am 29.5.1985 bei jenem denkwürdigen Fußballspiel im Heyselstadion (Brüssel) zu Randale und Panik mit 39 Toten kam, übertrug man das alles haarklein. Als aber der Veranstalter beschloss, zur Deeskalierung das Spiel anzupfeifen, regte sich der Moralapostel in den TV-Chefs und man brach genau da die Übertragung ab, als endlich Fußball gespielt werden sollte. Heuchlerischer geht es kaum. In meinen Augen passt das Verhalten der Sender damals und auch heute nicht zu dem angeblichen Auftrag.
  3. Mag sein, aber das wäre eine einseitige Sache. Die ÖR haben das nicht nötig, da sie ja zwangsfinanziert werden. In meinen Augen eine klare Wettbewerbsverzerrung. Wieso aber die Privatsender das alles nur aus Werbeeinnahmen stemmen können, liegt auch auf der Hand. Hier sind Geschäftsleute am Werk. Da sind die Verantwortlichen des ÖR nicht anders als Politiker, die auch den Bezug zum Wert des Geldes verloren haben. Ob man Steuergelder zum Fenster hinaus wirft oder eben die Einnahmen aus den Gebühren, bleibt sich gleich. Nur wer selbst Geld verdient, weiß es zu schätzen. Wer es nachgeworfen bekommt, macht sich über Fehlinvestitionen kaum Gedanken. Dass Spielfilme durch Werbespots unterbrochen werden, ist doch nicht mal schlecht. Man kann mal schnell auf die Toilette oder die Kaffeemaschine anwerfen. Ich behaupte auch nicht, dass das Programm durchweg schlecht sei. Aber es ist nicht besser als das der Konkurrenz. Es steht mir auch frei, das meiste NICHT anzuschauen. Mich stört aber die versuchte Beeinflussung der Zuschauer, oft ganz im Sinne der Regierung. Wer entscheidet eigentlich, was wir gut und was wir schlecht finden sollen? Talkshows kann man sich auch sparen. Wer eine etwas andere Meinung hat, kommt nicht richtig zu Wort. Dafür sorgt schon die Moderatorin. Man sollte sich mit jedem Teilnehmer sachlich auseinandersetzen, solange er sich nicht verfassungswidrig verhält. Im Bereich Politik sind Argumente besser als Diffamierungen. Mit Argumenten kann man auch Wählerstimmen gewinnen. Mit Beschimpfungen erreicht man evtl. das Gegenteil. Es ist aber eines klar: Wenn der Rundfunkbeitrag aktuell geltendes Recht ist, muss man zahlen. Wem das nicht gefällt, der kann Petitionen starten oder selbst in die Politik gehen, um eine Änderung auf legale Weise herbei zu führen. Es wäre dämlich, die Zahlung zu verweigern, da der Betrag nicht den Ärger lohnt, den man sich auflädt. Etwas anderes wäre es, wenn "das Volk" oder zumindest ein hoher Prozentsatz sich solidarisch zeigt und alle oder fast alle nicht zahlen. Dann bricht das System zusammen. So wie es die Schweden vor vielen Jahren mal praktiziert hatten - ich glaube es ging um die Kfz-Steuer. Es war nicht möglich, die Mahnungen zu bewältigen.
  4. Die Verbindung mit Reichsbürger-Ideologie ist aber ziemlich daneben. Das grenzt an persönliche Beleidigung. Man sollte doch - gerade im Stammtisch - sachlich über diese Sache diskutieren dürfen. Aber in letzter Zeit erlebt man oft, dass Kritiker sofort in eine bestimmte Ecke gestellt werden. Ich sehe den ÖR als Teil der Medienlandschaft, aber eben auch kritisch, was bei einem Beitragsvolumen von 8 Mrd. geboten wird. Wenn es nur um den immer vorgeschobenen Informationsauftrag ginge, könnte man das viel billiger haben und reine Nachrichtensender belassen, die es ja gibt. Wären Nachrichten die Basis, für die man zahlen muss, könnte zusätzliches Programm eben über Werbung finanziert werden. Das machen die Privaten ja auch und liefern trotzdem auch Nachrichten. Es fällt auch auf, dass die Journalisten nicht nur Infos verbreiten, sondern auch die Volksmeinung zu manipulieren versuchen. Klar, es ist nicht leicht, vollkommen objektiv zu berichten. Aber die persönliche Meinung hat nichts im Nachrichtenblock zu suchen, bestenfalls im entsprechend gekennzeichneten Kommentar. Bei bestimmten Themen werden oft ganz subtil Begriffe verwendet, die eine bestimmte Wertung beinhalten.
  5. Mich stört nicht der Beitrag an sich, aber was dafür geboten wird ist eigentlich eine Unverschämtheit. Während die Privatsender mittels Programmangebot ihre Einschaltquoten mehr oder weniger gut generieren, können sie entsprechend Werbung verkaufen und sich so finanzieren. Dass dies funktioniert, sieht man z.B. daran, dass in Quizsendungen à la Wer wird Millionär relativ hohe Gewinnsummen gezahlt werden, gegen die sich die bei den Öffentlichen lächerlich ausnehmen. Da ARD/ZDF aber ihre festen Einnahmen bekommen, ohne sich diese zu verdienen, müssen sie sich auch nicht so ins Zeug legen. Den vorgeschobenen Informationsauftrag erfüllen die Privaten auch. Lediglich Themensender (z.B. Eurosport) müssen das nur auf deren Gebiet tun. Trotz der höchstrichterlichen Entscheidung halte ich es für grenzwertig, dass eine 90-jährige Oma auch dann zahlen muss, wenn sie überhaupt kein Empfangsgerät besitzt. Das hat nichts mehr mit Solidarität im Sozialstaat zu tun. Gut, wenn sie bedürftig ist, kann sie eine Befreiung beantragen. Aber das ist ein langwieriges Spiel. Ob die Oma das durchzieht? Als es die GEZ noch gab, also vor diesem Urteil, hat sich diese Eintreiber gehalten, die sich manchmal wie Gangster aufgeführt haben. Das ist ja zum Glück vorbei. Aber ich will mich nicht beschweren. Da ich mein Büro zu Hause habe und mein Auto KEIN Geschäftswagen ist, muss ich nur einen Beitrag abdrücken. Hätte ich mein Büro noch außerhalb und einen Geschäftswagen, dann würde sich der Beitrag verdreifachen.
  6. Habe gerade mal unter Granada gestöbert. Die Preise sind ja nicht ohne. Dabei habe ich dieses Einzelstück entdeckt. https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=286757338&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&isSearchRequest=true&makeModelVariant1.makeId=9000&makeModelVariant1.modelId=24&pageNumber=2&scopeId=C&sfmr=false&searchId=bfc0b3d7-2e5f-308d-4c1c-c423cfe4c871
  7. Der Granada der 1. Serie war kein schlechtes Auto. Ich hatte damals einen BMW 2500 (E3) und ein Kollege den Ford 2.5 V6. Der BMW war etwas schneller, vor allem in der Beschleunigung. Erstaunlicherweise war aber der V6 sogar laufruhiger als der R6. Mit der 2. Serie des Granada bin ich nie gefahren, kann also dazu nichts sagen.
  8. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wo ist der Beweis? In der Werbung kann man vieles behaupten. Vor vielen Jahren behauptete Aral, dass man mit deren Sprit deutlich weiter käme. Ich habe bei keinem Fabrikat derartiges feststellen können. Vor 30 Jahren gab es ja auch nur Preisunterschiede von 1-2 Pf. Da war es egal, wo man tankt, was den Preis angeht. Es sollte mal ein Institut die Kraftstoffe verschiedener Anbieter analysieren. Aber die Proben direkt an Tankstellen holen, um Manipulationen auszuschließen. Einen Gegenbeweis aus eigener Ansicht kann ich zumindest für bestimmte Regionen liefern. Ich hatte mal im Schwarzwald beobachtet, dass der Tankwagen einer Gesellschaft Tankstellen verschiedener Gesellschaften belieferte. Zwei Tage später kam der einer anderen Firma und belieferte wieder alle. Was bekomme ich also, wenn ich nur bei Aral oder wem auch immer tanken möchte? Es ist ja nachvollziehbar, dass in abgelegene Regionen nicht mehrere Tankwagen fahren, sondern man sich abwechselt.
  9. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Aktuell Super 95 bei der BFT für 1.399, 500 m weiter bei Aral 1.529. Mit welchen Märchen verleiten die ihre Kunden, so viel mehr zu bezahlen?
  10. Seit wann hat denn eine Partei überhaupt etwas mit Freiheit zu tun???
  11. Weihnachtslieder werden nur noch von Schlagern getoppt. Gerade jetzt sind die TV-Programme "verseucht" und die 100.000sten Wiederholungen drittklassiger Filme sind auch keine Freude. Deshalb läuft bei mir eher so etwas: Vor allem Roberto Luti (links vor dem großen Baum) mit der rostigen Gitarre ist super. Kommt bei diesem Song nicht so zur Geltung. Aber hier: https://playingforchange.com/videos/higher-ground/ Playing for Change / Song around the World ist eine hervorragende Organisation. Bei vielen Videos spielen diverse Interpreten gleichzeitig an verschiedenen Orten auf dieser Welt, per Technik verbunden. Da kommen auch ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz. So werden Klassiker aus den 50ern - 70ern ganz neu arrangiert.
  12. Damit es nicht verloren geht, packe ich das mal hier hinein: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/„wir-bewegen-uns-in-eine-wasserstoff-gesellschaft-hinein“/ar-BBYfXYd?ocid=spartandhp
  13. Der kleinere Motor bezog sich doch auf das Coupé Fiat. Oder?
  14. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wofür gibt es Google Maps? Eine Stadt wurde erkannt, die zweite ist nicht schwer zu erraten. Die gesuchte liegt auf einer gedachten Linie zwischen diesen beiden.
  15. LCV hat auf LCV's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Platanus x hispanica. In unserer Gegend werden diese Platanen mittels Bambusgerüst zu dieser Wuchsform erzogen und bilden im Sommer auf Marktplätzen schöne Schattendächer.
  16. Die IAA gab es 1975 und 1977. 1976 war automechanika, immer im Wechsel mit der IAA. Autohersteller waren auf der automechanika fast nie zu sehen.
  17. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Die E75 verläuft anders und nicht da. Wenn man den zweiten, verdeckten Ortsnamen errät, könnte man das besser eingrenzen.
  18. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Etwas genauer darf es schon sein.
  19. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ja
  20. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Na gut, hier ein Foto mit SAAB.
  21. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich auch, s. # 4320.
  22. Kann ja sein, aber EZ und Herstellung liegen oft weit auseinander. Lt. Wiki gab es im Sommer 2000 ein umfangreiches Facelift. Obwohl mein V40 Kombi eine EZ vom 29.12.2000 hatte, war er wohl irgendwann 1999 gebaut worden. Rein optisch gab es wohl auch leichte Änderungen.
  23. Ich vermute, Du meinst den Nachfolger. Meiner war Bj. 2000, 1.6 Ltr. 80 kW, Kombi. Kopf- und Seitenairbags Fehlanzeige. Lt. Papiere soll der eine Endgeschwindigkeit von 190 km/h erreichen. Konnte ich nie ausprobieren. Hier ist überall 120 und bei der einzigen größeren Fahrt hätte man viel Geduld und freie Strecke gebraucht, um nur annähernd in die Region zu kommen. Aber der Hinweis auf Rennstrecken ist völlig unangebracht. Es geht nicht um besonders schnelles Fahren, sondern dass man nicht bei der kleinsten Steigung bis sonstwohin zurückschalten muss. Am Aichelberg verhungerte die Karre im 3. Gang. Deshalb: Man steht u.U. den Lkw im Weg. Besonders sparsam war der aber auch nicht. Auf Langstrecke (Freiburg bis Graz) lag man immer noch über 8 l. Wahrscheinlich wegen der Schalterei. Jedenfalls ist die V/max des 60-PS-Y nur 160, aber selbst auf Langstrecke wäre man schneller und entspannter am Ziel und sparsamer obendrein. Der Volvo ging an einen sehr alten Mann und wurde durch einen Mazda 323F Kombi ersetzt. Nur 1.5 Ltr., aber 88 PS und 177 km/h. Man kann aber entspannt fahren. Stimmt es, dass jener V40 auch Komponenten von Mitsubishi hat? Jedenfalls passten Motor und Getriebe nicht zusammen. Hatte auch die Werkstatt alles checken lassen. Es wurde kein Fehler gefunden.
  24. LCV hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    Gruß Frank PS. Frage an diejenigen, die schwedisch sprechen: Ist Julia eigentlich die Frau des Weihnachtsmanns?
  25. Ist ein 902 eine Fehlkonstruktion? Jener V40 aber schon! Wenn ein Auto 109 PS hat und derart schlecht übersetzt ist, dass man an der kleinsten Autobahnsteigung den Lkw im Weg steht, stimmt etwas nicht. So etwas hatte ich zuletzt mit einem Renault 4 der allerersten Serie erlebt. Der hatte aber 26 PS und 3-Gang. Auf kleinen Bergstraßen musste man mit dieser V40-Schüssel sogar hin und wieder in den 1. Gang schalten, wo unser kleiner Y 840 mit 60 PS immer noch im 3. ging. Auf der Autobahn konnte man trotz 2 Personen mit Gepäck mit dem Y ALLES im 5. Gang fahren.

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