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saabracadabra75

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Alle Beiträge von saabracadabra75

  1. Das ist ja recht "witzig", erinnert an "Deutschland sucht das Super-Talent". OK, das ist dann weniger spaßig. Aber für die "Fahnenflucht" dürfte er mittlerweile rehabilitiert sein.
  2. Ich hänge auch gerade "irgendwie in der Luft"...
  3. Die momentane Zeit ist für uns alle schwierig. Für manche sehr schwierig, für andere weniger schwierig. Aber ich behaupte mal, dass die Zeit, als Bomben fielen und Menschen vergast wurden, deutlich schwieriger war. :rolleyes: Angenommen, das Mädchen hat wirklich spontan aus dem Herzen gesprochen. Die Organisatoren hätten die Subtilität dieser Aussagen in meinen Augen erkennen und dann eine unmittelbare Klarstellung platzieren müssen: Dass wir gerade nicht in einem mit dem Nationalsozialismus vergleichbaren Zustand leben. Das haben sie nicht und daher liegt die Vermutung nahe, dass das alles Relativierung und Instrumentalisierung war. In die Köpfe der Menschen kann von uns niemand schauen, wir können lediglich versuchen, Indikatoren zu erkennen. Daher:
  4. Anne Frank wurde ermordet, wie Millionen weitere Menschen. Das 11-jährige Mädchen wurde instrumentalisiert.
  5. Richtig, hat sie nicht! Hat sie aber glaube ich selbst bekommen. Hats anscheinend im Nachkriegsösterreich auch gegeben Den Hákarl kann ich mir noch schön- trinken, reden und lachen, so nach dem Motto: Du magst Salmiak-Lakritz, Fisch und auch 3-Wochen-überreiften französischen Käse (Camembert, Munster, Reblochon, Mont D'Or etc.). Aber Lebertran geht gar nicht! Ich schließe mich Deinem :puke:an! Zum anderen, weniger lustigen Thema: So sehr ich Dir und weiteren ähnlichen Beiträgen in dereren Grundaussage zustimme: Ich denke nicht, dass das hier geschilderte Auftreten auf Demonstrationen ausschließlich auf einen Mangel an Bildung zurückzuführen ist. Solche Ansichten und Taktiken erstrecken sich über alle "Bildungsschichten" hinweg. Wieviele (z.T. promovierte) Akademiker gibt es, die sowas ausdrücklich oder implizit durch Akzeptanz unterstützen? Ich würde mir wünschen, dass die meisten hier von uns im Forum nächstes Jahr Parteien wählen werden, die sich mit aller Klarheit von jenen distanzieren, die unsere parlamentarische Demokratie zu unterwandern und die negativen Seiten unserer Geschichte zu relativieren und zu instrumentalisieren versuchen. Ein interessanter Ansatz wäre (der zur Zeit mal wieder aus aktuellen Gründen diskutiert wird): Den Doktorgrad (fälschlicherweise oft als "Titel" bezeichnet) z.B. viel strenger an eine Wissenschaftliche Laufbahn zu binden. Und zwar für alle Fachrichtungen, auch Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Jura etc. Oder halt bei Bedarfsmangel in gewissen Disziplinen abzuschaffen. Wer 5 Jahre lang pro Jahr mindestens 3 akzeptierte Papiere auf international akzeptierten Konferenzen und Workshops eingereicht, Übungen und Vorlesungen gehalten und Abschlußarbeiten betreut hat, der wird dann am Ende viel zu nerdig sein, seinen Doktor (=der Lehrende) als intellektuelle Nebelmaschine für Psychopathen auf Wahlplakaten oder Bewerbungen für Vorstandsposten zu platzieren. :biggrin: Das Problem würde dadurch natürlich nicht gelöst. Aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
  6. Da fällt mir gerade noch was Widerliches aus Island ein, dagegen war der Gammelhai wirklich sehr sehr lecker. Ich bin in Reykjavik einen Halbmarathon gelaufen und beim Zieleinlauf hat man uns so Plastikdosen mit der Aufschrift "Cod Liver Oil Capsules" in die Hand gedrückt. Mein Englisch hat in diesem Moment ausgereicht, um zu verstehen, dass es sich um Dorschleberölkapseln, also um Lebertran handelt. Also erstmal Vorsicht! Ein Isländer, der ins Ziel gelaufen ist, hat die Dose noch während des Auslaufens aufgerissen, sich ganz selbstverständlich ein Häufchen der Kapseln auf die Hand gegeben, dann in den Mund und wie so ne Portion Smarties durchgekaut und dann runtergeschluckt. Im Hotel hab ich ein paar Kapseln, die ja sehr gesund sein sollen, zuerst ohne zu kauen runtergeschluckt. Am nächsten Tag hab ich mir gedacht: Jetzt machst Du es mal so, wie der Isländer das gemacht hat, d.h. schön durchkauen. Da hat sich bei mir dann wirklich der Magen umgedreht....:eek::mad::redface::rolleyes::tongue:
  7. Eine Forumskollege hat in einen anderen Thread mal ein Lied einer berühmten kölschen Band reingestellt: Darin wird das thematisiert... Es gab auch Mitte der 90er zu meiner Zeit so das Klischee, dass da bei der Gewissensprüfung wirklich derart grenzwertige Fragen gestellt wurden. Aber da konnte man schon inoffiziell fast frei wählen, musste lediglich ein Begründungsschreiben aufsetzen.
  8. Damals war die Wahrscheinlichkeit gewiss auch ungleich höher, eine Großzahl von Reservisten im Raum zu haben. In den 80ern war das mit der Verweigerung bestimmt noch nicht so einfach wie in den 90ern und 2000ern.
  9. So ähnlich hat ja auch der kalte Krieg funktioniert. Nur dass man da so alle paar Jahre mal Landstriche oder Atolle mit der Bombe verseuchen musste. Da gefält mir das mit dem SciFi-Roman besser. Klingt aber eher nach einem utopischen Roman...
  10. Zynisch wirkt, dass ausgerechnet ein Hersteller für Spaßmobile Motoren für Drohnen liefert. Was mich etwas hoffen lässt ist, dass vielleicht irgendwann - sofern es überhaupt noch Kriege geben sollte - maximal Drohnen gegen Drohnen oder Roboter ober vielleicht nur noch Computer gegen Computer kämpfen... Erleben werden wir das bestimmt nicht mehr.
  11. Die Augen links!!! Guten Morgen, Kameradinnen und Kameraden! Da ich möchte, dass ihr alle gut in diesen Dienstag morgen kommt, hier noch ein Qualitätsschwank aus meiner Zeit beim Luftwaffenausbildungsregiment 2. Ich hatte bereits einen Schwank aus der Carte Blanche in Weert erzählt. Der Disko, die aus folgendem Grund bei den in der Region stationierten Bundeswehrsoldaten sehr beliebt war: Es gab dort tänzerische Auftritte junger Damen. Diese Auftritte waren für ein solches Soldatenpublikum choreografiert. I. Akt: Die Damen waren leicht bekleidet II. Akt: Die Damen waren sehr leicht bekleidet III. Akt: Die Damen waren unbekleidet Aber: Es war hauptsächlich eine Disko. Also es waren auch zahlreiche Damen als Gäste dort vorhanden. Ein Kamerad ist nach einigen Heineken (oder Grolsch?) ziemlich verliebt, aber auch ziemlich mutig geworden. Er hat sich die Frage, wie er die in der Carte Blanche gefundene Dame seines Herzens beeindrucken kann, ganz einfach beantwortet: "Nach dem III. Akt trete ich mal selbst auf der Bühne auf!" Mit Ansage und Erklärung vom Animateur und Musik aus den Boxen betrat er die Bühne und fing an zu tanzen und sich selbst ungeübt zu entkleiden, bis auf die Unterhose. Nach gröhlender Aufforderung des Publikums hat er dann auch noch mit hin- und herbewegter Hüfte und tiefbaumelndem Gemächt die Unterhose heruntergezogen. Daraufhin hat man als Außenstehender auch ganz eindeutig erkannt, wer die von ihm angebetete Dame war: Es war jene, die sich ganz rasch mit entsetzt angewidertem Gesicht von der Bühne entfernt hat. Und Gefreiter Meier (Name geändert) gehörte nun beim Stammpersonal der Kaserne zur Prominenz.
  12. Das kann sehr gut sein. Wobei ich das Buch nicht gelesen habe und der Film zu den wenigen David Lynch Filmen gehört, die ich noch nicht in voller Pracht gesehen habe. Es soll ja jetzt wohl eine Neuverfilmung geben...
  13. PS: Surströmming habe ich noch nie probiert.
  14. Womit Du den Brennivín ansprichst. Hákarl mit Brennivín - nur ganz wenig nippen nach einem gegessenen Würfel, um den die Nasenhöhlen aufsteigenden Ammoniakdunst zu neutralisieren - passt ganz gut zum Bier, finde ich .
  15. Uuuuuuhhhhhhh! Jaaaa! Womit Du implizit jene Ängste schilderst, die einen beim Anblick des Bildes überkommen.
  16. Puh, ist das ne Fotomontage oder gibts die wirklich? Dagegen sind Piranhas (die auch essbar sind!) ja fast schon zahnlos! Hässliche Fische schmecken oft sehr gut, man denke nur an den Seeteufel: https://de.wikipedia.org/wiki/Seeteufel
  17. Du meinst den Mann mit den langen spitzen Zähnen? Neeee, aber ich war mal Arbeitskollegen, die aus Hermannstadt/Sibiu kommen dort unten. Und 1x auch alleine. Auf einem Rock-/Metal Festival, dem ARTMania Transsilvania https://de.wikipedia.org/wiki/Hermannstadt Sehr schön dort unten. Die Stadt war letztes Jahr übrigens europäische Gastronomie-Hauptstadt, wo wir schonmal beim Thema sind.
  18. Sieht auch lecker aus, aber wie Du schon schreibst, den scheint man nicht so leicht zu bekommen Und schon gar nicht mit MSC-Siegel. Sollte ich in den nächsten Jahren nochmal nach Transsilvanien reisen (was ich bestimmt tun werde), dann wird der vielleicht mal auf meinem Teller landen.
  19. Der Vater eines Arbeitskollegen mit kasachischen Wurzeln holt gelegentlich Zander aus dem Rhein. Wobei der Zander, den man hier im Laden bekommt, wohl überwiegend aus Kasachstan kommt. Mein Vater selbst angelt lieber an der Süßwassertalsperre. Da herrscht Trinkwasserqualität, d.h. Motorboote sind dort verboten. Frisch gefangene und frisch heißgeräucherte Forelle von dort ist auch was Feines.
  20. Die Wasserqualität des Rheins soll sich sehr verbessert haben, zumindest im Vergleich zu vor 20-30 Jahren. Vor ein paar Jahren konnte ich auf jeden Fall in Basel beobachten, wie jede Menge hübsche Mädels zum Baden da reingesprungen sind! Aber die ganze deutsche Industrie hat der Rhein da ja noch vor sich... Zander ist was Feines. Im Elsass lobe ich mir da die Choucroute au Filet de Sandre, schön mit Meerrettichsauce. Den Fisch schön auf der Hautseite gebraten. Lecker. Auch wenn ich unterm Strich Meeresfisch vorziehe.
  21. Als lakritzig habe ich das nicht in Erinnerung. Ist allerdings schon ein paar Jahre her. Lakritz mag ich ganz gerne. Auf Island habe ich mal https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A1karl gegessen. Also Fleisch vom Hai, der sich praktisch sein Pipi ins eigene Fleisch und Blut macht, so dass man das Fleisch ein halbes Jahr lang "reifen" lassen muss, damit es nicht mehr giftig ist. Und das hat dann einen salmiak-lakritzigen Geschmack, so wie ne Dixi-Toilette riecht... Also: Ich bin da abgehärtet!
  22. Ich denke gerne an das Ringfest in Kölle zurück. Da gabs dann beim Umherziehen dosenweise Reissdorf Kölsch. Und gute MUcke dazu. Zumindest z.T. gute Mucke.
  23. Dann besorg Dir das Copy-Right an den Geschichten, verfälsche die Namen und los gehts!
  24. Noch ne Anekdote, nicht selbst beim Bund erlebt sondern in einem Studentenwohnheim ehemaliger Kommilitonen. Da hat ein Kommilitone nach dem Auszug ein paar Dokumente unverschlossen hinterlassen. U.a. eines das beurkundet, dass er mal eine Woche Cafe Viereck gewonnen hat. Er hat als Stabsdienstsoldat im Gezi das Dienstsiegel mißbraucht, um kostenlos diversen Freundinnen private Post zustellen zu können. Eine seiner Freundinnen ist dann mal umgezogen, und er hat dummerweise an die alte Adresse geschrieben. Und der rückgesendete Brief wurde dann dummerweise - da Dienstsiegel drauf - an einer BW-Poststelle geöffnet. In dem Brief stand sinngemäß drinnen: "Ich habe noch nie im Leben so viele dumme Menschen und zivile Versager wie hier bei der Bundeswehr erlebt." Lustig, denn durch diese Aktion hat er sich selbst auch nicht gerade als sonderlich weitsichtig erwiesen...
  25. Da fällt mir ne Anekdote aus dem Geschäftsszimmer ein. Wir waren u.a. auch dafür zuständig, wenn ein Kamerad mal nicht zum Dienst angetreten ist, nach einer bestimmten Zeit die Feldjäger zu informieren. Da gab es glaube ich so ne Abstufung. Erstmal galt man als unerlaubt Abwesend und nach einer gewissen Zeit dann als fahnenflüchtig. Nach einiger Zeit kam mal ein Fernschreiben von den Feldjägern zurück: "Flieger Schulz (Name geändert) noch immer nicht auffindbar. An der angegebenen Anschrift fanden wir eine Niederlassung des Sozialamtes Köln."

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