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saabracadabra75

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Alle Beiträge von saabracadabra75

  1. Der könnte der Mann an der Waffenausgabe/-Annahme gewesen sein. Oder derjenige, der sie ver- oder entladen hat. Allerdings kann ich mich nicht mehr erinnern, welche Maßnahmen zum Transport der Waffe ergriffen wurden. Weiterer Tipp: Die Waffe ist weder die P1 noch das G3...
  2. Naja, sagen wir allerallermindestens zwei Personen haben im Falle der Fahrlässigkeit gepennt: Der Schütze und die Schießaufsicht.
  3. OK. Ein Tipp: Es ist vorher entweder etwas vorsätzlich passiert, oder mindestens drei Personen haben gepennt...
  4. Ich wiederhole nochmal mein Rätsel, es wurde bislang keine Antwort gefunden: Braucht ihr n Tipp? (Ist auch so BW-Redewendung gewesen, wohlwollend belehrend: "Ein Tipp:...")
  5. Ja, ich denk mal der Umgangston hängt auch nicht nur von der Teilstreitkraft, sondern auch von der Art der Einheit ab. Ich hab den Bund ausschließlich im Ausbildungsregiment kennengelernt, d.h. dort, wo die Grundi stattfindet. Da gehts natürlich ruppiger zu. Auf ner Übung in einer FlaRak-Gruppe herrschte ein milderer Ton. Die waren da sogar beindruckt von der Diszipliniertheit von uns Jungs aus Budel. Wurde extra vom Major erwähnt. Aber: Ist auch schon 25 Jahre her. Keine Ahnung, wies heute in der Berufsarmee ist. Da wird sich weiter was getan haben. Mit Schreihälsen lockt man keinen Nachwuchs, bzw. wahrscheinlich keine Fachkräfte, die man haben möchte und auch braucht. Hier n Mini-Schwank : Auf oben erwähnter Übung waren wir - trotz Luftwaffe - in einer benachbarten Heereskaserne untergebracht. Wir gehen übers Kasernengelände mit ein paar anderen Reservisten zum Mannschaftsheim. Eine StUffz(w) begenet uns, während ein Reservist beim Gehen die Hände in der Hosentasche hat: Sie(schreiend): "Sind Sie Pilot??" Er(verdutzt): "Nein, Wieso?" Sie(schreiend): "Weil Sie die Hände am Knüppel haben!!" Schlaft gut!
  6. OK, noch n Schwank, so als Betthupferl: Ich Erzähle euch jetzt die Geschichte von Obergefreiten Soests (Name geändert) positivem Wandel. Soest war wie ich Mitte der 90er in Budel/Niederlande als Wehrpflichtiger stationiert. Wir hatten es eigentlich nicht so schlecht. Doppelter Wehrsold als Auslandszulage, obwohl wir näher an der Heimat stationiert waren, als so manch anderer. Und es gab billigen Alkohol - die 1-Literflasche Jim Beam für ca. 18DM umgerechnet. Ich war im Stabsdienst, OG Soest war Ausbilder und dort für seine Neigung zum Schreien bekannt. Besonders auch, wenn die Rekruten Unordnung in der Stube hatten. Mit Soest habe ich in derselben Barracke fürs Stammpersonal gewohnt - mit der Ordnung hat er es in seiner Stube nicht ganz so ernst genommen. Die Riesen-Armada leerer Schnapsflaschen ist z.B. mit der Zeit immer riesiger geworden. Soest war so privat ganz umgänglich und eines Abends hatte ich mit ihm auf der Stube was getrunken, ich Bier er Hochprozentiges. Er war schnell rabenvoll, im Hintergrund liefen im Fernsehen Kämpfe von der Wrestling Federation und er zählt mir, wie sehr er doch fürs Wrestling schwärmt. Er wurde immer voller, ich immer gelangweilter und irgendwann hab ich mich höflich auf meine Stube verabschiedet. Am nächsten Morgen hat der Spieß den Braten bzw. Soests Suff gerochen. Resultat: Spontane Kontrolle der Stube von Soest durch Spieß. Was Spieß sah, mochte er garnicht. Und selbstverständlich war er doppelt-sauer, da Soest ja den Rekruten ein Vorbild sein muss. Spieß zu Soest: "Ich werde jetzt öfters unangekündigt Ihre Stube kontrollieren!! Und sollte ich auch nur 1x was zu beanstanden haben, dann sorge ich dafür, dass Sie nach Frankfurt versetzt werden. Und gauben Sie bloß nicht, dass der Fluss, den Sie dort vorfinden werden, Main heissen wird!!!" Das hat geholfen. Soest hat weniger geschrien und mehr Ordnung gehalten. DISCLAIMER: Mit dem Erzählen dieser Geschichte möchte ich das kleinere Frankfurt nicht herabwürdigen. Eine Versetzung hätte für den OG eine erhöhte Reisebelastung bedeutet
  7. War bestimmt heftig. Bin schon froh, dass ich Mitte der 90er eingezogen wurde. Mein Vater war in einer Zeit bei der Luftwaffe, die bestimmt vergleichbar war: 1962/63. Direkt zwei Erignisse durfte er erleben, in denen Atomkrieg oder internationale Krise in der Luft lag. Amerikaner-stationiert-Atomraketen-in-Türkei-daraufhin-schickt-Russe-Atomraketen-nach-Kuba Der in 1. involviert gewesene US-Präsident stirbt an Kugeln, die er verpasst bekommt Hinzu kommt noch ein Skandal, in dem im schwarzwäldischen Nagold BW-Soldaten von ihren Ausbildern - z.T. mit Todesfolge - mishandelt wurden.
  8. Übrigens, Herr Kanonier Earl Of Nine: "Das heisst nicht Gasmaske, das heisst ABC-Schutzmaske!!!!!!!!!!!!" "Und es heisst auch nicht Dreieckstuch, sondern Dreicktuch!!!!!!!!!!! Sie sagen ja auch nicht Schubslade oder Puffsmutter!!!!!!!" Alles klar? Und, wer von euch hat ein Déjà-vu? Sofort melden!!!!!!!
  9. PS: An der Klampfe, das ist ihr Bruder. Der gehört glaube ich auch schon seit Jahr(zehnt?)en zum Live-Team. Leider habe ich es mal verpasst, sie live in der Region zu erleben.
  10. Die wunderbare Kim Wilde! Hier eine Quarantäne-Unplugged-Version eines ihrer größten Hits:
  11. Aus den 80ern, von einer die auszog, um ihre Angst vor (menschlichen) Hunden zu überwinden: J'ai pas peur!
  12. Hier ein "Gute-Morgen"-Schwank, diesmal über die Freizeitgestaltung als Wehrpflichtiger in Budel. Da gab es das Carte Blanche in Weert. Das war eigentlich ne stinknormale Disko. Für den Donnerstag Abend hat man sich was einfallen lassen, wie man ein männliches Soldatenpublikum unterhalten kann. Es gab tänzerische Auftritte junger Damen. Diese Auftritte waren dann für ein solches Soldatenpublikum choreografiert: I. Akt: Die Damen waren leicht bekleidet II. Akt: Die Damen waren sehr leicht bekleidet III. Akt: Die Damen waren unbekleidet Im III. Akt konnten die Damen manchmal ziemlich gemein werden: Die haben sich dann den Besoffensten im Publikum ausgesucht und dann auf die Bühne gezerrt, auf einen Stuhl gesetzt, gefesselt und dann ihren Schabernak mit dem Armen getrieben. So hat schon so mancher Kamerad Bekanntheit erlangt... Ungeachtet derartiger Gefahren standen eines Abends der OG Schulz (Name geändert) und ich im III. Akt in der ersten Reihe und haben uns die Augen aus dem Kopf gegafft Der Schulz war völlig weggetreten und nur auf die Bühne fixiert. Den Blick nach vorne hat er sich dann eine Zigarette in den Mund gesteckt und das Feuerzeug angesetzt. Hat nicht gebrannt. Schulz stellt eine richtig große Flamme ein. Hat immer noch nicht gebrannt. Schulz zieht richtig fest und ich blicke zu ihm rüber und sehe, wie er sich abmüht und auch, was Sache ist. Ich: "Schulz!!!! Du hast die Kippe verkehrt rum im Mund!!!!" In diesem Moment geht die Kippe am Filter lichterloh in Flammen auf! Ein Bild für die Götter: 1,5m vor uns räkeln sich ein paar nackte Mädels und Schulz kämpft panisch mit einer lichterloh brennenden Zigarette.
  13. Wohl wahr. Als Rettungsring, Funkgerät etc. eher unbrauchbar.
  14. Wenn ich das lese, bin ich froh, dass ich nach dem Mauerfall gezogen wurde. Und keine großen NATO-Manöver mitmachen musste.
  15. Schießen hat mir beim Bund immer Spaß gemacht, auch wenn es stressig war. Und noch die Brisanz hinzukommt, dass man halt das Schießen auf Menschen "trainiert". Die Gescheiteren unserer Vorgesetzten haben Letzteres schon betont und auch versucht, uns ein gewisses Bewusstsein hierzu zu vermitteln. Die P1, die ich noch kennengelernt habe und deren Konstruktion noch aus der Nazi-Zeit stammt, hatte aufgrund ihres 8-Schussmagazins und der schwierigeren Beherrschbarkeit den Spitznamen 8+1, "(8 Warnschüsse und der Wurf ist dann tödlich ). Kann man sowohl witzig als auch makaber finden. Aus Ingenieur-Perspektive kann es schon bemerkenswert/faszinierend sein, wie insbesondere automatische Waffen konstruiert sind. Hinsichtlich ver-und entriegeln, Impulsverarbeitung, Abstimmung der Federn etc. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass wir hier in D ein vergleichsweise strenges Waffengesetz haben. Was man jetzt in den USA nach der Wahl im Fernsehen gesehen hat, wie Leute mit Sturmgewehren durch die Straßen gelaufen sind Dann schon lieber in Polizeihand. Dein Emoticon interpretiere ich so, dass Du das Gewehr bei euch an Bord als nicht unbedingt notwendig empfindest..?..
  16. Marschieren hab ich immer gehasst. Zu Einen die stumpfe Mechanik der Bewegung. Und die doofen Lieder singen. 191cm Körpergröße, Beine im Verhältnis zum Oberkörper überdurchschnittlich lang. Hab immer gut was in die Hacken gekriegt
  17. In Zeiten der Wehrpflicht wars denke ich mal so: Das Kreiswehrersatzamt hatte die Aufgabe, die Simulanten zu entdecken und dann einzuziehen. Heute ist es so: Das Kreiswehrersatzamt hat die Aufgabe, (die völlig) Untauglichen zu entdecken und eben nicht zu nehmen.
  18. Nur ob Du auch gerne Partnerin eines Matrosen wärst...?
  19. Kommt wahrscheinlich drauf an. Ich weiß nicht, ob ich mich das getraut hätte, so mit den Beschwerden. Und Du hast halt auch Zeugen gebraucht, die da mitziehen. Aber mit der Leuchtpatrone, das war ja schon ein krasser Fall. Die Ausbilder merken denke ich halt schon, mit wen sie sowas machen können und mit wem nicht. Und umgekehrt ist es auch so, die Rekruten merken, mit welchem Ausbilder sie was machen können...
  20. Ein Rätsel, inhaltlich von mir seiner Zeit erlebt: Was ist passiert, wenn auf dem Schreibtisch in der Waffenkammer plötzlich ein schwarzer, zylindrischer, metallischer Gegenstand, der konisch zu einem Loch zuläuft, steht? Und in dessen Loch ein Kugelschreiber steckt, so dass der Tisch nun mit einem modischen Accessoir geschmückt ist?

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