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josef_reich

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Alle Beiträge von josef_reich

  1. Hielt sich doch in Grenzen... Klarer kann man es wohl kaum erklären. Nun sollte man das geschätzte Publikum nur noch darüber informieren, was es bedeutet wenn die Ladekontrolle im Fahrbetrieb anfängt zu "glimmen" (...Obwohl - diejenigen, die es interessiert dürften es dem Schaltplan entnommen haben und diejenigen die es noch nicht kapiert haben, sollte es nicht interessieren...) Ich bekomme nämlich immer einen Hals, wenn mir in der Werkstatt ein "Wertzuschätzender Kunde" - also selbsternannter Elektriker - über den Weg läuft und ständig darüber faselt, seine Ladekontrolleuchte glimmt - und deshalb hätte der Stromkreis einen "Kurzschluß" Ich geb mittlerweile als Standardantwort "Ist wohl Wasser im Tacho..." - und Ruhe ist. Sorry, das musste einfach gesagt werden - jetzt geht's mir besser.
  2. Nicht unbedingt zwingend die letzte... *orakelmodus-aus* Erstmal merci für den Bericht. Auch bei Edelstahlanlagen kann sich das Dämmaterial der Töpfe im Laufe der Zeit zerlegen. Bei zu hoher Abgastemperatur auch ausbrennen. Dazu besteht im Vergleich zur Serienanlage eine durchaus höhere Bruchgefahr, die aber nicht von der Korrosion sondern dem insgesamt etwas spröderen Materialgefüge ausgeht. Insbesondere die Flansche zwischen Topf und Rohr sind gefährdet, wenn die Anlage nicht absolut spannungsfrei eingebaut wurde - manchmal reichen sogar die thermischen Spannungen im normalen Fahrbetrieb. Bei Schäden kann nicht die nächstbeste Werkstatt weiterhelfen. Das kann unterwegs lästig werden, denn Bühne und vernünftiges WIG-Gerät mit einem Mann der Edelstahl-Dünnblech schweißen kann, stehen selten zusammen in einer Halle... Trotzdem - auf Dauer bestimmt die bessere Lösung als der ewige Gammel, der von den in der Qualität häufig streuenden Lieferanten normaler Stahlanlagen abgeliefert wird...
  3. josef_reich hat auf ssason's Thema geantwortet in Technik Allgemein
    Aaaaalso - zum Mitschreiben - ein letztes Mal... Bitte unterscheidet bei 9000ern zwischen - Ölpumpenausfall durch defekten Pumpenantrieb. - Verlust der Pumpleistung durch zugesetztes Sieb. Ersteres ist ein kapitaler mechanischer Defekt und extrem selten. Hier geht es aber bisher um die thermischen Einflüsse der Abgasanlage auf das Öl und die hierdurch verursachten Folgeschäden im Ölkreislauf. Grundsätzlich habe ich bisher NUR kombinierte Schadensbilder gesehen. Bestehend aus metallischem Abrieb und Spänen - fast immer aus dem Steuertrieb - und mehr oder weniger verbackenem Ölranz durch verschleppte Ölwechsel. Nur wenn beides in trauriger Zweisamkeit zusammenkommt, setzten sich die Siebe in extrem kurzer Zeit zu. Der Schlick des verbrauchten Öls zusammen mit dem in JEDEM Motor in geringem Maße vorkommenden Abriebes und - ganz entscheidend - rußigen Partikeln, die durch rechtzeitigen Ölwechsel entfernt werden sollten bilden hierbei das Bindemittel, in dem sich die gröberen Späne einbetten. Und das natürlich da, wo es am leichtesten geht - im Sieb des Ölpumpenrohres. Ist dies geschehen, sinkt der Öldruck innerhalb kürzester Zeit ab, innerhalb weniger hunderte Kilometer fängt eine Lagerschale an zu fressen. Dieser Abrieb gibt dann dem Schmierkreislauf den Rest. Die Lage des Kats ist bei dem Schadensverlauf nur zweitrangig mitentscheidend. Durch den vorne liegenden - bei D3-Fahrzeugen - altert das Öl deutlich schneller, weil bei heiß abgestelltem Wagen der Kat das Öl in der Wanne extrem erhitzt. Bei abgestelltem Motor, das Öl zirkuliert nicht - tödlich - und beginnt sogar unmittelbar an der Oberfläche der Ölwannenschale einzubrennen. Hier fehlt konstruktiv ein Abschirmblech, auf welches wohl zu Gunsten der Bodenfreiheit verzichtet wurde. Das normale Abgasrohr der D2-Fahrzeuge kühlt relativ schnell ab und enthält im Gegensatz zum Kat auch nicht das Potential, über längere Zeit extreme Wärmemengen abzugeben. Bei regelmäßigem Ölwechsel mit hochwertigem, thermisch belastbaren Ölen ist die Gefahr allerdings relativ gering. Die halten das aus. Viel entscheidender ist der Netzquerschnitt des Siebes. Kleinmaschigere filtern besser die groben Partikel, setzten sich logischerweise auch schneller zu. Die "alten" grobmaschigeren lassen etwas größere Partikel durch, die sich möglicherweise an anderer Stelle ansiedeln... Beim Ölfilter das Bypassventil auslösen... Und dann... Wer allerdings glaubt, durch das Rückrüsten auf gromaschige Siebe bereits vorhandene Öldruckprobleme beseitigen zu können, der hat's immer noch nicht kapiert... ...denn das "Material" welches wie immer wieder beschrieben wurde das feinmaschige Sieb zusetzt, tritt im Normalfalle - also regelmäßiger Ölwechsel sowie NICHT runtergewirtschaftete mechanische Bauteile - gar nicht auf. Den Kat auf die Einbaulage der D2-Fahrzeuge zurückzurüsten würde somit die Schadensgefahr nur reduzieren, nicht aber verhindern. Fast alle 9000er sterben durch die Späne minderwertiger Kettenräder oder dann, wenn der Vorbesitzer eine Ölsau war und die Zeitbombe bereits gelegt ist. Kommt beides zusammen, hat man die Erklärung dafür, warum so viele 2,3er der frühen Baujahre verrecken - und die haben den Kat HINTEN. Daran lieg's also nicht alleine...
  4. josef_reich hat auf René's Thema geantwortet in 9000
    Also gibt es dann vermutlich grundsätzlich unterschiedlichste Sorten von Dicht-Matze und Klebe-Matze. Matze-Grün oder Matze-Rot, je nach Anwendungsfall. Genaugenommen eigentlich Hylo-Matze-mar und Dirko-Matz. Ach ja, ich vergaß Lock-Matzetyte. Mit Sili-Matzecon (...schreibt man das so? ) und Sika-Matze-Flex würde ich das übrigens nicht unbedingt zumatzen... Vorher aber auf jeden Fall mit Matzeton entfetten.
  5. Um die 2000 Ocken. Die niedrige Laufleistung rechnet sich mit möglichen Stand- und Alterungsschäden auf. Dullen und Kratzer interessieren bei dem Alter kaum - es sei denn, Du bist Einkäufer für's Werksmuseum... Alle Öle und Filter und Kerzen (NGK) ohne Rücksicht tauschen, dann eine Weile zur Bewährung fahren. Wenn die Bremsen in letzter Zeit gemacht wurden, ist's ein Pluspunkt. Bei Kurzstrecken- oder Rentnerwägen gammen die oft fest. Leichtgängigkeit der hinteren Sättel und Innen-(!!!)-Seite der vorderen Scheiben sagen Dir mehr. Auspuff kann bei dem Alter von innen her schon ziemlich fertig sein, trotz der wenigen Kilometer. Da verreckt dann als erstes das Wellrohr, wenn er zum ersten Mal richtig arbeiten muß... Einziger Killer: Traktionskontrolle. Dann FINGER WEG von dem Wagen. Verwende die Forensuche - Stichwort Kaufberatung. Es gibt mittlerweile für JEDE denkbare Fahrzeugvariante irgendwo eine Checkliste.
  6. josef_reich hat auf HAGMAN's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Also, so blöde ist Murphy nun auch nicht... Nach stunden-/-tagelangem Suchen FINDET man das Teil garantiert genau dort an der idiotensicheren Stelle - ganz vorne rechts - wo man es damals mit dem Gedanken hingebunkert hat, es im Falle des Falles schnell zur Hand zu haben... ...weil man es im Nachhinein NIEMALS dort vermutet hätte. Denn die guten Dinge sollten ja HINTEN liegen, damit nichts an sie rankommt... ...aber dennoch, beglückt über den eigenen Ordnungssinn, wandert man triumphierend, mit deutlicher Verspätung zurück an die Schrauber-Baustelle... ...um dann nach dem Einbau festzustellen, daß das Ersatzteil GANZ GENAU die gleiche Macke hat wie dasjenige defekte, welches man ersetzen wollte. Genau SO läuft das - weil es immer so läuft - und nicht anders.
  7. Sag mal - willst Du uns hier verarschen? Dann klau bitte jemandem anderen die Zeit. Hier sind halt im Forum 95% Frager und vielleicht 5% Antworter. Ich bedauere hiermit, daß Du nicht direkt nach fünf Minuten den Full-Service einschließlich Vorort-Schadensbegutachtung erhalten hast... Hätte Dir dagegen jemand geraten, Du solltest zu jemandem hinfahren der ein Tech hat, wär's Dir wohl auch nicht recht gewesen.
  8. Die hinteren drei Stellen ...111 oder ...112 bedeuten Gemischfehler. Weisen auf Lamda-Sonde, defekte Unterdruckleitung in Regelkreis-Verbindung mit LMM hin. Fehlendes Luftmassen-Signal ist ...221 oder ...242 Nur die Drosselklappe dagegen wäre dagegen ...212 oder ...213 Code ist fünfstellig, sollten mehrere gespeichert sein, durch ein langes Lichtsignal getrennt. Etwas längere Pause zwischen den einzelnen Stellen des Codes. x -- x -- x -- x -- x --- XXXX --- x -- x -- x-x -- x -- x-x-x wäre also Fehler 11111 und 11213
  9. josef_reich hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in 9000
    Warum fragst Du überhaupt, wenn Du eh alles besser weisst...
  10. josef_reich hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in 9000
    Wenn's nicht nur drastisch an den Dichtungen klebt, sondern wirklich nicht mehr entriegelt Vom Innenraum nach hinten durchsteigen. Ballistol auf die zugänglichen Teile sprühen. Auch von außen ins Schloß. Wenn's noch nicht gehen sollte - Mit einem winklig gebogenen Draht vom Laderaum aus nach der Schlossfalle angeln und entriegeln. Notfalls unteren Teil der Verkleidung wegschrauben und von innen am Geber entriegeln. Dichtungen gründlich reinigen. Auch die Auflageflächen des Heckklappenbleches innen. Danach Hirschhorntalg drauf oder dünn mit Siliconspray einreiben.
  11. Glaubst Du im Ernst, die seien bei einem 9-3 günstiger?? Scheint auch der Wunsch von Saab zu sein - dass die Kunden zur Konkurrenz wechseln. Anders kann ich mir die aktuelle Modell- und Ersatzteilpreispolitik sowie den Umgang mit berechtigten Reklamationen nicht erklären. Sucht Du ein Fortbewegungsmittel oder ein neues Image ??
  12. Viel interessanter ist, daß keinerlei Informationen über die Lebensdauer der Pufferbatterien verfügbar sind. Weder im Sinne von Ladezyklen oder Betriebsjahre, geschwige dann umgerechnet auf die durchschnittliche Kilometerlaufleistung im Mischbetrieb. Wer also mit einem gebrauchten Wagen dieser Art liebäugelt, sollte zumindest einmal nach dem Preis eines Akkutausches fragen... *mitdemzaunpfahlwink*
  13. Lacht nicht - das geht wirklich. Allerdings nur bei NICHT lackierten Teilen. Und auch nur mit sehr hochwertiger Creme, die einen bestimmten Mindestpigmentanteil beinhaltet. Also nicht die Billig-Plörre von Aldi... Neben sehr guten und dauerhaften Ergebnissen lässt sich zudem die flüssige mit dem Schwamm vortne dran am besten handhaben. Frosch oder Erdal. Teile GRÜNDLICHST reinigen, am besten mit einer ziemlich harten Bürste. Unbedingt die oberflächlig milchig weißen Bereiche entfernen. Creme lange Einziehen und Auftrocknen lassen. Danach mit trockenem Tuch nachpolieren.
  14. Also irgendwann sollte mal SCHLUSS sein mit dem kollektiven schlechten Gewissen derer, die zu dieser Zeit noch nicht geboren waren. Es sollten sich EHER diejenigen an die Nase fassen, die noch vor 20 Jahren an der Zonengrenze widerspruchslos auf ihre eigenen Landsleute geballert haben. Oder diejenigen, die nach wie vor glauben, daß man mit einer automatischen Waffe Demokratie im nahen Osten verteilen darf...
  15. Und die Kandidaten der Marke mit der Niere auf dem Kühler fallen recht überdurchschnittlich durch eine Fahrweise auf, die eher auf einen hohen Alkoholgehalt schließen lässt. Nicht im Tank, sondern in der Leber...
  16. Also - einen Rat kannst Du nicht von mir bekommen. Aber eine Meinung... Entweder es ist ein wirklich guter Freund - dem sollte man eigentlich *alles* an den Kopf schmeißen können. Auch Klartext - und zwar dann, wenn er gerade dabei ist, großen Bockmist zu bauen. Eine gute Freundschaft verkraftet das spielend. Wenn er es Dir übel nimmt, hast Du eine Freundschaft verloren, die zumindest keine gute war. Hast aber zumindest Deinen Teil dazu beigetragen, indem zumindest Du ihn vor diesem Schneeball-Abzockscheiß gewarnt hast. Die Bauernfänger, denen auch er offensichtlich aufgesessen ist, labern einen derart mit rosaroten Geschäfts-Phantasien voll, daß man wirklich kurzfristig den Überblick verlieren kann. Die "Schulungsveranstaltungen" sind in vieler Hinsicht mit einer Gehirnwäsche vergleichbar - alle "Vereine" mit kriminellen Machenschaften dieser Art - vom Strukturvertrieb bis zu religiösen Sekten - arbeiten so. Häufig wird hierzu eine Lebenskrise (Scheidung, Arbeitslosigkeit) ausgenutzt - oder einfach im Rahmen einer Art "Persönlichkeits-Schulung" nach den Schwächen des künftigen Opfers geforscht - und diese ohne jegliche Rücksicht auf Verluste ausgenützt. Die Opfer werden regelrecht auf ihren Freundes- und Bekanntenkreis angesetzt, um auch hier weitere Personen zu finden, die man auf Grund der schon vorhandenen sozialen Kontakte rigoros ausnehmen kann. Die Produktpalette reicht vom nutzlosen Lifestylekrempel, überteuerter Schein-Markenware bis hin zum organisierten Anlagebetrug. Gehe also davon aus, daß Dein Freund eigentlich ohne seinen bewusten Verstand agiert - er wurde quasi gekapert - und steht den Machenschaften, für die er jetzt tätig geworden ist quasi hilflos gegenüber... Greif ein, auch wenn es weh tut. Und selbst wenn es der letzte Freundschaftsdienst sein sollte...
  17. Nur noch mal in aller Deutlichkeit... Einen 9000er repariert man *normalerweise* nicht "...auf Verdacht". ...normale Wartungsarbeiten mal ausgenommen. Wüstes Rumschrauben bringt wenig - es sei denn man schraubt selber und hat auch noch Spaß daran. Ansonsten geht es häufig schnell ins Geld, insbesondere wenn man an der falschen Stelle anfängen lässt. Oder es geht sogar an die Schmerzgrenze des Dispo. Wenn man nämlich alle verdächtigen Teile tauschen lässt, ohne zu wissen was denn nun wirklich Sache ist. Teilreparaturen an der Kupplung sind übrigens meiner Ansicht nach Geldverschwendung. Wer hier zu wenig schraubt, schraubt doppelt... Entweder alles, oder gar nichts. Solange keine Schaltprobleme bestehen, die Kupplung vernünftig trennt und man durch den Schaden niemanden anderen gefährdet, würde ich einfach weiterfahren. Gefühlvoll schalten, damit das Getriebe nichts abbekommt. Und vor allem dafür sorgen, daß andere Nutzer des Fahrzeuges über die Macke bescheid wissen. Als Sofortmaßnahme mal nach dem Pegel vom Hydrauliköl schauen und bei nächster Gelegenheit eine *kostenlose* Werkstattmeinung einschließlich KVA einholen. Mittelfristig dann lieber die Kohle auf die hohe Kante legen und dann im finalen Fall entscheiden, ob es noch einmal in den Wagen gesteckt wird - oder die Anzahlung für den Nachfolger wird.
  18. Verwende mal die Forensuche. Der übliche Ablauf bei hängender Kupplung ist: - Geberzylinder - Druckschlauch - Zwei Wochen später Getriebeausbau und Nehmerzylinder - nach dem Zusammenbau festzustellen, daß das Ausrücklager auch nicht mehr das frischeste war. - Und weil's so schön war - gleich nochmal das Getriebe raus. Das läuft *fast* immer so. Zumindest dann, wenn die *lieben* Kunden darauf hoffen, daß gerade IHR Nehmerzylinder das ewige Leben gepachtet hat... Das Ganze kostet durchaus eine spürbare Summe Kleingeld. Ein ziemlich mittelprächtiger Stapel davon. Und zwar von der Sorte, die dreistellig auf Papier gedruckt ist. Ach ja - und glaube mir - die Taler kommen auch nicht wieder zurück.
  19. josef_reich hat auf René's Thema geantwortet in 9000
    Hab da schon die unglaublichsten Basteleien gesehen. Egal, ob nur verzogen oder schon mit Riß im Reflektor. Wenn ich mich recht entsinne, ist der transparente Teil ein Polycarbonat. Leider kommt mir das Material nach einigen Jahren auch etwas spröder vor als im Neuzustand... Manchmal hilft es, mit einem Haarfön und viiiiiiiel Geduld die Beule zu egalisieren. Die berühmte 50-50-Chance - mal brichts, mal nicht. Hast Glück, daß die elastische Kleberaupe versagt hat - normalerweise kommt es direkt zum Bruch... Wenn sich nur partiell die beiden Hälften voneinander gelöst haben und ohne all zu große Krafteinwirkung wieder zusammendrücken lassen, hast Du sogar eine Chance, daß die sichtbare Oberfläche nach dem Nachkleben nicht beulig wird. Ich habe in solchen Fälle mehrfach mit dem berühmt-berüchtigten Lidl-Flash-Bonder in der 20g-Tube ( kostet 2,99) gute Erfahrungen gemacht. (Absolut identisch mit Pattex-Spezialkleber - der kostet dann happige 8,99) Gaaaaaanz dünn mit dem Mopf einer Stecknadel auf den alten Dichtungswulst aufbringen und dann zum Aushärten klammern. Oder noch besser: Im Baumarkt ein Stück dünnwandige, biegsame U-Leiste beschaffen und diese über die gesamte verklebte Stelle aufdrücken. Frischhaltefolie mitklemmen, damit es keine Kratzer gibt - und außerdem als Trennschicht für den Fall, daß etwas von dem Kleber nach außen wandert. Sonst fährt die Baumarktleiste bis in alle Ewigkeit mit...
  20. josef_reich hat auf SAABomane's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    ...die ich übrigens schon mehrfach im Zustand optimaler Nicht-Funktion angetroffen habe und ihr deshalb jederzeit das höchste Maß von Mißtrauen entgegenbringe. Genau wie den serienmäßigen Öldruckschaltern, die sich dann - hoffnungslos zu spät - melden, wenn der Motor gerade schon verreckt ist. Deshalb - auch wenn's etwas bescheuert klingt - JA, ich meine es durchaus ernst. Tschuldigung, aber ich stehe eben halt auf genau diese beschriebene Sorte von zuverlässiger, weil selbst gebastelter Hinkelstein-Technik - *sorry für das Wort, Grufti* - zur Überwachung der lebenserhaltenden Grundfunktionen eines Motors...
  21. josef_reich hat auf SAABomane's Thema geantwortet in 99, 90, 900 I
    Wie Ihr ja alle schon irgendwie einmal gehört habt, gibt es ja auch bei den 9000ern gelegentliche Kühlungsprobleme... Und selbst wenn es nur die vergammelte Heizung ist, die einem ohne Vorwarnung - natürlich sommertags im Stau - urplötzlich das Wasser in den Fußraum ablässt. Hat also schon jemand Gruftis Teil im 9000er-Ausgleichsbehälter verbaut und eine Bohrschablone dazu? @Grufti Genial einfache Idee. War mal vor Jahren in die gleiche Richtung unterwegs. Hab mir damals in meinen alten Aero den Füllstands-Geber aus dem Wischwasserbehälter eingebaut. Hat mir mindestens eine Kopfdichtung gerettet. Traue aber Deiner Lösung höhere Zuverlässigkeit zu, weil der Schwimmer sich frei bewegen kann - und nicht wie beim Teil aus dem Wiwa-Behälter in Gefahr läuft sich in der zylindrischen Führung zu verhaken.
  22. Nur mal zur Anregung - weil's hier gerade so gut reinpasst... Wer mal einen gelangweilten Sonntagnachmittag im Hof rumliegen hat, also - zu früh um den Grill anzuschmeißen - das örtliche Freibad rappelvoll mit plärrender Kinderpest *wegtauch* - nix los im Dorf - alle *eigenen*, also verheirateten und/oder unverheiraten Frauen außer Sicht... der tut nichts verkehrtes, einfach mal - egal ob zusätzliches Airflow-, Aero-, oder Fenster-Kit(t) - beide Stoßfänger, die Radlaufblenden und soweit vorhanden Schwellerabdeckungen wegzuschrauben. Allen alten Ranz und ansonsten nicht sichtbare Lackschäden entfernen. Die Angelegenheit gut und geduldig in der Sonne trocknen lassen. Satt mit Wachs versiegeln. Genüsslich und mit gutem Gewissen alles wieder zusammenschrauben. Danach schmeckt kühles Bier oder ein Schoppen besonders gut. Weil man weiß, daß man es sich verdient hat...
  23. josef_reich hat auf René's Thema geantwortet in 9000
    Wenn Du wirklich die Blende des CS/CSE meinst, also das Reflektorband mit integrierter Rückfahr- und Nebelleuchte, dann rette erst mal solange etwas zu retten ist... Die Beulen sind das letzte Alarmzeichen, bevor es zu - zumindest optisch - nicht mehr instandsetzbaren Rissen kommt. Nimm erstmal die Spannung aus dem Teil. Innenverkleidung der Klappe entfernen. Dazu muß der Zuziehgriff raus und die Verkleidung um die Heckscheibe zumindest leicht gelöst werden. ALLE Muttern der Blende von innen her mindestens eine Umdrehung lösen. Die sitzen teilweise etwas versteckt in den Dreiecks-Aussparungen des Heckklappen-Innenbleches. Und dann das wichtigste: Die Verschraubung der mittigen Griffmulde über der Kennzeichenleuchte entfernen. Wenn Du Glück hast, ziehen sich die beiden verklebten Gehäuseteile, also das Hinterteil aus ABS und die zweifarbig transparente Abdeckung erstmal wieder annähernd gerade. Die Bruchgefahr ist zumindest gemindert. Später dann die Blende komplett entfernen, die beiden Kennzeichenleuchten raus. vergammelte Dichtungen und Schrauben tauschen. NICHT versuchen, den Innenbereich der Blende "auszuspülen" - der Abstand zwischen den beiden verklebten Teilen ist teilweise nur wenige Millimeter - das würde EWIG trockenen... Die defekte Stelle der Verklebung mit dauerelastischem transparentem Kleber versiegeln. Klebeprobe an einer unsichtbaren Stelle, wegen möglichen Lösungsmitteln. Zum Aushärten klammern, sonst wird das nichts... Ursache ist übrigens der ständige Druck durch die Spannungen beim Aufziehen der Heckklappe. Die kleine schwarze Griffmulde überträgt dabei die gesamte Zugkraft auf die Blendenschale. Da reicht schon eine leicht eingefrorene Dichtung wintertags und ein etwas grobmotorischer Öffnungsversuch - und knacks...
  24. Wenn es ihn noch gegeben hätte, wäre das fast eine typische Antwerpes-Aktion gewesen. Der konnte auch schmerzfrei zur Urlaubszeit den Kölner Ring abriegeln, selbst wenn alle Holländer gerade auf dem Kriegspfad Richtung Alpen waren...
  25. Immer - und ich MEINE AUCH IMMER - soweit möglich, am Stauende eine seeeeehr großzügige Lücke nach vorne lassen. Mindestens mit fünf oder mehr Wagenlängen Abstand zum Vordermann das erste Mal anhalten. Erst dann allmälich nach vorne aufrücken, wenn die Kolonne hinter einem sichtbar zum Stehen gekommen ist. Beim langsamen Aufschließen dann beobachten, zwischen welchen Spuren sich die Rettungsgasse bildet und dementsprechend selber extrem rechts oder links halten.

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