Turbo LD, GLD, APC, zum tausendsten male ;-)

Mit 0,33 würde es sich lahmer anfühlen als in einem Sauger. Ist das tatsächlich so?
Bin da eher bei @steini: Messverfahren nochmal prüfen, weil suspekt. Von derart ungenauen Schätzeisen im Kombiinstrument habe ich noch nicht gehört.
Präzisionsmanometer analog oder digital? Drossel zur Dämpfung verwendet?
 
Antwort zu #81 und #82: ich gehe auch davon aus, daß die Feder der (ersten?) wastegate-Druckdose in den 27 Jahren deutlich lahmer wurde und hoffe doch sehr, daß mein Schrauber das beim Einbau des "neuen" APC-Ventils auch bemerkt und behoben hat
(werde ich mit meiner o.g. Methode und mit MItivac statisch noch überprüfen).
Das benutzte Wika-Manometer (nicht: Wiku) ist, wie ich, bevorzugt noch analog, flüssgkeits gedämpft und wird mit einer Anzeige von 0 bis1,6 bar im Auto (dauer-provisorisch ) verwendet. https://saab-cars.de/threads/turbolader-anzeige.43142/
und eins von-1bar bis1,0 bar für Prüfzwecke im Saugerbereich, beide mit Genauigkeitsklasse 1,6 ( % vom Skalenendwert) angegeben.

Der "neue" max. Druck mit dem getauschten APC und SKR stage 1 ist wieder, wie vor Jahren schon gemessen, bis ca. 1,1 bar bei Volllast, soweit ich das schon erfahren konnte.
 
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Am gedämpften Manometer die Innendruckkompensation beachtet?
Alternativ geht auch ein ungedämpftes sehr gut, wenn in der Leitung eine Engstelle eingebaut ist (Drossel). Innendruckkompensation entfällt dann.

Und nochmal die Frage aus #80: Ist dein Manometer direkt an der Ansaugbrücke angeschlossen? Oder über Y-Stück im Schlauch eingeschleift?
Schlauch zum Bypassventil und selbiges sind dicht?
 
Bevor es jetzt - für mich - zu Fachchinesisch wird ;
Ein Fluxkompensator ist nicht eingebaut ( ! ) und beim zuerst benutzten ,ungedämpften, Manometer der gleichen Firma zitterte die Nadel so, daß keine genaue Zeigerstellung ablesbar war. Da half auch eine Drosselung über eine Schlauchquetschklemme aus dem Labor nicht ausreichend.
Der dickwandige 4mm Silikonschlauch (Do88?) vom Ansaugbrücken Nippel bis zum Manometer ist knapp 2 m lang und ganz bewußt nicht am gleichen Anschluß und Schlauchsystem wie das "Schätzeisen" des Kombi-Instruments gewählt.
Ünd, wie schon geschrieben, hatte ich alle Schläuche dort, einschließlich sogar des Manometers erneuert !
Die Art des Anschlusses ist z.b. im link von # 83 klar beschrieben und für meine Ansprüche bis zum Exitus des APC-Venils voll zufriedenstellend und informativ genug!
Falls Du mit Bypass das Schubumluftventil meinst, daran habe ich nur gesaugt und geblasen und dessen Membran schien mir dicht genug, obwohl schon ein Forge-Klon Kolbenventil aus Alu bereit liegt.
 
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Viele Ausrufezeichen...
Wir versuchen zu verstehen und zu helfen...

Seltsam erscheint nach wie vor die große Differenz zwischen den Druckanzeigen.
So besteht u.a. die Möglichkeit, dass dein Präzisionsgerät wegen fehlendem Druckausgleich falsche Werte anzeigt. Steht in dessen Bedienungsanleitung. Wenn das beachtet wurde ist es gut und kann ausgeschlossen werden. Wenn nicht, dann nicht.

1726669941927.png

Und ja, die Luftsäule im Messschlauch vibriert stark. Die Quetschklemme war der richtige Ansatz. Wenn der Durchfluss ausreichend verkleinert ist, bleibt die Nadel ruhig. Ich verwende ebenfalls so ein Dauerprovisorium, aber mit ungedämpftem Manometer + Drossel. Ungedämpft wegen der unkomfortablen Druckausgleichssache.
 
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Ich glaube, wir reden total aneinander vorbei (diesmal ohne !, wenns Dich stört).
Auch wenn Deine Beiträge von einigen Foristen besser verstanden worden zu scheinen.
Daß deine Fragen nur die ganz selbstverstädliche Öffnung des Be- und Entlüftngsventils der diversen Manometer beim Betrieb betrafen, ist inzwischen auch mir klar geworden, nicht aber Dein Kommentar:
"Seltsam erscheint nach wie vor die große Differenz zwischen den Druckanzeigen."
Denn daß die Differenz zwischen einem defekten APC mit dauerhaft geschlossenem, blockiertem, Anschluß R , das nur noch Grundladedruck zuläßt - und einem intakten APC mit korrekter Manometer-Anzeige des vollem Ladedrucks von stage1 (siehe #83), und dessen beim Fahren spürbaren Schubs, ist, zumindestens für mich, erklärlich.
Alle Versuche, mit Bremsenreinger und WD40 die Membran des defekten APC gängig zu machen, sind bisher weder der Werkstatt, noch mir, trotz intakter Elektrik des Ventils, nicht gelungen und damit bleibt dieses Ventil Schrott oder etwas für unverbesserliche Bastler.
 
"Seltsam erscheint nach wie vor die große Differenz zwischen den Druckanzeigen."
Das ist der Punkt, der mich auch verwundert hat. Wenn ich deine Beschreibungen richtig gelesen habe, dann hast du mit einem externen Manometer und der eingebauten Anzeige im Hauptinstrument gemessen und extrem unterschiedliche Werte erhalten. Da die Anzeige im HI ja auch nichts weiter ist als ein direkt an die Ansaugbrücke angeschlossenes Manometer, das üblicherweise recht zuverlässig funktioniert, wäre zu allererst zu klären, warum welches der beiden Instrumente so extrem falsche Werte anzeigt.
 
...nur noch mit ca. 0,33 bar nur knapp den Basisduck (mit Wiku- Präzisionsmanometer) erreichte, obwohl das Schätzeisen im Kombiinstrument noch an die Grenze gelb/rot rankam !...
Genau, das ist der interessante Punkt. Die Anzeige im KI ist normalerweise nicht in diesem Ausmaß unzuverlässig, weshalb für die ungewöhnliche Differenz eine Erklärung gesucht wird. Fehlender Druckausgleich am Manometer wäre eine gut passende gewesen.

.. dieses Ventil Schrott oder etwas für unverbesserliche Bastler.
Als unverbesserlicher Bastler würde ich dir die Versandkosten dafür erstatten. Diagnose wird dann hier veröffentlicht.
 
@eisensturm ich hatte dich schon wieder mißverstanden:
Du meintest die Unterschiede zwischen den Manometern mit genauer Graduierung und dem Schätzeisen im Kombi-instrument, das nur
weiß (grün bei Licht an) unter dem Umgebungsdruck, gelb bei leichtem, gelb/rot gestrichelt bei mehr und vollständig rot bei viel Turbodruck in 3 bzw.4 groben Segmenten anzeigt.
Mein Schätzeisen ist bei Umgebungsdruck schon immer ca. 2 mm im Anfang des gelben Bereichs .
Beim gemessenen Grundladedruck (derzeit nur 0,33 bar) geht es dann genau in den Anfang des rot/gelb gestrichelten Bereichs.
(also hat die Werkstatt vor lauter Fehlersuche am APC-Ventil) die Druck-dose doch nicht nachgestellt,
muß ich reklamieren oder doch selber machen.
 
Beim gemessenen Grundladedruck (derzeit nur 0,33 bar) geht es dann genau in den Anfang des rot/gelb gestrichelten Bereichs.
(also hat die Werkstatt vor lauter Fehlersuche am APC-Ventil) die Druck-dose doch nicht nachgestellt,
muß ich reklamieren oder doch selber machen.
Etwas zu wenig GLD adaptiert die trionic und regelt dann auch auf den in der map angeforderten Druck. Bei zu viel GLD kommt die trionic schnell an ihre Grenzen, denn mehr als das Wastegate mit dem Turboausgang zu verbinden geht nicht. Heißt die Maschine läuft dann immer mit zu viel Druck.
Messen musst du da nichts. Das Endstück aushängen und zwei Umdrehungen reinschrauben erhöht den Grundladedruck um 0,06 bar.
 
...Diagnose wird dann hier veröffentlicht.
Das Ventilplättchen ist zersplittert. Einzelne Splitter haben sich in der Mitte Richtung C verklemmt und den größeren Rest Richtung R gedrückt. Also R verschlossen und C dauerhauft geoffnet. Richtung C dürfte auch das fehlende Material abgewandert sein.

1728925594971.png

Es kann dringend abgeraten werden, das Ventil mit Druckluft zu behandeln. War hier sicher nicht die Ursache, aber ganz allgemein kann das Plättchen so zerstört werden. Zukünftige Reparaturversuche scheitern dann an Plättchenmangel.
 
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Herzlichen Dank für die (wegen des Alters und der km-Leistung nicht ganz so) traurige Fehler-Diagnose des alten APC-Magnetventils.
Aber zur Ergännzung: Der Schaden ist nicht erst durch spätere Reparaturversuche, z.B. mit Druckluft entstanden, denn bis ich den fixierten, niedrigen Grundladedruck beim Stadt- und Vorortverkehr ohne freie Langstrecke bemerkt habe, bin ich sicher schon einige Monate mit dem Pseudo-LPT rumgefahren, ohne vollen Ladedruck abzurufen, bzw zu können!
 
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