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15 Minuten vor 06:00 Uhr

This is part 1 of the 15 Minuten vor 06:00 Uhr discussion.

Empfohlene Antworten

und eine Begegnung, die ich nicht in unserem Erlebnissbericht erwähnen werde - Urlauber aus I - wollen mit dem Wohnwagen abreisen - Urlauber aus CZ fahren extra ihre Markiese ein und entfernen den Bodenbelag - beim Frühstück - I fährt mit seinem SUV mit Hänger raus - bleiben nach 5 m stehen und checken, ob alles ok ist - kein Wort zu den CZ- CZ ruft nur nach "in our country, we say thank you"....... das war dann mal der Auftackt zu einem sehr informativen Gespräch zwischen uns - das Ergebniss erscheint in unserem Bericht....
Wir haben in der Nachbarschaft eine "albanische" Familie, 1990 als Flüchtlinge mit einem Kind an der Hand, einem Kind im Bauch und einem Koffer hier angekommen. 1998 haben Sie angefangen ihr eigenes Haus zu bauen. Keine Akademiker aber ganz fleißige Leute, die ihren Kindern Werte mit auf den Weg gegeben haben von denen sich so mache deutsche Familie eine Scheibe abschneiden kann. Die Tochter ist nun bei der Bundespolizei gelandet, der Sohn hat gerade seinen Master Informatik gemacht.

Man fühlt sich dort immer willkommen, eine Herzlichkeit die einen einfängt und eine Hilfsbereitschaft die seinesgleichen sucht. Ich kenne auch kurdische, bosnische, polnische und russische Familien, die hier leben und sich sehr integriert haben. Das ist natürlich auf dem Dorf viel einfacher, weil man dort nicht in der Anonymität einer Großstadt abtauchen kann.

Einer von denen hat das mal so richtig auf den Punkt gebracht:

 

"Heimat ist mein Geburtsland und wird es auch immer bleiben, aber mein Zuhause ist hier. Und ich bin gerne Zuhause"

 

PS: Musste ich jetzt einfach mal loswerden......................

Danke……

Wir haben in der Nachbarschaft eine "albanische" Familie, 1990 als Flüchtlinge mit einem Kind an der Hand, einem Kind im Bauch und einem Koffer hier angekommen. 1998 haben Sie angefangen ihr eigenes Haus zu bauen. Keine Akademiker aber ganz fleißige Leute, die ihren Kindern Werte mit auf den Weg gegeben haben von denen sich so mache deutsche Familie eine Scheibe abschneiden kann. Die Tochter ist nun bei der Bundespolizei gelandet, der Sohn hat gerade seinen Master Informatik gemacht.

Man fühlt sich dort immer willkommen, eine Herzlichkeit die einen einfängt und eine Hilfsbereitschaft die seinesgleichen sucht. Ich kenne auch kurdische, bosnische, polnische und russische Familien, die hier leben und sich sehr integriert haben. Das ist natürlich auf dem Dorf viel einfacher, weil man dort nicht in der Anonymität einer Großstadt abtauchen kann.

Einer von denen hat das mal so richtig auf den Punkt gebracht:

 

"Heimat ist mein Geburtsland und wird es auch immer bleiben, aber mein Zuhause ist hier. Und ich bin gerne Zuhause"

 

PS: Musste ich jetzt einfach mal loswerden......................

und eine Begegnung, die ich nicht in unserem Erlebnissbericht erwähnen werde - Urlauber aus I - wollen mit dem Wohnwagen abreisen - Urlauber aus CZ fahren extra ihre Markiese ein und entfernen den Bodenbelag - beim Frühstück - I fährt mit seinem SUV mit Hänger raus - bleiben nach 5 m stehen und checken, ob alles ok ist - kein Wort zu den CZ- CZ ruft nur nach "in our country, we say thank you"....... das war dann mal der Auftackt zu einem sehr informativen Gespräch zwischen uns - das Ergebniss erscheint in unserem Bericht....

DANKE

Das ist natürlich auf dem Dorf viel einfacher, weil man dort nicht in der Anonymität einer Großstadt abtauchen kann.
Absolut!

Und dies betrifft ALLE, völlig unabhängig von ihrer ethnischen und/oder religiösen Herkunft. Auch deshalb erachte ich Städte als um so übler, je größer sie sind.

God kveld!

Wir wollen diverse Vorurteile entkräften - sicherer, als in Albanien haben wir uns nie gefühlt, wenn wir frei standen - uns wurden Birnen/Obst am Morgen einfach so gebracht, zu Essen eingeladen - ohne eine Gegenleistung zu erwarten/diese wurde sogar abgelehnt..... wir fahren da bestimmt wieder hin..... ok, nicht in die Hochburgen der "neureichen Touris".... Hochtäler mit Wildpferdherden, ect. - einfach genial..... wir brauchen wohl noch, um die Eindrücke verarbeiten zu können....
Ich war selber mehrmals in Albanien. Im Gegensatz zu Euch beruflich, nicht als Tourist. Die Gastfreundschaft habe ich auch erlebt.

Ich hatte seinerzeit einen albanischen Praktikanten. Bei meinem Gegenbesuch in Tirana war es für seine Familie selbstverständlich, daß ich nicht im Hotel verweilen würde. Fantastische Menschen...

Weniger angesprochen haben mich die allgegenwärtige Korruption. In keinem Land habe ich mehr Bargeld unter die Leute gebracht als dort. Habt Ihr dort mal ein Krankenhaus von innen gesehen? Ich schon. Ein Notfall eines Mitarbeiters aus unserem Team. Zustände, die Ihr sicher nicht erleben wollt. Und in denen erst nach Entrichtung des Obulus Bewegung aufkam.

Die allgegenwärtigen Bunker im Land und allerlei andere aberwitzige Überbleibsel Enver Hoxahs Schreckensherrschaft kann ich relativieren. Bei der versuchten Gruppenvergewaltigung einer Kollegin am Strand von Flores, inklusive der - nennen wir es mal milde - gelangweilten Reaktion der dortigen Gesetzeshüter fällt mir das ungleich schwer.

Daß sich bei der Ausreise ein Junge in einem unserer Lkws versteckte, mit nach Italien übersetzten wollte, leider von der Polizei erwischt und vor unseren Augen zusammengeschlagen wurde, sind Bilder, die ich nicht vergesse werde.

Daneben ist die völlig besoffene Poilzeieskorte, die immer versehentlich ihre Waffe auf meinen Schädel richtete, der schmierige Zöllner, mit dem ich Seriennummern erst "passend" saufen mußte, der fehlende Gullideckel, der zu einem abgerissenen Achschenkel führte oder der Fahrstuhl, dem ich von oben auf das Dach schauen konnte während er mir entgegen fuhr, Kleinigkeiten. Ich könnte noch lange so weitermacben.

Mir wurde mehrfach ein Job als Dozent in Tirana angeboten, ich habe immer abgelehnt. Von der Welt habe ich ja etwas sehen dürfen, aber in das Land der Skipetaren bekommen mich weder zehn Pferde noch ganz viel Geld jemals wieder.

Ein Freund war gerade zwei Jahre beruflich dort, die von Dir geschilderte Sicherheit wird auch er Dir sicher nicht bestätigen, sie ist einfach nicht gegeben.

Zum sogenannten Vorurteil bezüglich der Blutrache / Kanun, daß Problem ist real existent und wird auch nicht von etwas geschenktem Obst wettgemacht. Das ist schlicht naiv.

Auch wenn man einen schönen Urlaub in einem Land verbracht hat, sollte der Blick auf unangenehme Realitäten dort klar bleiben.

Mein Labskaus auf der Fjordfähre war unterirdisch schlecht und obendrein völlig versalzen. Dennoch finde ich es in Norwegen gerade grandios...

Sehr gut, dass viele so denken - dann bleibt das Land wie es ist - leider sieht es so aus, dass es in 2-3 Jahren anders ausssieht - zumindest an der Küste .......
God kveld!

 

Auch wenn man einen schönen Urlaub in einem Land verbracht hat, sollte der Blick auf unangenehme Realitäten dort klar bleiben.

...

aber es gibt auch in diesem Land unterschiedliche Strömungen - zumindest haben wir das erlebt.... Grenze zu MNE/Bosnien war anders - da mussten wir die Zöllner bestechen, um passieren zu können.... sorry, ich kann Dich hier nicht verstehen, die Krankenhäuser sind wahrscheinlich nicht auf dem Stand D, vielleicht werden dann aber nicht nur Privatpatienten behandelt....und wenn ich so "kaputt" bin, dass sich das Leben nicht mehr lohnt, dann möchte ich lieber in Ruhe sterben - nicht, wie in der schönen Welt, künstlich am Leben erhalten werden....

Bearbeitet von SAABY65

[uSER=8777]@Sacit[/uSER]

Nun, Du warst, so denke ich vor einiger Zeit in Albanien. Das Land entwickelt sich rasant und sicherlich wird nicht von heute auf morgen alles gut sein. Dass aber eine gute und positive Entwicklung möglich ist haben ja die baltischen Länder gezeigt. Estland ist mittlerweile das Sillicon Valley Europas ( ja, Skype wurde dort "erfunden" ) und mit dem technischen Fortschriftt haben sich auch den Menschen dort, wie soll ich sagen.........."weiterentwickelt". Mein albanischer Nachbar fährt einmal im Jahr in die Heimat ( muss sein sagt er ) und er meint jedes Mal, wenn er wieder da ist, dass er manchmal das Land nicht mehr wiedererkennen würde, so rasant wäre die Entwicklung.

Vielleicht werden die Besucher aber auch unterschiedlich behandelt, ob sie nun als erkennbare Urlauber oder als Geschäftsleute das Land bereisen. Das mit dem Rufen und dem Wald gilt in anderen Ländern auch. Wer allerdings versicht solche Länder mit den gewohhnten Maßstäben aus Deutschland zu bereisen ( die Ampel ist rot, da bleibe ich stehen, auch wenn nichts kommt ) der kann natürlich auch schon mal anecken.

Jeder aber muss seine Erfahrungen selbst machen und der eine setzt eben andere Maßstäbe an als der andere. Ich selbst wäre wahrscheinlich in Albanien hoffnungslos verloren.................... wegen meiner Pingeligkeit würde ich wahrscheinlich permanent anecken..............

[uSER=8777]Dass aber eine gute und positive Entwicklung möglich ist haben ja die baltischen Länder gezeigt. Estland ist mittlerweile das Sillicon Valley Europas ( ja, Skype wurde dort "erfunden" ) und mit dem technischen Fortschriftt haben sich auch den Menschen dort, wie soll ich sagen.........."weiterentwickelt".[/uSER]
Ich denke, dass man das Baltikum mit Südeuropa nicht vergleichen kann. Bis Anfang des 20.Jh. waren die Deutschen in dem Gebiet quasi prägender Bevölkerungsteil. Und auch sonst, so denke ich, dürften dort eher Vergleiche mit den skandinavischen Ländern greifen, als, wie gesagt, mit Südeuropa. Selbst Italien, oder zumindest sein Süden, dürfte im Vergleich zu vielen Teilen des Baltikums inzwischen eher als Entwicklungsland gelten können.

Das Ost-West-Gefälle in Europa war den Schäden der Sowjet-Herrschaft geschuldet. Die Nord-Süd-Mentalitäts-Unterschiede sind meines Erachtens, da viel älter und damit weitaus tiefer prägend, inzwischen deutlich relevanter.

Moin

 

Abfahrt ins Elsass

Was … ins Elsass :cool:, dat is ja Janz in meiner Nähe :biggrin:
Man brauchtet jarnich erwähnen , dat de Faulenzer noch inne Koje liejen asdf :biggrin::biggrin::biggrin:
Was … ins Elsass :cool:, dat is ja Janz in meiner Nähe :biggrin:

 

Ich dachte du wohnst schon fast inne Schweiz?

Moinsen

 

14°C

Guten Morgen.....
Guten Morgen :ciao:
Guude ................
Morning!

God morgen vom Polarkreis!

Gestern abend auf der Suche nach einem Campingplatz gab es eine Lektion in nordischer Arithmetik.

Thema:

Die nordische Korrelation von km zu kr.

Sie verläuft nicht linear.

23 ergeben 3500.

Was auch bewiesen wurde...

:redface:

Zwischenstopp

 

3c54e462ac0a5432cf381ec77837c920.jpg

moin
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