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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

In der Tat, sehr ambitioniert, auch wenn es die Frage aufwirft: wenn von einem Modell 80% Kombis verkauft werden, warum bringt man dann ausgerechnet den erst ein ganzes Jahr später? asdf

 

 

Angebot und Nachfrage ....... ? :hmmmm2: :flute: :hmmmm: :rofl::rofl::rofl:

In der Tat, sehr ambitioniert, auch wenn es die Frage aufwirft: wenn von einem Modell 80% Kombis verkauft werden, warum bringt man dann ausgerechnet den erst ein ganzes Jahr später? asdf

 

War noch eine GM - Entscheidung. Da die keine Fehlentscheidungen (siehe zuvor) machen muß das so ´ne Art Zukunftsvision gewesen sein:biggrin:

 

Alle anderen bringen die Modelle gleichzeitig oder zuerst den Kombi, weil die meistens 80% des Umsatzes ausmachen:tongue:

War noch eine GM - Entscheidung. Da die keine Fehlentscheidungen (siehe zuvor) machen muß das so ´ne Art Zukunftsvision gewesen sein:biggrin:

 

Alle anderen bringen die Modelle gleichzeitig oder zuerst den Kombi, weil die meistens 80% des Umsatzes ausmachen:tongue:

 

Naja Touring-, T- und Avant-Modelle kommen auch immer 1 Jahr später :smile:

Naja Touring-, T- und Avant-Modelle kommen auch immer 1 Jahr später :smile:

Zumidest bei 3er, 5er, C und E werden auch mehr Limos als Kombis verkauft, passt also wieder, bei A4 und A6 bin ich mir nicht sicher, sind aber sicher auch keine 80% Avants (man darf ja nicht nur Deutscheland sehen).

diese Kombiklasse sind >50% Flottenfahrzeuge, das interessiert meine Sau ob das Modell A oder B ist.
das interessiert meine Sau ob das Modell A oder B ist.

 

Meine nicht. :cool:

Trollhättän schlottert vor Angst ...

 

... jedenfalls laut SZ (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/510/504719/text/). Der Artikel enthält keine neuen Fakten, ganz interessant aber die Schlussabsätze:

 

"Wir können uns nur mit gut ausgebildeten Arbeitskräften, Innovation und guter Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung einen Konkurrenzvorteil verschaffen." Mit anderen Worten: Das Steuergeld ist für andere Dinge verplant.

Natürlich gibt es auch in Schweden Zweifel an dieser Politik. Hätte die Regierung nicht heimische Industrielle stärker unterstützen sollen? Vielleicht wären Saab und Volvo dann sogar wieder in schwedischer Hand? Das schwedische Fernsehen hat ein Interview mit dem russischen Bankier Vladimir Antonov gezeigt, der Spykers Saab-Übernahme mitfinanziert. Er behauptete, es gebe Pläne für eine russische Saab-Fabrik. Und Geely hat längst mitgeteilt, dass künftig auch in China Volvos gebaut werden sollen.

Das weckt Ängste, die Autohersteller könnten über kurz oder lang doch noch verschwinden.

 

Dazu auch: BMW produziert künftig 40% seiner Gesamtstückzahl im Ausland (zunehmen in China), Audi immerhin 30%. Dort wachsen die Märkte, hier schrumpfen sie - das gilt ja auch für Saab, unabhängig von der Frage, ob es einem so kleinen Nischenanbieter überhaupt gelingen könnte, aus eigener Kraft irgendwo in BRIC & Co. Fuß zu fassen.

 

Und dazu außerdem (FTD von heute): Deutscher Automarkt um 30% eingebrochen - deutsche Autoexporte ins Ausland gesamt um 57% gestiegen - deutsche Autoproduzenten haben "im Januar in China mehr Autos verkauft als in ganz Westeuropa und fünfmal so viele wie in Deutschland"

 

Wenn Saab sich in einer Premiumnische einrichten kann, dann müsste es jedenfalls eine globale Nische sein - keine für die Handvoll überwiegend graumelierter deutscher Saab-Nostalgike, nach deren Ansicht das automobile Optimum irgendwann in den 1980ern erreicht worden ist.

Zahlenspiele

 

Aus der NZZ :

 

"Insider behaupten, dass in Zeewolde bisher nur rund 75 Autos hergestellt worden seien – laut Spyker sind es mehr als 250. Nicht einmal der Konstrukteur der Spyker-Autos, Maartin de Bruijn, kann genaue Produktionszahlen nennen: «Zu viele Autos wurden verkauft, wieder zurückgekauft und umgebaut.»"

 

"Wegen unklarer Geschäftsberichte hat die niederländische Finanzaufsicht AFM bereits zweimal gegen Spyker geklagt – aber verloren. Muller selbst wurde wegen versuchten Insiderhandels mit seiner Bank verurteilt. Das Berufungsverfahren läuft noch."

 

"Aktionärsschützer Slagter bleibt skeptisch: «Von Spyker haben wir noch nie klare Aussagen über Produktions- und Verkaufszahlen bekommen.» So hätte Spyker vor drei Jahren 15 Autos von Händlern zurückgekauft – in den Büchern tauchten sie aber als verkauft auf. Merkwürdig ist auch die Entwicklung des Lagers: 2008 seien offiziell 43 Autos gebaut oder umgebaut und 37 verkauft worden. Am Jahresende betrug der Bestand aber 42 Autos."

 

"Spyker war schon früher auf Antonow angewiesen: Die Russen halfen dem Sportwagenbauer, als sie 2008 über ihre litauische Snoras-Bank bei Spyker einstiegen. Die Bank hat keinen guten Ruf: Die Snoras-Mutter Convers gehört zu den wenigen russischen Grossbanken, für deren Einlagen die Zentralbank nicht haftet. Ihren Versuch, mit einer Filiale in London nach Westeuropa zu kommen, untersagte 2009 die britische Finanzaufsicht."

 

"Auch die Börse ist von den neuen Plänen nicht überzeugt: Müller versprach zwar, der Saab-Deal werde Spyker rund 15 € je Aktie und 60 € an Vermögenswerten bringen. Spykers Aktienkurs beendete die Woche aber bei € 3.33 – gleich tief wie vor der Ankündigung der Saab-Übernahme."

 

 

 

Hier ein aktuelles Video vom Messeauftritt in Genf :

 

http://svtplay.se/v/1911677/nya_saab_9-5_visas_i_geneve

Alle anderen bringen die Modelle gleichzeitig oder zuerst den Kombi, weil die meistens 80% des Umsatzes ausmachen:tongue:

Bei irgendeiner Passat-Baureihe hat VW auch zuerst die Limo gebracht, nach dem Motto "Die Leute sollen mehr Limousinen kaufen".

Wie kann man so am Markt vorbei entscheiden? :confused:

Die neue Anzeige :smile:

http://photos-e.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs015.snc3/12292_334983196817_122223706817_3667002_4366611_n.jpg

 

:biggrin::biggrin:

Trollhättan wartet

 

Süddeutsche Zeitung, 02.03.2010, Ausgabe Deutschland, Bayern, München, S. 22

 

Ressort: Wirtschaft

 

Trollhättan wartet

 

Saab ist an Spyker verkauft. Doch die Mitarbeiter im Stammwerk wissen immer noch nicht, wie es bei dem Autobauer weitergeht

 

Stockholm - Für Trollhättan war die letzte Januarwoche wohl die ruhigste seit langem. Das verdankten die Einwohner der Saab-Stadt Victor Muller. Muller ist Chef des winzigen Sportwagenherstellers Spyker und hatte den Kaufvertrag für Saab unterschrieben. Die Übernahme der schwedischen Automarke war besiegelt - und monatelange Spekulationen um Saabs Schicksal hatten ein Ende. Die gut 3000 Beschäftigten konnten aufatmen, eine Schließung ihres Betriebs müssen sie vorerst nicht mehr fürchten.

 

Stattdessen warten sie nun gespannt, wie der neue Eigentümer den Autobauer wieder flottmachen will. Der Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Jöran Hägglund, muss nicht lange überlegen, um detailliert zu antworten: "Die nächsten zwei bis drei Jahre sehen erst einmal gut aus, da gibt es neue Modelle, die bald auf den Markt kommen", sagt er. Richtig schwierig werde es erst danach. Als sehr kleiner Hersteller werde Saab Partner brauchen. Gleichzeitig müsse die Marke sich eine Nische im Premiumbereich erkämpfen und mindestens 100 000 bis 150 000 Autos im Jahr verkaufen. Gerettet sei Saab mit der Übernahme noch nicht, fasst Hägglund zusammen. "Aber die Wahrscheinlichkeit für das Überleben ist größer geworden." Es ist bezeichnend für den Zustand des gesamten Wirtschaftszweiges, dass ausgerechnet ein Politiker der zurzeit beste Kenner der schwedischen Autoindustrie ist.

 

Hägglund koordiniert seit Ende 2008 als Spezialbeauftragter der Regierung alle Maßnahmen rund um die Fahrzeugbranche. Als Ford und General Motors den Verkauf ihrer schwedischen Töchter Saab und Volvo bekannt gaben, flog er nach Detroit. Er prüfte Kaufangebote und Geschäftspläne, verhandelte über Kreditgarantien für die Europäische Investitionsbank (EIB). Hägglund war dabei, als seine Chefin, Wirtschaftsministerin Maud Olofsson, erleichtert verkündete, der Verkauf von Saab sei abgeschlossen. Mission erfüllt? "Das kann man nicht sagen", seufzt der Staatssekretär. Und es ist derzeit nicht seine einzige. Hägglund vermittelt auch im Verkauf von Volvo Cars an den chinesischen Autohersteller Geely. Eigentlich hätte auch dieses Geschäft schon abgeschlossen sein sollen. Aber nun werden sich die Verhandlungen noch hinziehen. Geld sei - anders als bei Saab - wohl nicht das Problem. "Hier geht es eher um weiche Fragen." Zum Beispiel darum, welche Technologien die Chinesen zusammen mit Volvo von Ford übernehmen dürfen. Hägglund ist zuversichtlich. Die dortige Regierung unterstütze die Übernahme. Sein Optimismus ist wichtig: Volvo ist die größere der beiden schwedischen Automarken und produziert zehnmal mehr Fahrzeuge im Jahr als Saab.

 

Dabei sah die Zukunft der schwedischen Automobilindustrie kürzlich noch düster aus. Die Finanzkrise hatte Schwedens traditionsreichen Industriezweig schwer getroffen. Als kurz hintereinander sowohl Volvo als auch Saab zum Verkauf standen und GM sogar mit der Stilllegung der Saab-Fabrik in Trollhättan drohte, da fürchtete manch einer, dem ganzen Wirtschaftszweig könnte es ergehen wie der Werftindustrie. Die war in den 80er Jahren eingegangen, selbst üppige Staatshilfen hatten es nicht verhindern können. Diesmal machten Schwedens Politiker gleich zu Beginn der Autokrise klar, dass es so etwas nicht wieder geben werde: Auf Subventionen dürfe man nicht zählen. Saab bekam immerhin einen staatlich garantierten EIB-Kredit über 400 Millionen Euro, Volvo wurden aus gleicher Quelle bereits 200 Millionen Euro zugesichert.

 

Die Autohersteller sind nur ein kleiner, wenn auch zentraler Teil der gesamten Industrie. Saab und Volvo Cars sowie die beiden Lkw-Hersteller Scania und Volvo AB (ein vom Autobauer unabhängiger Konzern) ernähren eine Zulieferindustrie mit etwa 1000 Unternehmen. Im Jahr 2008 beschäftigten diese noch 72 000 Menschen, seit Beginn der Krise haben 23 000 von ihnen ein Kündigungsschreiben bekommen.

 

"Mehr als 20 Firmen sind bankrott, acht befinden sich in der Umstrukturierung, drei ausländische Unternehmen haben ihre Niederlassungen geschlossen", fasst Sven-Åke Berglie zusammen, Vorsitzender im Verband der Zulieferindustrie. Die Auftragslage habe sich zwar leicht gebessert, die Konjunktur beginne anzuziehen. Dennoch sei die Situation vieler Betriebe kritisch. "Die Banken funktionieren einfach nicht", klagt er. Selbst wer gute Sicherheiten biete, bekäme oft keinen Kredit. Ohne Geld, so Berglie, würden seine Mitglieder den Konjunkturaufschwung nicht packen. Er schlägt vor, der Staat solle die Durststrecke mit Darlehen überbrücken. Für kleinere Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern gibt es bereits öffentliche Kredite. Aber die größeren Betriebe sind auf private Finanzierung angewiesen und sitzen auf dem Trockenen.

 

Staatssekretär Hägglund pflichtet Berglie zumindest teilweise bei. "Die Banken müssen endlich einsehen, dass es hier großes Potenzial gibt", meint er und verspricht, die Regierung werde mit den Kreditinstituten reden. Öffentliches Geld verspricht der Staatssekretär dagegen nicht. "Wir sind ein kleines Land und können auf dem Weltmarkt nicht mit Staatshilfen gegen andere Länder konkurrieren", sagt er.

 

"Wir können uns nur mit gut ausgebildeten Arbeitskräften, Innovation und guter Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung einen Konkurrenzvorteil verschaffen." Mit anderen Worten: Das Steuergeld ist für andere Dinge verplant.

 

Natürlich gibt es auch in Schweden Zweifel an dieser Politik. Hätte die Regierung nicht heimische Industrielle stärker unterstützen sollen? Vielleicht wären Saab und Volvo dann sogar wieder in schwedischer Hand? Das schwedische Fernsehen hat ein Interview mit dem russischen Bankier Vladimir Antonov gezeigt, der Spykers Saab-Übernahme mitfinanziert. Er behauptete, es gebe Pläne für eine russische Saab-Fabrik. Und Geely hat längst mitgeteilt, dass künftig auch in China Volvos gebaut werden sollen.

 

Das weckt Ängste, die Autohersteller könnten über kurz oder lang doch noch verschwinden. Hägglund nimmt es schulterzuckend zur Kenntnis. Ausländische Eigentümer könnten den schwedischen Fabriken auch neue Märkte öffnen, meint er. "Ich bestreite gar nicht, dass es Risiken gibt. Aber die Chancen überwiegen.

 

Die Banken sperren sich, selbst gegen Sicherheiten

 

verweigern sie Kredite.

 

Von Gunnar Herrmann

Lifestyle-Mini von Saab Codename lautet 92 / Tropfenförmige Karosserie

 

LVZ/Leipziger-Volkszeitung, 27.02.2010, S. 25

Ausgabe: Leipziger Volkszeitung-Stadtausgabe/Stadtausgabe

 

Ressort: Journal - Auto

 

Codename lautet 92 / Tropfenförmige Karosserie

 

Neuer Saab-Besitzer plant Lifestyle-Flitzer im Mini-Segment

Einen Lifestyle-Mini für die Saab-Modellpalette hat Victor Muller, Chef des neuen Saab-Eigners Spyker, nun angekündigt. Der interne Codename lautet 92, genau wie der des ersten Saab-Modells. Auch die tropfenförmige Karosserie soll der neue Mini-Wettbewerber übernehmen, wie Muller gegenüber dem britischen Magazin Autocar erklärte. Wann und in Zusammenarbeit mit welchem Hersteller das Auto auf den Markt kommen wird, ist jedoch noch unklar. Wahrscheinlich ist, dass Opel die wichtigsten Komponenten zuliefern wird, eine Markteinführung ist nicht vor 2013 zu erwarten, wie das Fachmagazin KFZ-Betrieb spekuliert.

Bereits Ende dieses Jahres soll das SUV Saab 9-4X zu den Händlern rollen und neue Kunden für die schwedische Traditionsmarke gewinnen. Um Saab wieder rentabel zu machen, müssen jährlich rund 100000 Autos verkauft werden, schätzt Muller. Fast alle davon sollen aus dem Werk in Trollhättan kommen.

Der Verkauf der GM-Tochter Saab an den niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars war diese Woche endgültig über die Bühne gegangen. Laut General Motors wurde die bereits begonnene Abwicklung von Saab deshalb gestoppt. Im November war der geplante Verkauf des insolventen schwedischen Herstellers an den Kleinserienhersteller Koenigsegg kurz vor dem Abschluss geplatzt. Daraufhin hatte GM angekündigt, die Marke sterben zu lassen. Patente und Produktionsmaschinen wurden teilweise an den chinesischen Hersteller BAIC verkauft; das betrifft beispielsweise die Motorentechnik aus den aktuellen Generationen von 9-3 und 9-5. Der neue 9-5 soll Medienberichten zufolge davon ausgeschlossen sein. mid/dpa

© Archiv - Leipziger Volkszeitung

Neuer Saab-Besitzer plant Lifestyle-Flitzer im Mini-Segment

Einen Lifestyle-Mini für die Saab-Modellpalette hat Victor Muller, Chef des neuen Saab-Eigners Spyker, nun angekündigt. Der interne Codename lautet 92, genau wie der des ersten Saab-Modells. Auch die tropfenförmige Karosserie soll der neue Mini-Wettbewerber übernehmen, wie Muller gegenüber dem britischen Magazin Autocar erklärte..........,...... eine Markteinführung ist nicht vor 2013 zu erwarten, wie das Fachmagazin KFZ-Betrieb spekuliert.

 

 

der ist ja schon relativ spät dran, aber zumindest jetzt schon bestellbar :

 

http://www.saab-cars.de/attachment.php?attachmentid=44494&stc=1&d=1267551288

 

 

da der Retro-mini ja doch bereits seit einigen Jahren existiert :redface:

 

 

aber bitte was soll dann 2013 daran noch interessant sein ???

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Einen Lifestyle-Mini für die Saab-Modellpalette...

 

"Wer Jahre nach den *Anderen* auf einen fahrenden Zug aufspringt, in welchem die Konkurrenz schon seit längerer Zeit erfolgreich ihre Fahrkarten verkauft, solte nicht all zu sehr darauf hoffen, selbst noch sonderlich viele der eigenen Tickets an die Fahrgäste loszuschlagen..."

 

Zitiert aus:

"Josef_Reich - Eintausendeins Weisheiten für das Industrie-Marketing, im Eigenverlag" - ...kommt irgendwann nach Ende der Wirtschaftskrise raus, weil - im Moment kann ich diese Weisheiten noch woanders lukrativer verkaufen.

Zitiert aus:

"Josef_Reich - Eintausendeins Weisheiten für das Industrie-Marketing, im Eigenverlag" - ...kommt irgendwann nach Ende der Wirtschaftskrise raus, weil - im Moment kann ich diese Weisheiten noch woanders lukrativer verkaufen.

 

das stammt vermutlich auch daraus ? :biggrin:

 

Wer es schafft, für sein Unternehmen von irgendwelchen Regierungen Milliarden an Fördergeldern zu erpr-- äääh lukrieren, wird mit Boni in Millionenhöhe bedacht. Wer es schafft, dass die eigene Investition ins Unternehmen verdoppelt wird, ist also boni-mäßig gar nicht sooo schlecht unterwegs. Wer allerdings auch nur mit einem Wort die irgendwann fällige Rückzahlung dieser Förderungen erwähnen sollte, wird fristlos gefeuert :cool:

 

GM steckt nun in Form von Krediten und Eigenkapital 1,9 Milliarden Euro in seine Europatochter und damit gut dreimal so viel wie bislang geplant.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,681324,00.html

 

 

dabei wäre doch ein kleiner Blick über die Grenze oft ganz hilfreich ! :biggrin:

 

Wütende Mitarbeiter eines Siemens-Werks in Frankreich haben zwei Führungskräfte als Geiseln genommen. Der Leiter der Verwaltungs- und Finanzabteilung sowie die Personalchefin seien die ganze Nacht über im Unternehmen festgehalten worden.

http://www.boersennews.de/nachrichten/top-news/geiselnahme-siemens-manager-in-geiselhaft/3562?source=g&utm_campaign=mailsolution&utm_medium=email&utm_source=newsletter&rd=1

Der 9-1 bzw 0-2 steht in der Eingangshalle des Museums. Als CC und als Cabrio. Der 9-4 ist seit Jahren fertig. Dann noch den aero-x dazu - schon sind das vier Modelle. 9-5 Kombi noch dazu - und da haben wir unsere fünf.
...da der Retro-mini ja doch bereits seit einigen Jahren existiert :redface:

 

aber bitte was soll dann 2013 daran noch interessant sein ???

 

Eine Retro-Kiste von einem Auto das kein Aas kennt (eben den alten 92) wird schon per se kaum Kunden finden. Da liegen Mini, 500 und new-Beatle mit ihrer "Aura" einfach vorn und der Rest wird von Toyota-PSA, Daihatsu, Suzuki und weiß der Deibel was noch alles bedient.

 

Mit richtig konsequenter Umwelt-Technik (Leichtbau und Biopower-Hybrid mit 300km-Akku-Reichweite) wäre da meiner Ansicht nach trotzdem noch was zu holen, zumindest wenn man das Image entsprechend aufbaut. Nur verschlänge die Entwicklung dieser Technik ebenso wie Promotion dieses Images ziemliche Summen die keiner hat.

 

Es bleibt Muller also nur die Schublade mit "fast fertigen" Autos und für mich fügt sich da nach allem was nach und nach ans Licht kommt ohnehin eher das Bild eines raffinierten Blenders zusammen, der seinen persönlichen Niedergang nur mit allen Mitteln möglichst lang hinauszögern will obwohl er längst weiß, dass es irgendwann richtig krachen wird, als das Bild eines enthusiastischen Visionärs der mit aller Kraft um seine Ideen kämpft.

Oder um es mit Altkanzler Schmitt zu sagen: "Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen!"

 

Mit 9-4x ist es ja wohl ähnlich, noch ein Premium-Frauen-SUV gegen X3, Tiguan, XC60, Q5 und Konsorten und das dann in einer Zeit, wo das SUV-Image immer negativer wird und der SUV-Markt damit immer kleiner. Nur die Karre ist eben zu 80% fertig, ein A3/B-Klasse/1er-Gegner würde wohl ne knappe Milliarde verschlingen ihn zu entwickeln.

Mit richtig konsequenter Umwelt-Technik (Leichtbau und Biopower-Hybrid mit 300km-Akku-Reichweite) wäre da meiner Ansicht nach trotzdem noch was zu holen, zumindest wenn man das Image entsprechend aufbaut. Nur verschlänge die Entwicklung dieser Technik ebenso wie Promotion dieses Images ziemliche Summen die keiner hat.

 

Sehe ich auch so. Von innovativen Antriebskonzepten ist bei Viktor und Wladimir nie die Rede, da werden lieber irgendwelche Absatzzahlen herausposaunt und man schwelgt in Gigantomie und Phantasterei. Auch das Break-even Modell mit 85.000 Fahrzeugen pro Jahr wurde zum Messestart wieder aus der Schublade geholt.

 

In einem Interview im schwedischen Tageblatt erklärte Jan-Åke Jonsson hingegen :

"(...) sam tidigt som en av nycklarna för att överleva är att använda

gammal teknik i de nya modellerna." was soviel heißt wie : "Der Schlüssel zum Überleben liegt in der Verwendung von alter Technik in den neuen Modellen" :confused:

 

Fraglich, ob dieses Konzept erfolgsversprechend sein wird, im hart umkämpften Premium Segment. Wird man ohne die neuste Technologie wettbewerbsfähig sein ?

Auch schön : "Wiederbelebung einer norddeutschen Autolegende"

 

"Klar ist auch die Strategie: Im Premiumsegment will man angreifen. Ein Coupé, ein Viersitzer, soll das erste Modell sein. Ein selbst entwickelter V8-Motor, eine leichte Carbon-Karosserie und das alles für einen Preis von rund 70 000 Euro schwebt den Borgward-Machern vor. Damit will man es mit Mercedes, BMW und Audi aufnehmen. 100 000 Autos pro Jahr sollen vom Band rollen."

 

"An der Auferstehung der Bremer Traditionsmarke arbeiten Christian Borgward, Enkel des Firmengründers Carl F. W. Borgward, und sein Geschäftspartner Karlheinz Knöss, ehemals Kommunikationschef von Saab Deutschland."

 

Quelle : http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6630388/Wiederbelebung-einer-norddeutschen-Autolegende.html

 

 

Muss irgendwie falsche Nahrung im Umlauf sein... :biggrin:

Muss irgendwie falsche Nahrung im Umlauf sein... :biggrin:

 

Da fragt man sich aber wirklich was die geraucht haben!

 

Selbstentwickelter V8, Carbonkarosse für Luxuscoupe und vorhanden sind weder Know-How, noch Technik, noch Fertigung und das Ganze dann auch noch Großserie, also kein Minimalst-Renner sondern Vollausstattung auf Höhe der Zeit.

Da dürften 3 Milliarden nicht langen das hochzuziehen, das würden wohl eher 5-8 und bei denen stünde dann das Risiko in keinerlei Verhältnis mehr zu möglichen Gewinnen.

... und für mich fügt sich da nach allem was nach und nach ans Licht kommt ohnehin eher das Bild eines raffinierten Blenders zusammen, ....

 

Schon früher war Jonsson der Meister im Schildern der glorreichen Zukunft von Saab. Jetzt mit Muller sind sie als Doppelpack unschlagbar. Noch rosiger geht nicht mehr.

 

Da wird der Super Synergie Effekt des beidseitigen Know How Austauschs gelobt und das riesige Händlernetz, welches Muller nun zu Füssen liegt. 10 Jahre hätte er gebraucht, um auf 40 Händler zu kommen, jetzt gabs auf einen Schlag 1100 dazu.

 

Na, wenn das nix ist...

Schon früher war Jonsson der Meister im Schildern der glorreichen Zukunft von Saab. Jetzt mit Muller sind sie als Doppelpack unschlagbar. Noch rosiger geht nicht mehr.

 

Da wird der Super Synergie Effekt des beidseitigen Know How Austauschs gelobt und das riesige Händlernetz, welches Muller nun zu Füssen liegt. 10 Jahre hätte er gebraucht, um auf 40 Händler zu kommen, jetzt gabs auf einen Schlag 1100 dazu.

 

Na, wenn das nix ist...

 

Hallo Tina

 

Gibts was neues aus Schweden??

10 Jahre hätte er gebraucht, um auf 40 Händler zu kommen, jetzt gabs auf einen Schlag 1100 dazu.

 

Na, wenn das nix ist...

 

Wenn die so rechnen wie die immer rechnen, ist die Spyker-Produktion damit nun bis ins Jahr 2078 ausverkauft um die ganzen Vorführwägen zu bauen. Das Ganze natürlich auf Komission, bezahlt mit EU-Krediten der Spyker-Saab-Vertriebs-GmbH, als Gewinn verbucht bei der Spyker-Produktions-AG, deren Aktienwert sich damit verhundertzehnfacht und problemlos für weitere 800 Millionen EU-Kredit an die Saab-Spyker-AG bürgen kann, welche dann wiederum davon 10% Provision an die Muller-Bürgschaftsvermittlungs-GmbH ausbezahlt. Davon geht dann die Hälfte an Herrn Antonov als Mitgesellschafter, der das als Reingewinn seiner Saab-Russland-AG ausweisen kann um in Estland mit EU-Zuschüssen eine Niederlassung zu gründen, die dann 150.000 Saab 9-5 für Osteuropa bestellt damit der EU-Kredit an die Saab-Spyker-AG um weitere 500 Millionen aufgestockt werden kann.

 

Oder so ähnlich jedenfalls, wenn ich die bisherige Spyker-Geschöäftsstrategie richtig verstanden habe?

 

However, und wenn er noch so sehr die gesamte EU verarscht, 4 Milliarden Euro an EU-Krediten abzockt und in ein paar Jahren nur einen riesigen Trümmerberg hinterlässt den wie immer ja niemand der Verantwortlichen vorausahnen konnte, ohne den Herrn Muller wären in THN nun bereits die Lichter aus und bei dem was uns Griechenland in nächster Zeit kosten wird, kann man die verschleuderten Steuer-Milliarden an Spyker-Saab als Rundungsdifferenz ausbuchen!

 

...und wenn schon Staatbankrott der EU, dann genießt sich der doch viel schöner durch die Glaskuppel des Aero-X den man sich kurz zuvor noch für die wertlos werdenden Papierschnipsel mit "Euro"-Aufdruck rausgelassen hat, bevor die nur noch zum Grill anzünden taugen.

 

Ich weiss nicht, aber irgendwie sehe ich das mit jeder Nachrichtensendung etwas deutlicher auf uns zukommen, also raus mit der Knete solange der Aufdruck noch mehr Wert ist als das Papier!

Sehe ich auch so. Von innovativen Antriebskonzepten ist bei Viktor und Wladimir nie die Rede, da werden lieber irgendwelche Absatzzahlen herausposaunt und man schwelgt in Gigantomie und Phantasterei. Auch das Break-even Modell mit 85.000 Fahrzeugen pro Jahr wurde zum Messestart wieder aus der Schublade geholt.

 

In einem Interview im schwedischen Tageblatt erklärte Jan-Åke Jonsson hingegen :

"(...) sam tidigt som en av nycklarna för att överleva är att använda

gammal teknik i de nya modellerna." was soviel heißt wie : "Der Schlüssel zum Überleben liegt in der Verwendung von alter Technik in den neuen Modellen" :confused:

 

Fraglich, ob dieses Konzept erfolgsversprechend sein wird, im hart umkämpften Premium Segment. Wird man ohne die neuste Technologie wettbewerbsfähig sein ?

 

Na also, sie wollen doch an alte Saabtraditionen anknüpfen:biggrin:

 

Schließlich war der 900/I eine Weiterentwicklung des 99, der 1968 auf den Markt kam. Soweit ich mich erinnere war Saab nie ein Vorreiter in Sachen Technik. Bei Saab wurde die vorhandene Basis schrittweise weiterentwickelt, solange es noch ging.

Der Turbo war bei seiner Einführung im Saab 99 auch keine absolute Neuigkeit mehr. Saab hat sich nur recht geschickt angestellt manche Neuerung auch alltagstauglicher zu gestalten als die Konkurrenten.

 

Ob das heute für einen Neubeginn reicht:confused:

Wenn die so rechnen wie die immer rechnen, ist die Spyker-Produktion damit nun bis ins Jahr 2078 ausverkauft um die ganzen Vorführwägen zu bauen. Das Ganze natürlich auf Komission, bezahlt mit EU-Krediten der Spyker-Saab-Vertriebs-GmbH, als Gewinn verbucht bei der Spyker-Produktions-AG, deren Aktienwert sich damit verhundertzehnfacht und problemlos für weitere 800 Millionen EU-Kredit an die Saab-Spyker-AG bürgen kann, welche dann wiederum davon 10% Provision an die Muller-Bürgschaftsvermittlungs-GmbH ausbezahlt. Davon geht dann die Hälfte an Herrn Antonov als Mitgesellschafter, der das als Reingewinn seiner Saab-Russland-AG ausweisen kann um in Estland mit EU-Zuschüssen eine Niederlassung zu gründen, die dann 150.000 Saab 9-5 für Osteuropa bestellt damit der EU-Kredit an die Saab-Spyker-AG um weitere 500 Millionen aufgestockt werden kann.

 

Oder so ähnlich jedenfalls, wenn ich die bisherige Spyker-Geschöäftsstrategie richtig verstanden habe?

 

However, und wenn er noch so sehr die gesamte EU verarscht, 4 Milliarden Euro an EU-Krediten abzockt und in ein paar Jahren nur einen riesigen Trümmerberg hinterlässt den wie immer ja niemand der Verantwortlichen vorausahnen konnte, ohne den Herrn Muller wären in THN nun bereits die Lichter aus und bei dem was uns Griechenland in nächster Zeit kosten wird, kann man die verschleuderten Steuer-Milliarden an Spyker-Saab als Rundungsdifferenz ausbuchen!

 

...und wenn schon Staatbankrott der EU, dann genießt sich der doch viel schöner durch die Glaskuppel des Aero-X den man sich kurz zuvor noch für die wertlos werdenden Papierschnipsel mit "Euro"-Aufdruck rausgelassen hat, bevor die nur noch zum Grill anzünden taugen.

 

Ich weiss nicht, aber irgendwie sehe ich das mit jeder Nachrichtensendung etwas deutlicher auf uns zukommen, also raus mit der Knete solange der Aufdruck noch mehr Wert ist als das Papier!

 

 

Joseph, ist das etwa ansteckend?

 

:cool::biggrin:

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