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Durchrostung im Kofferaum hinter Tankeinfüllstutzen

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Hallo!

 

Vor 5 Jahren erwarb ich einen 9-3, bei dem mir bei der ersten Unterbodenwäsche auffiel, dass zwischen Tankeinfüllstutzen und Blech alles komplett voll mit Dreck war.

Kurze Zeit später hatte ich im Kofferraum zu tun und dabei fiel mir auf, dass besagten Blech wohl kurz davor war, sich aufzulösen.

Jetzt habe ich reichlich Wasser im Kofferraum und ich denke es besteht massiver Handlungbedarf.

Schweißen scheint kompliziert, in Anbetracht des dahinter liegenden Einfüllstutzens.

Meine Idee, ein Blech einnieten und das müsste doch 3 Jahre (so lange soll er noch halten) dicht bleiben.

Hat jemand eine bessere Idee/ Erfahrung mit dieser Stelle?

Ich habe es geschweißt. War leider schon ziemlich löchrig, da wäre in meinem Fall (an Bruders 9-3) nix mit Blech einnieten zu machen gewesen. Zum einen zu komplexe Form. Zum anderen nix mehr da, wo man was hätte festnieten können.

 

Ich kann nur jedem nahe legen, diese Stelle regelmäßig zu kontrollieren und Maßnahmen zum Erhalt zu betreiben. Wenn man es - wie bei meinem Bruder - nicht auf dem Schirm hat und erst spät entdeckt (Wassereinbruch), dann sind leider umfangreiche Maßnahmen nötig.

Der Tank samt Stutzen ist aber fix ausgebaut. Dann hat man gleich Zugang zum Dom des Einfüllstutzens, der mit Sicherheit gleichfalls Bedarf an Konservierung hat. Bei meinem wars damit noch getan.

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Auch wenn ich es noch nicht machen (lassen) musste, gehe ich davon aus, dass das für einen Karosseriebauer keine allzugroße Herausforderung darstellt.

Ich hatte das gleiche Problem bei meinem Cabrio.

 

Nach gründlicher Reinigung habe ich ein Blech vom Kofferraum aus eingeklebt. Als Kleber habe ich Rotabond von Kent verwendet. Der TÜV war mit dieser Lösung einverstanden.

 

Anschließend alles gründlich konserviert und mit Unterbodenschutz versiegelt.

 

Hat jemand eine bessere Idee/ Erfahrung mit dieser Stelle?

 

Es richtig machen! Und nicht nach dem Motto ,,so lange soll der Wagen noch halten". Ich weiß, ist dein Auto aber schade um die Saab's. Als Aufbrauchauto lieber ein Golf 3. Zuverlässig &Billig

Srry

So sah das bei meinem Bruder aus:

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Nicht unbedingt schön geworden, aber es ist wieder dicht und wird für ein paar Jahre halten.

Also, ich habe damals bei "Klawitter" aus seinem Schlacht 9³, mir diese Hutze rausgetrennt, da meine löcherig ist wie ein Schweizer Käse.

Ich habe sie jetzt rostfrei liegen da jetzt auch mein Heckblech dran glauben muß,mache ich das in einem Abwasch. Passen die auch in unseren 9²-9³ https://schwedenteile.de/p/65047/innenkotfluegel-radhaus-hinten-rechts-original-saab-9-3-ii-03-14.html?, ich weiß sind vom 9³II aber vielleicht kann man sie anpassen???, Dann kann man mit dickem Wachs weiterer Korrossion in dem Bereich vorbeugen

Muss man halt Glück haben, daß der Bereich beim Schlachter in gutem, rostarmen Zustand ist.

 

Ansonsten gibt es nur die komplette rechte Seitenwand / Radkasten als Reparaturblech, für ca. 600€ so aus dem Kopf. Sonst bleibt nur selbst was dengeln. Nicht ganz einfach wegen der dreidimensionalen Form.

 

Ob das Teil vom 9-3II passt, keine Ahnung. Sieht optisch nicht danach aus. Und wüßte auch nicht, wozu? Scheint doch eine Plastik-Radhausverkleidung zu sein, oder?

Sonst bleibt nur selbst was dengeln. Nicht ganz einfach wegen der dreidimensionalen Form.

 

Da sollte man sich keinen mit allzuviel Dengeln abbrechen und sich stattdessen das Teil ganz schnöde streifenweise aus mehreren Einzelblechen zusammenschweissen. Bis man das Blech am Stück so weit mit dem Hammer getrieben hat, dürfte es zumindest in Teilen bereits völlig spröde geklopft sein. Wenn einen dann die kantige Optik stört, kann man das fertig geschweisste Streifenhörnchen immer noch ein wenig ausrunden. Solche Formen gehen ohne Materialermüdung nur mit entsprechenden Rollenmaschinen oder gleich tiefgezogen.

Muss man halt Glück haben, daß der Bereich beim Schlachter in gutem, rostarmen Zustand ist.

 

Ansonsten gibt es nur die komplette rechte Seitenwand / Radkasten als Reparaturblech, für ca. 600€ so aus dem Kopf. Sonst bleibt nur selbst was dengeln. Nicht ganz einfach wegen der dreidimensionalen Form.

 

Ob das Teil vom 9-3II passt, keine Ahnung. Sieht optisch nicht danach aus. Und wüßte auch nicht, wozu? Scheint doch eine Plastik-Radhausverkleidung zu sein, oder?

Ja, darum geht es ja, dann bleibt dort der ganze Dreck hängen und sammelt sich nicht an die Karosse.

Da sollte man sich keinen mit allzuviel Dengeln abbrechen und sich stattdessen das Teil ganz schnöde streifenweise aus mehreren Einzelblechen zusammenschweissen. Bis man das Blech am Stück so weit mit dem Hammer getrieben hat, dürfte es zumindest in Teilen bereits völlig spröde geklopft sein. Wenn einen dann die kantige Optik stört, kann man das fertig geschweisste Streifenhörnchen immer noch ein wenig ausrunden. Solche Formen gehen ohne Materialermüdung nur mit entsprechenden Rollenmaschinen oder gleich tiefgezogen.

 

So habe ich es am Ende gelöst. Wäre auch noch schöner gegangen, aber irgendwie war das nicht so mein Tag. Und da man es nicht sieht, war es dann auch wurscht.

Ja, darum geht es ja, dann bleibt dort der ganze Dreck hängen und sammelt sich nicht an die Karosse.

 

Joa, probier es halt. Wäre mir zu viel "auf Verdacht" und zu viel Arbeit. Lieber ab und zu nachschauen, Dreck raus holen und Rostschutz nacharbeiten. Dann hat man da, sofern man es rechtzeitig angeht, keine großen Probleme. Ich habe da jedenfalls zum Abschluss ordentlich Fluid-Film-Fett rein geschmiert und werde das jetzt jährlich überprüfen.

  • 5 Jahre später...

Ein paar Jahre später, das Blech war wieder durch jetzt nach gut 6 Jahren. Da mein Anspruch gestiegen und auch meine Fertigkeiten mittlerweile besser sind, habe ich das Blech an Bruders Saab 9-3 jetzt heraus operiert. Aus einem Schlachter habe ich diese "Ausbuchtung" im Kofferraum heraus geholt. Das war zwar auch teilweise rostig, aber durch Teilersatz gut zu retten.

Heute habe ich dann zunächst mal das pickelige, mit Heftpflastern versehen Blech heraus geholt. War keine schöne Arbeit, aber hilft ja nix. Darunter sah es aber auch nicht gut aus. Da muß ich jetzt erstmal das Gegenblech im Radkasten instand setzen, bevor ich die "Kuppel" wieder drüber setzen kann.

Hier mal ein paar Eindrücke:

Tankeinfüllstutzen_1.jpgTankeinfüllstutzen_2.jpgTankeinfüllstutzen_3.jpgTankeinfüllstutzen_4.jpeg

Ja, aber die wird vermutlich noch länger warten, solange ich nicht "vor die Welle komme". Hier ist ständig irgendwas anderes, was erstmal Vorrang hat.

Morgen mal schauen, ob das Blech im Schlachter noch zu gebrauchen ist. Das ist auch rostig, aber wohl noch nicht so schlimm wie das hier. Wenn ich das zumindest teilweise verwenden kann, erspart mir das ggf. etwas an Arbeit beim Anfertigen vom neuen Blech... rolleyes

Sehr schön. Ich liebe solche Fotos. Das hilft zumindest mir sehr. Ich muss da auch ran und habe von einem Spender dieses Teil evakuieren können.

Mich würde interessieren, wie nach dem Punktschweißen die Nähte abgedichtet werden können. Mir schwebt derzeit eine Nahtabdichtung oder Karosseriekleber aus der Tube vor. Gibt es bessere Möglichkeiten?

Und hast du die Schweißpunkte mit einem Schweißpunktbohrer oder mit einem Schweißpunktfräser entfernt?

Bearbeitet von Haegar

An die Schweißpunkte kommt man teils schlecht heran, insbesondere oben. Da ist die Konsole im Weg, die für die Hutablage und Lautsprecher dort verschweißt ist. Die habe ich jetzt in dem Bereich abgetrennt und die Schweißpunkte ausgebohrt.

Die Schweißpunkte von dem kuppelförmigen Blech habe ich teils mit Schweißpunktfräser (das Ding mit Zentrierspitze und Bohrkrone) ausgebohrt. Das ging aber schlecht, weil das Ding bei mir eiert und man damit nicht sauber bohren kann. Ich hatte aber auch noch einen Schweißpunktbohrer da und habe den Rest damit gemacht. Ist meiner Ansicht nach aber relativ egal, welche Variante man wählt. Man muß die Punkte irgendwie lösen.

Weiter oben, wo man schlecht heran kam, habe ich mit einem Hartmetallfräskopf (kugelförmig) mit einem Geradschleifer die Punkte ausgefräst.

Und jetzt muß ich erstmal schauen, daß ich das Blech um das Loch für den Tankdeckel / Tankeinfüllstutzen wieder rekonstruiert bekomme. Das ist nämlich auch alles andere als trivial von der Form her...

Bearbeitet von erik

Ach so, Abdichtung.

Wenn ich die neuen Bleche drin habe, werde ich das erstmal mit mehreren Schichten Brantho 2k lackieren. Und die Stoßkanten dann mit Karosseriedichtmasse abdichten. Da nehme ich, was ich da habe. Sika oder Petec, ggf. auch mal Liqui-Moly. Dann Unterbodenschutz drauf, Wachs von Dinitrol.

Und für die Zukunft die dringende Empfehlung, den Bereich dort regelmäßig(!) zu säubern und zu inspizieren.

Bei meinem Bruder war ich da 2018 oder so schonmal dran. Jetzt kam da jede Menge Dreck raus, das waren mindestens 2 Kehrbleche voll!

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