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Sicherungsmutter Querlenker Sondergröße

Empfohlene Antworten

Ich muss mal wieder die Konsolen am Querlenker austauschen und möchte bei der Aktion auch gleich neue Sicherungsmuttern verbauen.

Das ist aber so eine Sondergröße M10 aber mit der Schlüsselweite 16mm.

Kann mir jemand die genaue DIN-Bezeichnung von der Mutter geben oder noch besser eine Quelle zum Bestellen.

Wenn Du "Angst" hast, dass die Mutter nicht mehr selbstsichernd genug ist, dann entweder a) Loctite verwenden oder b) eine neue, natürlich wieder selbstsichernde, 17er verbauen.

Wüßte jetzt nur gerade nicht, ob diese dann z.B. eine 8.8 (noch fester wahrscheinlich eher nicht) sein muss.

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Das Problem ist doch eher der Platz für den Ringschlüssel am Querlenker selber. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da mit einem 17er reinkomme. Bisher war es mit dem 16er gerade so ausreichend.

Natürlich hatte ich auch schon mal die Idee, die Kanten des Querlenkers im Bereich der Mutter so aufzufeilen, dass ich auch mit einem 17er Ringschlüssel hinkomme, wollte aber dem Tüv keine Chance geben, hier an diesem Sicherheitsbereich etwas anzumeckern.

Wie war das noch, SW17 ist DIN und SW16 nach ISO4032.

Hast du mal nach Mutter M10 SW16 gesucht?!

Welche Mutter(n) meinst Du denn?

Als 16er mit M10 fallen mir da nur die beiden an der vorderen Querlenkeraufnahme (dort, wo immer so gern die Alu-Lagerstützen bröseln) ein.

Die vordere ist ohnehin bequem per Nuß erreichbar und bei der hinteren ist eher die Höhe des Schlüssels beim Einfädeln das begrenzende Element. Aber einen normalen geraden 17er Ring bekommt man da (habe gerade unseren 96er Swiss ohne Räder auf der Bühne und habe das eben mal probiert) selbst noch bei völlig nach unten ausgefedertem Querlenker von unten rein.

Aber wenn den Muttern nichts böses passiert ist, käme ich nie auf den Gedanken, diese zu ersetzen. Im Zweifel, wenn man Bedenken hinsichtlich der Selbsthemmung hat, halt zusätzlich, wie oben geschrieben, mit Loctite.

  • Autor

Es geht um die beiden Muttern vorne, denn die Konsolen sind schon ziemlich am Ende und jetzt vor der Fart nach Rügen schon mal fällig.
Da ich vor zwei Jahren bei meinem 96er eine der Muttern aufmeiseln musste, bin ich da lieber etwas vorbereitet.
Ich werde dann später berichten wie es ausgegangen ist.

  • Autor

In den letzten Tagen gab es eine größere Erneuerung an der Vorderachse. Zum Glück habe ich mir die Lagerstützen/Konsolen nochmal genauer angesehen und die eine auf der Beifahrerseite war nur noch als Bruchstück vorhanden.

Also wurden alle 4 Konsolen jetzt neu gemacht und die Muttern dann auch auf neue selbstsichernde Muttern M10, diesmal mit der SW 17 umgerüstet.

Einige Tipps bzw. Erfahrungswerte beim Lösen der Schrauben, für alle die das demnächst auch machen wollen.

Meine folgenden Tipps dürften den alten Hasen längst bekannt sein, daher sind die folgenden Zeilen vorwiegend für die mitlesenden Hobbyschrauber gedacht, die sich das erste Mal an diese Baustelle wagen wollen.

Die Schrauben und Muttern haben im Original die SW 16 und man braucht da auf jeden Fall mindestens einen geraden Ringschlüssel, der zweite kann auch leicht gekröpft sein. Hauptsache man hat da einen langen Hebel, mit einem kurzen Hebel finde ich es schwierig die Muttern zu lösen.

Was ich mir auf jeden Fall noch besorgen werde, ist ein Ringratschenschlüssel in der SW16. Der ist eine große Hilfe auf der Schraubenseite, sobald die Mutter gelöst ist. Bei mir war es so, dass sich die Schrauben nur über die Gewindegänge nach außen bewegt haben. Da man aber auf der Rahmeninnenseite weniger als eine halbe Umdrehung Platz hat, kann das ganz schön dauern. Daher beim nächsten Mal der Ringratschenschlüssel, auch wenn man den nur auf der Schraubenseite ansetzen kann.

Hilfreich ist es auch, wie ich in einem anderen Beitrag gelesen habe, immer kleine Mengen an Rostlöser verwenden und dafür öfters. Dann die Verbindung immer nur in kleinen Schritten lösen, dabei hilft es, wenn man wieder einen kleinen Schritt zurückgeht, dann Rostlöser dazu und wieder nach vorne. Der absolute Megagau an dieser Stelle wäre, wenn man eine der Schrauben abreißt. Dann müsste, für einen Austausch der Motor angehoben werden, sonst gehen die Schrauben nicht raus.

Vor dem Zusammenbau habe ich das Schraubengewinde noch vorsichtig mit einem Gewindeschneideisen vom Rost gereinigt und saubergeblasen. Zum Glück war das Gewinde nur leicht angerostet und ich konnte das Schneideisen mit der Hand aufdrehen.

Kommen wir jetzt zu diese Originalmutter in der SW16 und der Platz an der hinteren Schraube. Wie oben erwähnt, habe ich jetzt die angegammelten Mutter mit der SW 16 gegen neue mit SW 17 ausgetauscht. Bei den vorderen Schrauben ist das überhaupt kein Thema, aber bei der hinteren Schraube habe ich folgendes feststellen können.

Die Mutter ist nicht das Problem, aber der vorhandene Ringschlüssel. Ein gerader Ringschlüssel ist meistens schmaler (ca. 8mm) als ein angewinkelter mit 10mm Dicke. Da ich zum Glück beide Versionen habe war ich dafür gerüstet. Als stabilere Variante habe ich mir den angewinkelte 17er dann entsprechend auf unter 9mm Dicke zugeschliffen und dann auch noch am Querlenker die Kanten an denen der breitere Ringschlüssel hängen bleib, mit der Feile nachgearbeitet.

Bei der Anpassung ist mir aber der wichtigste Trick für diese Stelle aufgefallen. Am leichtesten bekommt man den Ringschlüssel in dieser schmalen Öffnung auf die Mutter, wenn man den Schlüssel von unten in einer Art „Löffelbewegung“ von der Motorseite über die Mutter schiebt. Raus geht’s dann wieder umgekehrt, von außen nach innen drehen.


Von oben geht da gar nichts und gerade reinschieben nur bei sehr schmalen Schlüsseln, die dann aber, aus meiner Sicht, nicht die notwendige Festigkeit haben dürften.

Also einfach beim nächsten Radwechsel mal einen 16er Ringschlüssel nehmen und an dieser hinteren Mutter üben.

 

So das reicht jetzt für heute. Bei Fragen einfach melden, ich helfe gerne!

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Bearbeitet von rpe 9000

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