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TalladegaR

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  1. Anscheinend ja, die haben bei mir wirklich eins zu eins gepasst. Habe ich dieses Jahr im Frühling bestellt gehabt. Wie gesagt, musste nur die Enden bei einigen leicht kürzen.
  2. Silikon-Kühlerschläuche gibt es auch billig in gleich guter Qualität über AliExpress. Für den ganzen Satz für meinen 900 II habe ich knapp unter 70€ bezahlt. Für den Preis gibt es bei den üblichen Verdächtigen meistens nur 1 oder höchstens 2 große Gummischläuche. Die Silikonschläuche waren teilweise 1-2 cm länger a den Enden, aber die konnte man problemlos zuschneiden. Besser zu lang als zu kurz. Einziger feststellbarer Unterschied: Es gibt keinen do88 Aufdruck, kann man m.E. aber auch gut auf verzichten.
  3. Das habe ich leider auch schon mehrmals erleben müssen. Als ich die Teile dann zurückschicken und reklamieren wollte, weigerte sich Autodoc, die Kosten für den Rückversand (nach Polen!) zu übernehmen, da ich „vorher hätte anrufen sollen, um abzuklären, ob die Teilenummer übereinstimmt“. Daraufhin habe ich sie freundlich darauf hingewiesen, dass die von ihnen gelisteten Teilenummern schlicht nicht stimmen – aber das sei angeblich „nicht möglich“. Um Autodoc mache ich seitdem einen großen Bogen.
  4. TalladegaR hat auf ceaser1897's Thema geantwortet in 900 II - 9-3 I
    Bei mir war die Zündkasette letztes Jahr auch Thema. Ich hatte mir zuerst über eBay eine billige von APM für 90€ bestellt. Aufgrund schlechter Verarbeitung ging diese nach Ankunft aber gleich wieder zurück. Letztendlich bin ich dann über die gleiche Plattform bei einer von Hitachi gelandet für damals 150€. Deutlich hochwertiger verarbeitet und bisher keine Probleme gehabt. Egal für welche man sich entscheidet, 2 Jahre Garantie sollten sie alle haben.
  5. Wenn man MP3s hört oder Musik übers Handy streamt, könnte man auch über einen Bluetooth-Radiotransmitter nachdenken. Den bekommt man schon für um die 15 € und muss man einfach nur in den Zigarettenanzünder stecken. Anschließend verbindet man das Handy damit und stellt am Originalradio die entsprechende Frequenz ein. Mache ich jedenfalls schon seit Jahren so. Und wenn man mal in den Urlaub fliegt und dort einen Mietwagen hat, steckt man das Ding einfach in die Tasche – und schon kann man praktisch überall auf der Welt in jedem Auto seine Lieblingsmusik hören.
  6. Danke, das beruhigt mich dann zusätzlich. Dann bleibe ich bei meinem Plan und fahre das jetzige Öl noch bis etwa 800 km, wie es mein Haynes-Buch vorsieht, und wechsle anschließend Öl und Filter. 200 km davon habe ich mittlerweile schon wieder runter. Momentan ist da ohnehin ein Gemisch aus Thomas-Philipps-Hausmarke 5W-40 und Mannol Elite 7903 5W-40 (meinem Standardöl) drin. Und Danke fürs Daumendrücken – ich hoffe, meiner macht es deinem nach!
  7. Super, dann wandern die auf jeden Fall ins Ersatzteillager. Danke dir!
  8. Alles klar, dann passt das tatsächlich genau zu meiner Erfahrung. Beim allerersten Start nach dem Zusammenbau kam ein deutliches metallisches Klappern von oben aus dem Ventildeckel, das dann nach einer Weile vollständig verschwunden ist. Ich konnte es zunächst nicht wirklich einordnen und dachte, dass vielleicht die Steuerkette noch nicht vollständig gespannt war. Seitdem ist es zum Glück auch nicht mehr aufgetaucht. Jetzt weiß ich, dass es die Hydros waren. Dann waren die wohl tatsächlich teilweise leergelaufen und mussten sich erstmal wieder füllen. Wieder etwas dazugelernt, Danke! Falls so etwas nochmal auftaucht, kann ich es dann auch richtig einordnen. Aber das heißt dann auch, dass ich die Hydros aus meinem alten Kopf noch als Notersatz aufbewahren kann, oder?
  9. Danke dir! Den Ölwechsel nach den ersten 1.000 bzw. 800 km habe ich auf jeden Fall auf dem Schirm. Ein spezielles Einfahröl habe ich jetzt tatsächlich nicht drin, sondern normales Motoröl. Wusste (mal wieder) gar nicht, dass es so etwas gibt. Dafür würde ich jetzt aber nicht nochmal extra wechseln, sondern erstmal damit weiterfahren und dann Öl und Filter erneuern. Ich fahre hier hauptsächlich Landstraße und habe dadurch ohnehin ein ausreichend wechselndes Fahrprofil mit unterschiedlichen Drehzahlen und Lastzuständen, sodass die neuen Ringe hoffentlich gut einlaufen können. Und ja, mit dem anderen Kopf und damit hoffentlich ohne vorgeschädigte Ventile schlafe ich jetzt auch etwas ruhiger. Hoffen wir mal, dass der Motor jetzt wieder für einige Kilometer gut ist!
  10. Ah okay, Danke für die Korrektur! Ich habe mich jetzt nochmal etwas genauer in die Funktionsweise der Hydros eingelesen und verstehe, was du meinst. Dann waren meine alten Hydros offenbar gar nicht fest bzw. kaputt, sondern einfach noch vollständig mit Öl gefüllt und deshalb nicht eindrückbar. Die gebrauchten Hydros aus dem Ersatzkopf waren dagegen durch die längere Lagerung vermutlich teilweise leergelaufen und ließen sich deshalb eindrücken. Richtig so?
  11. Moin zusammen, nach all dem Hin und Her hier endlich die erfreuliche Nachricht: Der Saab fährt seit Sonntag wieder! Beim weiteren Zerlegen und Zusammenbauen sind allerdings noch ein paar interessante Dinge aufgetaucht, die vielleicht auch etwas mehr Licht auf die Ursache des Ventilabrisses werfen. Als ich die ausgebauten Kolben gründlich gereinigt habe, ist mir zunächst aufgefallen, dass nicht nur Kolben 3 Spuren von Ventilkontakt trägt. Auch auf den anderen drei Kolben sind ziemlich eindeutig Einschläge der Einlassventile zu erkennen. Jeder Kolben scheint dabei jeweils zweimal Kontakt bekommen zu haben. Damit dürfte das ziemlich sicher noch von meinem früheren Steuerkettenschaden stammen. Vor ein paar Jahren ist mir bei etwa 180 km/h auf der Autobahn das obere Stück der Steuerkettengleitschiene abgebrochen. Danach stand der Wagen ungefähr zwei Jahre in der Scheune. Letztes Jahr habe ich dann den kompletten Steuerkettentrieb erneuert, den Zylinderkopf aber nicht abgenommen, weil die ZKD zum Zeitpunkt des Schadens gerade einmal etwa ein Jahr alt gewesen war. Im Nachhinein hätte ich den Kopf natürlich trotzdem abnehmen und nachsehen sollen. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass damals offenbar nicht nur die Ventile von Zylinder 3, sondern die Einlassventile aller vier Zylinder Kontakt mit den Kolben hatten. Ob das den späteren Abriss unmittelbar verursacht hat, lässt sich natürlich nicht mehr beweisen. Eine Vorschädigung des Ventils bzw. Ventiltriebs erscheint mir damit aber zumindest deutlich plausibler als vorher. Der zweite interessante Befund kam erst, als der Ersatzkopf angekommen war: Alle Hydrostößel meines alten Kopfes waren komplett fest. Wirklich alle. Das war mir vorher schlicht nie aufgefallen, weil ich keinen Vergleich hatte. Ich bin beruflich schließlich Archäologe und kein Kfz-Mechaniker. Erst als ich die Hydros des Ersatzkopfes in der Hand hatte und sie sich eindrücken ließen, wurde mir klar, dass meine alten das ebenfalls hätten tun sollen. Wieder etwas gelernt. Ob bzw. inwieweit das beim späteren Ventilabriss mitgespielt hat, kann ich nicht sagen, aber zusammen mit dem früheren Ventilkontakt ist es zumindest ein weiterer auffälliger Befund. Der Ersatzkolben kam dann zusammen mit seinem Pleuel. Der Kolben war wie meine alten ein AB-Kolben und auch das Pleuel gehörte zur Gewichtsklasse B. Nach gründlicher Reinigung blieb zwischen der Ersatz-Kolben/Pleuel-Kombination und meinen übrigen drei Kombinationen allerdings immer noch eine Gewichtsdifferenz von rund 10 g. Also habe ich das Ersatzpleuel wieder abgenommen und mein ursprüngliches Pleuel von Zylinder 3 nach gründlicher Kontrolle auf Risse und erkennbare Verformungen weiterverwendet. Mit Ersatzkolben und altem Pleuel passte das Gewicht wieder sehr gut zu den anderen drei Kombinationen. Anschließend habe ich alle vier Zylinder frisch gehont und die neuen Kolbenringe einzeln in den jeweiligen Bohrungen eingemessen. Danach ging es an die Hauptlager. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung ließen sich tatsächlich alle oberen Lagerschalen bei eingebauter Kurbelwelle herausrollen. Ganz freiwillig wollten sie allerdings nicht. Zunächst habe ich die jeweilige Schale mit ein paar gezielten, leichten Schlägen mit einem kleinen Hammer über einen Hartkunststoffschaber am Schalenrand etwas aus ihrem Sitz gelöst. Danach konnte ich sie durch die Aussparung oberhalb des Lagers mit einem Spieß vorsichtig Millimeter für Millimeter weiterschieben. Sobald das erste Ölloch der Lagerschale sichtbar wurde, konnte ich den Spieß durch dieses Loch in die Ölbohrung der Kurbelwelle setzen. Beim langsamen Drehen der Kurbelwelle ließ sich die Schale dann relativ problemlos vollständig herausrollen. Die neuen oberen Schalen habe ich im Prinzip auf demselben Weg wieder eingerollt, also unter Zuhilfenahme der Ölbohrung der Kurbelwelle und der Bohrungen in den Lagerschalen Stück für Stück. Anschließend habe ich das Lagerspiel der neuen Hauptlager mit Plastigage kontrolliert. Die gemessenen Werte lagen alle deutlich innerhalb der Saab-Vorgaben und waren über die verschiedenen Lagerstellen relativ gleichmäßig. Zumindest aus diesen Messungen ergab sich also kein Hinweis auf eine relevante Verformung der Kurbelwelle. Danach mussten im Wesentlichen nur noch die Kolben mit neuen Pleuellagerschalen wieder hinein und der Motor Stück für Stück zusammengesetzt werden. Eine Sache hat den Einbau übrigens erheblich erleichtert: Für die Arbeiten an Ölwanne und Hauptlagern musste der Unterrahmen letztlich nicht einmal vollständig raus. Ich habe den Motor abgestützt und gleichzeitig den Unterrahmen mit einem Wagenheber gesichert. Die hinteren und mittleren Schrauben des Unterrahmens habe ich vollständig entfernt, die vorderen nur entsprechend gelöst. Dadurch ließ sich der Rahmen kontrolliert nach unten abwinkeln. Das hat genügend Platz geschaffen, um die Ölwanne relativ unkompliziert abzunehmen, an die Hauptlager zu kommen und die Ölwanne anschließend wieder einzubauen. Und das Wichtigste zum Schluss: Der Motor läuft wieder und hört sich herrlich an. Nach dem ersten Eindruck scheint er sogar etwas sparsamer geworden zu sein; momentan liege ich bei knapp über 9 l/100 km. Ob das dauerhaft so bleibt, wird sich natürlich erst nach etwas mehr Fahrstrecke zeigen. Die nächsten rund 1.000 km wird er jetzt erstmal wie eine alte Dame bewegt. Neue Kolbenringe und Lager müssen schließlich nicht gleich wieder mit Vollgas über die Autobahn geschickt werden. Damit ist die Geschichte hoffentlich erstmal abgeschlossen. Aus einem abgerissenen Einlassventil ist letztlich eine ziemlich umfangreiche Motorrevision geworden, aber ich habe dabei auch unglaublich viel über den B204 gelernt. Und an dieser Stelle nochmal einen wirklich großen Dank an alle, die hier mitgedacht, Erfahrungen geteilt, Teile angeboten und mich mit Tipps unterstützt haben. Ohne das hier im Forum vorhandene Wissen wäre die ganze Aktion für mich erheblich schwieriger gewesen.
  12. Ganz so „mal eben den Block auf den Tisch legen“ ist es bei mir leider nicht. Ich habe zuhause keine Hebebühne und kann den Motor deshalb nicht einfach komfortabel nach unten raussacken lassen. Als ich den Motor letztes Jahr draußen hatte, musste ich vorne ziemlich weit zerlegen: außer natürlich Fahrwerk bzw. den entsprechenden Verbindungen und dem Unterrahmen auch Verkleidungen und Stoßfänger usw., damit ich den Vorderwagen unter meinen Bedingungen überhaupt so weit anheben konnte, dass ich den Motor unten herausfahren konnte. Deshalb versuche ich gerade so hartnäckig herauszufinden, ob ich mir das diesmal ersparen kann. Ganz kostenneutral wäre es meines Erachtens ebenfalls nicht: Um den Block überhaupt auf den Motorständer zu bekommen und drehen zu können, muss ich ihn vom Getriebe trennen. Die Schrauben an der Verbindung Schwungrad/Getriebeaufnahme müsste ich also wieder erneuern, ebenso die betreffenden selbstsichernden Muttern am Fahrwerk. Das Getriebeöl müsste ebenfalls wieder raus bzw. neu. Und wenn der Block dann ohnehin ausgebaut, vom Getriebe getrennt und auf dem Motorständer hängt, würde ich wahrscheinlich gleich Nägel mit Köpfen machen und die Kurbelwelle ausbauen und vernünftig kontrollieren bzw. vermessen. Dann kämen allerdings auch wieder weitere Arbeiten und Teile wie die Kettenkastendichtung und möglicherweise der AGW-Kettenspanner hinzu. Dass das messtechnisch die sauberere Lösung ist, bestreite ich gar nicht. Mein Widerstand richtet sich tatsächlich hauptsächlich gegen den ganzen Aus- und Einbau drumherum, weil das ohne Bühne doch recht anstrengend ist.
  13. Ja, ich gebe zu: Einen gewissen Anteil „keinen Bock, den Motor schon wieder auszubauen und komplett zu zerlegen“ gibt es tatsächlich. Ich habe keine Hebebühne und der Ausbau war letztes Jahr schon eine ziemliche Qual. Dazu kommt, dass ich den Wagen möglichst schnell und mit überschaubaren Kosten wieder auf die Straße bekommen möchte. Ein kompletter Ausbau und eine weitere Zerlegung würden außer Zeit auch wieder zusätzliche Kosten für Dichtungsmaterial, Schrauben, Getriebeöl usw. verursachen. Den Einwand mit dem Eigengewicht der Kurbelwelle bei der Plastigage-Messung verstehe ich inzwischen. Ich frage mich aber trotzdem, ob man das nicht auch bei eingebautem Motor zumindest brauchbar lösen kann, indem man die Kurbelwelle für die Messung ganz leicht und möglichst gleichmäßig nach oben gegen die oberen Hauptlagerschalen drückt. Dann müsste das vorhandene Spiel doch unten am zu messenden Lager liegen. Natürlich nicht mit Gewalt, sondern gerade so weit, dass die Welle oben anliegt. Mich würde interessieren, ob technisch etwas grundsätzlich gegen eine solche Messung spricht. Die alten Lager würde ich dabei gar nicht mehr vermessen. Die sind sichtbar verschlissen und kommen ohnehin neu. Interessant wäre für mich nur die Kontrolle des Lagerspiels mit den neuen Schalen. Wenn sich dabei plausible Werte ergeben und die Lagerstellen ansonsten unauffällig aussehen, würde mir das für diesen Motor eigentlich reichen. Mir ist natürlich klar, dass ich damit keine vollständige Vermessung der Kurbelwelle bekomme und insbesondere einen leichten Verzug nicht sicher ausschließen kann. Das ist das Restrisiko, über das ich gerade nachdenke. Andererseits sehe ich bislang auch keine konkreten Anzeichen dafür, dass die Kurbelwelle tatsächlich etwas abbekommen hat. Die Folgen eines übersehenen Verzugs könnten natürlich ein beschleunigter bzw. einseitiger Verschleiß der neuen Lagerschalen und schlimmstenfalls irgendwann ein Lagerschaden sein. Dieses Restrisiko ist mir bewusst. Ähnlich sehe ich es bei der Axialführung: Die Anlaufscheiben bekomme ich bei eingebauter Kurbelwelle wahrscheinlich nicht sinnvoll erneuert. Wenn es allerdings bisher keine Hinweise auf übermäßiges Axialspiel gibt, stellt sich für mich die Frage, ob allein deren vorsorglicher Austausch den kompletten Motorausbau rechtfertigt. Ich versuche deshalb gerade herauszufinden, ob es wirklich nur die beiden Möglichkeiten „Motor komplett raus und Unterbau zerlegen“ oder „Pfusch“ gibt – oder ob dazwischen noch eine technisch vertretbare pragmatische Reparatur möglich ist. Natürlich möchte ich keinen Pfusch machen. Meine Vorgehensweise wird aber zwangsläufig auch von ganz realen Faktoren wie verfügbarer Zeit, Geld und meinen Möglichkeiten ohne Hebebühne bestimmt. Wenn sich beim Einbau der neuen Lager oder bei den Kontrollen etwas konkret Verdächtiges zeigt, wäre für mich natürlich die Grenze erreicht, an der ich den Ausbau doch in Kauf nehmen müsste.
  14. Einen überholten B204-Kopf habe ich im Internet ebenfalls gefunden, der wäre natürlich die unkompliziertere 1:1-Lösung. Der B205R-Kopf kam mir allerdings gerade wegen der verbesserten Strömungskanäle interessant vor, weshalb ich die Möglichkeit zumindest einmal ausloten wollte. Wenn der Umbau aber mehr Anpassungen erfordert als sinnvoll, werde ich wohl beim B204-Kopf bleiben.

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