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der41kater

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Alle Beiträge von der41kater

  1. Mit den 4 Rädern auf 4 Bretter fahren...wenn der vorhandene Heber zu hoch ist...oder der Wagen zu tief. Kann bei platten Reifen durchaus mal eng werden.
  2. Das ist Wildleder und kein Velours. Solche Bezüge gab es schon im 9000tu 16S und im 900tu 16S. Die rauhen Ecken haben den Vorteil, daß man nicht in strammen Kurven auf dem Sitz herumrutscht.
  3. Fehlerhafte Achsgeometrie sorgt für jede Menge Probleme. Bei negativer Spureinstellung ist der Gradeauslauf unstabil...der Wagen eiert über die Straße, die Reifen schleißen innen ab, etc. Darum sollte man tunlichst die Achseinstellung kontrollieren, sobald am Fahrwerk Teile getauscht werden.
  4. der41kater hat auf Marco72's Thema geantwortet in 9-5 I
    Gelegentlich geht auch schon mal ein Transponder im Schlüssel kaputt. Da aber BEIDE Schlüssel nicht funktionieren, wird es der Antennenring über dem Zündschloß sein, der defekt ist. (kommt auch häufiger vor, wie defekte Transponder). Zündschloß oder Zündschloßschalter hat mit dem Defekt nix zu tun.
  5. Dann hat der Motor wohl keine Zündfunken...denn mit Start-Pilot müsste er ja was sagen. Kerzen ausbauen und nachsehen, ob sie naß sind. Bei der Gelegenheit die Zündkerzen in die Zündkassette stecken, ALLE Zündkerzen mit Kabeln an sichere Masse legen und von einem Helfer starten lassen. Dann muß ein sichtbarer Zündfunke an den Kerzen kommen. Wenn nicht, Kurbelwellensensor oder DI-Kassette ...deren Kabelverbindungen prüfen. ... Bist Du Dir wirklich ganz sicher, daß beim Ausbau des Motors der Kabelstrang komplett los war?...und nicht noch irgendwo ein Stecker fest saß und der Strang auf Zug geraten ist? Wenn die MIL leuchtet und nicht ausgeht ist auf jeden Fall ein Fehlercode vorhanden. Den mal auslesen und dann löschen. ... Normalerweise schützt man ja offene Rohre und Schläuche mit Lappen, die man hineinstopft, gegen Dreck und Kleinteile, die hineinfallen könnten. Wirklich alle Lappen entfernt worden?...(hat es alles schon gegeben!!!)
  6. der41kater hat auf Oldie55's Thema geantwortet in 900 II - 9-3 I
    Kein 6-Zylinder, sondern ein 2.3i. Und darum ist dieser "Resonator" nicht im Kotflügel, sondern nur direkt auf dem Drosselklappengehäuse. Der Resonator soll nur das Ansauggeräusch etwas mildern. Ansonsten hat das Teil keine Funktion.
  7. Vor gefühlten 25 Jahren ist mal ein Kunde 3000 km auf einem Notrad gefahren, weil er keinen passenden Ersatz bekam. Er war in Ungarn...und es war Wochenende...und er musste nach Hause. Sowas funktioniert also auch.
  8. der41kater hat auf Leon96's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Innerhalb der DEKRA funktioniert die Kommunikation jedenfalls perfekt, denn gestern wurde der Wohnwagen von einem Gutachter der DEKRA besichtigt...und heute von ihm angerufen, um mir seine Einschätzung mitzuteilen. Totalschaden...was schon vorher, ohne Gutachter, offensichtlich war. Der Zeitwert wird auf ca. 4700,-€ geschätzt...Restwert auf 0,00€. Der Wohnwagen geht nun in die Restwert-Börse, was aber nur eine "Pro Forma"-Geschichte sein wird, denn der Anhänger ist zwischen Heck und Achse aussen und innen völlig zerstört. Wird dann also ensorgt werden...und diese Kosten kommen noch auf den eigentlichen Schaden drauf. Jetzt bleibt abzuwarten, wann denn dann Geld fließt. Vor 3 Monate rechne ich nicht damit.
  9. der41kater hat auf Leon96's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Nach 4 Monaten kam heute die Zusage der Kostendeckung von der holländischen Versicherung. Es handelt sich ja auch nur um einen Wohnwagen. Die werden sich über die Rechnung über die Abschleppkosten und Verbringung an einen gesicherten Platz noch wundern. Incl. Gutachten werden sich diese Kosten verdoppeln. Mal schauen, was dabei herum kommt.
  10. "Service fällig" bedeutet, daß mal wieder ein Ölwechsel nötig wäre...mit anderen Wartungsarbeiten, je nach Kilometerstand. Das hat erstmal nichts mit der MIL zu tun. Ich würde mir Gedanken machen, warum der Wasserschlauch defekt wurde. Wasserverlust...und dadurch zu heiß geworden? Oder zu heiß geworden und dadurch der Schlauch geplatzt? Aus der Ferne betrachtet hat der Wagen ein thermisches Problem...und da ist die Zylinderkopfdichtung naheliegend...nebst Thermostat und anderer Kühlwasserverlusten. ... Selber-Schrauber kriegen das mit rund 500 Talern hin. Kein Selber-Schrauber?...1500...aufwärts. bis zum kapitalen Motorschaden, den ich hier heute nicht erkennen kann.
  11. der41kater hat auf Theodor's Thema geantwortet in 9000
    Ich bin erschüttert. Der olle Meister hat wahrscheinlich recht...oder auch nicht... Es müssen alle Systeme ausgelesen werden und anschliessend eine Geminsamkeit erkannt werden. Sowas nennt sich "Diagnose". Sobald ein Buchstabe vor dem Code erscheint, ist imer ein bestimmtes Bauteil benannt. Eine große Hilfe. Hilft aber nix, wenn man die Codes nicht kennt. Und dann auch noch die Codes aufschlüsseln und dann eine Diagnose erstellen. Dann bin ich auf die Diagnose gespannt.
  12. der41kater hat auf Molde's Thema geantwortet in 9000
    [mention=7827]vinario[/mention] Der Witz ist, daß Hirsch die Dinger nicht selber produziert hat, sondern nur selber gekauft und vermarktet. Made in Italy...ist bei Felgen schon ein Designer...sehen knorke aus... O.Z. ...ist bei der VW-Familie gerne genommen...nur mal so als Beispiel. RISSE in Leichtmetallfelgen sind keine Seltenheit. 40-er Serie Reifen-Querschnitt abwärts...dann ist das komplette Rad hinüber. Felge+Reifen =RAD Wir können uns gerne über das Design unterhalten. ICH finde die Dinger nicht chic. Technisch ist das ganze Gedöne machbar...aber in meinen Augen nicht sinnvoll. Die Optik...ist Geschmacksache. Die Adapter...mehrfache Verschraubungen...die Belastung, die ausserhalb des Radlager-Zentrums liegt...die breitere Bereifung, usw. ...und dann noch die Tatsache, daß da ein Hobby-Schrauber tätig wurde... Da frage ich mich persönlich selber, ob ich mit diesem Auto eine Probefahrt machen möchte. Dann fahre ich eher nur gradeaus...ich kann mir die Strecken ja wählen. Wenn sich bei mir schon solche Gedanken ausbilden...ich fahre die Strecke schon in Gedanken...dann will ich so einen Kram nicht vor Ort sehen. ......................... RISSE in originalen Felgen sind mir von BMW und Mercedes auch bekannt...in der Klasse oben hinaus. Da wird der SUV über die Kanten geschrubbt...oder das Cabriolet doof eingeparkt...mit Schwung, weil die Automatik lahmarschig reagiert. Wir reden dabei um extreme Risse...und nicht um Schrappen am Bordstein. ALSO...easy going. Ich find die Hirsch-Dinger trotzdem nicht "nett"....ich finde sie einfach nur hässlich.
  13. der41kater hat auf mike9000's Thema geantwortet in 9000
    NOCH...gibt es Sattler für Leder und Velours...und für Holzarbeiten gibt es auch noch MÖBELSCHREINER...die wissen, wie man Funier erneuert. ... Aber nicht mehr lange. Dann findet man solche Spezialisten nur noch handverlesen an wenigen Orten in Europa...Deutschland nenne ich schon nicht mehr. ... Da werden die Besitzer vom Porsche Caymann erfolglos suchenh, wenn deren Fahrersitz verschlissen ist...in 30 Jahren.
  14. der41kater hat auf Molde's Thema geantwortet in 9000
    [mention=1307]René[/mention] Es gibt auch Federweg-Begrenzer...die man einsetzen kann, um Karosserie-Vergewaltigungen zu vermeiden. Dadurch wird die Freigängingkeit gewährleistet...was der Dipl.Ing. in Blau oder Grün sehen möchte...und mehr nicht. Wobei es da auch noch Unterschiede gibt. Der eine Prüfer ist mit einem 50€-Schein zufrieden, wenn der durch den Spalt passt und...andere wollen nur einen Kugelschreiber sehen, wie der durch den Spalt zwischen Reifen und Radlauf passt. Einstecken wollen die Jungs alles, also schnell zurückfordern!!! (es geht auch mit einem Blatt Papier)...nur um sicherzustellen, daß die Jungs nicht bestechlich sind.
  15. Da muß ich schwer in meinem Gedächtnis kramen Und da finde ich nur ein Seitenteil, was nach einem Unfall ersetzt werden musste. Aber dabei wurde nicht das komplette Seitenteil erneuert, sondern kurz drunter abgeschnitten, damit man nicht ans Dach muss. Macht ja Sinn, damit man die Dach-Haut nicht in Mitleidenschaft zieht und auch noch lackieren muß. ROST...habe ich da oben jedenfalls nicht gefunden. ............... Beim 9000CS ist die Fuge ähnlich gestaltet. Und da habe ich mehrere Seitenteile auch am Dach trennen müssen, weil die Falten bis oben liefen. Aber da gab es damals auch keinen Rost. Aber da waren die Kisten auch noch jungfräulich, nix gelaufen und erst 4-5 Jahre alt. Ähnliche Schäden würden heute nicht mehr repariert. Wäre ein garantierter, wirtschaftlicher Totalschaden. Daher wird es da auch kaum Erfahrungen geben. An der gleichen Seitenwand...nur ganz unten...wirst Du bestimmt die rote Pest finden. Da würde ich mir eher Sorgen machen, wie um gerissenes Kautschuk am Dach.
  16. Wie wurde denn der Motor ausgebaut? Kompletter Antriebsblock nach unten ausgebaut...oder nach oben herausgezogen? Wo wurden die Kabel getrennt?...am Motor, oder eher an den Blocksteckern? Ist beim Ausbau irgendwann ein Kabel lang gezogen worden? Mehr Fragen, wie Antworten... .................................................. Nach welchen Kriterien wurde denn die Steuerkette montiert und eingestellt? ...wenn jetzt plötzlich die Frage auftaucht, wie man die Steuerzeiten kontrolliert... Finde ich ziemlich merkwürdig, da man ja in der Regel den ZK erst herunter nimmt, wenn der Motor auf OT gestellt wurde. ................................................... Der Anlasser dreht und der Motor orgelt durch...nur anspringen möchte der Motor nicht, richtig? (Drosselklappe in "limp-home-Stellung" ist schlimm, aber damit springt der Motor trotzdem an). Vacuumpumpe saugt ohne Gegendruck...alle Schlauchverbindungen prüfen! ...zwischen Pumpe und Brems-Servo...aber auch alle anderen Luftschläuche. Summen im Motorraum...kann die Freibrenn-Aktion der DI-Kassette sein. Aber auch die Drosselklappe, wo der Stellmotor gegen einen Widerstand arbeitet. (Lappen entfernt?) Kurbelwellensensor...Kabel angeschlossen? ....................... Falsch eingestellte Steuerzeiten...also an den Nockenwellen um einen Zahn versetzt...kann zu unterschiedlichen Symptomen führen. 1. Nur eine Nockenwelle steht nicht richtig...dann gibt es zumindest ab und zu einen Huster, wenn Kraftstoff und Funke vorhanden ist. 2. Beide Nockenwellen stehen nicht richtig...dann kann man es schon am Anlassergeräusch hören. Denn die Kompression wird schneller abgebaut...der Anlasser dreht schneller und das Gemisch wird quasi nicht mehr komprimiert. Da kann es vereinzelt zu Fehlzündungen kommen, aber eher nicht. 3. Mehr wie ein Zahn versetzt...gibt krumme Ventile und Null Kompression. Dann dreht der Anlasser ohne Gegendruck und surrt eintönig vor sich hin. ............................ Batterie war nicht zufällig komplett tot und wurde neu geladen? Dabei verpolt und Plus und Masse ist nun vertauscht...und der Motor dreht beim Starten verkehrt herum. (Bitte nicht lachen!!! Ist in meinem "Dunstkreis" schon zweimal passiert)
  17. der41kater hat auf Molde's Thema geantwortet in 9000
    Wenn das Rad mit fünf Muttern angeschraubt wird, hat das "Durchgangsloch" ebenfalls Kraftschluß. Der Adapter wird jedenfalls mit 4 Bolzen festgeschraubt. Daher kein Problem. Die Adapter werden eine ABE haben...gehe ich zumindest schwer von aus. Die Optik der Felgen...und die Optik am Fahrzeug...ist reine Geschmacksache. Ob es eine positive Veränderung des Fahrverhaltens bringt, wage ich dagegen sehr zu bezweifeln.
  18. Dann 190DC...oder ähnliches...um die 1966.
  19. Bleibt dann noch zu klären, welches Öl "schlecht", und welches Öl "gut" für die Kette ist. Einerseits ist ein "Nuller-Öl" schön dünn...andererseits ist ein dickeres Öl druckfester. In den 90er Jahren hatte Mercedes-Benz die Nutzung von Nuller-Ölen untersagt, weil es reichlich Probleme mit den Ketten gab. Zum gleichen Zeitpunkt bekam SAAB Probleme mit Ölverkokung im 9-5 und versuchte mit vollsynthetischen Ölen, die thermisch höher belastet werden können, diesem Problem entgegen zu wirken. Nur diese Öle waren allesamt Nuller-Öle. Also schlecht für die Kette (laut Mercedes-Benz) ...und schon wieder ein Öl-Thread...
  20. Ist definitiv ein Mercedes-Stecker. Könnte von einem DB/8 sein...oder älter.
  21. Motortemperatursensor defekt....oder Kabel unterbrochen...NTC (im Ansaugkrümmer mittig angeordnet) Hat nichts mit der Temperaturanzeige im Tacho zu tun!!! Dann arbeitet das Motorsteuergerät mit einem festen Wert...ca. 50°C...und bei heißem Motor fettet er zu arg an. Dadurch gibt es kein zündfähiges Gemisch (zu fett) und der unverbrannte Kraftstoff gelangt in den Auspuff...und dunstet die Hütte voll.
  22. Komisch... "Learning by doing"...habe ich schon mehrfach hier im Forum bei etlichen Threads bezüglich SRS in Frage gestellt...nur etwas extremer. ... ... Ihr könnt einen neuen Airbag einbauen...oder auch eine neue Wickel-Kontakteinheit...es wird nichts knallen und der Airbag wird euch nicht köpfen!!! Müsst ihr nur fest dran glauben...dann passiert nix. ... ... Meine erste Diagnose war ein Flopp...bei einer Treffer-Quote von 92% gibt es auch 8% negative Rückmeldugen...damit kann ich leben. Dürfte hiermit erledigt sein, wenn der Airbag unkontrolliert losgeht...und hier nach den Ursachen geforscht wird. Ich finde es nicht okay...kann euch nicht aufhalten...also macht es euch bequem, wenn es plötzlich knallt und der Kopf in den Nacken schlägt. OT editiert patapaya
  23. [mention=2503]Flemming[/mention] Du und viele andere User bewegen sich, leider, nur in einer gewissen Zeitspanne der Automobilität. Zwischen 1977 und vielleicht Ende der SAAB-Geschichte....ein paar wenige User kennen sich noch persönlich mit den Zeiten davor aus. Es bringt ja nix, wenn ich in meiner bisherigen, aktiven Zeit, auch mit Fahrzeugen zu tun hatte, die vor 1940 gebaut wurden. Statt Simmeringe gab es Hanf-Seile, die in Käfigen gepresst wurden...und nur durch aufquellen leidlich dicht wurden. Man rechnete quasi mit einem gewissen Ölverlust. Natürliche Stoffe , wie Filz, Kork oder Hanf...mehr gab es nicht. Beschäftige Dich mal mit diesem Thema...mach dich dann selbstständig und beliefere jeden Oldtimer vor 1940 mit deinem Material. Weltweit. Du verkaufst ohne Ende...wenn es nach originalem Aussehen produziert wird. ..................................... 0,5mm Überbrückung...bedeutet, daß das Zeug diesen Spalt schließen kann. Einen halben Millimeter!!!...niemals!!! Nicht bei Stellen, wo Öldruck über 2,5 bar aufgebaut wird...bei Motortemperaturen von 120°C..und einer Dichtfläche von maximal 15mm. Spritzöl oder Wasserdurchfluss...okay...aber nicht im Stirndeckelbereich, wo voller Öldruck von 3,0 bar anliegt...und erst danach reduziert wird. Die Macke im "normalem Bereich" kann dadurch behoben werden...aber nicht in dem sensiblen Bereich der Öldruck-Öffnung.
  24. DANKE!!! Dann melde ich mich sofort beim Töpferkurs der Volkshochschule an...hoffentlich haben die noch einen Platz frei. Die bieten "Freies Gestalten mit Ton" an. Da dürfte so ein Krümmer doch kein Problem darstellen. Aber dann nicht beschichten, sondern komplett, mit glänzender Glasierung im Meissener-Blümchen-Stil...wobei ich nicht gut malen kann. Ist egal, hauptsache peppig und farbig...die Optik soll ja nicht drunter leiden. ............................. Bringt es was, wenn ich den Krümmer dann INNEN reinweiß glasiere?...wegen der Wärme-Abstrahlung und dem Hitze-Erhalt der Abgase??? Dann ist eine dickere Asbest-Dichtung...vielleicht direkt zwei einbauen...zwischen Krümmer und Lader bestimmt angesagt, oder? Dazu andere Schrauben mit mehr Zugfestigkeit...oder doch mehr Dehnungsfähigkeit? ........................... .......................... ......................... [mention=7827]vinario[/mention] Sorry, für meine kleine glossenartige Antwort. Deine Keramik am 2-Takter kann und wird besimmt was aushalten...aber keine 500- 800°C. Die Abgase von Deinem Gefährt bekommen nicht mal einen Katalysator in "Action"...vielleicht bei Dauerfeuer, die Du Dir selber nicht antun willst...und Deinem Gefährt erst recht nicht...nach 60 Minuten Vollgas. ........................................... Für die reine Kosmetik...reicht Thermo-Lack. Und das ist schon rausgeschmissenes Geld. Grob-plackig rostendes Krümmer-Material...sind Teile, die langfristig nicht genutzt wurden und deshalb so verrostet sind. Durchgefeuerte Krümmer rosten nicht!!! Die bekommen nur Patina...leichte blaue Färbung...da kommt kaum Sauerstoff dran...und bröseln irgendwann auseinander. ...wegen der molekularen Veränderung des Materials. Der Eisenguß kann die Struktur nicht mehr halten...was auch nur Chemie und Physik bedeutet. Wer also auf Kosmetik steht...dann bitte gerne die Puderdose gegen die Sprühdose mit silbernen Thermo-Lack tauschen. [mention=800]patapaya[/mention] hat es schon gezeigt. Sehe ich persönlich als sinnvoll an...wobei ich den Sinn nicht technisch füllen kann. Ist eben reine Kosmetik...die nett aussieht, wenn man mal ein Treffen besucht und mit einem geleckten Motorraum glänzen möchte. ............................................................... ............................................................... Ich kenne polierte ANSAUG-Krümmer...bei richtig "old-school"-Tunings...ohne Lader. Weiß angestrichene Auslasskrümmer finde ich richtig geil...bringen nix, sehen aber ausgesprochen interessant aus...besonders, wenn man die Geschichte dazu liest.
  25. [mention=6662]Altblechfahrer[/mention] Hallo Jan. Wenn ich Silikon lese, denke ich jedesmal an die zig Ventildeckel, die mit dem roten Zeug verkleistert wurden, weil die O-Ringe zu dünn sind und darum tüchtig eingepampt wurden. Oder auch der Zündverteiler, weil es dort heraus sifft. Wenn es von Dirko ist...wird es so sein. Aber original gehört das Zeug dort nicht hin...auch wenn es andere Spezialisten da hin geschmiert haben...muß ich es nicht gut finden. (das Zeug findet man auch regelmäßig an Getrieben...von aussen auf die Dichtnähte geschmiert) ...und nicht zwischen den Dichtflächen!!! VW hat auch diverse Motoren mit Blech-Ölwannen und diese mit Dichtmasse verbaut. Ist ein hellgraues Zeug...und ebenfalls kaum zu demontieren. Ist aber wegen der unterschiedlichen Dichtflächen gar nicht anders möglich. Also muß man damit leben. Das ist aber Technologie von Anno dazumal...moderne Motoren haben alles in Alu. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wo zwischen Motor und Getriebe im 99er eine Papierdichtung verbaut war. Und weil das Teil relativ groß ist, war die Dichtung grundsätzlich wellig und krumm und schief. OHNE irgendeinen Kleber bekam man diese Dichtung nicht auf das Getriebe platziert. Da wurde eine dauerplastische Dichtmasse verwendet, die nicht aushärtet. Gab es von Hylomar und auch von Teroson...vermutlich aus derselben Fabrik, nur anders verpackt. Für eine bessere Abdichtung haben wir die Dichtung auch von beiden Seiten eingesalbt. Funktionierte prima...die Dichtung verrutschte nicht bei der Montage, das Dichtmittel trat sparsam aus, konnte man auch im frischen Zustand sofort wegwischen...eine saubere Sache. Im 900er kam dann irgendwann eine beschichtete Blechdichtung zum Einsatz...die original OHNE Dichtmasse verbaut war. Also wurde bei der ersten Reparatur auch kein Dichtmittel verwendet...was zur Folge hatte, daß nach ein paar Monaten die ersten Öltropfen sichtbar wurden. Nicht nur ein bißchen, sondern tropfend in der Garage. Also wieder heraus mit dem Brocken und die Dichtung erneuern...diesmal mit Dichtmittel. Und da war dann Ruhe. Seitdem wurde jede "Ölwannendichtung" im 900-I mit Dichtmittel verbaut...und alles ist gut. 1994 kam der 900-II heraus...mit einem 2,5 V6-Motor. Neu konstruierter , moderner Motor...mit altmodischer Blech-Ölwanne...die auch prompt nach 12 Monaten undicht wurde. Abgedichtet mit einer Kork-Dichtung!!!...eine Technik, die ich seit dem V4 im 96er nicht mehr gesehen hatte!!! Also vorsichtig die Schrauben nachziehen...und hoffen, daß es besser wird. Wurde nicht besser...also irgendwann musste die Dichtung erneuert werden. Wanne herunter, den Kork abkratzen, neue Dichtung auflegen...die selbstverständlich verformt war. Also ankleben...mit dem bekannten Dichtmittel...blau, dauerplastisch...und selbstverständlich von beiden Seiten. Anzugsmoment der Schrauben...ist in Nm nicht machbar...handfest ist schon fast zuviel. Aber irgendwann muß doch die Schraube einen Widerstand melden...aber man konnte mit der kleinen Knarre und Verlängerung aus dem Handgelenk drehen und drehen...es gab keinen Widerstand. Dafür machte sich dann die Korkdichtung sichtbar immer breiter... Ölwanne wieder demontiert...und die Korkdichtung war fast perfekt in der Mitte zerteilt. Das Dichtmittel war ein Schmiermittel...und drückte die Fläche perfekt auseinander. Soviel zum Thema Dichtmittel, Erfahrungen, die man nicht machen möchte, ...oder wieder ein Schwank aus meinem Leben. Die letztendliche Problemlösung: ich habe die Ölwanne gereinigt und die Dichtfläche lackiert. Mit dem frischen Lack habe ich die Dichtung fixiert...trocknen lassen...und dann die Ölwanne ohne irgendwelche anderen Mittelchen montiert...und alles ist chic und dicht....für die nächsten 12 Monate. So einfach kann die Welt sein... ................................................................... Hier im Forum hat sicherlich JEDER seine Erfahrungen gemacht...egal wie, womit und warum. Und ich bin wirklich der Letzte, der Erfahrungswerte nicht anerkennt...aber gerne anzweifelt. Das hat nichts persönliches!!! Manche Themen fangen normal an...und dann wird plötzlich ein riesiges Tuning-Problem daraus gemacht. Wo ich mich mehrfach schon gefragt habe, warum will man 1000 Taler in ein Projekt versenken...was nix bringt...die Taler wären im Erhalt des Fahrzeugs besser aufgehoben. (ist off-Toppic) .......................... ALSO...macht weiterhin eure eigenen Erfahrungen mit neuartigen Dichtungsmitteln beim Oldtimer. Hauptsache, ihr schäumt nicht die Hohlräume mit PU aus......oder kippt irgendwelche "Oil-Stop"-Produkte in irgendwelche Systeme. Mit allen anderen Meinungen und Erfahrungen kann ich Oldie locker umgehen. ... Auch, wenn ich Jan persönlich angesprochen habe...es gilt für alle User.

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