Alle Beiträge von lunatic-factor
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Das würde ich stark annehmen. Zumindest würde er sich ihn als Kundenauftrag hinstellen. Und ein schwarzes 900 Coupé im guten Pflegezustand ist im Hamburger Dunstkreis schnell verkauft. Ich weiß aber nicht, was mit dem 900 turbo ist. Der stand da hinten bei den Schlachtautos. Da steht eigentlich kein Auto ohne Grund. Einfach mal Herrn Förster von Etehad anrufen. Guter Mann.
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Wertentwicklung 9-3 I insb. VIGGEN
Mir fällt in jede Himmelsrichtung spontan mehr als eine Saab-Werkstatt ein, die ich empfehlen kann. Die vielen hervorragenden und engagierten Vertragswerkstätten und freien Saab-Spezialisten sind für mich u.a. ein richtig guter Grund, Saab zu fahren. Wenn eine Werkstatt einen so blendenden Ruf hat, dass sie sich ihre Kunden aussuchen kann, ist das doch erfreulich für die Werkstatt. Und wenn Saab-Fahrer unabhängig von ihrem Modell zwischen mehreren Werkstätten wählen können, ist das erfreulich für die Saab-Fahrer.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Klaus, ich habe ja schon Elmar zu meinem offiziellen Saab-Helden erkoren, weil er den Aero für mich gefunden hat. Aber falls er künftig nur noch Laguna fährt und uns damit den Rücken zuwendet, reiche ich den Titel an Dich weiter.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ich hätte große Freude an der Signatur "Saab 9000 - Saisonkennzeichen 04-10, Saab 900 - Winterauto 11-03" Aber nein, das Feuerwehrauto ist mir zugelaufen. Ich kann nix dagegen machen. - - - Aktualisiert - - - Bei Etehad hinten auf dem Hof steht übrigens ein bildschöner 900 turbo 16. Coupé, rot, schätzungsweise aus den späten 80ern. Makelloses beiges Leder und unter 100tkm auf der Uhr. Fieser Rost am hinteren Radlauf Fahrerseite. Keine Ahnung, was mit dem ist. Aber er hat diese sauseltene Außenjalousie (oder wie man das nennt ...) an der Heckscheibe. Wäre das nicht einer für Dich, Elmar?
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ha!! "Vor allem als Coupé in Rot, da passte die ganze Intelligenzija des Westens rein, tiefstapelnde Rechtsanwälte und hochstapelnde Schriftsteller, Getriebene und Verlorene der Sinnsuche, ein Kosmos von strengen Individualisten, die als einzige auf der Welt das richtige Auto fuhren." (Der Standard: Kunst im Alltag: Wie uns Saab entgleitet)
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Das Beste an dem Auto ist allerdings das gefaltete Geschirrtuch vor dem Zündschloss.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Sie erzählte, sie habe ihn vor ein paar Jahren schon mal inseriert und keiner habe angerufen. Coupé und Rot, das sei nicht gefragt. Wahrscheinlich stimmt das sogar. Ich würde allerdings behaupten: Wir können die Jahre an einer Hand abzählen, bis genau DAS gefragt ist. Jedenfalls vermute ich auch, dass sie es macht. Wir mochten uns und sie spart sich den Stress des Verkaufs. Und für mich wäre das Auto perfekt, weil es eine gefühlte Gleichwertigkeit zum Aero gibt. Er ist fast schon wieder zu gut für seine Einsatzbestimmung...
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Das kommt gleich, nachdem ich die Tankbänder kontrolliert habe. Ein imolarotes Coupé ist genial! Ungefähr so selten wie ein weißer 2.3i SE 5türer.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Hab gerade nochmal bei mobile.de nachgesehen. Wenn sie da nachsieht, wird sie wohl auch zu dem Ergebnis kommen: 3.000 sind ok. Ich will das Auto haben!!!
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Der Volvo C30 D2 ist gerade als Tageszulassung für Schleuderpreise zu haben. Das ist ein richtig gutes Auto. Und falls der zu groß ist: Suzuki Swift, Honda Jazz, Kia Rio ... sowas halt.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ich dachte ja mehr an einen Seat Ibiza. Ja, 3.000 sind fair, oder?
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Erstzulassung 2001, 143.000 Kilometer, jedes Jahr zur Inspektion, das macht rechnerisch Ölwechselintervalle von 13.000 Kilometern. Hab das Scheckheft noch nicht gesehen. Ich rufe die gute Frau morgen an und vereinbare einen Probefahrttermin. Dann kann ich mir auch das Scheckheft ansehen. Aber im Grunde steht mein Entschluss schon fest. Wenn sie mir nicht abspringt. Was ich nicht glaube. - - - Aktualisiert - - - Ich biete ihr auf jeden Fall an, ihr bei der Suche nach einem neuen Auto zu helfen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Die Herren! Mein gutes Saabkäuferkarma scheint zurückzukehren. Ich dachte mir heute, ich nutze den Urlaub und beherzige Klaus Empfehlung, die Tankbänder beim Aero kontrollieren zu lassen. Also machte ich mich auf den Weg zu Saab Etehad. Ergebnis: Die Tankbänder sind fast noch jungfräulich, aber am Flexrohr bläst es. Ich wunderte mich schon, warum das Auto fast wie ein alter 900 klingt:-) Während die schwarze Schönheit ein neues Flexrohr bekam, saß ich im Wartezimmer gemeinsam mit einer freundlichen Dame. Ende 60, Seidenhalstuch, unverkennbare Hanseatin. Wir kamen so ins Plaudern. Ihr verstorbener Mann und sie hätten 30 Jahre Saab gefahren. Erst 900, dann 9000. Nach seinem Tod sei sie ins Autohaus gegangen und habe sich "noch ein letztes Mal einen neuen Saab bestellt". 2001 war das. Und es wurde ein imolarotes 9-3 Coupé in Anniversary-Ausführung mit 150 PS LPT und Schaltgetriebe. Den führe sie heute noch. Sie würde ihn gerne verkaufen, aber die Autos wolle ja keiner mehr, noch dazu in Rot. Bei mir schrillten alle Alarmglocken: "Doch! Ich will den!" "Ach wirklich? Dann schauen sie doch mal, der steht ja gerade da hinten in der Werkstatt." Das musste man mir nicht zweimal sagen. Ich stolperte aufgeregt in die Werkstatt, und da stand er: Gleich neben meinem Aero. Feuerrot, auf neuwertigen Goodyear-Winterreifen, schmutzig vom Winter, aber auf den ersten Blick als Präziose erkennbar. Das vordere Emblem blätterte ein wenig, an der hinteren Stoßstange sind rechts leichte Spuren vom Feindkontakt mit einem Busch zu erkennen. Tüv ist im Frühjahr fällig. Sonst: Nix dran. 143.000 Kilometer gewissenhafter Erstbesitz. Der Meister sagte: Ja, das Auto sei immer in der Wartung, den könne er uneingeschränkt empfehlen. Zurück ins Wartezimmer. Ja, sie fahre den Saab gerne, aber sie hänge nicht mehr daran, so die freundliche Erstbesitzerin. Sie brauche ihn eigentlich nur noch, um einmal die Woche zu ihrem Lebensgefährten nach Eckernförde zu fahren. Sie sei kürzlich umgezogen und der 9-3 passe so schlecht in die neue Garage. Außerdem verbrauche er ihr zu viel. Ein Kleinwagen würde ihr auch reichen. Das Auto war jedes Jahr bei Etehad in der Inspektion: "Ich habe denen damals gesagt: Ich habe keine Ahnung von Autos. Macht bitte, was daran gemacht werden muss." (Kopfrechnen: Also ungefähr alle 10.000 Kilometer frisches Öl...) Sein werkstattbedingter Aufenthalt war dann auch nur altersschwachen Gasdruckdämpfern der Kofferraumklappe geschuldet. Ich hörte mich sagen: "Ich würde das Auto kaufen. Haben Sie eine Preisvorstellung?" "Ach, da habe ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht." Und dann hörte ich mich sagen: "Ich würde Ihnen 3.000 Euro geben." "Das klingt fair. Soviel bekomme ich von einem Händler für so ein altes Auto sicher nicht." Wir tauschten unsere Namen, Adressen und Telefonnummern aus und vereinbarten, in den nächsten Tagen zu telefonieren. Dann brachte ich sie noch zum Auto, das vor die Tür gefahren worden war: Direkt davor mein Aero. Ein schönes Paar. Wir gingen noch mal um das Auto rum: "Wissen Sie, jetzt ist er so schmutzig. Das ist mir richtig peinlich. Aber wenn der frisch gewaschen ist, dann sieht der wirklich noch schön aus. Und gucken Sie mal ..." Sie deutete auf das Zündschloss, davor hatte sie ein säuberlich gefaltetes Geschirrtuch liegen: "Das Tuch liegt da immer, damit ich das Plastik nicht mit dem Schlüssel verkratze. So ein bißchen passe ich ja auch auf." Was soll ich sagen? Das ist mein Auto. Und das ist so ein typische Geschichte, wie man zum perfekten Saab kommt. Nun kann ich nur noch hoffen, dass sie es sich nicht anders überlegt.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Kürz doch mein Elend ab und gib mir den Swiss.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Die erzieherischen Hinweise VON Meister StRudel zu meiner Lebensführung brauche ich nicht zwingend, kann sie aber auch unbeschwert übergehen. Die erzieherischen Hinweise FÜR Meister StRudel brauche ebenfalls nicht zwingend, kann sie aber genauso unbeschwert übergehen. Es mag sein, dass Eure Unterhaltung alleine mich langweilt. Aber mich langweilt sie dafür sehr. Wollt Ihr diese Korrespondenz nicht lieber per Flugpost fortsetzen? Das wäre fein. Danke.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Stimmt. Entweder muss man sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit und auf der Grundlage ausführlicher Vorgespräche sicher sein, dass man nicht umsonst fährt. Oder aber der Aufwand muss entsprechend gering sein. Vorhin kam noch ein schöner Anniversary in der Traumkombination Skarabäusgrün/beiges Leider mit 140tkm rein, Vorbesitzer hat das Autos seit 1998. Trotzdem ist der mir suspekt. Das Lenkrad sieht furchtbar aus, der Kühlergrill sitzt irgendwie schief, der Spoiler scheint arg lädiert zu sein, und im Inserat steht etwas von "kleinen Dingen, die man reparieren muss". Dafür würde ich sicher nicht in ein Flugzeug steigen (für den Anni aus Stockholm bei genauerem Nachdenken auch nicht). Aber da das Auto in Trelleborg steht und ein Fährticket nur 13 Euro kostet, ist das eine Überlegung wert. Denn die Rahmendaten sind ja gut, und der Preis auch. Mal sehen. http://www.blocket.se/skane/Saab_9000cse_2_3_t_A50_jubileum_44627374.htm
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Haben die schwedischen 9k oft nicht. Wundert mich auch.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Blöd. Gibt kurzfristig keine günstigen Flüge nach Stockholm mehr. Dafür hätte es sich gelohnt. Auch wenn die Fahrzeughistorie stolze 15 Vorbesitzer ausweist (beinhaltet in Schweden aber auch die Händler, wenn ich das richtig verstanden habe). http://www.blocket.se/vi/44596719.htm Ein schöner Saab 9000 2,3 FPT von 1997, Jubiläumsmodell, zum Verkauf. Habe das Auto nun seit 2 Jahren und habe viel Geld hineingesteckt. 20.000 Kronen für den Kauf und mehr als 25.000 Kronen in Service und Reparaturen (Rechnungen liegen vor). Das Auto ist sehr gut gewartet und in einem sehr guten Gebrauchszustand (ich wollte ihn länger behalten, aber meine Frau hatte andere Pläne). Ausstattung und Zustand: Helles Leder Holzpanele Motor- und Standheizung Anhängerkupplung Gute Winter- und Sommerreifen auf Alufelgen 200 PS Rostfreie Karosserie – abgesehen von ein wenig Rost am Tankdeckel und am unteren Rand des Kofferraumdeckels. Der Vorbesitzer war ein Saabmechankiner der viele Teile getauscht hat, überholtes Getriebe und Zylinderkopf. Der letzte Service war bei Km-Stand 260.000. Während der 2 Jahre, die ich das Auto habe, wurden folgende Teile erneuert: Neue Bremsen hinten Komplett neue Abgasanlage Neuer Kühler 2 neue Kotflügel Benzinpumpe Zündkassette Aggregateriemen Kardangelenk Tankband Und viele andere neue Teile Motor, Getriebe und Fahrverhalten sind hervorragend. Der einzige Defekt, von dem ich weiß, ist, dass die Türen manuell aufgeschlossen werden müssen und die vorderen elektrischen Fensterheber schwächeln. Das Auto war Ende November zum Tüv. Wenn man das Alter und die Laufleistung des Autos bedenkt, ist es in einem sehr guten Zustand. Ich verkaufe es (mit großem Verlust) zum Preis von 11.000 Kronen (Fixpreis). Das Auto steht auf Ekerö. Lass von Dir hören, wenn Du an einer Probefahrt interessiert bist.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Na ja, für das Geld bekomme ich ja auch den CS-Buchhalter aus Trollhättan. Ist zwar ein Buchhalter, aber er kommt aus Trollhättan und hat 50.000 weniger auf der Uhr. Bin ich schwierig? Gestern erklärte ich das einem Freund am Telefon so: Meine Willensbildung ist schwankend, aber im Moment der Empfindung immer sehr absolut.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Du siehst das völlig falsch! Es handelt sich hier um eine sehr weitsichtige präventive Vorbereitung auf den Winter 2013/2014. Denn ich spüre im linken großen Zeh, dass das ein Rekordwinter wird! - - - Aktualisiert - - - Jawohl! mobile.de, autoscout24.de, ebay Kleinanzeigen, ebay, forum-auto.de, saab-cars.de und bytbil.se werden mehrmals täglich gewissenhaft kontrolliert. Einziges Suchkriterium: "Saab", Neueste Angebote zuerst. Ich kenne sie ALLE! - - - Aktualisiert - - - Verdammter Mist!!! Ich habe mich ja schon fast damit abgefunden, dass nur noch weinrote Saab 9000 zum Verkauf kommen. Insofern will ich ihm das nicht vorwerfen. Aber die Postleitzahl ist eine Frechheit!!! http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/saab-9000-2-3-turbo-cse/93794337-216-5662 - - - Aktualisiert - - - Mein altes Bremen-Trauma von 2008 wird wieder wach. Für einen blauen 9-3 von Berlin nach Bremen. Blauer 9-3 war Mist. Zurück nach Berlin. In Berlin ins Internet geschaut. Weißen 9-3 gefunden - in Bremen. Also wieder von Berlin nach Bremen. Aber der weiße 9-3 war Hillary. Schüchtern in der letzten Hofecke versteckt, und als ich den Zündschlüssel zum ersten Mal drehte, funzelte sie mich zärtlich mit den Hieroglyphen ihres zermatschten SID an. Kurz darauf fand ich den Rasierpinsel, das Tosca-Parfüm und das Rabattmarkenheft für die Autowaschanlage im Mittelfach.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Auf den hier schiele ich auch immer wieder ... wenn scheckheftgepflegt wirklich scheckheftgepflegt bedeutet, und wenn da preislich noch Luft nach unten sein sollte - wäre optisch eine gefällige Ergänzung zum Aero. Zwar nicht die Traumkombination schwarzer 9000 Aero und weißer 9-3 Anniversary. Aber schwarzer 9000 Aero und schwarzer 9-3 Anniversary ginge notfalls auch. http://suchen.mobile.de/auto-inserat/saab-9-3-se-2-0t-turbo-anniversary-1-hand-leder-alu-d%C3%BCren/172347703.html?origin=PARK
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Was mir übrigens noch zum CD einfällt: Er hatte ja nun objektiv keinen Airbag. In der Fahrertür klebte aber ein SRS-Hinweisaufkleber. Spricht dafür, dass der Airbag mal entfernt wurde, oder?
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Wann kommt der Sportcombi?
Kann man auch umgekehrt sehen: Der erste Saab nach dem 3.0 TiD, für den man einen fünfstelligen Eurobetrag bezahlt, obwohl man ihn nicht im Straßenverkehr einsetzen kann. Hab vor ein paar Tagen den schwarzen 9-5 SC gesehen, der an einen Kieler Händler gegangen ist. Schön sah er aus. Und ich dachte ein bißchen wehmütig daran, wie ich im letzten Jahr mit dem Gedanken spielte, einen zu bestellen. Er wäre niemals angekommen. Listenpreis waren runde 45.000 Euro, bezahlen sollte ich 31.000 Euro. Alleine daran musste man schon erkennen: Selbst wenn die Bänder nochmal anlaufen, das kann nicht funktionieren.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Den habe ich mir noch nie genauer angesehen, weil ich dachte: 1200 Euro ... das kann ja nix sein. Aber es stimmt: Der macht keinen üblen Eindruck. Selbst wenn ich die Augen zusammenkneife und ganz dicht an den Bildschirm ranrutsche.
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JR´s Gedanken zur Bananenrepublik Deutschland
... Und der Prager Frühling ist auch nur deshalb gescheitert, weil sich die Tschechen nicht richtig angestrengt haben? Ich habe tiefen Respekt vor jedem Einzelnen, der den Mut hatte, unter Einsatz seines Lebens auf die Straße zu gehen und gegen eine Diktatur aufzubegehren. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich nie den Mut beweisen musste, mir das Leben in einem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat zu erkämpfen. Dass ich zu den Ersten gehört hätte, die sich vor rollende Panzer stellen, würde ich nie für mich in Anspruch nehmen. Trotzdem gilt: Erfolgreiche Revolutionen waren immer auch durch verschiedene politische Rahmenbedingungen begünstigt. Ich würde sogar behaupten, sie wurden dadurch erst ermöglicht. Ohne den Mut der Menschen in der DDR wäre es 89/90 nicht zur Wende gekommen. Ohne die veränderte Politik der Sowjetunion allerdings auch nicht. Und was nun das „Augen öffnen“ angeht: Wenn 84 Prozent in einer Umfrage sagen, sie sehen „keine Alternative zur Demokratie, wie sie jetzt in Deutschland existiert“ (<- sic!), und nur 12 Prozent sich ein besseres politisches System vorstellen können, kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass den 84 Prozent nur die „Augen geöffnet“ werden müssen. Und man kann die deutsche Bildungskatastrophe beklagen, die dazu führt, dass 84 Prozent so verblödet sind, dass sie eine andere Meinung haben als man selbst. Da ich zu den 84 Prozent gehöre, würde ich aber erwidern: Das ist ungefähr so, als ob ein Geisterfahrer auf der Autobahn sagt: „Hätte man denen in der Fahrschule mehr beigebracht, würden die jetzt nicht alle auf der falschen Straßenseite fahren.“ Nicht bestreiten würde ich, dass wir nicht nur, aber vor allem in Teilen der jungen Generation eklatante Mängel in der politischen Bildung haben. Das hat aber sicher auch etwas damit zu tun, dass ein erheblicher Teil sich denkt, er könne es sich leisten, sich nicht mit Politik zu beschäftigen. Und es hat etwas damit zu tun, dass politische Zusammenhänge in den letzten zwei Jahrzehnten so komplex geworden sind, dass sie abschrecken und die großen Konfliktlinien fehlen, an denen entlang man politisiert wird. Oder besser gesagt: Es gibt sie schon, diese Konfliktlinien. Aber sie werden politisch nicht hinreichend erklärt und organisiert. Nicht bestreiten würde ich ebenfalls, dass es eine Unzufriedenheit mit der Qualität der politischen Arbeit von Regierungen, Parlamenten und Parteien gibt. Gleichwohl stelle ich fest: Die Beteiligung an Bürger- und Volksentscheiden ist – von seltenen Ausnahmen abgesehen – noch geringer als bei Wahlen. Und das ist ja nun nicht die Schuld der ach so bösen Parteien, sondern die Weigerung vieler, sich ein Urteil in einer Sachfrage zu bilden. Ich bin selbst aus verschiedenen Gründen kein Freund der direkten Demokratie. In Hamburg erlebe ich immer mit großer Freude, dass Anlässe und Mehrheiten für Bürgerbegehren und Volksentscheide vor allem dadurch entschieden werden, wer die Ressourcen hat. Mein Lieblingsbeispiel ist ein Bürgerbegehren im benachbarten Villenvorort Blankenese gegen den Bau eines DLRG-Rettungsturms. Die Anwohner wollten nicht, dass ihnen der schöne Elbblick verbaut wird. Sie schauen offenbar lieber Leuten beim Ertrinken zu. Da fände ich es dann gut, wenn vernunftbegabte Menschen nicht dazu gezwungen werden, über so einen Schwachsinn abzustimmen, sondern die gute alte Bezirksversammlung sich mit der Eingabe beschäftigt und sagt: „So, Kinder, nun geht mal nach Hause und heult in Eure Satinbettwäsche. Wir ziehen in der Zwischenzeit den Rettungsturm hoch.“ Die Grundidee unseres politischen Systems ist und bleibt gut. Parlamente werden durch Wahlen bestimmt, für die Parteien antreten, die sich programmatisch so aufstellen müssen, dass sie mindestens 5 Prozent der Wähler gewinnen. Und wer sich über Wahlen hinaus direkt in die Politik einbringen will, hat jederzeit die Möglichkeit, eine politische Partei als demokratisches Forum zu nutzen und sich für seine Ideen und Überzeugungen einzusetzen. Er muss dann allerdings auch damit leben, wenn er gelegentlich von der Mehrheit überstimmt wird. Die Bereitschaft, anzuerkennen, dass die Mehrheit etwas anderes will als man selbst, gehört aber zu einer republikanischen Grundhaltung dazu. So wie zum Autofahren gehört, dass man weiß, auf welcher Straßenseite man fahren muss.