Zum Inhalt springen

lunatic-factor

Mitglied
  • Registriert

  • Letzter Besuch

Alle Beiträge von lunatic-factor

  1. lunatic-factor hat einem Thema gepostet in Saab Stammtisch
    Die Chrombrille ist in liebende Hände vermittelt und ich besitze nur noch zwei ANA-Nummernschildhalter ohne Saab dran. Der perfekte 9000 versteckt sich hartnäckig vor mir. Ein Problem, denn eigentlich brauche ich ein Auto. Von allen Online-Offerten kommt eigentlich zur Zeit nur einer in Frage. Er ist ein bißchen amethyst und ein bißchen teuer, aber nach Katalog bestellen ist eben nicht. In Paderborn war ich schon mal. Viele Nonnen gesehen, aber keinen 9000 Anniversary. Daher die Frage: Kennt den jemand und kann etwas zum Zustand sagen?
  2. Ja, der sieht gut aus. Aber eben ein bißchen zu nackich.
  3. So. Nun ist es passiert. Die Chrombrille ist weg. Oder fast. Und das kam so: Ich brachte das Auto, das bei mir bezeichnenderweise immer nur „der Kombi“ genannt wurde, zur Jahresinspektion in die weltbeste Saab-Werkstatt meines Vertrauens. Bei der Schlüsselübergabe erwähnte ich, dass ich "den Kombi" gerne verkaufen würde. Am Mittag dann der Anruf: Der Nachbar der Werkstatt würde ihn nehmen. Zusätzlicher Pluspunkt: Ihm gehört der Hamburger Club, in dem ich relevante Teile des freudvollen Frühlings meiner Jugend verbracht habe. Noch ein zusätzlicher Pluspunkt: Extrem guter Typ. Und „der Kombi“ passt besser in sein Leben als in meines. Noch nichts Schriftliches, aber per Handschlag besiegelt und gutes Bauchgefühl. Übernächste Woche geht er weg. Ein schlechtes Gewissen muss ich nicht haben, wenn ich das Auto verkaufe. In den 25.000 Kilometern in meiner Obhut hat er keinerlei Zicken gemacht. Und schön ist er unverändert. Nur eben nicht meiner. Ich entbehre an ihm zu viel, was für mein subjektives Saab-Empfinden wichtig ist. Mein Saab-Seelchen bleibt unberührt. Es ist einfach ein Auto. Und das liegt nicht nur an dem eingestanzten GM-Signet auf dem Wischerblatt. Und jetzt? Herantasten an die Vorstellung, sich wieder einen Saab zu kaufen, der mehr Saab ist. Gespräch mit meinem Hamburger Meister. 9000 soll es sein. Oder vielleicht doch wieder 9-3I? Aber die richtig guten 9-3I sind mittlerweile alle Cabrios. Und damit wollte ich eigentlich noch bis zur Stirnglatze warten. Kommentar vom Meister: „Ja, die letzte richtig gute Limo, die ich gesehen habe, war Deiner. Perfekt war der, nix dran. So schier, so weiß.“ Also mein erster Impuls: Ich will die alte Hillary wiederhaben. Nachdem ich sie viel zu billig an einen Bekannten verkauft habe, hat der sie später mit Gewinn als Werkstatthure verhökert. Also Anruf in der besagten Werkstatt: Ich will mein Auto zurück, ob da vielleicht was zu machen sei. Ich sei bereit, Lösegeld zu zahlen. Nichts zu machen. Die wissen, was sie an diesem Auto haben. Aushängeschild für die Langzeitqualität von Saab. Der soll noch sehr lange laufen. Wie war das noch gleich? Ich kündigte an, dass es der größte Fehler meines Autolebens wäre, den 9-3 zu verkaufen? Und tat es dann trotzdem. Es war der größte Fehler. Aber hilft nix - und erweitert den Blick für einen Saab-Neuanfang. Es soll so sein. Es kommen die Erinnerungen an die 9000-Sehnsuchts-Momente. Die erste Fahrt am Steuer von Freund Christophs schwarzem 9000 Aero Automatik und das Kribbeln im Bauch, wenn man das Gaspedal durchtrat. Was für ein Auto! Der 9000 Aero meines Bruders, wie er schwarz und geduckt im frischen Neuschnee stand - und die ganze Saab-verrückte Familie andächtig drum herum. Die Probefahrt aus Jux mit einem silbernen 9000 Anni vor ein paar Monaten und der freudlose Moment, wieder am Steuer des 9-5 zu sitzen. Entschluss: Keine Kompromisse. Wenn es jetzt kein 9000 wird, dann nie! Nächster Ansatz: Besuch beim Saab-Händler meines Vertrauens. Ob er nicht was wüsste? Er rattert in Gedanken die Kundenfahrzeuge durch. Die 9000er-Kunden sind schlimmer als alle anderen. Die hocken renitent auf ihrem Kutschbock und steigen nicht ab. Selbst wenn man versucht, sie runter zu zerren. Dann der Griff zum Telefonhörer. „Meister, willst Du nicht Deinen 9000er verkaufen? Nicht? Rück die Karre raus!“ Nichts zu machen. Macht nichts. Bei der Hofbesichtigung stellte sich heraus, es wäre sowieso nicht meiner gewesen. Nächster Ansatz: Besuch bei einer anderen Hamburger Saab-Werkstatt, bei der ich freiwillig keine Schraube wechseln lassen würde. Nicht, weil sie es nicht könnten. Nur, weil man sich bei der Rechnung so fühlt, als ob man jetzt Mehrheitseigner dieser Firma wäre, die irgendwann mal solarbetriebene Gehhilfen in Trollhättan zusammendübeln will. Aber hülft ja nix. Die deutsche Kundschaft rannte den FSHs eben leider nicht die Bude ein, um den Gegenwert eines gut ausgestatten W124 in eine schwedische Fließhecklimousine zu investieren, die mit dem Fiat Croma verwandt ist. Also kann man keine potenzielle Quelle ungenutzt lassen. Ja, sie haben da einen auf dem Hof. Also beherzt den Schlüssel gegriffen … und innerhalb weniger Minuten verstanden, wie viel man wirklich entbehrt hat. Ich setze mich in einen völlig verlebten, verdreckten und überteuerten schwarzen Saab 9000 Anniversary. Indiskutables Angebot. Aber gucken kann man ja mal. Die Fahrertür fällt mit dem Geräusch eines Panzerschranks ins Schloss. Der unverwechselbare heisere Klang des Anlassers (ich liebe ihn!) erweckt den alten Saab-Turbomotor zum Leben. Er fällt sofort in den ruhigen Leerlauf und strahlt mit seinem dunklen, diskreten Summen souveräne Potenz aus: „Ich muss nicht beweisen, dass ich mehr kann als ein BMW Reihensechser. Aber wenn ich soll, mach ich’s.“ Der typische Saab-Geruch schmeichelt sich in mein Stammhirn (Zuhause! Mein 9-3 hatte ihn auch noch, beim 9-5 sauge ich nicht mal Spurenelemente auf, wenn ich direkt an der Auslegeware schnüffle), während ich mich in die besten Ledersitze schmiege, die je in ein Auto eingebaut wurden. Na gut, die zweitbesten – so viel Aero-Ehre muss sein. Der Kilometerzähler verrät: 250.000 – gerade erst eingefahren. Mein Blick schweift über das Armaturenbrett – steil wie die Eiger Nordwand. Nichts klappert, nichts knistert. Ich spiele mit dem filigranen Hebel für die elektrischen Außenspiegel (ich liebe ihn!) und streichle versonnen über das Lederlenkrad. Dann stehe ich mit dem Meister hinter dem Auto. Der Auspuff bollert dezent und sonor wie es sich bei einem Saab gehört, die Heckscheinwerfer funkeln blutrot unter der schwarzen Blinkerblende. Ich bewundere wieder mal das Meisterwerk, in den frühen 90er Jahren ein Auto zu zeichnen, das niemals alt aussehen wird, sondern immer nur klassisch, schön und elegant. Kein Auto kann so schwarz sein wie ein schwarzer Saab 9000. Sagte ich damals, als ich Freund Christophs Aero zum ersten Mal sah. Und finde es jetzt wieder. Der Meister sagt: „Tja, damals. Da haben sie in Trollhättan wirklich nochmal alles gegeben.“ Und ich denke: Ich hatte fast vergessen, wie glücklich ein Saab macht. Also: Geduld. Ich bin bereit für Saab Nr. 3. Er wird schon kommen. Und dann wird er bleiben.
  4. oh Irrtum, der Düsseldorfer war gemeint. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil.
  5. Ach so? Na gut, dann brauch ich da ja gar nicht fernmündlich vorstellig zu werden und muss am Wochenende meinen Mittagsschlaf nicht unterbrechen. Aber schade. Sie sind so selten, die Guten ...
  6. Den hier schaue ich mir am Wochenende auf jeden Fall mal an und werde berichten ... http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=wbbwvx4ngfp2 Ich schmiege schon zärtlich die Wange am Monitor, kämpfe gegen unkontrollierten Speichelfluss und flüstere "Darf ich Mama zu Dir sagen?" ... trotz TCS-Gelumps:-(
  7. Die Unterscheidung zwischen "Marktwert" und "Liebhaberwert" ist ja der springende Punkt. Ich würde behaupten, der messbare Marktwert ist der Kilopreis des Altmetalls. Da das aber Zustand und Seltenheit nicht gerecht wird, geht es zwangsläufig nur um den Liebhaberwert. Und das führt zurück zu der Eingangsfrage des Verkäufers: Ist es schon ein Klassiker? Meine Einschätzung wäre: Pauschal betrachtet nicht. Es kommen eigentlich nur vier Käufergruppen in Betracht: 1) Die Dorfjugendfraktion, die über PS pro Euro kauft. Die greift aber im Zweifelsfall lieber zu einem der zahlreichen runtergerittenen 5er BMW. 2) Der Sammler, dem noch genau dieses Modell fehlt. Nicht sehr wahrscheinlich, aber möglich. 3) Der 9000-Verrückte, der einen CS oder 9-5 für den Alltag hat und sich das Auto als rollendes Kulturgut für Wochenendausflüge in die Garage stellt. 4) Der Saab-Kenner, der weiß, dass er für überschaubares Geld einen sehr guten und erhaltenswerten daily driver bekommt. Die Gruppen 2 bis 4 haben aber gemeinsam: Es sind wenige. Und sie wissen genau, dass ein 9000 CC keine hohen Preise erzielt. Sie sind aber unter Umständen bereit, einen Preis zu zahlen, der dem faktisch hohen Gegenwert des Autos einigermaßen gerecht wird. Und so würde ich dann bei einer Größenordnung um die 1500 Euro landen, mit Geduld vielleicht einige Hunderter mehr.
  8. Was für ein famoses Auto! Wenn ich die Bilder betrachte, bin ich wieder der kleine Junge, der seinen Vater auf Dienstreise in die Schweiz begleitet, auf der Rückbank eines VW Passat CL Variant. Statt Klimaanlage klemmte man damals an heißen Sommertagen noch Handtücher in die hinteren Seitenscheiben und stellte die Lüftung auf die höchste Stufe, aus den Lautsprechern plärrte Level 42 und die eigentümliche Noppenpolsterung hinterließ bei kurzen Hosen immer ihren Abdruck auf den Oberschenkeln. Damals war der 9000 für Eingeweihte das Maß aller Dinge. Und wenn er auf der linken Spur an einem vorbeizog, rief ich begeistert: "Guck mal Papa, ein Saab 9000 Tuuurbooo!" Und zwar in genau dieser Konfiguration: silbermetallic, schwarzes Leder, Turbo. Ich erinnere mich, wie ich in einem Schweizer Spielwarengeschäft stand und ein Spielzeugauto haben wollte, in genau dieser Konfiguration: 9000 Turbo in silbermetallic. Damals war dieses Auto der Inbegriff der Moderne, ein Bekenntnis zum technischen Fortschritt. Umso erstaunlicher, dass es mit heutigen Augen betrachtet weit von einer klassischen Schönheit entfernt ist. Kaum ein Saab sieht so „alt“ aus wie ein 9000 CC, nie davor und nie danach war Saab-Design so sehr dem Zeitgeist unterworfen. Aber gerade das macht ihn zu einem seltenen Stück Erinnerung an jene Zeit, als Saab Deutschland mit lässiger Arroganz großflächige Anzeigen mit Slogans wie „Wer es sich leisten kann, kauft sich kein Status-Symbol“ schaltete und die Kunden beim Händler noch den Listenpreis auf den Tisch blätterten. Jene Zeit, in der ein Saab den Wettbewerbern von Volvo bis Mercedes nicht nur ebenbürtig war, sondern souverän überlegen. Als Saab-Fahrer dem Nachbarn ihre Fahrzeugwahl nicht mit trotzigem Verweis auf die außergewöhnliche Firmengeschichte begründeten, sondern mit knappen sachlichen Argumenten und klammheimlicher Freude: sicher, solide, leistungsstark, konstruktiv bis in die letzte Schraube durchdacht, einfach das bessere Auto. Heute ist dieses Auto für 99,99 Prozent der deutschen Gebrauchtwagenkäufer ein unförmiger Klumpen Altmetall. Aber für 0,01 Prozent ist er ein wunderschönes Stück Automobilgeschichte. Wie soll man den Preis für ein Auto einschätzen, für das es keinen Vergleich gibt? Ich würde sagen, der erzielbare Verkaufspreis steht in engem Zusammenhang mit der Geduld des Verkäufers. Für 1500 Euro ist er innerhalb von einer Woche weg, für 2000 Euro steht er zwei Monate, für einen Verkaufspreis, der wesentlich darüber liegt, steht er so lange, bis er jemanden findet, der einen ideellen Preis zu zahlen bereit ist. Ich selbst bin wieder der kleine Junge im Schweizer Spielwarengeschäft und schüttle in Gedanken mein Sparschwein.
  9. Meine - zugegeben sehr subjektive - Sicht: Wenn ich vor dem Auto stehe: 9-5 (in jeder Generation). Wenn ich das Auto von der Seite betrachte: 9-5 (sofern es ein Kombi ist). Wenn ich das Auto von hinten betrachte: 9000 (sofern es ein CS ist). Wenn ich mich in das Auto setze und fünf saab-religiöse Andachtssekunden verstreichen lasse: 9000. Wenn ich das Zündschloss suche: 9-5. Sobald ich den Zündschlüssel umgedreht habe und anfahre: 9000. Unter dem Strich: 9000.
  10. "Kennse den schon? Steht ein Saab-Fahrer vor einem vierzehn Jahre alten Auto mit 270.000 Kilometern auf der Uhr und fragt: Warum wird der denn verkauft?" Der Verkäufer meinte, es häuften sich einfach die kleinen Macken ... Armaturenbeleuchtung, Rost am Radlauf etc. Deswegen kam er einfach zu dem Schluss: Zeit für ein neues Auto. Aber der gute Mann litt erkennbar. Ich hab ihm noch gesagt, dass er den Verkauf bereuen wird. Er hat mir nicht widersprochen.
  11. Den silbernen Anni haben wir uns heute angesehen und gefahren. Meinerseits eine klare Empfehlung. Am vorderen Radlauf/Fahrerseite ist eine größere Anrostung, die etwa einer halben Handfläche entspricht. Sieht nicht schön aus und sollte gemacht werden. Am gleichen Radlauf ist noch ein kleinerer Rostpickel (Viertel Daumennagel), außerdem einer am hinteren Radlauf Beifahrerseite. Sonst war kein Rost zu entdecken, die Auspuffanlage ist noch relativ neu, und untenrum sieht das Auto so aus, wie ein 9000 eben aussieht. Unglaublich, was für eine Qualität die da in Trollhättan damals ausgeliefert haben. Sonstige Mängel sind 9000-Folklore: Wie im Inserat beschrieben funktioniert die Sitzheizung auf der Fahrerseite nicht, bei der Armaturenbeleuchtung ist wohl ein Birnchen defekt, so dass der halbe Drehzahlmesser unbeleuchtet ist. Nicht im Inserat erwähnt: Die Zentralverriegelung hat sich an der Beifahrertür verabschiedet. Die restliche Elektrik funktioniert absolut fehlerfrei, auch das Schiebedach. Im Motorraum war minimales Ölschwitzen zu erkennen, aber absolut undramatisch. Der Hirsch ist nicht eingetragen. Klar auf der Haben-Seite steht der gesamte Pflegezustand. Motorüberholung wurde im SZ Paderborn gemacht, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Das Scheckheft ist lückenlos, einmal im Jahr abgestempelt. In der Regel liegen zwischen den Intervallen 10 bis 20tkm, einmal 30tkm. Der Innenraum ist wie geleckt, auch außen so gut wie keine Schrammen und Beulen. Die Maschine läuft geschmeidig, Bremsen und Schaltung alles ok. Die Kupplung ist etwas schwergängig. Bei ca. 80.000km hatte der 9000 einen Getriebeschaden, damals wurde auch die Kupplung getauscht. Seither nicht mehr. Für das Auto spricht auf jeden Fall der seriöse Vorbesitz aus erster Hand, der Besitzer ist nicht nur sehr nett, sondern auch fachkundig und trennt sich erkennbar schwer von dem Wagen. Ich würde sagen: Für 2500 kaufen und 1000 bis 2000 für Reparaturen einplanen. Unschön ist die Roststelle am Radlauf, aber ansonsten bekommt man ein wirklich gutes Auto. Ich persönlich suche nach dem perfekten 9000, das ist er sicher nicht. Und ich fremdel mit dem Silber. Aber wer damit leben kann, kann nicht viel falsch machen. Allerdings: Morgen kommt wohl jemand aus Süddeutschland, um den Wagen anzuschauen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Info nicht nur ein Verkaufstrick war. Wahrscheinlich ist er dann also wech.
  12. Ach so, und damit will ich nicht behaupten, dass ein ein guter 9000 nicht zwischen 4.000 und 5.000 Euro kosten darf. Nur eben dieses Auto nicht.
  13. Wir haben uns besagten Wagen auch mal angesehen und schon nach erstem Augenschein ohne Probefahrt dankend Abstand genommen. Der Zustand entspricht eher einer Laufleistung deutlich nordwärts von 200.000 Kilometern, und irgendwelche Ölwechsel nach der letzten Inspektion 2007 waren nicht belegbar. Ich habe schon deutlich bessere 9000er für deutlich weniger Geld gesehen. Für maximal 2000 bis 2500 Euro wäre der hier eine Überlegung wert. Mehr nicht.
  14. @elsch ... irgendwie sucht man ja immer. Anders wäre langweilig;)
  15. lunatic-factor hat auf Ziehmy's Thema geantwortet in 9-3 III - X
    ist es der schwarze Aero, der beim Halstenbeker Händler meines Vertrauens steht? Falls ja: sehr hübsches Auto;-)
  16. übrigens: Steuerkette? Echt? Bei der Laufleistung? Ausgleichswellen hätte ich auf der Rechnung gehabt, aber die Kette noch nicht...
  17. @elsch: Never sell ... genau DAS wollte ich eigentlich gerade nicht so gerne hören:-) Jedenfalls stehe ich auf das beige Rentnerplüsch im 9-3. Aber ich gönne Dir Deinen trotzdem. @majoja: Das mit der Brille wurde mir kürzlich schon anempfohlen, als ich meine Klamotten zu heiß gewaschen habe und die T-Shirts plötzlich bauchfrei waren. Ich könnte mir nun eingestehen, dass ich zu kurzsichtig bin, um die Waschmaschine ohne Brille einzustellen. Ich bilde mir aber lieber ein, dass ich noch im Wachstum bin. Gegen das Sondermodell "Force" hab ich eine etwas irrationale Allergie. Und gegen verrostete Radläufe hab ich eine etwas rationale Allergie:-)
  18. @elsch: Ja, das sieht genau so aus wie in meinem geliebten alten Auto. Schluchz. Übrigens: Wieso hockst Du eigentlich so renitent auf Deinem cayenneroten Solitär rum, obwohl Du ihm nicht mal einen Namen gibst? Rück die Fuhre endlich raus. Sofort! @MOK24: Sitten und Gebräuche fremder Völker ... :-)
  19. Du bist da extra hingefahren? Wow, tausend Dank! Ich kann mich ja einstweilen nur revanchieren, indem ich feierlich gelobe: Solltest Du mal einen Saab im Hamburger Umland suchen, krieche ich gerne unter verölten Motoren für Dich rum:-) Eine neue Stoßstangenhülle kostet nach meiner Erinnerung unlackiert irgendwas knapp südwärts von 400 Euro. Dazu dann Lackierung und Montage, macht irgendwas um die 700 Euro bis 800 Euro. Dazu dann noch neue Reifen und Kleinkram, macht 1000 bis 1100 Euro. Selbst wenn der Händler dann noch seine Preisvorstellung der Marktrealität annähert, liegen wir bei 4500 Euro. Das ist ein bißchen viel für einen Brot&Butter-Sauger, meine ich. Oder? Zumal meine Saab-Vertragswerkstatt mir ein vergleichbares Kundenfahrzeug angeboten hat - für saftige 5000 VHB. Das ist ja dann die gleiche Hausnummer. In den Blick genommen haben wir jetzt den hier: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=156673588 Wenn das fernmündich alles vernünftig klingt, würden wir da einen Prüfer hinschicken. Allerdings geht da keiner ans Telefon. Könnte am Rosenmontag liegen?:-)
  20. Aua ... wie schade! Aber herzlichen Dank für die Vorwarnung und ein Hoch auf die Saab-Familie, die einem viel Kummer erspart:-)
  21. @Flemming: Ja, der Preis ist ambitioniert. Dafür muss er eben wirklich in sehr gutem Zustand sein. Mein alter 9-3 ging gerade aus dritter Hand mit 160tkm für 3.000 Euro an eine Saab-Werkstatt. So langsam geht der 9-3 wohl den Weg des Klassikers: Die Guten verlieren nicht mehr, die Schlechten fallen ins Bodenlose ... @majoja02: Woas? Zermatschte Heckstoßstange, Beule in der Klappe, schiefer Grill? Ich bin gerade mit der Nasenspitzen an den Monitor rangerutscht. Könnte sein, dass es stimmt. Röntgenblick? Tatsächlich steht im Inserat nix von unfallfrei. Mit dem Händler hat bislang nur Freundin Christina telefoniert. Zu ihr hat er gesagt: Der Wagen wurde regelmäßig in einer VW-Werkstatt gewartet, die früher Saab-Werkstatt war... @elsch: Chromgriffe ... bei meinem 98er waren die Chromgriffe noch nicht an Bord. Ich bin mir aber unsicher, ob die beim SE zum Modelljahr 99 oder 2000 Serie wurden. @MOK24: Autoguckprofi ist nicht zwingend erforderlich. Aber wenn Du mal an dem Kiesplatz vorbeikommst, wäre es natürlich fantastisch! Es ginge ja mehr darum, das Risiko grob zu kalkulieren, und nicht darum, jeden Winkel gewissenhaft zu inspizieren. Sprich: Eine Qualifizierung nach Augenschein à la "Sieht wirklich super aus", "ganz normaler Gebrauchszustand" und "ziemliche Möhre" wäre schon mal sehr hilfreich. Wenn er zum Beispiel tatsächlich eine zertrümmerte Stoßstange hat, können wir uns den Weg sparen.
  22. Hallo zusammen, ein Saab bleibt selten alleine: ich bemühe mich gerade mal wieder erfolgreich, den Saab-Virus im Freundeskreis zu verbreiten, und halte für eine Freundin Ausschau nach einem guten 9-3/I oder 9000 CSE. Mein alter 9-3 sollte es leider nicht sein. Er war zu weiß und zu automatisch geschaltet. Aber der hier ist jetzt schon seit einigen Tagen in das Fadenkreuz der Begierde gerückt: http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=156512198 Macht nach Augenschein einen hervorragenden Eindruck. Ein 9-3-Fahrersitz aus Leder, der so aussieht, wurde entweder ausgetauscht oder kündet von einem pingeligen Erstbesitzer. Und auch die Chromtürgriffe, die nach meiner Erinnerung im MJ 99 noch nicht serienmäßig an Bord waren, sowie das mindestens einmal getauschte Heckemblem erhärten den Verdacht, dass der Saab tatsächlich so gut da steht, wie das optimistische Inserat behauptet. Allerdings: Ich habe in meinem Leben schon zuviele Inseratsschönheiten gesehen, die sich bei Besichtigung vor Ort als Grotten entpuppten. (Heute gerade wieder ein 9000 CSE. Falls also jemand in nächster Zeit nach Hamburg fahren will, um einen schwarzen CS zu besichtigen, möge er mich vorher ansprechen. Vielleicht kann er dann Spritkosten sparen.) Jedenfalls: Besagte Freundin und Saab-Novizin hat mit dem Händler telefoniert und sich erkundigt, ob er den Wagen für sie reservieren würde, bis sie einen Prüfer vorbeigeschickt hätte (kann man ja für 120 Euro im Netz machen). Da zierte der Verkäufer sich erstaunlicherweise sehr. Und auf bloßen Dunst und wegen eines schönen Ledersitzes sind die 400 Kilometer nach Mülheim schon ein Wagnis. Daher die Frage: Hat sich vielleicht hier schon jemand diesen Saab 9-3 angesehen?
  23. Ottensen ist der Stadtteil, in dem alle kuhlen Kinder wohnen wollen. Und Sinnbild des Hamburger Mietenhorrors. 30% Mietsteigerungen im letzten Jahr, habe ich kürzlich gelesen. Ich glaube, das liegt nicht nur an der vorzüglichen Saab-Werkstatt dort ...
  24. @Onkel Kopp Ja, über 2000 Umdrehungen flutscht es. Aber ich bin ein schaltfaules Geschöpf. Bei 50 in den 4. Gang und rollen lassen, bei 80 in den 5. Gang und rollen lassen. So bin ich es gewohnt, und da schüttelt sich die alte Elchkuh unwillig. Gerade auf der Landstraße schaltet man dauernd rauf und runter. Das verbreitet eine unstandesgemäße Hektik. Finde ich. Und zum 9000: Ich kenne ja nur zwei. 9000 Aero Automatik und 9000 Aero mit Schaltgetriebe. Beide sind für mich der Inbegriff souveräner Mobilität. @Strudel Theoretisch ist das wohl so. Praktisch soll der 9-3 aber jetzt verkauft werden, und der 9-5 muss erst verkauft werden. Zudem steckt der 9-5 in einer Finanzierung, ich in der Probezeit ... und damit wird es kompliziert. Einzelheiten spare ich mir an der Stelle. Es gibt ja auch keinen akuten Leidensdruck. Ich habe nur leises Heimweh nach einem Saab, wenn ich in meinem Saab sitze.
  25. Die Zeit ist ein langer ruhiger Fluss, der einen sachte ins Jenseits treibt. Na ja, doch nicht immer. Also ein Update. Die beste Nachricht zuerst: Der 9-5 hat jetzt wieder das Ortskennzeichen, das ihm am besten steht: HHJ Die schlechte Nachricht … bringen wir es hinter uns, damit ich es schnell wieder verdrängen kann: Der 9-3 ist nicht mit umgezogen. Zwei Autos waren dann doch eines zu viel. Also ging er an einen Freund. Und besagter Freund will ihn jetzt weiterverkaufen. Also … falls jemand Interesse hat: Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass es wohl nicht viele 9-3/I in so gutem Zustand auf dem Markt gibt. Selbst kann ich ihn nicht zurückkaufen, da die Kassenlage sich erst einmal vom Umzug nach Hamburg erholen muss. Kein Auto ist eine Privatinsolvenz wert. Nicht mal dieses. Und ja: Es bleibt das Auto, von dem ich irgendwann sagen werde, dass ich es nie hätte verkaufen dürfen…. Zurück zur verbliebenen Nummer 9-5. Er zwängt seinen dicken Hintern jetzt durch die schmalen Gassen von Hamburg Ottensen, eine Kulisse, die ihm verdammt gut steht. Mittlerweile hat er 54.000 Kilometer auf der Uhr, bisher völlig problemlos. Ich mag den 9-5, und je länger ich ihn habe, desto schöner finde ich ihn. Rein optisch. Als ihn kürzlich einer meiner ignoranten Kollegen von hinten mit einem 5er-BMW verwechselt hat, kamen Stichflammen aus meinen Nasenlöchern. Aber: Das richtige Saab-Gefühl, die Liebe zum eigenen Auto, das Gefühl, niemals ein anderes zu wollen, stellt sich nicht ein. Es ist eine lauwarme Sympathie, ein sachlicher Zugang mit einer Prise Markensentimentalität. Für mich erweist sich: Ob man sich in einem Saab heimisch fühlt, hängt doch stark davon ab, auf welchen Saab man konditioniert ist. Da ich ja in der Abteilung 901 nie unterwegs war, lautet meine Assoziationskette: leise - komfortabel - sicher - Saab. Leise ist der 2.3t nicht. Definitiv nicht. Ich finde diesen Antrieb nach wie vor bemerkenswert unkultiviert. Komfortabel ist er schon, aber ihm fehlt das Automatikgetriebe. Man kann dieses Auto definitiv nicht schaltfaul fahren. Sicher ist er auch, aber das „Willkommen zuhause“-Gefühl mit steiler Frontscheibe, zweigeteiltem Armaturenbrett, grüner Tachobeleuchtung … all das fehlt mir. Ich neige also dazu, auch ihn zu verkaufen, sofern sich in diesen Zeiten ein halbwegs akzeptabler Preis dafür erzielen lässt. Was danach kommt? Ein Saab natürlich. Am liebsten einer, der leise, komfortabel, sicher ist und sich für mich auch wirklich nach Saab anfühlt. Ganz weit oben auf dem Wunschzettel steht die Nummer 9000J Mal sehen, wo der lange ruhige Fluss mich hinträgt.

Wichtige Informationen

Wir haben Cookies auf deinem Gerät gespeichert, um diese Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du mit der Verwendung von Cookies einverstanden bist.

Konto

Navigation

Suchen

Suchen

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.