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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

 

ich glaube Du hast an den letzten Seite hier vorbei gelesen.

Erst am Dienstag geht Saab voraussichtlich in die Insolvenz (dann, wenn die Gewerkschaften die Löhne einfordern)

Es ist nicht mehr vorbei als gestern Mittag, eigentlich war es auch schon lange vorher vorbei.

 

Auch eine wie auch immer geartete Neuauflage des 901 würde daran nichts ändern. Mal abgesehen davon, dass man weder die Zeit noch das Geld hat, so etwas zu entwickeln.

Ich fand es im Antrag an das Gericht auch sehr interessant zu lesen, dass der Breakeven derzeit bei 140-160000 Autos liegt. Da die Zahlen von Saab kommen, würde ich mal davon ausgehen das die 160000 sehr positiv gerechnet sind. Man hat uns ja hier auch mal vorgerechnet, dass Saab bei 60000 Autos schon locker den Breakeven erreichen würde. Genauso wie die Liefersperre ja eigentlich nur ein Problem zu hoher Liquidität war. Offenbar bestand dort die Theorie, dass eine umgestürzte Geldpalette die Tür zum Geldspeicher blockiert. :) Damit hätte man aber selbst im sehr positiven 1. Quartal diesen Jahres nur ein Drittel der erforderlichen Fahrzeuge produziert, vom Verkauf dieser Autos mal gar nicht zu reden.

 

Was aktuell passiert, ist doch nicht mehr als Zeit schinden, in der Hoffnung das irgendwoher noch Geld kommt. Selbst die Hardcore VM Fans setzen ihre Hoffnungen ja immer nur auf irgendwelche Investoren. Anscheinend glauben nicht mal mehr die daran, dass Saab vom Verkauf der Fahrzeuge leben kann. Das gibt dem Begriff Investition eine ganz neue Bedeutung.

 

Es ist mir auch etwas schleierhaft, warum Saab jetzt plötzlich noch mehr Zeit braucht. Man hat mehr als 6 Monate gehabt neue Finanzierungen zu finden. Spätestens seit dem Produktionsstop müsste dem Management doch aufgefallen sein, dass es Probleme gibt. Nachdem VM in der Pressekonferenz so schön darauf bestanden hat, dass es sein Job ist Fakten zu kennen, müsste das doch mindestens seit Jahresanfang absehbar gewesen sein. So schnell stellt kein Lieferant wegen einer unbezahlten Rechnung die Lieferung ein, das könnte sonst zu Regressansprüchen führen.

 

Es gibt ja auch keine Perspektive mehr für Saab, selbst die 245 Millionen reichen da ja nicht, Wenn man mal annimmt das dieser Deal genehmigt wird. Mindestens die Hälfte dafür würde für die überfälligen Forderungen draufgehen (115 Mio €), zusammen mit den ausstehenden Löhnen bis dahin und dem Finanzierungsbedarf für COD, würde es nicht mal für eine Aufnahme der Produktion reichen.

 

Der lustige Text, dass man versuchen wird die Forderungen zu 100% zu erfüllen, ist ja auch nur aus der Not geboren. Bei etwas anderem würde man die Zustimmung der Lieferanten nicht erhalten, wenn man aber sowieso die Absicht hat alles zu bezahlen und der große Deal übermorgen vor der Tür steht, braucht man die Rekonstruktion nicht.

Ich fand es im Antrag an das Gericht auch sehr interessant zu lesen, dass der Breakeven derzeit bei 140-160000 Autos liegt. Da die Zahlen von Saab kommen, würde ich mal davon ausgehen das die 160000 sehr positiv gerechnet sind. Man hat uns ja hier auch mal vorgerechnet, dass Saab bei 60000 Autos schon locker den Breakeven erreichen würde.

 

So isses. Genau an diesen vorgeblich 60tsd Fahrzeugen bis zum b.e. war von Anfang an zu erkennen, daß V.M. mit seinem "Konzept" ein kapitales Windei sein würde. Einer Stückzahl, die noch deutliich unter derjenigen liegt, durch die das Werk unter GM-Führung jahrelang und dauerhaft nur in die Miesen gelaufen ist. - Warum also sollte sie also auf einmal, nur dadurch, daß sie von einem Holländer genannt wird, plötzlich in die Gewinnzone führen...?

 

Ach ja... - Noch ein Wort an die Phantasten und Wolkenkuckuksheim-Bewohner, die hier von einer "Neuauflage" eines modernisierten 901 träumen... - Die Gesamtkosten für die weltweite Neueinführung eines Fahrzeugbaureihe - von Konzeptbeginn bis Verkaufsanlauf - kann für ein Modell, welches dafür vorgesehen ist, erfolgreich den Markt aufzurollen, durchweg 1,5 bis 2 Milliarden. Euro beanspruchen. Nur alleine die anteiligen Kosten der reinen Fahrzeug-Neuentwicklung liegen dabei ohne Forschungsaufwand, Fertigungsanlage und andere Begleitkosten bei etwa 400-500 Mio. Euro.

 

Also, selbst wenn wir den bereits angehäuften Schuldenberg in T. vernachlässigen, werdet ihr Euch ziemlich lange mit einer Klampfe in die nächste Fußgängerzone hocken müssen, um diese Kohle zusammenzusingen - denn von anderer "Quelle" werdet Ihr das erforderliche Kapital nur schwerlich bekommen.

Es ist nicht mehr vorbei als gestern Mittag, eigentlich war es auch schon lange vorher vorbei. (...) (...)

 

Gut und nachvollziehbar beschrieben, danke.

Wo liegt bitte der Wert einer Marke, die in der Öffentlichkeit quasi gar nicht mehr wahrgenommen wird, außer durch ständige Insolvenzmeldungen irgendwo ganz unten in der Ecke auf der fünften Seite des Wirtschaftsteils einiger Zeitungen - zudem vielen potentiellen Fahrzeugkäufern gar nicht mehr bekannt ist, wofür sie einmal vor langer Zeit gestanden hat...?...

 

Genau.

 

Und das war ja eine der Begründungen des Gerichts, die Rekonstruktion abzulehnen. 2009 gab es noch den Saab „Flair“, heute wird die Marke mit „Pleite“ verbunden.

 

Aus Saab ist "Zirkus Muller" geworden.

Leider.

Genau.

 

Und das war ja eine der Begründungen des Gerichts, die Rekonstruktion abzulehnen. 2009 gab es noch den Saab „Flair“, heute wird die Marke mit „Pleite“ verbunden.

 

Aus Saab ist "Zirkus Muller" geworden.

Leider.

 

Tja, wäre SAAB damals schon ehrenhaft in die Pleite entglassen worden, wäre der Name sicherlich nicht so sehr geschädigt worden, wie nach diesem ganzen HickHack.

 

Aber noch einmal zum Ruf der MArke SAAB: Usnerer Generation ist SAAB noch ein Begriff - er steht für Qualität, Innovation und Individualität - halt ein wenig schrullig. Wenn man aber die NAchfolgegeneration einmal fragt, die so ca. 20 Jahre alt sind oder etwas jünger, dann kennen diese SAAB zum Großteil nicht einmal! Es sei denn, sie sind irgendwie durch die Familie geprägt, da es dort einen SAAB-Fahrer gibt.

Soll heissen, dass SAAB eigentlich doch ein ernst zu nehmendes Imageproblem hat - eigentlich sogar bei den jingen Leuten gar kein Image hat.

 

Und: Auch wenn Viele es nicht gerne hören mögen (zerreisst mich ruhig) - aber den 900er gibt es nunmal nicht mehr neu, und dass es mal eine Neuauflage geben wird, gilt als aussichtslos! Schliesslich ist es kein modenes Auto nach heutigem Standard. Bei den zu erwartenden Preises wäre die Käuferschicht nur sehr dünn..... Auch das würde SAAB nicht helfen!

Wenn man xxx tsd Fzge zum BE braucht, liegt ein entsprechender Fixkostenblock vor. Diesen kriegt man weg durch Kahlschlag, den man am ehesten in einer Situation der Abwicklung / Konkurs durchsetzen kann. Dazu braucht man keine Phantasie; das macht man so, wenn der Wasserkopf zu groß wird und man die Ertragslage nicht ändern kann.

 

Entwicklungskosten, wie alle anderen zusammegerechneten Zahlenwerke hier pauschalisiert als Faktum anzugeben muß deshalb an den Haaren herbei gezogen sein, weil ausnahmslos Alle hier in Unkenntnis der hinter den Medienberichten liegenden Faktenlage spekulieren.

Zudem hängen die Entwicklungskosten auch an der Komplexität des zu entwickelnden Produktes.

 

Wer hier auch mit schief klingender Trompete gern noch aus voller Lunge bläst solange es das Ego streichelt, möge seinen Gedanken einen geistigen Freigang in Richtung Wiesmann, Artega usw erlauben um sich diese Erkenntnis selbst abzuringen.

 

Was auch immer.. aktuell hoffe ich einfach, daß die Marke es potentiellen Investoren Wert erscheint Ihrem alten Image entsprechend wiederbelebt zu werden.

............. werdet ihr Euch ziemlich lange mit einer Klampfe in die nächste Fußgängerzone hocken müssen, um diese Kohle zusammenzusingen - denn von anderer "Quelle" werdet Ihr das erforderliche Kapital nur schwerlich bekommen.

 

ok, dann also hier das neue Geschäftsmodell :

 

 

http://www.saab-cars.de/attachment.php?attachmentid=80416

dutchman.jpg.20da648b76bb41971d432325c9f1e3bd.jpg

Tja, wäre SAAB damals schon ehrenhaft in die Pleite entglassen worden, wäre der Name sicherlich nicht so sehr geschädigt worden, wie nach diesem ganzen HickHack.

 

Aber noch einmal zum Ruf der MArke SAAB: Usnerer Generation ist SAAB noch ein Begriff - er steht für Qualität, Innovation und Individualität - halt ein wenig schrullig. Wenn man aber die NAchfolgegeneration einmal fragt, die so ca. 20 Jahre alt sind oder etwas jünger, dann kennen diese SAAB zum Großteil nicht einmal! Es sei denn, sie sind irgendwie durch die Familie geprägt, da es dort einen SAAB-Fahrer gibt.

Soll heissen, dass SAAB eigentlich doch ein ernst zu nehmendes Imageproblem hat - eigentlich sogar bei den jingen Leuten gar kein Image hat.

 

Und: Auch wenn Viele es nicht gerne hören mögen (zerreisst mich ruhig) - aber den 900er gibt es nunmal nicht mehr neu, und dass es mal eine Neuauflage geben wird, gilt als aussichtslos! Schliesslich ist es kein modenes Auto nach heutigem Standard. Bei den zu erwartenden Preises wäre die Käuferschicht nur sehr dünn..... Auch das würde SAAB nicht helfen!

 

Ich hoffe nicht, daß Du recht hast. Andererseits lebe ich selbst ohne Saab noch mit Saab-Brille und bin da möglicherweise betriebsblind. Menschen die ich so treffe, auch Frauen meiner Generation + - 5 Jahre, können mit der Marke Saab aber eigentlich sofort was anfangen. "Waren das nicht die mit diesem Cabrio?"

 

Den alten 900er einmal aufzubügeln und auf Neu wieder zu verkaufen kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber ein neu entwickeltes Auto, reduziert auf das Wesentliche, luxuriös ausgestattet und mit einer starken Antriebseinheit würde die Werte des 900ers widerspiegeln. Vielleicht kann man auch die Designidee dahinter aufgreifen und in solch ein neues Konzept einfließen lassen..Ich ganz persönlich würde so ein Auto sofort kaufen, solange es Preis/Leistungstechnisch zB gegenüber einem Porsche o.ä. attraktiven Autos sinnvoll positioniert ist (will heißen: soll keine 70tsd € kosten und dafür bei 120 PS und Opel-Schaltern einen gaaaaanz innovativen Becherhalter bieten)

 

Aber wie gesagt: Saab-Brille.. ;)

Solange jemand nicht tot ist und noch ums Überleben auf der Intensivstation kämpft, würde ich nie so darüber sprechen.

VM hat vor 2 Jahren den Traum von allen hier ausgeführt, nämlich mit eigenen Mitteln ein Unternehmen zu kaufen und ins Plus zu führen.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht zweifelhaft, da geb ich Recht, aber aus emotionaler Sicht mit Beifall verbunden.

 

Gerade deshalb sollte der Respekt und die Hoffnung noch hinter der Marke und auch VM stehen. Von einigen "alten Hasen" hier im Forum so eine Grütze zu lesen, als ob sie Wahrsager wären und es schon immer gewusst haben, daß SAAB Pleite geht, muss ich mich wirklich fragen ob Ihr hier falsch seid und euch nicht ein anderes Auto einer anderen Marke kaufen möchtet.

...Entwicklungskosten, wie alle anderen zusammegerechneten Zahlenwerke hier pauschalisiert als Faktum anzugeben muß deshalb an den Haaren herbei gezogen sein, weil ausnahmslos alle in Unkenntnis der hinter den Medienberichten liegenden Faktenlage spekulieren. ..

 

Ob die Entwicklungskosten bei nur 500 M€ liegen oder 3 mal so hoch sind, weiss wohl keiner von uns hier.

 

Sicher ist aber, dass sie nur durch verkaufte Fahrzeuge finanzierbar sind. Und da liegt das Problem für Saab. Man hat sich vollmundig von den wohlgefüllten GM Regalen abgewendet und wollte Alles allein besser machen. Aber ohne Geld und entsprechende Manpower klappt das nicht.

 

Neues aus Trollhättan:

 

Muller will am Montag Revision einlegen und dem Gericht neue Fakten vorlegen.

Lycka till !

 

Nachtrag:

Auf eine Reporterfrage, ob denn Geld in der Saab Kasse wäre, um die Mitarbeiter zu bezahlen, meinte Muller: Ja, aber es kann nicht ausbezahlt werden, da die Lieferanten Vorrang hätten ! ? På Sveriges Radios fråga om Saab just nu har pengar i kassan att betala ut löner till de anställda, svarar Muller att ja de finns, men kan inte betalas ut eftersom skulderna till leverantörer enligt lagen går före.

Solange jemand nicht tot ist und noch ums Überleben auf der Intensivstation kämpft, würde ich nie so darüber sprechen.

VM hat vor 2 Jahren den Traum von allen hier ausgeführt, nämlich mit eigenen Mitteln ein Unternehmen zu kaufen und ins Plus zu führen.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht zweifelhaft, da geb ich Recht, aber aus emotionaler Sicht mit Beifall verbunden.

 

Gerade deshalb sollte der Respekt und die Hoffnung noch hinter der Marke und auch VM stehen. Von einigen "alten Hasen" hier im Forum so eine Grütze zu lesen, als ob sie Wahrsager wären und es schon immer gewusst haben, daß SAAB Pleite geht, muss ich mich wirklich fragen ob Ihr hier falsch seid und euch nicht ein anderes Auto einer anderen Marke kaufen möchtet.

 

Du hast immer noch eine funktionierende rosa Brille ?

 

Respekt, guter Kauf .... die meisten dieser Brillen sind in den letzten Tagen plötzlich kaputt gegangen.

 

 

http://www.saab-cars.de/attachment.php?attachmentid=80418

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Ob die Entwicklungskosten bei nur 500 M€ liegen oder 3 mal so hoch sind, weiss wohl keiner von uns hier.

 

Sicher ist aber, dass sie nur durch verkaufte Fahrzeuge finanzierbar sind. Und da liegt das Problem für Saab. Man hat sich vollmundig von den wohlgefüllten GM Regalen abgewendet und wollte Alles allein besser machen. Aber ohne Geld und entsprechende Manpower klappt das nicht.

 

Neues aus Trollhättan:

 

Muller will am Montag Revision einlegen und dem Gericht neue Fakten vorlegen.

Lycka till !

 

Vor 3-4 Jahren las ich in der brand eins einen Artikel über die Herren Wiesmann, die es mit einer 1-stelligen Millionensumme geschafft haben, ihre Fahrzeuge zu entwickeln.

Ich rede (träume ;)) ) nach 1-2 jährigem Relaunch und Konzeptionierung gerade von einer Kleinserie mit Anfangs vielleicht 300 Fahrzeugen pro Jahr, mittelfristig vielleicht 1-2tsd Fahrzeugen pro Jahr zu einem durchschnittlichen Marktpreis von aus der Luft gegriffen vielleicht 60-80tsd €.

Das müsste dann noch ins Budget der "typischen" Käuferklientel eines damaligen 900er Cabrios passen.

 

Grundsätzlich ist immer alles möglich, solange man verständig und auf Faktenbasis einen Plan macht und diesen mutig umsetzt

zu einem durchschnittlichen Marktpreis von aus der Luft gegriffen vielleicht 60-80tsd €.

Das müsste dann noch ins Budget der "typischen" Käuferklientel eines damaligen 900er Cabrios passen.

 

Dieses Käuferklientel ist leider hier im Forum nicht vorhanden, daher kann man da auch nur rätseln ...

Naja, die vom lieben Vic hält ja auch noch. Entweder ist er schon so verzweifelt, oder er steht wirklich hinter diesen Aussagen.

Da gibt´s für ihn anscheinend nur Thron oder Zelle.

Das kann man schon respektieren, egal was man von ihm hält.

Vor 3-4 Jahren las ich in der brand eins einen Artikel über die Herren Wiesmann, die es mit einer 1-stelligen Millionensumme geschafft haben, ihre Fahrzeuge zu entwickeln.

 

Die 1-stellige Millionensumme ist schon mit einem Messestand auf der IAA verbraten...

Das kann man schon respektieren, egal was man von ihm hält.

 

ok, dann beantwortet mir nur eine Frage :

 

wie viel muss man geraucht haben, um sich in der derzeitigen Situation öffentlichkeitswirksam im offenen Rolls Royce zu vergnügen,

 

während die eigene Belegschaft samt (anscheinend 1600 ?) Lieferanten um die nackte Existenz kämpfen muss ?

 

oder :

 

wie argumentiert man das für VM gebaute Cabrio mit der Nummer 007 ?

 

Sorry, aber das geht irgendwie ein wenig zu weit .....

Ich sag doch…Realitätsverlust…

 

Igitt, bäääh... - "Verlust" - Welch grauslig hartes Wort...

Bitte künftig positiv denken und Neusprech verwenden.

 

Ab jetzt heißt das: "Visionszugewinn"

Auch wenn hier viel auf VM herumgehackt wird:

 

Irgendwie ist es doch normal und nur allzu menschlich, dass man sich immer wieder an einen Strohhalm klammert und es einfachnicht wahrhaben will, dass das Ende erreicht ist.

Schon oft gab es den Fall, dass alle Welt dachte, es sei vorbei und trotzdem wurde immer noch versucht zu retten, zu rettenm zu retten. Und dann kam doch das erwartete Ende. Das kennt man auch von vielen kleinen Handwerksbetrieben, jahrelang wird herumgekrampft und sich immer weiter reingeritten, bis schliesslich das bitteren Ende kommt.

On Realitätsverlust die richtige Bezeichnung dafür ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt......

 

Und: Es kann doch nur besser werden!

@ladeluft

Muß dir wieder zustimmen, bloß viele hier kapieren es nicht. Man benötigt eine gar nicht so riesige Summe,

eine kleinere Mannschaft und zugekaufte Komponenten (BMW-Motoren etwa...siehe Wiesmann), um daraus

einen Traumwagen zusammen zu stellen. Dazu nordisches Design mit Saab-Stilelementen.

 

Dafür müßte allerdings die Firma Saab, wie wir sie heute kennen, in Konkurs gehen und mit deutlich kleinerer

Mitarbeiterzahl im nächsten Jahr neu beginnen. Für die derzeitige Firma sehe ich keine Zukunft mehr, da

ja keine Einigung mit den Lieferanten erreichbar ist, weil man wohl falsch kalkuliert hatte seitens Saab.

Für die derzeitige Firma sehe ich keine Zukunft mehr (...)

 

---->

 

(...) Aber die Hoffnung stirbt halt zuletzt......

Und: Es kann doch nur besser werden!

 

:rolleyes:

@ladeluft

Muß dir wieder zustimmen, bloß viele hier kapieren es nicht. Man benötigt eine gar nicht so riesige Summe,

eine kleinere Mannschaft und zugekaufte Komponenten (BMW-Motoren etwa...siehe Wiesmann), um daraus

einen Traumwagen zusammen zu stellen. Dazu nordisches Design mit Saab-Stilelementen.

 

Dafür müßte allerdings die Firma Saab, wie wir sie heute kennen, in Konkurs gehen und mit deutlich kleinerer

Mitarbeiterzahl im nächsten Jahr neu beginnen. Für die derzeitige Firma sehe ich keine Zukunft mehr, da

ja keine Einigung mit den Lieferanten erreichbar ist, weil man wohl falsch kalkuliert hatte seitens Saab.

 

Ach, Lottchen... - Dann fang ruhig schon mal an !

 

Wenn es schon nicht mit einem fix-und-fertig entwickelten Fahrzeug und den erforderlichen Fertigungsanlagen, dazu einem komplett vorhandenem Vertriebsnetzwerk funktioniert - welche Voraussetzungen sollten denn dann noch zusätzlich bei einem vollständigen "Neuanfang" dazu führen, daß der Laden in egal welcher Form ans Laufen käme...? - Mal abgesehen davon, daß V.M. uns ja mit seinem ehemals "eigenen" Schuppen *wunderbar-prächtig* vorgeführt und bewiesen hat, daß er selbstredend auch in der Lage ist, einen mit Zukaufkomponenten operierenden Kleinhersteller wirtschaftlich gegen die Wand zu fahren.

 

Aber ein neu entwickeltes Auto, reduziert auf das Wesentliche, luxuriös ausgestattet und mit einer starken Antriebseinheit

 

Ja, was denn nun? Wesentlich oder luxuriös und dann noch stark? :rolleyes:

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