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Jetzt werden wir alle sterben!

Empfohlene Antworten

O.k., ich mache einen Vorstoß. Also im Sinne von Vorsprung, aber den will ich ja gar nicht haben, also doch "Vor(sprung)stoß".

 

Im Alter von 13 Jahren. Meine Eltern hatten dem Friseur im Ort irgendwas erzählt von wegen

" generell Faconschnitt " oder so.

Eines Tages saß ich wieder auf dem "Stuhl" und forderte einen "Mecki". Aber im Sinne von Kahlschnitt. Also fast Glatze.

" Ja, ist das denn mit Deinen Eltern abgesprochen?"

"Ja, natürlich !"

Der Friseur dachte wohl, es handele sich um eine Strafmaßnahme.

 

Als ich nach Hause kam, begrüßten mich die Nachbarn mit "Mein Gott, was ist denn mit Dir passiert ?" und

meinem Vater fiel im Garten der Spaten aus der Hand ...

 

Edit: Meine Eltern haben sich nie wieder in meine persönlichen HaArNGELEGENHEITEN eingemischt ...

(nur ein bisschen 'rumgenörgelt, na ja, das kann man gut überhören, besonders, wenn die Haare lang sind... )

Ich warte immer 'ne halbe Stunde und wenn dann nichts passiert ist, bleibt's wohl so.

 

Also, ich gehe wieder in Vorleistung:

Eine Begebenheit aus meiner Jugend ist mir bis heute noch nicht klar. Mein Vater (und der war ein Erzeugnis der Dreißiger und "Tugendhafter Kerl der Fünfziger") hat von den (hier und heute wahrscheinlich ehemaligen) "Langhaarigen" (und von denen haben sich ja allein heute schon drei ge-outet) immer als den "L u i s" oder Louis gesprochen und ich weiß bis heute nicht, wo das herkommt. Ich kannte damals nur "Louis de Funes" und der war ziemlich kurzhaarig ...

 

Edit: Um nach einer Stunde den Monolog zu beenden und weil offensichtlich niemandem etwas eingefallen ist: Ich vermute, es bezog sich auf den "einige Jahre zuvor in Erscheinung getretenen LOUIS XIV."

Wenn Ihr gerade das Thema Haare ansprecht : es war in meiner Lehrzeit , in den 60zigern , als mein Vater einen Brief von meinem Chef bekommen hatte , in welchem folgender Satz stand : Möchten Sie , dass Ihr Sohn sich zum Gammler entwickelt ? Meine Haare berührten gerade mal das Ohr , was nun wirklich nicht als lang bezeichnet werden kann . Ich konnte ja nichts dafür , dass mein Chef die NSDAP Frisuren liebte , die mir in keinster Weise gefallen hatten . Ja , so wird es manchem von uns gegangen sein . Was hätten die damals wohl gesagt, wenn ein Ring durch die Nase da gewesen wäre und die Haut mit Farbe bebildert gewesen wäre :biggrin::biggrin::biggrin:

 

:biggrin: Wenn ich eure Beiträge so lese, dann vermute ich mal, dass wir nicht alle sterben müssen. Und das ist gut so!!!

 

Möchten Sie , dass Ihr Sohn sich zum Gammler entwickelt ?

 

Eine geschlossene Frage. Ist das eine Manipulationstechnik?

Wenn Ihr gerade das Thema Haare ansprecht : es war in meiner Lehrzeit , in den 60zigern , als mein Vater einen Brief von meinem Chef bekommen hatte , in welchem folgender Satz stand : Möchten Sie , dass Ihr Sohn sich zum Gammler entwickelt ?

 

Nun ja, die Gefahr der diesbzgl. Kultivierung bestand ernsthaft seit ein paar Jahrhunderten...

 

Portrait_Louis_XIV.jpg

Ihr erinnert mich an meine Zeit als überzeugter Langhaardackel:tongue:...verdammt lang hair :biggrin::biggrin:...
......kommt wieder.....keinen Friseurbesuch......Bild erspare ich Euch.....
......kommt wieder.....keinen Friseurbesuch......Bild erspare ich Euch.....

:biggrin:

......kommt wieder.....keinen Friseurbesuch......Bild erspare ich Euch.....

Gut so :biggrin::biggrin:

Ein berühmter Spruch der Generation "geboren vor WK2":

Lange Haare - kurzer Verstand!

 

Als ich das "Vergnügen" hatte, bei der Panzerartillerie anzutanzen, hatte

ich mir einen Kurzhaarschnitt verpassen lassen und war frisch rasiert. Da

es zu jener Zeit den Haarerlass gab, man also die langen Haare unter einem

Haarnetz verstecken durfte, habe ich bis kurz vor Ende der Militärzeit weder

einen Friseur aufgesucht, noch mich rasiert.

Die Typen in der obersten Etage stammten ja allesamt noch aus der Zeit

der Wehrmacht und haben sich in der Bundeswehr etabliert. Offenbar dachten

die, mit Haarnetz rennt keiner herum. Falsch gedacht! Wir sind ganz bewusst

in Uniform und Haarnetz in der Öffentlichkeit herumgelaufen, da das den "heiß

geliebten Verein" lächerlich machte. Wir waren ja nicht freiwillig dabei!

Kurz vor der Entlassung gab es Urlaub. In Italien hörte ich, dass ein neuer

Haarerlass die Haarnetze abschaffte, Bärte verbot und die Haare nicht mehr

auf den Ohren aufstehen durften. Also bin ich in Italien zum Friseur gegangen.

Der Gag kommt noch.

Wieder in der Kaserne, antreten vor dem Block. Der Hauptfeldwebel ließ mich

vortreten und sagte: Alle ab zum Friseur. So soll es aussehen!

Ich war der einzige mit vorschriftsmäßiger Haartracht.

Der Hauptfeldwebel zu mir: Dass ausgerechnet Sie als einziger vorschriftsmäßig

sind, ist ein Wunder! Ich: Klar, Herr Hauptfeldwebel! Nächste Woche geht es in

die Zivilisation zurück!

 

Anmerkung: Ich war stets auf Kontra und habe jede Lücke in den Vorschriften

genutzt. Die waren froh, dass ich nicht auf 24 Monate verlängern wollte.

Bart hat Nachteile mit Gasmasken, das wird nie dicht. Schon mit den aktuellen Alltagsmasken stelle ich die schlechtere Dichtheit auf der Gesichtsmatte fest, bzw die deutlich erhöhte Dichtheit nach dem Rückschnitt derselben.

[mention=2122]LCV[/mention] Schöne Geschichte. Die Zeiten kenne ich auch. :cool:

Aber nun hast Du Dich geoutet und jetzt kommt es:

Wieso bist Du dann so "streng", wenn es um die "Verwirrten von Coronagegnern" geht? Die nutzen doch auch nur die Gesetzeslage/ Verordnungen aus!?

[mention=2122]LCV[/mention] Die nutzen doch auch nur die Gesetzeslage/ Verordnungen aus!?

Aber die werden "geführt" und LCV kann alleine denken...

Vielleicht, weil sie im Gegensatz zu LCV damals, mit ihrem Verhalten nicht nur sich selbst sondern auch andere gefärden.

Gehört eigentlich zu den Grundsätzen der Demokratie: die eigene Freiheit hört da auf, wo die Rechte der anderen verletzt werden.

Natürlich muss die Beeinträchtigung der Rechte und der Freiheit der einzelnen noch in Relation zur Schwere der Beeinträchtigung gesetzt werden. Aber darüber, dass das Recht auf körperliche Unversehrtheit eines der wichtigsten ist, brauchen wir hier nicht diskutieren.

Meine Bemerkung war ja mehr scherzhaft gemeint. Daher hatte ich bestimmte Begriffe bewußt in " " gesetzt. Also bitte nicht zu ernst nehmen. LCV hat ja damals nur bestehende Regelungen weit ausgelegt. Halt schlitzohrig. :cool: Haben wir auch gemacht.

 

Gut war die Bemerkung, "die werden "geführt" (...)".

Gasmasken habe ich nie angerührt. Während der Grundausbildung

war ich im BW-Lazarett und danach bei der Vermessung. Wir haben

den sonst üblichen Kram so gut wie nie mitgemacht. Da wir aber sehr

gut waren, war unser Batteriechef stolz auf uns und wir hatten dadurch

viele Freiheiten. So konnte man wenigstens einen Teil der 18 Monate

etwas sinnvoller gestalten.

............

..................Wir sind ganz bewusst in Uniform und Haarnetz in der Öffentlichkeit herumgelaufen, da das den "heiß

geliebten Verein" lächerlich machte. Wir waren ja nicht freiwillig dabei!

.............

 

Anmerkung: Ich war stets auf Kontra und habe jede Lücke in den Vorschriften

genutzt. Die waren froh, dass ich nicht auf 24 Monate verlängern wollte.

 

Dann wirst Du doch bestimmt Verständnis für Proteste jeder Art haben ...............

 

Gasmasken habe ich nie angerührt. Während der Grundausbildung

war ich im BW-Lazarett und danach bei der Vermessung. ..............

 

Ja der Ausbildungsstand war teilweise unter aller Sau.

[mention=2122]LCV[/mention] Das war wirklich nur eine Flachserei. Das war einfach eine Steilvorlage für einen Scherz. Daher nicht übel nehmen.

 

P.S. Ein Nachtrag: Bei einer mir familiär nahestehenden Person sind nun 1/3 des Personals infiziert. Bisher noch nur Quarantäne. Die Versorgung kann ein Problem werden. Aber mit den anderen infizierten Personen in den Einrichtungen sieht es dagegen riskanter aus. Will etwas vorsichtig formulieren, damit genaue Rückschlüsse verhindert werden. Ist eine Frage des Vertrauensschutzes. Natürlich ist das dem Gesundheitsamt bekannt.

Bearbeitet von RabeS

......Ja der Ausbildungsstand war teilweise unter aller Sau.

Nur teilweise, ich war auch bei der Artillerie 1970/1972.

Bartträger sind mit Maske in den Gasraum mit Tränengas, wenig später hatte keiner mehr einen Bart :mad:.

"Wer nicht hören will muss fühlen" - die haben aber nur sich selber geschadet.....
Nur teilweise, ich war auch bei der Artillerie 1970/1972.

Bartträger sind mit Maske in den Gasraum mit Tränengas, wenig später hatte keiner mehr einen Bart :mad:.

 

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Aber die werden "geführt" und LCV kann alleine denken...

Aber... Ich dachte... Wir wären die Schlaf-Schafe...

Nur teilweise, ich war auch bei der Artillerie 1970/1972.

Bartträger sind mit Maske in den Gasraum mit Tränengas, wenig später hatte keiner mehr einen Bart :mad:.

 

Chemikanten haben etwas mehr Zeit, weil die Maskenzeit geplant ist, aber die hauen Penatencreme auf die Dichtfläche der Maske.Wer einen schönen Bart haben will, muss halt leiden, wenn man sich den Schmodder wieder abwaschen muss:biggrin:

Je nach Bart brauchts aber schon erhebliche Mengen.....

 

Da es zu jener Zeit den Haarerlass gab, man also die langen Haare unter einem

Haarnetz verstecken durfte

 

und als man's nicht mehr durfte, konnte es passieren, dass "man" versteckt wurde!

 

Live miterlebt!

 

Achtziger Jahre, auch wieder Artillerie (komisch, gab's denn damals eigentlich keine fußläufigen Soldaten), wir waren gerade erstmalig "eingerückt", irgendwann mitten in der Woche, es ging ja nach Monatsanfangsdatum. Zum Appell am Freitag Mittag, also vor der "Entlassung" ins Wochenende bald darauf, bekamen alle den Befehl, am nächsten Montag frisiert anzutreten. Die ersten Tage konnte man ja noch rumlaufen, wie man eingetrudelt war.

Kanonier Maier aus meiner Stubengruppe sah die Notwendigkeit weniger als gegeben an und erschien kackfrech nach dem Wochende, wie alle ihn zuletzt gesehen hatten, nämlich mit seinen ars.hlangen Haaren.

 

Damit hatte natürlich niemand von den Vorgesetzten gerechnet (nur wir von der Stube hatten es gewusst, weil er in seinem breiten Frankfurterisch angekündigt hatte: "Ei, isch geh' ned zum Friseur, die könne misch ma' am Ars.h legge ! ").

Deswegen war auch der Termin mit dem lokalen Fernsehsender, der sich für eine Doku angemeldet hatte, ganz sorglos anberaumt worden.

Wir standen dann also beim Antreten wie die Tage zuvor in Reih und Glied und alle waren zurechtgestutzt, optisch. Nur einer nicht, hinten in Reihe drei.

Irgendwann entdeckte ein Uffz den frisurtechnischen Sonderling, meldete dies dem Oberfeld, der den Appell durchführte und wir gingen alle felsenfest davon aus, dass der optische Ausreißer nun auch gleich zurechtgestutzt werden würde. Aber so richtig laut.

 

Stattdessen erging in absolut zivilem Tonfall die Aufforderung : "Sie, Kanonier Maier, Sie gehen bitte auf Ihre Stube und bleiben da, bis wir Ihnen Bescheid geben. Und wenn es Stunden dauert. Bis die vom Fernsehen hier wieder weg sind!"

Bearbeitet von friend of nine

....Stattdessen erging in absolut zivilem Tonfall die Aufforderung : "Sie, Kanonier Maier, Sie gehen bitte auf Ihre Stube und bleiben da, bis wir Ihnen Bescheid geben. Und wenn es Stunden dauert. Bis die vom Fernsehen hier wieder weg sind!"

Das Wort "bitte" in einem Befehl gab es bei uns nicht. Da sieht man mal wieder, was innerhalb 10- 15 Jahre aus der Truppe geworden ist.:biggrin:

Das mit dem freundlichen Tonfall war auch nur am Anfang so. Und wer sich nicht "bitten" lassen wollte, der wurde anderweitig veranlasst, zu tun, was er tun sollte. So auch Kanonier Maier. Ich meine, der war am selben Tag noch beim Friseur. Freiwillig.

 

In jeder Kaserne gibt es auch einige spezielle Stuben. Ziemlich gut gesichert, man kann von außen nicht einbrechen...

 

Und - so war es damals - darin konnte man sich bis zu 21 Tage aufhalten, ohne als vorbestraft zu gelten.

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