lunatic-factor
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Ja, der wurde schon einmal inseriert. Schlimm, dass selbst die besten CDs zum günstigen Preis keiner will. Die Fuhre ist doch wohl der Oberknaller. Kann den jetzt bitte mal einer hier kaufen, damit ich nicht muss?
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Treffer. Versenkt. http://www.ebay.com/gds/Your-Guide-to-Buying-a-Used-Saab-900-Convertible-/10000000178693996/g.html Na gut, dann weiß jetzt zumindest jeder hier Bescheid. Hinter dem Inserat verbirgt sich kein Mummelgreis mit Garagengold, sondern einfach nur Betruch: http://ww3.autoscout24.de/classified/279033112?asrc=st|as
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Die Herrschaften mit dem fotografischen Gedächtnis sind gefragt. Das nachfolgend bebilderte Kraftfahrzeug wurde mir mit nachfolgend zitiertem Text angeboten. Mal abgesehen davon, dass es doch etwas gemein ist, einen 900 mit BorgWarner gleich als Immobilie zu bezeichnen, habe ich so leiseste Zweifel an der Seriosität. Erinnert sich einer von Euch, den Wagen schon mal im Netz gesehen zu haben? "Hallo, Ich habe eine EMail mit Ihrem Interesse an meinem Auto. Das Auto ist immer noch zum Verkauf, sind Sie immer noch interessiert? Das Auto ist in perfektem Zustand, die Karosserie ist einwandfrei, keine Kratzer, Dellen oder versteckte Mängel sowie das Innere in ausgezeichnetem Zustand Nichtraucher, nie in einem Unfall verwickelt worden. Der Motor arbeitet wie eine neue und die Wartung wurde in der Zeit gemacht. Das Auto wird mit allen Original-Dokumentation (Dokumente erforderlich sind, um den Titel der Immobilie auf Ihren Namen übertragen), wie Zulassungsbescheinigung in Deutschland verkauft werden, TÜV (technische Kontrolle), Umwelt-Kontrollen, die bis 02/2017 und auch mit deutschen Kennzeichen gültig sind. Ich möchte erwähnen, dass ich gearbeitet hatte Vertrag für 6 Monate in Deutschland und jetzt bin ich wieder in meiner Geburts Ort Cordoba, Spanien zusammen mit meinem Auto. Ich bin gezwungen, mein Auto zu verkaufen, weil die Gebühren für die Registrierung des Autos in Spanien ist sehr teuer. Falls Sie interessiert sind, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Es tut mir leid für meine Sprache, aber ich benutze eine Web-Übersetzer für Schreib in Deutsch. In Fall können Sie mich nicht verstehen, können wir in Englisch zu kommunizieren. Danke."
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Verspätete Vorstellung
Tja, ich sage jetzt nicht, wo ich mein Praktikum gemacht habe.
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Verspätete Vorstellung
Das erinnert mich gerade daran, wie ich Ende der 90er ein Schulpraktikum bei einem Saab-Händler machte. Da kamen damals zwei Studis rein, um irgendwelche Ersatzteile für ihren betagten 9000 Turbo zu kaufen, und wurden bei den Teilepreisen ganz blass. Als die wieder aus dem Laden waren, wurde derbe abgelästert: "Jungspunde ... meinen, Saab Turbo fahren zu können, aber haben dann kein Geld für ein paar Liter Öl... das hamwa gern!" Was die damals nicht begriffen haben: Der Student mit dem betagten 9000, der sich die Ersatzteile eisern zusammensparen musste, wäre der Neuwagenkunde in fünf bis zehn Jahren gewesen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Puh. Visa. Auch mein Mitleid mit randständigen Automobilen kennt Grenzen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Grün stand ihm gut. Bei 150tkm müsste er ja schon runde acht Sätze Radlager verbraucht haben. Zumindest bei unserem wurden die eigentlich immer direkt mit dem Öl gewechselt.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Du hast ja schon viele Autos verkauft, die du nicht hättest verkaufen sollen:-P
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Immer her mit den Bildern! Der BX ist super. Vor einigen Monaten war ein Ersthand-Exemplar inseriert. Um die 40.000 hatte der runter, glaube ich. Kardinalrot, Tecnic, 88 PS Benziner mit Automatik. War wohl ein Erbfall. Ich glaube, der wurde nach mehreren Wochen um die 4.000 Euro verkauft. Bis heute ärgere ich mich, dass ich nicht meinem Bauch gefolgt bin und mir das Teil gekauft habe.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Und übrigens: Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Welt ein besserer Ort ist, wenn man sie durch die Frontscheibe eines Saab 900 betrachtet?
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Und plötzlich steigt eine Kindheitserinnerung auf. 1989, das Jahr von Bobos Erstzulassung. Das war doch auch das Jahr, in dem mein Vater sich ein neues Auto bestellte. Wir fuhren damals so ziemlich alles Probe, was es mit einem Kombiheck, Klimaanlage und Dieselmotor gab. Ein Riesenspaß war das. Am Ende wurde es das Auto, das wir eigentlich von Anfang an beide am liebsten wollten: Ein Citroen BX 19 TZD Turbo Break. In Kardinalrot. Mit ABS und Klimaanlage, in Tecnic-Ausstattung. Tolles Auto. Finde ich bis heute. Ich habe noch vor Augen, wie mein Vater und ich abends im Wohnzimmer saßen und die ADAC-Kaufberatung wälzten. Damals die Bibel aller orientierungssuchenden Neuwagenkäufer. Und da durchfährt es mich wie ein Blitz: Die müsste ich doch noch irgendwo haben?! Der erste Glücksmoment ist, als ich sie aus einem Stapel alter Prospekte ziehe. Der zweite Glücksmoment ist, als ich die Beschreibung des 8V lese: "Satte 110 PS". Habt Ihr das alle gehört?! Da steht "satt"! "Satt" steht da!
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ja, das ist wahr. Ich habe auch kurz drüber nachgedacht. Im unsanierten Zustand kündet er von einem langen Leben - hat seinen Reiz. Im sanierten Zustand holt er das Damals ins Heute - hat seinen Reiz. Am Tag, nachdem ich ihn abgeholt hatte, war ich dienstlich zur Werksbesichtigung bei Mercedes in Hamburg. Ich stellte Bobo vor der Schranke ab, ging zu den Pförtnern, meldete mich an. Man fragte mich: "Sind sie mit dem Auto da?" Ich antwortete: "Ja, das da ist meiner" und deutete auf den zierlichen alten 900 mit den demolierten Stoßstangen. In dem Moment war ich froh, dass er genau so aussah wie er aussah. Mein stiller Protest gegen die ganzen fratzenhaften Benzboliden mit ihren absurden Karpfenmaul-Kühlergrills. Mit Bobo kam ich mir für den Moment ein wenig so vor wie Columbo mit seinem alten Peugeot.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ich glaube nicht, dass die gute Frau R. der Nachwelt in Form einer verbeulten Stoßstange in Erinnerung bleiben will. Die limitierenden Faktoren bei der Überholung sind die Verfügbarkeit von Teilen und die verfügbare Lebenszeit meines Hamburger Meisters, nicht mein ungebremstes Streben nach Perfektion. Ziel ist schon ein vergleichbar guter Zustand wie beim Aero. Ich habe beim roten 9-3 einmal das Prinzip "Das lassen wir jetzt so" ausprobiert und mich dann doch immer wieder über jeder Macke geärgert. Das Konzept des "slängbil" liegt mir einfach nicht.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Die Katzenaugen sind an den Stoßstangen noch die geringste optische Beeinträchtigung. Im Grunde brauche ich komplett neue...
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Klar. Der wird neu versiegelt und bekommt genau wie der Aero ein Ganzjahreskennzeichen (schon um die DIN-Kennzeichen zu erhalten). Ich bin ja mittlerweile in der glücklichen Lage, im Alltag gar kein Auto mehr zu brauchen. Aber wenn ich mal eins brauche, dann fahre ich auch damit.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Vielen Dank allerseits! Im Moment ist der Wagen nur am Wochenende bei mir. Unter der Woche kümmert sich meine Hamburger Werkstatt um ihn. Ellen R. brachte den Wagen zwar regelmäßig in die Wartung (bis zum Schluss!), der Motor sprotzelt fröhlich vor sich hin, die Automatik schaltet weich, die Karosserie ist insgesamt sehr gut erhalten und das Fahrwerk beeindruckend (ich dachte immer, ein 900 hätte keine Federung?! Dieser hier schon!). Aber es hat sich doch was angestaut. Die Zylinderkopfdichtung ist fällig. Zwei, drei kleinere Roststellen am Unterboden müssen geschweißt werden. Das Auto stinkt im Stand nach Sprit. Das Armaturenbrett klappert (so etwas hasse ich!). Die Sitzheizung, die Innenbeleuchtung und die Rückfahrleuchten funktionieren nicht. Der Dachhimmel hängt im frühen Stadium der Beulenbildung. Und vor allem: Beifahrertür, Seitenteil und Stoßstangen sind durch diverse Garagenwandkollisionen in erbarmungswürdigem Zustand. Eigentlich hätte ich auch gerne wieder eine funktionsfähige elektrische Antenne (hatte der doch ab Werk, oder?). Aber ich bin guter Hoffnung, dass Bobo rechtzeitig wieder vorzeigbar ist, wenn es in den Weihnachtsurlaub geht. Den Job soll er nämlich dieses Jahr dem Aero abnehmen. Weil alle in der Familie ihn schon jetzt so gern haben.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Danke! Tiefenentspannte Mobilität. Ich bin noch nie so angstfrei an einer Radaranlage vorbeigefahren.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Mir ist wieder einer zugelaufen: Bobo, der BorgWarner-Bomber. In der an Glorie und Geniestreichen reichen Unternehmensgeschichte von Saab ist der arme Bobo nur eine Randnotiz. Er ist so wie der entfernte Verwandte, für den man sich etwas geniert, den man aber trotzdem aus Pflichtgefühl zu großen Familienfesten einladen muss. In Bobo versammelt sich alles, was nicht so glorreich und genial an Saab war. Sein stets etwas angestrengt und kehlig klingender 8-Ventil-Motor hat keinen Turbolader wie seine großen Brüder. Von den nominal vorhandenen 110 PS versumpfen etwa die Hälfte irgendwo in der antiken 3-Gang-Automatik des amerikanischen Zulieferers BorgWarner. Bobo ist also – und da gibt es gar nichts zu beschönigen – ein sehr, sehr langsames Automobil. Er ist so langsam, dass mein Freund C. einst über ihn sagte: „Wenn so einer vorbeifährt, brauchst ihn nicht zu fotografieren. Kannst ihn in Ruhe abmalen.“ Als ob es nicht genug wäre, dass Motor und Getriebe Bobo nur zu bescheidenem Vortrieb verhelfen, hat man beides auch noch in die einzige Karosserievariante gebaut, die selbst bei Markenliebhabern seit jeher nur eine Frage auslöste: „Wieso haben die denn DAS gebaut?“ Wer heute an einen Saab 900 denkt, der denkt an ein schwarzes CombiCoupé. Das Auto der Architekten, Intendanten und Autoren. Vergessen wird dabei, dass Saab stets auch einen anderen Kundenkreis im Auge behalten musste: Den genügsamen skandinavischen Durchschnittsrentner. Und für den war Bobo gedacht. Zwei Türen und ein klassisches Stufenheck. Fensterkurbeln, robustes Velours, „Was nicht drin ist kann nicht kaputt gehen“-Ausstattung. Gebaut wurde diese Kombination ausschließlich im finnischen Werk Uusikaupunki. Das Problem an der Sache: Selbst der genügsame skandinavische Durchschnittsrentner ließ Bobo links liegen. Von 908.810 gebauten Saab 900 teilen nur 37.795 die Karosserieform von Bobo. Anfang der 1980er Jahre wollten die Schweden dem Chef ihrer Amerika-Vertretung, Bob Sinclair, das neue zweitürige Sedan-Modell schmackhaft machen. 1000 Stück davon sollte er in den USA jährlich verkaufen. Doch Sinclair sträubte sich: „So ein Auto lässt sich bei uns nicht verkaufen.“ Die Schweden beknieten ihn. Er könne alles in die Autos stopfen, was er wolle: Getönte Scheiben, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Leder. Sinclair überlegte und sagte: „Ich will ein Cabrioverdeck.“ Das war die Geburtsstunde des legendären Saab 900 Cabrio. Und wer auf dem Foto von Bobo mit der Hand das Dach verbirgt, kann noch heute erkennen, dass auf seiner Grundlage eines der schönsten Modelle in der Geschichte des Automobils überhaupt entstand. Nur half Bobo das selbst überhaupt nicht. Manches ließe sich zu seiner Verteidigung vorbringen. Zum Beispiel, dass er mit seinem großen Kofferraum und der umlegbaren Rückbank einen ungewöhnlich großen Nutzwert für eine klassische Limousine hat. Oder auch, dass die Finnen seit jeher die beste Fertigungsqualität und Rostschutzvorsorge innerhalb des Saab-Konzerns ablieferten. Oder auch, dass der alte 8-Ventiler bei etwas Zuwendung genauso beachtliche Laufleistungen erreichen kann wie seine geschmeidigeren 16-Ventil-Brüder. Aber das alles hilft nichts. Nobody wants poor little Bobo. Niemand? Das stimmt nicht ganz. Denn im Februar 1989 fand Bobo als brandneues Importfahrzeug seinen Weg von Finnland über Dänemark in die Garage von Ellen R., geboren im Februar 1923, wohnhaft in Hamburg Blankenese. Keinesfalls der mondäne Teil von Blankenese, sondern eine bescheidene kleine Zweizimmerwohnung in einem schlichten Mehrfamilienhaus. Ellen, so weiß ihre Tochter Barbara 26 Jahre später zu berichten, wollte unbedingt einen Saab. Ein entfernter Cousin hatte ihr gesagt, dass Saab die solidesten und sichersten Autos überhaupt baut. Ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechend musste sie sich bei der Ausstattung beschränken. Sie wollte eine Automatik und dieses wunderbare große Schiebedach. Das reichte. So kam Bobo zu ihr, und die beiden blieben 26 Jahre und 82.000 Kilometer lang zusammen. „Der Saab war ihr ein und alles“, sagte ihre Tochter. Sichtbares Zeichen der Zuneigung ist ein winziges Saab-Scania-Emblem, das Ellen R. als Devotionalie auf den Handschuhfachdeckel klebte. Sie wurde erst 70, dann 80, dann 90. Aber Bobo wollte sie nicht aufgeben. Er war ihr kleines Freiheitsversprechen auf Rädern. Entgegen aller Warnungen ihrer Tochter setzte sie sich immer noch selbst ans Steuer. Zwar löste sie regelmäßig Hupkonzerte aus und stellte die selbst reparierenden Stoßstangen (eine Saab-Erfindung!) beim Einparken auf harte Proben, aber Ellen und Bobo blieben unzertrennlich. Dann, eines Tages im Frühjahr 2015, fuhr Ellen R. in ihrem alten weißen Saab zum Einkaufen. Sie stieg aus, rutschte auf dem Parkplatz aus, kam ins Krankenhaus und starb. Sie verbrachte ihre letzte Stunde in Freiheit in ihrem Saab. Aber jetzt brauchte Bobo ein neues Zuhause. Und so kam er nun vor kurzem zu mir. Als ich ihn abholte, brachte Ellens Tochter Barbara, die seit langem in England lebt und ein wenig aussieht wie Rose von den Golden Girls, mich hinunter zur Garage. Dort gab sie mir den Schlüssel und sagte: „Meiner Mutter hätte das sehr gefallen, dass Sie ihr Auto bekommen.“ Dann strich sie mir auf einmal etwas verlegen mit einer Hand über die Wange und sagte: „Passen Sie gut auf sich auf. Und auf den Saab auch.“ Als Bobo und ich vom Hof fuhren, winkte sie uns nach. Sicher dachte sie in diesem Moment an die vielen Situationen, in denen sie ihrer Mutter in ihrem Saab 900 nachgesehen hatte. Warum nun bin ich der zweite Mensch nach Ellen R., der Bobo aufnimmt, obwohl ihn doch eigentlich keiner will? Weil ich ein Herz für unverstandene Minderheiten habe? Klar. Sonst würde ich ja überhaupt keinen Saab fahren. Weil ich diesen merkwürdigen Aberglauben habe, dass Autos, die geliebt wurden und werden, dankbar sind? Natürlich. Weil Bobo in all seiner konservativen Schlichtheit einen ganz eigenen Reiz ausstrahlt? Auch. Weil Bobo viele der Eigenheiten hat, die einen Saab 900 so besonders machen? Vom 45 Grad geneigten Motor über die in die Türen integrierten Seitenschweller, dem Zündschloss vor dem Schalthebel, der steilen, gebogenen Panoramafrontscheibe, dem genialen Fahrwerk? Selbstverständlich. Aber es ist noch mehr als das. Seine Erstzulassung fällt in das Saab-Schicksalsjahr 1989. Jenes Jahr, in dem der so wichtige US-Markt für Saab zusammenbrach, der Saab-Scania-Konzern in Milliardenverluste taumelte und verzweifelt einen Partner für die Autosparte suchte. Am Ende schlug General Motors zu, die Autosparte wurde als "Saab Automobile AB" aus dem Konzern herausgelöst, und damit endete die Ära Saab-Scania – die Idee eines schwedischen Mobilitätskonzerns, der unter seinem Dach zivile und militärische Flugzeuge, Raumfahrttechnik, Lastkraftwagen, Busse und Automobile verbindet. Zwanzig Jahre lang hatte dieser Zusammenschluss gehalten. Einfach war diese Ehe aus Saab und Scania zwar nie. Aber sie war doch die beste und aufregendste Periode in der Geschichte von Saab. Und Bobo ist einer ihrer letzten Zeugen. In seinem Fahrzeugschein steht tatsächlich noch „Fahrzeughersteller: Saab-Scania (S)“. Wundervoll. Nicht zuletzt: Bobo gehört genauso zur Geschichte meiner geliebten kleinen Autofirma wie jedes schicke schwarze Saab 900 Turbo Cabrio. Vielleicht ist er sogar noch typischer. Denn die Grundidee, mit der der Flugzeughersteller Saab zum Ende des Zweiten Weltkriegs in die Entwicklung eines eigenen Autos einstieg, war genau diese: Ein anspruchsloses, sicheres, zuverlässiges Automobil, das sich mit Frontantrieb seinen Weg durch die harten schwedischen Winter bahnt. Ein robustes, gutes, einfaches Fahrzeug, das dem Menschen ein treuer Freund ist. So sollte ein Saab sein. Und genau so ist Bobo.
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Würde mich wundern. Der sehr freundliche Besitzer sagt, er hat den Wagen seit zwei Jahren. Kupplung schwächelt, der Lack auf Haube und Dach ist nicht mehr schön, dafür karosserieseitig wohl kein Handlungsbedarf. War die letzte Zeit bei Schütz in der Wartung, davor in St. Augustin.
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Strudelscher Röntgenblick. Ich will den Thread hier nicht mit Links vollmüllen. Aber einen hab' ich noch: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/saab-900-sedan-turbo-8v-oldtimer-k%C3%B6ln/216236089.html?origin=PARK Kennt den jemand?
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Das Herrschaftswissen in diesem Forum ist unbegrenzt. Danke!
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900 - schon besichtigt? Empfehlung ja/nein
Moin zusammen! Ist das gute Stück hier im Forum bekannt? http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/saab-900-turbo-16-s/350985257-216-2632
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Verrückt ... wie lange wird das Ding eigentlich schon inseriert? Drei Jahre? Vier Jahre? Gefühlt länger als es dieses Internet gibt.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Falls jemand sich für den 9k mit 72tkm aus dem Saarland interessiert -> PN an mich.
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Mobile & Autoscout - 9000er schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Duftbaum? Wo hängt da ein Duftbaum?