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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Es scheint mir so , Du bist noch nie einen SAAB 96 gefahren und in der Fachpresse hast Du auch noch nie etwas darüber gelesen, denn da steht in verschiedenen Zeitschriften : der SAAB 96 ist ein absolut alltagstauglicher Klassiker .

 

Was die Technik angeht : 850 Kg und 68 Ps ist schon mal nicht schlecht, dann hat die Karre Scheibenbremsen, Freilauf im Getriebe , Verbundglasscheiben, H4 Scheinwerfer , diese Fahrzeuge wurden stetig verbessert und sind noch verkauft worden, als es den 900 TU schon 5 Jahre gab.

Darum würde ich mit Dir auch wetten, dass Du Deinen jetzigen SAAB nicht solange fahren kannst , wie ich es noch machen werde. Schon wegen der Elektrik und der Einspritzung hat ein Fahrzeug wie Deiner in 30 Jahren ganz schlechte Karten . Bei dem 96 mache ich mir da allerdings keine Sorgen .

Natürlich gebe ich Dir Recht , es gibt nicht mehr viele, aber das hat ganz andere Gründe und hängt nicht mit der alltagstauglichkeit zusammen . Trotzdem : von den ca 2000 verkauften SAAB 96 laufen nach all den Jahren aber doch noch eine ganze Menge und ohne Mucken . Was man auch nicht verdrängen sollte bei der ganzen Sache hier : SAAB selbst hat seine 96/95 Fahrer schon vor 31 Jahren im Regen stehen lassen und sich nicht um sie gekümmert , warum sollten wir uns nun um sie denn Gedanken machen ? Wir , damit meine ich alle 95/96 Fahrer sind die ganzen Jahre ohne die Herrschaften zurecht gekommen und daran wird sich auch nichts ändern.

Eine der neueren Fahrzeuggeneration wird solch ein langes Leben wohl eher nicht erreichen .Gerne lade ich Dich zu mir ein, damit Du Dich von dem tatsächlichen Sachverhalt selbst überzeugen kannst .

 

michel

 

Ich glaube, Du verstehst mich falsch. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe, ist sicher ein Oldtimer-Saab alltagstauglich und man kann ihn bei guter Pflege sehr lange fahren. Aber darum geht es nicht. Es gehr darum, dass hier wohl sinngemäß behauptet wurde, ein alltagstauglicher Klassiker würde der Masse der Saab-fahrer ausreichen und niemand hätte Interesse an Neuwagen und dies würde durch Borgward bewiesen.

 

Und diese Behauptung bestreite ich. Man darf sich hier nicht von so einem Forum blenden lassen. 99% aller Saab-Fahrer sind nicht in einem Forum aktiv. Und das sind meistens die, die sich nicht so sehr für Autos interessieren, die ein unkompliziertes Fortbewegungsmittel wollen, dass natürlich auch emotional was bietet. Aber nicht so sehr, dass man sich gleich als Fan der Marke sieht. 99% aller Fahrer reicht ein alltagstauglicher Oldtimer nicht aus, auch wenn es (theortisch) für diese 99% es möglich wäre, einen zu fahren. Und das aus vielen Gründen, die ich auch bereits aufgezählt habe. Alleine schon die Sicherheit; natürlich waren auch die Saabs der 60er 70er und 80er Jahre zu ihrer Zeit sehr sichere Fahrzeuge. Aber moderne Saab-Fahrzeuge, die von den Sicherheitsstandards ganz weit vorne sind, bieten naturgemäß einen viel viel höhreren Sicherheitsstandard. Dies wertet den Oldtimer nicht ab, man muss diese Tatsache aber akzeptieren.

 

Zusätzlich kann man auch noch über den Begriff "alltagstauglich" diskutieren. 99% der Autofahrer wollen nicht an ihren Autos rumschrauben, sie wollen nicht selbst die Teilebeschaffung in die Hand nehmen und sie wollen nicht über viele km zum nächsten Oldtimerspezialisten fahren. Sie wollen keine Ölwechselintervalle von unter 10.000 km, und und und. Daher muss sich jeder Oldtimer-Fahrer eingestehen, dass auch der Alltagsgebrauch eines Oldtimer Hobby ist, da er im Vergleich zu modernen Fahrzeugen mit einer Mehrbelastung einhergeht, die der "normale" Autofahrer nicht auf sich nehmen will.

 

Ich habe dies selbst mal getan und freue mich über jeden Klassiker, den ich auf der Straße sehe. Aber zu glauben. mehr als 1% der Autofahrer würde ebenfalls liebend gerne einen 20 bis 30 Jahre altes Auto fahren ist eben weltfremd. Zusätzlich sollte man da etwas Toleranz walten lassen. Der Oldtimerfahrer ist kein besser Mensch als der Neuwagenfahrer oder umgekehrt. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und dann muss man halt akzeptieren, dass 99% aller Autofahrer eben gerne einen Neuwagen oder neuerern Wagen hätten und sich einen Oldtimer höchstens als Hobby-Fahrzeug vorstellen können. Und gerade Borgward zeigt dies. Da sind in den 60er auch 99% aller Borgward-Fahrer auf andere neue Modelle umgestiegen, insbesondere auf BMW. War ja auch die Absicht der BMW-Führung...

Woher kommen die 99%igen Infos? Rein interessehalber ...

(Alle zugelassene Fahrzeuge in D laut BKA minus zugelassene Fahrzeuge älter als 30 Jahre) durch zugelassene Fahrzeuge älter als 30 Jahre.

 

Hast du in der Mathestunde gefehlt, oder :wink: :biggrin:

 

P.S.: Die Klammer nicht vergessen, weil sont greift die "Punkt vor Strich" Regel:tongue:

(Alle zugelassene Fahrzeuge in D laut BKA

 

BKA oder KBA?

BKA oder KBA?

 

:biggrin::biggrin::biggrin:

 

Kann doch mal passieren.......[ATTACH]56183.vB[/ATTACH]

 

Gruß->

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Hast du in der Mathestunde gefehlt, oder

 

 

Ja sicher, du nicht? :biggrin:

Es gab wichtigeres zu tun!

 

Thx für die Aufklärung...

Natürlich sind Fahrer neuerer Fahrzeuge keine schlechten Menschen und es ist sicher auch so, dass es wenig % sind, welche eine alte Mühle haben oder haben wollen . Darum ging es mir ja nun auch nicht . Es ging mir eigentlich mehr darum, ob man sich Sorgen machen muß, wenn ein Hersteller den Laden dicht macht . Und da glaube ich, dass dies auch nur eine kleinere Anzahl derer Leute es tun, welche jetzt solch ein Fahrzeug noch haben. Wenn es keine Neuwagen mehr gibt, wird einfach die Marke gewechselt und fertig. Hat man jedoch so eine alte Kaschemme wie ich, kann man diese problemlos nochmal 30 Jahre fahren, weil man ja da auch alles noch selbst daran machen kann bzw machen lassen kann.

Erst am Montag hatte ich Besuch von von einem 96 Eigner . Dieser hatte mal vor etlichen Jahren einen 96 und jetzt hat er wieder einen gekauft und macht ihn sich zurecht ( beruflich hat er nichts mit der Materie zu tun ) . Selbst seine Frau unterstützt ihn mehr als nur nötig . Die beiden wollten nichts anderes, als genau so einen SAAB wie damals , weil dieser so problemlos und und einfach zu warten ist.

Sicher , dass werden nicht so viele machen wollen , aber es ist auf alle Fälle machbar . Wer selbst nicht schrauben kann , weil kein Platz, kein Werkzeug, keine Lust oder Ahnung , der kann so einen alten Bock in jeder kleinen Hinterhof-Werkstatt warten lassen .

Der Drang nach Klassikern dieser Art steigt ja bekanntlich gerade die letzte Zeit . Klar , es wird auch am Geld liegen , bei den Mondpreisen für neue Fahrzeuge . Und außerdem fährt man kein Fahrzeug , wie es an jeder Ecke zu finden ist . Selbst wenn man in eine Werkstatt gehen muß , die Service Kosten alle 10 000 km liegen dann auch noch deutlich unter dem , als bei neueren Fahrzeugen. Da ist ja auch nicht viel dran zu machen außer Ölwechsel / Unterbrecher . nix mit andauerndem Fehlercode auslesen und zurückstellen für schlappe 150 Mücken .

Wer natürlich immer etwas ganz neues haben möchte , für den ist der Untergang seiner Hausmarke natürlich dumm .Doch da wird die Marke gewechselt und nach einer Weile redet keiner mehr davon .

Übrigens sehen viel in dem Begriff Oldtimer ja nur teure Fahrzeuge vergangener Zeiten , was bei Porsche ,Benz und co bestimmt auch zutrifft , jedoch die Butterbrotautos und der 96 war ja eines davon , ist nichts zum ins Wohnzimmer zu stellen , sondern etwas zum auf der Strasse zu fahren - einfach ein Gebrauchsgegenstand , sonst nichts - manche sagen dann Klassiker , das hört sich wertvoller an.

Wer so eine Karre in sehr gutem Zustand haben will , muß allerhöchstens 15 000 € abdrücken , das ist die Hälfte von dem was ein VW Golf heute kostet . Also geht doch alles , da braucht man keine Tränen zu vergießen .

 

Klar , nicht jeder mag so was, muß man auch nicht und wer dass nicht möchte , ist auch kein schlechter Mensch um Himmels Willen.

 

michel

Hallo LCV,

 

in einigen Punkten hast du sicher Recht, in anderen möchte ich aber doch widersprechen.

 

 

 

1. Warum wohl können sich manche Hersteller das leisten? Weil sie pleite sind? Oder weil sie Neuwagen verkaufen?

 

2. ESP plus Fahrsicherheitstraining wäre noch besser.

(Sorry, aber bei Sicherheitsfeatures lasse ich nicht mit mir über Notwendigkeit reden!)

 

3. Den Neu-Saaber als unechten Fan darzustellen, ist sowas von abgedroschen, dass es sich eigentlich nicht lohnt, dazu was zu sagen...

 

Liebe saabische Grüsse vom Neuwagen-Saab-Fan

 

Martin

 

Hallo Martin,

 

Autos verkaufen und die Strategie erkennen, hat miteinander zu tun. Wenn BMW, Mercedes und Porsche die Oldtimerfahrer nicht im Stich lassen, verbleiben die Autos im Straßenbild. Man kann zu diesen Fabrikaten stehen wie man will, aber das ist vorbildlich und auch ein Stück gutes Marketing. Wer glaubt, den Neuwagenverkauf dadurch anzukurbeln, indem er E-Teile nicht mehr liefert oder Fantasiepreise verlangt, bekommt irgendwann die rote Karte. Wer einen Mercedes-Oldtimer fährt, kauft auch seine Alltagsautos bei Mercedes. Bei anderen fährt man zwar den Oldie, kauft aber nicht sein neues Auto bei einer Organisation, die das Hobby vermiesen will. Also: Wenn SAAB gern neue Autos verkaufen will, so mal wieder welche produziert werden, dann sollte auch die Betreuung der Oldtimerfans stimmen.

 

ESP: Es muss jeder selbst wissen, ob er ESP braucht. Erfunden hat es Mercedes, um mit der A-Klasse beim Elchtest nicht mehr umzukippen. Vorher gab es das nicht. Mercedes + Presse haben solange den Leuten erzählt, dass es ohne ESP nicht geht, bis sie es alle glauben. Es gibt aber einige Bedenken:

Wer heute auf ESP fahren lernt, hat keine Ahnung, was ein Fahrzeug im Grenzbereich macht bzw. wie man es beherrscht. Macht ja alles ESP. Es gibt aber Situationen, wo ESP auch nicht mehr hilft, dann muss man selbst das Schlimmste verhüten. Ein mit x elektronischen Helfern vollbepacktes Auto wird nicht mehr gefahren, sondern es fährt die Insassen. Wie beim Airbag oder auch beim Allradantrieb, denken einige, es kann nichts mehr passieren. Das Auto wird es schon richten. Für den ungeübten Fahrer ist ESP sicher nicht falsch. Aber nach 2 Mio. km ohne selbst verschuldeten Unfall kann ich darauf verzichten. Doch jeder wie er es mag.

 

SAAB-Fan: Ich habe NUR vom SAAB-Fan gesprochen. Wo habe ich einen Unterschied gemacht? Wer jetzt gerade noch einen neuen SAAB erstanden hat, ist doch ein Fan! Nur ein echter Fan kann in der momentanen Situation einen SAAB kaufen. Geht nun die Firma endgültig über den Jordan, wird der Fan sein Auto versuchen so lange wie möglich zu erhalten - oder? Der Unterschied zum Oldiefahrer besteht nur darin, dass letzterer schon länger Erfahrung darin besitzt, sich selbst helfen zu müssen. Hier werden Clubs und Foren noch eine größere Bedeutung gewinnen.

 

Alles klar?

 

Gruß Frank

Hallo Michel,

 

ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen und würde gerne auch in der komfortablen Situation sein, den Wagen nur gelegentlich zu nutzen.

Wenn man aber wie ich beruflich darauf angewiesen ist, z.T. 800km am Tag runterzureissen, dann geht das eben nur mit einem zeitgemäßen, modernen und komfortablen Fahrzeug (jaja, der 9K kann das alles!)

...Wer heute auf ESP fahren lernt, hat keine Ahnung, was ein Fahrzeug im Grenzbereich macht bzw. wie man es beherrscht....

Aeh sorry... zu meiner Zeit fuhr man zum Fuehrerschein den Wagen noch nicht an seine Grenzen... Ist das heute so ? Wenn nicht, macht diese Aussage keinen Sinn!

Hallo Michel,

 

ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen und würde gerne auch in der komfortablen Situation sein, den Wagen nur gelegentlich zu nutzen.

Wenn man aber wie ich beruflich darauf angewiesen ist, z.T. 800km am Tag runterzureissen, dann geht das eben nur mit einem zeitgemäßen, modernen und komfortablen Fahrzeug (jaja, der 9K kann das alles!)

 

Da gebe ich Dir vollkommen Recht , hab ja auch zB nen 9K . Na ja , von mir aus darf man eh nicht ausgehen ( Werkstatt, Berufserfahrung , etliche Autos da usw , habe halt ne SAAB Macke :smile:

 

Aber der Otto Normal Verbraucher , welcher im Jahr 7000km fährt ( wenn die Kohle so langsam zu Ende geht , werden machen noch weniger unnütze rumfahren ) , bei dem würde es funktionieren .

 

michel

Aeh sorry... zu meiner Zeit fuhr man zum Fuehrerschein den Wagen noch nicht an seine Grenzen... Ist das heute so ? Wenn nicht, macht diese Aussage keinen Sinn!

 

Ich habe den Führerschein gemacht, da gab es noch nicht Tempo 100 auf Landstraßen. Aber man durfte auch nicht während der Fahrstunden auf die Autobahn. Unser Fahrlehrer war damals auch im Rallyesport zugange. Er bot nach dem bestandenen Führerschein ein Doppelstunde Autobahnfahren an und außerdem ein Sicherheitstraining mit Schleuderkurs usw. Ich habe das damals auf einem vereisten Flugplatz mitgemacht. Danach bin ich mit jedem neuen Auto morgens um 4 Uhr (im Winter) auf verschneite/vereiste Straßen gegangen und habe das Auto absichtlich zum Schleudern gebracht. Da ich allein auf weiter Flur war, konnte ich testen, wie man die Kiste wieder einfängt. Da reagiert jedes Auto anders. Wenn es dann tatsächlich mal kritisch wurde, wusste ich genau, was zu tun ist. Hatte damals zuerst in Oberbayern und dann im Bayerischen Wald gewohnt. Da gab es genügend Schnee.

Natürlich hat man während der regulären Fahrschule keine Grenzbereiche erforscht. Aber im Sonderkursus und auch in der langen Fahrpraxis gab es Gelegenheiten genug.

 

Gruß Frank

Hallo Martin,

 

Autos verkaufen und die Strategie erkennen, hat miteinander zu tun. Wenn BMW, Mercedes und Porsche die Oldtimerfahrer nicht im Stich lassen, verbleiben die Autos im Straßenbild. Man kann zu diesen Fabrikaten stehen wie man will, aber das ist vorbildlich und auch ein Stück gutes Marketing. Wer glaubt, den Neuwagenverkauf dadurch anzukurbeln, indem er E-Teile nicht mehr liefert oder Fantasiepreise verlangt, bekommt irgendwann die rote Karte. Wer einen Mercedes-Oldtimer fährt, kauft auch seine Alltagsautos bei Mercedes. Bei anderen fährt man zwar den Oldie, kauft aber nicht sein neues Auto bei einer Organisation, die das Hobby vermiesen will. Also: Wenn SAAB gern neue Autos verkaufen will, so mal wieder welche produziert werden, dann sollte auch die Betreuung der Oldtimerfans stimmen.

 

ESP: Es muss jeder selbst wissen, ob er ESP braucht. Erfunden hat es Mercedes, um mit der A-Klasse beim Elchtest nicht mehr umzukippen. Vorher gab es das nicht. Mercedes + Presse haben solange den Leuten erzählt, dass es ohne ESP nicht geht, bis sie es alle glauben. Es gibt aber einige Bedenken:

Wer heute auf ESP fahren lernt, hat keine Ahnung, was ein Fahrzeug im Grenzbereich macht bzw. wie man es beherrscht. Macht ja alles ESP. Es gibt aber Situationen, wo ESP auch nicht mehr hilft, dann muss man selbst das Schlimmste verhüten. Ein mit x elektronischen Helfern vollbepacktes Auto wird nicht mehr gefahren, sondern es fährt die Insassen. Wie beim Airbag oder auch beim Allradantrieb, denken einige, es kann nichts mehr passieren. Das Auto wird es schon richten. Für den ungeübten Fahrer ist ESP sicher nicht falsch. Aber nach 2 Mio. km ohne selbst verschuldeten Unfall kann ich darauf verzichten. Doch jeder wie er es mag.

 

SAAB-Fan: Ich habe NUR vom SAAB-Fan gesprochen. Wo habe ich einen Unterschied gemacht? Wer jetzt gerade noch einen neuen SAAB erstanden hat, ist doch ein Fan! Nur ein echter Fan kann in der momentanen Situation einen SAAB kaufen. Geht nun die Firma endgültig über den Jordan, wird der Fan sein Auto versuchen so lange wie möglich zu erhalten - oder? Der Unterschied zum Oldiefahrer besteht nur darin, dass letzterer schon länger Erfahrung darin besitzt, sich selbst helfen zu müssen. Hier werden Clubs und Foren noch eine größere Bedeutung gewinnen.

 

Alles klar?

 

Gruß Frank

 

Sehr gut gesagt Frank , da wären viele SAAB Freunde glücklich gewesen, wenn sie so wie z.B. bei Benz behandelt worden wären !

Ja , es gibt Autohersteller , die wissen wie man Kunden an sich binden kann :smile:, aber SAAB leider nicht :rolleyes:

 

michel

Gestern Abend hatte ich mir im ZDF die Sendung Frontal21 angesehen. Danach wurde mir klar, dass wir eientlich alle 'Oldtimer' fahren. Kann nur hoffen, dass SAAB dieses Modell bald auf die Straße bringt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/saab-9-3-elektrik-erste-fahrt-im-elektro-saab-1464954.html

zu meiner Zeit fuhr man zum Fuehrerschein den Wagen noch nicht an seine Grenzen

 

In meiner ersten Fahrstunde durfte ich schon die orangefarbene Lampe im Armaturenbrett des Golfs betrachten... war einen Kreisverkehr zu zügig angegangen. :D

Dass dieser Eingriff nun überlebenswichtig war, wage ich zu bezweifeln. - Desweiteren wurden im Laufe der Fahrstunden auch Vollbremsungen und Ausweichen geübt (was sicher kein genereller Standard ist).

Das spätere Fahrsicherheitstraining hat der ADAC in einer Aktion samt einjähriger Mitgliedschaft verteilt...

 

... bisher hat's ganz gut geklappt. *auf-Holz-klopf*

Nu möchte ich noch einmal auf den Ausgangspunkt hier zurück kehren ( bin halt ein oller Stänkerfritze :biggrin: ) :

 

Meier persönlichen Meinung nach hat SAAB schon Fehler gemacht und dadurch Kunden verloren . Auch mit den SAAB Vertragswerkstätten wurde nicht gerade zukunftsorientiert umgegangen . Wenn man nur Autos für ( entschuldigt mich für den Ausdruck ) " feine Pinkel " bauen will und den Otto Normal Verbraucher links liegen lässt , dann kann man nicht weit kommen . Hochwertige , teure Superwagen kosten auch in der Entwicklung große Summen und bei den gering verkauften Stückzahlen kann man keinen Gewinn erwarten als Lückenfüller im Kfz Bereich . Jedoch bei Kleinwagen sieht es doch wesentlich besser aus , da verkauft man dann auch schon mal seine 500 000 Einheiten . Es hätte SAAB gut getan , bei den Wurzeln zu bleiben .

 

Ist es nicht so , dass wir ohne SAAB durchaus leben können , aber SAAB nicht ohne uns :rolleyes::confused:

Von daher wäre es angebracht gewesen, auch auf die kleinen Kunden etwas einzugehen . Mit den Kleinen hätte man das Geld verdienen können um nebenbei eins bis drei etwas hochwertigere Exponate zu bauen , wie die Turbo-Generation .

Saab hat sehr gute Techniker und bestimmt auch gute Leute in der Entwicklung , aber in der Chefetage sitzen die Pfeifen . Das ganze Manager-Gelumpe taugt einfach nichts .

 

Die ganzen Jahre zuvor hatten die Techniker aus Gründen von Geldmangel immer wieder sehr gute Entwicklungen auf den Markt gebracht und Erfolg geerntet , also sie sind durchaus in der Lage, aus nichts etwas auf die Beine zu stellen - wenn man sie nur lässt .

Ein 96 Nachfolger hätte sicher mehr geholfen , als nach den Sternen zu greifen . Mit der großen verkauften Masse verdient man das Geld , aber dies haben wohl einige Herren vergessen.

 

michel

Gestern Abend hatte ich mir im ZDF die Sendung Frontal21 angesehen. Danach wurde mir klar, dass wir eientlich alle 'Oldtimer' fahren. Kann nur hoffen, dass SAAB dieses Modell bald auf die Straße bringt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/saab-9-3-elektrik-erste-fahrt-im-elektro-saab-1464954.html

 

Hört sich immer alles toll an , aber die Akku sind noch das Problem , wie mir eine Mitarbeiterin aus der SAAB Forschung geschrieben hat. Nach dem 150sten aufladen waren die Akku schlapp . Ansonsten : tolle Leistung , Dampf in allen Lagen .

 

michel

Hallo Martin,

 

Autos verkaufen und die Strategie erkennen, hat miteinander zu tun....

 

ESP: Es muss jeder selbst wissen, ob er ESP braucht...

 

SAAB-Fan: Ich habe NUR vom SAAB-Fan gesprochen...

 

Gruß Frank

 

zu 1. Eben, aber man muss Autos verkaufen!

 

Wenn das passiert, was du schriebst "dass ein Hersteller verschwinden kann und die älteren Autos

bei entsprechender Pflege noch 100 Jahre oder mehr überdauern können"

dann kann der Hersteller seine Oldie-Fans eben nicht mehr unterstützen.

 

zu 2. zu Sicherheitsfeatures kann ich nur auf die Unfallopferzahlen der 70er gegenüber heute verweisen.

Es hat eben nicht jeder 2 Mio unfallfreie km auf der persönlichen Uhr...

 

zu 3. du hattest vorhin vom "echten Saab-Fan" gesprochen, der

"den ideellen Wert des Oldies weit über den des Neuen" stellt...

In meiner ersten Fahrstunde durfte ich schon die orangefarbene Lampe im Armaturenbrett des Golfs betrachten... ....
Golf.... war das nicht die Kiste, die so gerne das Beinchen zum Pinkeln hebt?

 

btw. Saab to develop 3 new models with China partner

 

MoU ist jetzt "legally binding" - scheinbar.

Gestern Abend hatte ich mir im ZDF die Sendung Frontal21 angesehen. Danach wurde mir klar, dass wir eientlich alle 'Oldtimer' fahren. Kann nur hoffen, dass SAAB dieses Modell bald auf die Straße bringt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/saab-9-3-elektrik-erste-fahrt-im-elektro-saab-1464954.html

 

Zitat ams:Man genießt die Stille und erfreut sich am bereits ab dem Stand verfügbaren Drehmoment von 2.400 Nm, das für mächtigen, aber gleichmäßigen Vortrieb sorgen, ohne den Fahrer mit bösen Leistungsspitzen zu überraschen.

 

Wie bitte?!?! Da ist doch ne Null verrutscht?

zu 1. Eben, aber man muss Autos verkaufen!

 

Wenn das passiert, was du schriebst "dass ein Hersteller verschwinden kann und die älteren Autos

bei entsprechender Pflege noch 100 Jahre oder mehr überdauern können"

dann kann der Hersteller seine Oldie-Fans eben nicht mehr unterstützen.

 

zu 2. zu Sicherheitsfeatures kann ich nur auf die Unfallopferzahlen der 70er gegenüber heute verweisen.

Es hat eben nicht jeder 2 Mio unfallfreie km auf der persönlichen Uhr...

 

zu 3. du hattest vorhin vom "echten Saab-Fan" gesprochen, der

"den ideellen Wert des Oldies weit über den des Neuen" stellt...

 

Zu 1. :bei Mercedes funktioniert das aber wirklich so und zwar heute noch . Man erhält alle Teile spätestens nach 2 Tagen :rolleyes:

 

zu 2. : Die Sicherheitslage eines SAAB aus den 70iger /80ziger Jahren haben andere Hersteller teilweise heute noch nicht mal erreicht. Ich kann mich daran erinnern, in München ist einem 99iger Fahrer als er bei Sturm im Auto seine Zeitung auf dem Parkplatz lesen wollte , eine 30cm dicke Fichte aufs Dach quer rüber gefallen. Der Fahrer ist ausgestiegen, um zu sehen wie hoch der Schaden ist :smile::cool: Da möchte ich nicht in manch neuerem Fahrzeug sitzen ( anderer Hersteller ) , denn da bringt man die Türe erst überhaupt nicht auf nach so einem Vorfall :eek:

 

zu 3. : wundert Dich dies denn :rolleyes: , nach den vorherigen Erkenntnissen aus 1 und 2 - mich nicht :cool:

 

michel

 

MoU ist jetzt "legally binding" - scheinbar.

 

 

Wobei das ja MoU nur die 245 Mio betrifft, die bereit gestellt werden sollen und nicht dieses Entwicklungs-Joint-Venture

Aeh sorry... zu meiner Zeit fuhr man zum Fuehrerschein den Wagen noch nicht an seine Grenzen... Ist das heute so ? Wenn nicht, macht diese Aussage keinen Sinn!

 

bei uns ja, und zwar beim Fahrtechniktraining, zu dem JEDER Fahrschüler mehrfach antreten muss

 

Gestern Abend hatte ich mir im ZDF die Sendung Frontal21 angesehen. Danach wurde mir klar, dass wir eientlich alle 'Oldtimer' fahren. Kann nur hoffen, dass SAAB dieses Modell bald auf die Straße bringt:

http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrberichte/saab-9-3-elektrik-erste-fahrt-im-elektro-saab-1464954.html

 

dieses Modell ist absolutes Wunschdenken .....

 

2 Motoren zu je 12o kW

 

2.400 Nm (das wird vermutlich 2 x 400Nm heissen sollen)

 

300 - 350 km diese Reichweite ist sehr optimistisch,

dazu muss man vermutlich mehrfach am Gipfel des Himalaya starten und den Rücktransport per Hubschrauber nicht einrechnen

 

der sehr sparsame Prototyp mit Serienfreigabe eines renommierten Herstellers schafft das jedenfalls trotz schwächerer Motoren bei weitem nicht

 

aber vielleicht wird ja auch ein sehr langes Kabel mitgeliefert ?

MoU ist jetzt "legally binding" - scheinbar.

 

Ihr habt aber schon mitgekriegt das aus dem MoU in der Zwischenzeit schon ein bindender Vertrag wurde und das nicht einfach so passiert oder ein MoU gar ganz plötzlich bindend wird? :biggrin::biggrin:

 

http://media.saab.com/press-releases/2011-07-04/swedish-automobile-saab-automobile-pang-da-and-youngman-convert-non-bindin

Was gibt es sonst noch in Trollhättan ?

 

Die Saab Pressesprecherin sorgt für neue Diskussionen. „Unsere Ambition war die Produktion am 9. August zu starten, aber Alles hängt davon ab, wie wir uns mit den Lieferanten einigen“ Wann geht es also tatsächlich los ?

 

Ebenso wird gerätselt, ob nächsten Montag die Mitarbeiter pünktlich ihren Lohn erhalten.

 

Und bis übermorgen muss Saab Stellung zu den ersten 40 Zahlungsforderungen der Lieferanten nehmen.

 

Es bleibt spannend.

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