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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Auf einer leeren sechsspurigen Autobahn mit neuen Sommerreifen bei 8°C. Sehe ich jetzt nicht so. Die Höchstgeschwindigkeit laut Schein beträgt 173 km/h und dort gibt es keine Begrenzung.

"... bei mittelstarkem Regen ..." - darauf habe ich reagiert. Aber, bitte, jeder so wie er mag. Ich fahre dann angepasst, also deutlich langsamer.

Und bevor es nun zu Fragen kommt: Ich bin jahrelang T1 und T4 gefahren. Andere Modelle, aber doch nicht sooo weit weg.

Aber wer sagt das er schuld war / ist? Da ist keine Geschwindigkeitsbegrenzung?

§ 3 StVO: »Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, dass er sein Fahrzeug ständig beherrscht«.

Es ist schon eigenartig wenn man bei minimalem Verkehr auf einer sechsspurigen Autobahn auf der mittleren Spur auf einen LKW knallt.

Gar nicht so selten. meist wenn links eine Hindernis auftaucht. Und man dann die Kontrolle verliert. Vorher, wenn nix los ist, den Wagen zu beherrschen ist ja nicht das Problem. Die Frage ist aber immer, ob man ihn bei den Bedingungen noch beherrscht wenn was unvorhergesehenes kommt. Ob das jetzt einer ist, der ausschert und nicht damit rechnet, dass bei dem Wetter da einer so angebrettert kommt oder nur eine Mulde zu zu Aquaplaning führt. Und in diesem Fall hat der Audi-Fahrer seien Wagen wohl nicht mehr beherrscht. Gab es allein auf der A1 dieses Jahr schon ein paar solcher Unfälle mit tödlichem Ausgang. Meist zum Glück keine Personenschäden (Außerhalb des verursachenden Wagens).
Mittelstarker Regen ist ja auch immer ein bißchen Definitionssache, dazu kommt das "Lügen" des Tachos, letztendlich erleben ja sogar schon Fahrer und Beifahrer die gleiche Situation aus unterschiedlicher Perspektive. Für den Audifahrer fatal waren dann wohl die Kurven kurz hinter Göttingen. Die würde ich auch bei trockenem Wetter nicht mit so einem Tempo nehmen wollen.

Es wird in D allgemein zu schnell gefahren. Moderne Autos gaukeln ihren Fahrern offenbar ein Gefühl der Sicherheit vor, so daß kein Mensch mehr ein Gefühl für die Risiken hat.

Solange es nur geradeaus geht ist auch noch alles gut, aber beim kleinsten Fahrmanöver sind Mensch und Maschine überfordert und es wird schwierig.

Mittelstarker Regen ist ja auch immer ein bißchen Definitionssache, dazu kommt das "Lügen" des Tachos, letztendlich erleben ja sogar schon Fahrer und Beifahrer die gleiche Situation aus unterschiedlicher Perspektive. Für den Audifahrer fatal waren dann wohl die Kurven kurz hinter Göttingen. Die würde ich auch bei trockenem Wetter nicht mit so einem Tempo nehmen wollen.

Unfall war vor den Kurven, die ja bei Nässe auf 90 km/h begrenzt sind.

Ein weiteres Problem: Wer das Geld für superschnelle Autos hat, muss noch lange nicht die Qualifikation haben, diese im Grenzbereich zu beherrschen. Bei Regen, Schnee oder Eis schon garnicht. Die Selbstüberschätzung bzw. Falscheinschätzung der Bedingungen ist auch gut an den Massenkarambolagen im dicksten Nebel zu erkennen. Man sieht keine 5 m weit und trotzdem fahren manche, als gäbe es keinen Nebel. Es ist schon fast ein Wunder, wie wenig eigentlich passiert.
Hm, heute morgen, A2, Hannover-Peine. Und jetzt sag mir keiner das kam zu plötzlich und ohne Vorankündigung. Da muss man schon tief geschlafen haben.
..... und wäre da nicht die Selbstbeherrschung - genauso übel, wie die V-Juncky sind die 100-120 Dreamer auf der linken Spur - ich kneife mich und versuche Ruhe zu bewahren - ich beobachte aber auch die agressionsfördernde Wirkung dieser Verhaltensweise....
Es wird in D allgemein zu schnell gefahren. Moderne Autos gaukeln ihren Fahrern offenbar ein Gefühl der Sicherheit vor, so daß kein Mensch mehr ein Gefühl für die Risiken hat.

Solange es nur geradeaus geht ist auch noch alles gut, aber beim kleinsten Fahrmanöver sind Mensch und Maschine überfordert und es wird schwierig.

 

So sieht's aus. Und dann noch in Verbindung mit immer höherer Verkehrsdichte. Ich wundere mich auch dass nicht noch viel mehr auf Autobahnen passiert und bin froh, dass ich dort jetzt nicht mehr häufig unterwegs bin.

So sieht's aus. Und dann noch in Verbindung mit immer höherer Verkehrsdichte. Ich wundere mich auch dass nicht noch viel mehr auf Autobahnen passiert und bin froh, dass ich dort jetzt nicht mehr häufig unterwegs bin.

Ich liebe die Autobahnen im Süden - A7 morgens und abends - frei und schön zu fahren - ich weiss, das ist die Ausnahme..... in Ballungszentren bin ich auch ungern unterwegs...gestresste und aggressive Mitbürger unterwegs....

Ich musste immer am Ruhrpott vorbei - A57-A40/42-A3 - zum Kotzen. Leere Autobahnen sind toll, da kann man dann auch mal gefahrlos und relativ entspannt zügig fahren - ist aber wie gesagt die Ausnahme. Die oben angesprochenen 250 km/h - also 70 Meter pro Sekunde - sind aber immer riskant, sobald auf der rechten Spur Verkehr ist, selbst wenn eher lose.

Bei aller Kritik sollte man nicht vergessen, dass auf Autobahnen die wenigsten Unfälle mit Toten passieren. Außerdem meistens bei eher niedrigen Tempi, unterhalb der Richtgeschwindigkeit. Schlimm wird es, wenn verkehrsunsichere Ostblocklaster in Stauende hineinbrettern. Oder durch Geisterfahrer. Damit will ich keineswegs die Raserei des o.g. Audipiloten entschuldigen. Rasen ist auch relativ. Wenn bei bestimmten Bedingungen gefahrlos 200 gehen, können in anderen Situationen 60 km/h schon zu viel sein. Wenn man einigermaßen gut durchkommen will, ist angepasste Geschwindigkeit angesagt.

Ein starres Tempolimit ist auch keine Lösung. Ich war gerade in Frankreich unterwegs. Limit 130, manchmal 110 oder auch 90. Etwa 50% bewegen sich im Bereich des Limits. Die anderen interessiert es offenbar nicht. Wo 90 vorgeschrieben ist, erhöht sich die Verkehrsdichte, weshalb die zu schnell fahrenden hier gefährlicher sind. Es würde nur funktionieren, wenn alle mitspielen. Allerdings ist dieses immer gleiche Bild um einen herum extrem ermüdend, was auch wieder Gefahren hervorrufen kann. Wer zu langsam fährt, ist eher unaufmerksam und reagiert dann womöglich zu spät oder falsch. Wer schneller fährt, ist bei der Sache. Nichtsdestotrotz, bei Regen sind 250 eindeutig zu viel.

Ein weiteres Problem: Wer das Geld für superschnelle Autos hat, muss noch lange nicht die Qualifikation haben, diese im Grenzbereich zu beherrschen. Bei Regen, Schnee oder Eis schon garnicht. Die Selbstüberschätzung bzw. Falscheinschätzung der Bedingungen ist auch gut an den Massenkarambolagen im dicksten Nebel zu erkennen. Man sieht keine 5 m weit und trotzdem fahren manche, als gäbe es keinen Nebel. Es ist schon fast ein Wunder, wie wenig eigentlich passiert.

 

Hat man beim Führerschein machen gelernt:

1. Nass ist es, wenn man die Reifenspuren im Rückspiegel sieht. Dann könnte es in Senken durchaus auch nasser sein.

2. Je breiter die Reifen, je höher die Geschwindigkeit, desto schwimm.

3. Sieht nass aus, macht aber keine Geräusche im Radkasten? Dann ist das Wasser gefroren.

4. "Wir schneiden Sie raus!" Ihre Feuerwehr

 

1.-4. heute live und in Farbe erlebt. Keine Ahnung, wie ich das überleben konnte. Aber da macht man wirklich mal langsam 60-80 mit Winterbereifung, es kommt immer noch jemand mit 150+ angeschossen.

 

Hm, heute morgen, A2, Hannover-Peine. Und jetzt sag mir keiner das kam zu plötzlich und ohne Vorankündigung. Da muss man schon tief geschlafen haben.

 

Och, ja da hat es geschneit, hier auch. Diese bösen Schneewehen aber auch. Die springen einem völlig unvermittelt vor's Auto:rolleyes:

In einem anderen Autoforum las ich neulich die Forderung, das gesetzliche Profiltiefenminimum drastisch zu erhöhen. Weniger als 4mm seien lebensgefährlich und unverantwortlich; Auquaplaning damit unvermeidlich. Sonst müsse man das Tempo ja drastisch reduzieren, um nicht Gefahr zu laufen, abzufliegen. Käme für ihn (den Diskursteilnehmer) nicht in Frage, und außerdem seien solche Schleicher asozial. Auf die Antwort, daß nasse Fahrbahn im Regelfalle mit einer solchen Sichtbehinderung (entweder durch den Niederschlag selbst oder durch die durch andere Fahrzeuge aufgewirbelte Gischt) einhergehe, daß sich höhere Geschwindigkeiten unabhängig von der Aquaplaningresistenz der Reifen von selbst verbieten kam dann nichts mehr...
Ostermontag 7:00 Uhr auf der A7 Richtung Norden kurz vor Göttingen. Bei mittlerem Regen mit 150 km/h im T5 unterwegs. Plötzlich habe ich das Gefühl zu stehen. Mit geschätzt 250 km/h schießt ein roter Audi S1 an mir vorbei.

 

beim Lesen musste ich unweigerlich an diese unvergessliche Filmszene denken:

 

 

:rofl:

Es wird in D allgemein zu schnell gefahren. Moderne Autos gaukeln ihren Fahrern offenbar ein Gefühl der Sicherheit vor, so daß kein Mensch mehr ein Gefühl für die Risiken hat.

Solange es nur geradeaus geht ist auch noch alles gut, aber beim kleinsten Fahrmanöver sind Mensch und Maschine überfordert und es wird schwierig.

Korrekt! Zu beobachten, ganz oft, in Autobahnausfahrten... da rudert dann der Fahrer des glattgebügelten Mittelklasseverteterboliden ziemlich ....

Ein weiteres Probmem ist auch die Tatsache, dass mittlerweile es wohl niemand mehr für notwendig hält einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten. 20m bei über 130km/h ist ja heute schon ziemlich viel...:mad:. Wenn es da um eine Vollbremsung geht reicht es schon, dass der Vordermann eine standfestere Bremsanlage hat und früher steht. Als Hintermann knallt man dann in der Regel hinten drauf.

Immer wieder genialer Film :laugh:

 

 

In einem anderen Autoforum las ich neulich die Forderung, das gesetzliche Profiltiefenminimum drastisch zu erhöhen. Weniger als 4mm seien lebensgefährlich und unverantwortlich; Auquaplaning damit unvermeidlich. Sonst müsse man das Tempo ja drastisch reduzieren, um nicht Gefahr zu laufen, abzufliegen. Käme für ihn (den Diskursteilnehmer) nicht in Frage, und außerdem seien solche Schleicher asozial. Auf die Antwort, daß nasse Fahrbahn im Regelfalle mit einer solchen Sichtbehinderung (entweder durch den Niederschlag selbst oder durch die durch andere Fahrzeuge aufgewirbelte Gischt) einhergehe, daß sich höhere Geschwindigkeiten unabhängig von der Aquaplaningresistenz der Reifen von selbst verbieten kam dann nichts mehr...

 

Mein Eindruck ist, der, dass es nicht wenige Menschen gibt, die ihren Verstand vor Fahrbeginn im Gepäckabteil unterbringen. Doof wie Brot, nichts dazugelernt und davon die Hälfte vergessen.

Eine gefährliche Mischung auf Gedanken- und Rücksichtslosigkeit, Egoismus, völligem Fehlen von Unrechtsbewusstsein und Selbstüberschätzung, weil einem ja in den neuen Autos angeblich nichts mehr passieren kann.

Autos (welches hat denn heute noch unter 100 PS?) und Verkehrsdichte sind massiv angewachsen, der Bußgeldkatalog nicht. Der werden zum Teil lachend Punkte kassiert und brav bezahlt. Ich kenne wirklich jemanden, der am gleichen Tag vom gleichen Starenkasten zwei Mal fotografiert worden, beide Male nicht angeschnallt, und ein Mal mit Handy am Ohr. Er hat noch gelacht als er mir das erzählt hat. Kommentar von mir:"Deinen Führerschein sollte man an einen Stein binden und in die Flensburger Förde werfen."

Er war dann noch beleidigt, aber mit dem Umstand kann ich ganz gut leben, weil ich solchen Menschen die Befähigung zum Führen eines Fahrzeugs abspreche. Das Problem an der Sache ist, davon scheint es mehrere Menschen zu geben.

Ein weiteres Probmem ist auch die Tatsache, dass mittlerweile es wohl niemand mehr für notwendig hält einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten. 20m bei über 130km/h ist ja heute schon ziemlich viel...:mad:. Wenn es da um eine Vollbremsung geht reicht es schon, dass der Vordermann eine standfestere Bremsanlage hat und früher steht. Als Hintermann knallt man dann in der Regel hinten drauf.

Du hast ja sooo recht! Ich erlebe das als Fernpendler täglich und habe dabei immer ein extrem ungutes Gefühl. Dabei ist es eigentlich mittlerweile egal, ob diese Deppen dann auch noch F1-mäßig hin und her wedeln, aufblenden oder sonstigen Spökskes veranstalten. Ich habe es auch aufgegeben, mich zu fragen, ob diese Bananenbieger die mir vorausfahrenden PKW oder LKW ignorieren oder übersehen oder meinen Sicherheitsabstand nach vorn als Zeichen mentaler Schwäche begreifen.....

Es wird in D allgemein zu schnell gefahren. Moderne Autos gaukeln ihren Fahrern offenbar ein Gefühl der Sicherheit vor, so daß kein Mensch mehr ein Gefühl für die Risiken hat.

Solange es nur geradeaus geht ist auch noch alles gut, aber beim kleinsten Fahrmanöver sind Mensch und Maschine überfordert und es wird schwierig.

 

Es wird nicht generell zu schnell gefahren. Jedenfalls, wenn wir "zu schnell" an einer bestimmten Geschwindigkeit festmachen. Es grassiert aber die nicht angepaßte Geschwindigkeit. 260km/h auf einer leeren, trockenen Autobahn sind überhaupt kein Problem, 130km/h bei Starkregen und Sichtbehinderung können aber schon unverantwortlich sein.

Dann wäre man nicht generell oder allgemein, sondern konkret zu schnell. Das passiert aber in der Tat zu häufig.

 

 

Korrekt! Zu beobachten, ganz oft, in Autobahnausfahrten... da rudert dann der Fahrer des glattgebügelten Mittelklasseverteterboliden ziemlich ....

Nö, die können einfach nicht autofahren. :cool:

 

 

 

Ein weiteres Probmem ist auch die Tatsache, dass mittlerweile es wohl niemand mehr für notwendig hält einen gewissen Sicherheitsabstand zu halten. 20m bei über 130km/h ist ja heute schon ziemlich viel...:mad:. Wenn es da um eine Vollbremsung geht reicht es schon, dass der Vordermann eine standfestere Bremsanlage hat und früher steht. Als Hintermann knallt man dann in der Regel hinten drauf.

 

Das allerdings unterschreibe ich! "Sicherheitsabstand" scheint ein recht unbekanntes Wort zu sein. Merkt man auch an den Vollpfosten, die einem in den eigenen Sicherheitsabstand reinspurwechseln...

Ich habe das schon länger mal angeregt:

1.PKW mit ihren PS begrenzen, schon ab Hersteller

2.Alle die darüber hinaus stärkere PS-Boliden fahren wollen, müssen an der Tankstelle anstatt 1,35 pro L, dann 2 Euro mehr zahlen.

Wenn dann (wie bei Fahranfängern) innerhalb von 2 Jahren, schwere Verkehrsverstösse sind, wird eine Nachschulung inkl. Prüfung wie beim Führerschein, fällig!

Für den Spritverkauf, eine Bezahlkarte einführen, die unterscheidet wer zur Arbeit mit dem eigenen (nicht Firmenwagen!) damit fahren muss. Nur die bekommen den Sprit vergünstigt z.B. ohne Mwst.....

3.Sind solche PS-Boliden in gefährliche Verkehrsmanöver verwickelt und werden diese polizeilich festgestellt, ein Bussgeld an der Höhe des Einkommens gekoppelt, verhängen

z.B. 5000 Euro monatliches Nettoeinkommen, gleich mal 500 Euro Bussgeld....Wird dafür noch ein Fahrverbot fällig, gleich mal doppelt so lang wie im Bussgeldkatalog den Führerschein wegnehmen!

Man kann alles überreglementieren. Diese Vorschläge könnten als Neid auf die ausgelegt werden, die sich teure Autos leisten können. Die Bewertung der Motorleistung ist auch abhängig vom Baujahr. Ein Auto Anfang der 90er ist mit 180 PS oft schneller als eines von 2017 mit 280 PS, wenn man mal die Höchstgeschwindigkeit außen vor lässt. Geringeres Gewicht, effektivere Getriebeübersetzung, weniger Prüfstandeinstellungen. Mit kommunistischen Ideen kommt man nicht weiter. Auch ist nicht grundsätzlich der Mann mit dem 450 PS-Auto ein Verkehrsrowdie. Da gibt es z.B. militante Autogegner, die verlotterte 2 CV oder halb auseinandergefallene /8 usw. fahren, sich einen Spaß daraus machen, auf Autobahnen diese "Schwerverbrecher und Kapitalistenschweine" mit Porsche oder großen BMW/Audi/Mercedes zu Vollbremsungen zu zwingen, indem sie in letzter Sekunde ausscheren. Oft verdanken die ihr Leben dem fahrerischen Können des "Klassenfeindes" und der überlegenen Technik der Superkiste.

Ich würde sagen, die Vollpfosten kommen aus allen Lagern, aber das Auto allein ist nicht maßgebend für eine Beurteilung des Fahrers. Auch kann es jemand in einer 26-PS-Klapperkiste nicht unbedingt nachvollziehen, was gefährlicher ist: 100 km/h (also fast am Limit) mit so einer Schüssel oder 150 km/h in einem technisch hochwertigen Auto. Man vergleiche z.B. den Bremsweg eines 2 CV oder R4 oder Uralt-Käfers mit dem eines 911 Turbo.

 

Eine andere Sache sorgt auch für Probleme: Bei Schnee und Eis fahren nicht nur manche zu schnell, sondern einige viel zu langsam. Die haben die Hosen schon voll, bevor sie losfahren. Fehlende Routine kommt hinzu, falsche Reaktionen auf glatter Fahrbahn führen dann zu Unfällen. Als ich noch im Bayerischen Wald wohnte, hatten wir auf über 800 m richtig Winter. Die einzige ernsthafte Gefahr ging von Touristen aus Regionen aus, wo es so gut wie nie schneit. Wenn es einen Unfall gab, war fast immer ein Tourist beteiligt. Der eine oder andere sollte lieber daheim bleiben oder mit dem Bus fahren.

Das allerdings unterschreibe ich! "Sicherheitsabstand" scheint ein recht unbekanntes Wort zu sein. Merkt man auch an den Vollpfosten, die einem in den eigenen Sicherheitsabstand reinspurwechseln...

 

oh, ein neues Fremdwort, gleich nach "Rettungsgasse". Ist nichts zu Essen, auch nicht mit Stäbchen *Ironie*

 

Ich habe das schon länger mal angeregt:

1.PKW mit ihren PS begrenzen, schon ab Hersteller

2.Alle die darüber hinaus stärkere PS-Boliden fahren wollen, müssen an der Tankstelle anstatt 1,35 pro L, dann 2 Euro mehr zahlen.

 

Das meinst du hoffentlich nicht ernst:eek: Das beisst sich schon mit dem GG.

Eine Drosselung für Fahranfänger ähnlich wie beim Motorradführerschein würde ich begrüssen bzw., wenn man sich so ein Fahrzeug zulegt, sollte vorab geklärt sein wie hoch die Erfahrung und/oder/ob Einträge vorhanden sind. Ist man da sauber, darf man das ungedrosselt fahren. Ich kenne auch sehr viele Leute, die es raus haben, auch in dem Punkt Verantwortungsbewusstsein.

 

Wenn dann (wie bei Fahranfängern) innerhalb von 2 Jahren, schwere Verkehrsverstösse sind, wird eine Nachschulung inkl. Prüfung wie beim Führerschein, fällig!

 

Den finde ich gut:top:

 

Für den Spritverkauf, eine Bezahlkarte einführen, die unterscheidet wer zur Arbeit mit dem eigenen (nicht Firmenwagen!) damit fahren muss. Nur die bekommen den Sprit vergünstigt z.B. ohne Mwst.....

3.Sind solche PS-Boliden in gefährliche Verkehrsmanöver verwickelt und werden diese polizeilich festgestellt, ein Bussgeld an der Höhe des Einkommens gekoppelt, verhängen

z.B. 5000 Euro monatliches Nettoeinkommen, gleich mal 500 Euro Bussgeld....Wird dafür noch ein Fahrverbot fällig, gleich mal doppelt so lang wie im Bussgeldkatalog den Führerschein wegnehmen!

 

Es ist egal, ob auf dem Weg zur Arbeit oder just for fun. Man hat sich einfach zu benehmen, speziell anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber. Ich kann nicht einfach jemanden platt fahren oder seine Gesundheit schädigen, weil mir die gültigen Gesetze egal sind. Ich bin nicht allein auf der Strasse unterwegs. Die Strasse gehört mir nicht allein.

Das scheint vielen völlig abhanden gekommen zu sein, dass man auch mit Fehlern von anderen rechnen muss. Wir sind alle nur Menschen und wenn dann was passiert, nennt man das Unfall. Kann vorkommen, ist leider so.

 

5000€ netto und 500€ Bussgeld? Du machst sicher Witze:eek:

Bei groben Verstössen, ich spreche nicht von 10-20 km/h zu schnell auf der Autobahn, denn dann hängen wir sicher alle, ich auch, weil das sehr schnell gehen kann. Natürlich auch so etwas stärker ahnden, es muss Schmerzen verursachen, damit einfach gemerkt wird, dass diese lustigen rot umrandeten Schilder keine Deko sind.

Ich vermisse aktuell so was wie Selbstdisziplin bei vielen Fahrern. Das ganze hat sich seit meinem Führerscheinerwerb massiv hochgeschaukelt. So aggressiv wie aktuell war es noch nie. Und die Standardbegründung: "Mir doch egal.", fiel bei Rettungsgassenblockierern bei einem Unfall auf der A5 schockierend auf :-(

Man kann ja das böse Wort Tempolimit in den Raum werfen, das kann nicht ernsthaft jemand wollen. Ich will es auch nicht, weil ich es geniesse, meine Fahrzeuge auch mal auszufahren, wenn meine Gemütslage und die Strecke, unbegrenzte Autobahn, es hergeben.

 

Eine andere Sache sorgt auch für Probleme: Bei Schnee und Eis fahren nicht nur manche zu schnell, sondern einige viel zu langsam. Die haben die Hosen schon voll, bevor sie losfahren. Fehlende Routine kommt hinzu, falsche Reaktionen auf glatter Fahrbahn führen dann zu Unfällen. Als ich noch im Bayerischen Wald wohnte, hatten wir auf über 800 m richtig Winter. Die einzige ernsthafte Gefahr ging von Touristen aus Regionen aus, wo es so gut wie nie schneit. Wenn es einen Unfall gab, war fast immer ein Tourist beteiligt. Der eine oder andere sollte lieber daheim bleiben oder mit dem Bus fahren.

 

Das nennt sich in der StVO "gegenseitige Rücksichtnahme" oder was sagt die Fahrschule: bei ortsfremden Kennzeichen mit allem rechnen und wenn da ein UFO landen könnte. Lass die Fahrer sich doch langsam an solche Gegebenheiten gewöhnen, wenn sie auf Schnee und Eis unsicher sind. Überholen würde ich da lieber nicht, gerade, wenn sich schon Stege gebildet haben. Das ist eine Abfluggarantie.

Ich hatte heute einen schleichenden Dänen vor mir, der irgendwie die Einfahrt zum Supermarkt suchte. Menno, natürlich hat der mich genervt, aber ich muss dem doch nicht in Kofferaum fahren und noch mehr verunsichern, indem ich den vielleicht noch anhupe. Er hat es hinbekommen, allerdings völlig dänisch untypisch, hat er das links blinken vergessen.

Und zu Eis und Schnee: alle Jahre wieder, jedes Mal das Gleiche.

Ich habe mich gestern einfach hinter die LKWs geklemmt, die bekommen so was normalerweise recht gut hin, wenn es nicht ein augenscheinlich verkehrsuntaugliches (Ostblock)modell ist.

Im Innenspiegel konnte ich mich davon gewissern, dass zwei sog. Premiumfahrzeuge in die Böschung abgeflogen sind. Wer hat dann nun Recht? Die LKW-Fahrer, die das Tempo rausnehmen oder völlig sinnfrei agierende Fahrer?

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