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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Zwickt die Radlerhose oder weshalb wieder so rechthaberische und verbohrt ?

Die Gegenfrage wäre:

 

Warum findest du es nicht gut?

Finde da gibt es eigentlich keine Rechtfertigung. Das hat doch in dem Fall wirklich nix mit rechthaberisch und verbohrt zu tun.

Zwar OT, aber was war denn das Problem mit dem Iveco?

Dann um das OT kurz abzuschließen;

 

Man könnte besser auflisten was nicht das Problem war.

 

Am nervigsten war, dass es

.

Ab und zu sogar auch noch die Hecktür.

 

Dazu ging die Hälfte der Radiotasten nicht. Dazu war das Radio auf Langwelle statt FM eingestellt. Das ließ sich per Tasten nicht ändern (weil die passenden Tasten nicht gingen).

Bis wir dann auf die Idee kamen, dass man ja per Sprachsteuerung das Handy damit verbinden können. (auf FM umstellen geht per Sprachsteuerung nicht, warum auch immer)

Das hat geklappt. Und dann kam der Musikgeschmack meines Mitfahrers. Uff.

 

Was sonst noch war:

Die komplette Dachhülle hatte sich von den Verstrebungen gelöst.

Das Getriebe hat absolut unsinnig und nervös permanent nur hin und her geschaltet bis ich dann irgendwann nur noch in der manuellen Gasse gefahren bin.

Irgendwas an der Radaufhängung war ausgeschlagen obwohl der TÜV 1 Monat alt war. Reifen absolut merkwürdig abgefahren. Wischwasserpumpe war kaputt.

Die Tachonadel hat gehakt und ist oft sprunghaft um mehrere km/h gestiegen.

 

Ach:

Und durch die offene Tür ging das Ding bei aktivem Start-Stop an der Ampel aus und sprang immer erst wieder an, nachdem man 1x den Zündschlüssel komplett entfernt hatte.

 

Das Auto hatte gerade mal knapp über 60.000km

 

Einzig positiv war der Verbrauch. 80% mit 90km/h gefahren, 20% mit 120km/h. 8,2 Liter. Für die Langvariante mit 7,5 Meter ein guter Wert wie ich finde.

Okay, das klingt wirklich sehr übel. Schade, die Ivecos waren früher mal wirklich zuverlässig.
Okay, das klingt wirklich sehr übel. Schade, die Ivecos waren früher mal wirklich zuverlässig.

 

Stimmt, ein Bekannter hatte einen mit über 600.000 km. Ich habe den mal für einen Möbeltransport

nach Wien ausgeliehen. Der Diesel ist sehr zuverlässig. Verbrauch? Habe ich nicht so sehr darauf

geachtet. Einzig die Sitzposition in Relation zur Fußstellung. Egal wie man den Sitz einstellte, der

Gasfuß wurde unnatürlich abgeknickt und das war echt eine Qual.

Wie heißt es so schön?

Früher war alles besser.

 

Heute fahren die meisten Leute ihre Kisten 2-4 Jahre und dann bitte den nächsten.

Schon traurig wenn so teure und vor allem ressourcenintensive Gegenstände genau so oft getauscht werden, wie das geliebte Smartphone.

Nein, heute ist besser was früher gut war. Einen blinkenden 991 Sauger exakt einmal aufblenden lassen…können. Mit einem 14 Jahre alten Opa-Auto. Dank der Fahrspassgeneigten Fachspezis hier im Forum. Und es macht einen Heiden Spaß :cool:
Kennt ihr noch das goldene Bullenherz ?!
Kennt ihr noch das goldene Bullenherz ?!

Hilf mir/uns…:confused:

Kompletter Schwachsinn getrieben von populistischen Gedanken - Rennen= min 2 Fahrer, alles andere Raser....

Das war eben das Qualifyiing für den besten Startplatz im Rennen.

Hilf mir/uns…:confused:

Ab 1968 warb Magirus-Deutz in einer viel beachteten Kampagne, in der auch Anzeigen in Publikumszeitschriften und Werbespots im Fernsehen geschaltet wurden, mit den Sprüchen für sich, die Lastwagen hätten das „Goldene Bullenherz“ und „Die brummen immer und schnaufen nie“

 

Aus: "Bedeutung der Marke" (ganz am Schluss) in Wiki zu MD

Bearbeitet von friend of nine

Fakt ist: 244 km/h in Baustelle limitiert auf 80 oder gar 60 km/h, wie man das nennt, ist doch sch...egal!

Vielleicht liegt die Raserei ja auch am Komfortniveau der heutigen Autos ? Neulich einen 9-5 Kombi gefahren. Da kamen mir 50 km/h vor wie Parken im Opel.

BlödeIdee: Neue Zulassungsvorschrift mit Geräuschwerten im Innenraum, bei 140 mindestens 90 Dezibel, pro 10 km immer um 10 steigend ?

Vielleicht liegt die Raserei ja auch am Komfortniveau der heutigen Autos ? Neulich einen 9-5 Kombi gefahren. Da kamen mir 50 km/h vor wie Parken im Opel.

BlödeIdee: Neue Zulassungsvorschrift mit Geräuschwerten im Innenraum, bei 140 mindestens 90 Dezibel, pro 10 km immer um 10 steigend ?

 

Oder eine Nadel, die ab einer bestimmten Geschwindigkeit ins Sitzfleisch geht.

Oder eine Nadel, die die Geschwindigkeit anzeigt. Das wäre mal eine Idee. Da müsste man nur drauf gucken und würde sehen, wie schnell man fährt.

Vielleicht ginge auch so eine Art Digitalanzeige.

Dann müsste man nur noch den Fahrer drauf verpflichten, da auch regelmäßig drauf zu gucken.

Das wäre doch mal eine Idee.

Oh, wait...!

Bei der Geschwindigkeit sollte man auf die Straße schauen :biggrin:
Wobei ich auch schon gehört habe, dass modernere Autos Nummernschilder erkennen und akustisch warnen können, wenn die Zahl auf dem Tacho höher ist als die auf dem Schild.
Vielleicht liegt die Raserei ja auch am Komfortniveau der heutigen Autos ? Neulich einen 9-5 Kombi gefahren. Da kamen mir 50 km/h vor wie Parken im Opel.

Jaaahaa..., das kenne ich auch so.

Jedenfalls beim FPT Aero.

Wenn man alle Fenster runterfährt, hört man bei 50 km/h keine Innen- u. Außengeräusche, sollen die an Bord befindlichen 230 Pferdchen galoppieren,

macht man die Fenster eben halb hoch.

Zwecks der Gesundheit u. wegen dem Luftzug ...

Weicheier!

 

Im offenen Cabrio mit über 200 km/h über die Bahn macht Spaß. Fenster hoch? Pffff.... Das ist ja peinlich so etwas.

Ich hatte mal mein Auto verkauft, aber die Lieferung des neuen Autos

verzögerte sich um 3 Wochen. Deshalb fuhr ich notgedrungen mit einem

7.5 to Lkw herum. Dann rief das AH an, ich könne das Auto holen.

Direkt daneben die Mercedes-Werkstatt und ich gab den Lkw zur

Inspektion ab. Mit dem neuen Pkw bin ich gerade mal so 5 km gefahren,

da blitzt es. 65 in der Ortsdurchfahrt. Ich hatte das Gefühl, ich würde

höchstens 50 fahren.

Da wäre Chotschens Erfindung mit der Nadel gut gewesen, oder? ;-) Spaß beiseite, das kenne ich auch. Der Astra ist gefühlt viel langsamer, also die Wohlfühlgeschwindigekit liegt deutlich höher als beim Saab. Ein kurviges Stück Landstraße auf dem Weg zur Arbeit fahre ich im Saab meist um die 90 bis 100 km/h, mit dem Opel sind es eher 110 bis 120 laut Tacho. Zum Glück zeigt der Opel mindestens 5 % zu viel an, das bremst einen wenigstens psychologisch etwas. :rolleyes: Der Tacho des Saabs zeigt mit den jetzigen Rädern nahezu perfekt richtig an. Tacho und GPS sind stets derselben Meinung, der Opel ist nach Tacho schneller als laut GPS.

 

Nur mal so: Ich schaue häufiger auf das Navi als auf den Tacho. Das Navi ist genauer. Und die Angabe stimmt, was bei den Tachos eher selten der Fall ist. Mein 9-3 I ist der erste Wagen, den ich in meinem Leben bewegt habe, bei dem Tacho und Navi identische Werte anzeigen!

 

 

Gruß Michael

Ich habe mich schon immer gefragt, wieso manche Leute - ohne klaren aktuen Grund - in der 30er Zone 40 fahren, in der 50er Zone aber auch. Oder warum sie in der 100er 70 fahren und in der 70er 90.

Jetzt weiß ich es. Es nennt sich "Fahren nach Gefühl".

Bearbeitet von Chotschen

So wenig wie mir die E-Klasse gefällt, ich finde die Schildererkennung sinnvoll und ziemlich gut.

Man kann Schilder, insbesondere nachts, leichter Übersehen.

Überhaupt, ich finde die "Raserei" auf der Autobahn grundsätzlich nicht schlimm, die Frage sollte nur mehr sein, ab wann man "rasen" darf.

 

Wenn ich an die A5 hier denke, wird mir um ehrlich zu sein schlecht.

Nicht nur, dass die zwei Spuren einfach nicht ausreichen (mal schauen wie das erst mit der A49 wird), sondern auch das es gewisse "Todesfallen" gibt.

 

Spurrillen Auffahrt Alsfeld-West Fahrtrichtung Frankfurt ist da mein Lieblingsbeispiel,

wenn da mal jemand mit 300 die rechte Spur benutzt, können wir den von der Fahrbahn kratzen.

 

Man kann von Ortsfremden nicht erwarten, dass sie jeden Zentimeter der Fahrbahn kennen.

Insbesondere nicht Gefahrenschwerpunkte.

 

Ich wäre einfach dafür mehr Abschnitte zu regulieren, die offensichtlich nicht für so hohe Geschwindigkeiten geeignet sind.

Auch sonst wäre der Einsatz von digitalen Schildern mein Mittel der Wahl.

 

Ab Gießen Richtung Kassel bis zur Ausfahrt Mücke hat man relativ viele davon und es hilft tatsächlich.

Dumm nur, dass es das in die andere Fahrtrichtung fast gar nicht gibt bzw. danach erstmal gar nichts mehr kommt.

 

Ich weiß. Normalerweise sollte das ein "mündiger" Autofahrer selbst entscheiden können.

Aber es sind eben nicht alle mündig oder in der Lage zu erkennen, wann das schnelle Fahren "sicher" ist (nur mal auf die Verkehrsdichte bezogen).

 

Umgekehrt wäre es auch mal sinnvoll die "Mindestgeschwindigkeit" für Pkw zu erhöhen.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum ein Pkw nur 60km/h fahren sollte.

 

Klar mit Anhänger ist das was anderes, aber wenn ich dann die ganzen Sonntagsfahrer sehe

die mit 89km/h auf der linken Spur am Lkw vorbei wollen

und dabei nicht mal nen Blick in den Spiegel werfen, platzt mir die Halsschlagader.

 

Nur noch besser sind die, die Lkws überholen und dabei abbremsen, weil die super breite Spur zu eng ist.

Die gleiche Gruppe fährt dann in der Baustelle so langsam, dass der Lkw fast in ihnen parkt...

 

Die Autobahn ist nichts als ein Irrenhaus.

Vor 2-3 Jahren habe ich es noch nicht so wahrgenommen.

Insbesondere waren die "Langsamfahrer" eher eine Seltenheit.

Wohlfühlgeschwindigekit beim Saab.

Ich nehme an, Du meinst damit die des Motors, also der Laufruhe. Das ist nicht zu unterschätzen, wenn ein Hersteller das so um die 90 km/h hinkriegt.

Wieder ein Pluspunkt für meine ehemalige Lieblings-Schwester von Opel.

Die neuen da, das sind ja sowieso alles "Stiefschwestern" ...

Bearbeitet von friend of nine

Hilf mir/uns…:confused:
Es gab eine Plakette aus Messing, für 1000000 Km von Magirus Deutz, das goldene Bullenherz.
Ich nehme an, Du meinst damit die des Motors, also der Laufruhe.

Nein, ich meinte die Geschwindigkeit, bei der das Fahrwerk nicht überfordert ist und Ruhe ausstrahlt. Auf der Strecke die ich meine sind diverse Dellen und Beulen in der Fahrbahn, oft von den Seiten, teilweise auch durch Spurrillen. Bei 110 oder 120 mit meinem Saab schreit der auf der Strecke: "Chef, das bekomme ich nicht mehr hin, Du musst uns hier durchbringen!" Das Auto beginnt sich dank der Fahrbahnunebenheiten zu winden, zu poltern und salopp gesagt zickzack zu fahren(*). Man muss das Lenkrad mit zwei Händen packen, die lässigen zwei Finger reichen nicht. Mit dem Opel reichen die zwei Finger auch bei 110 oder 120 noch. Klar, dass da eine Straße ist merkt man auch, aber der Wagen läuft wie man so schön sagt ganz ruhig wie auf Schienen. Der Opel fühlt sich bei dem Tempo auf der Straße noch wohl, der Saab nicht. Der ist halt ein Cruiser, der hat ein Komfortfahrwerk, kein sportlich straffes.

 

 

Gruß Michael

 

 

(*) Bei der HU Anfang des Monats wurden alle Achsaufhängungen usw. gründlich geprüft, die Stoßdämpfer habe ich kürzlich auch prüfen lassen. Alles gut. Es liegt also nicht an defekten Teilen o. ä., es ist die Auslegung des Fahrwerks und die nicht mehr zeitgemäße Karosserie, bei der die Verwindungssteifigkeit durch den Entfall des Daches doch ordentlich gelitten hat.

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