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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Bei aller moralischen Entrüstung sollte man sich mal ganz ehrlich

fragen, ob man in seinem Leben nie irgendetwas Verrücktes gemacht hat.

 

Exakt! Und ob man daraus derart gelernt hat, dass man der nachfolgenden Generation oder gar den Generationen als Vorbild dienen kann, es dann besser zu tun...

Die nachfolgende Generation muss ihre Fehler zum Großteil auch wieder selbst machen. Nur aus eigenen Erfahrungen lernt man wirklich.

Wenn es anders wäre, würden Menschen schon seit vielen Jahrhunderten keine Fehler mehr machen.

Erzählen kann man noch so viel und "muss" man zum Großteil auch. Aber nicht zuviel, sonst macht man es wieder attraktiv, auch die dümmsten und gefährlichsten Fehler selbst machen zu müssen.

Was haben mich meine Eltern vor dem Rauchen gewarnt. Das Schlimmste, was ein Mensch tun kann! Hat mich nicht davon abgehalten. Im Gegenteil!

Verbotenes ist umso verführerischer.

Manche Dinge lernt der Mensch einfach nie. Aber gerade Risikoabwägung muss meiner Meinung nach bis zu einem sehr hohen Grad jeder Einzelne für sich lernen, denn jeder geht damit anders um.

Und es ändert sich im Laufe des Lebens...

Wir haben bald begleitetes Fahren, da sollte man rechtzeitig Verkehrsregeln üben damit man keine falschen Impulse setzt...

Auch durchs Mitfahren lernen die Pubertisten schon einiges...Besonders wenn man erklärt was man sich in mancher Situation denkt.

Die nachfolgende Generation muss ihre Fehler zum Großteil auch wieder selbst machen. Nur aus eigenen Erfahrungen lernt man wirklich.

Wenn es anders wäre, würden Menschen schon seit vielen Jahrhunderten keine Fehler mehr machen.

Erzählen kann man noch so viel und "muss" man zum Großteil auch. Aber nicht zuviel, sonst macht man es wieder attraktiv, auch die dümmsten und gefährlichsten Fehler selbst machen zu müssen.

Was haben mich meine Eltern vor dem Rauchen gewarnt. Das Schlimmste, was ein Mensch tun kann! Hat mich nicht davon abgehalten. Im Gegenteil!

Verbotenes ist umso verführerischer.

Manche Dinge lernt der Mensch einfach nie. Aber gerade Risikoabwägung muss meiner Meinung nach bis zu einem sehr hohen Grad jeder Einzelne für sich lernen, denn jeder geht damit anders um.

Und es ändert sich im Laufe des Lebens...

 

Im Prinzip stimme ich zu.

 

Aber es geht nicht nur ums Warnen oder ums Verbieten. Es geht auch ums Vorleben.

Sehe ich auch so. Das ist sogar der wichtigste Teil davon.

Im Guten wie im Schlechten.

Leider merkt man nicht immer, was man vorlebt. Oder tut und es sieht es "falsch".

Und mal als Denkanstoß, ich wohne in der Großstadt. Jeden Morgen pendeln hier ~300.000 Landbewohner mit ihren aus Eigenheimzulage und Pendlerpauschale (auch von mir mit-) finanzierten TDIs in die Stadt ein und verpesten hier die Luft mit Stickoxiden und Ruß.

Was soll ich denen wohl an den Hals wünschen?

Solange diese Leute sich im legalen Rahmen bewegen, nichts negatives.

Aber zunächst einmal die Frage: woher weißt du, dass ~300.000 Landbewohner, die morgens nach Köln reinfahren, einen TDI fahren? Das würde mich sehr interessieren, aus welcher statistischen Untersuchung das hervorgeht. Und wie man mit der Pendlerpauschale von 30 ¢ / Entfernungskilometer ein Auto finanzieren kann, das müsstest du mir auch nochmal erklären. Kilometerkosten eines "TDIs" dürften locker bei 50 ¢ liegen. 15 ¢ pro gefahrenem Km multipliziert mit dem Steuersatz von ca. 35% ergeben 5 ¢, die man zurück erhält, also gerade mal ein Zehntel der großzügig von mir geschätzten Kosten. Die anderen 45 ¢ bezahlt der Fahrer selber. Das macht bei einer Entfernung von sagen wir mal 30 km zur Arbeitsstätte täglich 27 €, bei 220 Arbeitstagen im Jahr also knapp 6000 €. Eine Eigenheimzulage bekommt auch jeder, der in der Stadt baut. Insofern nehme ich die mal aus der Diskussion raus.

Wenn ~300.000 Landbewohner morgens nach Köln mit ihrem Auto reinfahren, um dort zu arbeiten, werden sie ihren Grund dafür haben, nicht mit den ÖFFIs zu fahren. Ich selber wohne auch auf dem Land und weiß, wie unzumutbar eine Fahrt mit den ÖFFIs z.B. nach Dortmund ist, wenn man da zur Arbeit möchte. Wenn ich zwischen halb acht und acht Uhr im MPA NRW (Haltestelle Allerstraße/LWL-Kliniken in Aplerbeck) sein möchte, muss ich um 5:35 hier zu Hause losgehen. Und nach meiner Erfahrung hat von den 3 bis 4 zu nehmenden Verkehrsmitteln immer mindestens eines eine Verspätung, so dass die theoretische Zeit der Reise in 90% der Fälle nicht eingehalten werden kann. Fahre ich mit dem Auto, benötige ich, wenn es supergut läuft, 35 Minuten, in der Regel sind es aber 45 bis 50.

Du solltest dein "Landbewohner-Bashing" einfach mal überdenken.

In jedes Auto gehört eine passende (!) Sonnenbrille als Grundausstattung.

Warum gibt's eigentlich keine Windschutzscheiben mit Dioptrien? :biggrin:

Warum gibt's eigentlich keine Windschutzscheiben mit Dioptrien? :biggrin:

:laugh: gute Frage:top:

Du solltest dein "#######-Bashing" einfach mal überdenken.

 

Ich sehe, du hast verstanden.

Ich sehe, du hast verstanden.

Die Beantwortung meiner zwei Fragen steht noch aus.

Offenbar hast du es doch nicht verstanden...

 

Immerhin hast du die wüsten Verwünschungen aus deinem ersten Beitrag editiert.

Hoffentlich reift im nächsten Schritt die Erkenntnis, dass pauschalierende Aussagen nicht zielführend sind.

So wie du das an meinem fiktiven Beispiel schön vorgeführt hast, lässt sich das auch auf die "ekelhaften" Motorradfahrer am Möhnesee übertragen.

Und jetzt wünsche ich dir noch einen schönen, entspannten Tag.

Hoffentlich reift im nächsten Schritt die Erkenntnis, dass pauschalierende Aussagen nicht zielführend sind.

Was ist an "Glücklicherweise ist es nur ein kleiner Anteil an der Gesamtheit der Motorradfahrer." pauschalisierend?

Was ist an "Glücklicherweise ist es nur ein kleiner Anteil an der Gesamtheit der Motorradfahrer." pauschalisierend?

 

Lass jetzt bitte gut sein, deine Aussage von oben war unter aller Kanone, die ist jetzt gelöscht.

Lass jetzt bitte gut sein, deine Aussage von oben war unter aller Kanone, die ist jetzt gelöscht.

:beer:

[mention=11030]jfp[/mention] :beer: Das wäre jetzt genau das Richtige! :hello:

Ich habe heute eine knappe halbe Stunde im unfallbedingten Stau verbracht. Es wurde eine breite Gasse gebildet - absolut vorbildlich. Ein recht dreister Fahrer diensteifriger Beamter in Zivil fuhr noch vor seinen mit Blaulicht fahrenden Kollegen durch die Gasse. Die kamen etwas später. Gefolgt von weiteren dreisten diensteifrigen Beamten in Zivil! Ich war sehr beeindruckt, wie viele Beamte da offenbar von zuhause aus extra zu einem ganz banalen Autobahnunfall fahren! Dank Dashcam kann ich Euch das sogar zeigen:

 

41432026yz.jpg

 

41432025pa.jpg

 

41432024sd.jpg

 

41432023er.jpg

 

 

Gruß Michael

Erstaunlich wieviele asoziale Penner bei den inzwischen deutlich angehobenenen Strafen mit dem Leben ihrer Mitmenschen spielen...

Motorräder inkludiert übrigens, aber da sieht man grad keine...

Herr Reul hat jetzt viele Vitos mit Videoüberwachung für die Polizei in NRW in Dienst gestellt...

 

Noch was zum Anschauen, Stichwort Lerneffekt.

 

Bearbeitet von Marbo

Statt Dashcam sind da Schaustoffbälle, die der Wind aus dem Beifahrerfenster weht, deutlich spaßiger. Oder Plüschwelpen. Hab ich aber noch nicht ausprobiert. Die ganze Fremdaufregerei ist mir dann doch zu freudlos.
Statt Dashcam sind da Schaustoffbälle, die der Wind aus dem Beifahrerfenster weht, deutlich spaßiger. Oder Plüschwelpen. Hab ich aber noch nicht ausprobiert. Die ganze Fremdaufregerei ist mir dann doch zu freudlos.

Da würdest du auch mit ziemlicher Sicherheit Probleme zumindest bezüglich einer Ladungssicherheit - möglicherweise im Zusammenhang mit einer Verkehrsgefährdung - oder sogar bezüglich eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bekommen. Lass es besser bleiben, das lohnt nicht.

  • 1 Monat später...

Den Dietzenbacher der vor längerer Zeit mit 244 in eine Baustelle gefahren ist erwartet jetzt eine Anklage wegen eines illegalen Strassenrennens, und das ist auch gut so...

 

https://www.hessenschau.de/panorama/tempo-244-baustellen-raser-von-der-a3-wegen-illegalen-rennens-angeklagt,baustellen-raser-anklage-100.html

Da würdest du auch mit ziemlicher Sicherheit Probleme zumindest bezüglich einer Ladungssicherheit - möglicherweise im Zusammenhang mit einer Verkehrsgefährdung - oder sogar bezüglich eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bekommen. Lass es besser bleiben, das lohnt nicht.

Danke!

Wenn dadurch irgendwas passiert... naja ich spinne den Gedanken mal besser nicht zu Ende

 

 

 

Edit

Ansonsten zum Thema.

Die letzten 3 Tage mitm Iveco 1500 Kilometer auf der Autobahn abgerissen.

Mal abgesehen davon, dass ich die Karre am liebsten in irgendeinem See oder Fluss versenkt hätte ist quasi nix passiert.

 

Alle Brav, nur Kleinigkeiten wie ein Standstreifenüberholer, paar Idioten in der 2m-Baustelle mitm Transporter. Und nen Mittelspurschleicher auf der A7 mit 50km/h.

Peanuts.

Den Dietzenbacher der vor längerer Zeit mit 244 in eine Baustelle gefahren ist erwartet jetzt eine Anklage wegen eines illegalen Strassenrennens, und das ist auch gut so...

 

https://www.hessenschau.de/panorama/tempo-244-baustellen-raser-von-der-a3-wegen-illegalen-rennens-angeklagt,baustellen-raser-anklage-100.html

Kompletter Schwachsinn getrieben von populistischen Gedanken - Rennen= min 2 Fahrer, alles andere Raser....

Kompletter Schwachsinn getrieben von populistischen Gedanken - Rennen= min 2 Fahrer, alles andere Raser....

Ein illegales Autorennen ist ein Rennen gegen jemand anderen, Beschleunigungsrennen an der Ampel oder ein Rennen gegen die Uhr.

 

Jemand der in einer Baustelle die vmax seines Autos ausschöpft und abzüglich der Toleranz 244km/h fährt macht nix anderes als das.

Aus welchem Grund fährt man sonst in einer Autobahnbaustelle laut Tacho vermutlich irgendwas um 260-270km/h?

 

Und es ist gut so, dass es auch so gewertet und bestraft wird. Dass so jemand trotzdem wieder in den Besitz einer Fahrerlaubnis kommen kann ist eigentlich schon schlimm genug.

 

P.S

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Klage gegen diese Passage (§ 315 d Absatz 1 Nr.3 StGB) beim Bundesverfassungsgericht anders gewertet werden wird als beim Bundesgerichtshof.

 

Was daran bitteschön populistisch sein soll erschließt sich mir wirklich nicht..........

Bearbeitet von Leon96

Sehe ich genauso.

Aus welchem Grund fährt man sonst in einer Autobahnbaustelle laut Tacho vermutlich irgendwas um 260-270km/h?

 

Was gut in diese Zeit passen würde: wegen "Ist mir doch scheißegal, für mich gelten Regeln nicht, die wurden von denen da oben erstellt, die mir nicht in meine Freiheiten reinzureden haben."

Wahrscheinlich einer der Gründe, wegen derer es auch Gewalt gegen Rettungsdienst etc. gibt. "Mein Leben, meine Freiheit", nicht anerkannte Autoritäten, Egoismus bis ins Alleräußerste...

 

Oder einfach nur Dummheit. Wobei das eine das andere keineswegs ausschließt.

 

Aber so oder so: es ist erst einmal "nur" eine Anklage, ein Vorwurf, der vor einem Gericht standhalten muss.

Und dass die Anklagen und auch immer öfter die Urteile in solch krassen Fällen schärfer werden, finde ich nicht grundsätzlich schlecht.

Blöd wird es erst, wenn die Anklage so scharf ist, dass sie vor Gericht nicht standhalten kann und das Urteil deswegen ggf. "zu milde" ausfällt. Dann geht der Schuss nach hinten los.

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