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1.300 km Autobahn oder Verkehrserziehung für Schwererziehbare ?

Empfohlene Antworten

Wenn mein oder eines anderen Saab 270 oder 290 macht, ist das doch auch selbst erarbeitet ;)

 

Die Frage nach der Notwendigkeit des Todes eines Menschen lässt sich imho halt nicht anhand Zahlen udgl. erörtern. Es ist immer ein persönliches Schicksal, und sei es die Folge eines Fehlers - den wir alle begehen könnten. Nicht rasen, nicht übermüdet fahren, nicht übermütig sein, nicht niederen Instinkten folgen - einfach eine falsche Einschätzung und dazu eine Ablenkung - das geht dann im dümmsten Fall ganz schnell.

 

Wer will von sich behaupten, dass alles was er je tat, nie hätte ins Auge gehen können?

 

Um anderen ein konsequent fahrlässiges Verhalten zu attestieren oder deren rechtes Gebahren auch nur in Frage zu stellen, gehört mehr als eine persönliche Einschätzung eines lediglich skizzierten Ereignisses dazu.

Es passieren ja auch viele Unfälle , weil die Fahrer sich überschätzen in ihren Fahrkünsten . Von null auf hundert unter 5 sec ist ja nicht so das Problem , aber von hundert auf null . Selbstverständlich gibt es auch andere Ursachen wie z.B. ein Tier rennt in die Fahrbahn , doch das kann auch geübten Fahrern zum Verhängnis werden . Ein jährliches Fahrsicherheitstraining wäre auf alle Fälle hilfreich, dass so mancher Unfall vermieden werden könnte .

Leider gibt es auch eine ganze Reihe Unbelehrbarer . Wir waren ja zumindest früher auch nicht nur brav , allerdings die Autos hatten auch nicht so viel Leistung wie heute und der Verkehr war bedeutend weniger , da hatte man wohl doch noch etwas mehr Glück .

Ich verurteile ja keinen, wenn er mal über 200 k/mh auf der Autobahn fährt , wenn es die Umstände zulassen , ist das schon in Ordnung . Nur dies unüberlegten Überholmanöver im Überholverbot - unübersichtlichen Kurven und solche Dinge , so etwas ist einfach nur verantwortungslos und bringt andere in Gefahr . Aber ich denke mal, in unseren Reihen befinden sich keine Verkehrsraudis , hier wird vorausschauend gefahren :smile: .

Wir waren ja zumindest früher auch nicht nur brav , allerdings die Autos hatten auch nicht so viel Leistung wie heute und der Verkehr war bedeutend weniger , da hatte man wohl doch noch etwas mehr Glück .

Und es gibt heute viel mehr Ablenkungen. Die Bedienung mancher Fahrzeuge ist teilweise völlig unnötig kompliziert. Jeden Tag sehe ich eine Unzahl von Leuten, die am Handy rumspielen. Es wird alles nicht einfacher.

Auf dem Radl ist das Tempo selbst erarbeitet und viel befriedigender.

 

Ja? Hast so einen “Stimulator” aufm Sattel? Wie lang? :top:

Eine gewisse Sensationsgier steckt hinter solchen Artikeln leider auch immer.

Es fasziniert uns halt auch irgendwie.

Alleine die Zahlen! 400m. 80m.

Alleine das Bild! Total kaputtes Auto! Und der nicht zu sehende, verletzte oder tote Fahrer bzw. Passagiere.

Das ist letztlich die gleiche Sensationsgier, die Gaffer antreibt. Nur, dass die vor Ort sind und leider immer öfter im Weg stehen und "wir" vor dem PC sitzen.

Die praktisch gleiche Faszination macht für manche den Nervenkitzel aus, so schnell zu fahren. Das Risiko reizt sie.

Das komplette Gegenteil davon ist, das Risiko einfach komplett auszublenden.

 

Man wird diese Faszination für schnelles Fortbewegen aus dem Menschen wahrscheinlich nie ganz heraus bekommen.

Man kann wohl nur versuchen, auf die Menschen einzuwirken, damit sie zumindest im öffentlichen Verkehr das Risiko minimieren, indem sie sich in allererster Linie dessen bewusst sind und Respekt davor haben.

Alles Weitere muss letztlich bei und in jedem Einzelnen geschehen. Oder halt nicht.

Bei all diesen Horrorcrashs ist es doch erstaunlich, dass es heutzutage

sehr viel weniger Verkehrstote gibt als in den 50er/60er Jahren, obwohl

gleichzeitig der Fahrzeugbestand gewaltig gestiegen ist. Zudem ist bei

allen Verkehrsteilnehmer"arten" die Quote immer weiter am Sinken, nur

bei den Rad- und E-Bike-Fahrern steigt sie.

 

Es ist nur so, dass unsere Medien sich den Teufel um einen verunglückten

Radler scheren, aber ein richtig schlimmer Autounfall mit möglichst vielen

Toten ist der Revolverpresse sehr willkommen. Das bringt Quote. Und die

zahlreichen Online-Portale sind da nicht besser.

Bei all diesen Horrorcrashs ist es doch erstaunlich, dass es heutzutage

sehr viel weniger Verkehrstote gibt als in den 50er/60er Jahren...

 

Liegt möglicherweise an der Crashsicherheit des aktuellen Fahrzeugbestandes?

Klar, die Autos sind sicherer geworden. Mit einem 50er Jahre Auto

konnte es reichen, mit 30 km/h gegen ein Hindernis zu fahren, aber

ohne Gurt und Kopfstütze evtl. Genickbruch. Auch waren die Autos

bezüglich Fahrwerk kritisch. Da flog mancher aus der Kurve, wo

ein modernes Auto ohne Probleme in der Spur bleibt.

... und das, obwohl zumindest der Beifahrer häufig einen praktischen Haltegriff am Armaturenbrett hatte!:biggrin:
Und es gibt heute viel mehr Ablenkungen. Die Bedienung mancher Fahrzeuge ist teilweise völlig unnötig kompliziert. Jeden Tag sehe ich eine Unzahl von Leuten, die am Handy rumspielen. Es wird alles nicht einfacher.

Das ist aber ein wenig widersprüchlich.

Wenn die Bedienung des Fahrzeugs so kompliziert ist, wie kann ich dann am Handy rumspielen?

Meine Ex-Frau fuhr eine Zeit lang einen 3er BMW (2015er oder so) mit Screen tief im Mittelkonsolentunnel, dessen Ablesen und Bedienen auch per Joystik imho x-fach riskanter war, als das Handy am Ohr zu haben.
... und das, obwohl zumindest der Beifahrer häufig einen praktischen Haltegriff am Armaturenbrett hatte!:biggrin:

 

Wichtiger Einwand! ;-))

 

Ich mag die Denke, das bierernste Verkehrserziehe hier nervt bissel.

Aber letztlich gibt das die Threadüberschrift ja schon so vor.

 

Der Fall, den du aus deiner Kindheit schildertest ging mir noch nach...

Da brauch man erstmal ein Weilchen gar nix zu sagen.

 

Ich durfte als noch recht frischer Fahrer mal mitten in der Nacht auf wenig befahrener Landstraße durch den Wald 3 junge Russen - damals waren die noch bei uns stationiert - deren Polski-Fiat ein Baum ausbremste auffinden. Einer überlebte.

Sowas brennt sich ein.

 

Wegen deiner Schilderung kam mir noch was aus meiner Kindheit hoch:

Im Stadtverkehr beim linksabbiegen wollte eine 250er MZ blöderweise gerade das Auto meiner Eltern links überholen, blieb an der vorderen cromblitzenden Stoßstangenecke hängen und die beiden Aufsitzenden lederte es über das Kopfsteinpflaster.

Beide gesund, aber ich fand das schon heftig von meiner hinteren Bank aus.

Gut, wenn man sowas immer mal wieder erinnert und vorsichtig bleibt.

Da brauch man erstmal ein Weilchen gar nix zu sagen.

 

So geht es mir jedesmal selbst, wenn in mir irgendetwas diese Erinnerung triggert. Niemand hat ein Recht, sich feixend über jemanden zu erheben, dem solches passiert ist. Egal, was für ein Vollidiot er im entscheidenden Moment auch gewesen sein mag.

... das bierernste Verkehrserziehe hier nervt bissel.

Aber letztlich gibt das die Threadüberschrift ja schon so vor.

 

Noch schlimmer als die Überschrift des Threads ist ja wohl öffentlichen Straßenverkehr als Rennstrecke anzupreisen :mad:

Das fahrlässige Gefährdungspotential dahinter lässt mich schaudern !

Siehe:

[ATTACH=full]86641[/ATTACH]

 

Mit dem 900 verträgt er sich schon ganz gut...Ich hoffe, der erzählt ihm nicht zu viele Geschichten von ehemaligen Rennstrecken im Odenwald, dafür ist der neue nicht so gebaut.

 

Oh Moment - ist das nicht genau einer derjenigen, die hier so erzieherisch unterwegs sind?

 

Wieso ich das schreibe ?

Weil man dieses belehrende Fingerzeigen überhaupt nicht braucht, insbesondere wenn ein Mensch oder Menschen dabei gestorben sind und man die Umstände nicht genau kennt - es braucht es keine Besserwisserei oder schlaue zynische Sprüche über die vermeintlichen „Raser“.

Tja, da glaubst Du nun das Du mir ans Bein pinkeln kannst...

Dabei kannst Du nicht lesen oder verstehst das gelesene jedenfalls nicht.

Es gibt im Odenwald insgesamt 3 Bergrennstrecken, Zotzenbach, Krähberg und Eberbach.

Hier wurden bis in die 70ger Bergrennen ausgetragen.

Natürlich sind das öffentliche Straßen auf denen man Autofahren kann.

Ich kenne diese Strecken schon ewig, sowohl mit Auto, Motorrad oder in den letzten Jahren fast nur noch mit dem Rennrad.

So vorsichtig und umsichtig wie ich das empfehle ist das völlig ungefährlich.

Natürlich halte ich mich an die Verkehrsregeln, insbesondere an Paragraph 1 StVO...

Ich habe noch nie jemanden geschädigt, ich habe keine Punkte, ich hatte noch nie eine Führerscheinsperre und seit ewigen Zeiten keine Geschwindigkeitsüberschreitungsstrafzettel, auch keine anderen.

Ich habe auch hier im Forum seit vielen Jahren für defensives Fahren geworben.

Ich weiß echt nicht was Du willst .

 

Verstehe auch nicht, warum solche Angriffe hier geduldet werden, aber das ist ein eigenes Thema.

 

Noch schlimmer als die Überschrift des Threads ist ja wohl öffentlichen Straßenverkehr als Rennstrecke anzupreisen :mad:

Das fahrlässige Gefährdungspotential dahinter lässt mich schaudern !

Siehe:

 

 

Oh Moment - ist das nicht genau einer derjenigen, die hier so erzieherisch unterwegs sind?

 

Wieso ich das schreibe ?

Weil man dieses belehrende Fingerzeigen überhaupt nicht braucht, insbesondere wenn ein Mensch oder Menschen dabei gestorben sind und man die Umstände nicht genau kennt - es braucht es keine Besserwisserei oder schlaue zynische Sprüche über die vermeintlichen „Raser“.

Bearbeitet von Marbo

Ich vermisse meine Fahrten, morgens um 5:00 mit 230 km/h auf der A7 zur Firma alle 2 Wochen.....und wenn es hier wieder thematisiert wird, da ist die leer von Memmingen bis Würzburg....

 

Ein geiles Gefühl ......besonders die S-Kurven auf der Strecke.....

Bearbeitet von SAABY65

Ich hab Dich auch lieb...
Ich vermisse meine Fahrten, morgens um 5:00 mit 230 km/h auf der A7 zur Firma alle 2 Wochen.....und wenn es hier wieder thematisiert wird, da ist die leer von Memmingen bis Würzburg....

 

Ein geiles Gefühl ......besonders die S-Kurven auf der Strecke.....

 

Ist ein schöner Beitrag der gut zeigt um was es geht.

Bearbeitet von Marbo

Der Religionskrieg an sich galt ja vor rund 800-500 Jahren mal als echt hippe und angesagte Sache. Aber das ist natürlich OT :biggrin:
Ich hab Dich auch lieb...

Ich Dich auch - alles halb so schlimm - in der Auseinandersetzung liegt die Würze..... auf ein Bier nach Corona / Impfung - ich denke, wir sind alle nicht so, wie das hier digital rüberkommt...

Bearbeitet von SAABY65

Ich vermisse meine Fahrten, morgens um 5:00 mit 230 km/h auf der A7 zur Firma alle 2 Wochen.....und wenn es hier wieder thematisiert wird, da ist die leer von Memmingen bis Würzburg....

 

Ein geiles Gefühl ......besonders die S-Kurven auf der Strecke.....

 

Mit welchem Gefährt? :confused:

Mit welchem Gefährt? :confused:

Gtd

Gtd

 

Golf :eek::confused:

Golf :eek::confused:

 

Einer, der mir mal nen Lancia verkauft hat, fuhr mit mir in seinem Erdbeerkörbchen #1 zum Standort des Autos. Bei geschätzenen 170-175 km/h eierte die Tachonadel um die 210 ;)

Golf :eek::confused:

Klar, ne geile Kiste.... Fahrwerk 1A .... wollte keinen Passat .... bin in Großstädten alleine unterwegs und brauche nur meinen Comp..... damit in IT, CH, F unterwegs - voll zufrieden...

 

Sportfahrwerk und Performance ok - und die Sportsitze sind echt gut - 1000km am Stück, kein Problem...

 

Um auf die Strecke von oben zurückzukommen 367 km von Tür zu Tür (60 km Landstrasse) 1:53 min - das war die beste Zeit - normalerweise 2:25 min mit 2 Raucherpausen (ich rauche weder in Autos, noch in Häusern)

Bearbeitet von SAABY65

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