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900I FTP CV1991, da mußte man einfach mal blöd ran

Empfohlene Antworten

Am 18.10.2026 um 08:23, klaus hat gesagt:

Richtig. Irgendeine NoName -Sonde passt rein physisch auch rein, aber funktioniert eben ausog. Gründen nicht.

Das "NoName" wäre dabei gar nicht mal so mein Problem, solange es eben eine Titandioxidsonde ist.

Hingegen würde auch die tollste Zirkonium-Markensonde wohl eher wenig helfen.

Am 18.10.2026 um 07:24, bantansai hat gesagt:

Das hatte ich mir angesehen und das Kabel ist ja eben nicht Masse, die Schirmung darum.

Klar, das einpolige Kabel zur Sonde ist nicht Masse, sondern "transportiert" das Sondensignal.

Das Kabel ist eher wie eines der bekannten Runden Antenenkabel aufgebaut. Innen ist eine Ader, und außen herum die Schirmung.

Diese Schirmung muss penibel auf Masse liegen, und bekommt diese dazu von dem o.g. (Masse)Punkt 201.

Am 18.10.2026 um 07:24, bantansai hat gesagt:

Sowas habe ich dann im englischsprachigen Raum gefunden:

"Dieser Sensor erzeugt keine Spannung. Stattdessen erhält er eine Zufuhr von der Heizspannungsversorgung und nutzt den Widerstand des Sensors, um ein Spannungssignal an das Steuergerät zu liefern"

Da, wird ein Schuh draus.

Sorry, NEIN. Das hat sich einfach nur jemand so gedacht, weiter nichts.

Das WHB sogt etwas völlig anderes.

Und es wäre auch elektrisch völlig unsinnig, die Versorgung über solch einen Wald- und Wiesenanschluss wie die Heizung der Sonde zu führen. Allein die Unterschiede im Spannungsabfall auf dem Kabel zwischen aktiver und inaktiver Sondenheizung würden dort jede Lambda-Messung völlig aus dem Ruder laufen lassen.

Der Stromkreis, über den der Lambda-Wert ermittelt wird, sieht wie folgt aus:

Steuergeräte-Masse Pin 4 => Massepunkt G7 (oben "201" genannt) => Motorblock => Sonde => (geschirmtes) Sondenkabel => Steuergeräte-Eingang Pin 23

grafik.pngJa, dass die Sonde Masse über ihr Gehäuse bekommt, ist nicht gezeichnet. Wäre auch schwer möglich, weil es eben auch kein gesonderter Massepunkt im Schaltplansinne ist.

Viel wichtiger ist, was hier NICHT gezeichnet ist, und zwar eine Verbindung zwischen Sondenheizung und Sonde.

Und um Fehlmessungen aufgrund von Spannungsabfällen, z.B. beim Schalten der Einspritzventile, zu vermeiden, verwendet man dazu (eigentlich immer, nicht nur hier bei der CU) am StG für die Sonde auch einen eigenen Masseanschluss. Nur wenn, wie oben schon geschrieben mal bei mir am TuCab, diese eine Masseschelle am G7 nicht wirklich sauber Kontakt hat, dann funktioniert der Spaß nicht mehr so wirklich. Ob da irgendwo zwischen Akku und Motor auf der Masse 1 oder 2 Volt abfallen, das interessiert zumindest die Lambda-regelung nicht die Bohne.

  • Autor

So erdacht ist das nicht. Eine Widerstandssprungsonde auch eine Lucas kann keine Spannung erzeugen

Und da bleiben wir beim WHB Spannung Lambdasonde 0-1Volt, woher kommen die 1Volt?

Bei laufendem Motor an Pin 23 eben diese 0-1Volt als Signal, wohl gemerkt bei laufendem Motor, logisch erst da wird ja auch ein Gemisch geregelt.

Wenn die Sonde jedoch wirklich 0-1Volt aktiv liefert, woher? Kan eine Widerstandssprungsonde ja nicht.

Aus Deiner Erklärun, die Masse der Sonde geht über pin 23 in die ECU, Angemerkt aufgrund der Sondenart noch ein Widerstand dazwischen, das gibt niemals zu keinem Zeitpunkt nie und nicht 1 Volt an pin 23.

Wenn legt das Steuergerät selber auf das Kabel Spannung und mißt den Spannungsabfall zu Lambdamasse an 23.

Wenn dem so wäre wäre das im WHB doch einfach zu beschreiben gewesen

Ich finde das WHB da in der Erklärung nicht echt erhellend.

Auch das mit dem Massepunkt eschließt sich mir, nennt sich ja später Referenzmasse, das lediglich bedeutet, fällt hier die Masse um 1-2 Volt ab rechnet die Ecu mit diesem Abfall ihr Soll

In diesem Schaltkreis kann nichts weiteres die Masse weiter beeinflussen außer der Schaltkreis selber. diese Referenzen gibt es auch für Hallsensoren Kühlmittelgeber und und und.

Diese Masse bildet dann auch immer die Schirmung einer zuständigen Sensorleitung.

Aber lassen wir das erst mal, bin noch zur Zeit am 2. Schweller FT.

Ich will das Ding schnell in der Garage haben, um mich um wichtigere Dinge an den CV zu Kümmern, das mit aktuellem Handycap.

Später stellt sich dann raus, alles viel schlimmer, dan ist das mit der Lamda auch schnuppe, wenn er widererwarten doch zerlegt wird :-)

Lambda.JPGDiese Frage sei aber erlaubt, in welchen Stromkreis?

Damit ist das aus dem englischen Bereich nicht mehr abwegig, ich zumindest sehe da weit und breit nur einen anderen Stromkreis.

Im Schaltplan halt eine Lambdasonde "eingemalt", in der genauso wenig sinvoll wie zur Auspuffmasse irgendwas zur Heizung dargestellt werden kann.

In diesem Zusammenhang, warum ist der Widerstand der Heizung für die ECU so wichtig und völlig anders als bei den Boschsonden?

Bearbeitet von bantansai

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Und da bleiben wir beim WHB Spannung Lambdasonde 0-1Volt, woher kommen die 1Volt?

Die Spannung liefert das StG.

Ich gehe davon aus, dass es an der Stelle im StG entweder eine fixe Spannungs- oder eine fixe Stromquelle gibt, hinter welcher als Spannungsteiler ein interner Widerstand und die Sonde sitzen.

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Wenn die Sonde jedoch wirklich 0-1Volt aktiv liefert, woher? Kan eine Widerstandssprungsonde ja nicht.

Richtig: Die Sonde kann da nichts liefern, nur das StG

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Aus Deiner Erklärun, die Masse der Sonde geht über pin 23 in die ECU, Angemerkt aufgrund der Sondenart noch ein Widerstand dazwischen, das gibt niemals zu keinem Zeitpunkt nie und nicht 1 Volt an pin 23.

Was es da an der 23 gibt, hängt einfach davon ab, wie das StG an der Stelle dahinter aufgebaut ist.

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Wenn legt das Steuergerät selber auf das Kabel Spannung und mißt den Spannungsabfall zu Lambdamasse an 23.

Exakt so. Anders kann eine Widerstandssonde nicht funktionieren.

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Wenn dem so wäre wäre das im WHB doch einfach zu beschreiben gewesen

Ich finde das WHB da in der Erklärung nicht echt erhellend.

Die WHBs erklären ja auch nicht, wie die StG intern funktionieren. Aus Sicht der WHB sind die Dinger eine ClosedBox.

Am 18.10.2026 um 15:59, bantansai hat gesagt:

Auch das mit dem Massepunkt eschließt sich mir, nennt sich ja später Referenzmasse, das lediglich bedeutet, fällt hier die Masse um 1-2 Volt ab rechnet die Ecu mit diesem Abfall ihr Soll

Genau, für die Lambdaauswertung ist das rein technisch betrachtet ein Referenz- und kein Massepunkt.

Wenn ich von der Lambdaregelung bei meinem 8V ausgehe, ist es so, dass das StG eine fixe Spannung von 4,5 V an die Sonde speist, die dann durch die Spannung, die die Sonde erzeugt, moduliert und vom StG verarbeitet wird. IHMO, damit das StG in einer leichter zu verarbeitende Spannungsgröße arbeiten kann? Oder failsafe, damit auch ohne eine Sondenspannung, z.B. bei deren Ausfall, immer noch ein mittlerer Wert für die Gemischbildung existiert?

  • Autor
Am 18.10.2026 um 16:23, René hat gesagt:

Die Spannung liefert das StG.

Ich gehe davon aus, dass es an der Stelle im StG entweder eine fixe Spannungs- oder eine fixe Stromquelle gibt, hinter welcher als Spannungsteiler ein interner Widerstand und die Sonde sitzen.

Richtig: Die Sonde kann da nichts liefern, nur das StG

Was es da an der 23 gibt, hängt einfach davon ab, wie das StG an der Stelle dahinter aufgebaut ist.

Exakt so. Anders kann eine Widerstandssonde nicht funktionieren.

Die WHBs erklären ja auch nicht, wie die StG intern funktionieren. Aus Sicht der WHB sind die Dinger eine ClosedBox.

Genau, für die Lambdaauswertung ist das rein technisch betrachtet ein Referenz- und kein Massepunkt.

ich bleibe dabei meine Sonde ist passend, abgezogen kommen da 1 Volt an von der ecu nix messbares, ein mal schwarz 1x grün. Gemessen mit braubarem Multimeter!

Wher kommen 1Volt, es ist eine Wiederstandssprungsonde.

Schließe ich das an das Auto an zeigt Tech2 0V und mager, Soll müsste 1V fett.

So what, könnte es doch so sein, das Motorsteuergerät misst hochohmig und zieht die 1 Volt auf 0 und das kommt doch aus einem anderen Stromkreis.

Es soll ja nicht hab Recht oder so werden, das System läuft doch anders dafür muß ich doch das innere einer ECU nicht kennen.

Ich komm doch auch erst von einem sporadisch nicht angesteuerten ESV auch erst auf das Bauteil im Inneren, nicht lange her.

Ich mag mich mit sowas gern beschäftigen, erinnere dich mal an Deine Hilfe CCU.

Mittlerweile bin ich so tief in Homeassistant mit MqTT, Modbus, matter den ganzen programierten esp32, selbstgebauter Canbus meiner Viessmannheizung.

All das sol nichts heißen, ich möchte Dinge verstehen und traue mir das zu früher oder später tiefgründig zu schaffen.

Am 18.10.2026 um 16:35, patapaya hat gesagt:

Wenn ich von der Lambdaregelung bei meinem 8V ausgehe, ist es so, dass das StG eine fixe Spannung von 4,5 V an die Sonde speist, die dann durch die Spannung, die die Sonde erzeugt, moduliert und vom StG verarbeitet wird. IHMO, damit das StG in einer leichter zu verarbeitende Spannungsgröße arbeiten kann? Oder failsafe, damit auch ohne eine Sondenspannung, z.B. bei deren Ausfall, immer noch ein mittlerer Wert für die Gemischbildung existiert?

Der 8V, wie auch alle Bosch-16V, die ganzen 9k und der Großteil dessen, was da so herum fährt, taugt hier leider nicht zum Vergleich.

Denn die haben alle Zirkoniumsonden verbaut, welche als Spannungsquelle arbeiten. Die Lucas hingegen verwendet (siehe oben) eine Titandioxidsonde, welche als Widerstandssonde arbeitet.

Oliver, wir telefonieren besser mal.

  • Autor

Lambdasonde für Volvo 240, 740, 940 B200F/B230F/B230FD/B234F 88–

schon mal recherchiert, da bekäme ich dann 2 für den Preis von einer hier in D.

Ja die Sauger Volvos waren großenteils mit Bendix/Regina/Siemens unterwegs.

Zu lesen wäre das übersetzt da in der Beschreibung für uns, Saab900 90-94 mit System Lucas

Bearbeitet von bantansai

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