Alle Beiträge von LCV
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Damit das alles reibungslos und unfallfrei funktioniert, nur damit ein paar Ingenieure ihren Spaß haben und Politik, Industrie und wer weiß wer noch neue Möglichkeiten der Überwachung und Ausspionierung bekommen, müssten ja unglaubliche Summen investiert werden. Gibt es da auf dieser Welt nicht wichtigere Baustellen? Da aber möglicherweise schon einige vom "ferngelenkten" Bürger träumen, wird das wohl irgendwann kommen. Das alles gäbe einen guten Stoff für Endzeit-Krimis, wo alles ferngesteuert durch die Gegend taumelt, aber ein paar Revoluzzer mit alten Autos den Aufstand proben. Ich habe keinen Zweifel, dass alles technisch machbar ist. Aber umso größere, dass diese Technologien dem Missbrauch Tür und Tor öffnen.
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Frage von Unwissenden
Wer schon mal an einem Lancia Thema 3.0 V6 die Zahnriemen samt Spannrollen wechseln wollte, musste feststellen, dass dies sehr kompliziert ist und viel schwieriger als beim fast baugleichen Motor im Alfa 164. Mein Kfz-Meister arbeitete nie bei Lancia (oder SAAB), aber er bekommt alle notwendigen Infos aus dem Internet. Deshalb hat er bis jetzt jede Arbeit hervorragend erledigt. Dass dies nicht auf alle Werkstätten zutrifft, ist auch klar. Aber man findet schnell heraus, wer wirklich gut ist.
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Frage von Unwissenden
Zunächst muss man unterscheiden, ob das "Basteln" eine Notwendigkeit ist und unter Zeitdruck steht oder, ob es sich um ein Hobby handelt, das Auto nicht am nächsten Tag wieder laufen muss, weil man ja noch ein oder mehrere Alltagsfahrzeuge hat. Beim Hobby geht es darum, einen Ausgleich zum Beruf zu finden, evtl. als Laie die Genugtuung zu haben, es trotz fehlender Ausbildung geschafft zu haben. Zeit darf man nicht rechnen, weil eben Freizeit. Geht es um das Alltagsfahrzeug, hat man nicht die Zeit. Also in die Werkstatt. Da man als Laie auch deutlich länger für eine Reparatur braucht als der Fachmann, zumal wenn man keine Hebebühne und sonstiges Gerät und Werkzeug besitzt, relativieren sich die Werkstattpreise. In der Zeit, in der man selbst Hand anlegt, kann man ja vielleicht anderweitig mehr Geld verdienen. Wir reden nicht von Neuwagen mit Restgarantie. Aber nach meiner Erfahrung sind markenfreie Werkstätten oft geschickter bei Problemlösungen als markenspezifische "Teiletauscher". Da in der freien Werkstatt viele verschiedene Autos repariert werden, haben die Mechaniker einfach mehr Erfahrung. Und sie sind meist preiswerter. Ich gehe zu einer, wo nur Vater und Sohn, beide Kfz-Meister, tätig sind. Kein Azubi pfuscht an meinem Auto herum. Was aber bei den meisten Werkstätten eher schlecht ankommt, ist wenn Kunden dem Meister erklären wollen, wie er arbeiten muss. Oft spricht auch für die Werkstatt, dass man ja eine gewisse Garantie auf die Arbeit bekommt, während man selbst u.U. aus Unwissenheit womöglich den Schaden noch vergrößert.
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SAAB 9000 meets Lancia Thema & Co.
Hallo Kurti, danke für Deine Einschätzung. Ich muss bei der Planung zunächst davon ausgehen, dass die LCV-Mitglieder weltweit verstreut sind. Egal wo ein Event stattfindet, für den größten Teil ist die Anreise zu weit. Gehe ich nun vom Standort Coburg aus, wird kaum jemand mehr als 150 km Anreise akzeptieren, wenn es eine 1-Tages-Veranstaltung ist. Wie soll das gehen? Am Sonntag frühmorgens losdüsen, dann 3 Stunden mit anderen zusammentreffen und gleich wieder heim? Das ist nur Stress und den Sprit nicht wert. Ohne Übernachtung ist das also kaum zu machen. Sowohl Lancia als auch SAAB gehören zu den Raritäten. In meiner Region gibt es so gut wie keine Lancias mehr im Straßenbild und wenn auch SAAB noch etwas eher anzutreffen ist, sind die Leute größtenteils nicht an Clubs oder Foren interessiert. Was ich hier so sehe, sind fast alle SAAB-Fahrer Ü50, eher noch älter. Das sind Leute, die das Auto fahren und fertig. Wenn irgendetwas mit dem Auto ist, gehen sie in die Werkstatt, inzwischen zu Opel. Die fahren auch keinen 96, sondern 9.3 + 9.5 oder Cabrio. In unserer Region kenne ich zwei 900. Als ich einen 99 TU hatte (bis 1990), da war ich der Einzige weit und breit, schon damals. Was die Treffen selbst angeht, so arbeite ich möglichst mit ortsansässigen Mitgliedern ein Programm aus. Das wird aber nicht stur durchgezogen, sondern wetterabhängig umgesetzt. Wir haben immer etwas in Reserve, falls es regnen sollte.Deshalb lege ich auch keinen Wert darauf, 100 oder mehr Autos zusammen zu bringen. Das kann auch Ärger geben, da man in unserem schönen Staat nur mit bis 15 Autos Kolonne fahren darf. Sind es mehr, muss man ein Jahr vorher beginnen, sich mit Regierungspräsidenten wegen einer Sondergenehmigung herumzuschlagen. Mein Eindruck ist eher, dass das Angebot an Treffen, Messen, Teilemärkten, Dorffesten mit Oldtimern usw. inflationär ist. In Oldtimer Markt findet man oft bis zu 100 Veranstaltungen an einem Wochenende. Nicht propagierte sicher mindestens genauso viele. Ich habe da auch jahrelang Veranstaltungen bekannt gegeben. Resonanz gleich Null. MOTOR KLASSIK ist noch schlimmer. Die geben ein Heft heraus, das so spät kommt, dass für Treffen im ersten Halbjahr der Anmeldeschluss schon vorbei ist. Außerdem lege ich keinen Wert auf unangemeldete Spontanbesucher. Im Gegensatz zu SAAB gibt es bei Lancia eine viel größere Bandbreite bezüglich des Wertes. Natürlich gibt es Autos, die nur einen Tausender wert sind, aber auch welche, die die Millionengrenze bereits überschritten haben. Wer nun mit Aurelia Spider oder einem Lambda zu einem Treffen fährt, will nicht unbedingt im Vorfeld schon professionelle Autodiebe darauf hinweisen. Ich denke, es hängt von der Automarke ab, wie die Leute zu Events stehen. Bei Lancia sehe ich eher den Trend, dass immer weniger jüngere Leute sich damit befassen. Die älteren, meistens in Rente, sind sogar am leichtesten für unsere Reisen nach Spanien/Portugal zu begeistern. Die können einfach mal 14 Tage wegfahren. Es gibt auch keine finanziellen Bedenken. Solange die Gesundheit mitspielt, geht das ganz gut. Hier begrenze ich sogar auf 5 Autos in einer Gruppe. Vor Ort können es dann schon deutlich mehr sein, aber es ist auf so langen Strecken nicht schön, in größeren Kolonnen zu fahren. Oft ergeben sich auch Fahrgemeinschaften. Statt mit 3 Autos und je 1 Person fährt man zu dritt mit einem Auto, wechselt sich beim Fahren ab und teilt die Kraftstoffkosten. Zur richtigen Zeit und abseits des Tourismus bekommen wir auch in 4- oder 5-Sterne-Hotels sensationelle Preise. 14 Tage Spanien kosten kaum mehr als ein Wochenende in Norditalien. Trotz weiter Anreise. Viele jüngere Leute sind auch nicht bereit, mehr als 250 km am Tag zu fahren. Wir teilen die Anreise von ca. 2.000 km auf 3 Tage auf und das geht ganz ohne Stress. Aber es ist auch klar, dass bei den jüngeren Leuten Job, Jahresurlaub, Schulferien usw. hinderlich sind. Herbsttreffen sind auch schwieriger als Frühjahrstreffen. Man ist irgendwie "satt", hat womöglich im Urlaub zu viel Geld ausgegeben oder man traut dem Wetter nicht. Im Sommer geht auch nicht viel, da man während der Ferien nur wenige erreicht. Ich publiziere die Treffen nur hier, im Lancia-Forum und über den Club-Newsletter. Facebook mag vielleicht ein paar Leute bringen. Aber wer nicht bei Clubs und Foren hineinschaut, wird auch nicht gerade bei FB besonders aktiv sein. Das Problem beim 9k sehe ich darin, dass diese Baureihe noch nicht so richtig als Youngtimer und späterer Oldtimer gesehen wird. Da hat man bei Fulvia, Flavia, Flaminia kein Problem. Aber das sind Raritäten und eben weit verstreut. Der LCV hat z.B. mehr Mitglieder in Südafrika als in Baden-Württemberg. Wenn in irgendeiner Stadt ein Golf GTI Club etwas auf der grünen Wiese organisiert, wird das schon fast eine Massenveranstaltung. Aber dann muss man Mainstream-Kisten fahren. Wie Du siehst, es ist alles nicht so einfach und leider gibt es kein Patentrezept. Gruß Frank
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Blaue Umweltplakette
DPF ??? Seit wann fliegen die mit Diesel?
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9000 Automatik stellt ab
Hallo Ralf, das Auto war ein etwas überstürzter Kauf, da schnell ein Ersatz für ein anderes Auto her musste. Hätte der Wagen ein 5-Gang-Getriebe, wäre das etwas anderes. Aber mit der 4-Gang-Automatik kann und will ich mich nicht anfreunden. Es gibt dann noch ein paar Baustellen (Himmel, undichtes Schiebedach, Klima). Ich habe den Wagen als Teileträger inseriert. Keine Reaktion. Über den Preis hätte man reden können. Ich hätte das Auto auch für den üblichen Preis für LM-Felgen mit guten Reifen abgegeben. Da sich niemand gemeldet hat und die Werkstatt den Platz braucht, geht er eben in die Presse, nachdem die Alufelgen abgeschraubt werden. Der Zeitwert des Autos würde ohne die Schäden bei 2500,-- liegen. Um alles auf Vordermann zu bringen, sind in meinem Fall (kann nichts selber machen) etwa EUR 5.000,-- notwendig. Dann sind wir bei 7.500,-- und im Falle eines unverschuldeten Unfalls werde ich von der gegnerischen Versicherung mit vielleicht EUR 2.000,-- abgespeist. Würde ich das zu 100% passende Modell finden, wobei auch das Bj. eine Rolle spielt, könnte ich dafür eine AllRisk-Versicherung abschließen und wäre dann auch durch die enthaltene Vollkasko gegen solche unverschuldeten Unfälle gewappnet. Das Auto, das mir vorschwebt, muss in allen Punkten stimmen, wobei auch die Farbe eine Rolle spielt. Nun habe ich zur Überbrückung einen V40 Kombi und kann ohne Stress suchen. Ob mir der richtige Wagen in einem oder erst zwei Jahren über den Weg läuft, ist dann egal. Den Volvo würde ich trotzdem behalten, als reines "Nutztier". Falls jemand das ganze Auto incl. Räder für EUR 200,-- haben will, muss es schnell gehen. Evtl. wird der nämlich heute schon abgeholt, dann ist es zu spät. Aber wenn ich der Werkstatt sage, es holt jemand das Auto, dann kann es sicher noch 2-3 Tage länger stehen bleiben. Gruß Frank
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9000 Automatik stellt ab
Ich möchte noch einmal auf das Thema zurückkommen: Das Auto war vor einem Jahr in der Werkstatt und man konnte nichts finden. Vermutlich der Zahnarzteffekt: Der Fehler trat ja nur sporadisch auf. Inzwischen ist aber klar, was da passierte. Beim Wechsel der Kopfdichtung hatte der Vorbesitzer selbst oder eine Pfuscherwerkstatt je ein größeres Stück des Kurbelgehäuses herausgebrochen. Man reparierte das nicht, sondern setzte die Teile wieder exakt ein (absolut sauberer Bruch) und weil jeweils eine Zylinderkopfschraube durch die Bruchstücke ging, schraubte man alles fest. Von außen wurde der feine noch sichtbare Haarriss mit etwas Kaltmetall kaschiert. Nun hat das Ganze irgendwie gearbeitet und plötzlich trat Wasserverlust auf. Es ging nichts ins Öl und auch äußerlich war kein Wasser oder Dampf entwichen. Ein Messgerät auf dem Ausgleichsbehälter zeigte an, dass wohl Wasser in einen Zylinder kam. Das wiederum führte zu den Drehzahlschwankungen und der Anzeige Check engine. Sah es zunächst danach aus, man müsse nur den Kopf planen und die Kopfdichtung erneuern, wäre die sachgerechte Reparatur eine derart umfangreiche und kostspielige Geschichte, dass das Auto leider in den Shredder geht. Es ist einfach unvernünftig, mit einer solchen Reparatur das Zwei- bis Dreifache des Zeitwerts zu investieren. Das ist nur dann vertretbar, wenn man das selbst alles reparieren kann. Ich bin aber weder Automechaniker noch verfüge ich über Platz und Gerätschaften. Der Wasserverlust hat vermutlich nichts mit dem angerichteten Schaden zu tun, aber es ist fraglich, ob der Wechsel der Kopfdichtung sachgerecht erfolgte, der Kopf gepant wurde usw., wenn an anderer Stelle derart gepfuscht wurde. Der Raum, wo die Steuerkette sitzt, war übrigens bis oben hin mit Öl gefällt. Das ist sicher auch nicht normal. Auf jeden Fall wollte ich unbedingt dieses Thema abschließen. Leider werde ich nicht erfahren, was der Fehlerspeicher in einem solchen Fall angezeigt hätte bzw. ob ein solcher Fehler überhaupt erkannt werden kann. Trotzdem noch einmal danke an alle, die hier beraten haben. Gruß Frank
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"Fremdsichtungen" interessanter Fahrzeuge
Was für einer denn? IR 300, IR 340, Grifo, Lele, Fidia???
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Blaue Umweltplakette
Was die Stromtrassen auf der einen Seite sind, nämlich Transportmittel, sind Öltanker und Verteiler-Lkw auf der anderen Seite. Und die Kraftwerke kann man wiederum mit den Raffinerien vergleichen. Um solche Vergleiche seriös anzustellen, müsste man deutlich mehr Insiderwissen haben als es uns zur Verfügung steht. Desweiteren sollte man Energieaufwand und Ressourcennutzung der jeweiligen Endverbraucher vergleichen - also Benziner - Diesel - Hybrid - E-Auto. Aber das macht man sicher nicht, wenn man ein Modell favorisiert. Da werden nur die positiven Aspekte herausgestellt, der Rest unter den Teppich gekehrt.
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SAAB 9000 meets Lancia Thema & Co.
Die Erinnerung an die Deadline hat offenbar nichts genützt. Wenn ich mit einem Hotel einen Gruppenpreis aushandle, geschieht dies auf Basis einer bestimmten Anzahl von Teilnehmern/Zimmern. Das wurde leider verfehlt, obwohl im Vorfeld genügend Leute Interesse bekundet hatten. Ich habe deshalb die geblockten Zimmer freigegeben. Das eigentliche Motto ist damit auch hinfällig. Ich kann aber im Raum Coburg ein sehr schönes Herbsttreffen anbieten, wo das Preisniveau niedriger als in Augsburg ist. Also liegen die regulären Zimmerpreise etwa auf dem Level der Gruppenpreise in Augsburg. Zwei Clubmitglieder aus der Region würden bei der Programmgestaltung helfen. Im nahen Umkreis gibt es derart viele Attraktionen, dass man locker 3 Wochen mit Programm füllen könnte. Wenn man keinen Sonderpreis verlangt, kann man ohne Deadline auskommen. Natürlich sollte man dennoch nicht zu lange warten, da sonst womöglich alles belegt ist. Ich kläre an diesem Wochenende alle Details und vorauss. ab Montag kann man das neue Anmeldeformular anfordern. Gruß Frank
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Blaue Umweltplakette
Betrug ist offenbar billiger, aber dann darf man nicht so blöd sein, sich erwischen zu lassen. Jetzt wird wieder in Aktionismus gemacht. Das Umweltministerium schießt mit Kanonen auf Spatzen, um sich zu profilieren und dem dummen Bürger zu zeigen, dass man etwas tut. Ich bin aber fast sicher, dass da einige Politiker wussten, was da getrickst wurde, aber nichts gesagt haben, weil es ja in die Pläne von Wachstum, Steuereinnahmen und Reduzierung von Arbeitslosenzahlen passte. Fliegt der Schwindel auf, hat man angeblich nichts gewusst, ist (lautstark) empört. Und die DUH sieht schon wieder dicke Einnahmequellen. Es sollte endlich ein Gesetz her, dass Abmahnungen so regelt, dass die Bußgelder in eine zweckgebundene Kasse fließen, nicht in die Taschen dubioser Moralapostel. Z.B. Verstoß gegen Umweltbedingungen, dann in einen Topf zur Förderung von Umweltmaßnahmen. Auch sollte wieder die volle Haftung für Politiker eingeführt werden. Wenn solche Superstrategen Milliarden verlochen, weil ihnen ja nichts passieren kann, würden die sehr viel sorgfältiger planen, wenn ihnen im schlimmsten Fall gesiebte Luft droht. Aber da müsste man für die Beteiligten am BER ein Extragefängnis bauen.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Da glaube ich eher, dass irgendwann jeder Säugling gechipt wird, wie man es praktischerweise mit Katzen macht, wobei das nur zur Steuerung von Katzenklappen sowie zur Identifikation entlaufener oder überfahrener Tiere dient. Es sollte aber kein Problem sein, damit jemanden fernzusteuern.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Es ist durchaus lobenswert, nicht allzu früh hinter Pkw auszuscheren. Anders beim Lkw. Wenn man da zu spät die Spur wechselt und der auch gerade zum Überholen ansetzt, sieht der den Pkw nicht mehr. Wer dann trotzdem noch Gas gibt, kann leicht an die Mittelleitplanke gedrückt werden.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Klar, das Auto prüft vor dem Einsteigen den "Fahrer" (oder darf man dann nur noch Passagier sagen?). Wenn da irgendwelche Zweifel bestehen, sagt das Auto: "Du kommst hier net rein!"
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Blaue Umweltplakette
Da stimme ich zu. Konsequent durchgestylt. Dagegen dieses krampfhafte Retrodesign der Nachfolger, völlig daneben. Noch schlimmer beim Musa. Der sieht schon im Stand so hochbeinig aus, als würde er jeden Moment umkippen. Die Sitze im 840 kann man zwar nicht mit denen eines SAAB vergleichen, aber 500 km am Stück hält meine Wirbelsäule aus. Im Nachfolger hatte ich auf dem Beifahrersitz schon nach 50 km Kreuzschmerzen. Weiterer Vorteil des 840: Da technisch ziemlich nah am Punto, gibt es E-Teile preiswert und schnell. Wir haben den Cosmopolitan. Alcantara dunkelrot, Airbags, ABS, Klima (ohne Automatik), alles da. Gut, das Rot gefällt Frauen, mir eher nicht. Aber für einen Kleinwagen ist es ok. Viel neuere VW sind dagegen Blech-Plastik-Büchsen. Schon das Fahrwerk der 60-PS-Version fühlt sich GoKart-mäßig an. Die frühe Version mit 86 PS und nach Facelift mit 80 PS ist echt sportlich. Auf engen, kurvigen Straßen kommen Autos mit der dreifachen Leistung kaum hinterher. Eben ein Spaßauto und in gutem Zustand und mit frischem TÜV findet man so etwas für ganz kleines Geld. Habe einen angeschaut, EUR 980.-- oder plus ca. 300.-- mit TÜV neu. Mit EURO 3 auch in Sachen blaue Plakette mit besseren Chancen. Obwohl gerade heute Dobrindt endlich mal was Geistreiches von sich gegeben hat: Es sei wirkungslos, Autos auszusperren, die 2 x im Monat in die Stadt kommen. Viel besser sei es, Busse, Taxis und kommunale Fahrzeuge zu verbessern.
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Blaue Umweltplakette
Längerfristig gesehen suche ich den in meinen Augen perfekten SAAB 9000 CS, mit 5-Gang-Getriebe, hellem Velours, funktionierender Klimaautomatik, gut gelöster Himmelproblematik und KEIN Schiebedach. In den würde ich dann investieren. Es muss nicht einmal ein Turbo sein, da für den Einsatzzweck keine Spitzenleistungen erforderlich sind. Ich möchte aber keinen Kompromiss machen. Wenn irgendein Kriterium nicht passt, warte ich auf das bessere Angebot. Als Übergangslösung schwebt mir ein Volvo V40 Kombi vor, Benziner, 5-Gang, Motorleistung egal. EURO 3 sollte er haben und TÜV neu. Da ich jetzt für ein paar Tage mit einem Y 840 (das Modell vor dem bescheuerten Retrogrill, nur 60 PS) gefahren bin, muss ich zugeben, dass das kleine Auto Spass macht. Geht wie ein GoKart um die Kurven. Ein Focus RS kommt auf den kurvigen Straßen nicht vorbei, da ich in den Kurven so viel Vorsprung bekomme, dass die nächste Gerade zu kurz. So ähnlich wie in der Formel 1, wenn die rundenlang nicht vorbei kommen. Würde ich den Platz eines Kombis nicht brauchen, wäre dieses Auto in der 80 PS - Version sogar eine Option. 20 PS mehr bei etwa gleichem Gewicht und noch besseres Fahrwerk. Dazu das harmlose Aussehen = Spass pur.
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Blaue Umweltplakette
Bestandsschutz wäre gut. Die Merkel meinte ja, 8 Jahre seien genug für ein Auto, aber ich denke, angepasst an die Möglichkeiten eines Normalverdieners sollten Neuwagen für 15 Jahre von Restriktionen befreit werden. Es sollte sich endlich mal jemand finden, der Sammelklagen gegen diese Regierung und zuständige Ministerien, Ämter usw. anstrengt. Gerade durch offizielle Verlautbarungen werden Käufer in eine Falle gelockt. Das als besonders umweltfreundlich gepriesene Auto wird innerhalb kürzester Zeit zur "Umweltsau". Auch in diesem Zusammenhang ist der eher finanzschwache Bürger besonders betroffen. Wer sich jedes Jahr eine S-Klasse leisten kann, wird von solchen Dingen kaum tangiert. Er kauft ja sowieso immer gleich das allerneueste Modell und kann die "alte Kiste" als wichtiger Dauerkunde sicher angemessen in Zahlung geben. Wer aber nur alle 10 Jahre einen Neuwagen kaufen kann, zumal in der unteren Mittelklasse, der wird hier echt betrogen und man zieht ausgerechnet denen das Geld aus der Tasche, die keines übrig haben. Da bleibt tatsächlich nur der Ausweg, im etwas komfortableren Bereich ältere Gebrauchtwagen günstig zu kaufen und nach 3-4 Jahren einfach wegzuwerfen, wenn zu teure Reparaturen anstehen oder ein anderes Hindernis eintritt. Ich erlebe das gerade, weil durch unglaublichen Pfusch durch oder unter dem Vorbesitzer jetzt am 9k eine Reparatur nötig wäre, die den Wert des Autos um das Doppelte bis Dreifache übersteigen würde. Würde das Auto ansonsten in jeder Beziehung meinen Wünschen entsprechen, könnte ich darüber nachdenken*. So aber kaufe ich ein anderes Auto mit neuem TÜV für viel weniger Geld. Auf die Laufzeit von 3 Jahren umgerechnet sind die Kosten trotzdem so niedrig, dass man ein solches Auto auch in den Shredder geben kann, ohne dem eine Träne nachzuweinen. Der Nachfolger wiederum wurde gleich nach neueren Erkenntnissen ausgesucht, also auch in Bezug auf die blaue Plakette, so man tatsächlich Benziner bis EURO 2 aussperrt. Ich bin fast überzeugt, dass das kommt, weil es wieder eine gute Gelegenheit ist, der Industrie zu helfen. Ich tue denen nur nicht den Gefallen und kaufe ein Auto aus dem Volkswagen-Konzern. * Dumm wäre es trotzdem, falls man unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird. Dann versucht die gegnerische Versicherung, den Wert des Autos stark zu drücken. Die Investitionen kommen nie dabei heraus.
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Blaue Umweltplakette
Ein gewisses Grundverständnis ist nicht falsch. Aber will man in allen Bereichen des Lebens tiefer in die Materie eintauchen, hat man wohl kaum noch Zeit zum arbeiten und leben. Bei uns ergänzen sich eine ganze Anzahl von Ein-Mann-Betrieben. Statt mich mit einem Problem herumzuschlagen, löst es der Kollege schnell und preiswert. Wollte ich alles selbst machen, müsste ich in vielen Bereichen quasi studieren. Und teurer wird es trotzdem. Aber natürlich sollte man gewisse Kenntnisse beim Auto haben, zumal ein Auto auch Gefahrenpotenzial birgt. Da reicht der TÜV alle 2 Jahre nicht unbedingt. Ich habe schon Autos gesehen, die aus Norddeutschland in den Urlaub nach Südbaden kamen, wo schon die Karkasse durchschaute. Dann eine Art im Verkehr herumzugurken, dass alle anderen helfen müssen, dass es nicht kracht. Solchen Leuten sollte man keine Waffe in Form eines Autos geben. Das ist aber das andere Extrem. Man fragt sich nur, wie die 700 km ohne Schaden geschafft haben.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Zumindest darf es nicht so weit gehen, dass JEDER Autofahrer nur noch derart hochtechnisiertes Gerät bekommt, also keine Wahl hat. Wünschenswert im Sinne des Verbrauchers wäre, dass man ein Auto in einer Grundausstattung kaufen kann, Assistenzsysteme gegen Aufpreis ordern kann. Aber das will die Industrie nicht, weil an solchen Basismodellen nichts verdient wird. Also gibt es ein Wettrüsten zwischen den Herstellern auf allen Gebieten. Ob nun 10-Gang-Automatik (der Verkäufer sagt dann, die "rückständige" Konkurrenz hat nur 8!) oder jede Menge elektronische Helferlein, die dienen als Argument, um Preise zu rechtfertigen und sind eine prima Geldquelle im Reparaturfall. Oft kommt der TÜV ins Spiel. Selbst wenn eine Einrichtung funktioniert und nur fälschlicherweise eine Kontrolle im Armaturenbrett einen Defekt vorgaukelt, gibt es keinen TÜV. Alles erlebt mit der ABS-Anzeige. So ein Steuergerät kostet einen runden Tausender, da man das defekte LED nicht tauschen kann oder die Reparatur verweigert wird. Es soll mir doch kein Politiker oder Industriemanager erzählen, es ginge denen darum Menschenleben zu retten. Wenn es denn so wäre, würde man in anderen Lebensbereichen viel mehr tun. Aber mit Verkehrstoten kann man prima Politik machen. Unsere momentane Ausweichmöglichkeit sind Young- und Oldtimer. Fragt sich nur wie lange. Die Zulassungszahlen in diesem Bereich steigen. Wenn dies den wirtschaftlichen Interessen irgendwann zu sehr entgegen läuft, wird man Argumente basteln, um ältere Autos zu verbieten. Z.B. könnte man sagen, eine solche alte Kiste stellt nicht nur für den Insassen, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr dar. Dann spielt es überhaupt keine Rolle, ob das zutrifft oder ob es tatsächlich solche (Un)fälle gibt, da zaubert man Gutachten und Statistiken aus dem Ärmel, was wiederum die Medien dankbar aufgreifen. So manipuliert man heutzutage das Volk - solange bis alle glauben, dass das den Tatsachen entspricht. Würde man mit dieser immer mehr ausufernden Technik verantwortungsvoll umgehen, müsste es eine neue Führerscheinklasse geben, wo der Fahrzeugführer geschult wird und beweisen muss, dass er das alles beherrscht. Ich wette, da würden sämtliche Pläne solcherart ganz schnell vom Tisch sein. Ursprünglich wollte man ja auch für E-Fahrzeuge einen Extra-Führerschein haben. Nachdem aber die hochtrabenden Pläne unserer Regierung irgendwie nicht funktionieren, wurde das auch fallen gelassen. Wäre es aber nicht sinnvoll?
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
@ René: Keine Frage, was den moralischen Aspekt angeht. Es geht nur um die technische Möglichkeit, weil damit allem Missbrauch Tür und Tor geöffnet würde. Hoffentlich kann diese Funktion nicht auch während der Fahrt eingesetzt werden. Das wäre fatal und schwere Unfälle könnten passieren.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Ein anderer Aspekt bleibt bei dieser Geschichte unerwähnt. Es ist ja ein Traum einer jeden Regierung, die Bürger fernzusteuern. Schon jetzt gibt es massive Ansätze zur Überwachung, z.B. wollen Versicherer ein Fahrerprofil, Werkstätten die Kiste quasi zwangsgesteuert zur Inspektion fahren lassen, oder wie es schon geschehen ist, ein E-Auto ferngesteuert abschalten können, weil die Leasingrate für den Batteriensatz überfällig ist. Die Technologie autonom fahrender Autos bietet dann weitere Möglichkeiten, den Bürger zu entmündigen und auch gegen seinen Willen abzuzocken. Vielleicht sind dann Radarfallen überflüssig, aber die entwickeln bestimmt genügend Fantasie, um die finanziellen Ausfälle zu kompensieren. Klar, über Kreditkarten und Mobiltelefone kann man auch Überwachung betreiben. Aber die muss ich nicht benutzen, das Handy kann man auch abschalten. Was sich für Möglichkeiten krimineller Art ergeben, sieht man ansatzweise bei den neuen Kreditkarten, die man nur noch an das Lesegerät halten muss oder an Autos mit keyless - System. Eine einfache App auf dem Handy kann die Codierung ausspionieren. Derart dämliche Vorschläge, man könne die Karten ja in Alufolie einwickeln, sind weder witzig noch würden sie umgesetzt. Wie will man denn verhindern, dass nicht gewiefte Gangster das Auto ferngesteuert klauen und hinfahren lassen, wo immer sie es haben wollen. Oder Terroristen es als Waffe nutzen. Dann müssen sie nicht mal mehr Selbstmordattentäter rekrutieren. Egal, was es ist: Zwischen den zuständigen Behörden und den Kriminellen gab es schon immer ein Wettrüsten. Stellt ein Hersteller eine raffinierte Alarmanlage vor, haben die Kriminellen in Kürze eine Software, die das Ding trotzdem abschaltet. Abgesehen davon, die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland sinkt ständig, in Relation zum gleichzeitig steigenden Verkehrsaufkommen sogar überdurchschnittlich. Die angeblich weltweit 1 Mio. Verkehrstoten pro Jahr sind sich kein europäisches Problem. Es wäre - geht es nur um Sicherheit - viel effektiver, den Hausfrauen zu verbieten, von der Leiter zu fallen. Dieser angebliche Zuwachs an Sicherheit wird nur vorgeschoben, damit die Herren Ingenieure ihren Spieltrieb ausleben können. Hat schon mal einer überlegt, was diese ganze Sache kostet? Wie schwer werden die Autos, was werden sie kosten, was verbrauchen sie wirklich und wo sind die Rohstoffressourcen, um diesen extremen Zuwachs an Elektronikbauteilen herzustellen? Ich denke, es gäbe einiges in den Autos und auch in anderen Lebensbereichen, das verbesserungswürdig ist. Aber dafür bekommt man keine Ehren und schon garnicht irgendwann den Nobelpreis.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Das hat doch nichts mit engstirnig zu tun. Nur steht eben NEVS nicht der Anspruch zu, sich als SAAB-Nachfolger aufzuspielen. Nur weil man sich ein paar (veraltete) Komponenten unter den Nagel gerissen hat und in der ehemaligen Fabrik werkelt, ist SAAB trotzdem Geschichte. Da könnten wir das auch noch erweitern: "Wie es mit GM weiterging, nachdem SAAB an den VM verscherbelt wurde ..." Oder wir nehmen Volvo und Koenigsegg mit ins Boot, sind ja auch Schweden. Mir geht es weniger darum, ob dieser Thread geschlossen wird, als dass die Presse immer noch NEVS als SAAB-Nachfolger bezeichnet.
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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded
Ich denke, jetzt ist endgültig klar, dass NEVS nichts mehr mit SAAB zu tun hat. Einziger Berührungspunkt: Ersatzteile für ältere SAAB. Offenbar wird da ja noch einiges produziert. Aber warum sollte sich ein SAAB-Fahrer dafür interessieren, ob und was die für China und evtl. die Türkei je produzieren. Für den Ruf der Marke SAAB ist es sicher besser, wenn es da keine Verbindung mehr gibt.
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Eieiei - wohin führt der Technikwahn?
Nun, wenn der Hampelmann Mist baut, habe ich in meinem Auto immer noch die Möglichkeit, das Schlimmste zu verhüten. Wenn aber zwei ferngesteuerte Kisten blöd aufeinandertreffen, sitze ich hilflos als Zuschauer drin und darf hoffen, dass es gut geht. Da kann ich auch mit dem ICE fahren, der womöglich irgendwo entgleist oder trotz tausend elektronischer Absicherungen mit einem Güterzug zusammenrasselt. Die Bahn hat den Vorteil der Schiene, trotzdem passiert genug. Wenn aber auch noch der Weg des Autos per Satellit gesteuert wird, erhöhen sich die Fehlerquellen erheblich. Das klingt jetzt zynisch, aber so ein Unfall hat immerhin etwas Gutes. Es verzögert diesen Schwachsinn und wird noch mehr Tests und Kontrollen erfordern.
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Automuseum von Fritz B. Busch - 17. Juli 2016
Liebe SAAB-Freunde, völlig unerwartet haben sich gestern Umstände ergeben, die mich an der Teilnahme hindern. Erfahrungsgemäß geht dann sowieso nichts, weshalb ich die Reservierung in Bad Waldsee storniert habe. Wenn es irgendwie machbar ist, könnte man die Sache in unser Herbsttreffen integrieren. Es tut mir leid, aber manchmal kommt es eben anders als geplant. Gruß Frank