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LCV

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Alle Beiträge von LCV

  1. Der abgebildete ß HPE ist ein Volumex, Kompressormodell, das in etwa 156 PS leistete, aber durch die Antriebsverluste dann 135 PS tatsächlich zur Verfügung standen. Diese Motorisierung gab es auch für das ß Coupé, den Trevi und den Fiat 124 Spider. Allerdings nicht besonders zuverlässig. Die ie-Version mit 122 PS war nur unwesentlich langsamer, unproblematisch und sehr viel sparsamer.
  2. Ich weiß, war eher scherzhaft gemeint. Bei uns gab es einen älteren Mann mit einer Figur und einem Gewicht, dass man sich immer fragte, wie der in sein Goggo Coupé hinein kam und vor allem wieder heraus. Jeden Abend fuhr der in eine Kneipe, wo der Eingang höher als der Gehweg lag und von zwei Seiten eine kleine Treppe hinaufführte. Eines Abends haben vier Mann das Wägelchen hochgetragen und auf des kleine Plateau vor der Tür abgestellt. Man kam aus dieser Tür nicht mehr heraus. Keine Ahnung, wie und wer das Teil wieder herunterbugsiert hat. Scherze mit Kleinstwagen waren an der Tagesordnung. Den Fiat 500 eines Klassenkameraden haben böse Jungs aus einer Parklücke herausgetragen und quer wieder hineingestellt. Keine Chance, da wieder heraus zu kommen, ohne wenigstens ein Auto vom Nebenparkplatz wegzufahren oder wieder mit mindestens 4 Mann das Autochen herauszutragen. Und ein etwas beschränkter TÜV-Mensch winkte eine junge Dame mit Isetta auf eine Grube. Ich konnte gerade noch dazwischenspringen. Der Typ hatte sich natürlich böse blamiert und wollte sich bei mir revanchieren. Hat er aber Pech gehabt, weil ich seinen Chef kannte.
  3. Zu sechst im Lloyd Alexander ? War wohl etwas viel ! Aber diese Kisten aus der Nachkriegszeit waren besser als ein Fahrrad, wohl dem, der sich das schon leisten konnte. Dann gab es noch die 250-er Klasse für Leute, die den alten Mofa-Führerschein hatten, aber einen richtigen nicht schafften. Wir hatten ein Goliath-Dreirad Kofferaufbau und ein Klavier drin. Am Berg musste man auch etwas helfen. Aber die PS waren auch so sparsam ausgelegt, dass es nicht immer ausreichte.
  4. So Freunde, kommt nun der Wechsel zu Dampfloks bis ICE?
  5. Als Audi so tat, als hätten sie den Diesel-Direkteinspritzer erfunden, war das bei Lancia ein alter Hut. Diese Stadtbusse sind natürlich nicht so attraktiv. Es gibt aber ältere Modelle, die man auch heute noch auf Malta, Zypern oder Kreta findet. Mir hat mal jemand ein Foto aus Heraklion geschickt. Hoffe, er nimmt es mir nicht übel, wenn ich das hier zeige.
  6. Wenn schon, dann Lancia Bus mit Diesel Direkteinspritzer, fuhren bis Ende der 60er in Milano als Linienbus.
  7. Coca Cola-Flaschen-Design(er). Dagegen der Datsun 240Z von Graf Goertz, der auch BMW 503 und 507 gestylt hatte. Der 240Z war lt. Datsun der meistverkaufte Sportwagen seiner Zeit. Nicht in D, aber weltweit gesehen. Es gab dann Prozesse, weil Datsun/Nissan nichts mehr für den Nachfolger an den Designer zahlen wollte.
  8. Den Toyota gab es für 007 auch als Cabrio. Lagonda-Cockpit: Sieht für mich eher aus wie die Schaltzentrale im Straßenbahndepot. So etwas kann jeder aus Sperrholz basteln, aber es sieht auch danach aus. "Mein Lagonda" wirkt erst richtig in schwarz. Aber ich ziehe eben klassische Formen diesen Pseudoraumschiffen vor.
  9. Diesen Keil meinte ich nicht. War auch ein sehr problematisches Auto. Mit Elektronik vollgepackt, aber die hatten das kaum im Griff. Beim Aston Martin stimme ich zu. Zagato hatte ja auch merkwürdige Autos gebaut, aber dieser ist supertoll.
  10. Von Alvis gab es schönere, fast alle von Graber/CH eingekleidet. Habe noch ein interessantes Auto vergessen: Lagonda Rapide von Anfang der 60er. Da muss Touring die Finger mit drin gehabt haben. Es gibt verdächtige Ähnlichkeiten mit Lancia Flaminia und Maserati 3500 GT/GTi.
  11. Dann werfe ich noch Gilbern, Fairthorpe, Bristol, Ginetta, Alvis, AC, Gordon-Keeble und Marcos in den Ring. Favorit für mich Gilbern. Eine kompakte, gefällige Karosserie, eine ausreichende Motorisierung und Fahrleistungen. Den kennt in Deutschland kaum einer. Wenn es älter sein darf: Humber Super-Snipe.
  12. Aber bevor sie weg sind, hat es schon die Franzosen zerbröselt.
  13. So was esse ich nicht !!!
  14. Mein früherer Chef hatte 2 von der Sorte. Diese Halbautomatik war das Grab. Wenn man während der Fahrt, also mit Gas, versehentlich den Hebel berührte, fing die Kiste an zu bocken.
  15. Thesis: Sicher gibt es welche, die bislang keinen Ärger machten. Wer zufrieden ist, wird das weniger an die große Glocke hängen als Leute, die Probleme haben und logischerweise auch Hilfe suchen. Was aber nicht wegzudiskutieren ist, wäre die miserable Ersatzteilversorgung und der fehlende Service, da es fast keine Lancia-Händler mehr gibt. Wer natürlich in K'lautern wohnt, hat einen Spezialisten vor der Haustür. Das ist aber vielleicht im Umkreis von 100 km noch erträglich. Im Extremfall könnten es aber hin und zurück über 1500 km sein. Das ist inakzeptabel. Für mich persönlich ist das Design ein KO-Kriterium. Von hinten und schräg von hinten super, von vorn genauso daneben wie die Front des schrecklichen Ford Scorpio II.
  16. Bagheera: Und wehe, die Karre fängt Feuer. Da spritzt flüssiger Kunststoff so herum, dass man mit normalen Feuerlöschern nicht nahe genug heran kommt. Der Murena wurde auch als Basis für diverse Replikas verwendet. Das Chassis war besser geeignet als das vom Käfer. War es nicht sogar verzinkt? Aufbauten auf Käferbasis sah man das wegen der komischen Proportionen immer an, dass das kein Original sein kann.
  17. Ligier baute ja auch F1-Rennwagen und seinerzeit gewann Jacques Lafitte sogar 4 Rennen in Folge. Heute sieht man Ligier nur noch als Minicar in der Art von Aixam & Co. Simca hat wirklich eine wechselhafte Geschichte. Als Lizenz von Fiat gestartet, war Simca auch mal kurzzeitig zu Ford France gekommen. Es gab richtige "Schiffe" im US-Stil wie Vedette und Chambord. Eigentlich waren das gute Autos. Der Simca 1000 machte richtig Freude. Die Serie 1300/1500 war très chic und Sonderversionen der Ariane richtige Hingucker. Ich glaube da gab es Plein Air und Océane usw. Dann kam Chrysler. Na ja! Später wurde in Talbot umbenannt. Angeblich soll man sich mit einer Waggonfabrik mit diesem Namen am Vorabend der IAA noch auf eine saftige Zahlung geeinigt haben, weil man sonst auf der Messe die Namen hätte abschrauben müssen und alle Prospekte hätte einstampfen müssen. Ich erinnere mich, dass ein Kunde mit einem Solara das Auspuff-Hosenrohr bestellte. Es gab für dieses Auto 7 Versionen! So etwas ist Schwachsinn und unwirtschaftlich. Der Tagora war damals das stärkste Auto gegenüber Renault, Peugeot, Citroen und ziemlich komfortabel. Aber auch ein sehr eckiger Kasten. Der Horizon war eine merkwürdige Kiste. Mein Vater hatte einen. Da passierte es oft, dass plötzlich die ganze Kiste vibrierte, so als wären alle 4 Reifen platt. Die Werkstatt fand nichts. Ich bin deshalb auf der Autobahn hinterher gefahren und sah, dass urplötzlich die Hinterräder zu "eiern" begannen, Ausschlag von etwa 10 cm nach links und rechts. Durch vorsichtiges Bremsen konnte man das wieder beruhigen. Man konnte dann sehen, dass die Reifen sogar gegen die Stoßdämpfer kamen und dort den schwarzen Lack abgeschliffen hatten. Werkstatt und Talbot behaupteten, dass es das noch nie gegeben hätte und wollten es auch nicht glauben. Das Auto haben sie trotzdem zurückgenommen. Später fuhr mal ein Horizon vor mir, wo nur ein Rad diesen Ausschlag machte. Parallel zu Talbot France gab es ja noch in England Ableger. Dort wurde ein ziemlich mickriges Auto gebaut, das etwa 45 PS hatte und aussah wie eine schlechte Kopie des Horizon. Aber man plante als Gegenstück zum Renault 5 Turbo (der ca. DM 50.000,-- kostete), eine Homologationsserie zu bauen. Dazu kam ein Lotus Formel 2 Motor zum Einsatz, der von Haus aus so um 290 PS hatte. Der wurde auf etwa 165 PS reduziert. Recarositze, Sportlenkrad usw., Lackierung schwarz mit silber und ein Sensationspreis von DM 25.000,--. Dabei soll man angeblich für die Antriebseinheit allein DM 11.000,-- an Lotus bezahlt haben. Also subventioniert. Leider hat man am Fahrwerk gespart. Die Golf GTi-Fuzzies stürzten sich auf das Auto und viele bauten Unfälle. Gutmann (damals Peugeot-Tuner) kaufte die Kisten auf und baute ein richtiges Fahrwerk ein. Die Autos wurden alle blau lackiert und bei Rennen eingesetzt. Zum Spaß baute er diesen Antrieb in einen Ford Escort (Hundeknochen) ein. Ich bin mal mit dem 633 CSi hinterher gefahren und habe den erst bei über 200 km/h gepackt. Unscheinbar, dunkelgrün, lediglich breitere Reifen - muss wahnsinnig Spaß gemacht haben. Als Talbot dann pleite ging, übernahm Peugeot die Wartung und kündigte allen Peugeot-Händlern den Vertrag. Aber viele unterschrieben den neuen Vertrag nicht, sondern wechselten zu Mazda oder Toyota usw.
  18. Nicht zu vergessen: Simca begann als Lizenzhersteller von Fiat.
  19. Richtig, allerdings für heutige Verkehrsverhältnisse aufgerüstet. Komplette Motor-Getriebe-Einheit aus dem Fiat 132 Vergaser und auch das Fahrwerk. Dazu Borrani-Felgen. Sieht schon heiß aus.
  20. Irrtum, ist ja das Coupé. Nebendran, das scheint ein Fiat 128 3p zu sein. War ein gutes Auto. Und weil wir gerade dabei sind, hier noch eine echte Rarität. Dreimal dürft Ihr raten, was das ist. Hilfe: Bj. 1951.
  21. Ja, mit Schiff. Ein anderes Mitglied in D hatte 2 Stück und ich erfuhr zu spät, dass er einen Teil seiner Sammlung verkaufte. Wäre ein nettes Auto für die Kurzstrecken gewesen. Der PL wirkt für mich etwas plump. Aber der CT ist sehr schön. Mit dem Motörchen immerhin für knapp 160 km/h gut. Der Sportwagen hatte sogar über 190 km/h geschafft. In Mulhouse im Schlumpf-Museum steht einer. Da bin ich oft, denn wenn mich Clubmitglieder besuchen, steht das immer auf dem Programm. Ist nur 35 km von mir entfernt.
  22. Ein Clubmitglied in Andalusien hat gerade einen CT24 aus Sizilien geholt. Schade, dass wir für dieses Jahr unsere Reise umdisponieren mussten. Hätte gerne eine Probefahrt gemacht. Wenn ich mich recht erinnere, hat der nur 848 cm³ Hubraum. Die Fahrleistungen sind aber ganz anständig.
  23. Sensationeller cW-Wert, intuitiv entstanden. Einen Windkanal hatten die nicht.
  24. Wg. grünem 2000: Als Vergaserversion unproblematisch. Die Sitze waren mir immer etwas zu weich. Wir haben einen Partner im Club, der die Sitze aufpolstern kann, etwas straffer und mit mehr Seitenhalt, und mit dem Wunschmaterial bezieht. Originalstoff kann man vergessen. Gibt es nicht mehr und war auch nicht sehr strapazierfähig. Weil der Unterbau auch zu weich war, entsteht ein hoher Zug auf die Nähte und irgendwann reißt das Material. 80 kg Körpergewicht oder mehr überfordern diesen Stoff. Man müsste eben einen Kostenvoranschlag einholen. Ansonsten wundert mich die gute Substanz überhaupt nicht. Ich schlage mit der Faust in jede moderne Karosserie eine nette Delle. Aber wehe man schlägt auf die 2000er Karosserie, dann kann man gleich ins Spital. Wenn Du die Karosserie anschaust, kontrolliere die Türbodenbleche. Wenn die Ablauflöcher verstopft sind, dann steht da die Brühe drin und irgendwann rostet es durch. Original war eine ältere Lackqualität (ich glaube Kunstharz) verwendet worden. Man sollte eine Neulackierung mit moderner Lackqualität ins Auge fassen. Aber entweder komplett vom Blech wieder aufbauen oder eine neutralisierende Grundierung spritzen. Sonst reagieren die verschiedenen Materialien und es sieht aus wie lackiertes Sandpapier. Meiner war dunkelrot. Es gab immer leichte Grauschleier. Wenn man poliert hat, reichte eine Stunde Sonne oder ein Regen und es war wieder mit Schleiern überzogen. Auch Regentropfen ergaben leichte graue Flecken. Wir haben einen Spezialfiller gespritzt und dann mit Acryllack lackiert. Dann war es gut. Ich hänge ein Bild meines Autos an. Übrigens, die Giulietta unten auf der Seite sieht ja traumhaft aus.

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