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Onkel Kopp

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Alle Beiträge von Onkel Kopp

  1. Onkel Kopp hat auf gustyx's Thema geantwortet in 9-3 II
    Es gibt eine Vielzahl von Turboladergeräuschen, vom Konstantton (Eigenschwingung des Laufzeugs als Starrkörper in den Lagern, konstante Frequenz) über das Unwuchtpfeifen (Frequenz ändert sich analog zur Turboladerdrehzahl) über Pulsationsgeräusche, Geräusche aufgrund von nicht völlig symmetrischen Schaufelrädern, das hochfrequente Laderpfeifen der Schaufelordnung (quasi Frequenz der Unwucht multipliziert mit der Anzahl der Schaufeln) bis hin zu surging noise wenn der Verdichter haarscharf an der Pumpgrenze ist. Das sind alles ganz normale Geräusche, die nichts mit einem Defekt zu tun haben. Am deutlichsten zu hören ist beim Turbo das Unwuchtpfeifen, das jeder Lader mal mehr und mal weniger hat, weil er nie ideal ausgewuchtet ist. Jetzt haben manche besser gewuchtete Lader, manche weniger gute. Manche haben ein sensibles Gehör und manche nicht. Diese Umfrage birgt also eine gewisse Unschärfe. Trotzdem ist sie durchaus interessant, weil ich weiß, dass manche Hersteller mehr Aufwand beim Laderwuchten betreiben als andere. Schlechter gewuchtete Lader gehen tendenziell eher kaputt UND pfeifen stärker. Man darf gespannt sein.
  2. Onkel Kopp hat auf vandy's Thema geantwortet in 9-5 I
    Es erfüllt VW 502.00 und MB 229.3, dann kannst du es auch für deinen 2001er Saab verwenden. Das Mobil 1 hat aber vermutlich mehr Reserven.
  3. Was ich noch vergessen habe: Interessant wäre natürlich die Öltemperatur nach Lader, die war aber nicht appliziert bei dem Test (wird nur bei Turbo- oder Schmiersystemtests gemacht). Ich weiß aber, dass vom Turbinengehäuse zum Wellengehäuse Wasserkühlung sei Dank ein enormes Temperaturgefälle herrscht. Bei Beschleunigungsmessungen am Ölrücklauf eines Diesel-Turboladers habe ich einen Kleber verwendet, der nur bis etwa 140°C hält - der blieb dran. Hier sind die Abgastemperaturen zwar nicht so hoch wie beim Benziner, aber trotzdem, über 500°C in der Volllast hat man da nach Turbine auch. Und Diesel haben für gewöhnlich keine Wasserkühlung.
  4. Sooo, heute mal auf dem Prüfstand getestet: 5000 1/min, Volllast, 18 bar effektiver Mitteldruck, 880°C nach Turbine, also etwa 980°C davor liegen an Herr KaLeu, das muss das Boot abkönnen. Gebläse zur Fahrtwindsimulation auf die Lader gerichtet. In ca. 5 Sekunden die Last weggenommen, dann Drehzahl in 25 Sekunden auf 2000 Umdrehungen gesenkt, was das Anfahren eines Rastplatzes mit rechtzeitiger Gaswegnahme simulieren soll: Abgastemperatur nach Turbine 730°C. Dann 30 Sekunden 2000 1/min, konstant mit ganz geringer Last, soll das rumkurven auf dem Rastplatz bis zum Parkplatz simulieren. Temperatur nach Turbine 630°C. Direkt Leerlauf. Kurz danach, bei 610°C, ist kein Glühen am Lader mehr zu erkennen (habe im Prüfstand das Licht ausgemacht). Nach 60 Sekunden im Leerlauf Temperatur bei 500°C, Öltemperatur im Ölsumpf hier schon wieder bei 92°C angekommen. Erst jetzt mache ich das Gebläse aus da vergessen, hätte ich natürlich direkt nach Einstellen des Leerlaufes machen müssen. Nach weiteren 60 Sekunden 430°C, nach weiteren 60s 400°C, nach weiteren 60s 390°C. Man sieht, die Abgastemperatur sinkt kaum noch. Anschließend habe ich noch den Betriebspunkt 1800 1/min 2 bar effektiver Mitteldruck eingestellt, der Rumgondeln in der Stadt simulieren soll. Hier stellt sich nach einer Weile eine Abgastemperatur nach Turbine von immerhin 550°C ein. 2 bar ist eine sehr geringe Last, da ist das Gaspedal nur minimal durchgetreten, es entspricht bei diesem Motor nicht mal 10% vom Maximum. Drei Dinge lernt man daraus: 1. Aufgrund des rapiden Temperaturabfalls zu Beginn noch während der Fahrt bestätigt sich meine These, dass man auf jeden Fall eine gewisse Drehzahl, den Fahrtwind und die Schubabschaltung auf dem letzten Kilometer vor dem Rastplatz nutzen sollte, um den Lader effektiv runterzukühlen. 2. Ewiges Nachlaufen lassen bringt nix, irgendwann wird die Temperaturkurve sehr flach, weil im Abgassystem einfach zu viel Hitze gespeichert ist und der Motor im Leerlauf ja immer noch brennt. 3. Selbst bei "normalen" Fahrten sollte man dem Motor die 20-30 Sekunden im Leerlauf gönnen, da die Temperatur schnell in Richtung 600°C geht, und da ist man bereits kurz vor einem leicht glühenden Lader. Gleichwertig mit Nachlaufen lassen ist aber das Fahren mit Standgas in engen Siedlungen, Spielstraßen oder Ähnlichem auf den letzten Metern, da liegt die Motorlast nur leicht darüber.
  5. Onkel Kopp hat auf vandy's Thema geantwortet in 9-5 I
    Ein Öl nach Norm GM-LL A-025/LL-B-025. Sollte kein 10W-40 sein, auch wenn 10W-40 als Viskosität für frühe 9-5 noch als zulässig angegeben war. Ich rate dir zu 5W-40 oder 0W-40 für deinen 9-5. Mobil 1 New Life wird immer wieder gerne genommen, damit kannst du nichts falsch machen, es erfüllt auch die oben genannte Norm.
  6. Ich google nicht, ich lasse mir das von targa erklären, wenn er a) tatsächlich existiert, und b) er sich mal beim Stammtisch blicken lässt, und sei es nach 8.
  7. Noch mehr????
  8. Ist Innebandy etwas, was man auch mal ausfallen lassen könnte?
  9. Das ist ja quasi automobiler Rassismus - was es nicht alles gibt. Was kommt als Nächstes? Alle, die nicht lokal loyal in Hessen wohnen bekommen ein Büro im Keller? Urlaubsgeld gibt es nur noch für die, die sich den Opel-Blitz auf den Unterarm tätowieren lassen?
  10. 40 cm vom Kat bis zum Fahrzeugende? Fährst du einen Smaab?
  11. Ach du Sch... Hier in Aachen sind Böhse Onkels-Aufkleber vor allem auf ranzigen Corsa B und Astra F zu finden, dazu meist in Kombination mit einem fetten Sportauspuff, der sich hervorragend optisch in das Gesamtbild der ansonsten serienmäßigen Optik und den rostigen und verschmutzten Stahlfelgen ohne Radkappen einfügt. Die Onkels-Mucke schallt laut aus den Fenstern, die auch bei relativ schlechtem Wetter natürlich immer offen sind und drin hockt ein schüchterner Baseball-Cap-Träger der versucht böse oder cool (oder beides) zu gucken. Der Gipfel der Peinlichkeit.
  12. Wen die Götter lieben, den holen sie sich früh. Also mach' dich ganz schnell unbeliebt!!! Wir (und ich denke ich spreche für alle) wollen auf dich keinesfalls verzichten.
  13. Himalaya - da bin ich dabei. Vorher noch kurz die Anden zum Warmwerden. Ich merke heute zunehmend meine Bauchmuskeln - wusste aber vorher schon, dass ich welche habe
  14. Ich glaube für Ed Hardy Träger ist ein Hyundai Coupé nicht angesagt genug - oder zu wenig Mainstream. Die kaufen eher 3er BMW, Audi TT oder Mini.
  15. Zweiundvierzig hätte doch gar nicht mitgemacht beim Klettern: Der Helm hätte die Haare unschön gemacht. By the way: Wo sind eigentlich die Bilder von jayjays Striptease im Cabrio an der Tanke?
  16. Er hat ja noch 16 Jahre Vorsprung! Den Haarverlust hole ich locker auf
  17. @rosablume: Seeeeehr geile Bilder! Besonders gut gefallen mir die Cabriobilder mit dir und StRrudel an der Tanke. Ich muss gerade wieder feststellen, dass sich meine Frisur gar nicht mehr so sehr von gendzoras unterscheidet
  18. Absolute Zustimmung. Was haben die sich dabei bloß gedacht.
  19. Wo ich gerade Micra lese: Fürchterlich sind dies ganzen Klappdach-Cabrios mit dem fetten Arsch, vor allem der besagte Micra und der Focus, da stimmen die Proportionen überhaupt nicht. Megane und die Peugeots sind nur etwas besser. Stichwort Antenne: VW Touareg mit dem fetten GPS-Antennen-Bügel *schauder*
  20. Onkel Kopp hat auf tempelkim's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Im Gelände auf kniffeligen Passagen sowie im Stadtverkehr fühle ich mich mit Plattform- bzw. Dualslalom- bzw. BMX-Pedalen wohler. Bei ernsthaftem Sport führt aber eigentlich aus den von aero84 genannten Gründen an Klickpedalen kein Weg vorbei. Ich fahre auf den MTBs Plattformpedale, auf dem Rennrad hatte ich aber Klickies.
  21. Onkel Kopp hat auf tempelkim's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Schicke dir gleich eine PN mit Infos zum Juchem und evtl. Vorführrad-Gelegenheiten. Dann bin ich ja beruhigt, Hauptsache dir ist nix Ernstes passiert Das kenne ich auch...
  22. Oje, Lancia. Einst bauten sie schöne und technisch anspruchsvolle Autos, dann nur noch technisch anspruchsvolle, danach weder noch. Heute ist Lancia nur noch ein Schatten seiner selbst, die rebadged Chrysler-Flotte geht echt gar nicht. Das hat dieser klangvolle Namen nicht verdient.
  23. Onkel Kopp hat auf tempelkim's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Onkel Kopp Ihm seine Räder - Teil 3 Juchem Custom Fullsuspension (Modell 2007) – Das Flaggschiff Rahmenmaterial: Aluminium Gabel: Fox F80 LT Dämpfer: DT Swiss SSD 210 Bremsen: Magura Louise FR hydraulische Scheibenbremse Schaltung: Shimano Deore XT Laufräder: Shimano Deore XT/DT Swiss Sonstiges: Ritchey WCS Anbauteile [ATTACH]57702.vB[/ATTACH] Als das 10-jährige Jubiläum des Canyon nahte, reifte in mir der Entschluss, dass es in absehbarer Zeit noch einmal ein neues Bike geben sollte. Es sollte sportlich, aber trotzdem tourentauglich sein, komfortabel und nicht zu modisch. Made in Germany wäre cool, das gibt es heute nämlich kaum noch. Es sollte auf jeden Fall selten und individuell sein, Massenhersteller wie Canyon, Cube oder Stevens schieden aus. Ich gestehe aber, dass ich immer mal wieder auf die Canyon-Homepage gegangen bin, weil ich mit meinem so zufrieden war und die neuen von Design und Preis-Leistung her gesehen top sind. Letztlich kristallisierten sich zwei Konzepte heraus: - Aluminium-Fullsuspension (Bergwerk, Fusion, Juchem, Nicolai) - Klassisches Stahl-Hardtail (Fusion Retro, Nöll M3, Norwid Thyra, Germans Team, oder aber ein italienisches Scapin Blato) Die Alu-Fullys aus deutscher Produktion waren in ansprechender Ausstattung preislich über meinem Limit - und ein Canyon von der Stange wollte ich dann doch nicht mehr. Also lief es allmählich auf ein Stahl-Hardtail hinaus, der höhere Komfort im Vergleich zum Alurahmen und die klassisch-filigrane Optik sagten mir sehr zu. Objektiv betrachtet brauche ich auf den Strecken, die ich gewöhnlich fahre auch keine Vollfederung. Im nahe gelegenen Roetgen gab es einen der wenigen Scapin-Händler in Deutschland, und auf die Edelschmiede aus Italien hatte ich mich schon eingeschossen, bis… …ja bis ich eines Tages noch einmal aus einer Laune heraus auf die Homepage der kleinen Familienschmiede Juchem in der Eifel ging. Und dort fand ich im Herbst 2007 überraschend ein verlockendes Angebot: Ein Custom Fullsuspension-Vorführrad mit den Komponenten aus dem just abgelaufenen Modelljahr 2007, angeblich nur ca. 200-300 km gelaufen. Rahmenhöhe 52 cm - passt. „Sportliche Tourengeometrie“ - passt. Gute Ausstattung - passt. Gepulvert in einem schönen blaumetallic - passt. Da es gebraucht war, passte auch der Preis - er betrug das, was normalerweise allein der Rahmen kostet. Dazu muss man sagen, dass einem das Custom FS normalerweise auf den Leib geschneidert wird, man gibt Körpermaße, Gewicht und Einsatzgebiet an, und der Rahmen wird entsprechend aufgebaut. Zudem werden die Schweißnähte verschliffen, so dass der Rahmen wie aus einem Guss wirkt. Ich fing an, nervös auf meinem Bürostuhl hin und her zu rutschen. Eigentlich wollte ich mir erst ein oder zwei Jahre später ein neues Bike kaufen, aber das hier passte wie die Faust aufs Auge. Also rief ich an und hatte Schweißer Werner Juchem selbst am Telefon. Das Rad sei schon länger angeboten, aber bislang seien alle Interessenten entweder zu klein oder zu groß für das Rad gewesen; er würde nur an jemanden verkaufen, dem das Rad passt. „Wie groß sind Sie?“ war dann auch die nächste Frage. „1,85 m, meine Schrittlänge beträgt ca. 92 cm, wenn ich mich recht erinnere“, antwortete ich. „Das würde ja passen“ entgegnete Herr Juchem. Also machten wir einen Termin aus. Ich lieh mir von einem Arbeitskollegen einen Kombi (meinen 9-5 hatte ich da noch nicht), organisierte die Kohle und fuhr los. Gefühlt residieren die Juchems am Ende der Welt, in einem Ortsteil, der nochmals 2 km außerhalb eines sowieso schon abgelegenen Ortes in der südlichen Eifel liegt. Ich fand ein Holzhaus vor, die Werkstatt war in das Wohnhaus integriert. Eine Fahrradproduktion stellt man sich irgendwie anders vor - kühler, weniger gemütlich. Ich wurde freundlich empfangen und Werner Juchem testete gleich, ob das Rad grundsätzlich passt - und es passte. Ohne viele Worte zu verlieren, wurde ich mit einer kurzen mündlichen Wegbeschreibung der näheren Umgebung auf eine Probefahrt geschickt. Ich fühlte mich auf dem Rad sofort zu Hause, als wäre ich schon mehrere hundert Kilometer damit gefahren. Beeindruckend fand ich das Rad an Steigungen. Denn obwohl man relativ aufrecht auf dem Rad sitzt und sich der Radstand kurz anfühlt, klebt das Vorderrad förmlich am Boden. Keine Tendenz zum Aufsteigen des Vorderrades festzustellen. Nach meiner Rückkehr schilderte ich vermutlich sogar leicht euphorisch meine Eindrücke und erntete ein vielsagendes Lächeln des „Schöpfers“. Anschließend quatschten wir an Werner Juchems Schreibtisch noch ein wenig. Er erzählte von seiner Konstruktions-Philosophie, warum sein Rad so ist wie es ist. Schließlich wurden Alu und Stahl gegen bedrucktes Papier der EZB getauscht. Das Juchem Fully ist in seinen Grundzügen bereits seit Anfang/Mitte der 90er auf dem Markt. Ich finde, es ist ein zeitloser Klassiker. Mir gefällt vor allem das Design des Hinterbaus. Manche empfinden das Fully als bieder. Mag sein, im Vergleich zu einem Fusion oder Nicolai ist das Juchem weniger „stylisch“. Ich mag es trotzdem. Das Juchem ist reines Sport- und Tourengerät und wird im Alltag nicht benutzt, deshalb kommen auch nicht so viele Kilometer zusammen wie beim Canyon, das bei trockener Witterung für alles und jedes benutzt wurde. Generell lässt sich sagen, dass Vollfederung schon eine feine Sache ist - hauptsächlich weil es einfach komfortabel ist. Aber auch fahrdynamisch bringt das Vorteile. Auf mit Wurzeln gespickten Passagen kann man die Bremse eher mal links liegen lassen. Ehrlich gesagt kann das Rad aber deutlich mehr als ich normalerweise abrufe, das ursprünglich geplante Stahl-Hardtail mit Federgabel hätte es auch getan. Trotzdem: In puncto MTB bin ich hiermit am Ziel angekommen. Mehr brauch ich nicht, mehr will ich nicht. Passt. Lediglich der farblich passende Selle Italia SLR wurde gegen einen komfortableren Sattel getauscht. Einziger echter Mangel bisher: Die Einsätze zur Befestigung des Flaschenhalters am Unterrohr haben sich gelöst, eine Haltermontage ist jedoch noch möglich.
  24. Onkel Kopp hat auf djdc's Thema geantwortet in 9-5 I
    Schau mal in diesem Thread ab HIER (klick)
  25. Onkel Kopp hat auf tempelkim's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich hoffe nicht aufgrund eines technischen Defektes

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