Alle Beiträge von josef_reich
-
Himmel reinigen
Glaubt ihm einfach mal... ...weil er recht hat ! Es gibt die eine oder andere Notlösung, um sich noch mal für ein paar Monate durchzuschummeln, aber es verzögert dann lediglich *geringfügig* den Zeitpunkt, vor dem bekanntlich alle Gallier Angst haben. Undichte Wärmetauscher, also dauerhaftes Kondenswasser im Fahrzeug, führt zudem zu recht frühzeigigem Erscheinen des Schadensbildes. Fahrzeuge mit Klima halten sich wegen des Trockners häufig etwas besser, aber auch nur dann, wenn die Klimaanlage häufig in Betrieb ist - und das Fahrzeug gleichzeitig regelmäßig bewegt wird. Lange Standzeiten ohne Luftzirkulation sind Gift für den Himmel. Insbesondere nach Regenfahrten länger abgestellte Fahrzeuge und diejenigen, die häufig in praller Sonne besonders heiß werden sind die Spitzenreiter. Die durch Zersetzen des Weichmachers mürbe werdende Schaum-Kaschierung hält aber auch unter optimalen Bedingungen nicht ewig... Im langjährigen Schnitt sind übrigens nach etwa 15 Betriebsjahren *mindestens* die Hälfte aller 9000er betroffen. Es dürfte somit mittlerweile auch eine durchaus spürbare Anzahl von CS/CSE mit diesem Problem durch die Gegend fahren... Ausnahmen bestätigen die Regel. In beide Richtungen. Ich kenne einen CC MJ86 mit nachweislich intaktem ersten Himmel - und einen 97er CSE mit defektem... Radikale Aktionen wie Dampfreiniger führen übrigens mit nahezu 100%-iger Sicherheit zu Ablösungen, die spätestens im nächsten Frühjahr sichtbar werden. Schließlich sind ja selbst die jungsten Fahrzeuge auch schon über zehn Jahre alt. Glückwunsch !!! - Aber Hauptsache porentief rein... Und diejenigen, die's immer noch nicht glauben wollen: Der vorübergehende Klebe-Bastel ohne kompletten Neubezug führt dazu, daß sich um die Bastelstelle ein komlettes Nest von neuen Beulen bildet. Es fängt fast immer an den Verprägungen an, unter denen die Scharniere der Heckklappe verborgen sind... Das finale Stadium beginnt, wenn die Beulen von beiden Seiten zur Mitte zusammengewachsen sind. Dann geht's nach vorne weiter. Und zwar schneller, als man hinschauen kann. Zu diesem Zeitpunkt ist dann die Blende des Schiebedaches übrigens schon längst zum Trauerspiel mutiert...
-
Welches Auto ist das RICHTIGE für mich?
Kurz und knapp: Sie ist... - richtig - ...eine Frau. *chauvi-modus-aus* Und die Erste, die sich hier im Forum öffentlich zu all ihren Stärken und Schwächen bekennt... *puuuuuuh-endlichmaleine* Hallo, belle... Such Dir *ersteinmal* einen zuverlässigen Saab-Schrauber in der näheren Umgebung, bevor Du an die Anschaffung einer Exotenkarre denkst. Wenn Du keinen findest, bist Du die falsche Frau für die richtige Marke - oder die richtige Frau für das falsche Fahrzeug...
-
Das Märchen vom Schwedenstahl....
Also Leute, wenn Ihr mich in diesem Fred schon so ausführlich zitiert, misch ich mich zum Thema des Gammels bei aktuellem Blech-Elend auch noch mal ein. Alleine entscheidend hierfür ist das zunehmende Verbot einiger Werkstoffe zur Oberflächenbehandlung... Im Klartext: Zinkchromat und ähnliches ist - genau wie schon früher die gute alte Bundesbahn-Bleimennige (...ihr kennt doch wohl noch die dunkelrote Pampe auf den alten Güter-Waggons...?) - zum Umwelt-Teufel ernannt worden. Zugegeben, bei laienhafter Anwendung ist beides hochgradig giftig... Auch lösungsmittelhaltige Lacke tragen nicht den Umwelt-Michel des typisch biologisch abbaubaren deutschen "Wir-retten-die-(Um)welt"-Images. Statt dessen werden Tünchen auf Wasser-Plörre halbherzig mit einem Hauch diffusem Klarlackes überzogen. Dauerhaft beständig ist dieses Elend... - nun, ja... tendenziell weniger. Mechanisch ist das Ganze schon schon eine traurige Angelegenheit, schaut Euch mal einen Neuwagen an, nachdem er durch eine der alten Waschstraßen mit Bürsten gefahren ist. Obwohl monatelang beim Händler in der prallen Sonne gestanden, also Lack ausgehärtet, ist die Oberfläche eine einzige Kratzerlandschaft. Mechanisch beständig ist in meinen Augen etwas anderes... Und ganz besonders wenig hält der Murks an den eh schon kritischen Stellen, wie den Börtelkanten und Schweißflanschen, weil dort die Lackdicke eher eine Lackdünne ist. Da hätten selbst Fahrzeuge mit verzinkten Blechen manch ein Problem, wenn die Rohkarosse vor dem "Einfärben" nicht noch zusätzlich im Werk elektrolytisch nachbehandelt würde. Folge der ganzen hirnverbrannt übertriebenen Umweltschutz-Angelegenheit ist, daß einem heutzutage die Karren wieder - wie zu besten Hopp-Und-Weg-Zeiten unterm Arsch weggammeln. Und das in Rekordzeit. Mit Glück hält die Sache bis zum Ablauf von Instandsetzungsansprüchen gegenüber dem Hersteller oder Händler. Meistens aber nicht. Dafür landet der Gammel dann umso häufiger vorzeitig auf dem Schrott, zumindest die betroffenen Teile, soweit austauschbar - oder es muß bei Kundenbeanstandung mit noch erheblicherem Aufwand nachbehandelt werden. Und schon ist die schöne Umweltbilanz wieder im Arsch. Nur merkts keiner, oder kümmert sich drum - und der Hersteller ist fein raus... Schließlich sind die Produkte ja sooooo umweltfreundlich und recyclingfähig. Wer sich also ein aktuelles Fahrzeug zulegt, welches weder Vollverzinkt ist noch über eine Leichtmetall-Karosserie verfügt, sollte *unbedingt* sofort und augenblicklich eine umfassende Hohlraum- und Kantenversiegelung in Angriff nehmen. Dies zu wissen ist natürlich *nicht* im Interesse der Automobil-Industrie. Die würden sich eher das Maul zutackern als ihre Kunden darüber informieren, daß der allerneueste Messe-Schnuller mit Hightec-Halligalli-Surround nach kürzester Zeit gammelt wie ein AlfaSud aus den Siebzigern... Es soll einem ja möglichst früh der Nachfolgewagen aufgeschwätzt werden. Und was Fahrverbote durch die Feinstaub-Verarschungs-Plaketten oder Abgasnorm Sieben bis Vierundsechzig in Verbindung mit Konsum-Verweigerungs-Strafsteuer nicht schaffen, das schafft dann halt der Rost... Nun, ich bin NICHT die Automobil-Industrie. Deshalb kann ich Euch die Hintergründe einfach *so* stecken... Sollte also jemand von Euch einen Wagen neuerer Bauart besitzen, der nicht vollverzinkt ist oder eine Leichtmetall-Karosse hat, dann knallt die Karre mit Korrosionsschutz voll. Hohlräume, Falze, Kanten... - jede Ecke, die sich nur irgendwie erreichen lässt. Das volle Programm. Schlecht erreichbare Hohlräume aufbohren und fluten. Öffnungen für Trauf- und Kondenswasser überprüfen. Fahrwerk nicht vergessen. Sonst findet die Freude am Neuwagen ein jähes Ende. Ein seeeeehr jähes...
-
zwitscherndes/zirpendes Geräusch
Wirst ja schon gemerkt haben, daß so *ziemlich* alle Ferndiagnostiker um Deinen Fred einen großen Bogen gemacht haben... Ich hab auch keinen Röntgenblick - und bei einer Distanz von mehreren hundert Kilometern hör ich auch kein Gras mehr wachsen oder zirpen... Kreise den Fehler weiter ein. Alles andere wäre ein Schuß ins Dunkle, die Vorschläge die dann kämen, würden Dich verrückt machen. Vermute mal, Du wirst *definitiv* keine Vorschläge hören wollen wie "...das ist ein Kurbelwellen-Simmerring, der Luft zieht, weil die Ölpumpe nicht mehr gegen das verstopfte Sieb ankommt..." - obwohl dieser Schaden genau dem von Dir beschriebenen Geräusch entsprechen würde. Wenn Du schon in Deiner ursprünglichen Beschreibung ausführlich von den Fahrstufen des Automaten geschrieben hast, wäre es hilfreicher, der Gemeinde mitzuteilen, wann das letzte Mal der Getriebeölfilter getauscht wurde. Oder der Ventilblock gespült. Oder fahr mal auf irgendeine Grube und horch *unter* dem Wagen nach dem Geräusch. Die Tatsache, daß Du es im Stand am besten hörst, kann deshalb trügerisch sein, weil durch die normalen Fahrtgeräusche der Übeltäter garantiert überlagert wird. Denk mal an einen defekten Auspuff - häufig hörst Du im Fahrzeug so gut wie gar nichts, obwohl die Nachbarn fast aus dem Bett fallen, wenn Du losfährst... Also - systematisch und unbefangen suchen. Da hilft nix... Zwitschergeräusche entstehen häufig da, wo sich Gase oder Flüssigkeiten durch eine Engstelle oder einen Spalt quälen. Also an Ventilen oder Filtern. Auch Keil- und Rippenriemen neigen bei Unterschreitung der erforderlichen Haftreibung zu ähnlicher Geräuschkulisse. Die Bänder von Getriebe-Automaten sowie Expansionsventile einer Klima-Anlage sowieso, letzteres würdest Du aber von außen kaum hören... Leih Dir notfalls einen stabilen Rangierheber und heb den Vorderwagen komplett mittig unter dem Hilfsrahmen, damit Du bei eingelegtem Gang aber stehendem Fahrzeug von außen besser unter das Fahrzeug horchen kannst. Zweiter Mann/Frau zum Sichern hinters Lenkrad mit Fuß auf Bremse, damit die Karre sich nicht selbstständig macht, falls der Heber durchsackt. UND VORSICHT - KEINESFALLS UNTER DEN WAGEN LEGEN - WENN ER NUR AUF EINEM HYDRAULIKHEBER STEHT...!!!
-
Politur/Aufbereitung im Raum Aachen
Vergiss den Waschstraßen-Mist möglichst sofort. Entweder direkt zum Spezialisten, oder sich selbst mit professionellen Mitteln die Arbeit machen. Ich rede jetzt extra nicht *nicht* von "ollem-gammeligem Lack" - sondern nenne es einfach mal vornehm "edel unter dem Lachen der Sonne gereiftes Pigment". Bleibt aber beim Gleichen. Der Farbton teils verschossen, die Oberfläche matt - weil durch ständigen Witterungseinfluß zerstört. Nur nach einem vollständigen Feinschliff, bei dem die defekte obere Lackschicht mechanisch abgetragen wurde, kann beurteilt werden, ob der Lack noch gerettet werden kann - im Klartext - die verbleibende gesunde Lackschicht noch dick genug ist, um mittels dauerhafter Wachsschicht und Politur eine Weile durchzuhalten. Früher wurde für das Entfernen der oberen Schicht Schlämmkreide in Salmiak-Lösung verwendet, heute gibt es Schleifpasten mit Micro-Partikeln. Entscheidend ist, ob - und wie oft - der vorhandene Lack im Laufe der Jahrzehnte eine derartige Prozedur schon erdulden musste. Das geht nicht unendlich oft, irgendwann ist Sense. Spätestens dann, wenn die Substanz sich in Schleifstaub aufgelöst hat. Wenn Du mutig bist - und Dein Fahrzeug nicht als Museums-Exponat ansiehst, kannst Du nach der alten Methode an einer *unauffälligen* (!!!) Stelle selbst ausprobieren, ob es sich überhaupt noch lohnt, einen professionellen Aufbereiter zu beauftragen - oder ob nicht doch eine Neulackierung die sinvollere Alternative wäre... Nimm einen sauberen trockenen Lappen und eine walnußgroße Menge Viss-Scheuermilch flüssig. Das uralte weiße Zeugs mit der grünen Kappe, NICHT das gelbe mit Zitronenaroma. Ohne Druck mit leichten kreisenden Bewegungen über den matten Lack, bis die Feuchtigkeit auf der Oberfläche verschwunden ist und nur noch eine dünne Staubschicht bleibt. Diese mit einem zweiten, trockenen Lappen wegwischen. Mit *viel* (!!!) Wasser den vom Schleifmittel befreiten Lack abspülen. Gründlich trocknen lassen. Mit dem hochwertigsten Polierwachs, daß Du bekommen kannst versiegeln. Bei ollen Gebrauchskarren reicht übrigens auch alle paar Jahre eine Komplettbehandlung nach beschriebener Methode und nachfolgend eine billige Wachsversiegelung zum Taschengeld-Tarif. Ich verwende seit Jahren eine hauchdünne Schicht simples Bohnerwachs. Bringt ganz bestimmt nicht den Showroom-Glanz und das Edel-Finish für den Cours d' Elegance - versiegelt aber wirksam für mindestens ein Jahr gegen jegliche Witterungseinflüsse... Hallo, Ihr Hightech-Wachs-, SwissOil-, LiquidGlass- und Zymoil-Fetischisten da draußen. Schlagt mich. Ölt mich. Steinigt mich. Natürlich weiss ich, daß die Schleifmittel von 3M besser sind. Natürlich ist Omas Bohnerwachs *igitt* auf dem heiligen Blech.... - aber es wirkt unglaublich. Und kostet nur ein paar Groschen. Meine Kohle investier ich nämlich lieber in ein Abendesse mit meiner Freundin... ...und das eine oder andere Fläschchen Medoc...
-
Wasser im Dachhimmel
Jo. stimmt schon. Laut ist es in jedem Falle. Deshalb werde ich es trotzdem keinem madig reden. Klima aus, alle Scheiben runter, Dach auf - und dann irgendwelche abgelegenen Landsträßchen erkunden - das hat einen gaaaaaanz schmalen Streifen Cabrio-Feeling, obwohl das Cabrio nicht dabei ist... Trotzdem rate ich jedem Schiebedach-Besitzer zu den minimalst erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen. Die simpelste zur Vermeidung von Dauerschäden ist, den Dachhimmel über den Türen zu lösen (Haltegriffe abschrauben, Dichtung lösen) und mittels Endoskop in Richtung Schiebedach-Cassette zu peilen. Lange Optik draufschrauben. So ein Teil hat heutzutage fast jede Werkstatt. Zeigt sich irgendwo auch nur die geringste Spur von Flugrost, ist das Binnenklima unter'm Dach entschieden zu feucht. Dann mit einem Warmluftgebläse oder alten Haarfön für eine Stunde die Feuchtigkeit vertreiben. Wirkt Wunder. Wer zu faul ist, den Dachhimmel komplett wegzuschrauben, kann einen Müllsack so aufschneiden, daß eine lange Bahn entsteht und quer zwischen Dachhimmel und Cassette durchziehen. Dann gezielt mit feuchtigkeitsverdrängendem Mittel die gefährdeten Bereiche einsprühen. Auch die Schläuche und ihre Anschlüsse an der Dachcassette lassen sich auf diese Weise auf Undichtigkeit prüfen. Und vergesst nicht die Leitung für die Waschdüse des Heckwischers, innen neben den rechten Dachholmen. Eine Komplettsarnierung des Bereiches bietet sich in Verbindung mit dem *garantiert* irgendwann früher oder später erforderlichen Neubezug des Dachhimmels und der Sonnenschutzblende an. Oder vergesst es einfach... Ist die Dachhaut aber einmal durchgerostet, übersteigt eine dauerhafte Instandsetzung *immer* ganz erheblich den Fahrzeugwert.
-
Wasser im Dachhimmel
Sehr weise Entscheidung... Habe ja - glaub ich wenigstens - in anderen Freds schon einige Romane zum Thema geschrieben. Deshalb nur nochmal als Ergänzung drei Gründe - für diejenigen, die *einfach-so* mit einem Schiebedach durch die Gegend fahren, als Anregung, sich im Zweifelsfall *gegen* ein Fahrzeug mit Schiebedach zu entscheiden: 1) Ein Schiebedach braucht richtig viel Pflege. 2) Ein Schiebedach braucht richtig viel Pflege. 3) Ein Schiebedach braucht richtig viel Pflege.
-
Erstes Vorstellungsgespräch über Telefoninterview
A, CH, I Wir in D hinken nicht hinterher, wir versuchen auf die typisch deutsche Art und Weise den Manchester-Kapitalismus zu perfektionieren. Wie immer Generalstabsplanmäßig vorbereitet, aber bis ins letzte Detail überzogen... Und genau deshalb geht der Schuß doppelt nach hinten los. Wie immer gibte es gute und böse Jungs auf dem Spielplatz. Viele Unternehmen durchschauen mittlerweile die städig propagierte und verkaufte Beratungs-Strategie, die nur kurzfristig zu einer Gewinn-Maximierung führt, letztlich aber auf Dauer das Unternehmen unwiederbringbar ruiniert. Legen deshalb eher Wert auf Kontinuität und konsequente Vermeidung der Unternehmens-Zerstückelung. Sind deshalb auf Dauer auf dem Markt besser aufgestellt, weil sie noch in der Lage sind, Inhalte kompletter Prozessketten abzuarbeiten. Und genau dies sind meine Kunden...
-
Noch eine Fahrerflucht...
Yipp. Fremde Karre anpoltern und sich verdrücken ist... - nun, ich sage einfach mal ohne Bewertung: GESCHMACKLOS Karren mit durchlackiertem Frondend und Heckschürze sind... - nun, ich sage einfach mal ohne Bewertung: HIRNLOS Ok, ok,... - Das Thema hatten wir schon einmal... Aber der elektronische Einparkhilfen-Scheiß ist nun einfach kein brauchbarer Ersatz für einen sinnvollen Stoßfänger, insbesondere dann, wenn derjenige der anrempelt nicht auf die Anzeige achtet - oder so etwas gar nicht eingebaut hat... Somit hilft es einem selbst recht wenig, am eigenen Wagen teuer Geld für den Schwachfug auszugeben, denn merke: Es sind immer die anderen, die einem die Karre vermacken...
-
Jobticket
Frag doch lieber direkt, ob diejenigen, die ständig an ihren Zahnrädern rumschrauben, deshalb als Triebtäter strafrechtlich zu belangen sind... *wegduck* NEIN - Ich habe heute das Getriebeöl noch NICHT getauscht... - ...tüüüdeldüüüüü... *ganztief-weckduck*
-
Blöde Frage vielleicht: Roller umgefallen - problematisch?
Yipp. Doppel-Duplex hatte sie. Dazu ein total offenes und extrem kurzes Rohr, daß richtig böse nach oben angestellt war. Und dann gab's einen Haufen anderer komische Dinge, die beim Teile kaufen und Schrauben genervt haben. Die Kerzen saß beispielsweise massiv anders drin, irgendwer hatte auch überall von Hand nachbearbeitet. Haben wir gemerkt, als wir den ranzigen Kopf mal gegen einen besseren tauschen wollten. Muss nix heißen, vielleicht war's ja doch ein Fake. Weiss nur noch, daß ich damals nach einem Jahr Spaß zumindest die 4500 Deutschmark (mein ich zumindest) wieder rausbekommen habe, die ich selbst gelöhnt hatte.
-
Na, wer jagte wieder Daimlers im Taunus?
Mein Opa hätte sich jetzt vermutlich *gigantisch* aufgeregt - und sich irgendetwas in den Bart gemurmelt, daß sich wie "Blockwart" anhört... Aber vermutlich handelt es sich in diesem Falle lediglich um einen von Schäubles vorsorglich vorgreifenden Volksbeschützern.
-
Blöde Frage vielleicht: Roller umgefallen - problematisch?
Ja, irgendwie hast Du ja recht - aber es musste sein, sie musste weg - sonst hätte ich mich *garantiert* früher oder später wieder draufgehockt... - ...vermutlich eher früher... Wir waren damals aber nach dem Unfall derart fertig, daß fast alle erstmal auf's Auto umgestiegen sind. Daten? Du fragst Dinge... Nach über einem viertel Jahrhundert nach einer FG-Nr - woher soll ich die noch haben oder wissen...? Sie war aber meine ich von '73 - zugegeben etwas niedergeritten - und wenn was hinüber war haben ständig die Teile für eine SF nicht gepasst. Immer war irgendwas anders. Der Händler ist bald ausgerastet, wenn ich ihm ständig wieder die Brocken zurückgebracht habe. Wir sind damals einfach nur rumgeheizt. Womit - das war uns eigentlich ziemlich egal. Vielleicht war sie ja wirklich echt...
-
Erstes Vorstellungsgespräch über Telefoninterview
Wo sollte da etwas zu kommentieren sein...? Aber wenn Ihr Euch so darauf gefreut habt... In D ist auch bei Unternehmen aller Bereiche die Geiz-Ist-Geil-Mentalität ausgebrochen. Es wird einfach nicht mehr das gezahlt, was die Arbeit wert ist. Oder das, was die Arbeit wert sein muß, damit derjenige der arbeitet davon ein hinreichendes Auskommen erwirtschaften kann. Weil dem aber nicht ist - oder sein soll, wird gejammert, daß keine hochqualifizierten Fachkräfte mehr verfügbar wären, die bereit sind, sich zum Taschengeld-Tarif den Arsch für's jeweilige Unternehmen aufzureißen. Deshalb werden diese im Ausland angeheuert, oder der Arbeitsplatz direkt dorthin verlagert. Hochpreisiger Markt Deutschland mit weltführenden Arbeitnehmer- und Verbrauchersteuersätzen - gerne... ...aber künftig gefälligst Billigst-Löhnig. Für Unternehmer ein Schlachtfest. Früher nannte man es Hire-And-Fire, Mann kaputt - der nächste bitte. Heute heißt es eher Billigster Subunternehmer, Firma kaputt - die nächste bitte. Kaufmännisch absolut nachvollziehbar, aber dafür werden die Unternehmen ohne eigenes unmittelbar im Unternehmen selbst angesiedeltes Stammpersonal immer profilloser, quasi untereinander austauschbar. Die Unternehmensleistung wird durch Sub-Sub-Sub-Vergabe und Stückelung gar nicht mehr selbst erbracht, damit meine ich *nicht* nur die Fertigung, sondern auch Forschung und Entwicklung sowie nicht ortsgebundene Dienstleistungen. Leider frisst jeder in dieses Abzweiger-Konstruktes etwas von der ursprünglichen Kostenstelle weg - und am Schluß bleibt für die tatsächlich ausübenden Mitarbeiter am Ende der Kette nur noch ein Trinkgeld. Führt wohl nachvollziehbarerweise zu Unzufriedenheit und Unsicherheit, dem von mir erwähnten Nörgeln, mit dem pessimistischen Blick dahingehend, daß diese Entwicklung nach wie vor forciert weitergeführt wird. Zumindest bei uns, wo ja gerade der Aufschwung auf blühende Landschaften gefallen ist... Glücklicherweise gibt es doch hie und da das eine oder andere Unternehmen, daß durchaus noch Wert auf ein eigenes Profil legt. Und seeeeeehr viele Unternehmen, insbesondere im benachbarten Ausland, die unseren deutschen Wirtschafts-Suizid mit argwöhnischen Augen betrachten, dabei großen Wert darauf legen, diese Fehler nicht selbst zu reproduzieren. Dies ist dann wohl auch der Grund, warum ich mich mit meiner technisch beratenden Tätigkeit eher im Ausland aufhalte. Tendenz zunehmend. Nicht die Gesamtzeit, aber die Häufigkeit. Was zur Folge hat, daß ich zeitweilig immer mal wieder unterwegs bin - und dabei auch seeeehr viele *nicht*-deusche Unternehmen von innen sehe. Und ich muß sagen - häufig geht es dort im Vergleich zu unserem typisch deutschen Karteikarten-Formblattausfüll-DinA4-Denken noch recht menschlich zu. Und nicht nur in den Methoden des Sichtens der Kandidaten für mögliche Einstellungsgespräche, sondern einfach im alltäglichen Umgang miteinander...
-
Stehe kurz vor Saabkauf eines 2.3Turbo
Hängt bei Gebrauchten zunächst *ausschließlich* vom Erhaltungszustand und der Fortführung der Wartungs-Disziplin eines möglichst mit Technik-Verständnis gesegneten Vorbesitzers ab. Zwar nicht nur bei Saab, hier aber dafür ganz besonders... Die lausige Dichte - oder optimale Dünne, je nach Betrachtungsweise - des Händlernetzes betrifft auch Neuwagen, soweit nicht ausschließlich Opel-Baukastentechnik verbaut ist. Und genau dorthin läuft ja gerade ganz offensichtlich die Hersteller-Strategie. Man möchte den alten Saab-Kram so schnell wie möglich loswerden. Premium-Marke für das Individualisten-Image: - ja, gerne. Vom Konzernbaukasten abweichende Technik oder Wertigkeit - nein, blos nicht. Opel-Technik, Billig-Plastik, ein bischen Design-Retouche und den Greif draufgepeppt - macht 30% Premiumaufschlag im Preis. Nix, eigentlich... Nur dass ich Saab im Gegensatz zu "...vor 15 Jahren" leider keinesfalls mehr uneingeschränkt empfehlen kann. Insbesondere nicht als älteren Gebrauchtwagen. Zumindest nicht ohne erhebliche Bedenken, falls der Fragende nicht Selbstschrauber oder Ersatzteil-Hamster ist...
-
Blöde Frage vielleicht: Roller umgefallen - problematisch?
Zu der Frage: Rahmenschaden beim Umkippen halte ich für recht unwahrscheinlich. Lenkkopf und Lenker sollte man sich aber wegen Haarrissen anschauen. Bedenke aber bitte, daß schon seit ewig *jedes* - ich sagte *J*E*D*E*S unfallbeschädigte Moped dieser Welt mit der Ausrede "...ist verkratzt, weil es mir mal vom Ständer gefallen ist..." verkauft wird. Und off topic: Ich hab mir schon vor knapp 30 Jahren - nach mehreren schon damals verkehrsdichte bedingten unangenehmen Situationen in der Großstadt und einem Todesfall im Freundeskreis - geschworen, nie mehr auf einen Bock zu steigen. Als letztes hatte ich damals eine 750-SFC, die in Bettwil *geringfügig* modifiziert wurde... *seufz* Abgesehen davon: Ich *Alter-Spießer* gebe hier feierlich zu: Ich hasse vor allem diese Automatic-Scooter, also die Drecksteile mit stufenlosem Vario-Antrieb. Heulen beim Anfahren die Nachbarschaft zusammen - und kommen trotzdem nicht vom Fleck... Trotzdem: Ich wünsche Dir und Deinem künftigen Scooter "Langes Leben" - oder so ähnlich... ...auf dem Schlachtfeld "Innenstadt-Verkehr"
-
Vergleich Audi Turbo gegen Saab Turbo
Letzter Kontakt zu einem Quattro-Coupe war mein verzweifelter Versuch, dem Besitzer einer *ziemlich* runtergefahrenen Kiste klar zu machen, daß der *eine* mitgebrachte neue Ölfilter nicht ganz zielführend ist... Nachdem ich dann *im-vorbeigehen* die verwurzten Tragwerksgelenke gesehen - und gedanklich zusammengerechnet habe, was es kosten würde, den Kübel wieder einigermaßen verkehrstüchtig hinzubekommen, war ich froh, daß die Kiste wieder vom Hof gerollt ist. Aber klanglich recht interessant, zugegeben...
-
Na, wer jagte wieder Daimlers im Taunus?
Prima, hier bleib ich... *klappsessel-hinstell* *bölkstoff-aufmach* *salzstangen-nachzähl* ...nanu, wo seid Ihr denn auf einmal alle hin...?
-
Stehe kurz vor Saabkauf eines 2.3Turbo
...welche ich bei Geschäftsreisen aber leider nicht im Kofferraum mit mir rumschleppen kann. Und auch nicht das Ersatzteil-Lager und drei Werkzeugkisten mit Hebebühne, um mir selbst weiterzuhelfen. Wer dagegen ständig nur regional rumgurkt, also in Riechweite zum Schrauber des Vertrauens, hat dieses Problem nicht. Nur widerspricht dies eigentlich dem Zweck eines 9000ers. Das ist ein Langstrecken-Reisewagen. Nichts, um damit in der Stadt rumzutöckeln... Ich wiederhole: Das werksseitige Service-Netz von Saab für die älteren Modelle ist in seeeeehr vielen Regionen nur noch gequirlte Katzenscheiße. Unglaublich viele erfahrene Saab-Schrauber haben das Handtuch geschmissen und ihre Werkstatt dichtgemacht - oder sind auf andere Vertragspartner umgestiegen. Auffallend häufig koreanische... Ansonsten gibt fast nur noch die Opel-Kombinationsbuden, in denen nicht immer sichergestellt ist, daß jemand verfügbar ist, der auf den 9000er geschult wurde. Mit allem, was sich nicht eindeutig aus dem Fehlerspeicher auslesen lässt, sind diese dann schon überfordert.
-
Stehe kurz vor Saabkauf eines 2.3Turbo
Entscheidend aus meiner Sicht: Überlege Dir, falls Du nicht selbst schraubst, wo Du im Falle eines Defektes Hilfe bekommst. Ein 9000er ist für *Normalverbraucher* mittlerweile massiv uninteressant geworden, da es im Service-Netz erhebliche weiße Flecke auf der Landkarte gibt. Vom Ausland gar nicht zu reden... Ersatzteilverfügbarkeit - mit Ausnahme der täglich gebrauchten Verschleißteile - ist häufig selbst bei Vertragshändlern mäßig, kaum etwas wird auf Lager gehalten. Häufig hat man auch den Eindruck, daß die kombinierten GM-Werkstätten sich am liebsten nur noch um Opel-Kunden kümmern würden... Die Preise, selbst für niederwertige Teile, bewegen sich häufig zwischen Mondpreis und Wucher. Für mich mittlerweile auf dem Niveau einer selbsternannte Premium-Marke mit Premium-Preisen, ohne die Premium-Gegenleistung eines zuverlässigen und flächendeckenden Service zu erbringen. Als ob man die Altkunden so schnell wie möglich rausgraulen möchte, um nur noch die Fahrzeuge auf Opel-Basis weiter zu versorgen. Hast Du einen pfiffigen Schrauber in der Nähe und bist Du bereit, Dir die Teile bei Fremdanbietern zusammenzusuchen, dann ist die Sache eine Überlegung wert. Denn wenn ein 9000er in gutem technischen Zustand ist, gibt es - zumindest im Vergleich mit den modernen Elektronik-Schüsseln - nur selten technisch unlösbare Probleme. Meine 9000er fahren übrigens nur noch bis zum nächsten, wirtschaftlich nicht mehr zu behebenden Defekt. Und dann: Tschüß Saab.
-
Erstes Vorstellungsgespräch über Telefoninterview
Dies, das, genau jenes... - und nichts anderes. (...sind ja schon mindestens drei Gründe...) Auch gerne genommen: "...teilen wie Ihnen mit, daß wir für Ihre Reise zum Vorstellungsgespräch keinerlei Fahrtkosten übernehmen." Sowie Mail-Bewerbungen: "...Klick und weg" Alles Entwicklungen, die für einen Verfall jeglicher Unternehmens-Kultur bei uns sprechen. Empfehle *dringendst* die Bewerbungs-Aktivitäten in Richtung Ausland zu verlagern. Bin selbst nur noch gelegentlich in D - und jedesmal wenn ich mich für länger als ein paar Wochen gezwungenermaßen in diesem Land der Geiz-Ist-Geil-Fetischisten, Nörgler und Berufs-Pessimisten aufhalte, bekomme ich Hautausschlag.
-
seltsames Geräusch Frontbereich
Schaut mal bitte alle, bei denen es lärmt, ob oben mittig in der Dichtung die Schließklammer vorhanden ist - und vor allem - spaltfrei eingedrückt wurde. Bei diesem Montagefehler entsteht das Geräusch spontan ab etwa Tempo 130/140 und erscheint tückischerweise so, also ob es aus den mittleren Lüftungsdüsen käme - variiert zwischen Pfeifen und resonantem dröhnen. Meistens klingt es so, als wenn man mit den Lippen ein spitzes "O" formt und kräftig ein- und ausatmet.
-
so so, Hozoptik also
Der schreibt sich mit "t" in der Mitte. Aber ich bekomme seit Jahren Zahnschmerzen, wenn ich die neueren Saab-Produkte sehe... Deshalb gibt es NUR eine plausible Lösung: HOZ = Honorarordnung der Zahnärzte
-
Zur allgemeinen Kenntnissnahme ....
Ist ja ganz hübsch, das hin- und hergeschreibe... Tatsache dagegen bleibt, daß bekanntermaßen bei $Prüforganisationen das gesamte Spektrum zwischen *DumpfbackeVollblind* über *$NichtSoGenauHinsehen* als auch *EchtSorgfältigeGewissenhafteUntersuchung* bis hin zu *KorintenkackerUndWichtigtuer* möglich ist. Genau deshalb, weil es bei $Prüforganisationen, wie überall im Leben, sowohl motivierte fachkundige Mitarbeiter, wie auch diejenigen die innerlich bereits gekündigt haben gibt. Ebenfalls wohl auch den einen oder anderen, der für eine gewisses $Sondervergütung unter temporärer Sehschwäche leidet - oder im genau anderen Fall solange sucht, bis er etwas beanstandensfähiges findet, was eigentlich gar nicht beanstandungswürdig ist. Quote tut not, schließlich müssen sich diese $Prüforganisationen durch einen bestimmten Anteil von $Erfolgserlebnissen in ihrer Existenz rechtfertigen... Glücklicherweise ist die personelle Ausreißerquote in diesen $Prüforganisationen mittlerweile fast verschwindend gering. Also nicht mehr so wie früher - als häufig diejenigen, die auf dem *freien* Markt aufgrund ihrer Unfähigkeit keine Karrierechance hatten, bei den $Prüforganisationen als *Rostklopfer* anheuerten. In letzter Zeit wird der Personalstamm vielmehr durch *wirklich* hochqualifizierte Mitarbeiter ergänzt, die fast immer neben einer fachbezogenen gewerblichen Ausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung einen Hochschulabschluß besitzen - und zudem ständig innerbetrieblich weitergeschult werden. Es wird aber dennoch selbst im Falle einer absolut beanstandungsfreien Untersuchung lediglich ein Augenblickszustand des jeweiligen Fahrzeuges dokumentiert. Dieser sollte allerdings zutreffend und unter Berücksichtigung der Sorgfaltspflicht durchgeführt werden. Sollte jemand also das Vergnügen gehabt haben, an einen $Personalausreißer in einer dieser namhaften $Prüforganisationen geraten zu sein, empfehle ich härtestes Durchgreifen und das Einleiten aller nur möglichen rechtlichen Schritte - nur alleine auf Grund der mittlerweile fast unverschämten Untersuchungsgebühren, die für im Normalfalle noch nicht einmal zehnminütigen, flüchtigen Kontrollblick unter's Fahrzeug in Rechnung gestellt werden. Habe mir übrigens eine kleine $Selbstzensur auferlegt, da alle beschriebenen Sachverhalte ja nicht nur in einem bestimmten Unternehmen auftreten können...
-
Saab 900 tritt bei Rallye Dresden-Dakar-Banjul an
Zyklon mit Staub- und Sandabscheider einbauen. Hersteller ist wurscht, einfach reinbasteln. Sonst hast Du auf Pisten-Abschnitten definitiv ausgeschissen - besonders wenn Ihr in Kolonne fahrt. Zusätzliches Feinfiltersieb in das Einfüllrohr des Tanks. Gerade beim Umfüllen aus Kanistern wandert immer gerne irgend ein Rotz mit, der sich *garantiert* spontan an der am schlechtesten zu reinigenden Stelle der Gemischaufbereitung wiederfindet... Leicht zu montierende Abdeckungen für die Scheinwerfer für die Schotterabschnitte der Pisten nicht vergessen, sonst fährst Du *seeeeeeehr* schnell ohne Licht. Und einen Satz Reserve-Streuscheiben beschaffen. Können ruhig zerkratzt sein, sind sie nach ein paar hundert Kilometern in Afrika ja eh...