Alle Beiträge von lunatic-factor
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Mobile & Autoscout - 902/9-3 I schon besichtigt? Empfehlungen ja/nein
Den musst du haben! Wegen der Farbe! Und des Abholortes! Da muss sich doch eine Möglichkeit des Checks finden. Über den Saab Turbo Club of Sweden. Oder die Veteranenvereinigung. Oder eine Werkstatt vor Ort. Er sieht aber auch so gut aus, dass man das Risiko eingehen kann, hinzufahren. Zumal es das denkbar schönste Risiko wäre.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Hinterachse prima. Federbeine mit Korrosionsbefall. Auf der Beifahrerseite ist es noch ganz gut, auf der Fahrerseite deutlicher angegriffen. Wird entsprechend behandelt. Getauscht werden muss nicht.
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Ja, das waren sie. Im Grunde gibt es nur zwei Dinge, die mich als Saab-Fahrer retten, obwohl ich nur mit Mühe überhaupt das Prinzip eines Verbrennungsmotors verstehe: Erstens habe ich einen Instinkt für gute Autos. Und zweitens habe ich eine richtig gute Werkstatt. Klar verdienen die auch Geld mit mir. Aber wie die sich immer wieder für mich reinhängen - das ließe sich in Arbeitsstunden und Euro gar nicht umrechnen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Habe ich nicht krumm genommen! Natürlich habe ich übertrieben. Bei mir dürfen schon Leute mitfahren. Mit ganz normalen Schuhen:-) Der wahre Kern ist, dass der schwarze SE sichin einem so exzellenten Zustand befindet, dass man intuitiv aufpasst, nichts schmutzig und kaputt zu machen. Wie der Vorbesitzer sagte: "Ich habe halt nur was angefasst, was ich anfassen musste. Macht man bei dem Auto automatisch." Als Borghardt Senior sich zur Probefahrt reinsetzte, schwebten seine Füße schon in der Luft, als er "Moment!" sagte, wieder ausstieg und eine dunkle Fußmatte holte, um sie über die beige zu legen. Unaufgefordert. Damit ist das Auto natürlich grundsätzlich dazu angetan, sich etwas unfrei beim Gebrauch zu fühlen. Umso besser finde ich die Lösung mit dem skarabäusgrünen Buchhalter. Denn für den gilt das nicht. Und in der Tat hätte ich keine Lust, mich im Winter nur mit schlechtem Gewissen ins Auto setzen zu können, weil meine schwarze Jeans im Regen nass geworden ist. Mit Stoffsitzen habe ich das Problem nicht. Besonders schön finde ich, dass mir nun eine Laune des Schicksals gleich ZWEI 9-3 mit beigen Innenausstattungen vor die Füße gerollt hat. Denn mir gefiel die beige Innenausstattung dieser Baujahre immer super gut. Aber ich fand nie ein Auto in entsprechender Farbkombination, wenn ich gerade eins suchte.
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Ich auch.
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Beifahrer sind nur unberechenbare Hartplastikkratzer-Verursacher und deshalb prinzipiell ungern gesehen. Ich hatte eine Mitschülerin. Deren Vater war Gymnasiallehrer. Und wir mussten uns immer die Schuhe ausziehen, bevor wir in seinen Toyota Corolla steigen durften. Glücklicherweise habe ich keine Kinder, die ich mit sowas traumatisieren könnte. Glücklicherweise habe ich keinen Toyota Corolla.
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Ich gebe zu: Ich habe noch keine überzeugende Routine dafür gefunden. Bei schönem Wetter tanke ich strumpfsock. Bei schlechtem Wetter angle ich meine Straßenschuhe aus der eigens deponierten Tasche im Beifahrerfußraum, öffne die Fahrertür, stelle die Straßenschuhe vor das Auto, ziehe die Autofahrschuhe aus und schlüpfe beim Aussteigen in die Straßenschuhe. Prinzipiell wäre es prozessoptimierend, dann außerhalb des Autos nur noch Sandalen zu tragen, die hinten offen sind. Aber dazu kann ich mich aus Geschmacksgründen nicht durchringen. Sandalen sind schließlich das Schuhwerk-Äquivalent zu den Saab-Felgen, die patapaya und Gerald so gut gefallen.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Wenn du glaubst, dass ich mit meinen matschigen Winterstiefeln einfach so auf Gudmunds beigen Teppich latsche, kennst du mich schlecht. Für Gunillas beige Original-Fußmatten habe ich mir extra bei Deichmann Autofahr-Schuhe mit weißer Sohle gekauft.
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Schöner als jedes Urlaubsfoto aus der Karibik, Teil 2: Bilder vom frisch nachgerüsteten Lederlenkrad und Lederschalthebel der treuen Gudmund (so heißt der skarabäusgrüne Sauger jetzt):
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Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Schöner als jedes Urlaubsfoto aus der Karibik, Teil 1: Bilder aus der Ölwanne der schnellen Gunilla (so heißt der schwarze SE). Das sieht ganz gut aus, finde ich. Und ein Lichtbild des Vorderachskörpers. Sieht auch ganz gut aus, finde ich.- Hallo zusammen, bald werde ich auch einen Saab fahren
Ich rate da eher zur Orientierung an der Kaufberatung und am persönlichen Geschmack. Wenn letzterer einen V6 mit sanfter Turbounterstützung zulässt, kann man da für sehr kleines Geld sehr viel Auto erstehen. Man hat einen Motor, der als unproblematisch und kultiviert gilt. Und in den Griffin haben sie nun wirklich alles an Ausstattung reingestopft, was geht. Vollfettstufe.- Hallo zusammen, bald werde ich auch einen Saab fahren
Doch. Was spricht außer Folklore und Vorurteilen denn gegen diese Maschine?- Hallo zusammen, bald werde ich auch einen Saab fahren
Was wäre denn mit dieser Vollfettstufe, Herr Thread-Eigentümer? Nahe dran. Und der Preis scheint - vorsichtig gesprochen - äußerst, äußerst fair. Wäre schön, wenn sowas in gute Hände kommt. Und nicht zu jemandem, der nur viel PS für wenig Euro sucht. https://suchen.mobile.de/auto-inserat/saab-9-5-3-0t-v6-benzin-griffin-voll-schwarz-top-hasloh/265026989.html?action=parkItem- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Zustimmung zu beidem, Geschmackspapst Dr. Eber! Der Wagen ist nicht ganz so schier wie er auf den Bildern scheint. Aber er ist gut. Und gemessen an der Preisklasse, in der wir hier unterwegs sind, ist er mehr als gut!- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Gut. Aufgrund eurer Einwände werde ich meine Meinung zu diesen Felgen noch einmal überdenken:-) Zumal da gute Goodyear Vector 4Seasons drauf sind. Und wenn ich die sehr guten Vredestein-Winterreifen auf Stahlfelgen mit originalen Radkappen vom SE zum ordentlichen Kurs verkauft kriege, steht beim Preis des Skarabäusgrünen faktisch eine 1 vorne.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Im Prinzip finde ich sie auch hübsch - aber nur auf einem 902. Nicht auf einem 9-3. Ich lief allerdings später an einem 9-3 vorbei, der ebenfalls 902-Felgen hatte. Und die Kombination fand ich wiederum hübsch.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Und etwas Prosaischer die Bestandsaufnahme vom Besuch beim Saab-Händler meines Vertrauens. Zunächst die Vorführung des Neuzugangs. Die erste Frage: "Wo ist die SE-Spoilerlippe?" Ich gucke verblüfft auf mein eigenes Auto und stelle fest, dass ich Ultrapedant wirklich ein Auto gekauft habe, ohne darauf zu achten, dass die vordere Stoßstange nicht zur hinteren passt. Die Erklärung scheint mir einfach: Vor vielen Jahren gab es mal eine Feindberührung mit einem Fasan. Ein Scheinwerfer und die Stoßstangenhaut wurden ausgetauscht. In dem Zuge baute man vermutlich die falsche Stoßstange an. Oder der betagte Erstbesitzer tauschte sie irgendwann mal wegen Parkremplern. Wie auch immer: Er kriegt jetzt seine Spoilerlippe wieder und seine SE-Würde zurück. Außerdem stehen auf der Liste: Ölwannenkontrolle, Jahresinspektion, Beilackieren eines Park-Streifschusses an der vorderen Stoßstange, Erneuerung des Rostschutzes und ein paar kleinere Sachen. Der Blick unter das Auto bestätigte im Wesentlichen den oberen Zustand. Mein potenzielles Winterauto macht einen sehr guten Eindruck. Die Karosserie ist erstaunlich gut erhalten. Auch an der Stelle am Radlauf, wo die drei Bleche zusammengebraten sind, sieht er noch gut aus. Rost sieht man nur, wenn man die Hecktüren öffnet und dort die Stelle am Radkasten inspiziert. Aber das kann man noch normal behandeln, und gut ist. Sagt der Experte. Ansonsten sind Blech und Lack von Blessuren sehr weitgehend verschont. Die Maschine lief schön ruhig, das Getriebe schaltet sauber und leichtgängig, das Fahrwerk ist noch nicht ausgenudelt. Natürlich ist die Umstellung vom 205PS-Turbo auf den 130PS-Sauger … nun ja … spürbar. Aber ich mochte das einfache, versoffene und zuverlässige Aggregat immer. Für meine Ansprüche ist er kräftig genug. Bedauerlicher finde ich, dass die Automatik fehlt. Ziemlich großartig finde ich wiederum die Farbkombination aus skarabäusgrünem Lack und beigem Velours. Zumal beides noch sehr gut erhalten ist. Nur eine kleine Delle im Fahrzeughimmel ist ärgerlich. Die Felgen sind wie immer Geschmackssache. Die Werkstatt wollte mir was Gutes tun und zog die Alus eines 902 mit sehr guten Ganzjahresreifen auf. Ich würde einen solchen simplen unbespoilerten Buchhalter-9-3 aber tatsächlich lieber mit den zeitgenössischen Radkappen fahren. Die Zahl der Saab- Alufelgen, die nach meinem Geschmack auf dieses Auto passen, ist sehr begrenzt. Ansonsten gab es nur Kleinigkeiten. Das SID hat Pixelfehler, die Klimaanlage braucht einen Service, der Innenraumluftsensor schnattert nervtötend, auf dem Heck ist das falsche Emblem und der (unbenutzte) Aschenbecher lässt sich nicht mehr schließen. Unzumutbar ist das einfache Kunststofflenkrad, an dem bei diesen Temperaturen immer die Hände festkleben. Und genauso der Kunststoff-Schalthebel mit diesem eigentümlichen Gummibalg. All diese Mängel würden aber noch im Rahmen des vereinbarten Kaufpreises behoben, ein (gebrauchtes) Lederlenkrad und Lederschaltknauf mit Ledermanschette eingebaut. Insgesamt mache ich mit dem Wagen ein gutes Geschäft, denke ich. Hinzu kommt, dass ich wirklich Lust darauf habe, gerade wegen der Farbkombination. Und der 9-3 hat gerade den richtigen Pflegezustand für meine Zwecke. Er ist in einem super Gebrauchtzustand, man muss aber auch nicht ständig ein schlechtes Gewissen haben, ihn zu gebrauchen. Ich warte jetzt nochmal ab, wie die Rechnung für die Arbeiten an meinem schwarzen 9-3 ausfällt, und wenn das im vereinbarten Rahmen bleibt, werde ich nächste Woche einen Kaufvertrag unterschreiben. Der skarabäusgrüne 9-3 steht dann bis Oktober in der Ausstellungshalle in Paderborn und wird dort anschließend vom schwarzen 9-3 abgelöst- Auch das eine gute Lösung, wie ich finde.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Die erste Langstrecke mit dem neuen Saab. Natürlich dorthin, wo die Wege aller Schaffer-Saabs hinführen. Zu den Borghardts ins Saab Zentrum Paderborn. Aber zunächst einmal führt der Weg in den Stau. Normalerweise ärgert mich das wie alle anderen. Aber heute stört es mich nicht sonderlich. Ich bummele mit der Automatik gelassen in der Karawane mit und lasse dabei meinen Blick durch den Wagen wandern. Ich streichele über die duftenden beigen Ledersitze, ich streife mit dem Handrücken über die edlen Türverkleidungen, fahre die Fenster hoch und runter, bewundere die formschönen Kopfstützen, den eleganten Schwung des Armaturenbretts, die verborgenen Sitztaschen, den Zündschlüssel in der Mittelkonsole. All die kleinen Detaillösungen, die einen Saab so typisch Saab machen. Dann schalte ich NDR Info ein und komme mir vor wie ein kultivierter und gebildeter Mensch. Typisch Saab-Fahrer eben. Als mir das zu langweilig wird, rufe ich über die Freisprecheinrichtung meine Eltern an. Einfach nur, um über meine Freisprecheinrichtung zu telefonieren. Ich erzähle ihnen, an welcher Autobahnabfahrt ich zuletzt vorbeikam und welche als nächstes kommt. Aber ich komme mir dabei vor wie einer dieser coolen amerikanischen Rechtsanwälte in einem dieser coolen amerikanischen Filme, die mit ihrem Saab über einen Highway am Pazifik entlangbrausen und ihrem Büro telefonisch sehr wichtige Dinge für den nächsten Prozesstag durchgeben. Typisch Saab-Fahrer eben. Schließlich löst sich der Stau auf. Vor mir der Horizont, im Herzen die Freiheit, unter der Haube ein starker Saab-Turbomotor. Ich trete aufs Gaspedal und ziehe den anderen Autos einfach davon. Die Ladedruckanzeige zuckt ein wenig, ich werde etwas zurück in den Sitz gedrückt, aber ansonsten bleibt im Innenraum alles still. Diese Gelassenheit und Mühelosigkeit ist es, die einen Saab zu einem Saab macht. „Auf langen Strecken zuhause“ hieß mal ein Werbeslogan. Vielleicht der treffendste, den Saab je hatte. Die Steigungen verschwinden einfach – wenn ich bergan beschleunigen will, dann beschleunige ich eben bergan. Soviel und so schnell wie ich will. Die Lenkung vermittelt diesen besonderen Kontakt zur Straße, so wie es nur eine Saab-Lenkung kann. Die Sitze sind und bleiben einfach die bequemsten Autositze der Welt. Die Kraft des leisen Turbo-Motors fühlt sich an wie eine endlose Ressource. Sie drängt sich nie auf. Sie flüstert nur: Ich bin da, falls du mich brauchst. Das Auto rauscht mit mir in die Abenddämmerung hinein. Die schönen klaren Armaturen-Anzeigen schimmern grün. Nichts knistert, nichts klappert, nichts knarzt. Dieses Auto wurde in dem Jahr zugelassen, in dem ich Abitur machte. Und dennoch fühlt es sich an wie neu. Weil es gut gebaut ist. Und weil es gut konstruiert ist. Ein Saab kommt nie aus der Mode. Er ist dem Wettbewerb fast immer überlegen. Und wo er nicht überlegen ist, ist er konsequent anders – und damit im Grunde doch wieder überlegen. Ein Freund sagte mal: „Mit einem Saab bist du immer gut angezogen.“ Stimmt, denke ich. Aber vor allem sitzt ein Saab immer wie ein Maßanzug – genau für mich gemacht. Die hohe Seitenfensterlinie, die steile Frontscheibe. Behaglich ist es hier, das Auto umschließt mich sicher, aber engt mich nicht ein. In einem Saab bin ich daheim. Dies ist mein sechster Saab. Seit über zehn Jahren fahre ich mittlerweile Saab. Und doch hat sich meine tiefe Zuneigung für diese Automobile nicht abgenutzt. An einem Abend wie diesem ist die Faszination wieder genauso groß wie am allerersten Tag. Damals, als ich mit meinem Vater in Bremen meinen ersten Saab abholte und wir beide völlig begeistert waren. Paderborn kommt näher. Es ist dunkel geworden und ich habe das Night Panel eingeschaltet. Noch so ein Detail, das es nur bei Saab gibt. Meine Playlist springt auf „Jackie Chan“ von Tiësto&Dzeko. Ich drehe die Musik laut, trete für die letzten Autobahnkilometer noch einmal aufs Gas, werde noch einmal in den Sitz gedrückt. Und ich denke: Was für ein fantastisches Auto! Ein Saab. Mein Saab.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
https://www.blocket.se/kronoberg/Saab_9_3_S_5D_2_0T__10000_mil_80208757.htm?ca=3&w=3 Auch eine Alternative. Laut Inserat in sehr gutem Zustand. Rostfrei, scheckheftgepflegt, drei Vorbesitzer, 100.000km Laufleistung. Für 2.000 EUR. Ich sehe klassische Spuren von Feindberührungen an den Stoßstangen und möglicherweise einen leichten Farbunterschied zwischen vorderem Kotflügel (Fahrerseite) und den Türen. Meinungen?- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Deine Orthodoxie ist immer wieder recht amüsant.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Nun spitzt sich die Winterauto-Frage doch nochmal auf eine Alternative zu. Entweder: Ein 1992er Citroen ZX Aura 1.6i mit 70.000km aus zweiter Hand. Dunkelgraumetallic. Sehr schöner Pflegezustand. von Privat für 1.400 EUR. Oder: Ein 1998er Saab 9-3 2.0i Fünftürer mit 185.000km aus erster Hand. Schaltgetriebe. Skarabäusgrünmetallic mit beigen Velourssitzen. Klimaautomatik und Sitzheizung. Radläufe ohne Befund. Schön im Lack. Innenraum im guten Gebrauchszustand. Kein Paradeexemplar, aber auch keiner, den man um die Ecke parken muss. Vom vertrauenswürdigen Saab-Händler für 2.200 EUR. Es macht wahrscheinlich wenig Sinn, in dieser Frage in einem Saab-Forum um Meinungen zu bitten, oder?:-)- Hallo zusammen, bald werde ich auch einen Saab fahren
Hey, ich denke auch, bei dem Coupé für 4.000 EUR hast du die richtige Entscheidung getroffen. Hier im Forum gibt es zwar bisweilen ein beachtliches Delta zwischen dem Wert, den Leute ihrem eigenen Auto beimessen, und dem Wert, den sie in Preisdiskussionen anderer Leute Autos beimessen. Und der Markt für gute 9-3 ist mittlerweile zu ausgedünnt, um wegen ein paar hundert Euro beim Kaufpreis aus Rechthaberei ein gutes Auto stehen zu lassen.Aber in diesem konkreten Fall gibt es Gründe, warum der Wagen schon so lange inseriert ist. Ein 9-3 ohne Klima ist praktisch unverkäuflich. Wenn der Eigentümer dir den Wagen für gute 3.000 EUR verkauft hätte (und ich nehme an, in diesen Korridor wolltest du ihn kriegen), dann hätte er ein gutes Geschäft gemacht. In sechs Monaten wird er sich das auch denken. Ich habe selbst gerade vor einer Woche in Norderstedt meinen "neuen" 9-3 abgeholt. Der war auch in blanken Zahlen kein Brüllerschnapper, aber gemessen am Zustand jeden Euro mehr als wert. Der Verkäufer hatte übrigens parallel noch ein 9-3 Cabrio inseriert. Und meinte: Für den 5-Türer standen die Interessenten Schlange, das Cabrio interessierte keinen. Fand ich aufschlussreich. In jedem Fall kann ich aus frischem Erleben sagen: Nur Mut! Es gibt noch ein paar gute 9-3. Man muss ein bisschen Geduld bei der Suche haben und umso mehr Entschlusskraft, wenn man einen an der Angel hat. Und wie hier schon gesagt: Den Fahndungsradius muss man ausweiten. Es finden sich auch fast immer ein paar dienstbare Mitforisten, die bereit sind, mal ein paar Kilometer Umweg zu fahren und ein Auto anzuschauen. Was die Werkstatt angeht, empfehle ich dir die Saab Garage in der Barnerstraße. Nette Leute, faire Preise, hohe Kompetenz. Manchmal kann man dort auch ein Auto vermitteln, weil man gerade einen Kunden kennt, der verkaufen will. Es lohnt sich, mal da vorbeizugehen oder anzurufen. Der derzeit beste geschlossene 9-3 steht sicher in Paderborn. Den Wagen kenne ich und kann bestätigen, dass er sich in einem sagenhaften neuwertigen Zustand befindet. Aber der Preis, der für ihn auf mobile.de aufgerufen wird, ist am Markt nach meiner Einschätzung wohl nicht erzielbar.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Danke für die Einschätzung. Mittlerweile habe ich gelesen, dass der ZX am Unterboden vollverzinkt war und deshalb bis heute kaum Rostprobleme hat. Das inserierte Exemplar soll unfallfrei und auch frei von Korrosion sein, Serviceheft-gepflegt, 25 Jahre in erster Hand, mit guten Ganzjahresreifen. Der Zahnriemen könnte aber noch der erste sein. Der Besitzer hatte ihn vor einem Jahr für seine Mutter besorgt. Dieser ist er aber zu lahm und langweilig. Bis kommenden Samstag ist er nun für 1400 EUR für mich reserviert. Ich denke, günstiger komme ich an kein kommodes Winterauto. Für das Geld gibt es sonst nur Kernschrott.- Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
Ja. Und Überstehen und Erhalten sind verschiedene Dinge. Wenige würden einen ideal erhaltenen oder sanierten 16s durchs Streusalz jagen. Deshalb gibt es heute vermutlich mehr gut erhaltene 16s als gut erhaltene 9-3 Fünftürer. - Meine bremisch-bretonische Saab-Vita
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