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Hardy

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Alle Beiträge von Hardy

  1. Verstehe auch nicht, aus welchen Gründen man solche Taten relativieren oder beschönigen sollte, wie das krampfhaft geschieht. Worin besteht der Gewinn?
  2. Was heißt das jetzt ? Klassischer Rennunfall, weil einer “die Tür zugemacht hat“ beim Überholversuch ? Zwei Tage Trauer und geheuchelte Zerknirschung und dann weiter im T-Car auf der nächsten Autobahn ?
  3. Ist ja das Blöde an solchen Vorurteilen: Die werden mit so hoher Zuverlässigkeit bestätigt. Was willste da machen ?
  4. Bin etwas irritiert - hier ist das Saab Forum. Bist Du sicher, hier damit richtig zu sein ? Ich poste hier doch auch nichts von meinem Vectra (obwohl der sehr viel mehr mit Saab zu tun hätte als ein Bentley)
  5. Sachschaden ... reparabel oder bezahlbar (von wem auch immer), insofern verhältnismäßig belanglos
  6. Die Zeitdifferenz zwischen "Ölkanne an" und "angehalten", die ist entscheidend. Aber andererseits auch egal. Worum ging's nochmal ?
  7. Raserunfall ? Wohl eher nicht. Darum geht's hier aber gerade. Ansonsten: Mein Mitgefühl. Solange es Verkehr gibt, wird es unschuldige Opfer geben und man kann seinem Schöpfer nur danken, bisher nicht dazu gehört zu haben.
  8. Näh, der Unterschied zu früher war: Junge Leute konnten sich keine oder kaum starke Fahrzeuge leisten, die Versicherung ging nach Motorleistung. Gute Fahrleistungen für wenig Geld gab's höchstens auf 2 Rädern. Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gab es trotzdem, und die Szenen sahen auch damals schon wie Schlachtfelder aus. Und es gab viele Verkehrstote - allerdings traf es oft die jungen Verursacher selbst und ihre Mitfahrer und selten völlig unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Das ist der Unterschied.
  9. Was machst Du wenn unvermittelt während der Fahrt die rote Lampe mit der Ölkanne leuchtet ?
  10. Heutzutage ist niemand mehr an irgendwas selbst schuld. So sind halt diese Zeiten ..
  11. Mag sein, aber zwischen “Öldruckwarnlampe an“ und kapitaler Motorschaden liegt noch eine kurze, aber nutzbare Zeitspanne, sonst wäre die ja überflüssig. Grade bei “Turbovorschaden“ scheint es -vorsichtig ausgedrückt- nicht gerade ratsam, das Menetekel zu ignorieren. In der Fliegerei gibt es die “Get-there-itis“, den unbedingten Wunsch anzukommen und alle Warnzeichen zu ignorieren. Könnte auch so ein Fall gewesen sein, ist aber ein Fehler des Piloten und nicht der Maschine. Übrigens kenne ich solche Geschichten von Autoherstellern jeder Himmelsrichtung, auch von einem 9000CS mit ~30tkm, Ende der 90er. Besonders gefährdet sind billige Autos in Händen junger Leute. Weniger Wartung als 'ne Kaffeemaschine und sorgloser Umgang richten jedes Auto zugrunde.
  12. Hmmm, ohne den Fall jetzt näher zu kennen, aber auf Motorschaden wegen Ölmangel kommt der ganz große Stempel “Selbst schuld und kein Mitleid“. Alle Monate mal Haube auf, den Peilstab rausziehen und nach allen Flüssigkeiten gucken ist nicht zu viel verlangt und steht zumindest klein gedruckt in jeder Betriebsanleitung. Kenn ich sogar aus der Familie: Mit Punto und leuchtender roter Ölwarnleuchte auf der Schnellstraße nachts schnell heim wollen .. hat nicht geklappt. Mangelnde Wartung ist aber nicht der Fehler des Herstellers.
  13. Hmmmm. Ja. Im ersten Teil mußte ich mich wundern. Ist in meinem Auto tatsächlich ein Sensor drin, der die Geschwindigkeit registriert ?!? Ich bitte darum, denn ich mag schon ganz gerne wissen, wie schnell ich fahre. Nennt sich Tacho .... Ansonsten bin ich da gelassener. Mit einem schwarzen oder milchigen Klebeband lassen sich solche Kameras zuverlässig aus dem Spiel nehmen. Und mit ausgesteckter oder wirkungsvoll abgeschirmter Antenne fährt das Auto dauerhaft im Funkloch.
  14. Hat schon jemand einen Fiat Doblo in den Ring geworfen ? So als Jungviehtransporter ideal mit zwei großen Schiebetüren, Gummimatten als Bodenbelag und palettentauglicher Kofferraum. Billich, einfach, funktioniert. Also zumindest wenn nicht dauernd ein Außendienstprogramm an Kilometern ansteht oder man laufend in Abendkleid und Smoking vorfahren muss (Ausrede: Der Aston ist kurzfristig unpässlich, wir mussten das ..ahem.. Fortbewegungsmittel unseres Gärtners ausleihen). Die 1,9 ltr. Diesel Motoren wurden ja sogar in zeitgleichen Saabs verbaut, laufen flott und sparsam. Weiterer Vorteil: Teile sind sehr günstig und es gibt keinen Elektronik-Overkill. Kompakte Außenmaße. Beulen und Kratzer sind keine Staatsaffäre, ist ja ein Nutzfahrzeug. Gibt's sogar mit dritter Sitzreihe, falls Ihr nicht genug kriegen könnt. Achtung: Wurde später durch ein umgelabeltes PSA-Modell ersetzt.
  15. Wollte man vermutlich weit weg von jeder möglichen elektrischen und magnetischen Störstrahlung haben. Saab hat da relativ viele aufwändigen Tests gemacht. Die Defense-Abteilung hatte vielleicht noch ein paar Testslots frei
  16. Ist tatsächlich nur auf den Boden gespaxt. Wenn der Teppich schon die Ausbuchtung für das 16V Steuergerät an der rechten A-Säule hat, kannst Du das Ding ja auf einen 16V-Steuergerät-Halter schrauben oder anderweitig dort befestigen. An der A-Säule ist beim 8V das untere Loch für den 16V Steuergerätehalter mit einer sonst sinnfreien Blindniete verschlossen.
  17. Es sind doch nicht nur die Autos. Schau Dir doch nur die Straßen an: Voll ausgebaut und mit Leitplanken und Deformationselementen, die Pfosten ummantelt wg. Motorradfahrern. Idiotensichere Verkehrsleitanlagen. Dazu in jedem Dorf Blitzer an jeder lukrativen Stelle. Sogar wir konnten bis Ende der 90er samstagabends im Golf auf der vierspurigen Einfallstraße mit knapp Tacho 100 nach Stuttgart reinbrettern. Heute Tempo 40, zwei festinstallierte Blitzsäulen, eine sehr oft anzutreffende mobile Anlage. Den größten Knick bei den Verkehrstoten brachte die Gurtpflicht, das hatte zunächst erst mal nix mit den Autos zu tun, denn Gurte waren meist schon vorhanden - sondern mit den Leuten, die das Risiko nicht einschätzen konnten. Inden 70ern wurde auch mehr getrunken und trotzdem gefahren, immerhin glotzte da noch keiner auf sein Händy. Und dann die Verkehrsdichte. In die City mit dem Auto ging auch im Berufsverkehr. Heute hat es sogar samstags Stau ! Mit dem Motorrad konnte man damals über Land echt Strecke machen, heute zuckelt man hinter den ubiquitären LKW her. Also - es liegt nicht nur an der hohen Unfallsicherheit der modernen Autos. Es liegt ein großer Teil auch daran, dass es weniger Gelegenheiten für Crashs mit hohen Geschwindigkeiten gibt. Die sind - aller Technik zum Trotz - auch heute noch oft tödlich.
  18. Wieder zurück zum Thema: Die ziemlich mittelmäßige Qualität beim ID3 ist mir bei der IAA (der historischen, nämlich letzten in FFM) aufgefallen. Schon das dünne Polster und die billigen Stoffe sowie die an das Golf 2 Grundmodell gemahnenden Luftdüsen transportierten die Botschaft, dass das Geld beim Produkt woanders hin gegangen sein muss => offensichtlich in den Antrieb, der scheint ja recht gelungen zu sein. Denselben Eindruck hatte ich auch beim Elektro-Polestar. Auch hier billigster Teppich und Bezugsstoff, auch die Türpappen waren strictly lowest bidder. Immerhin kann an Fit and Finish noch nachgebessert werden, wenn das Konzept stimmt. Der Test sagt aber auch zweierlei: a) Um Geld mit sonem E-Auto zu verdienen (made in Germany) muss der ganz spitze Bleistift rausgeholt werden. b) Die können den ganzen Infotainment-Zirkus nicht wirklich. Denke VW sollte eine total simple, käfermäßige Variante bringen ohne den ganzen nervigen Elektronikkram: Autofahren pur, dafür Grundmodellmäßig günstig. Es gibt doch haufenweise Leute, die nur kurze Strecken fahren und auf das ganze Zeug gut verzichten können. Für die ist weder Reichweite noch die elektronische Bespaßung wichtig, sondern ein qualitativ hochwertiges Fahrzeug, das lange Lebensdauer und ggfs. guten Wiederverkaufswert verspricht.
  19. Was willst Du denn hinten mit Bremsscheiben um jeden Preis ? Schon bei vielen Verbrennern verrosten die hinteren Scheiben eher als sie verschleißen. Beim E-Auto, das sowieso mehr “elektrisch bremst“ (=rekuperiert) als mechanisch, ist das ja noch ausgeprägter. Übrigens ein Argument gegen die E-Freaks, die meinen, ihre Stomer seien wartungsfrei: Freue mich schon, wenn die ersten beim ersten TÜV durchfallen wegen verrosteten Bremsscheiben und dicke Rechnungen anstehen wegen ausgeschlagenen Fahrwerksgelenken Edith: Transi war schneller ...
  20. Vielleicht Pech beim Rechnen
  21. Ja klar. Das Auto sollte auch von außen mit allen Konventionen brechen und damit transportieren: Ich bin was völlig neues ! Schade finde ich das für einen BMW sehr unsportliche Interieur mit der Minimalinstrumentierung und dem omahaften Zweispeichenkenkrad
  22. Denke das ist wie in vielen Firmen: Da gibt es zwei Fraktionen, die "Avantgarde", die das Publikum mit einem revolutionären Konzept überraschen und verführen will und die "Traditionalisten", die auf Evolution bestehender Produkte und Features vertraut. Der i3 ist der Avantgarde zu verdanken ... und ich finde es toll, dass es in dieser Firma sowas gibt*. Übrigens nicht zum ersten Mal (02 touring, C1, Z1, M3 E30...).. aber das führt hier zu weit. Als dann der Absatz etwas schwächelte hatten die Traditionalisten natürlich wieder Oberwasser: Völlig am Geschmack vorbei ! Also wird der iX3 auf Kiel gelegt, was bewährtes, woran sich die Kundschaft zumindest optisch gewöhnt hat. Und ein Produkt, das zwar relativ frisch aussieht, aber vom bewährten nicht allzustark abweicht und mit dem der Fahrer kein so expressives Statement abgibt. Außerdem in einem Segment (Kompakt-SUV), das relativ gute Verkaufszahlen verspricht und nicht wie der i3 ein komplett neues Segment bedient. Übrigens gibt es diesen Schweinezyklus auch in anderen Firmen. Fiat Tipo/Tempra '88 - Die Avantgarde: viel zu eckig und konservativ ! Fiat Bravo/Brava '95 - Die Tradtionalisten: Sieht total japanisch aus ... und wo ist der Kombi (gut versteckt als Marea) ? Fiat Stilo '02 - Die Avantgarde: Sieht ja total deutsch aus ! Fiat Bravo '07 - Die Traditionalisten: Unpraktisch und wieder kein Kombi ! Fiat Tipo '15 - Die Avantgarde: Konventioneller geht ja gar nicht ! *In vielen Firmen gibt es nur Traditionalisten, was lange gut gehen kann, aber nicht muss.
  23. Falsch: Drei-Liter Autos wurden durchaus gebaut, nutzbar und in Serie, wie der Dreiliter-Lupo und der Audi A2 mit dem Spar-TDI. Bloß die blöde Kundschaft, die wollte die Kärren einfach nicht kaufen. Das ist das Dilemma: Was nutzt das ökologischste Produkt, wenn keiner das kauft ? Genau das gleiche mit den Elektroautos: Die werden zwar produziert, aber man muss die Kundschaft mit massiven Prämien förmlich reinprügeln und trotzdem sind das eher Ladenhüter. Beispiel: BMW gehört ja zu den innovativen Autobauern und hat mit dem i3 ein zum damaligen Stand der Dinge fast perfekt ökologisches Auto gebaut. Reichweite ok, Carbonfaserchassis, nachwachsende Rohstoffe wo immer es geht, das Fahrzeugkonzept komplett um den E-Antrieb gestrickt. Da ganze zu Preisen, wo man die minimal notwendige Marge verdient hat, um halbwegs interessant anbieten zu können. Die BMW-Leute waren aber lange Zeit entäuscht von der Nachfrage*. Offensichtlich sind die großartigen ökologischen Ansprüche der Autokäufer nämlich nur Lippenbekenntnisse und reine Heuchelei, auch nur ein bisschen mehr des sauer verdienten Gelds auszugeben kommt nämlich nicht in Frage. Vielleicht ändert sich das mit dem ID3, wenn das Gerät wirklich zu einem "Volkswagen" wird, könnten die Bedenken gegen E-Autos schrumpfen. Und klar: Sobald das in meine Reichweite (zum Kilopreis ) kommt, hol ich mir auch einen Stromer. *Aktuell zieht die Nachfrage etwas an: https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/bmw-i3-produktion-hochgefahren-keine-ferien/
  24. Hardy hat auf Aladin033's Thema geantwortet in 9000
    Trauriger Anblick ... https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/saab-9000-cc-zum-schlachten/1370249337-216-3163?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android
  25. Hardy hat auf fortissimo's Thema geantwortet in 9000
    Welchen Durchmesser haben die Lautsprecher ?

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