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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Das er den ganzen Tag hier im Forum nach Neuigkeiten rumgelungert hat und jetzt müde ins Bett geht....glaube ich?!?!

bei mir drehen sich Gedanken immer wieder um 2 Punkte:

es gibt massig Geld auf der Welt, das unterkommen will.

Und es gibt eine riesige Nachfrage nach Automobilen.

Also, warum will das Geld die Nachfrage nicht mit SAAB Autos bedienen und sich dabei bereichern?

Will es ja, allerdings hat da so ´ne komische Provinzbank die Finger drin und kommt nicht aus dem Quark.asdf
ne komische Provinzbank die Finger drin und kommt nicht aus dem Quark

 

das "Geld" könnte doch SAAB kaufen und diese (Provinz-) Bank gleich mit:biggrin:

Das Geld will aber Rendite und Sicherheit - da wäre es mit saab schlecht bedient.
Rendite und Sicherheit

 

dann müssen die Finanzchefs in Trollhättan sich wohl mal trollen und ein paar bittere Wahrheiten verkünden?!

Wer will denn schon die Wahrheit wissen. Kann doch keiner mit umgehen.

 

Die hätten auch einen 3 Liter Diesel für Saab im Programm. Schlechter als der Isuzu wird er wohl auch nicht sein ... :biggrin:

 

BTW : 225 KG für den Motor... ist das noch Stand der Technik ? So ein M57N2 wiegt doch nur 150 KG...

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http://inside.saab.com/press-release-saab-automobile-ab-enters-agreement-with-hawtai-motor-group-on-strategic-partnership/

 

150 Millionen pumpen sie in Saab. Was genau sie kaufen steht (noch) nicht drin, wohl aber Produktionsrechte, Technologien und Vertriebsrechte (Hatte die in China nicht letztens wer anders bekommen?). In jedem Fall ist damit die mittelfristige Finanzierung auch gesichert. Fehlt dann nur noch die langfristige (mit VA?). Achso und wie immer...es muss die ganze Bagage zustimmen vom NDO bis zur EIB.

"... 3 Liter Diesel für Saab im Programm ..."

Längseinbau ? Hecktrieb ? Why not ?

Eben noch Phantasie, jetzt schon bestätigt : VM freut sich in einer PK über das riesige Medieninteresse in China in Form von 200 Journalisten aus Presse, Fernsehen und Radio. Einer der wichtigsten Faktoren der neuen Zusammenarbeit zwischen Saab, Spyker und Hawtai soll sein :

 

Der Zugang zu starken, sauberen Dieselmotoren - na bitte !

 

Saab wird weiterhin in Trollhättan produzieren, ab 2013 soll allerdings der 9-3 für den chinesischen Markt im Rahmen eines joint ventures im Reich der Mitte gebaut werden. Für Trollhättan werden sogar schon (wieder) Neueinstellungen in Aussicht gestellt.

 

Der neue Partner Hawtai wurde vor zehn Jahren gegründet und das Werk ist "modern, frisch, sauber und schön." Der Saab für den chinesischen Markt soll dann auch qualitativ nicht schlechter als sein in Trollhättan gebauter Bruder sein. Saab Qualität solle immer und überall Saab Qualität bedeuten. Auch die Entwicklung von Elektroautos soll mit dem neuen Partner erleichtert werden könnte. In sechs bis zwölf Wochen soll laut VM vertraglich (EIB Zustimmung) alles in trockenen Tüchern sein.

Muller strahlt wieder

 

aus DI: für die 150 M€ bekommt Hawtai 29,9% der Spykeraktien und einen Sitz im Vorstand.

 

Inzwischen jubelt wieder der Betriebsrat in Trollhättan und sieht eine rosige Zukunft, genau wie bei der

 

Loslösung von GM,

dem Vertrag mit Königsegg

dem Vertrag mit Muller

....

...Der Zugang zu starken, sauberen Dieselmotoren - na bitte !

...

 

Wobei diese -laut DI- aus der Zusammenarbeit mit VM Motori entstanden sind.

Men valet föll på Hawtai som enligt Muller har ett viktigt samarbete med italienska VM Motori och en ny fabrik för dieselmotorer.

Chinesischer Retter für schwedischen Autobauer Saab: Hawtai

 

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/saab132.html

 

Finanzspritze von 150 Millionen Euro

Chinesischer Retter für schwedischen Autobauer Saab

Es steht schlecht um Saab: 30.000 Autos hat der schwedische Hersteller im Vorjahr noch produziert, zuletzt standen die Bänder im Stammwerk der Traditionsmarke wochenlang still. Doch jetzt fand sich überraschend ein chinesischer Geldgeber.

 

Von Albrecht Breitschuh, ARD-Hörfunkstudio Stockholm

 

Die Retter der schwedischen Automobilindustrie kommen aus China. Mal wieder. Nachdem Volvo im vergangenen Jahr vom chinesischen Autokonzern Geely übernommen wurde, ist es nun die deutlich kleinere Marke Hawtai, die bei Volvos ebenfalls deutlich kleinerem schwedischen Konkurrenten Saab einsteigt und damit das drohende Aus abwendet:

 

 

[bildunterschrift: Traditionsmarke mit Schwindsucht: Saab ist wieder einmal knapp der Pleite entgangen. ]

"Nach einer Phase nicht so guter Nachrichten ist es das, woran ich so hart gearbeitet habe", kommentierte Saab-Chef Victor Muller, der auch Eigner des niederländischen Sportwagenherstellers Spyker ist, das sogenannte strategische Abkommen mit Hawtai. Es soll die Probleme der schwedischen Traditionsmarke langfristig lösen, auch indem aus China kurz- und mittelfristig Geld in die Kasse kommt.

 

120 Millionen Euro für die Geschäftsanteile in Höhe von 29,9 Prozent, sowie einen Kredit über 30 Millionen Euro, der innerhalb der nächsten sechs Monate zurückgezahlt werden muss.

 

Zulieferer lieferten nicht mehr

Dieses Geld dürfte vor allem dazu dienen, Schulden bei den Zulieferern zu begleichen. Diese hatten die Lieferungen von Komponenten eingestellt, so dass vor drei Wochen die Produktion bei Saab im südschwedischen Trollhättan vorübergehend eingestellt werden musste. In der nächsten Woche soll der Betrieb wieder wie gewohnt laufen - sehr zur Freude von Anette Hellgren, Gewerkschaftssprecherin bei Saab: "Eine gute Nachricht, dass wir einen solchen Partner gefunden haben. Damit öffnet sich für uns der Markt in China mit großen Möglichkeiten, für unsere Marke und für unser Wissen. Es ist ein enormer Markt, vor dem man Respekt haben muss."

 

Nach Angaben der schwedischen Wirtschaftszeitung "Dagens Industrie" wollen die Chinesen von Hawdai mehrere Milliarden Kronen investieren, um die finanziellen Probleme von Saab langfristig zu lösen. Im Gegenzug erhalten sie Zugang zu Technik und Entwicklungsplattformen von den Schweden, geplant ist ein neuer Typ im Premiumsegment. Ab 2013 sollen Saab-Autos für den chinesischen Markt in China produziert werden, für den Rest der Welt bleibe das südschwedische Trollhättan Produktionsstandort, so Saab-Chef Muller.

 

Nur Zeit gewonnen?

Doch der Rest der Welt hat Saab längst den Rücken gekehrt. Als Liebhaber- und Nostalgiemarke geschätzt, hat Saab im vorigen Jahr gerade mal noch knapp über 30.000 Neuwagen verkauft. Nur noch ältere Mitarbeiter können sich daran erinnern, wann das Unternehmen zuletzt schwarze Zahlen geschrieben hat – es war zu Beginn der 90er-Jahre. Deswegen fehlt es auch jetzt nicht an Zweiflern, die allenfalls davon sprechen wollen, dass Saab durch das Abkommen mit den Chinesen Zeit gewonnen hat. Bis zum nächsten Überlebenskampf.

Öööööäääähm... der 9-3 kommt dann komplett aus China, oder nur der für den asiatischen/chinesischen Markt gedachte 9-3?

 

Ich will gar nicht darüber streiten, ob die Qualität denselben Standard erfüllt oder nicht - aber:

 

Was bei Volvo viele unter einem schlechten Stern sehen, wird bei Saab kaum besser ankommen...

 

Oh oh!

Da es ja bisher von vielen hier immer hieß besser die Russen als die Chinesen bin ich ja auf die Reaktionen gespannt.

Mal sehen wie das jetzt alles wieder rosarot gemalt wird.

Irgendwie bleibts dabei:

Ein Eindecken mit frischen Saabs ist jetzt kein Fehler:

Wir retten Saab und der schöne Nebeneffekt: Wir haben uns einen frischen Saab gesichert.

Vielleicht gibts bald wirklich keine frischen Saabs aus Schweden mehr ??

Das IPhone kommt jetzt aus China; mein letztes Nokia war noch aus Finnland.

Mal sehen wie das jetzt alles wieder rosarot gemalt wird.

 

Tja, oder mal sehen wie das jetzt wieder alles zerrissen wird. :biggrin:

Es gibt kein schwarz oder weiß, nicht alles was die machen ist das Optimum (wie man ja seit Ende März schmerzlich erlebt hat) und nicht alles ist von vornherein nur reine Luftschloss-Bauerei. Deswegen braucht jetzt keiner denken mit den Chinesen brechen goldene Zeiten an, es wird schwer genug diese Delle auszugleichen und sie brauchen einen lagen Atem dafür. Aber ich halte die Lage jetzt für Besser als noch zu Beginn des Jahres (wo man intern bei Saab schon gewusst haben muss, dass sich die Kassen schneller leeren, als auffüllen!), da diese Partnerschaft gute Chancen bietet. Richtig langfristig wird es aber nur, wenn sie noch den Antonov reinlassen.

 

Wie auch immer:Ich finde es nach wie vor bemerkenswert, wie lange sie sich trotz aller Fußtritte und Rückschläge, selbst als es Osten fast vorbei war, bis hierhin haben halten können. Jeder andere hätte vermutlich längst die Segel gestrichen. Und dass sich der BR hier wie da freut ist doch normal? Oder sollen sie bei solchen Ereignissen immer den Kopf in den Sand stecken? Die haben es leider schwer genug sowas öfter durchgemacht haben zu müssen...

...................Ab 2013 sollen Saab-Autos für den chinesischen Markt in China produziert werden, für den Rest der Welt bleibe das südschwedische Trollhättan Produktionsstandort, so Saab-Chef Muller...........

 

Verstehe nicht was es da nicht zu verstehen gibt :eek:, ob es in 2014:rolleyes: oder 2020:rolleyes: anders sein wird werden wir ja sehen, solange können wir uns jedenfalls Freuen einen SAAB aus Trollhättan Kaufen zu können :biggrin:.

 

Das hat auch nichts mit rosarot Malen zu tun :smile: .

 

Ob Chinesen oder Russen, denke nicht das Antonov keine lust mehr hatt einzusteigen, der kommt schon auch noch zum Zug :biggrin:.

 

 

Grüße aus dem Allgäu

Babis (dersichsehrdarüberfreudunddemsehrwohlweißdasestrotzdemschwerwird:smile:)

 

P.S.: Leut wenn Ihr alle nur meckert anstelle neue SAAB's zu Kaufen, helft das unserer Lieblingsmarke auch NICHT :rolleyes:, also ab zum :smile: und Bestellen :biggrin:. Ihr solltet ja auch mal an eure Schätze Denken, die sind doch für denn Altag viel zu Schade, oder :rolleyes:?????

Aber ich halte die Lage jetzt für Besser als noch zu Beginn des Jahres (wo man intern bei Saab schon gewusst haben muss, dass sich die Kassen schneller leeren, als auffüllen!), da diese Partnerschaft gute Chancen bietet. Richtig langfristig wird es aber nur, wenn sie noch den Antonov reinlassen.

 

jeder hat das Recht, ein Optimist zu sein .. :smile:

 

nur, warum hat dann niemand rechtzeitig reagiert ? ( von den Kündigungen, dem Nichtantreten usw. abgesehen )

 

sorry, aber mir ist das zu wenig professionell, wenn monatelang mehr oder weniger untätig zugeschaut wird, bis die Lieferanten den Hahn zudrehen :frown:

 

und vor allem,

 

wie lange wird das versprochene Geld reichen ?

 

UND NOCH WICHTIGER; WIE LANGE WIRD DER PRODUKTIONSSTANDORT TH DENN GESICHERT ??

 

vermutlich bis zur Nichtbegleichung des 30 mio-Kredites .... also 6 Monate, dann kommt VA dran

eine lösung ohne chinsen hätte mir besser gefallen - aber besser so eine lösung, die nach jetzigem infostand weitaus besser ist, als die situation bei volvo, als eben keine lösung und damit kein saab mehr als unternehmen.

alles andere zu behaupten ist doch schlicht pillepalle und dummes zeug.

auch die ewigen vm-hasser sollten doch langsam mal zugeben, dass dieser mann etwas geniales hat und dinge zustande bringt, die niemand für möglich hält.

natürlich war der auslöser ein sammelsurium an dilletantismus, aber das ergebnis kann sich sehen lassen. bewiesen wurde auch, dass weder eine regierung und schon gar nicht die eib auch nur ansatzweise ahnung von unternehmertum haben - dort sitzen die wirklichen pflaumen...

ich bleibe auch dabei dass es falsch ist, so mit schlüsselindustrien umzugehen und es lieber in kauf zu nehmen, den ruf nachhaltig zu beschädigen, was sich leider auch noch lange in den verkaufszahlen niederschlagen wird.

vm hat saab jetzt das zweite mal gerettet und damit sicher auch sich selbst - saab lebt und nur darum geht es und hat gute chancen, langfristig endlich wieder fuss zu fassen.

Bei der ersten beiden Sätzen findet das meine Zustimmung, der Rest wird sich zeigen.
...wie lange wird das versprochene Geld reichen ?

 

UND NOCH WICHTIGER; WIE LANGE WIRD DER PRODUKTIONSSTANDORT TH DENN GESICHERT ??...

 

Das sehen auch viele Leserkommentare recht kritisch. Nach den 200 M€ Verlust vom vorigen Jahr, bleibt wenig übrig.

Lieferanten wollen auch Geld sehen, einige sind mit ihren Forderungen schon vor Gericht gezogen.

Muller selbst sagt, ein weiteres Jahr wäre gesichert.

 

Aber er hat schon Vieles gesagt...

noch einmal zum mitschreiben:

 

der verlust im letzten jahr liegt unter den geplanten zahlen und ist damti kein hinderniss für eine weitere entwicklung.

wer allen ernstes der meinung ist, dass im ersten jahr nach der übernahme schon schwarze zahlen geschrieben werden können, glaubt auch, dass zitronenfalter zitronen falten.

 

zur bezahlung der lieferanten steht ja jetzt kurzfristig kapital zur verfügung - schon dumm, wenn man nicht mehr weiter unken kann, oder sogar endlich das erreicht hat, wovon man schon so lange träumt, weil man es ja immer schon gewusst hat: die endgültige pleite von saab!

Das IPhone kommt jetzt aus China; mein letztes Nokia war noch aus Finnland.

 

Und mit welchem lässt es sich besser telefonieren?

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