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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

@fuzzi: Traktormotoren stellen für mich leider keine Alternative da. Auch wenn ich das Auto selber schon sehr gelungen finde.

Was gibts Neues?

Ein Politiker glaubt zu wissen, dass die Regierung Antonov in den nächsten Tagen als potentiellen Saab Eigner akzeptieren wird.

Antonov selbst ist heute in Schweden, er wollte ursprünglich in Stockholm eine Pressekonferenz abhalten.Allerdings dabei kein spezielles Konzept zur Lösung des Saab Problems vorstellen, sondern nur seine Ansicht der Saab Situation erläutern. Und den Journalisten Gelegenheit geben, Fragen direkt an ihn zu stellen. Bisher lief Alles über seinen Schwedischen Vertrauensmann.

 

Aber gestern abend sagte er ab.

 

Derweil bereitet IAC 115 Mitarbeiter auf Entlassung vor. Allein dieser Firma schuldet Saab über 4 M€.

 

Die Zahl der Gerichtsklagen gegen Saab ist um weitere 5 auf 80 angewachsen.

es geht wieder bergauf, Produktionsstart in 2 Wochen:..

 

Auch hier ist der Originaltext ehrlicher: och hoppas att produktionen startar igen inom två veckor.

 

@fuzzi: Traktormotoren stellen für mich leider keine Alternative da. Auch wenn ich das Auto selber schon sehr gelungen finde.

 

naja, Diesel ist auch nicht mein Ding, aber auf diesen kann kein Hersteller mehr verzichten. Liegt der Anteil vom Diesel nicht bei 50 oder 60% bei den Herstellern ?

hier wäre eine gute Alternative zu Saab : der neue Jaguar XF 4 Zylinder 2,2 D :

http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,771390,00.html

 

Ja noch aus der Allianz von Ford und der PSA-Gruppe. Gibt’s auch im Land Rover Freelander um in neuen Evoque (geiles Teil)

 

450 Nm

8-Gang Automatik (Serie Jaguar)

Start Stopp

 

Und 5000 Euro (laut Pressemeldungen) günstiger der der bisherige Basisdiesel.

Und für Gourmets gibt es ja immer noch den famosen 6-Zylinder Diesel.

Und für die die keinen Diesel mögen nette V8 Benziner. (@marman aber Fahr mal den 6-ender Diesel er könnte dich vielleicht überzeugen)

 

Ps

@ Tina heißt „Hoppas“ nicht Hoffen

netter Artikel :

 

Durststrecke

Zu geringe Stückzahlen zwingen Saab künftig verstärkt zur Kooperation innerhalb des Konzerns.

 

Saab-Chef Peter Augustsson bringt die Lage auf den Punkt : Mindestens 160.000 Autos müsse Saab pro Jahr verkaufen, um profitabel zu sein. Von dieser Stückzahl sind die Schweden derzeit weit entfernt, 2003 waren es nur 131.000 Fahrzeuge. Nach hohen Verlusten in der Vergangenheit nahm Konzernmutter GM die eigenwilligen Schweden nun an die kurze Leine : Kostspielige Sonderwege sind künftig tabu. Für die dringend erforderliche Erweiterung der Modellpalette - sonst ist das nötige Wachstum nicht zu schaffen - wurden die Investitionen stark gekürzt. usw.usw.

 

Quelle : "mot" vom 28.7.2004

 

 

 

nur gut, dass sich der Markt seither so positiv entwickelt hat und aktuell anscheinend dem Vernehmen nach auch sehr kleine Hersteller

 

mit 'sehr viel geringeren' Stückzahlen lebensfähig sein sollen :cool: ..... Gerücht ? :rolleyes: Nee!, Neen! :tongue:

...@ Tina heißt „Hoppas“ nicht Hoffen

 

Genau.

Also auch der immer optimistische Pressesprecher hofft, dass es in 2 Wochen mit der Produktion losgeht.

 

Der Kackpunkt sind nach wie vor Lieferanten, die Schulden bezahlt haben wollen oder mit den Muller'schen 10% nicht einverstanden sind.

Kackpunkt

 

:biggrin: so kann man es auch sagen

Der Kackpunkt sind nach wie vor Lieferanten, die Schulden bezahlt haben wollen oder mit den Muller'schen 10% nicht einverstanden sind.

 

Was ist ein Freud`scher Versprecher?

 

Genau.

Also auch der immer optimistische Pressesprecher hofft, dass es in 2 Wochen mit der Produktion losgeht.

 

 

mal davon abgesehen, sind diese 2 Wochen wiederum rund 7 Millionen unproduktiv verschwendete Euro, und das nur an Lohnkosten ....

 

mit einer Gabel kann man eben keine Suppe essen, und Wasser holen mit einem Sieb funktioniert auch nicht so richtig

........... Kackpunkt .............

 

Absicht oder Tippfeheler :biggrin::biggrin::biggrin::biggrin:

 

Ansonsten gebe ich Dir natürlich absolut Recht.

und wie soll Saab es nun schaffen 160.000 zu verkaufen ? Hat Alfa nicht das gleiche Problem mit den profitablen Stückzahlen ?
Kackpunkt

 

Nichts neues - Kennen wir doch schon.

Von den "Blähenden Landschaften" die uns der fette Sack aus Oggersheim versprochen hat.

Mindestens 160.000[/b] Autos müsse Saab pro Jahr verkaufen, um profitabel zu sein.

Quelle : "mot" vom 28.7.2004[/color]

Rechne ich 160.000 Autos : 3.700 Mitarbeiter = ca 42 Autos pro Jahr pro Mitarbeiter.

Sollte bei guter Organisation machbar sein.

Also liebe Schweden - in die Hände gespuckt und Bruttosozialprodukt erhöhen!

Wenn Saab auch nur annähernd 110.000 Autos verkaufen würde, wäre man in einer deutlich anderen Situation als man aktuell gerade ist.
..Saab-Chef Peter Augustsson bringt die Lage auf den Punkt : Mindestens 160.000 Autos müsse Saab pro Jahr verkaufen, um profitabel zu sein. [/color]

 

Diese Zahlen hatte voriges Jahr wohl auch Journalisten im Kopf als sie das frisch verbundene Paar Muller-Jonsson fragten, woher denn jetzt Gewinne bei der damals neu definierten Zielvorgabe von 110 000 kommen sollten.

 

Deren Kommentar: gesteigerte Effektivität, neue Prozesse, günstigere Lieferanten, weit weg von GM, usw...

Da kann ich auch nicht so ganz verstehen:

Wenn mein Arbeitgeber ums Überleben kämüfen würde, würde ich auch helfen, wo ich nur helfen kann!

Urlaub wäre dann nicht die absolute Priorität!

 

Aber dass cheint ja irgendwie das gleiche Phänomen zu sein, wie derzeit in Griechenland:

Dort kämpft der Staat ums Überleben und die BEvölkerung legt mit Streiks das ganze Land lahm?!?!?!? Was dat wieder kostet!!!!

 

Oh man, wie beschissen muss es dann erst griechischen SAAB-Händlern gehen?!?!?!?! :eek:

Sorry, war keine Absicht...:tongue:

 

Natürlich nicht, genau das hat Siegmund ja beschrieben! :biggrin:

Deren Kommentar: gesteigerte Effektivität, neue Prozesse, günstigere Lieferanten, weit weg von GM, usw...

 

ok, das waren also die Zielsetzungen.... nur ... wo bleibt (nach mittlerweile rund 18 Monaten) die Umsetzung dessen ??

 

es wäre auch nett, wenn jemand aus der rosabrillenfraktion eine auch nur ansatzweise funktionierende Überschlagsrechnung präsentieren würde,

 

wie man trotz des bisher angehäuften Schuldenberges irgendwann wieder schwarze Zahlen schreiben will .... :dontknow: :hmmmm2: :dontknow:

 

übrigens, wie hoch war noch mal die durchschnittliche derzeitige Verzinsungsrate der zweihundertundirgendwas Millionen Schulden ? :shot:

..Wenn mein Arbeitgeber ums Überleben kämüfen würde, würde ich auch helfen, wo ich nur helfen kann!

Urlaub wäre dann nicht die absolute Priorität! ...:

Die Leserkommentare zu diesem Thema waren sehr gespalten.

 

Viele meinten, die bisher 10 bezahlten Freiwochen seien schon Urlaub genug. Und wenn es der Firma schlecht geht, muss man auch mal Eigeninteressen zurückstecken. Besonders, wenn der Arbeitsplatz davon abhängt.

 

Die „echten“ Saab Werker hielten dagegen.

 

War zwar frei, aber kein Urlaub ( waren ja praktisch in Bereitschaft )

 

Was können wir dafür, wenn die Firmenleitung versagt ? Sollen wir deren Fehler ausbaden. Familie soll den geplanten Urlaub haben.

 

Bin gespannt, was passiert, wenn tatsächlich der Produktionsbeginn mit dem Werksurlaub kollidiert.

wann beginnt der Werksurlaub ?
wann beginnt der Werksurlaub ?

sobald die Produktion wieder anläuft

:D :D :D

ok, das waren also die Zielsetzungen.... nur ... wo bleibt (nach mittlerweile rund 18 Monaten) die Umsetzung dessen ??...:

 

Gute Frage.

 

Ein "Analytiker" sagte mal, wenn man ohne Wechsel der Führung und Arbeitsprozesse so weiter arbeitet wie bisher, kanns nix werden.

 

Die Chance wäre gewesen, wenn der neue 9-5 ein Verkaufshit geworden wäre.

Warum er so schlecht geht, müsste mal das immer noch schwache Saab Marketing klären.

 

Derzeit kann wohl nur noch ein "Deus ex machina" helfen.

...ist mir auch völlig unverständlich, warum der neue 9-5 als "letzte Chance" nicht entsprechend stark beworben wird. Ein Nachbar (BMW-Fahrer) sprach mich neulich darauf an, er habe ihn zufällig auf der Straße gesehen und sei hin und weg gewesen. Erkundigte sich, ob es den auch als Diesel geben würde... Hier wäre sicher Kunden-Potenzial, auf das Saab so dringend angewiesen ist...

Mal völlig subjektiv, Hamburg ist ja eine ziemliche Saab Hochburg, man sieht hier eigentlich alle Modelle von alt bis neu deutlich öfter als im restlichen Bundesgebiet. Der neue 9-5 ist mir in der ganzen Zeit bis jetzt genau ein einziges Mal begegnet. Bei dem Auto weiß ich zufällig auch genau, dass es dem Chef einer Saabwerkstatt in HH gehört.

 

Ansonsten ist mir nur ein anderer neuer 9-5 in den Niederlanden begegnet.

 

Im Gegensatz dazu ist mir der neue Insignia wenige Tage nach dem Opel mit der Auslieferung begonnen hatte untergekommen.

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