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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Pang Da Chef soll im Flugzeug nach Schweden sitzen, um bei Plan K oder L? mitzuhelfen.

 

Wohlwissend hast Du "soll" geschrieben. Denn entweder hat er seinen Flug verpasst oder er hatte es gar nicht vor, nach Schweden zu fliegen. Jedenfalls ist lt. Eric Geers kein Besuch geplant : Det stämmer inte att han är på väg hit, säger Saabs informationsdirektör Eric Geers. Quelle : TT

 

Gunilla Gustavs, Saabs ehemalige Pressesprecherin, die nach 19 Jahren bei Saab kürzlich auf eigenen Wunsch das Unternehmen verließ, arbeitet jetzt übrigens für den Motorsägen und Rasenmäher Hersteller Husqvarna.

Wohlwissend hast Du "soll" geschrieben. ..

 

Klar, alles was wir hier schreiben ist Info aus 2. oder 3. Hand mit eingebauter "Enten"gefahr. Was wirklich abläuft, wissen nur die Beteiligten. Und die plaudern wie üblich nur um den Brei herum.

 

Wie VM, der sich gern per SMS äussert.

So auch gestern gegenüber der Lokalzeitung: Pang-Young hätten neue Informationen zu GM geschickt. Was genau, verrät er nicht, aber es sollen Verbesserungsvorschläge für den möglichen Vertrag sein. ( was auch sonst ? :biggrin: )

Vad för information det gäller är ännu oklart, men en indikation är att det är information som ska försöka förbättra affärsvillkoren.

so schön langsam wird das Bild immer klarer, speziell wenn man es ohne farbige Brille betrachtet ... :cool:

 

Kanton (dpa) - Chinesische Auflagen für den Technologietransfer bremsen nach Angaben von VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann die Entwicklung von Elektroautos.

Zum Auftakt der internationalen Automesse in Kanton (Guangzhou) äußerte Neumann die Hoffnung, dass China die Anforderung komplett aufhebe und den Markt völlig öffne. «Wenn zusätzliche Vorschriften erlassen werden, wird es nur noch schwieriger gemacht.» Der VW-Chef beklagte auch Unklarheit über die Richtlinien für ausländische Autohersteller.

Nach den Anforderungen in China muss die Lizenz für eine der drei Hauptkomponenten wie Motor, Batterie oder Elektronik bei einem chinesischen Gemeinschaftsunternehmen liegen. Selbst Zulieferer für Elektrofahrzeuge sollen jetzt auch gezwungen werden, dafür Joint Ventures einzugehen. China will sich damit Kerntechnologien der Elektromobilität sichern. «Es ist nicht klar, wie die Vorschriften und Anforderungen aussehen», sagte Neumann. «Wir wollen klare Vorgaben.»

 

http://www.boersennews.de/nachrichten/top-news/elektroautos-chinas-auflagen-behindern-entwicklung/393310?utm_campaign=mailsolution&utm_medium=email&utm_source=newsletter

Menschenskinder ! Wird aber Zeit, daß Butter bei die Fische kommt!

Kann doch nicht so schwer sein, mal ne halbe Milliarde zu überweisen!

Ist ja nicht zum Aushalten - dieses Hinundher

Menschenskinder ! Wird aber Zeit, daß Butter bei die Fische kommt!

Kann doch nicht so schwer sein, mal ne halbe Milliarde zu überweisen!

 

such Dir einfach irgendeine Kostenstelle aus, die Du damit belastest, ist eh schon egal ..... :cool:

 

http://www.saab-cars.de/attachment.php?attachmentid=85165

 

http://www.usdebtclock.org/

AAAA.thumb.jpg.1f32ff961bc522e3ef17d04688f6e9c0.jpg

So langsam glaube ich, die involvierten Chinesen sind entweder Wichtigtuer (viel Show und nichts dahinter) oder sie sind einfach unvorbereitet an die Sache heran gegangen, ohne sich über die Vetomöglichkeiten seitens der Behörden, GM und sonstigen Beteiligten im Klaren zu sein. Es kann natürlich sein, dass die nie die Absicht hatten, mit einer größeren Summe einzusteigen, sondern warten wollen, bis der Konkurs angemeldet wird. Die hatten doch Vorkasse für eine bestimmte Anzahl von Autos geleistet, die sie nie bekommen haben und wahrscheinlich auch nicht bekommen werden. Damit stehen sie aber ziemlich weit oben auf der Gläubigerliste. Kann auch alles Taktik sein.

 

Übrigens zeigen die chinesischen Behörden jetzt ihr wahres Gesicht. Ausländische Autohersteller werden quasi erpresst. Bei der Entwicklung von Elektroautos gelten die hier beschriebenen Auflagen. Was kommt als nächstes?

 

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/wirtschaft/articles/339827/

 

Bin gespannt, wie sich die westlichen Regierungen dazu äußern werden. Wahrscheinlich geben die klein bei, weil alles schon zu weit vorangeschritten ist. Abgesehen davon, verlagern schon einige Hersteller ihre Produktion nach Vietnam, da China bereits zu teuer wird. Das ändert jedoch nichts an den Bedingungen, um Zutritt zum chinesischen Markt zu bekommen. Allerdings frage ich mich, wer in China noch etwas mit SAAB anfangen könnte, da ja durch den Stillstand inzwischen alles veraltet ist.

 

Gruß Frank

So langsam glaube ich, die involvierten Chinesen sind entweder Wichtigtuer (viel Show und nichts dahinter) oder sie sind einfach unvorbereitet an die Sache heran gegangen, ohne sich über die Vetomöglichkeiten seitens der Behörden, GM und sonstigen Beteiligten im Klaren zu sein. Es kann natürlich sein, dass die nie die Absicht hatten, mit einer größeren Summe einzusteigen, sondern warten wollen, bis der Konkurs angemeldet wird. Die hatten doch Vorkasse für eine bestimmte Anzahl von Autos geleistet, die sie nie bekommen haben und wahrscheinlich auch nicht bekommen werden. Damit stehen sie aber ziemlich weit oben auf der Gläubigerliste. Kann auch alles Taktik sein.

 

Übrigens zeigen die chinesischen Behörden jetzt ihr wahres Gesicht. Ausländische Autohersteller werden quasi erpresst. Bei der Entwicklung von Elektroautos gelten die hier beschriebenen Auflagen. Was kommt als nächstes?

 

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/wirtschaft/articles/339827/

 

Bin gespannt, wie sich die westlichen Regierungen dazu äußern werden. Wahrscheinlich geben die klein bei, weil alles schon zu weit vorangeschritten ist. Abgesehen davon, verlagern schon einige Hersteller ihre Produktion nach Vietnam, da China bereits zu teuer wird. Das ändert jedoch nichts an den Bedingungen, um Zutritt zum chinesischen Markt zu bekommen. Allerdings frage ich mich, wer in China noch etwas mit SAAB anfangen könnte, da ja durch den Stillstand inzwischen alles veraltet ist.

 

Gruß Frank

 

Die Schlitzäuglein wissen *ganz-genau* was sie tun.

Sie versuchen es einfach mal auf "frech-dreist" stellen sich absichtlich dumm und hoffen, daß sie mit ihrer Tour durchkommen.

 

Die ganzen strunzedummen Hanswurste westlicher Unternehmen dagegen werden entweder mit eingezogenem Schwanz zurück nach Hause gekrochen kommen - oder frühzeitig mit ihren "Erfolgs"-Prämien das Weite suchen. Die noch restverbliebenen brauchbraren Brocken aus dem Scherbenhaufen einst fortschrittlicher westlicher Technologie holen sich die Chinesen dann von der Reste-Rampe.

 

Ihr wahres Gesicht haben die Chinesen schon immer gezeigt. Die Blötschköpfe und Profitgeier "unserer" Führungselite waren allerdings alle lediglich so beknackt, in ihrer Profilierungssucht "auch" mit nach China zu gehen, daß sie wie die Lemminge in Kolonne marschierend, ihrem verdienten Untergang entgegengelaufen sind.

 

Das hierdurch in Jahrzehnten aufgebaute Strukturen bei uns mutwillig zerstört wurden, interessiert offensichtlich niemanden. Genausowenig wie es irgendjemanden gejuckt hat, daß damals das gesamte Wissen der Unterhaltungselektronik und anderer Technologien nach Japan abverkauft wurden.

 

Europa wird künftig nur noch den Status eines Zoo haben - als formaler Standort von einigen wenigen Quasselbuden, die als Konzernzentralen getarnt, weiterhin europäische Markentradition vorheucheln. Genau so gnädig, wie wir über lange Zeit in unserer typisch überheblichen Art "Entwicklungshilfe" verteilt haben, werden die Asiaten vielleicht von Zeit zu Zeit mal ein paar Krümel zur Fütterung notleidender Zootiere spenden. Mehr wird hier für uns nicht bleiben. Dumm nur, daß wir uns es selbst eingebrockt haben.

...Genau so gnädig, ..., werden die Asiaten vielleicht von Zeit zu Zeit mal ein paar Krümel zur Fütterung notleidender Zootiere spenden. ..

 

Paar dieser Krümel sind auf dem Weg nach Trollhättan und sollen die am Freitag fälligen Löhne realisieren. Bisher war unklar, ob es überhaupt eine November Zahlung gibt.

 

Was den westlichen "Ausverkauf" nach China betrifft, kann ich Josef nur recht geben. Es liegt aber auch an unseren derzeitige Firmenstrukturen mit schnell wechselnden Führungsspitzen, die nur auf schnellen Gewinn in ihrer Amtszeit interessiert sind und sich keine Gedanken über die Zeit danach machen brauchen. Soll sich der Nachfolger damit rumärgern..

Was für eine Zeitverschwendung. Lt. Dagens Industri halten die Chinesen noch immer an ihrem Vorhaben fest, Saab komplett zu übernehmen. GM meldet, daß die Chinesen mit Saab tun und lassen können, was sie wollen, dann allerdings ohne GM Technologie. Vollkommen verständlich, daß die Amerikaner in dieser Situation bei ihrem strikten Nein bleiben. So verhandelt man auch nicht direkt mit China, sondern nur mit Saab ("Wir haben einen Vertrag mit Saab und sonst niemandem").

GM står fast vid sitt nej

Kinesiska Youngman och Pang Da vill fortfarande köpa 100 procent av Saab, enligt uppgift till Dagens industri.

 

Demnach ist man zuletzt auch nicht wieder, wie VM es vorgeschlagen hat, zum ursprünglich geplanten Teilhaberschaftsmodell GM/SWAN/YM/PD zurückgekehrt, sondern hat im Informationspaket nur mehr Geld für die Lizenzen geboten.

"Det handlar om flera kommersiella villkor"

 

Sehr bezeichnend auch die Antwort Rachel Pangs auf die Frage der TT, warum die Chinesen weiterhin Geld in eine Firma investieren, obwohl sie doch noch gar nicht wissen, ob sie diese jemals kaufen dürfen : "Eine gute Frage, da kann ich Ihnen im Moment auch nichts zu sagen" :rolleyes: (frei übesetzt)

TT: Varför fortsätter ni att satsa pengar i Saab när ni inte vet om ni får köpa bolaget?

"En bra fråga. Jag vet inte vad jag ska vara på den i nuläget," säger Rachel Pang.

GMs facebook Seite wird ja momentan mit "Let Saab go" Forderungen bombardiert. GM antwortet auf einen solchen Kommentar wie folgt :

 

General Motors:

Hey Joachim, although we are open to continuing to supply powertrains and other components to Saab under appropriate terms and conditions, we will not agree to continue existing technology licenses or supplying 9-4X vehicles to Saab following the proposed change in ownership as it would not be in the best interests of our shareholders.

 

Quelle : GM Facebook, Nov 22nd, 2011 2:57 PM

 

./.

 

Dies hört sich nicht nach einer in Kürze anstehenden Einigung an. Daher scheint es umso verwunderlicher, was heute in den chinesischen Automotive news zu lesen ist :

 

Chinese firms hope to complete Saab acquisition by Nov. 25

Automotive News China | 2011/11/23

 

Demnach hoffen der Distributeur Pang Da Automobile Trade Co. und der Bus-/Automobilhersteller Zhejiang Youngman Lotus Automobile Co. darauf, bis zum 25. November einen definitiven Kaufvertrag über Saab Automobile zu unterzeichnen.

"Saab kann die Steuern nicht bezahlen"

 

meldet die Lokalzeitung heute. 3 Millionen Euro wären definitiv fällig gewesen, weitere 13 M€ befinden sich noch im Rekonstruktionsprozess.

 

Auch das Geld für die Lohnzahlungen übermorgen ist noch unsicher, obwohl Pang-Young einspringen wollten.

Oh-oh... weiss diese Mietwagen-Suchseite etwa, wie es mit Saab weitergeht? :biggrin:

 

[ATTACH]59643.vB[/ATTACH]

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Naja, Toyota Prius eben.

Vladimir Antonov, der Finanzier hinter VM, dem etwa 300 Millionen Dollar Vermögen zugeschrieben werden, wird nun international mit Haftbefehl gesucht. Da hilft ihm jetzt auch sein selbst in Auftrag gegebenes Gutachten nicht mehr und keine Sympathiebekundungen aus Schweden. Hintergrund : Die litauischen Staatsanwälte werfen ihm und seinem Geschäftspartner Raimundas Baranauskas Betrug und Geldwäsche vor. Zwei Banken sollen mehrere hundert Millionen Dollar fehlen. Zeitungsberichte sprechen von mindestens 300 Millionen Euro fehlender Kundengelder in Litauen und 200 Millionen USD in Lettland. Über die lettische Bank soll Antonov u.a. den Saabkauf finanziert haben.

 

 

Åklagare i Litauen har utfärdat en europeisk arresteringsorder avseende den ryske finansmannen Vladimir Antonov, som varit med och finansierat Spykers köp av Saab Automobile.

Det rapporterar både Sveriges Radio Väst och flera utländska medier. Antonov uppges vara misstänkt för bedrägeri och penningtvätt.

 

Enligt Lettlands finansinspektion som hanterar krisen kring Krajbanka kan försöken att få fram finansiering till Saabaffären ha utlöst haveriet i de båda bankerna. Talesmannen Janis Brazovskis vid myndigheten hävdade på onsdagen i lettisk tv att motsvarande 200 miljoner dollar försvunnit i syfte att bland annat finansiera Antonovs utländska investeringsprojekt. Enligt AP ska utbetalningarna ha signerats utan tillstånd av en tidigare vd vid Krajbanka.

 

Hier mal ein interessanter Bericht im SvD :

 

arresteringsorder-mot-antonov

Vladimir Antonov, der Finanzier hinter VM, dem etwa 300 Millionen Dollar Vermögen zugeschrieben werden, wird nun international mit Haftbefehl gesucht. Da hilft ihm jetzt auch sein selbst in Auftrag gegebenes Gutachten nicht mehr und keine Sympathiebekundungen aus Schweden. Hintergrund : Die litauischen Staatsanwälte werfen ihm und seinem Geschäftspartner Raimundas Baranauskas Betrug und Geldwäsche vor. Zwei Banken sollen mehrere hundert Millionen Dollar fehlen. Zeitungsberichte sprechen von mindestens 300 Millionen Euro fehlender Kundengelder in Litauen und 200 Millionen USD in Lettland. Über die lettische Bank soll Antonov u.a. den Saabkauf finanziert haben.

 

Gleiches Recht für alle.

 

Unser Freund Vladimir hatte halt auch eine Vision - und mal abgesehen davon - die Kundengelder sind nur vorübergehend geborgt - Solange, bis auch er seine zwanzig neuen Baureihen entwickelt hat, die Chinesen ihm die ersten paar Millionen Fahrzeuge abgenommen haben - und er dann als führender Automobilhersteller dieser Welt auf Augenhöhe mit Toyota wahrgenommen wird.

 

Oh, Du Welt voller ewig grüßender Murmeltiere...

der letzte Satz kann übrigens auf viele Firmen und Personen angewendet werden .... :cool:

 

"....... alles andere als schöne Nachrichten, dass der im Frühjahr noch hochgelobte neue Eigentümer nun auf einer Fahndungsliste der Polizei steht. "

der letzte Satz kann übrigens auf viele Firmen und Personen angewendet werden .... :cool:

 

"....... alles andere als schöne Nachrichten, dass der im Frühjahr noch hochgelobte neue Eigentümer nun auf einer Fahndungsliste der Polizei steht. "

 

Ach, Lottchen...

 

Wenn alle hochgelobten "Ehrenmänner" aus Politik und Wirtschaft, die in Wirklichkeit massivsten Dreck an ihrem Stecken haben, auf eine Fahndungsliste gesetzt würden, dann gäbe es vorher zunächst einmal einige Jahrzehnte Vollbeschäftigung in der Papierindustrie - sonst wäre die Liste zu schnell voll. Zur Vermeidung dieses Aufwandes werden dann halt statt dessen die kriminellen Machenschaften dieses Geschmeißes doch lieber nur dann in der Öffentlichkeit verbreitet, wenn sich die Wahrheit nicht mehr verheimlichen lässt.

 

Nun, das schöne ist ja in unserer freiheitlich rechtstaatlichen Welt, daß man selbst darüber bestimmen kann, ob man auf diese Liste möchte oder nicht. Meistens reicht schon eine kleine Parteispende, dann werden die Staatsanwaltschaften freundlich zurückgepfiffen. Hartnäckige Fahndungsbeamte werden nach Lummerland versetzt, medien zwecks Neuausrichtung zum Rapport einberufen - und die endvergeigte Brut trifft sich in Folge kichernd in trauter Gesellschaft beim nächsten Presseball, bestens gschützt durch das Ehrenwort eines Schmiergeldempfängers an oberster Stelle.

 

Ich vermute mal, der liebe Vladimir wollte einfach nicht teilen und nichts von seinem Erlös an die entsprechenden Dienststellen abgeben. Logisch, wenn nichts mehr zu holen ist, kann sich das Gesocks in den Kontrollinstanzen der Bankenaufsichtsbehörden auch genau so gut auf die Schnelle reinwaschen - und mit großem Trara eine weltweite Fahndung anzetteln. Man hat ja selbst nichts gewusst, ist völlig überrascht, glaubt noch an das Gute im Menschen und möchte den entstandenen Schaden wenn eben möglich... *blafasel, blafasel*

Saab kann erneut Löhne nicht zahlen

 

Laut schwedischen Medienberichten ist der angeschlagene Autoproduzent schon wieder in Zahlungsverzug. Das fehlende Geld wollen nun zwei an einer Saab-Übernahme interessierte Unternehmen aus China zuschießen.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/saab-kann-erneut-loehne-nicht-zahlen/5883502.html

Dass die Löhne nicht pünktlich bezahlt werden, ist ja seit 4 Monaten schon Tradition. Auch wenn der Pressesprecher vorgestern noch vollmundig tönte, es sei ihm keine Verspätung bekannt und auch die China-Freunde mit rechtzeitigem Geld einspringen und morgen sowieso den langersehnten Deal unterschreiben wollten. Vielleicht wirds ja noch was.

 

 

Die Gewerkschaft rasselt wieder mit Konkursdrohung, will aber auch bis Montag warten.

 

 

Und in Leserbriefen beklagen Saab Mitarbeiter, dass neue Stellen im Umkreis von 100km zu finden recht schwierig sei.

Die Gewerkschaft rasselt wieder mit Konkursdrohung, will aber auch bis Montag warten.

 

Wobei die Bedrohung durch Konkursanträge aktuell so abschreckend sein dürfte, wie ein zahnloser Tiger. Solange sich Saab in der Rekonstruktion befindet, ruhen solche Anträge. Ungemütlich wird es erst, wenn Lofalk die Beendigung der Rekonstruktion beim Gericht beantragt und diese so entscheiden würden. So werden die Chinesen ab Montag wohl wieder auf Zeit spielen...

Nenne mich feige.

Aber ich würde selbst zu einem zahnlosen Tiger nicht ins Gehege steigen.

Das Kätzchen hat ja noch seine Krallen.

 

Ansonsten hast du schon Recht.

 

Aber vertrauensbildend wirkt das alles nicht.

hätte SAAB mehrere Kaufinteressenten, wäre da bestimmt mehr Tempo drin. Aber, daß die Chinesen scheinbar allein auf weiter Flur mit ihrem Kaufinteresse sind, könnte sie verunsichern, so daß sie Angst vor der eigenen Courage kriegen

Antonov gripen i London

 

Antonov ist laut der Nachrichtenagentur Reuters in London verhaftet worden.

 

Auch wenn das fairerweise ohne Prozess und ohne Urteil natürlich noch viel zu früh ist, wirft in einem Kommentar im SvD der Autor Nils-Olof Ollevik schon mal die Frage auf, was im Falle einer Verurteilung mit den Geldern passiert, die Antonov über Umwege in Saab gesteckt hat und was mit Victor Muller passiert. In den schwedischen Leserkommentaren wird schon gefrotzelt, wann die Männer in Blau wohl an seiner Türe klingeln...

 

Efterlysningen ställer Saabs historia under senare år i en helt ny dager. Vad händer till exempel med de pengar Antonov redan pumpat in bakvägen i Saab Automobile i fall de litauiska beskyllningarna visar sig befogade? Vad händer med Victor Muller, som trots allt är företagets vd? Och slutligen men inte minst: Vad händer med Saab Automobile?

 

Quelle : http://www.svd.se/naringsliv/utredningen-kan-fa-konsekvenser-for-saab_6658756.svd

 

 

Zu den Fakten : Antonovs gerade erst notverstaatlichte Snoras Bank, an der er zu 68.1 Prozent beteiligt ist, wurde heute von der litauischen Zentralbank für insolvent erklärt und soll liquidiert werden :

 

www.lithuaniatribune.com : The Bank of Lithuania’s board in late evening of 24 November decided to declare Snoras bank insolvent and will ask the Vilnius regional court to open bankruptcy proceedings against the bank, the central bank’s governor Vitas Vasliauskas said.

 

 

Agence France-Presse, Updated: 11/24/2011 : Lithuania's Snoras should be liquidated: central bank

Lithuania's central bank on Thursday said it would launch moves to liquidate Snoras bank, the country's fourth-largest, which was nationalised last week amid a fraud probe.

We think that the liquidation of this bank is the best way to solve the problem in the healthiest way for the entire financial system and the Lithuanian economy," central bank chief Vitas Vasiliauskas told reporters.

"There is no sense in wasting taxpayers' money for a plane that won't fly," he added.

Jetzt steht das „Nein“ der EIB in einem anderen Licht da und die vorher lautstarken Kritiker der Antonov Ablehnung scheinen sehr ruhig geworden zu sein.

Wie schon erwähnt gehen die Leserkommentare recht hart mit Antonov, Muller undund um.

Einer fasst es zusammen: „ Die ganze Bande kann in 2 Gruppen unterteilt werden: die bereits Angeklagten, und die, welche noch angeklagt werden“

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