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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

noch was mit Visionen, die aber anscheinend zum Teil schon Wirklichkeit sind :

 

Es sollte nicht überraschen, dass diese Situation unhaltbar geworden ist. Fahrzeughersteller haben ein Hauptproblem: eine einzige ECU, die zu spät geliefert wird oder ernsthafte Probleme in Sachen Zuverlässigkeit aufweist, genügt, um Lieferverzögerungen oder für den Kunden sichtbare Ausfälle zu verursachen, die später zu Rückrufaktionen und einer Ruf-schädigung führen. Hinzu kommt die neue Herausforderung in Sachen Sicherheit: eine einzige Schwachstelle in einer entscheidenden Komponente, z.B. dem Gateway zu sicherheitskritischen Netzwerken und Funktionen, kann Attacken aus der Ferne ermöglichen.

 

http://www.elektroniknet.de/automotive/technik-know-how/infotainment-und-telematik/article/83024/0/Risikofaktor_Kfz-Elektronik/

 

Die Systemtrompeten berichten mal wieder nur die halbe Wahrheit, obwohl sie sich diesesmal als Fach-Journallie tarnen.

 

Tatsache ist, daß die beschriebenen "Komfort"-Funktionen, wie Fernstarten des Wagens über Mobilnetz, nur ein Nebenprodukt sind - Ein Nebenprodukt der eigentlichen Funktion, welche durch die Homeland-Sec. und Polizeibehörden vorgegeben wurden: Es geht hierbei nicht um das "Fernstarten" oder ähnlichen Luxus - Amerikanische Fahrzeuge neuerer Bauart können durch einen Mastercode von Seiten der Behörden vielmehr fernGESTOPT werden. Die hierfür erforderlichen technischen Voraussetzungen, wie die Implementierung einer Verbindung zwischen Kommunikationssystemen und grundlegenden Fahrzeugfunktionen wird bereits seit einigen Jahren in Serie verbaut. Auch Importfahrzeuge müssen grundsätzlich über die Möglichkeit derartige Mechanismen verfügen, obwohl diese fast immer (noch) nicht freigeschaltet sind.

 

Die beschriebene Gefahr eines äußeren Eindringens in die Systemnetzwerke des Fahrzeuges durch "Hacker" ist zudem zusätzlich gegeben, wird aber grundsätzlich seitens der Fahrzeughersteller und Regierungsstellen billigend in Kauf genommen. Merke - Was eingebaut ist, kann auch missbraucht werden, egal durch wen - egal, ob legitimiert oder nicht.

 

Ach, wie ich doch diesen Elektronik-Klimbim liebe...

jetzt verstehe ich auch, wie das mit SAAB und GM lief: per FernStopp hat GM in Trollstadt alle Bänder gestoppt und ev die Konten abgeräumt

:-)

bringen wir es doch auf den punkt: nur die "alteisenfahrer" haben recht, sind die einzig intelligenten und haben es ja schon immer gewusst.

jeder käufer eines neuen autos, sicher am schlimmsten: saab!, hat keine ahnung, hat es dann auch nicht anders verdient und hat eigentlich in diesem forum sowieso nichts zu suchen.

 

wenn dann genau die, die neue atos fahren sich auch noch erdreisten zu schreiben, dass sie keinerlei probleme haben, stimmt das einfach nicht, es wird schon noch kommen, sie haben es nicht anders verdient und:

was wollen die überhaupt hier?

Man will einfach nicht akzeptieren, dass ein Firmenfahrzeug nach 4 Jahren abgeschrieben ist und es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, das Fahrzeug weiter laufen zu lassen. Lieber freue ich mich alle 3 oder 4 Jahre an einem neuen Auto als dass ich das Geld dem Finanzamt in den Rachen werfe!
bringen wir es doch auf den punkt: nur die "alteisenfahrer" haben recht, sind die einzig intelligenten und haben es ja schon immer gewusst.

jeder käufer eines neuen autos, sicher am schlimmsten: saab!, hat keine ahnung, hat es dann auch nicht anders verdient und hat eigentlich in diesem forum sowieso nichts zu suchen.

 

wenn dann genau die, die neue atos fahren sich auch noch erdreisten zu schreiben, dass sie keinerlei probleme haben, stimmt das einfach nicht, es wird schon noch kommen, sie haben es nicht anders verdient und:

was wollen die überhaupt hier?

 

hey, wie hast Du das denn gemacht ?

 

mehrere Doppelpunkte, Ruf-, Frage- und Anführungszeichen, sag bloß Du hast die Großschreibungstaste entdeckt ? Respekt !

 

Man will einfach nicht akzeptieren, dass ein Firmenfahrzeug nach 4 Jahren abgeschrieben ist und es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, das Fahrzeug weiter laufen zu lassen. Lieber freue ich mich alle 3 oder 4 Jahre an einem neuen Auto als dass ich das Geld dem Finanzamt in den Rachen werfe!

 

schön, wenn es Dir finanziell so gut geht, ...................blöd wenn Du nix Besseres damit anzufangen weißt

 

So hat eben jeder seine Prioritäten.

Beleidigen lass ich mich nicht! Aber keine Sorge, es reicht auch noch für andere Investitionen - und meine Familie hat auch ab und zu was zu knabbern!
hey, wie hast Du das denn gemacht ?

 

mehrere Doppelpunkte, Ruf-, Frage- und Anführungszeichen, sag bloß Du hast die Großschreibungstaste entdeckt ? Respekt !

 

 

 

 

:biggrin: habe mir dir zuliebe gestern die 2-seitige broschüre gekauft: österreichisch in wort und schrift.:biggrin:

:biggrin: habe mir dir zuliebe gestern die 2-seitige broschüre gekauft: österreichisch in wort und schrift.:biggrin:

Extrawurst

Fisolen

Paradeiser.......

Beleidigen lass ich mich nicht! Aber keine Sorge, es reicht auch noch für andere Investitionen - und meine Familie hat auch ab und zu was zu knabbern!

 

er hat ja damit meinen weiter oben geäusserten eindruck bestätigt: alle, die neue autos kaufen, sind blöd.

es muss hart sein, von abermillionen dummköpfen umgeben zu sein und dabei selbst als einziger das absolute wissen sein eigen zu nennen.

:biggrin: habe mir dir zuliebe gestern die 2-seitige broschüre gekauft: österreichisch in wort und schrift.:biggrin:

 

 

Danke, aber das wär doch nicht nötig gewesen .....

 

die 2-seitige Version ist aber die falsche für Dich, das ist die mit den bunten Bildern und für die Zielgruppe der Analphabeten gedachte

na, dann stimmt´s doch - die 3-seitige mit den details verstehe ich soweiso ncht - zu viele buchstaben...:biggrin:

es hat sich noch ein verrückter gefunden:

mahindra hat ebenfalls ein angebot für saab als ganzes abgegeben.

na, dann stimmt´s doch - die 3-seitige mit den details verstehe ich soweiso ncht - zu viele buchstaben...:biggrin:

 

Du kennst Dich selbst besser als jeder andere und kannst Dich daher sicher besser einschätzen,

 

und den Satz mit der Selbsterkenntnis hast Du sicher auch schon mal gehört ....

Zurück zu Saab: kann man einen 9.3-II tiefer legen als das Niveau in diesem Forum???
Man will einfach nicht akzeptieren, dass ein Firmenfahrzeug nach 4 Jahren abgeschrieben ist und es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, das Fahrzeug weiter laufen zu lassen. Lieber freue ich mich alle 3 oder 4 Jahre an einem neuen Auto als dass ich das Geld dem Finanzamt in den Rachen werfe!

 

Dass Du Dir mit dieser Rechnung dank der 1%-Regelung nur selbst in die Tasche lügst, weißt Du hoffentlich aber auch?

Unterm Strich kannst Du nur den realen Wertverlust abschreiben und keinen Cent mehr (plus Betriebskosten selbstverfreilich aber dafür gibbet ja auch Kilometerpauschale für privates KFZ), auf der anderen Seite muss Du aber 12% des Neupreises pro Jahr wieder versteuern. Ob man da nun mit Firmenwagen oder mit Privatwagen besser fährt muss der Steuerberater errechnen, dass aber quasi das Finanzamt die Möhre blecht sind Märchen!

 

Jeder darf mit seiner Kohle machen was immer er will und ich persönlich prädestiniere auch kein Alteisen, weil eben "alt" und wer da behauptet, dass man da kaum schrauben muss auch ohne unverschämtes Glück zu haben, behauptet auch dass an Neuwägen kaum etwas kaputt geht auch ohne unverschämtes Glück zu haben.

Mit Sicherheit gibt es beides, Neuwägen an denen 3 Jahre lang nicht die kleinste Kleinigkeit ist, sowie Alteisen mit dieser Eigenschaft, der Normalfall ist aber beides nicht und somit auch nichts, worauf man setzen könnte!

 

Ebenso mit der modernen vernetzten Elektronik, natürlich hat auch die ihre Vorteile, aber ist es denn soooo schwer zu akzeptieren, dass jede Medaille auch ihre Kehrseite hat?

 

Vieles an modernen Autos ist durch Überforderung, Zeitmangel, Inkompetenz und rücksichtslosem Sparzwang einfach nur grauenhaft bis inakzeptabel konstruiert, das ist einfach Fakt, bei jedem neuen Auto, das macht aber einen alten Rosthobel mit 200tkm auf der Uhr noch lange nicht zur generell besseren Alternative.

Ebenso mit der modernen vernetzten Elektronik, natürlich hat auch die ihre Vorteile, aber ist es denn soooo schwer zu akzeptieren, dass jede Medaille auch ihre Kehrseite hat?

 

 

dieses problem mit dem "nicht-akzeptieren" haben andere und das ist sicher keine einbahnstrasse. du wirst keinen beitrag von mir und anderen "neufahrern" finden, in dem wir dies auch nur ansatzweise verurteilen und beurteilen.

ich habe noch einen saab 900 turbo 16 s und finde dieses auto phantastisch.

das ganze forum ist voll von fragen zu mängeln an allen erdenklichen saab´s aller baujahre. also scheint es doch wohl eher der realität zu entsprechen, dass es hier naturgemäss probleme gibt - die, sofern es sich um elektrische/elektronische fehler handelt, sicher einfacher zu lokalisieren sind, als bei vollvernetzten fahrzeugen.

Man will einfach nicht akzeptieren, dass ein Firmenfahrzeug nach 4 Jahren abgeschrieben ist und es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, das Fahrzeug weiter laufen zu lassen. Lieber freue ich mich alle 3 oder 4 Jahre an einem neuen Auto als dass ich das Geld dem Finanzamt in den Rachen werfe!

 

Moment, das akzeptiert und versteht hier vermutlich und hoffentlich jeder. Aber dieses Kauf- oder eher Konsumverhalten führt eben auch dazu, dass die Hersteller nur auf die genannten 4 Jahre hinentwickeln müssen. Gnade den Gebrauchtwagenkäufern. Wenn sich erstmal überall rumgesprochen hat, dass junge Gebrauchte kaum wirtschaftlich am Laufen gehalten werden können, muss auch der Gebrauchtwagenmarkt über kurz oder lang zusammenbrechen, und das wird noch langfristiger auch das Konsumverhalten der Erstkäufer beeinflussen müssen, weil ohne vernünftige Verkaufsmöglichkeit der abgeschriebenen Kisten keine "wirtschaftliche" Lösung für die Erstkäufer möglich ist. :rolleyes: So einfach ist das also nicht. Auch wenn so gar nicht in Mode, die einzig langfristig und global wirtschaftliche Lösung ist es, langlebige Produkte zu schaffen, und genau das tut die Autoindustrie die letzten Jahre in keinster Weise. Aber ich bin ja von Natur aus optimistisch... :smile:

 

Es geht ja auch gar nicht um alte oder neue Autos, sondern darum, was einem als Käufer zugemutet wird. Ihr habt Euren 9-5II seit nicht mal 2 Jahren, und der macht keine Probleme? Schön, Glückwunsch. freut mich wirklich für Euch. Nur, mir reicht das nicht, und vielen anderen hier offenbar auch nicht. Ist ja schön, wenn ich mir nach 4 Jahren ein neues Auto kaufen kann, ich will aber nicht müssen und somit Teil eines Mechanismus werden, in dem andere den Reibach machen. :redface: Aber kann in der Tat jeder selbst entscheiden, aber es gibt eben auch globale Konsequenzen, wenn erstmal sehr viele sich gleich verhalten. Muss man auch nicht verstehen, und vieles kann wohl auch das ausgereifteste menschliche Hirn nicht erfassen, aber zumindest sollte klar sein, dass ein wichtiges Problem unserer Gesellschaft das Konsumverhalten ist und die zwanghafte Vorstellung, ein ständiges Wirtschaftswachstum aufrecht halten zu müssen.

 

Ich gehöre keineswegs zu den Leuten, die auch nur ansatzweise neidisch sind auf Leute, die sich Neuwagen leisten können. Aus einem ganz einfachem Grund. Ich könnte. Mein letzter Neuwagen war vor 12 Jahren. 9-5 Aero in der Wunschausstattung. Im Nachhinein ein Fehler, denn einer der letzten 9000er wäre die bessere Wahl gewesen. Nicht grundsätzlich weil der 9000er älter ist, sondern weil der offensichtlich anders entwickelt wurde. Das kann im Prinzip jeder Hersteller zu jedem Zeitpunkt wiederholen, wenn er die richtigen Fachkräfte und die nötigen Geldmittel hat. Die Realität sieht aber anders aus. Ich denke Ursache ist nur das Verhalten der Käufer, wir wollen alles, aber gleichzeitig sind wir geizig. Wir brauchen aber nicht alles, was der Nachbar hat. Wir brauchen das, was wir eben wirklich brauchen. Und vieles, was uns heute auf's Auge (und auf's Auto :biggrin: ) gedrückt wird, sind nunmal Spielereien, die zwar formal zur Sicherheit beitragen, aber eigentlich doch nicht wirklich, und vorallem weitere Fehlerquellen bedeuten. Das wird hoffentlich keiner hier bestreiten.

 

Was man so von anderen Herstellern hört, ist ein fehlerfreies Auto für 2-3 Jahre schon durchaus eine Besonderheit. Mein Neuwagenzugang damals ist nur deswegen heute noch mängelfrei, weil ich ihn mit mehreren Arbeitspferden (9000) entlastet habe und dadurch, dass der Wagen entsprechend weniger bewegt wurde, über die Zeit konsequent die Schwächen beheben konnte, bevor er eben in die ewigen Jagdgründe abtauchen konnte. Sonst hätte ihn wahrscheinlich das gleiche Schicksal ereilt wie sehr viele 9-5er aus der Zeit. Ist das keine Zumutung, ein Auto vorgesetzt zu bekommen, das jederzeit mit einer nicht vernachlässigbaren Wahrscheinlichkeit mit Motorschaden liegenbleiben kann? Ich finde doch. Muss nicht beim 9-5II genauso sein, aber ich denke, es ist unter dem Zeit- und Gelddruck der heutigen Wirtschaft besonders einer in Bedrängnis geratenen Firma kaum möglich, ein Produkt auf den Markt zu bringen, dass die vielfach höhere Anzahl von möglichen Fehlerquellen auf eine Ausfallwahrscheinlichkeit reduziert, die wir von einfacheren, älteren Fahrzeugen kennen. Zuverlässigkeit für sagen wir 8 oder mehr Jahre wird kaum ein heute Neuwagenbesitzer mehr erleben. Wie auch? Alleine schon die Anzahl von Verbindungen, Modulen und möglichen Fehlerquellen ist dermaßen hoch, dass keine Wahrscheinlichkeitsrechnung je zu einem anderen Ergebnis kommen wird. Und für Systemausfallsicherheit wie sie in Flugzeugen praktiziert wird wird kein Privatkunde (auch wenn Firmenfahrzeug) Geld ausgeben wollen...

 

Ich will mit meinem Kaufverhalten dazu beitragen, dass die Produkte wieder besser und zuverlässiger werden, denn das, was mich heute in Neuwagenhallen anlacht, lache ich aus. :smile: Nicht weil nicht manches nett aussieht, sondern weil das meiste zumindest teilweise schlampig zusammengebaut worden ist, und zwar wider besseres Wissen und ausschließlich als Folge des Rotstiftes. Sowas schaffe ich mir nicht an. Es wird die Ausnahmen geben, wie immer schon, wie damals das ein oder andere Saab-Modell, aber ich vermag sie nur zu erkennen, wenn auch nach Jahren eine repräsentative Anzahl von Fahrzeugen eines Modells zuverlässig laufen. Wenn sich hingegen das allgemeine Kaufverhalten verändern würde, könnte man sich vielleicht wieder grundsätzlich auf die Qualität zumindest mancher Hersteller verlassen...

Zurück zu Saab: kann man einen 9.3-II tiefer legen als das Niveau in diesem Forum???

 

leider nein - ist nicht mehr handgehämmert

Paar Zahlen zur Kundenzufriedenheit ( aus Consumers Report )

 

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Poäng i Consumer Reports ranking

 

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[TD]Subaru

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Volvo wie im Vorjahr bester Europäer

tja, und wer immer noch nicht genug Elektronikfehler gesehen hat. bitte sehr :
NUR Autoelektronik ist qualitativ schlecht... Grund.... mal wieder der Kostendruck.
Paar Zahlen zur Kundenzufriedenheit ( aus Consumers Report )

....

... ist aber auch ein bisschen Einstellungssache... selektive Wahrnehmung.

Paar Zahlen zur Kundenzufriedenheit ( aus Consumers Report )

 

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Volvo wie im Vorjahr bester Europäer

 

Juhu...ein Saab 9-2 auf Platz 1...

 

Zu GM: gehört dazu dann auch Opel/Saab etc? Dann wärs ja gar nicht sooo schlecht.

Und: sind Porsche Fahrer so unglücklich? Die tauchen erst gar nicht auf.

Danke Ralf. Das war mal ein konstruktiver Beitrag. Die Wurzel des Übels ist nicht das Wachstum, sondern dass sich Industrie und Politik vom Wachstum abhängig machten. Dazu das schizophrene Verhalten der Börsen. Alle handeln nur noch so, dass Großanleger zufrieden sein sollten. Diese Abhängigkeit führt in der Politik zu "Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen", die die reinste Volksvera... ung sind. Da dem Wachstum natürliche Grenzen gesetzt sind und wir nicht alle 20 Jahre in einem Krieg alles kurz und klein schlagen, können Industrie und Politik nur noch auf Naturkatastrophen hoffen oder müssen eben für künstliche Vernichtung sorgen. Wenn unsere studierte Bundeskanzlerin erzählt, dass ein Auto nach ca. 8 Jahren in den Schrott gehen sollte, ist das hochgradig umweltschädlich. Mit Maßnahmen wie Umweltzonen, Abwrackprämien, Kfz-Steuersystem usw. wird aber darauf hingearbeitet. Das hilft nicht dem Klima, aber dem Wachstum der Industrie und somit auch den Steuereinnahmen. Es gibt interessante Berechnungen bezüglich Belastung durch Herstellung und Betrieb. Man ging davon aus, dass ein neues Modell gegenüber dem Vorgänger 1 l weniger braucht und entsprechend weniger Schadstoffe produziert. Das neue Auto muss demnach zwischen 300 und 340.000 km fahren, um nur die Belastungen durch die Produktion zu kompensieren. Den Vorgänger weiter zu fahren, nützt definitiv der Umwelt, aber natürlich nicht unserem Wirtschaftssystem. Da aber lt. Merkel die Autos idealerweise nach 8 Jahren entsorgt werden sollten, frage ich, wer außer ein paar Berufsfahrern, fährt in 8 Jahren mindestens 300.000 km ? Ich habe irgendwo gelesen, dass im Bundesdurchschnitt kleinere Autos unter 20.000 km p.a. liegen, große etwas darüber.

 

Es ist also nicht nur das Kaufverhalten bedingt durch den Blick auf den Nachbarn, immer das Neueste haben zu müssen und eine gewisse Technikhörigkeit, sondern es wird gezielt durch Restriktionen seitens der Politik gefördert, dass Autos kurzlebiger werden sollen. Man sieht doch in den USA, wohin das führt. Dort sind Autos (bis auf einige Modelle) Wegwerfartikel und fast jedes Jahr kommen neue Modelle heraus. Entsprechend schrottig sind sie dann auch. Dazu kommt die Werbung, die den Leuten einreden will, dass das gerade eben noch gebaute Auto von vorvorgestern sei und man aus Sicherheits- und Umweltgründen sofort das neue kaufen muss. Zu allem Überfluss wird suggeriert, dass man ohne 20 Airbags, mindestens 8-Gang-Automatik, Navi und ausgefeiltem Infotainment, Kameraüberwachung, Elektronik, die das Fahrzeug beherrschen soll und den Fahrer zwischenzeitlich ausschaltet (entmündigt) kaum Überlebenschancen hätte. Das führt schon so weit, dass mir (über 2 Millionen km ohne selbstverschuldeten Unfall) in einer Diskussion über Sinn und Unsinn des ESP so ein Führerscheinneuling sagte, er hätte Angst, mir mal zu begegnen, weil ich kein ESP habe.

 

Ich will aber niemanden überzeugen, nur noch alte Autos zu fahren. Es muss ja Neuwagen geben, damit diese irgendwann in den Gebrauchtwagenmarkt übergehen. Aber andersherum sollte man nicht vergessen, dass sogar der Käufer einer 250-Euro-Rübe eines 5.-Hand-Autos noch einen Beitrag leistet. Ein Neuwagen bei heutigen Preisen wäre kaum noch zu verkaufen, wenn der Erstbesitzer ihn später nicht weiter verkaufen könnte. Dann wäre der Wertverlust bei 100%.

 

In den 80-er Jahren bauten Mazda und Toyota Autos, die im Prinzip "unkaputtbar" waren. Andere spotteten und meinten, daran gehen die kaputt. Immerhin gehört Toyota trotz US-Kampagne und Tsunami immer noch zu den größten Herstellern und genießt immer noch einen sehr guten Ruf. Qualität setzt sich durch. Und ältere Autos im Straßenbild signalisieren Langlebigkeit. Porsche wollte mal ein Auto bauen, das mindestens 50 Jahre hält. Die Buchhalter haben es verhindert.

 

Wir sollten uns darauf einigen, dass Unternehmer neue Autos kaufen (oder leasen) und nach Ablauf der Garantie zurückgeben. Privatleute und Kleinstunternehmer sind mit guten Gebrauchten besser bedient, vor allem ist Leasing für Privatleute in meinen Augen Blödsinn.

Das führt schon so weit, dass mir (über 2 Millionen km ohne selbstverschuldeten Unfall) in einer Diskussion über Sinn und Unsinn des ESP so ein Führerscheinneuling sagte, er hätte Angst, mir mal zu begegnen, weil ich kein ESP habe.

 

:biggrin: solche Technikopfer machen wiederum mir Angst... :redface:

 

Da aber lt. Merkel die Autos idealerweise nach 8 Jahren entsorgt werden sollten, frage ich, wer außer ein paar Berufsfahrern, fährt in 8 Jahren mindestens 300.000 km ? Ich habe irgendwo gelesen, dass im Bundesdurchschnitt kleinere Autos unter 20.000 km p.a. liegen, große etwas darüber.

 

Och, die 300.000 km bekomme ich schon locker auf die Uhr in 8 Jahren, aber auch dann will ich nicht Auto tauschen müssen, und es muss ja auch nicht sein, wenn man das richtige Auto fährt... :rolleyes: 500.000 sollte mein Auto schon schaffen, und danach sollte ich wenigstens das gleiche, vielleicht weiterentwickelte Modell kaufen können. Aber ist ja immer wieder alles komplett neu. So eine wirklich Evolution kann ich nicht erkennen, jedenfalls nicht in Punkto Zuverlässigkeit. Bekannte Probleme werden zwar wenn möglich behoben, aber gleichzeitig werden Dinge, die problemlos funktionieren, so lange verbilligt, bis die auch ausfallen... :redface:

 

Aber das liegt eben meines Erachtens an uns, nicht an der Politik. Wenn wir uns einfach standhaft weigern würden, so einen Sch...ß zu kaufen und Beta-Tester zu spielen, dann könnte die Politik erzählen was sie will. Denn auch mit den verodneten Steuern für ätere Fahrzeuge ist ein Neuwagen unter'm Strich meist nicht billiger. Nein, wir wollen immer noch den Nachbarn und die Kollegen beeindrucken, liegt wohl in der menschlichen Natur... :redface:

 

Meinen Neuwagen damals habe ich nicht geleast, obwohl Firmenfahrzeug, und ich hatte auch nie vor, das Auto nur 3 oder 4 Jahre zu fahren... :smile:

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