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SAAB, Opel und wie's weitergeht... / Muller/NEVS reloaded

Empfohlene Antworten

Und ansonsten sollte man sich mal um die Wiederaufbereitung der Akkus kümmern, bevor davon Abermillionen im Großformat unter das Volk geworfen werden.

Wenn der Atommüll aus der Asse geholt ist, wäre ja dort Platz - bittere Ironie aus

Das würde insofern nicht einmal helfen, als dass der Kram ja wieder für neue Akkus benötigt wird. Die dementsprechenden Weltvorkommen sind ja, gemessen am (gewünschten) Markt für E-Autos, doch überaus begrenzt. Da würde das Material noch weit vor dem Öl ausgehen.
Da drehen wir uns im Kreis. LED könnte perfekt sein, aber eingebaut wird eben oft billiger Schrott. .
Wie alles am Auto.... also völlig egal um welches Teil es sich handelt.

 

Auch andere sicherheitsrelevante Teile können kaputtgehen und nur in der Werkstatt getauscht werden.

 

LEDs ansich sind SEHR SEHR Ausfallsicher, aber die Zulieferer der Hersteller leiden unter so einem Kostendruck, dass die Gesamtkonstruktion anfällig ist (Beschaltung, Wärmeableitung, etc.)

 

Es gibt seit langem bereits austauschbare LED Leuchtmittel, und damit meine ich nicht die E14,E27,GUxxxx Dinger aus dem Haushalt, sondern sowas:

 

http://i.ebayimg.com/images/g/qv8AAOSwGzlTr7-b/s-l300.jpg

 

Ich denke, das liegt einfach nicht im Interesse der Autohersteller

Bearbeitet von targa

Ja, ich habe gerade meine guten, alten Maglite Taschenlampen von Krypton auf LED umgerüstet. So ein Modul kostet zwar ein Vielfaches der Standardbirne, aber die Lampen sind damit auf viele Jahre fit für den weiteren Gebrauch.

Der Unterschied in der Helligkeit ist immens...

 

Daszu muss man kein Ostalgiker sein. Die Freunde von SAAB 92, 93 und früher 95/96, oder jene der Marke mit der schönen Gleichung 3=6, bewegen Fahrzeuge, die nicht wirklich weniger abgasintensiv arbeiten.

.

Du kennst Dich bei den SAAB 96 /95 aus ? Glaube ich aber nicht wirklich :hmpf:

Worauf möchtest Du, lieber Michael, denn hinaus?

Einen, den Blöcken in den angesprochenen frühen 95/96 konstuktiv nicht wirklich unähnlichen, Motor habe ich mal im Wartburg gefahren.

Und dass spätere 95/96 natürlich keinen Zweitakter mehr hatten, sondern einen (Ford-)V4, ist mir sehr bewußt, da ich z.B. den Schlafaugen-Bruder der beiden 10 Jahre in der Garage stehen hatte. Aber deshalb bezog ich mich ja auch eindeutig auf frühe 95/96.

 

Also Micha, was war nun bitte Deines Erachtens falsch an meiner Aussage in #21680?

Will ja gerne was dazu lernen.

Tja, dann dürfte es auch für Fahrer(innen), welche auch einfach wechselbare Leuchtmittel nicht getauscht bekommen, keine Fahrerlaubnis geben. Ach, wären die Straßen schön leer!

 

 

Protest. Niemals alle über einen Kamm scheren, denn der allgemeine Tenor bei Frauen lautet:"Darum kümmert sich mein Partner." Ist ja auch schön bequem, dabei würden die meisten Frauen ihren fahrbaren Untersatz gern besser verstehen.

Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, viele Männer haben ein Problem damit, wenn du als Frau selbst was am Auto machst.

Mein derzeitiger Partner ist verwitwet, seine Ehefrau war so ein Heimchen am Herde.Er hatte wirklich ein Problem damit, dass er mein Auto nicht anfassen durfte, gar nicht. Fahren und angucken war genehmigt, mehr nicht.

Er glotze wie ein Auto als ich bei meinem Opel ein Blinkrelais selbst getauscht habe und einen Elektrischen Fensterheber mit Hilfe einer Nagelfeile und des Leatherman-Tool in meiner Handtasche repariert habe, weil während der Fahrt das Fenster immer wieder von allein aufgegangen ist.

 

Ansonsten halte ich von zu viel Chichi- Kram in den modernen Autos nichts, alles was je verbaut wurde, muss für den TÜV auch funzen. Bei einer Probefahrt in einem Astra 1,4T hat mich diese Verkehrszeichenanzeige wirklich toal irre gemacht, das braucht kein Mensch.

 

Und Kreativität bei der Ersatzteilbeschaffung gab es schon immer. Ich bin 4 Wochen lang mit einem geknackten Lenkrad- und Zündschloss im VW-Passat ('76) herumgegurkt, weil der Zündschlossschalter nicht lieferbar war:eek: Das war 1995.

Mein Fiat Coupé ('98) hatte einen Wildschaden (2013), vorn alles hin, Schaden 6600€. Es gab keine Ersatzteile mehr, nur noch gebraucht und teurer als die Originalteile:argh: Der Wagen flog natürlich auf den Schrott.

Protest. Niemals alle über einen Kamm scheren, denn der allgemeine Tenor bei Frauen lautet:"Darum kümmert sich mein Partner."
Sorry, aber "Fahrer(innen)" war ja nun doch bewußt geschlechtsneutral geschrieben. Gibt doch auch genügend reine Schreibtischtäter, welche keinen Nagel gerade in die Wand bekommen. Von daher muss ich Deinen Potest hier leider zurückweisen.
Worauf möchtest Du, lieber Michael, denn hinaus?

Einen, den Blöcken in den angesprochenen frühen 95/96 konstuktiv nicht wirklich unähnlichen, Motor habe ich mal im Wartburg gefahren.

Und dass spätere 95/96 natürlich keinen Zweitakter mehr hatten, sondern einen (Ford-)V4, ist mir sehr bewußt, da ich z.B. den Schlafaugen-Bruder der beiden 10 Jahre in der Garage stehen hatte. Aber deshalb bezog ich mich ja auch eindeutig auf frühe 95/96.

 

Also Micha, was war nun bitte Deines Erachtens falsch an meiner Aussage in #21680?

Will ja gerne was dazu lernen.

 

Ahhhha , siehste , es gab also auch V4 Motoren , weil die 2 Takter nicht umsonst als Stinki Tois bezeichnet wurden . Zu damaligen Zeiten war SAAB ja anderen Herstellern 20 Jahren voraus - Bis GM etwas zu sagen hatte jedenfalls . Selbst ein 95 / 96 hatte diese Dinge schon verbaut , die es selbst bei Mercedes und co nicht für Geld und gute Worte gab . Und was VW angeht , ich hatte da meine Ausbildung , das war ja alles nichts was mit einem SAAB vergleichbar war und zwar in jeder Hinsicht . Dabei habe ich noch nicht einmal die tolle 99 ziger Reihe und dann die 900 in Betracht gezogen . Später mal , ich hatte meinen ersten 900 TU 8V , habe ich einem Mercedes 280 E mal gezeigt was ein Auto ist , der konnte nicht glauben, dass ich nur einen 2 Ltr Motor hatte . SAAB war da gerade auf dem Höhepunkt , schade dass es so nicht weiter ging .

Ehrlich gesagt , für einen richtigen SAAB Fan sind ein 95/96 , ein 99 und ein 900 die schönsten Fahrzeuge einer tollen Zeitepoche und die gehören in seine Garage . Zeitlos schön und technisch auf der Höhe , dazu bei guter Pflege auch problemlos .:cool::smile:
... . Zu damaligen Zeiten war SAAB ja anderen Herstellern 20 Jahren voraus -...

 

Zu Bauzeiten des 95/96...?

Zu Bauzeiten des 95/96...?

Bis in die 70ziger Jahre , wobei gut gepflegte auch der letzen Jahrgänge da auch dazu zählen können . Natürlich war dann der 99 und kurz darauf der 900 nochmals ein großer Sprung nach vorne , keine Frage .

Das eigentliche Problem , es gab damals noch nicht die Mittel und Möglichkeiten sowie die Kenntnisse , Fahrzeuge gegen Rost zu schützen . Autos wie einen VW Käfer, Opel Kadett , Ford 12 M und eben auch einen 95/96 wurden einfach gefahren bis es nicht mehr ging , bzw die Reparatur zu teuer wurde .

Ich will hier niemandem seinen Spaß an den Ur-SAABs nehmen, aber Zweitakter passen nun mal nicht mehr in unsere Zeit, wie ich auch Diesel am liebsten verbannen wollte. Was nun 20 Jahre Vorsprung angeht, so ist ein 99 Turbo sicher ein tolles Auto (ich hatte einen), aber mein 323i E21 hatte 2 PS weniger, war trotzdem schneller. Allerdings gab es beim BMW ziemlich große Streuungen je nach Art des Einfahrens und hauptsächlichem Einsatz. Meiner wurde nicht nach BedAnl eingefahren und verbrachte dann 90% auf der Autobahn, die auch zu jener Zeit nicht so voll und gnadenlos limitiert war. Ich habe nach Stoppuhr 18 km/h mehr als lt. Werksangabe gemessen.

Beim 96 mag es ja einige Details geben, aber der V4-Motor war doch nur von Ford zugekauft. Zumindest bei Ford selbst hörte man von Problemen. Selbst wenn das ein Supermotor gewesen wäre, wem gebührt dann die Anerkennung? Dem Hersteller oder dem "Einbauer" ?

Die Turbo-Technik war sicher ein Quantensprung, dessen Vorsprung bis in die 90er Jahre reichte.

Ich bin zwar einer gewisse SAAB-Leidenschaft verfallen, aber dass die 93 oder 96 der Konkurrenz (z.B.) technisch jemals

20 Jahre voraus waren, halte ich doch für recht weit hergeholt.

Die Zweitakttechnik funktionierte irgendwann tatsächlich, war aber schon in den späten 50ern kaum mehr konkurrenzfähig und der (Ford-)V4 war schon zum Produktionsstart in den 60ern eine recht altbackene Konstruktion.

Ich will hier niemandem seinen Spaß an den Ur-SAABs nehmen, aber Zweitakter passen nun mal nicht mehr in unsere Zeit, wie ich auch Diesel am liebsten verbannen wollte.

Sinnbefreite Lustreisen mit mehreren Fahrzeugen quer durch Europa sind aber tolerierbar? Sicher, wenn die Prinzipien nur hoch genug hängen...
[mention=19196]Thorsten[/mention]: Gibt ja kein 'Danke' hier, also so::flowers::flowers::flowers:
Sinnbefreite Lustreisen mit mehreren Fahrzeugen quer durch Europa sind aber tolerierbar? Sicher, wenn die Prinzipien nur hoch genug hängen...

 

Ich werde mich nicht auf Dein Niveau begeben.

Die Turbo-Technik war sicher ein Quantensprung, dessen Vorsprung bis in die 90er Jahre reichte.

Ich bin zwar einer gewisse SAAB-Leidenschaft verfallen, aber dass die 93 oder 96 der Konkurrenz (z.B.) technisch jemals

20 Jahre voraus waren, halte ich doch für recht weit hergeholt.

Die Zweitakttechnik funktionierte irgendwann tatsächlich, war aber schon in den späten 50ern kaum mehr konkurrenzfähig und der (Ford-)V4 war schon zum Produktionsstart in den 60ern eine recht altbackene Konstruktion.

Das der V4 Motor eine uralte Konstruktion aus den 60zigern war bestreitet ja auch niemand . Ein Auto besteht aber nicht nur aus Motor . Um ein Beispiel zu nennen : als SAAB das diagonale Bremssystem beim 96 eingeführt hatte , gab es bei VW noch Seilzugbremsen . Weder Scheibenbremsen, Seitenaufprallschutz in den Türen , Sitzheizung noch Verbundglasscheiben und und und hatte da VW zu bieten .Im Gegensatz zu Ford , war der V4 im SAAB wenigstens flott unterwegs .

Ich werde mich nicht auf Dein Niveau begeben.

 

Wer in den Wald ruft.

...können wir bitte die Konversation hier frei von persönlichen Befindlichkeiten halten? Wäre schade, wenn die Moderation aufgrund dessen "regulieren" müsste...

 

Danke.

Um ein Beispiel zu nennen : als SAAB das diagonale Bremssystem beim 96 eingeführt hatte , gab es bei VW noch Seilzugbremsen .
Wohl kaum.

Zwar gab es den Standard-Käfer bis Ende der Fünfziger (?) tatsächlich mit Seilzugbremsen, aber die Export-Modelle hatten schon irgendwann Anfang der Fünfziger eine hydraulische Bremsanlage bekommen.

Als SAAB (Mitte der ´60er?) mit Zweikreis anfing, waren bei VW somit die letzten Brems-Seilzüge im Käfer längst verbaut.

 

Klar, gerade in Sicherheitsfragen war SAAB, wie auch Volvo, an vielen Stellen sehr gut dabei. Das will ich nicht kleinreden. Aber sooo weit weg waren sie vom Rest eben auch nicht. Und über die Fremd-Motoren vor dem B201 müssen wir auch nicht wirklich reden. Und erst beim B202 waren sie dann, meines Erachtens, wirklich vorn mit dabei: 16V und eine Lebensdauer vom feinsten. Tatsächlich 30 Jahre voraus waren sie den lieben Mitbewerbern dann natürlich mit dem Einbau aufgeladener 4Zyl. anstelle der in den gehobenen Motorisierungen üblichen 6Ender. Was damals bemängelt wurde, ist heute der letzte Schrei.

Wohl kaum.

Zwar gab es den Standard-Käfer bis Ende der Fünfziger (?) tatsächlich mit Seilzugbremsen, aber die Export-Modelle hatten schon irgendwann Anfang der Fünfziger eine hydraulische Bremsanlage bekommen.

...

Stimmt, sowohl mein T1 als auch das Cabrio (beide um 1961-63) hatten hydraulische Bremsen.

Die können bei Kauf durch Dich aber auch nicht mehr so ganz neu gewesen sein.
Wohl kaum.

Zwar gab es den Standard-Käfer bis Ende der Fünfziger (?) tatsächlich mit Seilzugbremsen, aber die Export-Modelle hatten schon irgendwann Anfang der Fünfziger eine hydraulische Bremsanlage bekommen.

Als SAAB (Mitte der ´60er?) mit Zweikreis anfing, waren bei VW somit die letzten Brems-Seilzüge im Käfer längst verbaut.

 

Klar, gerade in Sicherheitsfragen war SAAB, wie auch Volvo, an vielen Stellen sehr gut dabei. Das will ich nicht kleinreden. Aber sooo weit weg waren sie vom Rest eben auch nicht. Und über die Fremd-Motoren vor dem B201 müssen wir auch nicht wirklich reden. Und erst beim B202 waren sie dann, meines Erachtens, wirklich vorn mit dabei: 16V und eine Lebensdauer vom feinsten. Tatsächlich 30 Jahre voraus waren sie den lieben Mitbewerbern dann natürlich mit dem Einbau aufgeladener 4Zyl. anstelle der in den gehobenen Motorisierungen üblichen 6Ender. Was damals bemängelt wurde, ist heute der letzte Schrei.

Ich hatte mal eine Rheumaklappen-Brezel und bin mir ziemlich sicher daß eine hydraulische Bremse verbaut war. Seilzugbremsen gab es beim Standard bis 62 oder 63.

Rheumaklappen-Brezel
Den Begriff kannte ich gar nicht. Wieder was gelernt. Danke dafür!

... und bin mir ziemlich sicher daß eine hydraulische Bremse verbaut war. Seilzugbremsen gab es beim Standard bis 62 oder 63.
Wie ich gerade gelernt habe (http://www.vau-max.de/magazin/klassik/vw-kaefer-die-rheumaklappe-vw-brezelkaefer-baujahr-1952.172), wurde die Rheuma-Brezel in den Jahren (noch keine MY!) '51 & '52 gebaut. Und ja, lt. "Der Käfer" (ISBN 3-85049-034-3) hatten Deluxe/Export schon ab '50 die hydraulische Bremse, welche der Standard erst 04/62 bekam.

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