Zum Inhalt springen

Hinterer Fensterheber links

Empfohlene Antworten

  • Autor

Der was [mention=16]erik[/mention] geschrieben hat: Butylschnur

 

Das klingt für mich interessant. Ich bestelle gerade was, damit ich am Mittwoch weiter machen kann und hoffentlich fertig werde.

  • Autor

Ich habe mich soeben dazu entschieden, den Heber an der anderen Tür präventiv auch zu fixen. Bzw. das Kunststoffteil austauschen.

 

Aber erst nächstes Wochenende.

 

Bevor es den Anderen auch erwischt, wenn ich es am Wenigsten brauche. Nur eine Frage der Zeit.

 

Wäre es erwünscht, wenn ich etwas für die Knowledge Base erstelle? Ich könnte ein paar mehr Fotos machen.

Sicher nicht verkehrt. Übersichtsbilder und dann überlegen welche Details die Kopfzerbrechen bereitet haben. Den aus dem Video brauchte es ja vermutlich nur zwei, drei Einstellungen.
  • Autor

Ja, vielleicht auch ein paar Fotos von der Demontage der Türverkleidung und Ausbau des Motors.

 

Falls erwünscht - wäre zumindest aus meiner Perspektive hilfreich für Personen, die das zum ersten Mal machen.

 

Das WIS ist schön und gut, aber meiner Meinung nach etwas "old fashioned" und nicht immer für jeden gut interpretierbar :smile:

Die Federn gehören jeweils ans Seilende unter dieser Klammer die du am Anfang vergessen hattest. Hast du also am Ende offenbar richtig heraus getüftelt. :top:
  • Autor

Genau. Das ist auch der einzige Weg, die Federn zu verstauen.

 

Das Video zeigt das sehr schön.

 

Ist etwas Fummelei, aber doch ganz gut möglich.

  • Autor

Hallo zusammen!

 

Zwischen- bzw. Endstand meines Fensterheberreparaturprojekts:

 

Gestern habe ich die Türverkleidung wieder angebracht.

 

Die Folien habe ich, so wie [mention=16]erik[/mention] dankenswerterweise vorgeschlagen hat, mit Butylschnur fixiert.

 

Die von mir bestellte 3mm Variante hat sich als perfekt erwiesen. Etwas in der Art wurde auch werkseitig verwendet, so mein Eindruck.

 

Beschädigungen am Rande der großen Folie habe ich mit Klebeband geflickt.

 

Vor dem Anbringen der Folie habe ich die alten Klebereste mit Benzin entfernt. Hat gut geklappt.

 

Wer Butylschnur nicht kennt:

Ist wie eine riesige Lakritzschnecke, die in Trennpapier aufgerollt ist.

 

Die Schnur klebt ähnlich wie Kaugummi, nur stärker :smile:

 

Die kleine Folie hat selbst noch ausreichend geklebt.

 

Weiter gehts wahrscheinlich heute mit der rechten Seite.

Bin ich gestern nicht mehr zu gekommen, da ich mit meinem ersten selbst durchgeführten Ölwechsel beschäftigt war.

 

Als Instandhaltung habe ich vor, präventiv das Plasikteil des Schlittens/der Laufkatze rechts auszutauschen.

Bevor es genau dann die Grätsche macht, wenn ich es am Wenigsten brauche.

 

Ich werde berichten, geplant wäre es, dass ich ein Howto für die Knowledgebase erstelle.

 

Haben wir sowas wie ein Template dafür?

 

Nochmals vielen Dank an [mention=16]erik[/mention] und [mention=2503]Flemming[/mention] für die Tipps.

Nein, kannst du machen wie du willst. Ob jetzt einfach als Post mit Bildern hier, der dann da hin kopiert wird oder als PDF.
  • 1 Monat später...
  • Autor

Hallo zusammen,

 

sorry, dass ich mich solange hier nicht mehr gemeldet habe.

 

Ich hatte ja versprochen, noch ein Dokument für die Knowledgebase zu erstellen.

 

Das habe ich jetzt gemacht, siehe Anhang.

 

In erster Linie berschreibt das Dokument lediglich den Ausbau der Türverkleidung.

 

Der Grund hierfür ist, dass ich beim Ausbau des rechten Fensterhebers die Laufkatze lediglich präventiv als Wartung austauschen wollte.

 

Da der Zustand jedoch noch sehr gut war, hatte ich mich dazu entschieden, nichts weiter zu machen und den Fensterheber so wieder einzubauen.

 

Es gibt also keine Fotos zur Reparatur, allerdings habe ich den äußerst hilfreichen Youtube-Link von [mention=2503]Flemming[/mention] mit reingenommen.

 

Ich hoffe, es hilft dennoch dem Einen oder Anderen.

 

Ein schönes Wochenende!

Saab_9-3I_Ausbau_und_Reparatur_des_Fensterhebers_hinten.pdf

  • 2 Jahre später...
  • Autor

Endlich ist es passiert. smile

Der Fensterheber auf der anderen Seite hat die Grätsche gemacht.

Unterschied: Der Heber selbst läuft noch. Noch.

Zuerst hatte sich die Scheibe leicht gesenkt.

Als mir das Aufgefallen ist, hat sich die Scheibe beim Bewegen mit der Hand dann endgültig ganz nach unten gesenkt.

Der Heber an sich lässt sich noch bedienen und lief ursprünglich sauber.

Dann eine halbe Stunde später nochmal versucht.

Es gab ein paar Knuspergeräusche, wie als wenn was bricht, z.B. hartes, sprödes Plastik.

Dann ist er gegen einen Widerstand gelaufen. Jetzt lass ich endgültig die Finger vom Bedienschalter.

Am Wochenende werde ich da rangehehen, etwas Routine habe ich je bereits.

Es ärgert mich etwas, dass ich die rechte Seite beim letzten Mal nicht mitgefixt hatte.

Die Verkleidung war runter und der Fensterheber war auch raus. Sah aber noch gut aus.

Jetzt darf ich wieder Blindnieten ausbohren (leider auch diejenigen, wo beim letzten Mal noch was Stift drinnen war, weil Mangels Erfahrung falsches Mundstück an der Nietzange gewählt.... smile).

Naja, ich sehs positiv, ich darf nochmal etwas schrauben und basteln.

Zum Abdecken des offenen Fensters habe ich eine Mülltüte genommen, die ich mit Magneten von der Pinnwand befestigt habe.

Nicht Ideal, aber es schifft leider momentan. Klebeband ist wahrscheinlich nicht die erste Wahl.

Ich werde berichten, wenns neue Erkenntnisse geben sollte.

Ich mache die immer dann, wenn sie kaputt gehen. Und habe mittlerweile immer min. einen Reparatursatz auf Lager. Und wenn ich mal gut drauf bin, habe ich sogar einen schon instandgesetzten Fensterheber liegen, den ich dann schnell im Tausch einbauen kann. Bei 3 Stück Saab 9-3 5-Türern in der Familie ist das logistisch vertretbar. wink

  • Autor

Da fällt mir gerade eine Frage ein:

Gibt es Tipps, wie man sich das Ausbohren von Blindnieten so angenehm wie möglich gestalten kann?

Z.B. von unsauber gesetzten Nieten, bei denen der Stift abgeknipst wurde?

Ich könnte mir vorstellen, dass an An- oder Flachfeilen des Nietkopfes bzw. des Rests vom Stift dort helfen könnte...

Normalerweise haben solche Blindnieten ja sowieso die Vertiefung in der Mitte des Kopfes. Wenn der abgerissene Stift da noch ein wenig raus steht, würde ich den wohl erst mit einem Dremel mit Kugel-Fräskopf o.ä. weg schleifen. Dann kann man den Bohrer da wieder sauber ansetzen.

  • Autor

Vielen Dank, der Tipp hört sich sehr vielversprechend an.

Ich persönlich habe keine große Dremel-Erfahrung, hatte mir allerdings vor einiger Zeit ein Set von Parkside zum günstigen Preis besorgt.

https://www.lidl.de/p/parkside-feinbohrschleifer-pfbs-160-d3-160-w-inkl-46-teiligem-zubehoer-set/p100388069

Und Frässtifte.

https://www.amazon.de/dp/B08L7HS12T?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title

Die sollten brauchbar sein, oder?

Ich finde in der Anleitung leider nichts über über den benötigten Schaftdurchmesser der Bits.

Mit der Mikrometerschraube nachgemessen haben die Bits im Set der Maschine (leider nichts brauchbares zum Metallfräsen dabei) 3,12mm...das sind ungefähr 1/8", wenn ich richtig messe und rechne....ich gehe mal davon aus, dass das eine Art Standardgröße für solche Werkzeuge ist.

Vermutlich muss Metall mit hoher oder gar höchster Drehzahl gefräst werden, oder?

Danke nochmals für Einschätzungen.

Am 14.1.2026 um 12:46, Sleipnir hat gesagt:

Da fällt mir gerade eine Frage ein:

Gibt es Tipps, wie man sich das Ausbohren von Blindnieten so angenehm wie möglich gestalten kann?

Z.B. von unsauber gesetzten Nieten, bei denen der Stift abgeknipst wurde?

Ich könnte mir vorstellen, dass an An- oder Flachfeilen des Nietkopfes bzw. des Rests vom Stift dort helfen könnte...

Falls der Stift aus dem Niet rausragt hat mir ein Schlag mit dem Hämmerchen eigentlich immer gereicht den Bohrer ansetzen zu können. Schlimmstenfalls noch mit einem Nagel oder einem anderen Niet nachhelfen.

So fest sitzt der abgerissene Stift nicht.

Das gilt nur für „offene“ Blindniete, bei geschlossenen Bechernieten tut das nicht …

  • Autor
Am 14.1.2026 um 13:06, erik hat gesagt:

Normalerweise haben solche Blindnieten ja sowieso die Vertiefung in der Mitte des Kopfes. Wenn der abgerissene Stift da noch ein wenig raus steht, würde ich den wohl erst mit einem Dremel mit Kugel-Fräskopf o.ä. weg schleifen. Dann kann man den Bohrer da wieder sauber ansetzen.

Da fällt mir noch was ein: Mit welchem Fett schmierst Du die Laufkatze und die Schiene, falls Du sie schmierst?

Ich hatte das seiner Zeit mit Vaseline getan...das ist glaube ich nicht die beste Wahl, da diese sich bei Hitze stark verflüssigt.

Am 14.1.2026 um 15:34, Sleipnir hat gesagt:

Ich persönlich habe keine große Dremel-Erfahrung, hatte mir allerdings vor einiger Zeit ein Set von Parkside zum günstigen Preis besorgt.

https://www.lidl.de/p/parkside-feinbohrschleifer-pfbs-160-d3-160-w-inkl-46-teiligem-zubehoer-set/p100388069

Nachdem ich zum zweiten Mal den Dremel defekt hatte hab ich auch Parkside genommen. Allerdings den mit 12V Akku. Dürfte deinem 230V entsprechen. Die größeren/teureren Geräte von P tun bei mir ganz gut, von dem billigen Kleinkram lässt man besser die Finger. Wenn zur Auswahl dann die schwarzen Performance.

Ich hab mich mit den Stiften nie anfreunden können. Bei mir sind aber von Dremel die DREMEL® EZ SpeedClic Scheiben viel im Einsatz. Bei Bauhaus gibt es die 10er Packung Scheiben recht günstig. Die kleine Packung ist recht teuer. Am Anfang einmal ein Starterset mit der Aufnahme. Und ich lasse die 75% verschlissenen Scheiben liegen da ich die Benutze wenn es eng zugeht. ist ja schnell gewechselt.

Puh, ich hab da so Standard-Universal Wälzlagerfett, oder Mehrzweckfett. Von Liqui-Moly glaub ich. Müßte ich jetzt nachschauen wenn ich mal wieder in der Werkstatt vorbei komme. Damit habe ich wenn nötig ein wenig nachgeschmiert. Ist so ein gelbliches Fett.

  • Autor

@Flemming Danke für Deine Rückmeldung

Stimmt, von der Parkside Performance Serie habe ich auch einen höherwertigen Eindruck.

Ich habe lediglich welche aus deren 20V Serie.

Ich werde das Teil am Wochenende ggf. mal antesten. Bislang lag es im Regal einfach nur um.

Bei so Stiften ist vermutlich die Qualität des Futters an der Maschine ein wichtiger Faktor.

Will mal schauen, wie ich mit dem Ausbohren der Blindnieten zurechtkomme.

Will hoffen, dass es keine großen Probleme geben wird. Ansonsten werde ich vorsichtig mit dem Parkside Dremel äh Feinbohrschleifer smile und den Frässtiften da rangehen.

  • Autor
Am 14.1.2026 um 17:31, erik hat gesagt:

Puh, ich hab da so Standard-Universal Wälzlagerfett, oder Mehrzweckfett. Von Liqui-Moly glaub ich. Müßte ich jetzt nachschauen wenn ich mal wieder in der Werkstatt vorbei komme. Damit habe ich wenn nötig ein wenig nachgeschmiert. Ist so ein gelbliches Fett.

Danke für den Tipp.

Ich vermute mal sowas hier: LIQUI MOLY Schmierfix | 50 g | Calcium Fett | Schmierfett | Art.-Nr.: 1080, farblos : Amazon.de: Auto & Motorrad

Der Witz: Ich hatte das vor zwei Jahren bestellt, vermutlich aufgrund eines Tipps von hier/Dir smile

Jetzt muss ich es nur noch finden.... rolleyes

EDIT: Soeben gefunden top

Bearbeitet von Sleipnir

Am 14.1.2026 um 12:46, Sleipnir hat gesagt:

(...) das Ausbohren von Blindnieten (...)

Jetzt wollte ich noch die blöde Frage hinterherschieben was für einen Bohrer Du nutzt. Also welchen Durchmesser?

Auf der Suche nach einem aussagefähigen Bild mußte ich feststellen, ich hab`s immer falsch gemacht … eek

Zumindest laut dem allwissenden weltweiten Internetz.

 

Dort herrscht die Meinung vor, den Bohrer genauso groß zu wählen wie der Nenndurchmesser vom Niet. Und ich habe immer einen etwas größeren genommen. asdf

Damit wird der Kopf abgebohrt, und der Rest mit dem Durchschlag rausgeholt. Zumindest beim Alu-Blindniet funktioniert das mit etwas Gefühl auch, ohne die Bauteile groß zu beschädigen. 

 Niet.jpg

(Die roten Linien sind von mir, das Grundbild ist von https://www.heyman.de/technischen-informationen-blindnieten )

 

Aber ab sofort wird das so wohl nicht mehr gehen.

Das Internet sagt es doch anders … rolleyes

  • Autor
Am 14.1.2026 um 20:14, jo.gi hat gesagt:

Jetzt wollte ich noch die blöde Frage hinterherschieben was für einen Bohrer Du nutzt. Also welchen Durchmesser?

...

Dort herrscht die Meinung vor, den Bohrer genauso groß zu wählen wie der Nenndurchmesser vom Niet. Und ich habe immer einen etwas größeren genommen. asdf

...

Laut WIS wirst Du es vermutlich korrekt gemacht haben. Dort steht 8.5mm drill bit:

https://saabwisonline.com/9-3-9400/2002/8-body/glass-windows-and-mirrors/adjustment-replacement/window-lift-rear-door

Die Nieten selbst dürften 4.8mm sein, wenn ich mich recht erinnere.

Ich hatte damals das Loch in der Karosserie an einer Stelle mal verletzt und zu groß gebohrt. Da hatten beim Vernieten hinterher Unterlegscheiben geholfen....

EDIT/PS:

Was für einen Bohrer ich jetzt verwenden werde....keine Ahnung...beim letzten Mal hatte ich mich von klein nach groß vorgekämpft....

Bearbeitet von Sleipnir

Ich nehme meistens 4 oder 4,5mm. Funktioniert ganz gut. Rest besorgt dann, wenn nötig, der Durchschlag. Aber ich habe es auch schon mit dem großen Bohrer gemacht, um den Kopf abzubohren. Geht beides. Am Ende hat derjenige recht, der die Niete draußen hat. smile

An der Unterhaltung teilnehmen

Du kannst jetzt posten und dich später registrieren. Wenn du ein Konto hast, melde dich jetzt an, um mit deinem Konto zu posten.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

Wichtige Informationen

Wir haben Cookies auf deinem Gerät gespeichert, um diese Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du mit der Verwendung von Cookies einverstanden bist.

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.