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LCV

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Alle Beiträge von LCV

  1. Gibt es da jemanden, der vor 30 Jahren sich irgendwie besser verhalten hat? Mich haben aber selbsternannte Umweltschützer angepflaumt, weil mein damaliges Auto 7 l / 100 km brauchte. Dessen Auto brauchte aber fast das Doppelte. Seine Rechtfertigung: Ich brauche den halt. Ich denke, da muss hier keiner mit dem Finger auf andere zeigen. Betrachtet man den Thread mit den Autos, die man schon gefahren hat, sieht man, dass niemand an das Klima dachte. Aber dass man ja auch nur wenig Möglichkeiten hatte, wenn man keine wirklich umweltfreundlichen Autos kaufen konnte. @ fritzedd: Stimmt, aber diese Felder gibt es schon lange. Was jetzt gemacht wird, kommt noch hinzu. Transportieren muss man auch alles. Ob Cadmiun, Kobalt, fertige Batteriesätze, E-Autos aus Fernost, die kommen nicht per E-mail. Nur bereichern sich in den Andenstaaten einige wenige und nehmen in Kauf, dass dort Bergvölker quasi "ausgetrocknet" werden. Durch das Abpumpen der Salzseen bricht das ganze System zusammen. Aber es ist wie bei E10 und Palmöl. Damit sich die Industriestaaten bedienen können, geht man über Leichen und zerstört dort die Natur und Menschen. Dabei war der angebliche Vorteil des E10 ja nur isoliert betrachtet ein Vorteil. In Wahrheit eine Milchmädchenrechnung.
  2. Ich nutze mein Auto so gut wie garnicht im Kurzstreckenbereich. Es dient nur unseren Clubevents, zwei Treffen irgendwo in Deutschland und eine größere Reise in ein europäisches Land. Für solche Reisen sind E-Autos momentan noch nicht geeignet. Zumal wir ja nicht mit einem, sondern mehreren Autos fahren. Die Teilnehmer der Reisen sind fast alles "Einzelkämpfer". Vor 20 Jahren wären demnach 4 Leute mit 4 Autos gefahren. Jetzt in Fahrgemeinschaft 4 Leute in einem Auto. Verbrauch pro Person unter 2 l / 100 km. Ich bin mit meinem SAAB 9000 zufrieden, der Verbrauch ist moderat, ich kann Tagesetappen von 700 - 800 km ohne Stress bewältigen. Warum sollte ich mir für viel Geld ein E-Auto kaufen, das mir weniger bietet? Bis das sich mal grundlegend geändert hat, bin ich nicht mehr auf dieser Welt. Somit interessiert mich zwar die Zukunft dieser Erde (für meine Kinder, Enkel und Urenkel), aber ich tue mehr für die Umwelt, mir kein E-Auto zu kaufen, sondern meinen SAAB bis zum bitteren Ende. Ich bin zu alt, um in die Politik zu gehen. Aber ich versuche (s.o.) meinen Anteil an der Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. So habe ich von Mitte Nov. 22 bis Mitte Februar 23 gerade mal 220 km zurückgelegt. Im Winter steht keines der Treffen bzw. Reise an. Also gehe ich fast immer zu Fuß. Das Auto habe ich nur genommen, wenn es heftig regnete und 1 x in der Woche zum Großeinkauf. Ich versuche auch, unsere Clubmitglieder zu sensibilisieren. Eben durch Fahrgemeinschaften und auch durch einen guten Zustand der Autos. Und - alter Hut zwar - wird aber immer unter den Tisch gekehrt -, solange ich mein 29 Jahre altes Auto fahre, muss für mich kein neues gebaut werden. Mal ganz abgesehen vom heuchlerischen Umgang der Politiker und Industrie mit den Umweltschäden in den Anden und im Kongo. Auch in Kanada sieht es im Umkreis von Batteriefabriken ganz schlimm aus. Es ist halt einfach zu sagen, das E-Auto ist 100% sauber, da ja kein Auspuff dran ist. Aber das Drumherum wird nicht an die große Glocke gehängt, weil es nicht ins politische Kalkül passt. A propos, Politik: Ich hatte mal einen fundierten Vorschlag an das damals SPD-geführte Bundesverkehrsministerium geschickt. Es ging darum, den Verkehr in Zone 30 flüssig zu halten, Lärm und Abgase zu reduzieren, statt Stop und Go an jeder Kreuzung. Die Antwort: Vielleicht haben Sie ja Recht, aber wir wollen das so! Fertig! (Im Klartext: Die Schikane der Autofahrer ist wichtiger als Umwelt und Klima). Das bedeutet, da sitzen ideologisch verblendete Leute, denen die Fakten sch...egal sind. Bei den Grünen ist das noch schlimmer. Die werden nur noch von den kriminellen Klimaterroristen getoppt.
  3. Falls Du mich gemeint hast: Ich nutze das Auto weniger als mancher Klimakleberspinner. Mein Stromverbrauch ist so niedrig, dass ich trotz relativ kleinem Abschlag Erstattungen bekomme. Das gilt auch für die Heizkosten. Da beschweren sich Leute, dass sie hohe Nachzahlungen haben. Aber muss man die Wohnung auf 30° hochheizen? Ich wohne in einer Stadt mit 20t Ew. Man kann innerhalb des Ortes fast alles zu Fuß erledigen. Das Auto wird am Freitag oder Samstag für den Einkauf für die ganze Woche genommen. Man muss es ja nicht übertreiben und das alles quer durch die Stadt schleppen, denn die Supermärkte sind etwas außerhalb. So ist es einigermaßen klimagerecht. Man muss nicht mehrmals am Tag mit dem Auto zu diversen Läden fahren. Wenn unser Jüngster mit dem Bus zu Besuch kommt, hole ich ihn zu Fuß an der Haltestelle ab (1 km entfernt). Ausnahme: Bei einem Unwetter. Was Ladestationen im Ort angeht: Inzwischen gibt es einige. Aber wenn ich da vorbei komme, sind die immer besetzt. Ich beziehe den Strom von unseren Stadtwerken, da Gewinne des Anbieters wiederum in KiGas, Schulen usw. fließen. Bei den Marktführern gehen die in die Taschen der Aktionäre!
  4. LCV hat auf seb992's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich hatte von dieser Firma welche für den SAAB 9000 und den Mazda meiner Frau gekauft. Nach einem halben Jahr sahen die schon ziemlich mitgenommen aus. Schlimmer aber, dass diese Verriegelung sich nach kurzer Zeit verabschiedet hat und nun die Matte wandern kann. Ist zumindest auf der Fahrerseite unangenehm.
  5. [mention=10647]Wolfgang T[/mention]: Ich habe grundsätzlich kein Problem mit E-Autos. Aber die Art und Weise wie das von der Politik gepusht wird, geht mir gegen den Strich. Frau Merkel ging es darum, dem Rest der Welt zu zeigen, dass sie alles besser kann. Die Grünen wiederum wollen die Basis zufrieden oder ruhig stellen. Immer diese Schnellschüsse (s. Habeck's Heizungspläne). Nichts ist durchdacht und keiner weiß, wer es bezahlen kann. Im Fall der E-Autos fehlt es an der Infrastruktur. Große Anbieter, die vollmundig eine flächendeckende Einrichtung von Ladesäulen versprochen haben, machen schon Rückzieher. Nicht mehr flächendeckend, sondern nur noch nach Menge. Was nützt es dem Bürger in ländlichen Regionen, wenn in einer Großstadt ein Riesenangebot herrscht? Man könnte ja selbst eine Ladestation einrichten. Ja, wenn man ein Eigenheim besitzt und wenn das vorhandene Stromnetz dies überhaupt ermöglicht. Die Verkaufsförderung des Staats haben Leute abgegriffen, die diese garnicht nötig haben. Aber wer wird sich da schon weigern? Wenn es wirklich um das Klima ginge, dann würde man versuchen, den Leuten zu einem E-Auto zu verhelfen, die sich bestenfalls einen Kleinwagen auf Kredit leisten können oder eben einen Gebrauchtwagen im Bereich bis EUR 5.000,--. Aber wenn eine Kiste à la Lupo als E-Auto soviel kostet wie ein guter Mittelklasse-Verbrenner, wer aus der angesprochenen Gruppe soll das bezahlen? Wer sich nicht hoffnungslos überschulden will, lässt es bleiben. Zumal ja ganz andere Kosten im Bereich Energie, durch Inflation, Steuern usw. zu erwarten sind. Ich würde aktuell überhaupt keinen Neuwagen kaufen. Ich könnte es in der aktuellen Situation, aber weiß nicht, was in den nächsten Jahren noch auf uns zu kommt. Also wird die Wirtschaft auch durch die unausgegorene Politik ausgebremst. Habeck'sche Versprechen, dass man großzügige Staatshilfen bekommt, sind doch nur Geschwätz. Da müssen erst mal die Steuereinnahmen drastisch steigen. Momentan sieht es eher so aus, dass jede Menge Geld fehlt. Also wird man womöglich diverse Steuern erhöhen, um dann einen Teil davon als großartige Hilfe zu gewähren. Gebrauchte E-Autos als Alternative? Kann man vergessen. Wenn die Akkus aufgeben, kann man den Ersatz finanziell stemmen? Außerdem ist das Angebot überschaubar. Es hat aber auch den Nebeneffekt, dass man ein E-Auto schwer wieder verkaufen kann. Also besser nicht kaufen, sondern leasen oder mieten. Ich kenne viele Leute, aber so gut wie niemanden, der bei den aktuellen Angeboten an E-Autos einen vollwertigen Ersatz für den Verbrenner findet. Als Zweitwagen im Kurzstreckenbereich noch denkbar. Aber größere Urlaubsreisen quer durch Europa? Bevor nicht an jeder Tankstelle Dutzende von Ladesäulen bereit stehen, kann man das vergessen. Ein Bekannter hat in der ersten Euphorie einen BMW i3 gekauft. Dann wollte er in den Urlaub fahren. Testfahrten in der Region ergaben, dass er mit massiven Verzögerungen und Risiken unterwegs wäre. Er kann ja den Akku nicht leerfahren. Alle Ladesäulen besetzt, teilweise außer Betrieb. Weiß man, wann der an der Säule stehende wieder wegfährt? Am Ende kaufte er einen Toyota Hybrid. Der i3 dient nur noch als Zweitwagen im Nahbereich. Es geht aber wieder an der wichtigsten Zielgruppe (pro Klima) vorbei, wenn ein E-Auto nicht genügt. Wenn wir unsere alljährliche Clubreise durchführen, werden zwar Fahrgemeinschaften gebildet, aber dennoch könnten bis zu 5 Autos in einer Gruppe fahren. Wären es E-Autos, dann könnten wir einen halben Tag Pause einlegen, bis alle Autos wieder geladen sind. Also müssten wir hin und zurück etwa 4 Tage mehr einplanen. In den Dörfern hier gibt es Neubaugebiete, wo allein der Grundstückspreis extrem hoch ist. Da stehen oft mehrere Tesla demonstrativ vor dem Haus. Aber ist das Garagentor mal offen, sieht man BMW, Mercedes, Audi usw., alles Verbrenner. Der Tesla ist nur Aushängeschild, Hobby oder was auch immer. Und diese Leute greifen auch noch Förderungen ab. Da wäre es gescheiter, sehr kleine E-Autos zu fördern, indem man Leasingraten subventioniert. Und was diese Emily angeht: Ich kenne von anderen Marken, die nicht einmal knapp vor dem Ruin stehen, diese großartigen Sprüche, was man alles plant. Umgesetzt wird in der Regel nicht mal die Hälfte. Deshalb ist es schade um die Zeit, sich über irgendwelche Luftschlösser zu unterhalten. Wenn ein Auto im Showroom steht und man es kaufen kann, ist es früh genug, sich damit auseinander zu setzen. Man muss ja nur mal in diesem Thread in die Zeit des "Fliegenden Holländers" zurückblättern. Was wurde da alles versprochen. Herausgekommen ist nur ein Schaden für das Image des Namens SAAB und ein Riesenschuldenberg.
  6. Gerade die Jahresabrechnung bekommen. Erstattung EUR 188,78. Werde aber trotzdem den Abschlag ein wenig erhöhen.
  7. Da müssen die Verbrenner weiter fahren, um die Erderwärmung zu beschleunigen. Dann haben die E-Autos weniger Kälteverluste! Man könnte ja auch in den E-Autos eine Ölheizung einbauen, um die Batterie zu wärmen.
  8. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Das ist jetzt nebensächlich. Als man die Autos neu kaufte, war das anders. Ein Bekannter hatte einen Sierra Cosworth. Er war im Außendienst tätig und machte schon einige km. Aber er war fast mehr im Ersatzwagen unterwegs als im Sierra. Nach 6 Monaten war der 4. Turbolader fällig. Auch ansonsten ging ständig etwas kaputt. Wenn die Kiste lief, machte es schon Spaß. Aber man hatte immer im Hinterkopf, was passiert als nächstes und wann? Da passte der Spruch: Fährst Du mit dem Ford fort, kommst Du mit der Bahn heim.
  9. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Klar, den Integrale kenne ich gut, aber ich hätte mir den nie gekauft. Ein Auto soll mir Freude bereiten, nicht jeden Tag ein anderes Problem. Überhaupt sind Homologationsmodelle gefährlich für den Geldbeutel und die Nerven. Die haben jede Menge Teile, die nur in sehr kleinen Stückzahlen verbaut wurden. Dadurch oft anfälliger als Großserienteile. Dafür extrem teuer. Das E-Teil und die Arbeitszeit. Der Rallyefahrer hat die besten Mechaniker der Welt und muss das nicht bezahlen. Das wird vom Team mit Hilfe der Sponsoren und des Werks bestritten. Die wechseln ein Getriebe u.U. in einer halben Stunde, dem Privatkunden wird ein ganzer Tag berechnet. Der Integrale der letzten Generation kostete DM 65.000,--. Das war zu dieser Zeit nicht gerade wenig. Wer schlau war, fuhr den Wagen nur, solange noch Garantie bestand. In den Autozeitschriften wurden damals sehr junge Integrale, Stratos, aber eben auch Ford Cosworth, Opel Omega Lotus usw. mit ganz wenigen km angeboten. Wer sich vom relativ niedrigen Preis locken ließ, durfte bald erfahren, warum der so "preiswert" war, zumal dann keine Garantie mehr griff.
  10. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Als der M3 herauskam, spotteten wir über solche Heckflügel als Kinderwagen-Schiebestange. Übrigens, solche Begriffe wie Porsche-Schreck oder Porsche-Killer wurden nur von Primitivlingen verwendet (und gewissen Autozeitungen).
  11. Hallo SAAB-Freunde, wieder unter Einbeziehung des 3. Oktober findet unser Herbsttreffen 2023 im Raum Lübeck statt. Wir haben ein nettes Hotel in Pronstorf gefunden. Von dort aus können wir nach Lübeck, in die nähere Umgebung und bei geeignetem Wetter auch auf die Insel Fehmarn fahren. Der Anmeldeschluss ist am 28. Juni 2023. Falls das reservierte Zimmerkontingent vorher vergeben sein sollte, wird es schwierig, in der Nähe noch ein Ausweichquartier zu finden. Deshalb bitte nicht zu lange zögern. Das Anmeldeformular liegt hier zum Versand per E-mail bereit. Gruß Frank
  12. Bei manchen plakettierten Autos fragt man sich, wieviel Luft noch durch den Grill kommt.
  13. Auf jeden Fall ist es das königliche Wappen. Man könnte das Teil mal einem Händler für Münzen, Medaillen usw. zeigen. Wie sieht die Rückseite aus?
  14. Eguisheim ist wirklich schön. Mit Besuchern unseres Clubs fahren wir meist ins Musée de l'Automobile in Mulhouse und dann zum Mittagessen nach Eguisheim. Bei sehr schönem Wetter kann man auch nach "Klein-Venedig" in Colmar oder nach Ribeauvillé fahren.
  15. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Der Motor des Dino 246 GT werkelt auch im Stratos, Fiat Dino und Fiat 130 Berlina/Pininfarina Coupé sowie in einem von unserem Clubmitglied gebauten Prototypen auf Basis Lancia Aurelia. Der des Ferrari 308 wurde hingegen auch im Thema 8.32 verwendet. In Italien gab es auch einen 208, für Leute die zwar das Geld hatten, aber dem Staat nicht die Luxussteuer gönnten, die für Autos über 2.0 L ca. 30% betrug. Deshalb gab es in Italien auch einen Boom der 2.0 Turbo-Autos. Auch SAAB 9000 TU wurden in Italien verkauft. Auf unserer Tour sahen wir viele Lamborghini und Ferrari und in Neulengbach (zw. St. Pölten und Wien) platzten wir in eine Veranstaltung des Oldtimerclubs Neulengbach hinein. Jede Menge schöner Autos. Hatte leider keine Kamera mitgenommen. Bilder findet man aber hier: https://www.voz.co.at/OCN/Gallery/20231/page-0001.htm Das SAAB-Cabrio gehört zu uns.
  16. LCV hat auf Metalldetektor's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wenn ich hier alle SAAB melden würde, die ich täglich sehe, würde das zum Fulltime-Job ;-) Aber auf unserer Tour waren wir am Sonntag, 23.04.2023, in Passau. Es fand dort gerade der traditionelle Domlauf statt. Der Domplatz war mit Bier- und Wurstbuden (zum Glück gab es auch Kaffee) zugestellt. Es gab gleich zwei schöne schwarze SAAB, ein 900 Cabrio und ein 9.3 Cabrio, beide mit Passauer Nummer. Vielleicht sind ja die Fahrer auch hier im Forum? Verkehrstechnisch war es chaotisch. Da war irgendwo ein großer Felsen heruntergestürzt, weshalb die ohnehin schon enge Stadt mit x Umleitungen aufwartete. Aber zu Fuß war es richtig nett.
  17. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    War ursprünglich von Bertone für die Weltausstellung in Montreal konzipiert. Ging dann in Serie, deshalb der Name.
  18. LCV hat auf LCV's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Hallo Meki, Dein Foto vom Holstentor ist jetzt auf der Startseite zu sehen. Nochmals danke. Gruß Frank http://www.lancia-club-vincenzo.com/
  19. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich kann nur berichten, was damals war. Das Cabrio wurde neu gekauft, mit Halbautomatik. Wir waren in Rottach-Egern/Tegernsee. Der Berg hinauf nach Gmund war mit dieser Karre nur im 1. Gang zu bewältigen. Ob die Konstruktion oder evtl. die Werkstatt verantwortlich war, kann ich natürlich nicht sagen. Der Chef hatte einen RO80, auch mit Halbautomatik. Da gab es auch ständig Ärger, nicht nur mit der Automatik. Der erste RO80 war jeden 2. Tag in der Werkstatt. Ein neu gekaufter verbrannte von Rottach-Egern bis München eine ganze Tankfüllung.
  20. Im Rahmen unserer Frühjahrsreise machen wir am Sa., 22.04. Station bei Passau. Von einem Clubmitglied vor Ort erfuhr ich, dass am So., 23.04. in Mühldorf/Inn ein Oldtimertreffen mit Teilemarkt stattfindet. Sollte es nicht gerade stark regnen, würden wir einen Abstecher nach Mühldorf machen. Unabhängig von unserer Entscheidung könnte es aber Leute aus der Umgebung interessieren.
  21. Ich gehöre sicher zu den Alten, die aber nicht alles toll finden, nur weil es neu ist. Ich trauere der Vergangenheit nicht nach. Im Gegenteil, mit Kenntnisstand heute hätte ich mich womöglich ganz anders entwickelt. Und mit der Erfahrung der Jahre auch Fehler vermeiden können, die man aus Unwissenheit und im jugendlichen Überschwang begeht. Leider muss ich feststellen, dass die heutigen Politiker, egal welchen Alters, entweder unfähig sind oder - noch schlimmer - nicht im Sinne der Sache handeln, sondern nur im Hinblick auf Wählerstimmen, Machterhalt, eigene Karriere. Dann kommen unausgegorene Schnellschüsse heraus, die das Land (Bürger und Wirtschaft) schädigen, ohne das eigentliche Ziel zu erreichen. Es ist sicher richtig, dass alle Regierungen der letzten 80 Jahre geschlafen haben, Probleme nicht erkannten, absichtlich verdrängten. Am Grundübel der Bürokratie hat man nie angesetzt, vielmehr durfte die wuchern. Dadurch wird ein großer Teil der Arbeitsleistung durch absolut unnötige und unproduktive Arbeit gebunden. Beispiel: Buchhaltung und Steuererklärung. Hierzulande ein Riesenaufwand, in Nachbarländern erledigt man vergleichbare Arbeit in einem Bruchteil der Zeit. Also hat man mehr Zeit für produktive Arbeit oder auch Freizeit/Erholung. Andere Baustelle Genehmigungsverfahren, Zulassungen usw. Die genialste Idee wird von der Bürokratie so lange behindert und mit Auflagen traktiert, bis man die Schnauze voll hat und aufgibt bzw. sein Glück im Ausland versucht. Das alles wird dann nochmals von Brüssel aufgemischt. Es war die blödeste Idee des Jahrhunderts, Brüssel mit derart viel Macht auszustatten, dass die in jedem Lebensbereich herumpfuschen können, aber bei wesentlichen Entscheidungen Einstimmigkeit brauchen. Will man den Herrn in Ungarn daran hindern, die Demokratie auszuhebeln, revanchiert der sich durch Blockade wichtiger Entscheidungen. Ähnlich ist es bei der NATO. Schweden braucht die Zustimmung der Türkei, aber müsste gegen eigene Gesetze verstoßen und angebliche Terroristen ausliefern. Oder das Vetorecht bei Entschlüssen der UNO. Da wird der demokratische Gedanke ad absurdum geführt. Demokratisch ist eine Mehrheitsentscheidung, in sehr wichtigen Dingen evtl. 2/3 Mehrheit. Aber nicht, dass einer quasi die übrigen erpressen kann.
  22. Gibt es eine Partei, die man mit gutem Gewissen wählen kann? Es gibt doch immer nur das geringste Übel.
  23. LCV hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    In unserer Firma kaufte einer der Chefs seiner Frau ein Käfer Cabrio (Bj. war so um 1974) mit Halbautomatik, also Schaltknüppel, jedoch kein Kupplungspedal. Die Karre hatte 50 PS. Ich sollte das Auto mal zur Werkstatt bringen. Einen Berg schaffte der nicht im 2. Gang und im 1. Gang ging es mühsam hinauf. Alle möglichen Autofahrer hinter mir drehten fast durch. Mein damaliger Renault 16 TS fuhr denselben Berg ohne Mühe im 4. Gang hoch. Diese komische Halbautomatik (von F & S, wenn ich nicht irre), war die schlimmste Fehlkonstruktion. Käfer mit normaler Schaltung und nur 34 PS fuhren einem locker davon. Das hat mich damals so schockiert, dass ich nie mehr den Wunsch verspürte, einen VW zu kaufen. Lediglich ein Karmann-Ghia Coupé rettete ich vor der Presse, habe es aber nur weggestellt, nie gefahren und dann jemandem gegeben, der es restaurieren wollte.
  24. Gerade gestern gelesen: Das Wasserkraftwerk Walchensee soll aus dem Uniper-Konzern herausgelöst werden und vom Freistaat Bayern übernommen werden. So die Forderung der SPD. In diesem Zusammenhang werden die "rund 100 Wasserkraftwerke in Bayern" erwähnt. Sind die nur Hobby? Das Walchenseekraftwerk hat zwar richtige Berge im Hintergrund, aber funktioniert ganz einfach. Der Walchensee liegt um einiges höher als der Kochelsee darunter. Mit Billigstrom wird Wasser hinaufgepumpt, das in Zeiten mit hohem Bedarf wieder über die Turbinen hinuntergelassen wird. Für dieses Prinzip braucht man keine hohen Berge, nur einen gewissen Höhenunterschied. Ich erinnere mich, als Schüler mal ein solches Pumpkraftwerk im Umland von Wiesbaden gesehen zu haben. Keine Ahnung, ob es noch in Betrieb ist. Das Kraftwerk am Sylvensteinstausee funktioniert auf die normale Weise. Der Stausee sammelt Wasser von der Schneeschmelze und den Zuflüssen und am oberen Isartal steht die Staumauer mit dem Kraftwerk. Allerdings ist der Betrieb sehr abhängig vom Wetter und damit vom Wasserstand. Diese Art der Stromgewinnung zeigt, dass die Festlegung auf ein Prinzip in die Katastrophe führt. Wenn die Gletscher verschwinden und Dürreperioden den Wasserstand drastisch absenken, war es das mit Strom. Da gerät sogar die Trinkwasserversorgung in Gefahr. Und ein für die Wirtschaft sehr wichtiger Transportweg fällt aus. Schiffe auf dem Rhein transportieren Mengen, für die man viele Güterzüge oder noch viel mehr Lkw benötigen würde. Es ist zwar das Ziel, auf Atomkraft zu verzichten und die Grünen machen eine Religion daraus, aber es ist schon merkwürdig, dass unsere Kraftwerke mit einem sehr hohen Sicherheitsstandard abgeschaltet werden, damit das Fußvolk dieser Partei zufrieden ist. Statt dessen bläst man lieber noch weiter CO2 mittels der Kohlekraftwerke in die Luft. Es grenzt aber schon an Volksverdummung, dass man Atomstrom aus Nachbarländern zukauft. Das ist einfach verlogen! Ich bin auch für den Ausstieg, aber nicht mit der Brechstange und auf Kosten unserer Gesellschaft und Industrie. Wir manövrieren uns immer mehr ins Abseits. Je schwächer die Wirtschaft wird, desto geringer sind dann automatisch die Steuereinnahmen. Woher soll denn das Geld kommen, um all die geforderten Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz zu bezahlen? Diese Ideologen sind Theoretiker, die diese Frage sicher nicht beantworten können, da vermutlich nicht darüber nachgedacht wird. Sieht man von der Entsorgung der ausgedienten Brennstäbe ab, ist Kernkraft eine sehr saubere Angelegenheit. Deshalb sollte man forschen, forschen, forschen. Wenn man nur wirklich wollte, könnte man vielleicht neue Typen entwickeln, die weniger Probleme bereiten. Außerdem noch mehr in Wiederaufbereitung investieren, statt alles im Salzstock zu verbuddeln. Oder wie es die Russen mach(t)en, einfach Fässer im Meer versenken, die irgendwann durchrosten. Auch wäre es sehr wichtig, sich über die Kühlung Gedanken zu machen. Wenn das o.e. Problem mit Niedrigwasser dazu führt, dass man Kraftwerke abschalten muss, weil Kühlwasser fehlt, dann bricht da auch ein Teil der Versorgung zusammen. Was wir z.Zt. rein politisch erleben, die einseitige Abhängigkeit von Gaslieferungen aus Russland, so gilt das auch rein wirtschaftlich. Wir dürfen nicht nur auf einige Technologien setzen, die bestimmten Leuten besonders sympathisch sind, sondern müssen das Risiko bei der Versorgung streuen. Nur so kann die Wirtschaft funktionieren, Geld verdienen, Steuern zahlen und dem Bürger die Versorgung garantieren. Und nur so kann man auch sicherstellen, dass die von der Politik gewollte E-Mobilität nicht zusammenbricht. Da sind natürlich auch die Politiker gefragt, um Bürokratie abzubauen. Es wird ja vieles verzögert oder gar verhindert, weil irgendein Schreibtischtäter wichtige Maßnahmen blockiert. Auch wäre hin und wieder notwendig, dass man VORHER nachdenkt, wie das hier irgendwo erwähnte Beispiel mit viel zu schwachen Leitungen zeigt. In England ist es aktuell zu bestimmten Zeiten verboten, seinen Autoakku zu laden, weil sonst alles zusammenbricht. Bedenkt man, wie hoch der Anteil an E-Autos jetzt ist, muss man fragen, wie das bei einer 100%igen Umstellung funktionieren soll.

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