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LCV

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  1. Na ja, im Bereich kleiner Hubraumautos hatten ja Fiat, Renault & Co. behauptet, dass es technisch nicht möglich sei, unter 1400 cm³ einen G-Kat einzubauen. Die Schweiz sagte aber, ab 2. Januar (irgendwann Anfang der 80er) wird kein Auto ohne G-Kat mehr zugelassen. Basta! Und pünktlich zum Jahresbeginn standen all die Kleinwagen mit G-Kat im Showroom. Wir hatten damals die G-Kat-Nachrüstung des Lancia Beta Coupé/HPE mit 2.0 ie - Motor (122 PS) durchgeführt. Beim Importeur fragten wir, ob man uns dabei unterstützen könne. Antwort: Die Nachrüstung sei technisch nicht möglich! Aber man könne uns versichern, dass ab Erstzulassung 1977 alle Motoren bleifrei vertragen. So ein Blödsinn! Alle Lancia-Motoren (im Gegensatz zu Alfa) vertragen bleifrei, selbst Vorkriegsmodelle (da andere Ventilsitze). Außerdem ist die Erstzulassung kein Kriterium, sondern das Baudatum. Also hat da irgendein Nicht-Techniker geantwortet und Unsinn verzapft. Es war ja schon damals die Politik einiger Hersteller, die Lebensdauer der Autos mit allen Mitteln zu begrenzen, sei es durch Verweigerung von Nachrüstungen oder schlicht Ersatzteile nicht oder zu Mondpreisen zu liefern. Wir haben es halt ohne den Hersteller gemacht und es laufen heute noch Beta Coupés und HPE mit G-Kat und anderem Steuersatz. Interessant war, dass der Peugeot 205 in einer Version auf dem Prüfstand ohne Kat bessere Werte brachte als Kat-Fahrzeuge. Die hatten sich das damalige Prüfverfahren offenbar genau angeschaut. Eine Autozeitung machte dann Tests und siehe da, ab 60 km/h verwandelte sich das Auto in eine "Umweltsau". Angeschmiert waren auch einige Väter mit Geld, die zur Geburt von Tochter/Sohn ein Auto kauften, bei einer Spezialfirma einmotten ließen, um sie zum 18. Geburtstag dann zu verschenken. Wer versäumt hatte, das Auto wenigsten für einen Tag anzumelden, konnte es in die Tonne klopfen. Da galt nicht der Bestandsschutz, sondern die Regeln für die Neuwagenzulassung.
  2. Ich kann nur selbst etwas tun. Also das Auto so wenig nutzen wie irgend möglich. Ich habe von Mitte November bis Mitte Februar genau 210 km gemacht. Meist bin ich zu Fuß unterwegs. Und ich bin nicht mehr 20 ! Wenn jetzt aus allen Regionen sog. Klimaschützer nach Berlin reisen, belasten sie allein durch die Reisewege das Klima viel schlimmer. Ich bleibe dabei, dass es bei allem Verständnis für die Sache Idioten sind, die genau das Gegenteil erreichen. Zudem ist es kriminell, permanent gegen Gesetze zu verstoßen und der Staat müsste ganz hart durchgreifen. Wem nicht passt, was die Regierung tut, der kann ja eine Partei gründen und versuchen, sich politisch damit auseinanderzusetzen. Aber man sieht ja an den Grünen, dass die große Klappe nur in der Opposition funktioniert. Sobald sie regieren müssen, sieht es anders aus. Zumal man sich mit Nebenschauplätzen beschäftigt, wie um jeden Preis soviele Frauen wie möglich auf die Posten zu hieven. Es wäre angesichts der vielen wirklich ernsten Baustellen schön, wenn man sich darum kümmern würde. Mir ist egal, ob Frau oder Mann, aber man muss keine Religion daraus machen. Der/die Kompetenteste soll auf den Posten, keine Proporzfiguren. Man muss sich aber auch mal den deutschen Anteil an der ganzen Welt anschauen. Warum demonstrieren die nicht in Moskau, Peking oder Neu Delhi? Weil sie dort einfach niedergeknüppelt werden. Hierzulande passiert denen nichts wirklich Gravierendes. Im Endeffekt versuchen die genau wie die RAF damals die Strukturen zu zerstören, nur sind die nicht so blöd wie die RAF-Leute, mit Mord- und Totschlag zu agieren, evtl. erschossen zu werden oder im Knast auf sehr lange Zeit zu verschwinden. Wenn man hier die Tagesabläufe behindert, schadet das der Wirtschaft. Firmen erleiden Verluste oder es gibt mehr Arbeitslose. Das alles führt zu weniger Steuereinnahmen. Wovon sollen dann die geforderten Maßnahmen bezahlt werden?
  3. Da bist Du falsch informiert. Die bekommen sogar eine Art Gehalt. Haben sie selbst zugegeben. Außerdem versuchen sie, die diversen Bußgelder über Spendenaufrufe zu finanzieren. Das bedeutet, dass Geldstrafen nicht die richtige Wirkung entfalten. Also wären doch Gefängnisstrafen eine bessere Möglichkeit. Da können sie sich gern in der Zelle festkleben. Wirklich bedenklich sind Aussagen, dass Tote und Verletzte als Folge dieser Aktionen hinnehmbar seien. Wenn z.B. der Krankenwagen nicht durch kommt.
  4. Es gibt ja zugegebenermaßen das wertvolle und wichtige Instrument der Demonstration. Das ist ein Zeichen für Demokratie. Es gehört ja auch einiger Idealismus dazu. Aber man sollte dagegen vorgehen, dass jemand als bezahlter Demonstrant auftritt. Angeblich sei eine amerikanische Institution der Geldgeber. Aber weiß man das so genau? Könnte nicht genausogut Putin dahinterstecken, der ja auch offen zur Cybersabotage aufruft? Diese Gelder müssten beschlagnahmt werden. Dann sind diese Kleber ja vehement gegen das Auto. Also müsste man denen konsequenterweise den Führerschein abnehmen, vorhandene Autos einkassieren. Wer nach Verhängung einer Strafe dem Richter ins Gesicht sagt, dass er jetzt sich wieder ankleben geht, sollte in den Knast. Bei jeder Wiederholung Verdoppelung der Strafe. Abgesehen davon sind das entweder Hirnamputierte, die der Klimageschichte einen Bärendienst erweisen, weil sie die Stimmung gegen das Klima entfachen, andererseits schaden die erzwungenen Staus dem Klima durch erhöhte Abgasentwicklung. Und wieder schützt das Gesetz den Verbrecher, nicht die Geschädigten. Ich denke eher, dass es Anarchisten sind, die unseren Staat schädigen wollen. Kommt man in einen durch diese Spinner hervorgerufenen Stau, muss man sich sehr zusammenreißen, um die nicht einfach von der Straße zu fetzen. Denn in diesem Fall würde man hart bestraft. Das ist Selbstjustiz und da versteht Vater Staat keinen Spaß. Lässt sich aber von denen auf der Nase herumtanzen.
  5. Ich weiß, dass die Gurkenverordnung wieder abgeschafft wurde, nachdem sie ständig in Comedysendungen thematisiert wurde. Es ist ja schlimm genug, was in Deutschland an Bürokratie produziert wird. Aber die Steigerung all diesen Schwachsinns durch Brüssel hätten wir nicht gebraucht. Ich schrieb ja: dorthin entsorgte Politiker! Da sitzen einige, die man hier gern aus der Schusslinie nehmen wollte. Der alte Spruch: "Viele Köche verderben den Brei" hat hier eine besondere Bedeutung. Man hat so den Eindruck, als müssten dort einige Politiker ihre Daseinsberechtigung nachweisen - oder ist denen nur langweilig? Es wird vieles verhindert oder unnötig verzögert, aber auch sehr vieles vollkommen Unnötiges beschlossen. Was dringend genehmigt werden sollte, wird dann von einzelnen Staaten blockiert, weil damit der Rest der EU erpressbar ist. Deshalb muss man sich nicht wundern, wenn frustrierte Firmenchefs ihre Aktivitäten ins Nicht-EU-Ausland verlagern.
  6. Das "typisch Deutsche" daran ist etwas ganz anderes und gilt eigentlich für ganz Europa, seit Brüssel überall mit drinhängt: Die Politiker haben E-Autos forciert, ohne VORHER für die entsprechende Infrastruktur zu sorgen und per Gesetz eine Norm für die wichtigen Komponenten zwingend vorzuschreiben. Wenn man bedenkt, worüber sich vor allem diese nach Brüssel "entsorgten" Leute den Kopf zerbrechen (bestes Beispiel das Theater um die Krümmung von Gurken), da kann man sich nur wundern, dass es nicht Einheitsstecker gibt und die Akkus in vielleicht drei Größen baugleich sein müssen, also auch markenübergreifend verwendbar. Aber es ist ja viel wichtiger, dass demnächst der Führerschein auf dem SmartPhone gespeichert werden soll. Dabei sind wir in Sachen Internet noch in der Steinzeit und könnten vom Kongo lernen. Die diversen Hersteller wollen das natürlich nicht. Es könnte ja jemand bei der Konkurrenz billiger kaufen. Das ist eine Art versteckte Monopolwirtschaft.
  7. Vorschlag: Bepperle
  8. Kein Problem. Der Harz ist zwar für mich auch nicht gerade "um die Ecke", aber da war ich schon einige Male. Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg bieten schöne historisches Altstadtflair, Natur mit diversen Stauseen ist auch reichlich vorhanden. In Goslar waren wir damals im Besuchsbergwerk und eine Attraktion der anderen Art: Der Windbeutel-König. Da bekommt man Windbeutel in verschiedenen Größen und x unterschiedlichen Füllungen von pikant bis süß. Vom konzept her vergleichbar mit den auf Flammkuchen spezialisierten Restaurants im Elsass. Ein Unsicherheitsfaktor ist der Brocken. Bei perfektem Wetter toll, aber das kommt nicht so oft vor. Muss man halt Glück haben und Ersatz vorsehen.
  9. Hallo, nach einigen weiteren Erkundigungen komme ich zu dem Schluss, Monschau fallen zu lassen. Für Einzelreisende ist es immer etwas anders als für Gruppen. Nicht nur das Hotel sollte genügend Parkmöglichkeiten bieten, auch bei den Ausflugszielen möchte ich die Autos nicht weit verstreut abstellen müssen. Eine andere Idee wäre der Harz. In der 2. Hälfte der 90er Jahre hatten wir mal ein Treffen in Bad Harzburg. Vielleicht finde ich ein nettes Hotel im Raum Goslar. Für das Programm gibt es dann auch einige Möglichkeiten. Evtl. erwischen wir sogar "einen von drei Tagen im Jahr", wo es auf dem Brocken nicht, hagelt, schneit, stürmt, regnet oder alles im Nebel liegt. Auf jeden Fall soll das Jahrestreffen einigermaßen zentral in Deutschland sein. Etwas nördlich der Mitte wäre ok, da wir im Süden bei diesem Termin Fronleichnam einbeziehen können und eine etwas längere Anreise machbar wäre. Gruß Frank PS. @ Flemming: Trotzdem danke für die Rückmeldung.
  10. Nicht vergessen, wenn umgeschlüsselt werden kann, also ohne technische Änderung, kann man die Differenz der Kfz-Steuer vom FA für bis zu 4 Jahre zurückfordern.
  11. Hallo, danke. Ideal wäre ein Hotel in der Stadt mit Gästeparkplätzen für ungefähr 6-8 Autos. Da wir mit Fahrgemeinschaften etwas für Umwelt und Klima tun wollen, sollte das genügen. Dann könnte man zu Fuß in der Stadt unterwegs sein. Ausfahrten in die Umgebung sind natürlich kein Problem. Hotels außerhalb sind die zweitbeste Lösung, da man ja nicht gerade 10 km zu Fuß wandern möchte, um in die Stadt zu kommen. Es sei denn, vom Hotel in die Stadt gäbe es eine gute Busverbindung. Gruß Frank
  12. Copyright und Markenrechte sind ja schon tricky. Aber wenn Du eine solche Kappe für Deinen persönlichen Bedarf besticken lässt, also nicht kommerziell verwertest, kann es keine Probleme geben. Wer soll da intervenieren?
  13. Hallo, es gibt bereits einige Vorschläge für ein Treffen in 2024, genauer vom 29. Mai bis 2. Juni 24 unter Einbeziehung von Fronleichnam. Darunter wird auch Monschau genannt, das in einer Region liegt, wo ich überraschenderweise noch nie war. Deshalb wäre es auch für mich persönlich besonders reizvoll. Man kann zwar heutzutage im Internet jede Menge Informationen bekommen, aber die wiegen ja persönliche Erfahrungen nicht auf. Gibt es zufällig hier jemanden, der in oder in der Nähe von Monschau wohnt? Dann wäre es nett, wenn wir uns mal per PN austauschen könnten. Es hat sich immer bewährt, mit Ortsansässigen zu sprechen, zumal diese oft Tipps für das Programm geben können, die nicht in den allgemein zugänglichen Tourismusinformationen zu finden sind. Leider kann ich nicht abschätzen, ob ich vor dem Termin die Zeit finde, mal eben nach Monschau zu düsen. Übrigens, der Nürburgring soll nicht im Programm berücksichtigt werden. Danke für mögliche Kontaktaufnahme. Gruß Frank
  14. LCV hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Und die diversen Verteidigungsministerinnen mussten erst mal lernen, dass es dort 400° sind.
  15. LCV hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Dackel sind emanzipationsfeindlich! Beißen bevorzugt Männer. Die schrillen Kläffer, die aussehen wie umgebaute Hamster sind aber tatsächlich Angstbeißer. Vor meiner Katze haben die aber Respekt.
  16. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wir haben hier neben der ARAL eine HEM, eine bft und die Baumarkttankstelle. Die vom Baumarkt bestimmt die Preise. HEM und bft sind dann 1 ct. drüber . Die ARAL oft 10 ct., manchmal noch mehr drüber. Wer von der Autobahn kommt, sieht nur die ARAL und geht dort tanken, weil dann lange keine Tankstelle mehr kommt. Man müsste entweder auf die B3 oder in die Stadt abbiegen. Dabei ist die ESSO, die als Autobahntankstelle dient, aber etwas abseits der Abfahrt liegt, sogar meist billiger. Mich wundert nur, dass die SmartPhone-Generation das nicht checkt. Ich sehe bei mir auf dem PC jede Preisänderung im Umkreis. Wenn ARAL den Tankkarten-Kunden so entgegenkommt, zahlen das quasi die Privatkunden durch den erhöhten Preis.
  17. LCV hat auf sommer's Thema geantwortet in 9000
    Zwischen Katze und Steinmarder ist der Ausgang des Kampfes ungewiss. Eine Katze meiner Tochter hat sich mit einem Marder angelegt und es musste danach ein Auge wegoperiert werden. Wiesel gehen nicht ans Material. In den 90er Jahren war ich in Lörrach. Dort waren die Marder besonders häufig unterwegs. Einem Kunden hatte der Marder den kompletten Zündkabelsatz eines Mercedes zerlegt. Preis bei Mercedes damals um DM 500,--. Er ließ neue Zündkabel montieren. Am nächsten Tag waren die auch geshreddert. Dann baute er das kombinierte Ultraschall-Hochspannungsgerät ein und Ruhe war. Damit das nicht falsch verstanden wird, ich habe kein Interesse, jemandem etwas zu verkaufen. Das muss jeder selbst entscheiden. Zum einen nach Wohnort und zum anderen nach bevorzugtem Urlaubsgebiet. Außerdem ist es interessant zu prüfen, ob die Teilkasko Marderschäden einschließt. Wir haben in der Garage Spitzmäuse, die aber keine Mäuse sind, sondern kleine Räuber. Gebiss wie beim Marder in Miniaturausführung. Die tun eigentlich nichts, fressen Spinnen, Käfer usw. Allerdings koten die und es ist nicht ungefährlich, eine Garage ohne Maske auszufegen. Viele Leute sind ja sogar überzeugt, dass Marder Nagetiere seien. Absoluter Quatsch. Eine richtige Maus hatte ich mal in einem BMW. Ich wunderte mich über Häufchen von feiner "Sägespäne" oben auf der Batterie. Einmal hörte ich komische Geräusche aus dem Motorraum. Ich legte etwas unter die Haube, damit sie nicht verriegelte. Als es wieder so merkwürdig knisterte, riss ich die Haube hoch. Da saß eine winzige Maus auf der Batterie und zerlegte eine Walnuss. Die Nuss war fast größer als die Maus. Ich hätte gern gesehen, wie sie dieses Riesending durch den Motorraum bis oben auf die Batterie geschleppt hat.
  18. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    "Meine" Tankstelle ist eine bft. Da ist immer Betrieb. Nur ungefähr 600 m weiter ist eine ARAL, fast immer 10 ct. teurer, und da ist gähnende Leere. Da tanken bestenfalls mal Touristen, die von der Autobahn Richtung Schwarzwald fahren. Die starken Bewegungen abhängig von der Tageszeit erfolgen meistens in der unteren (teuren) Hälfte der aufgeführten Tankstellen der Region. Bei den billigsten ändert sich oft tagelang garnichts.
  19. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Die billigste ist ohne Personal und ca. 2 km entfernt. Die Zweitbilligste nur 800 m, aber mit sehr gutem Kundenservice. Deshalb fahre ich immer zu dieser. 1 ct. Unterschied. Aber wenn alle Autofahrer die teuren Tanken einfach boykottieren würden, dann müssten die ihre Preispolitik überdenken.
  20. LCV hat auf Holly's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Nach längerer Zeit mit Preisen um 1.759 sind seit zwei Tagen die für Super 95 E5 auf 1.648 bzw. 1.659 gesunken.
  21. LCV hat auf sommer's Thema geantwortet in 9000
    Ja, vereinzelt schon. Aber z.B. in Lörrach kamen zur Paarungszeit jeden Tag zwischen 5 und 10 Kunden in den Laden wegen defekter Zündkabel, zerbissener Wasserschläuche usw. Seitens der Händler aus ganz Deutschland kam fast keine Anfrage von nördlich des Mains.
  22. LCV hat auf sommer's Thema geantwortet in 9000
    Entgegen der landläufigen Meinung "schmeckt" den Mardern Isoliermaterial und anderes Zeug aus dem Innenraum wie Dämmmatten überhaupt nicht. Sie fressen es nicht. Bei Revierkämpfen überkommt ihn die Zerstörungswut. Aber auch ohne diese scheint es in der Paarungszeit so etwas wie Imponiergehabe zu geben. Interessant auch, dass einige vor allem die Dämmmatten an der Motorhaube zerkratzen, andere Kabel zerbeißen, wieder andere sogar Wasserschläuche. Spezialisiert. Für Schläuche gibt es ja sog. Wellschläuche in allen Durchmessern zum Ummanteln. Bei besonders dicken muss der Schlauch auf einer Seite gelöst werden, draufschieben und wieder anschrauben. Dünnere sind geschlitzt, die man ohne Demontage auf den Schlauch bringt. Diese Schläuche sind aus einem bissfesten, schwarzen Kunststoff und außen gerillt. Der Marder kann den nicht zerbeißen, weil die Zähne sich in den Rillen verklemmen. Vor ca. 15 Jahren beschränkte sich das alles auf die Region südl. des Mains bis Nordseite Alpen. Südl. der Alpen keine Beobachtung. Aber irgendwie müssen die Tiere den Spaß immer weiter nach Norden tragen. Als ob sie den Kollegen sagen, musst Du mal probieren. So werden inzwischen Marderschäden in ganz Deutschland gemeldet.
  23. 4 1/2 Jahre nach dem Start dieses Threads hat sich doch einiges getan, nicht unbedingt zum Besten. Die Bestände sind ziemlich geschrumpft. Von meinem 9k, der von markenfremden Leuten nicht gerade als Oldie angesehen wird, obwohl schon knapp 30 Jahre alt, gibt es lt. KBA in D nur noch zwischen 50 und 60 Exemplare. Natürlich gibt es deutlich mehr 9k aller Versionen, aber für die Statistik ist die Schlüssel-Nr. maßgebend. Vielleicht wirkt sich das in Teilbereichen auf die Versorgung mit E-Teilen aus, aber im Schadensfall hat man gegenüber der Versicherung gute Argumente, denn nicht nur ausgewiesene Oldtimer werden besser bewertet, auch nachgewiesene Raritäten - egal wie alt. Das politische Klima hat sich aber aufgeheizt. Militanten Klimaschützern, die jetzt sogar aus Reifen die Luft ablassen, fällt ein 9k wohl kaum auf. Da sind SUV und hochpreisige Sportwagen à la Porsche, Ferrari, Lamborghini eher gefährdet. Nachdem nun viele Bürgermeister abwinken, wenn man Autos ausstellen möchte, um keine Spinner auf den Plan zu rufen, macht es keinen Sinn, so etwas noch zu organisieren. Für mich und die öfters an unseren Treffen und Reisen Beteiligten bedeutet das, nicht aufzufallen und unter uns zu bleiben. Ich brauche auch keine Diskussion mit irgendwelchen sog. Experten, die ihre Vorurteile loswerden wollen oder (ganz übel) die Reifentreter. Es erschließt sich mir nicht, warum viele Leute gegen die Reifen von älteren Autos kicken müssen. Die haben doch eine Schraube locker. Ich halte es für eine Illusion, dass man den jungen Leuten überhaupt noch klassische Fahrzeuge näherbringen könnte. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die muss man nicht erst heranführen. Ansonsten werden ja schon die Erstklässler von einigen Lehrern "gehirngewaschen". Auto ist "BÄH" und wenn überhaupt, dann nur E-Auto. In Großstädten mit funktionierendem S- und U-Bahn-Netz, dafür kaum vorhandenem Parkraum, kann man das verstehen. Da ist es auch billiger, kein Auto zu besitzen und für den Urlaub notfalls ein Auto zu mieten. Nachteil: Fahrpraxis erwirbt man so kaum. Das klingt zwar alles etwas nach OT, ist aber meine Analyse für die jetzige Situation. Stärken wir lieber unsere internen Kontakte und helfen uns selbst! Zeitschriften sind auf dem absteigenden Ast. Internet wird zwar stark genutzt, ist aber umso kurzlebiger. Da muss man die Artikel auch gezielt suchen.
  24. LCV hat auf sommer's Thema geantwortet in 9000
    Ich habe vor Jahren die Werbung, Produktinformationen an Fachzeitschriften, Verpackungen usw. für STOP & GO gemacht. Da ich aber schon länger diesen Bereich meiner Firma heruntergefahren hatte, bin ich über das aktuelle Programm nicht mehr auf dem Laufenden. Es ist aber richtig, dass Ultraschall und Duftmittel nicht wirken, wenn keine flankierenden Maßnahmen ergriffen wurden. Der Steinmarder (Martes foina) ist der Übeltäter, alle anderen Marderarten sind nicht an Autos interessiert. Als fleischfressendes Wildtier hat der Steinmarder stark ausgeprägte Instinkte. Eine Duftkombination Hund/Bär vertreibt ihn, weil er der Konfrontation aus dem Weg geht. War er aber schon vorher im Motorraum, hat er seine Duftmarken hinterlassen (wie das auch Hunde tun, wenn sie an Hausecken, Bäumen und Laternenpfählen das Bein heben). Der Revierverteidigungsinstinkt ist stärker als die Angst vor einem möglichen Feind. Deshalb unbedingt vorher eine Motorwäsche sowie Abspritzen des Unterbodens und der Radhäuser vornehmen. Tut man das nicht, ist alles umsonst. Das kann man Kunden tausendmal sagen, auf die Packung schreiben, viele wissen es immer besser. Kommen dann aber zum Reklamieren. Hausmittel wirken u.U. für ein bis 2 Tage, dann war es das. Professionelle Duftmittel sind so konzipiert, dass der Duft über einen längeren Zeitraum abgegeben wird. Es soll ja auch der Marder nur vertrieben werden, weder vergiftet, verätzt oder sonstwie verletzt/getötet werden. Denn ohne diese Marder hätten wir viel mehr Ärger mit Ratten und Mäusen. Er ist eigentlich somit nützlich. Ein Ultraschallgerät wirkt gut in einer stillen Umgebung. Im Industriegebiet mit Nachtschichtbetrieb oder direkt neben der Autobahn oder Bahnlinie schluckt der permanente Lärmpegel den Effekt. Gute Geräte verfügen über eine Ultraschallmodulation, keinen Dauerton, wegen des möglichen Gewöhnungeffektes. Hochspannungsgeräte sind ungefährlich. Die Geräte, die ich kenne, hatten zwei Kabelstränge mit je 3 Kontaktplatten, zudem eine Litze, die man um einen Schlauch wickeln kann. Bei modernen Autos sind Kühlerschläuche u.U. leitfähig. Da muss vorher Isolierband drum herum gewickelt werden. Sonst ist die Batterie schnell leer. Ein Gerät das permanent unter Strom steht, beansprucht ebenso die Batterie. Deshalb grundsätzlich nur solche nehmen, bei denen ein Kondensator aufgeladen wird. Fällt die Ladung unter eine bestimmte Grenze, wird kurz nachgeladen. Der Marder kommt zuerst in den Motorraum und untersucht ihn. Das wurde mit Nachtsichtkameras erforscht. Dabei kommt er unweigerlich an eine der Platten, bekommt einen ungefährlichen Schlag und sucht das Weite. Egal, ob da noch Duftmarken zu spüren waren. Gruß Frank
  25. LCV hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Dazu passt: Wie bastelt man eine Kanone? Zuerst braucht man ein langes rundes Loch. Man nehme ein Ofenrohr und macht das Blech weg.

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