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Onkel Kopp

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Alle Beiträge von Onkel Kopp

  1. In 17 Zoll geht nur 225/45, in 16 Zoll bei Sommerreifen nur 215/55, als M+S auch 205/55.
  2. Ich empfehle ein oder zwei Hitzeperioden abzuwarten, nicht 1,5 Jahre. Bitte nicht auf den Schlips getreten fühlen. Du musst auch verstehen, dass die, die hier schon lange dabei sind, skeptisch sind. Vor allem die, bei denen die Temperaturen im Rahmen sind. Hier gab es mal einen sehr selbstbewussten Schrauber - in Österreich wenn ich mich recht erinnere. Er empfahl das Kühlerpaket auszubauen und zu reinigen, das sei auf jeden Fall mit Schmodder verstopft, da könne man quasi drauf wetten. Dies sei bei Turbos anderer Hersteller genauso. Er wohnte offenbar in einer sehr staubigen Gegend und postete Bilder von Kühlern mit denen man die Sonne verdunkeln konnte. GSUS und ich z.B. haben mal probehalber das Kühlerpaket hinterleuchtet - das Licht kommt problemlos durch. Kühlertausch ohne Erfolg gab es hier schon. Bei hansalfred und storchhund wurden auch schon alle möglichen mit der Klopfregelung direkt oder indirekt in Beziehung stehenden Teile erfolglos getauscht. Messen und Verstehen ist in dem Fall meiner Meinung nach besser (und günstiger) als Trial and Error.
  3. [mention=3711]Meki[/mention]: Aachener Wald? Hohes Venn? [mention=1329]truk13[/mention]: Wenn wir nur zu zweit sind können wir das ja per PN klären, z. B. ob dir Do. oder Fr. besser passt.
  4. Tach, Donnerstag und Freitag sind wir in Aachen. Vielleicht bekommen wir an einem der beiden Tage abends einen Stammtisch hin? Wer wäre denn da? Ulrich ist in Schweden wenn ich das richtig mitbekommen habe.
  5. Onkel Kopp hat auf Tom6's Thema geantwortet in 9-5 I
    Noch was: Bei meinem MJ 2004 sind vom optisch-haptischen Eindruck her nur die Rückwände der Sitzlehnen aus Kunstleder, die Seitenwangen sind mit den Mittelbahnen identisch. Bei mir gingen die Antriebswellen nach über 10 Jahren noch zerstörungsfrei raus, meine Motorhaube rostet nicht (das sie vereinzelt rostet steht in der Kaufberatung!) und die Leuchten im Beifahrerausstieg und der Heckklappe sind bei mir auch noch drin.
  6. Onkel Kopp hat auf Tom6's Thema geantwortet in 9-5 I
    Oh Mann. Auf Seite 6 in der Kaufberatung sind die Ablaufstopfen als Rostherde erwähnt. Dort noch als "vereinzelt", weil es hier zum Zeitpunkt der letzten Überarbeitung nur wenige gab, die davon berichteten. Wenn sich das häuft, dann wird das sehr wohl - gerne auch mit dem Hinweis auf die Änderung - in die nächste Überarbeitung übernommen. Also, Hand hoch, wer hat mit den Stopfen Probleme bis MJ2003? Auf Seite 7 im Kapitel Innenraum wird darauf hingewiesen, dass in puncto Ausstattung im Laufe der Jahre diverse Sachen weggefallen sind. Dies in epischer Breite auszuführen ist nicht Sinn einer solchen Kaufberatung. Wir sind an einem Punkt, wo nur noch so wenige wirklich gute Autos auf dem Markt sind (v. a. frühe Baujahre), dass kaum ein Kaufinteressent seine Kaufentscheidung an einer Beifahrertür-Ausstiegslampe festmachen wird. Von daher kann ich Tom6 nur dazu aufrufen, mal eine Auflistung der ganzen Ausstattungsfeinheiten und Änderungen über die ganzen Modelljahre zu erstellen. Dann kann ein Moderator das hier in die Knowledge-Base stellen. Auf den Seiten 8 und 9 im Kapitel Motoren wird darauf hingewiesen, dass sowohl das 20.000er Wechselintervall bis MJ 2003 als auch das 30.000er Wechselintervall ab MJ 2004 zu lang sind und man alle 10.000 km das Öl wechseln sollte. Die Motoren bis MJ 2003 halten sind zwar mechanisch genauso gut oder schlecht wie die späteren, aber durch die unzureichende KGE kommt es zu Ölverlust und Ölverbrauch, was das verbleibende Öl über Gebühr belastet wenn nicht frühzeitig nachgeschüttet wird. Dazu kommt es zu Ablagerungen im Brennraum bei hoher Ölverbrennung sowie der dann einsetzenden Neigung zum Festbacken der Kolbenringe. Ein hoher Blowby-Eintrag bei unzureichender Entlüftung erhöht den Verschleiß an der Steuerkette. Insofern sind de facto die Motoren vor MJ 2004 verschleißanfälliger als die danach. Auch das steht in etwa so in der Kaufberatung. Von daher kann die Behauptung, die "sogenannte" Kaufberatung sei wenig informativ nur von einem "sogenannten" Experten stammen, der offenbar nicht richtig lesen kann und die technischen Zusammenhänge nicht hinreichend kennt.
  7. Noch im Juni dieses Jahres hast du indirekt empfohlen den Motor revidieren zu lassen, weil du damit das Problem gelöst hättest. Jetzt empfiehlst du pauschal den Kühlertausch. Warte doch erst mal ab. Der Sommer ist fast vorbei. Wenn du nach dem nächsten Sommer immer noch keinen Leistungsverlust hattest, dann fange ich an dran zu glauben. Zumindest bei dir. Ich hatte schon mit 80°C Kühlmitteltemperatur und 45°C Ladelufttemperatur Leistungsverlust als ich zuvor in der prallen Sonne stand.
  8. Richtig, es ist der Hankook aus targas Link. Ich hatte wie KGB auch vermutet, dass aufgrund des halben V-Profils auf der "INSIDE" der Reifen in meinem Bild nach rechts rollen muss. Der Winter icept in der Variante RS2 hat ein eindeutiges V-Profil und der wird wie der Ventus V12 Evo2 vermutlich auch eine Laufrichtungsbindung haben. Das hat mich echt irritiert, aber Inside und Outside waren nun mal eindeutig. Ich würde aber ungleichmäßigen Verschleiß an den Profilblöcken erwarten, von daher ist die Empfehlung Kreuztausch schon nachvollziehbar.
  9. Wohin muss dieser Reifen rollen: a) nach links b) nach rechts c) egal
  10. Schade dass es diese Felgen nicht mit 7 oder 7,5 Zoll Breite gibt, die würde ich mir glatt an die Ratte schnallen
  11. [mention=2503]Flemming[/mention]: Sind bei dir auch die Aufnahmen des Hilfsrahmens an der Karosserie betroffen? Da liegt ja auf jeden Fall auch was übereinander.
  12. Dieser Thread mutiert zur Realsatire. Das kann man sich gar nicht ausdenken. Neues aus der Anstalt.
  13. Bin gespannt, hansalfred war der einzige mit Kühlertausch, aber sein Auto war auch sehr speziell, wenn man seine Beiträge zu dem Thema liest. Sven, hattest du nicht auch den Kühler getauscht oder täusche ich mich da? Eben. Auf die Kommastelle genau misst kein Tester. Wer mit wirklich präziser Messtechnik zu tun hat wird einen Kompressionstester als "Schätzeisen" einstufen. Es gibt von meinem Motor ja zwei Messungen mit unterschiedlichen Testern: 14 / 14 / 12,5 / 14 14 / 14 / 14 / 15 Von daher könnten es schon um die 14 bar sein. Der Sprung am dritten um 1,5 bar zeigt aber auch, wie fehlerbehaftet die Prozedur ist. Die Toleranz von +/- 0.2 bar hat garantiert ein Thermodynamiker am Schreibtisch basierend auf der Toleranz der Kolben und Pleuel in der Produktion ausgerechnet. Messen kannst du das mit einem Kompressionstester nicht. Wir Akustiker sagen vor dem Hintergrund von Toleranzen bei der Reproduzierbarkeit von Messungen manchmal "Ein dB ist kein dB". Ich würde daher hier erst recht sagen: "Ein Bar ist kein Bar." Klopfen passiert bei mir zudem auf dem ersten Zylinder, auf den anderen nicht. Passt nicht zu deiner Theorie. Bei mir sind in der Tat andere Kolben drin. Die Wössner-Schmiedekolben führen laut Hersteller aber zu einer Verdichtung von 9,25 und nicht zur Werksangabe von 9,3. Geht also in die andere Richtung. Ich weiß gar nicht mehr ob mein Kopf geplant wurde.
  14. Onkel Kopp hat auf Phisach's Thema geantwortet in 9000
    Ok, also unter Zugbelastung und geringer Last etwas hörbar, im Schub deutlich. Ist in der Konstellation ungewöhnlich. Normalerweise ist es unter geringer Last deutlicher hörbar als im Schub. Unter hoher Last sind die Geräusche je nach Auslegung der Verzahnung teilweise noch höher, werden dort aber durch das Motorgeräusch maskiert. In dem Drehzahlbereich den ich oben angesprochen habe liegen in der Regel die Bracketresonanzen der Traglager am Zylinderkopf und am Getriebe. Wenn dann auch noch ausgenudelte Entkoppelelemente (wovon bei 274.000 km auszugehen ist) dazu kommen, können die Geräusche über den Körperschallpfad der Karosserie schon recht deutlich in den Innenraum gelangen.
  15. Onkel Kopp hat auf Phisach's Thema geantwortet in 9000
    Unter Umständen konstruktiv/verschleißbedingt normal. Nur im Schub ist aber eher untypisch. Was meinst du mit "im Leerlauf fahren", Gang raus und rollen lassen? Fahr' mal im Bereich 1300 - 2600 Umdrehungen und gib' nur leicht Gas, also deutlich unterhalb Ladedruckaufbau. Hörst du dann auch ein Heulen/Surren? Wie viel hat die Kiste denn gelaufen? Wurde das Getriebelager schon mal erneuert?
  16. Häufen sich die Schäden? Gibt es noch andere mit den Problemen hier? Dann wäre das in der Tat ein Fall für die nächste Überarbeitung der KB.
  17. Was genau ist denn in den zwei Modelljahren nun das Problem und was wurde zum MJ04 geändert?
  18. Alexander, schone Dich und werd' wieder fit! Wir haben uns auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Weißt du noch, als wir uns 2008 als saab-cars-Neulinge bei Conny's Diner zufällig am Eingang getroffen haben? Musste gerade daran denken.
  19. Oha, seit dem Kupplungswechsel ist das bei mir auch nicht mehr ganz korrekt eingestellt. Da sollte dann wohl nachgebessert werden.
  20. Ich denke ich werde für die letzten zwei Monate die "große Flatrate" auf mein Smartphone umbuchen und dieses als mobilen Hotspot zu Hause nutzen. Vielleicht sollte ich mir aber auch ein Termin-Update wegen der Glasfaser geben lassen, nicht dass das so läuft wie beim Berliner Flughafen... Easybell wäre dann eine Option. Es liegt zwar ein Telefonanschluss im Haus, der war aber bislang noch nie in Betrieb, da dürfte also neben der Bereitstellungsgebühr vermutlich nochmal Technikergebühr drauf kommen. Bei anderen Anbietern ist das jedenfalls so.
  21. Ich sitze gerade auf der oben angesprochenen Anhöhe etwa 100 Meter vom Haus entfernt auf einer Bank bei schönstem Sommerabendwetter und habe ganz guten Empfang mit meinem Stick. Gutes Signal, die Anzeige springt von "UMTS" gelegentlich zu "HSPA" und zurück. Wobei HSPA ja nur HSDPA bedeuten kann bei 7,2 Mbit max. Ist ja eine Art UMTS+ wenn ich mich da richtig eingelesen habe. Als ob die irgendwie die Antenne anders ausgerichtet haben, um mal bei höchst laienhafter Ausdrucksweise zu bleiben. Wenn hier bloß nicht so viel Ameisen wären Und ein Bier wäre jetzt nicht schlecht...
  22. Ok, könnte komplexer sein, daher schon mal Danke und die Hintergründe. Die Vermutungen von targa bezüglich O2/E-Plus gehen vermutlich in die richtige Richtung: Als ich mich vor 2 Jahren entschied endlich mal ein Smartphone zu kaufen, entschied ich mich für Alditalk, also E-Plus, da erstens billig und zweitens unweit der Wohnung, wo ich mobiles Internet am Wochende nutzen wollte, ein E-Plus-Sender im Gewerbegebiet stand. Als ich jetzt Anfang des Jahres zurück ins Emsland in ein Neubaugebiet gezogen bin, wurde hier gerade ein Glasfaser-Ausbau beschlossen, wo wir einen Vertrag abgeschlossen haben. Für das halbe Jahr bis zur Nutzung (jetzt wird es doch ein Dreiviertel Jahr...) haben wir uns entschieden, keinen monatlich kündbaren DSL-Vertrag abzuschließen, sondern mobil per Surfstick ins Netz zu gehen, bis wir Glasfaser nutzen können. Denn auch diese Bude liegt Luftlinie 2 km vom Sender entfernt. Es gab schnell Ärger mit dem Medion-Surfstick, ich habe zweimal auf Garantie neue bekommen, keiner funktioniert. Daher bin ich auf einen etwas älteren (3 Jahre) von Fonic ausgewichen, und habe eine Alditalk-SIM-Karte (jetzt ein knappes Jahr alt, eine zweite, also nicht die vom Smartphone) darin verwendet. Das ging. Bis vor etwa anderthalb Monaten hatte ich per Surfstick und auf dem Smartphone schwankend, aber bei beiden in etwa gleich Datengeschwindigkeiten von UMTS (H) bis HSPA (H+). Ich hab die Verbindungsgeschwindigkeiten nicht nachvollzogen, aber es hat ja auch brauchbar funktioniert. Danach wurde mein Smartphone schneller, es wurde 4G im Display angezeigt, parallel dazu hatte ich mit dem Stick immer öfter, jetzt nur noch, EDGE. Manchmal geht aber auch so gut wie gar nichts. Die haben also irgendwas am Netz vor Ort geändert. Packe ich die SIM vom Stick in das Smartphone, habe ich dort auch nur EDGE, packe ich dagegen die SIM vom Smartphone in den Stick, habe ich dort dann ebenfalls nur EDGE. Das habe ich gerade eben noch ausprobiert. Also liegt vom Alter her zwischen den SIM nur gut ein Jahr, die Querchecks beziehen sich auf ein und dasselbe Gerät. Die Tarife sind leicht unterschiedlich, beide sind aber mit 21,6 Mbit/s max. angegeben. Gestern habe ich das Notebook samt Stick mit der "EDGE-SIM", die dort also normalerweise drin ist, im Auto umhergefahren, das Smarphone zum Vergleich daneben. Schon wenn ich aus dem Wohngebiet rausfahre, habe ich wieder brauchbares Internet, bei Annäherung an den nächsten Ort wird es richtig schnell. Dort hat O2 schnelles Mobilfunknetz, das weiß ich. Letztlich habe ich rausgefunden, dass ich nur eine kleine Anhöhe am Rande des Wohngebietes raufgehen muss (vielleicht 80 m und 6 Höhenmeter), da gibt es HSPA. Fürs Smartphone galt: Überall 4G. Das Haus in dem wir wohnen liegt also "im Loch". Aber warum ist das Smartphone schneller geworden, der Stick langsamer? Und warum trifft das nur auf einen solchen kleinen geographischen Bereich zu? Ich finde das kurios, es ärgert mich und ich will es gerne verstehen. EDIT: Also der Stick kann nur 7.2 Mbit/s, das habe ich gerade rausgefunden. Davon bin ich nur leider weit entfernt... Die Angaben im Link von 42 fand ich zum Schmunzeln. Gebe ich meine Adresse ein, will Vodafone hier LTE liefern können. Mit Vodafone kann man hier im Norden meines Wohnortes froh sein, wenn man überhaupt telefonieren kann...
  23. Hallo, vielleicht befasst sich beruflich jemand (targa?) mit dem Thema und kann mir eine Einschätzung geben: Ist es möglich, dass die Datenübertragungsrate beim Mobilfunk von der SIM-Karte abhängt? Und ich meine tatsächlich von der Karte. Ich beobachte nämlich, dass ich bei gleichem Anbieter, gleichem Netz, gleicher Funkzelle und gleichem Endgerät mit einer SIM-Karte LTE und mit der anderen EDGE habe . Danke!
  24. Onkel Kopp hat auf Onkel Kopp's Thema geantwortet in Hallo !
    Ein Ratten-Feature habe ich noch: Quick & Dirty übergepinselte Scheibenwischerarme:
  25. Onkel Kopp hat auf Onkel Kopp's Thema geantwortet in Hallo !
    Laaaangfassung 9-5: Der 9-5 wird von mir kaum noch gefahren, den hat Tante Kopp als Familienbomber im Einsatz. Ab jetzt mit voller Zusatzbestuhlung hinten, was so gerade geht. Er befindet sich in einem Zustand zunehmender Verwahrlosung und mutiert zum reinen Mittel zum Zweck. Die optischen Mängel außen - teils durch die Nutzer und teils durch miese GM-Teilequalität verursacht - sind mir schon etwas länger egal. Innen verwohnen meine Damen die Karre jetzt auch noch. Ich guck' einfach nicht mehr genau hin. Früher habe ich gerade auf einen gepflegten Innenraum immer Wert gelegt. Früher war halt alles besser, ne? (Gruß an gghh falls er hier mal vorbeilesen sollte). Soll ich jetzt wirklich mal ein schonungsloses Update bringen? Ich sehe virtuell schon die Steine fliegen. :ahhhhh:Egal, los geht's, vorher aber eine Warnung: --- ACHTUNG! --- Auf ambitionierte Fahrzeugpfleger, Bling-Bling-Boys und Show & Shine-Spezialisten könnten die folgenden Bilder äußerst verstörend wirken. Um seelischem Schaden vorzubeugen wird dringend empfohlen, nicht weiter zu lesen oder aber ganz schnell herunter zu scrollen. ---ACHTUNG!--- Optisch die übelste Stelle. Das Gepfusche war ursprünglich erst mal nur gedacht um vorübergehend die hellen korrodierten Stellen unter den Abplatzungen abzudecken und mich dann auf die Suche nach intaktem gebrauchten Ersatz zu machen, aber wie heißt es so schön: Nichts hält länger als ein Provisorium. Ich wollte schon mit rotem Hammerite und dünnem Pinsel "Ranzkarre" draufschreiben, aber Tante Kopp hat ihr Veto eingelegt. Außerdem wären dann Lizenzgebühren bei brose fällig. Auf der anderen Seite fängt der Mist jetzt auch an: Selbst hier gibt es den "Außenspiegelgehäuse-Effekt": Wo ein Auto überall rosten kann: Die hängen auch schon sonst wo und werden immer heller. Vielleicht sollte ich die mal neu machen: Die wird allmählich porös und bleicht aus. Sieht echt sch… aus: Sollte eigentlich auch immer mal neu gemacht werden, sitzt nun schon 8 Jahre angeknabbert auf dem Dach: Schnell unansehnlich werdende Radbolzen sind ein bekanntes Ärgernis. Ich hatte ein paar Jahre lang schwarze Kappen drauf, was gut aussah. Die sind mittlerweile ebenfalls ausgeblichen reißen hier und da (original GM-Ersatz übrigens…). Jetzt bleiben die ab. Passt nun besser ins Gesamtbild . Abgegrabbelt: Ein guter gebrauchter liegt aber schon im Regal. Der Verkäufer hier aus dem Forum hat aber vergessen zu erwähnen, dass man den laut WIS nicht 2x verbauen darf - oder wusste es nicht. Muss ich vielleicht mal ausprobieren, wie gut der noch hält. Spackige Tasten, das ging direkt nach Gebrauchtkauf los: Die Softlack-Seuche moderner Autos. Glücklicherweise kommt der Mist beim 9-5 an Armaturenbrett und Türverkleidungen nicht zum Einsatz, in der Mittelkonsole ansonsten nur im Bereich rund um das Zündschloss (der ist aber auch nicht mehr schön) Falls jemand anhand der Bilder denkt, dass auch Waschen und Polieren mal wieder fällig wäre, der liegt richtig. Zumindest Waschen ist fest eingeplant - in dem Monat Elternzeit, der bald ansteht. Poliert wird nicht mehr. Mein Vorhandener Rest-Elan hinsichtlich Polieren wird vom ständig ausbleichenden Kirschrot des 900 aufgefressen. Das liest sich jetzt vielleicht ein wenig trostlos und mancher mag die Nase rümpfen, aber im Spannungsfeld aus Umzug, neuem Job und weiterem Nachwuchs fällt das eine oder andere einfach hinten rüber. Außerdem habe ich hier schon vor zwei oder drei Jahren beschlossen, dass dies eine Ratte wird. Das macht einen entspannter. Was mir noch auffällt ist der Eindruck, dass der Fahrersitz nach 180.000 km deutlich durchgesessen wirkt, obwohl wir beide keine Schwergewichte sind. Vor allem seit etwa Kilometerstand 150.000 geht's bergab. Der Poly-V-Riemen ist jetzt fällig (wurde bei 60.000 plus einer Umlenkrolle getauscht), auch wenn er noch nicht rissig ist. Da ist noch der kurze drin, obwohl da laut Service Bulletin mittlerweile wieder der lange reingehört. Wegen der Spann- und Umlenkrollen gucke ich mal, wenn mir beim Drehen und Bewegen der Teile nichts Gravierendes auffällt, dann bleiben die drin, denn: Ärgerlich waren bzw. sind undichte Simmerringe am Ausgang der Antriebswellen am Getriebe. Im WIS steht, dass man die beim Kupplungswechsel prophylaktisch gleich mit machen soll. Nun sind beide - beim Kupplungwechsel erneuert - nach anderthalb Jahren bereits undicht geworden. Der eine schwitzt nur leicht, am anderen läuft es raus - dieser wurde jetzt nochmals erneuert. Die alten war nach über 10 Jahren noch dicht. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass man Dinge nur reparieren sollte wenn sie wirklich kaputt sind. "Wo man schon mal dabei ist, bei der Gelegenheit gleich mit tauschen" erscheint zunächst sinnvoll, aber dann besteht die Gefahr, dass beim Tausch Fehler gemacht werden oder die Ersatzteilqualität so mies ist, dass der nächste Schaden nicht lange auf sich warten lässt. Dabei habe ich im freien Teilehandel immer die eher teuren (vermeintlichen?) Produkte (noch?)renommierter Marken gekauft. Bei der Gelegenheit wurde nochmals der Getriebeölstand gecheckt und ein halber Liter aufgefüllt, da die Getriebegeräusche offenbar mehr werden. Aufgrund meiner anderthalbjährigen beruflichen Tätigkeit auf genau diesem Gebiet sind meine Ohren natürlich sensibilisiert, anderen fällt das charakteristische Singen von 1200-2200 rpm meist nicht auf. Ich bin mir aber sicher, dass das schlimmer geworden ist. Vor allem ist es auch in den höheren Gängen hörbar, das findet man bei intakten Getrieben eigentlich nicht. Der Motor hatte seit Neuaufbau immer ein eher kerniges Laufgeräusch, was gar nicht mal schlecht klang. Da es nur in gewissen Drehzahl- und Lastbereichen auftrat, habe ich es auf die nach der Motorrevision verbauten Schmiedekolben geschoben, denen die Desachsierung fehlt. HFT wies mich aber darauf hin, dass es zu dumpf für Kolbengeräusch ist (hatte leider nie ein Projekt diesbezüglich…). Vermutlich ist seit Revision das Spiel an den Haupt- und Pleuellagern hoch. Erst schien es mir im Laufe der Zeit etwas stärker geworden zu sein, zuletzt konnte ich aber keine weitere Änderung mehr feststellen. Ich hatte mal überlegt versuchsweise ein 5W-50 zu probieren und gucken ob es einen Effekt hat. Da die Ölauswahl dort aber begrenzt ist und die meisten solcher Öle aufgrund der hohen Heißviskosität und aufgrund geringer Nachfrage bis auf die ACEAs keine weiteren Freigaben haben, habe ich mich wieder für ein 5W-40 entschieden, aber eines das verglichen mit anderen aus der Klasse laut Datenblatt etwas dicker ist. Aufgrund der Schmiedekolben und der Lagerluft könnte ein 5W-50 in meinem speziellen Fall aber durchaus passen, vielleicht probiere ich das beim nächsten Mal. Was auch wieder mehr wird, ist das kreischende Geräusch, was normalerweise auf ausgeschlagene Torsionsfedern bzw. ihre Lagerung in der Kupplungsscheibe hinweist (für Näheres siehe auch Beiträge von Glinzo zu dem Thema). Das war bei mir auch der Fall, aber die jetzige ist noch nicht lange drin und es ist die verstärkte vom Aero. Ich kann mir nicht vorstellen dass das schon wieder hin ist, zumal ich eine Sachs besorgt hatte. Aber wer weiß, siehe oben. Das Geräusch ist umso stärker, je höher der Gang ist, schwillt ab 1700 rpm langsam an, erreicht bei 2000 seinen Höhepunkt und schwillt dann bis etwa 2500 Umdrehungen vollständig wieder ab. Oder kommt's diesmal vom Lader, der in dem Drehzahlbereich entlang der Pumpgrenze arbeitet und nicht mehr ganz fit ist? Das Problem des Leistungsverlusts bei Hitze ist nicht gelöst, aber Tante Kopp ist es egal, weil sie erstens selten stark beschleunigt und zweitens das Auto auch im Hochsommer zuverlässig fährt (wenn auch langsamer…). Meine Motivation hier weiter zu forschen geht ehrlich gesagt gegen Null. Da gibt es derzeit wichtigere Dinge. Jetzt gerade hat er frischen TÜV bekommen. Leider erst im zweiten Anlauf, aber das hatte ich befürchtet. Das Tragbild der hinteren Bremsen war schlecht. Die Bremsen zogen auf dem Prüfstand absolut gleichmäßig und packten zu wie sie sollen. Ich hatte schon mal mit 110 daN weniger an der hinteren Achse die Plakette bekommen. Aber der KÜS-Fuzzi muss ja was zu kritteln haben… Oft denke ich, dass bei vielen von denen der technische Sachverstand durch finanziellen und/oder politischen ersetzt wurde. Oder er ist einfach nicht ausreichend vorhanden, da traut sich dann natürlich keiner mehr vor die Tür in den unsicheren (Spiel-)Raum des Ermessens.

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