Zum Inhalt springen

josef_reich

Mitglied
  • Registriert

  • Letzter Besuch

Alle Beiträge von josef_reich

  1. @alekos Sorry, zugegeben lasse zwar zur gelegentlichen Ablenkung das Forum im Hintergrund mittickern - bin aber ansonsten gerade in Vollzeit damit beschäftigt, einem durchaus namhaften und bekannten Lieferanten (...der Automobilindustrie...) zu helfen, seine Konkursanmeldung übernächsten Monat abzuwenden - somit für Lustfahrten augenblicklich unabkömmlich. Und weil dies gerade kein Einzelfall ist, erklärt sich hoffentlich auch für Euch meine leicht pessimistische Grundeinstellung... @Carsten9001 Das Lachen ist mir schon seit mehreren Jahren vergangen. Das, was sich zur Zeit öffentlich abspielt, war schon vor Jahren absehbar - wurde lediglich bis zum katastrophalen Ende durch Berufs-Optimisten verleugnet.
  2. Ach, Leute... - ist ja *bestimmt* nett gemeint, aber... Ich hab selbst mehrfach live die Reaktionen von "Lebensformen" der Führungsebene in der Automobilindustrie erleben dürfen. Unabhängig voneinander in zwei Stammwerken der deutschen Fahrzeugindustrie - Vorstände, Aufsichtsräte, Centerleiter, ...- heimlich grinsend hinter'm verspiegelten Fenster, als tausende der eigenen (!!) Werker daran vorbeidefilierten und gegen Lohn-Dumping, Zeitverträge oder Massenkündigungen protestierten. Nach ein paar Minuten wurde es ihnen dann langweilig - und das Thema schweifte ab, zu wichtigeren Dingen wie dem Golftreffen auf GranCanaria am folgenden Wochenende, der Segel-Törn zu den Malediven - oder vielleicht noch, wen aus dem Sekretariat man wohl am besten auf die Vorstands-Ausfahrt in die Toscana als Gepäckträger und Matratzenwarmhalterin mitnehmen sollte. Was glaubt Ihr wohl, welchen Eindruck Ihr geschunden habt, mit ein paar hundert schneematschverdreckten Karren aus längst beendeter Produktion, an denen man als Konzern so gut wie nichts mehr verdienen kann...? Veranstaltungen dieser Art wirken beim konzernleitenden "Zielpublikum" höchstens belustigend, erreichen werdet Ihr damit leider wie immer in vergleichbaren Fällen *garnichts* Gut, Ihr habt für uns alle ein Zeichen gesetzt - Und jetzt - zerreißt mich...
  3. josef_reich hat auf JPK's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ich sagte doch - Sennenhunde sind schlau - Warum die Pfoten naß machen, wenn man in der Sonne liegen kann...? Warum duften statt stinken, wenn Herrchen selbst auch nur einmal im Monat duscht...? Warum trocken durch die Welt laufen, wenn Frauchen gelegentlich auch einen feuchten Landstrich hat...? Warum Zeitung holen, wenn der Rest vom Rudel doch ständig nur so ein komisches Saab-Forum liest...? Warum Puschen suchen, wenn die Dinger derart nach Käse stinken ?? - Ich mag lieber Wurst...!!! *ganz-schnell-weglauf-und-stöckchen-apportier*
  4. Genial - ich bin mir sicher, spätestens morgen startet irgendwo eine Charity-Sternfahrt - initiiert von einer Horde verblendeter, neoliberaler Besser-Menschen Richtung Nordpol - und hupt zum Wohle der Umwelt jedesmal, wenn sie an einem Stück Natur vorbeikommt... Hat eigentlich schon jemand daran gedacht, dafür eine Fernseh-Gala mit ein paar abgerittenen C-Promis zu organisieren...?!?
  5. josef_reich hat auf eldee900i's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Wär doch mal einen Versuch wert - die "Grüne" ins Frontscheibeneck kleben - und einfach mal schauen, ob die gleichfarbigen Mützchen drauf reinfallen...
  6. *hüstel* ... *nochmal-hüstel* ... Also, bei einen Espace-3.0-Diesel würde ich zumindest zweimal überlegen, ob sich der Wechsel der Federn vor dem abzusehenden Verrecken des *durchaus-bekannten* Heizöl-Mistbockes noch lohnt... Willkommen beim Isuzu 6-Zylinder Common-Rail Berühmter Motor - Sogar schon im Wiki zu finden... http://de.wikipedia.org/wiki/Isuzu#Dieselmotoren
  7. Ich rate jedem, den bei der Wagenpflege meistens ignorierten Federn ein kleines bischen Aufmerksamkeit zu schenken. Es reicht völlig, sie gelegentlich mit einem Hauch säurefreiem Öles einzunebeln. Dabei wenn eben möglich alle Gummibuchsen und die Bremsanlage mit einem Tuch abdecken. Warum der Zirkus...? Ganz einfach - Kleinste Beschädigungen durch Korrosion können bei ungünstigen Betriebsbedingungen jederzeit zu Bruchschäden führen. Anfänglich Kerbwirkung an der korrosionsbedingten Schadstelle, weiter fortschreitender Dauerbruch ohne unmittelbar sicht- oder spürbare Änderung des Fahrverhaltens - und dann irgendwann der finale Durchbruch des verbliebenen Restquerschnittes, als Auslöser reicht Kälte und eine ansonsten unkritische Bordsteinabfahrt oder gar simpler Lenkeinschlag im Stand oder beim Rangieren. Ansonsten sind unzureichende Herstellung die Hauptursache für Federschäden. Billig, schlampig, von durch Kostendruck mit dem Rücken an der Wand stehendem Lieferanten - da bleiben Einkauf von minderwertigem "Draht" als Halbzeug aus zweifelhafter Quelle sowie Härtefehler oder lasche Endkontrolle zwangsweise nicht aus. Was letztlich der Schadensauslöser war, ist recht simpel dem Bruchbild zu entnehmen. Fortschreitender Ermüdungsbruch zeigt die typischen "Sichelringe" der einzelnen, fortschreitenden Bruchstufen, fast immer von einer Korrosionsmarke oder einer mechanischen Schädigung wie einem tiefen Kratzer ausgehend. Kleinere Materialfehler als Ursache eines Dauerbruches sind ebenfalls in der frischen Bruchfläche nachzuweisen, kapitaler Spontanbruch ist dagegen *seeeeeehr* selten. Achtet übrigens bitte bei Euren Pflegemaßnahmen darauf, daß Ihr die "Ölkreidemarkierungen" auf den Federn nicht aus Versehen wegwischt, manche pingeligen Blaukittelchen prüfen deren Anwesenheit bei der §29-HU, als Nachweis der vorgeschriebenen Lastklasse.
  8. Yipp. Bei mir wäre diese Beschreibung zwar etwas drastischer ausgefallen, aber inhaltlich kommt's hin. Weder der "auferstandene" RR noch der billige Abklatsch eines ehemals überragend ingeniösen Fahrzeugeherstellers aus Friedrichshafen, der jetzt durch Anhäufung von Pseudo-Luxus-Kinkerlitzchen von der Premium-Billigmarke in Sindelfingen beleidigt wird, reichen auch nur annähernd an den leider mittlerweile verblassten Ruhm der Vorgänger heran. Den Geldadel-Proleten ist es wurscht - die kaufen eh nur das, womit sie rumprotzen können...
  9. josef_reich hat auf gerald's Thema geantwortet in 9000
    Bunten Deckel abschrauben und als lustige Rutsche in den Hamsterkäfig hängen. Wehe, Du sagst jetzt: "ISCH 'ABE KAINE HAMSTÄRR..." ...denn, wenn Du keinen Hamster hast, warum kaufst Du ihm dann eine "ungeprüfte Zündcassette" ?? (=100% Schrottgarantie)
  10. josef_reich hat auf Tina's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Das erinnert mich irgendwie an... "Durch die Wiedervereinigung der Spalt-Tablette wird Whitehall-Much auf Jahre zum führenden Pharma-Konzern der Welt aufsteigen und unschlagbar sein..." Und - who the fuck is "Beckenbauer" ...?!?
  11. Stellt sich lediglich die Frage, woher dieser Pleite-Laden die Millionen hat... Ganz bestimmt nicht aus eigenen Bar-Reserven oder kurzfristig erwirtschaftet. Vermutlich also bei den allwöchentlichen Greenbuck-Geldabwurf-Veranstaltungen der Regierung "zufällig" aufgefangen *hüstel* und somit indirekter Generationenkredit zu Lasten der eigenen, künftigen Bevölkerung. Anders gesagt - durch Schmieren williger Politiker gestohlenes Geld. - Nun, kein Wunder, dass man dies sehr leicht ausgeben kann...
  12. josef_reich hat auf Tina's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Aber gerne... Eigentlich bist Du schon auf der richtigen Spur. Leider ist dies eine Schmalspur, die lediglich einige Phänomene beschreibt, aber durch Kurzschluß zur falschen Ursache kommt. So ziemlich alle ernstzunehmenden Werte der DDR - die NACHWEISLICH (!!!) in durchaus erheblichem Umfang geschaffen wurden, landeten durch "Umverteilung" ganz woanders. Konnten nicht im eigenen Land genutzt werden, sondern wurden abgezogen, verhökert, verramscht - irgendwie zu Geld gemacht - und dieses dann dorthin geschafft, wo es hin sollte - zum "Großen Sozialistischen Bruder" in den Osten - genau genommen - jahrzehntelang als Reparationszahlung abgesaugt. Da blieb dann halt nur das Überlebensminimale für die Bewohner der DDR als kläglicher Rest... Der wesentliche und entscheidende Unterschied zwischen Ost und West war, daß es die Russen etwas übertrieben haben und entschieden zu viel Waren und Werte abgezogen haben. Irgendwann war dann die Quelle versiegt und es war nichts mehr zu holen. Da konnte dann der ruinierte Rest mit gutem Gewissen der "Wiedervereinigung" in den Rachen geschoben werden. Die West-Alliierten waren da *etwas* schlauer - haben es zugelassen, daß sich die Wirtschaft der BRD weiterentwickelt, denn nur auf diese Weise konnte der abgreifbare Warenwert ständig erhöht werden. Oder glaubst Du ernsthaft, der deutsche Status des "Zahlemann vom Dienst" wäre ohne politischen Druck entstanden, die Gewinner des WK-II hätten aus rein idealistischen und humanitären Gründen die Anschubfinanzierungen zum Aufbau-West zur Verfügung gestellt...? Schau Dir einfach mal an, wohin die in D erwirtschafteten Milliardenwerte hinfließen, warum wohl deutsche Konzerne quasi wertlose Unternehmen im Ausland zu exorbitanten Preisen ankaufen und nach kurzer Zeit zum Taschengeldtarif zurückverschenken (Daimler-Chrysler, Telekom-VoiceStream-Liberty) oder umgekehrt ausländische Konzerne als Mehrheitseigner bei ehemals deutschen Unternehmen absaugen, was nicht niet- und nagelfest ist (GM-Opel) - Das hat Methode, ist keinesfalls ein Zufall... Die Wiedervereinigung konnte lediglich deshalb stattfinden, weil die UDSSR durch ihr endkorruptes Regime nicht mehr zu halten war, dadurch das quasi gewaltsam zusammengehaltene Osfbündnis auseinanderbrach, der ausgesaugte Rest der DDR für niemanden in Moskau von Nutzen war - und hierdurch ein Widerstandswille erstarken konnte, der ausnahmsweise nicht mit roher Waffengewalt niedergeknüppelt wurde, weil die Russen heftigst mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren - möglicherweise sogar froh, das von ihnen ausgesaugte Staats-Gerippe loszuwerden, ohne für die Folgen ihres Tuns eintreten zu müssen. Erich und Co. waren lediglich beauftragte und geduldete Marionetten, ihr Überwachungsstaat billiges Werkzeug russischer Interessen, die Mauer *ganz-bestimmt* nicht auf dem Mist von Ulbricht gewachsen, sondern eine von Moskau angewiesene Schutzmaßnahme - einfach zu verhindern, daß potentielle Leistungsträger für die künftig vorgesehenen Reparationsleistungen sich vom russischen Beute-Teil des ehemaligen territorialen deutschen Reiches in den Westen verabschieden, weil dort aus wirtschaftsstrategischen Gründen die Zügel etwas lascher geführt wurden. Der angeblich und von Dir erwähnte "funktionierende Sozialstaat" im Westen ist und war immer eine Augenwischerei. Schon zu Gründungszeiten waren die demografisch zu erwartenden Entwicklungen bekannt, da vorhersehbar - somit kein Geheimnis, daß Dinge wie der "Generationenvertrag" sich zu einem riesigen Schneeball- und Dominospiel entwickeln würden. Und die angemahnte "Abzocke" durch die "Globalisierung" - was ist mit der...? Ja, mei - das Kind hat jetzt einen Namen und läuft international durch Absprachen wesentlich reibungsloser. Aber wo ist denn der Unterschied zu der schon seit immer andauernden amerikanischen Strategie, sich zu Lasten anderer zu bereichern, ihre Bodenschätze auszubeuten, willige Kasperle-Regierungen einzusetzen und die Resultate der Wirtschaftsleistung auf die eigenen Konten umzubiegen...?!? So - Und jetzt wieder Du...
  13. Na, dann buddel Dich mal durch folgenden Fred durch... http://www.saab-cars.de/9000/32790-saab-9000-i-automatik-problem.html Hab damals leider bei der Übernahme meiner eigenen Werks-Handbücher versprechen müssen, daß ich sie weder in Kopie noch als pdf weitergebe. Das halte ich strikt ein, sorry... - wer also selbst keine eigenen hat und sich für detailierte Informationen interessiert, muß sich mit der verlinkten Franzosen-Version behelfen. Ein einigermaßen talentierter Schrauber kommt aber, auch wenn er "nur" die Anleitungen eines ähnlichen Getriebes hat, den Ursachen eines zickigen Saab-Automaten auf die Schliche. Sollte also für den ambitionierten Hobby-Bedarf hinlänglich sein. Die Beschreibungen darin haben zumindest nach meinem Wissen bisher immer für eine Fehlerdiagnose oder als "Pflegeanleitung" ausgereicht. Schraubt mal wieder... ...und wenn es auch nur der Ölfilter eines Automaten ist... *kicher*
  14. Sag-ich-doch...!! Schwallenwein - Begriffsdefinition: SCHWALL von langweiligem Gefasel, welches die Menschheit nicht *wirklich* weiterbringt, aber erst nach Konsum einer hinreichender Menge WEINES an einem wackelnden Tisch zur Erleuchtung führt: Reclamheft ==> Tischbein Ja, ja... - hetzt Ihr nur. Ich bleib dabei. Oder hättet Ihr lieber einen Vortrag zum Thema "Wahrheits- und Wirklichkeitsebene im Drama" ...? (...übrigens ein *seeeehr* beliebtes Klausurthema...)
  15. josef_reich hat auf Tina's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Ganz einfach - Die gleichen Millionen Vollpfeifen, die immernoch daran glauben, daß wir in einer Demokratie leben - statt sich mit offenen Augen durch die Welt zu bewegen - und lieber weiterhin an die Lügenmärchen der hauptberuflich parlamentarischen Hampelmänner des Großkapitals glauben, weil's ja so bequem ist... Kurz und knapp - Das Wahl-Vieh. Demnächst, auf mehrheitlichen Beschluß, auch kurzgeschoren erhältlich. *määääääääääääääääääh*
  16. josef_reich hat auf JPK's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Na, dann warte doch einfach mal bis - die Schiebetüren rausgammeln - das Armaturenbrett Knarz-Samba spielt - die Heckklappe vor Kantenrost nicht mehr erkennbar ist - die Sitzverstellung das Zeitliche segnet - die Kühlwasserschläuche sich neue Einbaupositionen suchen - die Türverkleidungen nach "innen" kommen - die ersten Wassereinbrüche den Innenraum fluten - die Nebenaggregate des Motors nacheinander verrecken - die Kopfdichtung dann auch sehr bald "kommt" - die Ventile wegbrennen, sobald die Kopfdichtung wieder drin ist ...to be continued... Sennenhunde sind schlau - die rennen nicht ohne Grund !!
  17. Ein gut gepflegter ZF-Automat ist *eigentlich* stabiler, als man glaubt... Einerseits ist er im Vergleich zu heutigem Halli-Galli-Kann-Alles-Aber-Nichts-Richtig-Automaten eher metallgewordene Hinkelstein-Technologie, andererseits dadurch aber auch durchaus reparierbar. Zumindest aus technischer Sicht, Kosten ignorieren wir hier einfach mal rücksichtsvollerweise. Leider ist er auslegungsmäßig schon im Grenzbereich dessen angesiedelt, was ein Aero ihm auf den Eingangsflansch dübeln kann. Kommt dann noch stramme Fahrweise und minimalster Wartungsmangel dazu, ist Ende-Gelände mit "stabil" - so einfach ist das... Such Dich mal durch's Forum - Einerseits wegen der Kontaktadressen der Werksniederlassungen, für den Fall der Fälle - und vielleicht findest Du ja auch meine Links zu den vollständigen Fehlerdiagnose- und Reparaturanleitungen für technisch annähernd identische Zahnradbrocken, auf der Seite unserer Freunde mit frankophiler automobiler Präferenz... Wär doch auch ein netter Einstieg ins aktive Schrauberleben - Immer nur die Batterien nach langer Standzeit tauschen ist doch auf Dauer langweilig. Mach doch zur Abwechslung einfach mal einen Austausch-Automaten, Schrottgetriebe beschaffen und in den Keller, Projektziel "Neuwertig" - Zeitrahmen zwei Monate. Na, ist das nichts für Dich...??
  18. josef_reich hat auf JPK's Thema geantwortet in Saab Stammtisch
    Sieht für mich eher danach aus, als ob Hund und Reiter mit Volldampf vor dem Daimler-Klapper-Elend im Hintergrund flüchten... (...ebenfalls: - So ein Zufall aber auch...) *kicher*
  19. Ich bin der festen Überzeugung, daß *keine* Oberflächenbehandlungsmethode derartig hypemäßig überbewertet wird, wie gerade das Pulverbeschichten. Der Beschichtungswerkstoff altert immens und wird spröde, die Haftung mit dem Untergrund wird zudem recht schnell durch Feuchtigkeit unterwandert, dies besonders auch bei kleinsten mechanischen Beschädigungen. Bei beweglichen Teilen wie Dreh- oder Torsionsstäben in ihren Buchsen scheuert die Plastik-Herrlichkeit innerhalb kürzester Zeit durch, Gelenke und Verschraubungen sind ebenfalls im null-komma-nix wieder zugegammelt. Immer noch am besten - grob entrosten, strahlen und reinigen, oberfläche mit Glaskugelperlstrahlen leicht verdichten und 2K-Zinkchromatgrundierung mit leicht reduziertem Härteranteil drauf. Notfalls im Ausland beschaffen, da in unserem biologisch abbaubaren Affenstaat nicht mehr frei im Handel. Falls wirklich erforderlich und gewünscht, beliebigfarbiger kosmetischer Anstrich, 2K-Acryllack in hornharter Mischung. Dann nach dem Einbau regelmäßig dünn mit Fett absprühen und Ruhe ist im Gammel-Karton. Verzinken ist leider bei Fahrwerksteilen aus Festigkeitsgründen fast immer unzulässig, da durch den Hitzeeinfluß das Gefüge des Stahls beeinflusst wird. Schade, eigentlich... - aber Teile wie die Staubschutzblenden der Bremsen und stinknormale Konsolen oder Halter sind eher unkritisch. Frage am Schluß - Wenn Pulverbeschichten eine solch geniale Methode wäre, warum diskutiert Ihr hier eigentlich das Neubeschichten von Teilen, die ab Werk bereits pulverbeschichtet waren...? Antwort - Weil beim Pulverbeschichten das Substrat durch die elektische Aufladung des Werkstückes fast verlustfrei verwendet werden kann, also kostensparend für den Produzenten - und keine Aerosole und Lösungsmittelabfälle entstehen, die teuer in der Müllverbrennung abgekippt werden müssten. Zudem keine Zugänglichkeitsprobleme wie beim schlampigen Lackieren in Großserie entstehen, wenn die Schicht zu dünn werden würde. Deshalb wird pulverbeschichtet, aber nicht, weil es bei der Korrosionsversiegelung und Vorsorge die Methode der ersten Wahl wäre.
  20. Sei froh und genieße es... Zu meiner Zeit mussten wir uns noch durch alle Bände des Schwallenwein durchkämpfen.
  21. Wäre ich zynisch und bösartig, würde ich wohl an dieser Stelle schreiben, daß die Sozialdemokratie durch den Verräter Schröder und seine erbärmliche Schmeißfliegen-Regierung vollständig demontiert und dabei die in Jahrzehnten aufgebauten Arbeitnehmerrechte innerhalb kürzester Zeit ins Gegenteil gewandelt wurden. Aber ich bin ja nicht zynisch und bösartig, deshalb kann ich mit gutem Gewissen darauf hinweisen, daß der schmierig aufgeblähte Saumagen-Vernichtungsautomat aus Oggersheim hierfür schon die rechtichen Grundlagen geschaffen hat, somit also eine durchaus erhebliche Mitschuld trägt, die nach der peinlichen Schröder-Episode durch das unaufrichtige FDJ-Jugendpropaganda-Lieschen bis heute fortgesetzt wird. Aber bleiben wir einfach mal beim Thema... Ich versuche es, einfach mal folgendermaßen zu beschreiben - Würde Herbert Wehner noch leben und hätte er die Absicht, seinen "Parteigenossen" Schröder zu besuchen, käme er vermutlich vorher bei mir vorbei - um sich einen Basball-Schläger auszuleihen, stabil genug, um den Erdgas-Lobbyisten stundenlang um den Häuserblock des Willi-Brandt-Hauses prügeln zu können...
  22. Bevor Du die Kiste weiter fleddern lässt, beauftrage einen Sachverständigen, welcher dir belegt, daß zum Tausch der Ausgleichwelle oder Ölpumpe der Motor definitiv *nicht* demontiert werden muß. Dann fordere mit einem Anwalt die Kosten für den Wiedereinbau ein. Hoffentlich hast Du Bilder der schief eingenudelten Schraube. Damit kannst Du dann bombensicher verweigern, daß der Wiedereinbau - auf Grund des vorlorenen Vertrauens in die Kompetenz der ATU-Werkstattkette - nicht, ich wiederhole *NICHT* - im Rahmen einer Gewährleistungs- oder Kulanzaktion durch ATU durchgeführt werden kann, sondern in einer Werkstatt Deines Vertrauens, aber erst dann wenn die Kohle für den Wiedereinbau mittels fiktiver Abrechnung gemäß dem Sachverständigen-Gutachten geflossen ist. Ob Du dann den Wagen richten lässt oder nicht, ist dann Deine eigene Entscheidung. Der Vorschaden, also die verschlissene Ausgleichwellenkette ist übrigens bei der Aktion nur bedingt relevant, da es nur um den inkompetenten Motorausbau geht. Fordere den Vermögensschaden ein, der durch den Motoreinbau entstehen würde - also die Arbeitsstunden und die erforderlichen Teile, hüte dich aber davor, den Kettenschaden in Zusammenhang mit dem mislungenen Ölwechsel zu bringen. Du dürftest mit einem fähigen Anwalt in etwa den Widerbeschaffungswert des Wagens abzüglich des aktuellen Restwertes des Wracks erhalten, wenn im Falle eines Gerichtsverfahrens nachgewiesen werden kann, daß der Wagen auch ohne Ausgleichkette fahrfähig ist und eine defekte Ölpumpe keinen Motorausbau erzwingt. Danach kannst Du die brauchbaren Teile immernoch verticken.
  23. Yipp. Oder glaubst Du, eine Einschnürung des Ladebodens würde aus Design-Gründen reinkonstruiert...? Auf *soooooooo* skurile Ideen käme selbst ein schwedischer Konstrukteur nicht. *kicher*
  24. Eine mit dem Rohbau fest verbundene Traverse *immer* Selbst mit Fließheck ist's dann Essig mit dem Transport von Gefrierschrank & Co. - deshalb wird häufig auf die teilbare Lehne verzichtet und diese dann mitsamt der Traverse komplett klappbar angeboten. Natürlich würde so ein Teil das Heck stabilisieren, quasi wie eine leicht verirrte Domstrebe wirken, welche die Funktion des Kofferraumrahmens zwischen Heckscheibe und Klappe bei einer Stufenheck-Karosse übernimmt. Dafür sind die Dinger aber häufig zu filigran und nicht formschlüssig an den Seitenwänden angebunden. Also bleibt's letztlich nur bei dem Schutz der Fondsitz-Bewohner, zu Gunsten eines billiger herzustellenden Lehnenrahmen. Wenn von einem Fahrzeugtyp sowohl Stufenhecklimousine als auch Kombi/Fließheck gefertigt werden, sind deshalb fast immer für die beiden letztgenannten Varianten zusätzliche Versteifungen der Seitenwände zum Fahrzeugboden erforderlich. Meistens in Höhe der hinteren Radhäuser zum Querträger über der Hinterachse. Dies erklärt die bei vielen Fahrzeugen sichtbaren bogenförmigen Konturen, die entweder die Ladebreite beeinträchtigen oder zu einer seitlich nach innen gewölbten Kante zwischen Laderaumseitenwand und Boden führen.
  25. Von der Grundidee wirklich nett angedacht. Bekommst aber trotzdem von mir leichte Abzüge in der B-Note wegen nicht optimalem Erscheinungsbild... Ich hätte mir da an Deiner Stelle vermutlich etwas mehr Mühe im Finish gegeben. Die 9k-Rückbank ist *ganz-bestimmt* wie übrigens alle teilbaren Rücklehnen, auch im serienmäßigen Zustand nicht das Gelbe vom Ei - besonders bei heftigem Crash mit unverzurrtem Gepäck im Kofferraum und zwei Erwachsenen auf der Rückbank, auch wenn die Gurte am Fahrzeugboden und in der C-Säule angeschlagen sind. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, insbesondere nach Schwächung eines Lehnenteils durch einen derartigen Umbau, der kann folgendermaßen vorgehen - In die beiden oberen Lehnenrahmen vom Kofferraum her, unmittelbar unterhalb der Hutablage, horizontal in Reihe mehrere stabile u-förmig gebogene Stahlwinkel anschrauben, die wie ein eckiger Haken geformt sind und in diese dann quer zur Fahrtrichtung ein möglichst dickwandiges, passend abgelängtes Vierkantrohr einhängen. Das klaut fast kein Kofferraumvolumen und stabilisiert die beiden Lehnenteile, so daß sie im Crashfalle nicht einzeln nach vorne geschoben werden können, sondern gemeinsam im Verbund der serienmäßig äußeren Einrastung stabilisiert werden. Wenn die Lehne dann mal einseitig geklappt werden soll, einfach das Stahlrohr aushängen und vorübergehend im Fond-Fußraum verstauen, somit keine Behinderung aber ein spürbarer Sicherheitsgewinn...

Wichtige Informationen

Wir haben Cookies auf deinem Gerät gespeichert, um diese Website zu verbessern. Du kannst deine Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass du mit der Verwendung von Cookies einverstanden bist.

Konto

Navigation

Suchen

Suchen

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tippen Sie auf das Schlosssymbol neben der Adressleiste.
  2. Tippen Sie auf Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passen Sie Ihre Einstellungen an.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.